Mythos Bergbau

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 23. Juli 2014, 20:15

Wiki zur Silberstrasse:

Die 140 Kilometer lange Ferienstraße Silberstraße ist die erste und längste ihrer Art in Sachsen. Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Bergbaus für die sächsische Geschichte verbindet die Straße die Sehenswürdigkeiten und touristischen Angebote, die im Erzgebirge und dem Erzgebirgsvorland in Beziehung zum jahrhundertealten Bergbau- und Hüttenwesen stehen. Seit 2012 wird sie als Sächsisch-Böhmische Silberstraße, mit der Verlängerung von Annaberg-Buchholz nach Ostrov, vom Tourismusverband Erzgebirge e.V. vermarktet.
...
Die heutige Ferienstraße Silberstraße geht u.a. auf die historischen Erztransportwege Silberwagenweg Annaberg-Buchholz - Wolkenstein - Lengefeld - Brand-Erbisdorf - Freiberg und die Silberstraße Scharfenberg - Freiberg zurück und symbolisiert den Weg des Silbers aus den Silberbergwerken im Erzgebirge zu den Erzaufbereitungsstätten und führt im Zuge des historischen Fürstenweges durch den Tharandter Wald bis nach Dresden in das Grüne Gewölbe, die Schatzkammer der Wettiner.
...
Beginnend in Zwickau führt die Silberstraße über die Bergstadt Schneeberg, die Städte Aue, Schwarzenberg, die Bergstädte Annaberg-Buchholz, Ehrenfriedersdorf, Wolkenstein, Marienberg, Lengefeld, Sayda, Brand-Erbisdorf nach Freiberg und von hier, über Tharandt und Freital, weiter in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Von Annaberg-Buchholz gibt es einen Abzweig nach Ostrov in Böhmen.

Der Verlauf deckt sich weitestgehend mit der Linienführung der Bundesstraßen 93, 169, 101, 171 und 173 sowie der Staatsstraße S 194. Südöstlich von Zwickau führt sie durch die gleichnamige Ortschaft Silberstraße. Zwischen Annaberg und Lengefeld sowie zwischen Brand-Erbisdorf und Freiberg entspricht sie teilweise dem Verlauf des sogenannten Silberwagenweges, einer alten Post- und Handelsstraße, zwischen Freiberg und Naundorf teilweise der Silberstraße, die von Scharfenberg an der Elbe nach Freiberg führte, und in Richtung Dresden verläuft sie auch im Zuge des historischen Fürstenweges durch den Tharandter Wald. Von Zwickau bis Dresden wird die Silberstraße vom Radweg Silberstraße begleitet. Der Abzweig von Annaberg-Buchholz Richtung Böhmen folgt der alten Poststraße im Zuge der B 95 Richtung Karlsbad.
...
Die Silberstraße erschließt zahlreiche Sachzeugen des sächsischen Montanwesens dem Tourismus, darunter beispielsweise das Lehr- und Forschungsbergwerk „Reiche Zeche“ und „Alte Elisabeth“, den Eisenhammer Dorfchemnitz und den Frohnauer Hammer.

Zahlreiche spätgotische Hallenkirchen (St. Wolfgangskirche, St. Annenkirche, St. Marien, Freiberger Dom), Bauwerke der Renaissance und eine Vielzahl von Dorfkirchen mit Kunstwerken der Architektur, Malerei, Bildhauerei und des Orgelbaus (Gottfried Silbermann) zeugen vom ehemaligen Reichtum der Bergbauregion.

Neben den bedeutenden Minieraliensammlungen in Freiberg, wie der terra mineralia, erschließt sie auch das Geologische Freilichtmuseum und den Geologischen Wanderweg im Tharandter Wald, wo man fast alle Erdzeitalter anhand geologische Aufschlüsse erkunden kann.

Auch in der ehemaligen sächsischen Residenzstadt Dresden hatte der Erlös aus dem Silberbergbau einen beträchtlichen Anteil an der Anlage der Kunstsammlungen und der Entstehung architektonischer Denkmale.

Die Ferienstraße Silberstraße bildet einen sehr guten Einstieg zum Kennenlernen des Erzgebirges. Die Straßenführung ist mit einem silbernen „S“ gekennzeichnet und teilweise identisch mit der Deutschen Alleenstraße.

Ende Wiki-Zitat

Das mit den Nussknackern, Räuchermännchen habe ich mal ignoriert.

Die Silberstrasse im Portal für die Ferienstrassen:
http://www.ferienstrassen.info/routen/r ... ra%C3%9Fe/

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon Spartacus » 24. Juli 2014, 18:21

pentium hat geschrieben:Spontan fällt mir nur ein, erst nach 1990 war die St. Wolfsgangskirche wieder Ziel des Bergaufzugs.



Glück Auf!
pentium


Richtig, Pentium.

Da den Genossen die wütenden Knappen dann doch ein bisschen zu revolutionär waren, wurde der Tag durch
den Tag des Bergmanns ersetzt, was vor allem den alten Schneebergern gar nicht passte.

http://www.vmbh-mansfelder-land.de/arti ... tikel.html

Glück auf

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 31. Juli 2014, 20:36

Seit 20 Jahren ist der Markus-Röhling-Stolln ein Besucherbergwerk. Träger ist keine Kommune, sondern ein Verein. Das bringt Vor-, aber auch Nachteile. Indes hat man in Frohnau noch viel vor.

