Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Sirius » 21. Februar 2016, 14:33

Nonkonform hat geschrieben:Der Begriff "Osten" ist nicht ganz richtig...Mitteldeutschland ist da schon treffender.

Im Übrigen ziehen ich meinen Hut für die Bürger der ehemaligen DDR, die den Mut aufgebracht haben, sich gegen ein totalitäres System zu erheben und das nicht ohne Risiko.

Kann es sein, dass diese Mitbürger auch heute noch einfach nur einen "A**sch in der Hose " haben, während der bequeme "Westmensch" sich in seiner Kuschelecke eingerichtet hat und so lange alles mitmacht,bis es ihm selber an den Kragen geht ?

Toleranz heißt nicht jeden Mist mitzumachen,sonst tolerieren wir uns noch zu Tode.

Meine Meinung !


Das betrifft aber hauptsächlich nur Sachsen, nicht die gesamte ehemalige DDR, oder? Wo gab es denn in den letzten ein bis zwei Jahren ähnlich große Dauer-Demonstrationen wie in Dresden? In Rostock und im Osten Berlins wohl kaum. Warum wird in Sachsen stärker "aufbegehrt" als in anderen Teilen der ehemaligen DDR, so wie schon 1989; damals war es vor allem Leipzig. Eine Frage, auf die ich in den letzten 26 Jahren bisher kaum eine Erklärung lesen konnte.

Wenn nun der Interessierte kommt und meint, weil Sachsen so "räääächts" sei, dann soll er die Frage beantworten, warum auch 1989 die Demonstrationsbereitschaft in Sachsen größer war? Vielleicht schreibt er dann, weil Sachsen auch 1989 schon "räääächts" war. Das wäre sicher eine plausible Erklärung, denn "Räääächte" mögen nun mal Linke nicht besonders. Wenn das so sein sollte, dann hat er aber noch immer nicht die Frage beantwortet, warum Sachsen schon zu DDR-Zeiten "rääächts" geworden ist? Denn so weit ich weiß, war Sachsen als Industrieaufsteiger-Land mit vielen Arbeitern im Kaiserreich und der Weimarer Republik eher links. Also warum ist Sachsen rechts geworden? Vernachlässigung als Provinz zu DDR-Zeiten? Das galt aber für Mecklenburg wohl auch, das wurde gegenüber Ost-Berlin sicher auch vernachlässigt.

Wer hat eine plausible Erklärung?
Sirius
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon pentium » 21. Februar 2016, 14:50

Vielleicht wollen die Sachsen nicht zwangsbekehrt werden. So wie in dem Fall mit den Reihenhäuser in der mittelfränkischen Gemeinde Eckental.

Zitat:
Die Asylsuchenden und der Investor MARKUS GILDNER sind begeistert.
Auf die Kritik einiger Bürger antwortet er zynisch: "Wieso Luxus - sie bekommen doch keine goldenen Wasserhähne".
Betreut werden sollen die Asylbewerber von der örtlichen Flüchtlingsinitiative "FLEck e.V." Diese rät den Einheimischen, sich mit den kulturellen Eigenschaften der Asylsuchenden vertraut zu machen. Auf der Internetseite des Vereins heißt es unter anderem:"Bei einigen muslimisch geprägten Kulturen sieht man sich bei einem Gespräch nicht in die Augen – das würde als äußerst unhöflich empfunden. Wenn eine Frau einem Mann in die Augen sieht oder umgekehrt, könnte dies als sexuelles Interesse verstanden werden."
Auch sollte man bei Spenden darauf achten, keine gebrauchten Kleidungsstücke auszusuchen - in manchen Regionen Afrikas nimmt man keine gebrauchten Kleider an.


Vielleicht wollen die Sachsen sich nicht mit den kulturellen Eigenschaften der Asylsuchenden vertraut machen? Wobei Städte niederbrennen wie Fall von Bautzen und die Feuerwehr beim löschen zu behindern, streng zu verurteilen ist!

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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Spartacus » 21. Februar 2016, 14:53

Tja Sirius, stimmt Sachsen war vor dem Krieg schon immer ganz links, hatte mit die größten Kommunistischen Verbände und es gab da wohl mit den Rechten
regelrechte Straßenschlachten.

