Rolf 51 hat geschrieben:Kumpel hat geschrieben:Naja , bei aller Sympathie für die Russen und all der Schuld der Deutschen , die vierzig Jahre russische Herrschaft über einen Teil Deutschlands haben Land und Leuten nicht so richtig nachhaltig gut getan.
Auch wenn das plötzlich manche anders darstellen möchten.
Also Kumpel! Mir hat die 40-Jährige Anwesenheit der Westgruppe der Sowjetarmee (um es richtig zu formulieren!) weder körperlich noch geistig nachhaltig geschadet.Dem Land hat es nicht gut getan, das stimmt! Und welche negativen Folgen hatte denn die Besetzung der BRD durch Amerikaner,Briten und Franzosen auf die dortige Bevölkerung!
Also, Bälle schön flachhalten!
In Mittel- und Osteuropa haben die Völker nie vergessen, was die "Russen" in der DDR 1953, in Ungarn 1956, in der Tschechoslowakei 1968, in Litauen 1991, in Moldawien ab 1992 und in Tschetschenien 1994 gemacht haben. Und die Russen haben aus dieser jegliches Vertrauen zerstörenden Politik nichts gelernt und später sogar noch so weitergemacht (Georgien 2008, Ukraine 2014). Darum wollten diese Völker ab 1990 auch sofort weg aus dem russischen Herrschaftsbereich. Daran sind die Russen aber selbst schuld, wenn sie sich wie der Elefant im Porzellanladen benehmen. Die Russen haben so viel Porzellan zerschlagen, dass zu unseren Lebzeiten vermutlich keines der mittel- und osteuropäischen Völker jemals wieder
freiwillig in den russischen Machtbereich zurückkehren wird. Das ist ähnlich wie mit den Türken und dem Islam in Südosteuropa - die Völker Europas haben auch das bis heute nicht vergessen. Nur die Gutmenschen sind da realitätsresisitent und kapieren gar nichts.
Und was die NATO-Osterweiterung betrifft, so haben die Russen auch niemanden gefragt, ob er ihre Machtausdehnung nach 1992 in Richtung Weißrussland, Kasachstan und anderen zentralasiatischen Staaten mittels GUS und militärischen Bündnisverträgen gut findet.