Zitat:
Frohnau. Von den Besucherzahlen, mit denen der Markus-Röhling-Stolln in Frohnau alljährlich aufwartet, können andere Besucherbergwerke im Erzgebirge oft nur träumen. 30.000 bis 35.000 Interessierte fahren alljährlich in das Frohnauer Bergwerk ein - in den Anfangsjahren waren es mit durchschnittlich 40.000 sogar noch mehr. Innerhalb der ersten 20 Jahre brachte es der Röhling-Stolln auf diese Weise auf mehr als 600.000 Besucher und ist das meistbesuchte Bergwerk in Sachsen.
...
Öffentliche Finanzmittel für das Bergwerk gibt es kaum. "Das Erz, was wir abbauen sind die Touristen", so Vereinschef Marc Schwan. "Aus den Eintrittsgeldern müssen wir uns finanzieren." Dabei liegen die Preise im moderaten Bereich, ist sich Markus Link sicher: "Vor allem für das, was hier den Gästen geboten wird." Für Marc Schwan ist das Bergwerk wie eine Modelleisenbahn: "Es wird nie fertig."
Zu den Plänen gehört beispielsweise der Einbau eines Pumpensatzes, wie er vor 200 Jahren von den Bergleuten verwendet worden ist. Darin sieht Bergwerksleiter Link auch den entscheidenden Vorteil des Markus-Röhling-Stollns gegenüber dem ein oder anderen Mitbewerber: "Besucher wollen heutzutage nicht Zahlen und Daten, sondern Erlebnisse."
Diese bekommen sie in Frohnau. Schon die Einfahrt mit der Grubenbahn sei ein solches Erlebnis. "Das Wasserrad, das der Verein hier eingebaut hat, sucht sicherlich auch seinesgleichen." Durch den Pumpensatz würde dieses zusätzlich aufgewertet. "Hier kann man Bergwerk pur erleben."

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGE ... 920059.php

http://www.roehling-stolln.de/

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon Spartacus » 1. August 2014, 18:01

Fällt mir doch gleich der Frohnauer Hammer ein.

http://www.bergbautradition-sachsen.de/ ... hammer.htm

Kann man da immer noch Münzen prägen?

LG

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 1. August 2014, 18:07

Spartacus hat geschrieben:Fällt mir doch gleich der Frohnauer Hammer ein.

http://www.bergbautradition-sachsen.de/ ... hammer.htm

Kann man da immer noch Münzen prägen?

LG

Sparta


2010 konnte man noch die Münzen prägen. Wobei man auch die Gaststätte mit erwähnen muss, sparta.

http://www.frohnauer-hammer.de/

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 10. August 2014, 16:21

Wismut-Halde 51: Besteht hier wirklich Abrutschgefahr?

Rund 40 Millionen Euro wird die Wismut im Raum Johanngeorgenstadt verbauen. Doch nicht überall sind die Sanierer willkommen.

Zitat:
Johanngeorgenstadt. Es fällt nicht leicht, die Halde 51 in Johanngeorgenstadt als Hinterlassenschaft des Uranbergbaus zu erkennen. Da ist nur ein Hang im Ortsteil Jugel, dicht bewachsen mit Nadelbäumen. Unter dem grünen Hügel aber schlummert noch immer das Material, das die Wismut hier Ende der 1940er-, Anfang der 1950er-Jahre abgekippt hat. Das Unternehmen plant deshalb für die nächsten Jahre die Sanierung der Halde. Der Hang könne abrutschen, heißt es, auch seien die Radonwerte zu hoch.

Doch ist eine Sanierung tatsächlich notwendig? Anwohner wie Joachim Reuschel sind skeptisch, vor allem was die Gefahr eines Erdrutsches betrifft. "Wir wohnen seit 1978 direkt neben der Halde", sagt Reuschel. "In dieser Zeit ist noch nie etwas abgegangen. Die Aussage der Wismut kommt uns spanisch vor."

Für die Bewohner des Ortsteils würde eine Sanierung vor allem Dreck und Lärm bedeuten. Dutzende Lkws, die sich täglich über die schmale Jugelstraße und durch den Lehmergrund zwängen, etwa zwei Jahre lang. Der stille grüne Hügel würde sich in eine kahle, staubige Baustelle verwandeln.

Steffen Meixner, Inhaber einer Urlauberpension direkt neben der Halde 51, sieht die Wismut-Pläne mit gemischten Gefühlen, wie er sagt: "Wenn die Bäume weg sind, habe ich zwei Stunden länger Sonne auf meinem Grundstück. Aber der Baulärm wird meine Feriengäste nicht erfreuen." Das ist natürlich sehr diplomatisch ausgedrückt. Meixner zuckt die Schultern. "Wir können doch sowieso nichts tun."

Ende der 1970er-Jahre hatte die Wismut die Halde 51 schon einmal saniert. Der damals noch kegelförmige Haldenkörper wurde abgeflacht, Erde aufgetragen. Überall blühten Lupinen als Stickstoffspender, später wurde der Wald gepflanzt, der heute den Hang bedeckt. Wenn es eine Abrutschgefahr gab, wurde sie damals beseitigt.