Und warum die heute so rechts sein sollen?

Ich vermutete gerade in dem anderen faden, dass wohl ein Großteil in Wirklichkeit aus Verlierern der Wende besteht?

LG

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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon steffen52-1 » 21. Februar 2016, 14:57

Spartacus hat geschrieben:Tja Sirius, stimmt Sachsen war vor dem Krieg schon immer ganz links, hatte mit die größten Kommunistischen Verbände und es gab da wohl mit den Rechten
regelrechte Straßenschlachten.

Und warum die heute so rechts sein sollen?

Ich vermutete gerade in dem anderen faden, dass wohl ein Großteil in Wirklichkeit aus Verlierern der Wende besteht?

LG

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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Sirius » 21. Februar 2016, 14:59

pentium hat geschrieben:Vielleicht wollen die Sachsen nicht zwangsbekehrt werden. So wie in dem Fall mit den Reihenhäuser in der mittelfränkischen Gemeinde Eckental.


@Pentium, Du kannst Dir sicher sein, dass auch im Westen viele nicht zwangsbekehrt werden wollen. Meine Frage war, warum man in Sachsen nicht nur heute sondern auch schon 1989 den Mut hatte, eher auf die Straße zu gehen, als in anderen Teilen der DDR? Warum begehrt man dort gegenüber der Obrigkeit/Regierung eher auf als in anderen Teilen Mitteldeutschlands/Ostdeutschlands?

Damit man mich nicht falsch versteht, ich zolle - im Gegensatz zum Interessierten - den Sachsen Respekt, dass sie in den letzten 27 Jahren mehr Mut haben und hatten, gegen die Obrigkeit aufzubegehen als andere Deutsche.
Zuletzt geändert von Sirius am 21. Februar 2016, 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
Sirius
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Spartacus » 21. Februar 2016, 14:59

und die Feuerwehr beim löschen zu behindern, streng zu verurteilen ist


Was meinst du wohl, was in den No Go Areas los ist, wenn da die Feuerwehr zum löschen rein muss, oder eine Krankenwagenbesatzung?

Natürlich gibt es da keine Entsetzensbekundungen. [hallo]

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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Sirius » 21. Februar 2016, 15:05

Spartacus hat geschrieben:Tja Sirius, stimmt Sachsen war vor dem Krieg schon immer ganz links, hatte mit die größten Kommunistischen Verbände und es gab da wohl mit den Rechten
regelrechte Straßenschlachten.

Und warum die heute so rechts sein sollen?

Ich vermutete gerade in dem anderen faden, dass wohl ein Großteil in Wirklichkeit aus Verlierern der Wende besteht?

LG

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Ja, Sparta, das ist sicher eine mögliche Erklärung. Wenn man sich aber die Wirtschaftsdaten (BIP, Arbeitsloigkeit) anschaut, schneidet z.B. Sachsen-Anhalt immer schlechter ab als Sachsen. Sachsen steht doch unter den neuen Ländern eher an der Spitze, oder täusche ich mich?
Sirius
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Spartacus » 21. Februar 2016, 15:06

steffen52-1 hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Tja Sirius, stimmt Sachsen war vor dem Krieg schon immer ganz links, hatte mit die größten Kommunistischen Verbände und es gab da wohl mit den Rechten
regelrechte Straßenschlachten.

Und warum die heute so rechts sein sollen?

Ich vermutete gerade in dem anderen faden, dass wohl ein Großteil in Wirklichkeit aus Verlierern der Wende besteht?

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Beides Steffen.

Ich habe in meiner sehr weitläufigen Familie in Sachsen selbst 3 solche "Spezialisten" die heute der DDR hinterher heulen und selbstverständlich gegen Flüchtlinge sind,
denn: "Das häts zu DDR - Zeiten nich gegeben". Im September werde ich den 3 Hanseln bei einer Familienfeier wieder begegnen und meine Mutter hat mich schon vorher
gebeten, da bitte keinen Streit vom Zaun zu brechen, denn sie kennt mich ja. [flash]

LG

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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Spartacus » 21. Februar 2016, 15:12

Sachsen steht doch unter den neuen Ländern eher an der Spitze, oder täusche ich mich?


