Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Die Ecke für dies und das...

Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon karl143 » 26. Dezember 2010, 09:55

Im Grenzthread schreibt Rainer Maria von Wallraff Büchern. Die gab es also auch in der DDR zu lesen. Stellten sie doch das kapitalistische System in Frage, bzw. sahen es Bücher von Wallraff auf alle Fälle kritisch. Was für Literatur gab es aber sonst auch offiziell in der DDR zu kaufen, die aus dem kapitalistischen Westen stammte. Ich meine jetzt nicht nur die Bundesrepublik sondern aus dem gesamten Westen. Ich meine jetzt auch keine Sachbücher. Bin mal gespannt, was da so für Bücher genannt werden.
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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon Affi976 » 26. Dezember 2010, 10:22

Moin Karl,

um von meinem Bereich zu sprechen:
Noten waren überhaupt kein Problem. Die DDR verfügte über keine Lizenzen, die die Erweiterung ihres bestehenden Lizenzenstammes erlaubte. D.h.: neue Stücke, mit denen man im Westen z.B. auftreten wollte, bekam man nur über (West)Kollegen, die einem solche Sachen kopierten und zukommen liessen. Wollte man also öffentlich im Westen auftreten mußte man die Originale vorweisen, konnte allerdings von den Kopien spielen. Da war das Ministerium für Kultur froh, solche Leute zu haben, die diese Noten drüben "organisierten". Fachliteratur, in diesem Fall wieder über Blechbläser, mußte aufwendig übers Min.f.Kultur, genehmigt werden. Mein Professor hatte dies gemacht und so kamen wir immer zu westlicher Literatur in Sachen Blechbläsermusik.
Die Russen hatten einfach gedruckt was das Zeug hielt, dort habe ich auch so einiges gekauft und mitgebracht.
Selbst Instrumente habe ich aus der BRD mitgebracht und Zubehör, wie Dämpfer u.ä. waren auch kein Problem. Die waren zufrieden, dass ihr Kontingent nicht belastet wurde.
Aber wie es so war, alles Gedruckte war TEUER und so mußte man immer einen Sponsoren finden oder auch schon was umgetauscht haben oder wieder was von uns mitgebracht haben, was man drüben wieder gut verkaufen kann, um ein Tauschgeschäft zu haben.
Naja, es war nicht einfach aber möglich, man mußte sich eben nur drehen.
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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. Dezember 2010, 10:56

In den 40 Jahren wurde der Sachverhalt sehr unterschiedlich bewertet. Oft kamen Bücher unter Verschluss, wenn der Autor in den Westen ging. Diese Werke wurden in so genannten "Giftschränken" verwahrt. Zugang hatte nur, wer einen "Giftschein" besaß – die Genehmigung eines wissenschaftlichen Institutes oder einer Universität.

Staats- und Universitätsbibliotheken der DDR führten auch sämtliche Literatur aus dem Westen. Und diese war meist auch frei verfügbar. Verboten waren Werke, die die SED als eindeutig antikommunistisch einstufte, wie etwa Wolfgang Leonhards "Die Revolution entlässt ihre Kinder".

In den späten Achtzigerjahren kamen in der DDR Bücher auf den Markt, die jahrelang verboten gewesen waren. Jetzt konnten die Literaturliebhaber in der DDR Peter Weiss' Jahrhundertwerk "Die Ästhetik des Widerstands", die Werke Franz Kafkas und Arno Schmidts kaufen. Sogar die vordem als pornografisch verschrienen französischen Surrealisten standen plötzlich in den Regalen des staatlichen "Volksbuchhandels".

"Es ist vorbei", bemerkte der Dramatiker Heiner Müller damals, "sie können nicht mal mehr verbieten." Und genau so war es auch. Wenige Jahre später war das "Leseland DDR" Geschichte.