Das räumt auch Manfred Speer ein, der heute Projektleiter der Wismut für deren sächsische Altstandorte ist. "Es geht um die Radonwerte, die wir minimieren wollen", erklärt er. "Dafür müssen wir eine dicke Schicht Mineralboden auftragen, und der würde abrutschen, wenn wir das Profil der Halde nicht erneut flacher gestalten. Da greift eins ins andere." Mehr als 20 Millionen Euro hat die Wismut bereits für Sanierungsarbeiten im Raum Johanngeorgenstadt ausgegeben. Weitere 20 Millionen sollen in den kommenden Jahren investiert werden, unter anderem für Halde 51. Grundsätzlich sind das gute Nachrichten für Johanngeorgenstadt, doch das umfangreiche Baugeschehen ruft nicht nur Begeisterung hervor.

Und auch mit den Radonwerten ist es so eine Sache. "Wir können nicht belegen, dass die Anwohner an der Halde 51 nicht so alt wie andere Leute werden", sagt Speer. "Es gibt Kumpel, die haben bis zur Rente im Uranbergbau gearbeitet, und denen fehlt nichts. Andere hatten mit 30 Lungenkrebs." An der Halde 51 müsse man aber von einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgehen, und es sei die Aufgabe der heutigen Wismut, die Situation für nachfolgende Generationen zu verbessern.

Wann die Sanierung beginnt - und ob es überhaupt dazu kommt-, steht noch nicht fest. Ein Teil des Haldenwaldes gehört einem Privateigentümer, mit ihm müsste sich die Wismut zunächst über eine Entschädigung einigen. Das ist noch nicht passiert. "Die kennen meine Vorgaben", sagte der Mann auf Anfrage der "Freien Presse". Näher wollte er sich nicht äußern. Ohne seine Zustimmung könne man nichts machen, bestätigte Manfred Speer. Als frühestmöglicher Sanierungsbeginn gilt derzeit Sommer 2015.

erschienen am 24.06.2014 ( Von Mario Ulbrich )
quelle: Freie Presse

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 12. August 2014, 18:17

Eingebrochener Stollen war niemandem bekannt
Die Bergsicherung Sachsen hat mit der Erkundung des Hohlraums in Wildenthal begonnen. Früher rumpelten hier sogar Panzer drüber.

Zitat:
Wildenthal. Mehrfach waren in den zurückliegenden Wochen Bauarbeiter mit einem Bagger über die Stelle gerollt. Wenn sie gewusst hätten, wie unsicher das war ... Vor einer Woche reichte dann ein Starkregen, um einen alten Stollen zwischen Wildenthal und Oberwildenthal zum Einsturz zu bringen. Plötzlich klaffte ein Loch direkt neben der Staatsstraße 275. An dieser Stelle wird derzeit ein Radweg gebaut, der einmal Teil der Karlsroute von Aue nach Karlsbad werden soll.

Den alten Stollen hatte niemand auf der Rechnung. Er ist offenbar in keiner Karte erfasst. Martin Herrmann, Abteilungsleiter im Oberbergamt Freiberg: "Es handelt sich um einen unbekannten Hohlraum." Von denen gibt es bei Oberwildenthal offenbar eine ganze Menge. Bei Sanierungsarbeiten am - bekannten - Uranusstollen, der einen halben Kilometer entfernt liegt, stießen Arbeiter vor zwei Jahren ebenfalls auf einen Gang, den keiner kannte.

Die Bergsicherung Sachsen hat am Montag mit der Erkundung des Hohlraums begonnen. "Er erstreckt sich bis unter die Staatsstraße, die deshalb bis auf Weiteres gesperrt bleiben muss, denn über dem Hohlraum steht kein tragfähiges Deckgebirge an", sagt Herrmann. An der dünnsten Stelle seien es nur 50 Zentimeter Gestein, die Fahrbahn und Stollen trennen. Die Asphaltschicht wurde inzwischen abgefräst. Mit einem Bagger will die Bergsicherung nun den Hohlraum öffnen. Danach soll über die Maßnahmen zur Verwahrung entschieden werden. Wie lange die Sperrung der wichtigen Verkehrsverbindung zwischen Eibenstock und Johanngeorgenstadt dauert, ist derzeit offen.

Kritik kommt derweil von Anwohnern. "Wie wir von Ober- nach Unterwildenthal gelangen sollen, ist völlig unklar", sagte gestern Jürgen Rudolph. "Die Postzustellung ist genauso ungeklärt wie die Müllabfuhr. Keiner informiert uns. Lediglich, dass der Forst uns nicht durch den Wald fahren lassen will, haben wir aus der Zeitung erfahren."

Ende der 1970er-Jahre rumpelten übrigens regelmäßig Panzer über den alten Stollen. "Damals war das hier eine Pflasterstraße, der Eisenketten wenig anhaben konnten", erzählt Klaus Werner aus Schneeberg. "Deshalb nutzte die NVA die Straße als Übungsstrecke, unter anderem für Nachtfahrten." Auch die Panzerfahrer ahnten nichts von dem Hohlraum mit der dünnen Decke...

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGE ... 929946.php

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 9. September 2014, 20:34

Weißes Gold oder weißes Gift? Wird Werraland zum Salzland?