Mag schon sein Sirius, nur hast du trotzdem ein paar hunderttausend Langzeitarbeitslose, die wohl meist so um die 50 sind, die DDR sicherlich in den schönsten Farben verklären
und zu den Verlierern der Wende gehören. Und nicht zu vergessen, die ganzen ehem. Stasifuzzis, die total geplättet wurden, nichts mehr zu melden haben und nun frischen
Wind spüren.

LG

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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon steffen52-1 » 21. Februar 2016, 15:17

Spartacus hat geschrieben:
steffen52-1 hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Tja Sirius, stimmt Sachsen war vor dem Krieg schon immer ganz links, hatte mit die größten Kommunistischen Verbände und es gab da wohl mit den Rechten
regelrechte Straßenschlachten.

Und warum die heute so rechts sein sollen?

Ich vermutete gerade in dem anderen faden, dass wohl ein Großteil in Wirklichkeit aus Verlierern der Wende besteht?

LG

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Verlierer der Wende, bezieht sich auf die politische Schiene, nix mit Kohle und so! [wink]
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Beides Steffen.

Ich habe in meiner sehr weitläufigen Familie in Sachsen selbst 3 solche "Spezialisten" die heute der DDR hinterher heulen und selbstverständlich gegen Flüchtlinge sind,
denn: "Das häts zu DDR - Zeiten nich gegeben". Im September werde ich den 3 Hanseln bei einer Familienfeier wieder begegnen und meine Mutter hat mich schon vorher
gebeten, da bitte keinen Streit vom Zaun zu brechen, denn sie kennt mich ja. [flash]

LG

Sparta

In den Punkt gebe ich den Ex-DDR-Spezialisten recht: Das hätte es zu DDR-Zeiten nicht gegeben! Aber nur in diesem Punkt gehe ich mit! Ansonsten können sie ihre Ehemalige in die
Tonne treten! [laugh]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Sirius » 21. Februar 2016, 15:20

Spartacus hat geschrieben:
und die Feuerwehr beim löschen zu behindern, streng zu verurteilen ist


Was meinst du wohl, was in den No Go Areas los ist, wenn da die Feuerwehr zum löschen rein muss, oder eine Krankenwagenbesatzung?

Natürlich gibt es da keine Entsetzensbekundungen. [hallo]

LG

Sparta

Sparta, dass kann ich hier aus meiner Region (Rhein-Main-Gebiet) bestätigen; hier gibt es mittlerweile viele No-Go-Areas. Angriffe auf Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Polizisten durch "Fachkräfte" kommen hier schon seit ca. 15 Jahren vor. Da wurden am Jahresende auch Feuerwerksraketen auf im Feuerwehrfahrzeug sitzende Feuerwehrmänner abgeschossen. Das Glas hatte zum Glück dem Angriff standgehalten. Aus Hochhäusern wurden schon ganze Türblätter auf Polizisten geworfen (kein Witz!), was man wohl als Mordversuch ansehen muss. Wenn in diesen Vierteln Polizei im Einsatz ist, muss immer ein Beamter am Wagen bleiben, damit der nicht beschädigt wird. Ich kannte einen Feuerwehrmann, der solche Einsätze in diesen Vierteln hatte; seine Meinung über die Bewohner kannst Du Dir sicher vorstellen.

Über alle diese Vorfälle hat nur die Regionalpresse berichtet. In den Mainstreammedien, im ÖR-Rundfunk wurde darüber nicht berichtet, kein solcher Aufstand gemacht wie jetzt. Die "Fachkräfte" hatten einen "Kulturbonus", die durften immer solche Taten begehen, ohne das es einen Deutschland weiten Medienshitstorm gab.
Zuletzt geändert von Sirius am 21. Februar 2016, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
Sirius
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon pentium » 21. Februar 2016, 16:27

Sirius hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
@Pentium, Du kannst Dir sicher sein, dass auch im Westen viele nicht zwangsbekehrt werden wollen. Meine Frage war, warum man in Sachsen nicht nur heute sondern auch schon 1989 den Mut hatte, eher auf die Straße zu gehen, als in anderen Teilen der DDR? Warum begehrt man dort gegenüber der Obrigkeit/Regierung eher auf als in anderen Teilen Mitteldeutschlands/Ostdeutschlands?