Aus dem MDR zum Anhören: http://www.mdr.de/mdr-figaro/6191554.html

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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon Edelknabe » 26. Dezember 2010, 13:26

Karl, für mich persönlich sehr wertvoll in meiner Büchersammlung und wunderbar zu lesen: "Aus der Reihe Erkundungen/ Verlag Volk und Welt -Berlin 1964 -19 westdeutsche Erzähler und 24 westd...Erzähler"..so Alfred Andersch, Heinrich Böll, Hans Christoph Buch, Peter O. Chotjewitz, Gisela Elsner, Ludwig Fels, Gerd Fuchs, Günter Herberger, Alexander Kluge, Klaus Konjetzky, August Kühn, Hermann Lenz, Siegfried Lenz,Reinhard Lettau, Christoph Meckel, Leonie Ossowski, Robert Wolfgang Schnell, Marlene Stenten,Artur Troppmann, Dieter Wellershof, Wolfgang Weyrauch, Gabriele Wohmann,Karl Wüsthoff, Eva Zeller, Hans Bender, Ingrid Bacher,Wolfgang Borchert, Hans Daiber,Ingeborg Drewitz, Günther Grack, Wolfgang Hildesheimer, Rolf Hochhuth, Marie Luise Kaschnitz, Arno Reinfrank, Luise Rinser,Klaus Röhler, Paul Schallück, Martin Walser, Karl Alfred Wolken.

Ich habe mir einmal die Arbeit gemacht, Sie alle aufzulisten, damit der leseinteressierte User nachvollziehen kann, von wessen Schriftsteller damals Werke in Lizenzdruck in der DDR verlegt...zu lesen waren.
Anfügen könnte ich noch Max von der Grün(Irrlicht und Feuer), und Günter de Bruyn mit "Der Hohlweg".

Rainer-Maria, seit seiner Kindheit eine Leseratte, ob damals mit Taschenlampe unter der Bettdecke oder heute im Auto die Wartezeit überbrückend, wenn ich nicht unbedingt meine Frau zum Einkaufen begleiten möchte.
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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon Icke46 » 26. Dezember 2010, 19:25

Edelknabe hat geschrieben:... Günter Herberger,
....
Anfügen könnte ich noch Max von der Grün(Irrlicht und Feuer), und Günter de Bruyn mit "Der Hohlweg".



Hallo, Rainer Maria,

zwei kleine Korrekturen zu Deinem Text - nicht Günter Herberger, sondern Günter Herburger ist der Name [wink].

Und Günter de Bruyn war immer ein DDR-Schriftsteller

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_de_Bruyn

Was übrigens in der Literatur-Lizenzpolitik etwas sehr kurioses war, waren die Werke von Bertolt Brecht. Entweder er oder seine Erben hatten Streit mit den Kulturoberen der DDR, mit dem Effekt, dass alle Rechte an Brechts Werken beim Suhrkamp-Verlag in Frankfurt/Main lagen, und die DDR für die Veröffentlichung dort Lizenzen kaufen musste. Ich weiss das deshalb, weil ichseinerzeit von meiner DDR-Verwandschaft bei einem Tagesbesuch die gesammelten Werke von Brecht geschenkt bekam und sie gezwungenermassen illegal aus der DDR ausführte. Aber kurz vor Mitternacht ging halt am Tränenpalast in Berlin vieles [wink] .

Gruss

icke
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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon Edelknabe » 26. Dezember 2010, 20:25

Danke für deine Berichtigung icke und auch eine "Leseratte", ein lesender Arbeiter kann nicht alles wissen...durchs Lesen und ich wollte noch anfügen, der Teil mit den 19 westdeutschen Erzählern 1964, da steht noch nichts von Lizenzen im Einband aber dann 1971, bei den 24 Erzählern aus der BRD und Westberlin, da steht:" Lizenzausgabe des Verlages Volk und Welt, Berlin 1978, für die Deutsche Demokratische Republik.
Der Abdruck der Erzählungen erfolgt mit Genehmigung folgender Verlage: Alfred Andersch Ein Vormittag am Meer, Die Inseln unter dem Winde; aus: Mein Verschwinden in Providence; Copyright 1971 diogenes Verlag AG Zürich.
Ich bin da auch kein Experte, kann vieleicht ein Anderer erklären, wie sich das über die Jahre in der DDR entwickelte?

Rainer-Maria fehlbar
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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon CaptnDelta » 27. Dezember 2010, 00:43

karl143 hat geschrieben:Im Grenzthread schreibt Rainer Maria von Wallraff Büchern. Die gab es also auch in der DDR zu lesen. Stellten sie doch das kapitalistische System in Frage, bzw. sahen es Bücher von Wallraff auf alle Fälle kritisch. Was für Literatur gab es aber sonst auch offiziell in der DDR zu kaufen, die aus dem kapitalistischen Westen stammte. Ich meine jetzt nicht nur die Bundesrepublik sondern aus dem gesamten Westen. Ich meine jetzt auch keine Sachbücher. Bin mal gespannt, was da so für Bücher genannt werden.