Im thüringisch-hessischen Grenzgebiet liegt eines der wichtigsten Kalisalzabbaugebiete der Welt. Hier fördern Bergbauunternehmen seit 100 Jahren Millionen Tonnen Salzgestein. Was nicht vermarktet werden kann, wandert auf Halden, wird im Erdboden verpresst oder in die Werra gepumpt. Welche Folgen hat das für die Natur? Können High-Tech-Lösungen Schlimmeres verhindern? "Echt" fragt bei Bergbautechnikern, Wissenschaftlern und betroffenen Bürgern nach.

Zitat:
Die DDR stellte die Versenkung von Salzlauge 1968 ein und entsorgte die Lauge von da ab in der Werra. Die war in den 80er-Jahren mit 40 Gramm pro Liter salziger als die Ostsee. Nach dem Mauerfall starb das Gros der Kalibetriebe in der Region, das entlastete den Fluss. Doch 1997 begann Kali + Salz erneut mit der Versenkung von Salzlauge in Gerstungen. Jahre später verlor der Ort Teile seiner Grundwasserversorgung wegen zu hoher Chloridgehalte. Zwar ereichte die Gemeinde 2007, dass die Verpressung beendet wird, trotzdem stiegen die Chloridwerte im Grundwasser weiter kontinuierlich an. Wasser hat eine spitze Schnauze, sagt der Bergmann. Eine neue Wasserversorgung würde grob geschätzt 25 Millionen Euro kosten – zu viel für eine Gemeinde mit 6.000 Einwohnern.

Inzwischen vermuten Experten, dass die verpresste Salzlauge nicht im Plattendolomit bleibt. Sie scheint sich im Untergrund schleichend auszubreiten. Dafür gibt es überall in der Region Hinweise: Salzqueller - ein untrügliches Zeichen für einen völlig versalzten Boden. Die Salzlauge aus dem Untergrund dringt auch in die Werra ein. Der Fluss gerät in die Zange: Salzlauge von unten aus dem Boden und von oben, aus den Kalifabriken und den Halden...]

http://www.mdr.de/echt/salzalarm100.html

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 11. September 2014, 19:32

12. Deutscher Bergmannstag
12. - 21. September 2014 in Marienberg und dem Ortsteil Pobershau

Die Ursprünge Marienbergs lassen sich schon am alten Bergmannsgruß „Glück auf!“ erahnen, der den Besucher unverwechselbar und freundlich willkommen heißt. Reiche Silberfunde gaben im Jahr 1521 den Anlass zur Stadtgründung durch Herzog Heinrich den Frommen, und noch heute ist hier allerorts der Einfluss des Bergbaus spürbar. Viele Veranstaltungen pflegen ganzjährig die bergbaulichen Traditionen. Im Jahr 2014 ist die Bergstadt im Herzen des Erzgebirges Gastgeber des 12. Deutschen Bergmanns-, Hütten- und Knappentages, eingebunden in das traditionsreiche 12. Pobershauer Bergfest.

Zu den Höhepunkten des 12. Deutschen Bergmannstages gehören neben dem Großen Sächsischen Bergmännischen Zapfenstreich auch die Große Bergparade am ersten Festwochenende, zu der Trachtenträger bergmännischer Vereine aus ganz Deutschland und Europa erwartet werden.

http://www.marienberg.de/12-deutscher-b ... -bergfest/

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 12. September 2014, 16:04

Schatzsuche in alten Bohrkernen
Marienberg ist ab Samstag Gastgeber für den 12. Deutschen Bergmannstag. Wie aktuell das Thema Bergbau in Sachsen ist, zeigt auch ein neues Rohstoffprojekt.


Zitat:
Freiberg. In einer riesigen Halle in Freiberg lagert möglicherweise ein ungeahnter Schatz. Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie besitzt hier ein geologisches Archiv mit einem Bohrkernlager von gigantischem Ausmaß. 125.000 Meter Bohrkerne von Erkundungen aus DDR-Zeiten liegen hier - sorgfältig beschriftet, an welchem Ort, in welcher Tiefe, wann und durch wen die runden Proben von vier bis fünfzehn Zentimetern Durchmesser und bis zu je einem Meter Länge seinerzeit genommen wurden. Zwei Drittel sind Bohrkerne, die die Wismut bei ihrer Suche nach Uran zu Tage gefördert hat. 80 Prozent sind unversehrt, da sie nicht näher untersucht wurden.
...
Aber nicht nur die sowjetisch-deutsche Aktiengesellschaft war immer auf der Suche nach Rohstoffen. Auch die DDR verstärkte ihre Aktivitäten angesichts knapper werdender Rohstoffe mit aufwendiger Technik Hunderte Meter tief ins Erdinnere. Die staatliche Vorratskommission der DDR galt als strenges Gremium, das sich keine Fehleinschätzungen leisten konnte. "Im Fokus standen bei den Erzen neben Uran vor allem Zinn, Kupfer, Wolfram sowie Fluß- und Schwerspat. Seltene Erden beispielsweise wurden erst in den letzten Jahren der DDR interessant", weiß Uwe Lehmann, Referatsleiter Rohstoffgeologie im LfULG. Für den promovierten Diplommineralogen stellte sich daher die Frage: "Sind damals Rohstoffe übersehen worden, die heute von Interesse sind? Und: Macht es unter diesem Gesichtspunkt Sinn, die Bohrkerne noch einmal zu untersuchen?"