Damit man mich nicht falsch versteht, ich zolle - im Gegensatz zum Interessierten - den Sachsen Respekt, dass sie in den letzten 27 Jahren mehr Mut haben und hatten, gegen die Obrigkeit aufzubegehen als andere Deutsche.


Vielleicht liegt die Ursache für dieses Aufbegehren in der Geschichte versteckt, ein sächsisches Traumata?
Vielleicht haben die Sachsen es irgendwann einmal satt gehabt, immer die Dresche für andere zu bekommen oder anders gesagt, erneut für die Politik von Regierenden zur Kasse gebeten zu werden?
Könnte ein Grund dafür sein!
Muss mal weiter darüber nachdenken.

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 21. Februar 2016, 21:01

Zitat Sirius:
Damit man mich nicht falsch versteht, ich zolle - im Gegensatz zum Interessierten - den Sachsen Respekt, dass sie in den letzten 27 Jahren mehr Mut haben und hatten, gegen die Obrigkeit aufzubegehen als andere Deutsche.


Das ist ja abenteuerlich und klingt wie aus dem Tal eines Ahnungslosen. Ich habe schon mehrfach geschrieben, wie sehr ich den Mut in allen Teilen der DDR anerkenne, den die Bürger der DDR hatten und damit das Ende der DDR einläuteten.

Wenn Du meinst mir wahrheitswidrig etwas anderes unterstellen zu müssen, so stelle ich das hiermit einfach richtig.

Dein Respekt für Sachsen nach der Wiedervereinigung, deren Auftreten, Ausfälle und Angriffe auf Journalisten, Asylanten und deren Heime,die nicht nur bei Pegida - Demonstrationen stattfanden und finden, kommentiere ich besser mal nicht.

Genausowenig, wie Dein falsche Aussage, dass über Angriffe auf Polizisten oder Rettungssanitäter nur regional berichtet würde.
Gerade erst vor wenigen Tagen wurde darüber wieder im öffentlich rechtlichen Fernsehen berichtet.


Schlußendlich zu der von Dir aufgeworfenen Frage, warum rechtsextreme Übergriffe so häufig in Sachsen stattfinden, dieses:
Fremdenfeindlichkeit - Warum immer Sachsen?

Nirgendwo sonst in Deutschland machen sich Neonazis und Fremdenfeinde derart breit. Ein Erklärungsversuch.

Als Pauls, ein Mann in silberner Hose und mit silbernem Haarkranz, auf der Bühne erklärt, dass der heutige Sachse vom "Homo sapiens sachsiensis" abstamme, da fällt ihm ein: Leider hätten sich einige Exemplare offenbar mit dem Elbtalneandertaler gepaart, herausgekommen seien Sachsen mit Unterbiss, die den ganzen Tag "Kann dor woll ni wahr sein" sagten. "Die sind", sagt Pauls, "sehr oft montags in Dresden zu sehen." Bei den Pegida-Demos.

Bei anderer Gelegenheit fragt Pauls einen Zuschauer, woher er stamme, und der Zuschauer antwortet: "Aus Heidenau". Da entgegnet der Kabarettist: "Na, wenigstens sind Sie hier!" Und nicht vor dem Asylbewerberheim, wollte er hinzufügen. Aber das muss er gar nicht mehr aussprechen, das Publikum hat eh verstanden.

Wenn Stanislaw Tillich, der christdemokratische Ministerpräsident, nach den rechtsextremen Ausschreitungen von Heidenau Sätze sagt wie: "Das ist nicht unser Sachsen", dann hat sich etwas grundlegend verändert.

