


Edelknabe hat geschrieben:... Günter Herberger,
....
Anfügen könnte ich noch Max von der Grün(Irrlicht und Feuer), und Günter de Bruyn mit "Der Hohlweg".
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karl143 hat geschrieben:Im Grenzthread schreibt Rainer Maria von Wallraff Büchern. Die gab es also auch in der DDR zu lesen. Stellten sie doch das kapitalistische System in Frage, bzw. sahen es Bücher von Wallraff auf alle Fälle kritisch. Was für Literatur gab es aber sonst auch offiziell in der DDR zu kaufen, die aus dem kapitalistischen Westen stammte. Ich meine jetzt nicht nur die Bundesrepublik sondern aus dem gesamten Westen. Ich meine jetzt auch keine Sachbücher. Bin mal gespannt, was da so für Bücher genannt werden.
. Interessant in diesem Zusammenhang auch das die Universitaetsbibliothek in Leipzig Buecher frei zum ausleihen hatte welche anderswo in den Giftschrank mussten - allerdings waren die Anzahlen so beschraenkt das man eher im Lotto gewann als eines der genannten Buecher im Regal zu finden. Man sollte auch verstehen, das keineswegs die gesamten Werke eines Autoren verfuegbar waren, sondern nur was ideologisch ("kulturpolitisch") auf die Linie passte, welche sich ueber 40 Jahre laufend aenderte. Z.B. wurden die Kinderbuecher von Mark Twain (Huck Finn, Tom Saywer) in den 50er Jahren einmal aufgelegt - die passten recht gut in's vorgegebene Denkschema, seine anderen Werke jedoch nicht. 
Nordlicht hat geschrieben:Interessantes Thema.Ich habe im Moment nicht so viel Zeit, aber so auf den ersten Blick in das Bücherregal mit DDR-Ausgaben, sehe ich:
Oscar Wilde, James Joyce, Virginia Woolf, Erich Maria Remarque, Charles Dickens, O.Henry.

Edelknabe hat geschrieben:Soll aber heißen, so würde ich es einmal als Resüme sehen, das wir in der DDR nicht gerade weltfremd belesbar waren. Ich würde gerne einmal den Textnachtrag zu denen am Anfang meiner Texte hier im Fred, zu den westdeutschen Erzählern einstellen, so strotzt er eigentlich von ideologischer Meinung und doch ist er nicht so falsch, meint er doch sinngemäß, das sozialkritische Literatur dieser Art damals...zumindest 1964 des Westen Sache nicht war.
Denn schon damals, übrigens wie Heute war der Schwachsinn, der literarische Schwachsinn, die Verblödung der Masse, ich nenne es mal so gemein ob meines ostdeutschen Sarkasmus System im System des Kapital, das was nicht unmittelbar am System kratzt, es offen in Frage stellt..
Und nein, ich bin kein Literaturkritiker, möge jeder Lesen was er lustig ist und er zur Entspannung braucht, möge er lesen, denn Lesen bildet.
Rainer-Maria der meint, warum gerade der "Achipel Gulag" den Durchblick im Sozialismus bedeuten sollte, gab es doch die Gulags/ die Straflager/ die Verbannung schon vor 1918, zu Zeiten der Zaren? Zumal der Werdegang:" Straftat und in konsequenter Folge Verurteilung auf diese Strafstaat" umgehend, auf dem Fuße erfolgte. Übrigens eine Erfindung der Zaren, diese Gulags, wohl übernommen ob ihrer Bewärtheit vom System des Sozialismus.
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