Gemeinsam mit Forschern der TU Bergakademie Freiberg wurden 500 Meter Bohrkerne ausgewählt und mit einem relativ einfachen Verfahren physikalisch untersucht. Möglich machen das heute tragbare, mobile Screening-Geräte - kaum größer als ein Akku-Bohrschrauber. "Das Gerät erkennt mithilfe von Röntgenstrahlen vorhandene chemische Elemente, es tastet die Oberfläche des Bohrkerns gewissermaßen danach ab", erläutert Lehmann.

Als Ergebnis von 10.500 Messpunkten gibt es nun Aussagen, in welchen Bohrkernen zum Beispiel Zinn, Wolfram, Blei, Zink, Kupfer, Cerium und Molybdän vorhanden sind. "Interessant ist, wo deren Konzentration besonders hoch ist", sagt der 52-jährige Wissenschaftler. "Wir wollen deshalb nun in einem zweiten Schritt die Stellen mit Anomalien noch einer chemischen Untersuchung unterziehen." Danach könne man mit hoher Genauigkeit sagen, wo es vielleicht Elemente in wirtschaftlich interessanter Größenordnung gibt. Ob auch dieses Vorhaben mit der TU Bergakademie oder aber einer anderen interessierten Universität durchgeführt wird, ist noch offen. "Was wir jetzt schon sagen können ist, dass wir etliche Stellen mit Anomalien gefunden haben, die außerhalb neu untersuchter Gebiete wie zum Beispiel dem Geyerschen Wald liegen." Bestätigen die geplanten chemischen Untersuchungen die Ergebnisse des bisherigen Bohrkernscrennings, könnte man theoretisch alle Kerne neu prüfen. Das ist preiswerter als neue Probebohrungen und es wäre eine die Natur schonende Methode, sind sich Experten einig. Zugleich gäbe es dann einen konkreten Ansatz für neue Lagerstättenuntersuchungen...]

Quelle:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/T ... 71066.php#

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 16. September 2014, 11:40

12. Bergmannstag - Bergparade in Pobershau am 14.9.2014




quelle: Bernd May
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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon Spartacus » 16. September 2014, 17:38

Danke Pentium,

immer wieder schön anzusehen, schön das die Tradition gepflegt wird und da sage einer, was er will,
aber hier sieht man doch "Das Original", denn die Jungs im Ruhrpott haben doch bestenfalls von uns abgekupfert.

Kommt immer gleich ein bisschen Heimweh auf. [smile]

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Re: Die letzten Wismut-Geheimnisse gelüftet

Beitragvon SkinnyTrucky » 21. September 2014, 00:14

Filme zum Mauerfall auf YouTube hat geschrieben:Im Sommer 1987 zum ersten Mal heimlich gefilmt: der Uranbergbau im Süden der DDR. Riesige Uranhalden, verseuchte Landschaften, kranke Menschen und alles unter strengster Geheimhaltung. Umso wichtiger war, dass im Sommer 1987 DDR-Oppositionelle mit einem Trabi und einer Kamera in die Uranbergbaugebiete fuhren und dadurch Öffentlichkeit herstellten konnten.





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Re: Die letzten Wismut-Geheimnisse gelüftet

Beitragvon pentium » 21. September 2014, 11:39

Ein sehr interessanter Kommentar eines Zeitzeugen zum Unfallgeschehen der Anfangszeit der Wismut!

http://www.bergbautraditionsverein-wism ... mentar.pdf

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Re: Die letzten Wismut-Geheimnisse gelüftet

Beitragvon Spartacus » 21. September 2014, 12:41

Gut das es solche Zeitzeugen noch gibt und diese auch noch penibel Tagebuch geführt haben.

Die Wahrheit muss schon die Wahrheit bleiben.

LG

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Re: Die letzten Wismut-Geheimnisse gelüftet

Beitragvon vs1400 » 21. September 2014, 14:11

thx pentium,
so werden heute schlagzeilen gemacht. [mad]

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 30. Oktober 2014, 11:40

Und wieder hat der Altbergbau zugeschlagen!

Alter Bergwerksstollen bei Bauarbeiten an der B 171 entdeckt

Die Beseitigung von Hochwasserschäden an der Bundesstraße 171 von Olbernhau nach Marienberg in der Ortslage Rittersberg haben zu einem historischen Fund geführt. Bauarbeiter entdeckten einen Bergbaustollen, der die Fahrbahn unterquert. Die Arbeiter waren gerade dabei, Bohrungen für die Verankerung der Stützwand einzubringen, als sie den unterirdischen Hohlraum entdeckten. "Dieser wird im Auftrag des Oberbergamtes erkundet und gesichert", sagt Peter Welp, Pressesprecher des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, das die Arbeiten an der Bundesstraße in Auftrag gegeben hatte. Die Entdeckung verzögert den für Ende des Jahres geplanten Abschluss der Bauarbeiten. Welp geht nun davon aus, dass die Fahrbahn voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres halbseitig erneuert sein wird...]

quelle: FP

Glück Auf!
pentium
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon Interessierter » 30. Oktober 2014, 12:46