"Mein Gefühl ist", sagt Kollmorgen, "dass die Sachsen geradezu an einem kollektiven Syndrom der Fremdenangst leiden." Aus Angst vor den Preußen hätten sie sich zum Beispiel Napoleon angedient. Doch am Ende sei es immer schiefgegangen, seien die Sachsen die Verlierer gewesen. Doch wie konnte es dazu kommen, dass Biedenkopf einmal behauptete, die Sachsen seien "immun" gegen Rechtsextremismus? "Ich vermute", sagt Eggert, "das beruhte nicht auf einer Fehleinschätzung, sondern für Biedenkopf war das eine Imagefrage. Er wollte nicht, dass dieser Schatten auf sein Land fällt."

Aber jetzt fällt dieser Schatten auf Sachsen.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.zeit.de/2015/36/sachsen-rech ... ettansicht


Übrigens rechtfertigt keine Erklärung oder Begründung diese Fremdenfeindlichkeit mit all ihren menschenverachtenden Formen, nicht nur in Sachsen.
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 22. Februar 2016, 08:16

Ex-Bundestagspräsident Thierse: "Hass und Gewalt sind im Osten stärker sichtbar"

Im sächsischen Clausnitz bepöbelt ein Mob Flüchtlinge, in Bautzen brennt eine geplante Asylunterkunft. Nun hat Wolfgang Thierse erklärt, warum ausgerechnet im Osten Hass und Gewalt gedeihen.

Nach den jüngsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Sachsen hat der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse die Menschen im Osten als "empfänglicher für menschenfeindliche Botschaften" bezeichnet. "Hass und Gewalt sind im Osten stärker sichtbar und hörbar", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dies erkläre er sich mit den "radikalen Umbrüchen der vergangenen Jahre".

"Wer in den vergangenen 25 Jahren so viele Veränderungen überstehen musste, ist offensichtlich weniger gefestigt in seinen demokratischen und moralischen Überzeugungen", sagte Thierse.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 78585.html
Interessierter
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 22. Februar 2016, 14:14

Rassistische Übergriffe: Immer wieder Sachsen

Der pöbelnde Pulk von Clausnitz, die Flammen in Bautzen - der Hass gegen Fremde und Flüchtlinge wird kaum irgendwo so offen sichtbar wie in Sachsen. Warum?


Ein Winterwochenende in Sachsen, 2016: In Chemnitz jagen drei maskierte Männer zwei Migranten durch die Stadt. Sie demolieren einen Döner-Imbiss, verletzen den Inhaber und einen der Migranten. In der Sächsischen Schweiz verüben Unbekannte einen Farbbeutel-Anschlag auf das Büro der Linken. In Bautzen attackieren zwei Männer einen Info-Stand der Initiative "Bautzen bleibt bunt". Rechtsextremisten setzten ein ehemaliges Asylbewerberheim in Brand. Im Erzgebirge geht ein Mann mit Stahlhelm und Hitlerbart auf einem Rodelhang auf zwei Afghanen los. Er beleidigt und schlägt einen der beiden Männer, hebt die Hand zum Hitlergruß.

Sachsen hat nicht erst seit vergangener Woche ein Problem mit Rassismus, nicht erst seit Clausnitz, Bautzen, Pegida.
Es gibt in Sachsen seit Jahren Landstriche, in denen Neonazis praktisch die Kontrolle übernommen haben. Die NPD zog wiederholt in den Dresdner Landtag ein. Die neonazistische Terrorgruppe NSU konnte sich fast 14 Jahre lang in Sachsen verstecken. Am 13. Februar, dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg, versammelten sich an der Elbe regelmäßig mehrere Tausend Neonazis zur europaweit größten Kundgebung ihrer Szene.

Die Flüchtlingsbewegung wirkt im rechten Milieu wie ein Verstärker. In manchen Wochen melden Flüchtlingsfeinde in Sachsen bis zu 40 Demonstrationen an. Ein Fünftel der Angriffe auf Asylbewerberheime wurde laut "Mediendienst Integration" 2015 im Freistaat begangen. Leipzigs Polizeichef Bernd Merbitz warnt vor einer "Pogromstimmung" gegen Migranten. "In Sachsen brechen gerade die letzten Dämme", sagt Hübler.