Das ist irgendwie 'ne trickreiche Frage zu beantworten, da man nur relativ schwierig die durch den allgegenwaertigen Mangel schwer erreichbaren Buecher von denen trennen kann die nicht in den oeffentlichen Handel kamen, jedoch anderweitig trotzdem kursierten (und dies ueber offizielle Kanaele).

Fakt ist das Berlin, Leipzig und Dresden eine Ausnahmestellung wegen Buchmessen, Universitateten (oder einfach "Hauptstadtstatus") hatten, groessere Staedte wie Rostock, Jena oder Chemnitz (vor allem mit Universitaeten) folgten. Es ist also fuer mich schon nachvollziehbar das man in Leipzig waehrend der Buchmesse Martin Walser oder Rolf Hochhut ergattern konnte, auf dem flachen Land oder anderswo in der Republik war das genauso gut im Bereich des moeglichen wie der "Siech des Sozialismus" [flash] . Interessant in diesem Zusammenhang auch das die Universitaetsbibliothek in Leipzig Buecher frei zum ausleihen hatte welche anderswo in den Giftschrank mussten - allerdings waren die Anzahlen so beschraenkt das man eher im Lotto gewann als eines der genannten Buecher im Regal zu finden. Man sollte auch verstehen, das keineswegs die gesamten Werke eines Autoren verfuegbar waren, sondern nur was ideologisch ("kulturpolitisch") auf die Linie passte, welche sich ueber 40 Jahre laufend aenderte. Z.B. wurden die Kinderbuecher von Mark Twain (Huck Finn, Tom Saywer) in den 50er Jahren einmal aufgelegt - die passten recht gut in's vorgegebene Denkschema, seine anderen Werke jedoch nicht.

Es gab auch zu gewissen Zeiten vom staatlichen Buchhandel Listen, in welche man sich eintragen konnte, und ueber welche man ansonsten unerreichbare Buecher aus dem Westen mit etwas Glueck zugeteilt bekam - so konnte man Ende der 70er z.B. "offiziell" Nietzsche und Schopenhauer in der DDR vom Hanser-Verlag Muenchen erwerben!

Was machte der Ossie, wenn er kein Glueck hat, und keiner der genannten Wege funktioniert? Der Ossie ist erfinderisch, es gab Abhilfe auf andere Art. Zum einen gab's die eine oder andere Sekretaerin, welche Buecher, auf 6-8 Durchschlaegen, abtippte. Sowas war durchaus auch "Tauschware".
Zum anderen, und das war in erster Linie ab Mitte der 70er, gab's genuegend Tonbandgeraete, auf welchen die Hoerbuchreihen des DLF, der BBC u.a. aufgenommen wurden, und welche ohne grosse Probleme kopiert und weitergegeben werden konnten. Ich erinner mich das wir 78 oder so den "Archipel Gulag" als Hoerbuch von der BBC auf Band hatten, und wir da intensiv lauschten. Nachdem wir die Ausreise beantragt hatten war war das Ding meinem Vater irgendwann zu "heiss", und er hat's verbrannt (er befuerchtete das unser Haus durchsucht werden koennte).

-Th
..Totalitarianism does not mean that such regimes in fact exercise total control over their people, it means rather that such control is in their aspiration.
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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon Nordlicht » 27. Dezember 2010, 14:30

Interessantes Thema.Ich habe im Moment nicht so viel Zeit, aber so auf den ersten Blick in das Bücherregal mit DDR-Ausgaben, sehe ich:
Oscar Wilde, James Joyce, Virginia Woolf, Erich Maria Remarque, Charles Dickens, O.Henry.
Aber wie CD schon schrieb, sind von einigen Schriftstellern wohl nur ausgewählte Werke erschienen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich das im Laufe der Jahre auch geändert hat?
Nordlicht
 

Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon Icke46 » 27. Dezember 2010, 15:42

Nordlicht hat geschrieben:Interessantes Thema.Ich habe im Moment nicht so viel Zeit, aber so auf den ersten Blick in das Bücherregal mit DDR-Ausgaben, sehe ich:
Oscar Wilde, James Joyce, Virginia Woolf, Erich Maria Remarque, Charles Dickens, O.Henry.