Beim Betrachten des Videos habe ich ja sogar Bergleute aus Bokeloh, ganz in der Nähe von Hannover entdeckt, die dort für Kali und Salz tätig sind.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 9. November 2014, 20:56

Firma SME beginnt in Pöhla mit Bohrungen
Arbeiten sollen bekannte Erzvorkommen bestätigen und Probenmaterial liefern

Pöhla. Auf dem Weg zur Wiederaufnahme des Bergbaus im Westerzgebirge wird jetzt ein nächster Schritt getan. Die Saxony Minerals & Exploration AG (SME), die in Halsbrücke bei Freiberg sitzt, beginnt mit geologischen Erkundungsbohrungen in der Gemarkung Pöhla. SME kann auf eine bis 2037 gültige bergrechtliche Bewilligung zum Gewinnen von Bodenschätzen für die Lagerstätte Pöhla-Globenstein und auf einen vom Sächsischen Oberbergamt Freiberg zugelassenen Betriebsplan verweisen.

Insgesamt drei Bohrungen sind vorgesehen. Sie werden SME zufolge eine Tiefe von maximal 200 Metern erreichen und einen Durchmesser von 146 Millimetern haben. Zwei Ziele werden mit den Bohrungen verfolgt: Zum einen sollen sie die bereits bekannten Erzvorkommen der Zinn-Wolfram-Lagerstätte Pöhla-Globenstein bestätigen, zum anderen wird Probenmaterial für Aufbereitungsversuche gewonnen.

quelle: Freie Presse vom 21.10.2014 ( Von Frank Nestler )

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon HPA » 28. November 2014, 18:00

Pöhla war mal bekannt für hervorragende Baryte. Mal schaun, vllt tut sich ja da wieder was auf. [wink]
HPA
 

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 30. November 2014, 22:28

Bohrungen zur Sicherheit von Straßen in Kreisstadt
In einer alten Bergstadt hat man immer mit Altbergbau zu tun.

Zitat:
Die Kleine Kirchgasse in Annaberg-Buchholz ist seit gestern zwischen Mittelgasse und Wolkensteiner Straße gesperrt. Das Sächsische Oberbergamt will in dem Bereich einem möglichen Tagebruch vorbeugen. Das sind Verbrüche im Untergrund, die sich bis an die Erdoberfläche fortsetzen. Dort kommt es dann meistens zu kraterähnlichen Einstürzen, von denen es in der Vergangenheit auch in der Kreisstadt schon einige gegeben hat. Um ein weiteres derartiges Szenario zu verhindern, ist mit Bohr- und Erkundungsarbeiten im innerstädtischen Bereich von Annaberg-Buchholz (Wolkensteiner Straße, Fleischerplatz, Kleine Kirchgasse) begonnen worden. Vorab sei für die Bereiche dem Oberbergamt, das als Auftraggeber fungiert, ein fortschreitender Deformationsprozess mit beginnendem Bruchgeschehen im Stoß- und Firstbereich der Grubenbaue gemeldet worden, erklärte gestern Oberberghauptmann Bernhard Cramer. Zudem sei für diese Grubenbaue, die aus der Zeit des Altbergbaus stammen, eine Überdeckung von minimal vier Metern festgestellt worden. "Aus diesen Sachverhalten heraus musste eine akute Gefahrensituation für den in Rede stehenden innerstädtischen Bereich abgeleitet werden", so Cramer. (tw)

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGE ... 042470.php

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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon Interessierter » 14. Dezember 2014, 09:17

Kaliwerk Roßleben: Der ostdeutsche Traum vom „Weißen Gold“ (1)

DDR-Regierung wollte mehr Devisen aus dem Schacht holen


Roßleben, 12. Dezember 2014. Das Kaliwerk Roßleben (Thüringen) war für die DDR lange ein besserer Devisenbringer als der Maschinenbau oder die Computerindustrie. Ab den 1960er Jahren versuchten die ostdeutschen Wirtschaftslenker, die “Westgeld-Grube” auszubauen und zu modernisieren. Wir skizzieren, woran dieses Beispiel staatlicher Innovationspolitik letztlich scheiterte.

Um das Jahr 1960 beschloss der Ministerrat der DDR, das im Jahre 1903 geteufte* Kaliwerk „Heinrich Rau“ im thüringischen Roßleben im Zuge einer Rekonstruktion technologisch grundlegend zu modernisieren und gleichzeitig seine Produktion von Kalidüngemitteln deutlich zu steigern. Dies sollte bei laufendem Untertage- und Übertagebetrieb erfolgen, um die auf dem Weltmarkt durch die DDR absetzbare Menge an Kali mindestens in der bisherigen Höhe absichern zu können.

Weiter mit dem vollständigen 1. Teil hier:
http://computer-oiger.de/2014/12/13/kal ... more-31989
Interessierter
 

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon Interessierter » 15. Dezember 2014, 10:19

DDR-Innovationsprojekt Kaliwerk Roßleben (2): Vom Grubenhunt zum Kiruna-Laster

Die Planungen für den Kaliwerk-Ausbau Anfang der 1960er in Roßleben sahen vor, den gesamten Abbau im laufenden Betrieb zu modernisieren, damit der devisen-bringende Kali-Export gen Westen zu keiner Zeit versiegte. Dafür nahmen die DDR-Wirtschaftslenker einen immensen Umbau-Aufwand in Kauf. Aber erst einmal von der allgewaltigen Partei- und Staatsführung abgesegnet, gab es kein Halten mehr.