Die Eskalation rechter Gewalt, der Erfolg von Pegida, die hohe Zahl asylfeindlicher Demonstrationen, all das, glaubt Dietrich Herrmann, Sozialwissenschaftler an der TU Dresden, geschehe nicht zufällig in Sachsen, sondern sei das Ergebnis der politischen Kultur im Freistaat. In Sachsen seien rechtsextreme Umtriebe über Jahre hinweg ignoriert und verharmlost, antirassistisches Engagement beargwöhnt und kriminalisiert worden.

Sachsen glaubte, Rassismus tot schweigen zu können

Weiter geht es hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 78634.html
Interessierter
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon HPA » 22. Februar 2016, 15:45

Stand auch mal im spiegel:

In Westdeutschland kocht Haß auf die DDR-Übersiedler hoch. Die Staatenwechsler werden zunehmend als Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt betrachtet. Vor allem in den Fluren der westdeutschen Sozialämter entlädt sich der Zorn auf die Zuzügler. Ein Beamter: "Wir sind froh, wenn das Mobiliar heil bleibt."

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507374.html

manchmal tut erinnern gut
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon augenzeuge » 22. Februar 2016, 16:36

HPA hat geschrieben:Stand auch mal im spiegel:

In Westdeutschland kocht Haß auf die DDR-Übersiedler hoch. Die Staatenwechsler werden zunehmend als Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt betrachtet. Vor allem in den Fluren der westdeutschen Sozialämter entlädt sich der Zorn auf die Zuzügler. Ein Beamter: "Wir sind froh, wenn das Mobiliar heil bleibt."

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507374.html

manchmal tut erinnern gut


Ich betrachte den Artikel als Zusammenfassung von Ausnahmen. Vieles davon ist mir absolut fremd... Hass auf DDR Übersiedler kenne ich nicht, allerdings Arroganz gegenüber ihnen.
1990 hatten wir viele aus der DDR eingestellt. Probleme gab es nie.
AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon steffen52-1 » 22. Februar 2016, 17:02

HPA hat geschrieben:Stand auch mal im spiegel:

In Westdeutschland kocht Haß auf die DDR-Übersiedler hoch. Die Staatenwechsler werden zunehmend als Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt betrachtet. Vor allem in den Fluren der westdeutschen Sozialämter entlädt sich der Zorn auf die Zuzügler. Ein Beamter: "Wir sind froh, wenn das Mobiliar heil bleibt."

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507374.html

manchmal tut erinnern gut

HPA man kann auch den Spieß umdrehen! Sich daran erinnern, wie die Altbundesbürger( Geschäftemacher) in die EX-DDR einfielen und sich Firmen, Grundstücke für einen Apfel und ein Eie, unter den
Nagel rissen! Da hatten man wohl auch genug Zorn auf sie! [denken]
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon SkinnyTrucky » 22. Februar 2016, 19:32

Mir schlug schon der blanke Hass entgegen als ich mit einem westdeutschen Truck in den Osten (oh sorry, ich meine natürlich Mitteldeutschland ) fuhr.... das änderte sich erst als auf einmal das Kennzeichen gelb war.... sorum konnte man auch spezielle Erfahrungen sammeln.... [wink]


groetjes

Mara
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 23. Februar 2016, 08:51

Übergriffe in Bautzen und Clausnitz: Tillich verteidigt sich

Nach den rassistischen Attacken in Sachsen steht Ministerpräsident Tillich in der Kritik. Nun verteidigt er sich und spricht über "die bittere Wahrheit" - aber es seien nicht nur Politik und Polizei gefragt.

Über den Mob in Clausnitz sagte Tillich nun der ARD: "Sie haben Menschen bedroht. Das ist menschenverachtend, das ist verbrecherisch." Kein Kind werde rechtsextrem geboren. "Es hat etwas mit dem Elternhaus und der Umgebung zu tun."

In Sachsen gebe es seit Beginn der Neunzigerjahre ein rechtsextremistisches Problem, sagte Tillich im RTL-"Nachtjournal". Sein Bundesland habe eine Sonderkommission der Kriminalpolizei gegen Rechtsextremismus eingerichtet und viele Demokratieprojekte zur Stärkung der bürgerlichen Gesellschaft gestartet. "Aber wir müssen feststellen, dass alle diese Maßnahmen nicht gereicht haben. Das ist die bittere Wahrheit."