Wobei wahrscheinlich auch noch ein Unterschied bestand zwischen aktuellen Schriftstellern (Böll, Grass,Lenz, Simmel) und den von Karen genannten. Bei solchen, ich sage mal "klassischen" Werken, war eine eventuell notwendige Lizenz sicher kostengünstiger als für Titel, die noch auf der Bestsellerliste des Spiegel standen bzw. erst kurz zuvor von ihr verschwunden sind.

Übrigens - danke für die Anregung, ich muss tatsächlich mal wieder in meine DDR-Dickens-Ausgaben reinlesen. [wink]

Gruss

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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon Edelknabe » 29. Dezember 2010, 20:37

Soll aber heißen, so würde ich es einmal als Resüme sehen, das wir in der DDR nicht gerade weltfremd belesbar waren. Ich würde gerne einmal den Textnachtrag zu denen am Anfang meiner Texte hier im Fred, zu den westdeutschen Erzählern einstellen, so strotzt er eigentlich von ideologischer Meinung und doch ist er nicht so falsch, meint er doch sinngemäß, das sozialkritische Literatur dieser Art damals...zumindest 1964 des Westen Sache nicht war.
Denn schon damals, übrigens wie Heute war der Schwachsinn, der literarische Schwachsinn, die Verblödung der Masse, ich nenne es mal so gemein ob meines ostdeutschen Sarkasmus System im System des Kapital, das was nicht unmittelbar am System kratzt, es offen in Frage stellt..
Und nein, ich bin kein Literaturkritiker, möge jeder Lesen was er lustig ist und er zur Entspannung braucht, möge er lesen, denn Lesen bildet.

Rainer-Maria der meint, warum gerade der "Achipel Gulag" den Durchblick im Sozialismus bedeuten sollte, gab es doch die Gulags/ die Straflager/ die Verbannung schon vor 1918, zu Zeiten der Zaren? Zumal der Werdegang:" Straftat und in konsequenter Folge Verurteilung auf diese Strafstaat" umgehend, auf dem Fuße erfolgte. Übrigens eine Erfindung der Zaren, diese Gulags, wohl übernommen ob ihrer Bewärtheit vom System des Sozialismus.
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Re: Staatlich genehmigte westl. Literatur in der DDR

Neuer Beitragvon karl143 » 29. Dezember 2010, 23:15

Edelknabe hat geschrieben:Soll aber heißen, so würde ich es einmal als Resüme sehen, das wir in der DDR nicht gerade weltfremd belesbar waren. Ich würde gerne einmal den Textnachtrag zu denen am Anfang meiner Texte hier im Fred, zu den westdeutschen Erzählern einstellen, so strotzt er eigentlich von ideologischer Meinung und doch ist er nicht so falsch, meint er doch sinngemäß, das sozialkritische Literatur dieser Art damals...zumindest 1964 des Westen Sache nicht war.
Denn schon damals, übrigens wie Heute war der Schwachsinn, der literarische Schwachsinn, die Verblödung der Masse, ich nenne es mal so gemein ob meines ostdeutschen Sarkasmus System im System des Kapital, das was nicht unmittelbar am System kratzt, es offen in Frage stellt..
Und nein, ich bin kein Literaturkritiker, möge jeder Lesen was er lustig ist und er zur Entspannung braucht, möge er lesen, denn Lesen bildet.

Rainer-Maria der meint, warum gerade der "Achipel Gulag" den Durchblick im Sozialismus bedeuten sollte, gab es doch die Gulags/ die Straflager/ die Verbannung schon vor 1918, zu Zeiten der Zaren? Zumal der Werdegang:" Straftat und in konsequenter Folge Verurteilung auf diese Strafstaat" umgehend, auf dem Fuße erfolgte. Übrigens eine Erfindung der Zaren, diese Gulags, wohl übernommen ob ihrer Bewärtheit vom System des Sozialismus.


Deine Aussage bedeutet aber auch, das du das System des Zaren mit dem der Sowjetunion gleichstellst. Klar gab es unter dem Zaren schon Straflager. Der war ja auch nicht gerade als liberaler Staatenlenker bekannt.
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