Untertage galt es, die bisher angewandte Abbautechnologie zu revolutionieren. Statt des körperlich schweren Einsatzes von Gesteins-Bohrmaschinen kamen nun Bohrwagen zur Anwendung. Statt Schrapper* brachten Radlader das Steinsalz zu den riesigen Kiruna-Lastern, die das Salz zu den Füllorten transportierten. Ihren Namen hatten sie von der schwedischen, nördlich des Polarkreises liegenden Eisenerzgrube Kiruna übernommen. Weil im gesamten sozialistischen Wirtschaftsgebiet (SW) keine vergleichbaren Trucks produziert wurden, mussten diese Laster gegen hohe Devisenausgaben aus Schweden importiert werden.

Weiter hier:
http://computer-oiger.de/2014/12/14/ddr ... more-32013
Interessierter
 

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon vs1400 » 17. Dezember 2014, 00:07

@"Interessierter",
mir stellt sich hier die frage,
was du mit diesen zwei posting/ zitaten/ einstellungen eigentlich aussagen möchtest?

klar, dass du mir dazu nicht antworten wirst,
ist halt ne eigenart deinerseits,
doch vertretend könnte es mir ja auch ein bitte anderer user erklären.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon Volker Zottmann » 17. Dezember 2014, 10:36

Interessierter hat geschrieben:DDR-Innovationsprojekt Kaliwerk Roßleben (2): Vom Grubenhunt zum Kiruna-Laster

Die Planungen für den Kaliwerk-Ausbau Anfang der 1960er in Roßleben sahen vor, den gesamten Abbau im laufenden Betrieb zu modernisieren, damit der devisen-bringende Kali-Export gen Westen zu keiner Zeit versiegte. Dafür nahmen die DDR-Wirtschaftslenker einen immensen Umbau-Aufwand in Kauf. Aber erst einmal von der allgewaltigen Partei- und Staatsführung abgesegnet, gab es kein Halten mehr.

Untertage galt es, die bisher angewandte Abbautechnologie zu revolutionieren. Statt des körperlich schweren Einsatzes von Gesteins-Bohrmaschinen kamen nun Bohrwagen zur Anwendung. Statt Schrapper* brachten Radlader das Steinsalz zu den riesigen Kiruna-Lastern, die das Salz zu den Füllorten transportierten. Ihren Namen hatten sie von der schwedischen, nördlich des Polarkreises liegenden Eisenerzgrube Kiruna übernommen. Weil im gesamten sozialistischen Wirtschaftsgebiet (SW) keine vergleichbaren Trucks produziert wurden, mussten diese Laster gegen hohe Devisenausgaben aus Schweden importiert werden.

Weiter hier:
http://computer-oiger.de/2014/12/14/ddr ... more-32013


Zumindest in Roßleben war man so schlau, die Stützpfeiler des Gebirges mächtig genug stehen zu lassen. So gab es hier keinen Gebirgsschlag. Den hätte man seinem Klassenfeind, so weit weg von der Grenze, auch kaum unterjubeln können.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Mythos Bergbau

Beitragvon vs1400 » 18. Dezember 2014, 00:18

Volker Zottmann hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:DDR-Innovationsprojekt Kaliwerk Roßleben (2): Vom Grubenhunt zum Kiruna-Laster

Die Planungen für den Kaliwerk-Ausbau Anfang der 1960er in Roßleben sahen vor, den gesamten Abbau im laufenden Betrieb zu modernisieren, damit der devisen-bringende Kali-Export gen Westen zu keiner Zeit versiegte. Dafür nahmen die DDR-Wirtschaftslenker einen immensen Umbau-Aufwand in Kauf. Aber erst einmal von der allgewaltigen Partei- und Staatsführung abgesegnet, gab es kein Halten mehr.

Untertage galt es, die bisher angewandte Abbautechnologie zu revolutionieren. Statt des körperlich schweren Einsatzes von Gesteins-Bohrmaschinen kamen nun Bohrwagen zur Anwendung. Statt Schrapper* brachten Radlader das Steinsalz zu den riesigen Kiruna-Lastern, die das Salz zu den Füllorten transportierten. Ihren Namen hatten sie von der schwedischen, nördlich des Polarkreises liegenden Eisenerzgrube Kiruna übernommen. Weil im gesamten sozialistischen Wirtschaftsgebiet (SW) keine vergleichbaren Trucks produziert wurden, mussten diese Laster gegen hohe Devisenausgaben aus Schweden importiert werden.

Weiter hier:
http://computer-oiger.de/2014/12/14/ddr ... more-32013


Zumindest in Roßleben war man so schlau, die Stützpfeiler des Gebirges mächtig genug stehen zu lassen. So gab es hier keinen Gebirgsschlag. Den hätte man seinem Klassenfeind, so weit weg von der Grenze, auch kaum unterjubeln können.