Pegida lobt den Mob von Clausnitz


Eine, die öffentlich über die fremdenfeindlichen Taten sprach, ist Pegida-Wortführerin Tatjana Festerling - sie bezeichnete das Auftreten des Mobs in Clausnitz als "Mut der Bürger" und sagte unter Beifall der Anhänger in Dresden: "Wer gerade angeblich schwerst traumatisiert aus Kriegszonen kommt, wird mit Menschen, die 'Wir sind das Volk rufen', locker fertig."

An der Aktion in Clausnitz waren nach Angaben von Frauke Petry auch AfD-Mitglieder beteiligt. Das sagte die Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei in der Phoenix-Sendung "Unter den Linden". "Es ärgert mich, dass so etwas in Sachsen passiert, zumal wenn eigene Mitglieder beteiligt sind." Dass AfD-Mitglieder die Proteste organisiert hätten, wies Petry als "Gerüchte" zurück.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 78767.html
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 24. Februar 2016, 10:43

Clausnitz: Bruder des Ex-Heimleiters liefert Container für Flüchtlinge

Clausnitz wurde zum Symbol für Fremdenhass. Wie man gegen Flüchtlinge sein und trotzdem mit ihnen Geld verdienen kann, zeigen drei Brüder in der sächsischen Gemeinde.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 78739.html
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 24. Februar 2016, 12:19

Bild
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon augenzeuge » 24. Februar 2016, 17:22

Sparta, schau dir mal Bremen an. Dort wohnen auch viele ärmere Menschen. Ausländer haben die im Vergleich zu Sachsen extrem viel. (Bautzen knapp 2%, Bremen 14 %)
Auch die Arbeitslosenquoten sind vergleichbar, Bremen 11%, Sachsen 8,5%, Bautzen 9,4%).

Aber dort brennt man kein Haus an! Erkennst du was...?
AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon steffen52-1 » 24. Februar 2016, 18:00

augenzeuge hat geschrieben:Sparta, schau dir mal Bremen an. Dort wohnen auch viele ärmere Menschen. Ausländer haben die im Vergleich zu Sachsen extrem viel. (Bautzen knapp 2%, Bremen 14 %)
Auch die Arbeitslosenquoten sind vergleichbar, Bremen 11%, Sachsen 8,5%, Bautzen 9,4%).

Aber dort brennt man kein Haus an! Erkennst du was...?
AZ

Aber Dein Bundesland liegt vor Sachsen!(Flüchtlingsfeindliche Vorfälle) Ich hoffe das erkennst Du auch Jörg!!!! [hallo]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Kumpel » 24. Februar 2016, 18:26

NRW hat so viele Einwohner wie die ganzen Ost-Bundesländer zusammen.
Kumpel
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Zicke » 24. Februar 2016, 18:51

Kumpel hat geschrieben:NRW hat so viele Einwohner wie die ganzen Ost-Bundesländer zusammen.



-aber nur weil die Engländer 3 Länder zusammengewürfelt haben.

sorry ,ist OT
Zicke
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon augenzeuge » 24. Februar 2016, 19:37

steffen52-1 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Sparta, schau dir mal Bremen an. Dort wohnen auch viele ärmere Menschen. Ausländer haben die im Vergleich zu Sachsen extrem viel. (Bautzen knapp 2%, Bremen 14 %)
Auch die Arbeitslosenquoten sind vergleichbar, Bremen 11%, Sachsen 8,5%, Bautzen 9,4%).

Aber dort brennt man kein Haus an! Erkennst du was...?
AZ

Aber Dein Bundesland liegt vor Sachsen!(Flüchtlingsfeindliche Vorfälle) Ich hoffe das erkennst Du auch Jörg!!!! [hallo]
Grüsse steffen52-1


[laugh] Ja, sicher. Mensch, Steffen, bei fast 5 mal soviel Flüchtlingen und Einwohnern! Die 2.. Grafik hast du wohl übersehen? Davon abgesehen, ich wohne zwar hier, muss aber das Land nicht verteidigen. Irrsinn bleibt Irrsinn. Ob in NRW oder Sachsen.
AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 4. März 2016, 08:52

Alltagsrassismus in Tröglitz

Im Kampf gegen Rassismus gab Markus Nierth sein Amt als Bürgermeister in Tröglitz auf. Ein Jahr später denkt er darüber nach, den Ort zu verlassen.