Gruß Volker


oha, @"Volker Zottmann",
man legte im inneren der ddr demnach mehr wert auf arbeitsschutz wie im grenznahen raum
und dass wollte @"Interessierter" damit zum ausdruck bringen?

mal echt,
ihr zwei seit schon echt nen pärchen.

da ja nun das thema auf roßleben fiel und ich den bergmännern, egal welcher zeit, ihre leistung anerkenne, hab ich mich mal auf die suche gemacht ...







... und möchte diese videos auch nur aus bergmännischer sicht zur geschichte einstellen, verstanden wissen.

gruß vs [hallo]
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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 20. Dezember 2014, 21:12

Kein Abbau von Seltenen Erden Rohstoff-Rausch in Sachsen abgesagt

Es ist die größte Lagerstätte Seltener Erden in Mitteleuropa. Vor zwei Jahren entstanden Pläne, sie auszubeuten. Reporter reisten an, Proben wurden genommen. Von einem Milliardenfund war die Rede. Doch der Abbau ist abgesagt. Denn die Weltmarktpreise für Seltene Erden sind eingebrochen, sagt Harald Elsner von der Deutschen Rohstoffagentur: "Im Augenblick produzieren die Bergwerke in Kalifornien und in Australien unterhalb des Niveaus, das sein müsste. Das heißt: Die Firmen schreiben täglich Verluste. Die Aktienkurse sind auf einem Tiefststand. Im Augenblick gibt es keine Möglichkeit - für Privatinvestoren oder auch für Großinvestoren -, im Seltene-Erden-Markt Geld zu verdienen."

http://www.mdr.de/nachrichten/seltene-e ... 417e7.html

In Storkwitz bei Delitzsch befindet sich die einzige bekannte Lagerstätte von Seltenen Erden in Mitteleuropa. Zu den Metallen zählen 17 Elemente wie Lanthan, Europium und Yttrium. Sie werden unter anderem in Computertechnik verbaut.

mfg
pentium
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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon vs1400 » 21. Dezember 2014, 01:23

roßleben ist doch noch wirklich abgehandelt, pentium,
mit neuer technik und dass war doch der oberflächliche hinweis des @"Interssierter",
leistet man sich den rückbau ... ... oder eben die blühenden landschaften.

über sollstedt, nicht weit von roßleben entfernt, hab ich noch ne ältere doku gefunden ..

...



.

gruß vs [hallo]
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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon pentium » 21. Dezember 2014, 12:45

Meinst du mit abgehandelt so einen Beitrag, VS?

Zitat:
So sah unser Kaliwerk "Heinrich Rau" Rossleben mal aus, bevor es der Abrissbirne zum Opfer fiel. Viele Erinnerungen knüpfen sich an so einen Anblick. Die wichtigste Feststellung ist sicher, dass in diesem Werk so viel Substanz an Lagerstätte erkundet war, um über Generationen mindestens 1000 Beschäftigten durch Gewinnung, Verarbeitung und Logistik einen "Broterwerb" zu gewährleisten. Der Erhalt fand politisch keine Fürsprecher und so soll Anfang der 90-iger Jahre in einem so genannten "Staatsvertrag" die Liquidierung fast aller Kaliwerke in den neuen Ländern politisch "abgesegnet" worden sein. Die Öffentlichkeit, besonders die Betroffenen, haben diesen Vertrag noch nicht einsehen dürfen, obwohl sie extentiel davon betroffen sind. Ende 1998 war mit Schacht II der letzte der 4 Schächte vollständig verfuellt und im Gegensatz zu den Werken Sondershausen, Sollstedt und Bischofferode das ausgedehnte Grubenfeld ohne umfangreiche Sicherungsarbeiten der Natur wieder überlassen. Mit der sehr zügig verlaufenen Liquidierung des Kaliwerkes in Rossleben sind schnell Tatsachen geschaffen worden, die eine Wiederaufnahme der Kalisalzförderung in unserer Region für Generationen in Frage stellen...

http://www.wolf-juergen-traeger.de/13732.html

Das fehlt eben bei dem Block vom Computerdingsbums...

mfg
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Re: Mythos Bergbau

Beitragvon vs1400 » 21. Dezember 2014, 16:26

pentium,
aus dem bericht von oiger, @"Interessierter" und @"Volker Zottmann" wird mir zumindest klar,
dass allen drei kandidaten nicht wirklich was am eigentlichen thema liegt. man sollte sich schon etwas mühe geben und zumindest den versuch erkennen lassen,
unbefangen zu recherchieren.
dann kommt man auch zu einem anderen ergebnis ... " ... Bis zur Stilllegung des Werkes gehörte der Betrieb zu den modernsten Kaliwerken weltweit. ..." ... und wurde schlichtweg plattgemacht.
quelle:Geschichtliches zur Kaliproduktion Roßleben
ein ehemaliger bergmann berichtet z.b. ..." ... Es ist nur schade, dass man von 1991 an viel Schächte verfüllt bzw. geflutet hat. 1921 (Kaliwirtschaftsgesetz, § 83 e) hat man damals eine andere Lösung gefunden. Es wurde in 3 Kategorien eingeteilt:
- in Förderung stehende Schächte
- in Reserve gehaltenen
- und bis mindestens 1953 stillgelegte Schächte.

Hätte man es um 1991 so gehandhabt, wären heute viele Kosten bei einer Neuerschließung erspart geblieben. ... ".
quelle:Gedanken eines Bergmanns

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