Eine Demonstration, angemeldet von einem NPD-Funktionär, im Dämmerlicht, mit Laternen, und drinnen sitzen Nierths mit den Kindern? Markus Nierth bittet den Landrat um Unterstützung. Der Aufzug solle nicht verboten werden, aber bitte eine andere Route nehmen. Vergebens. Nierth tritt zurück.

„Die schlimmsten Momente gab es bei den Fäkalbriefen“, beginnt Susanna Nierth. Sie hat die blonden Haare hochgeknotet, sitzt aufrecht im Korbsessel. War ihr Mann Markus zuvor schon Angriffen ausgesetzt, wird die Familie nach dem Rücktritt Ziel geradezu archaischer Verwünschungen. Sie nehmen noch zu, als Anfang April die vorgesehene Flüchtlingsunterkunft brennt. Nierth wird beschimpft, beleidigt, bedroht – auf Facebook, am Telefon, per Post.

Brief voller Kot

Im Juni brachte der Postbote einen dicken Brief von einem Tanzzirkel, adressiert an die Tanzakademie von Susanna Nierth. Als sie ihn öffnet, sieht sie, dass er voller Kot ist. Susanna Nierth erzählt und wiederholt dabei die Handbewegungen, wie sie den Brief aufreißt – und hält sprachlos inne. Lange ist sie diesen Gestank nicht losgeworden, sagt sie und hält die Hände vor ihr Gesicht. Jetzt ist der Ekel wieder da.

„Das Landeskriminalamt hat super gearbeitet“, sagt Susanna Nierth. Die Beamten haben den Brief untersucht, auch DNA-Proben genommen. Den Absender aber konnten sie nicht ermitteln, nur so viel: Der Brief wurde in der Region aufgegeben. „Beim zweiten Brief war ich noch aufgeregt, als ich die Polizei gerufen habe“, fährt Susanna Nierth fort. Den dritten habe sie ganz fest und ruhig entgegengenommen. Nein, sie ist nicht stolz darauf, winkt sie ab, eher beunruhigt, dass sie so reagiert hat, so abgebrüht. „Es hat sich was verändert.“

Frau Nierth, da ist jemand krank, habe ihr ein Beamter vom LKA gesagt, erzählt sie weiter. Er wollte sie etwas beruhigen. Doch was hilft es, wenn diese „Krankheit“ um sich greift? Von diesem Format war der dritte Brief der letzte. Schluss ist keineswegs. „Wir haben gerade wieder eine nette Karte bekommen“, sagt Markus Nierth. „Du und deine Alte … das Flüchtlingspack … verzieht euch aus Tröglitz … ihr macht das doch nur wegen der Kohle“, liest er laut.


http://www.taz.de/Alltagsrassismus-in-T ... /!5280395/

Einfach erschreckend.
Interessierter
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon ratata » 4. März 2016, 11:32

Gestern Abend bei Kranz , hier hat endlich mal jemand die Wahrheit gesprochen . es ging um Ostdeutschland , ganz tief,tief wurde gesagt ,liegen die Probleme hier.

25 Jahre hat man es nicht geschafft den Osten Deutschland zu integrieren , es gibt Provinzen ,die hat man ganz allein gelassen .

Arbeitslose , Rentner und HartzIV Empfänger wer hat sich um die groß gekümmert ???????

Seht euch mal die Altmark oben bei Seehausen um , MVP Friedland und Umgebung dort oben . Dort ist die zeit seit 90 stehen geblieben.

Da ich auf der Urlaubsrückfahrten meistens immer Nebenstrecken fahre , komme ich durch Gegenden da denkst, hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. ratata
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon HPA » 4. März 2016, 12:15

Meiner Meinung nach sollte man S-A vierteilen. Bissel was nach Meck pomm oder Niedersachen, bissel was nach Thüringen und ein bissel was nach Sachsen. Dann ist dieser braune Bodensatz wieder gleichmässiger verteilt.
HPA
 

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