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Neun hat geschrieben:Menschen die ihr pers. Leben in der DDR heute also als nicht so schlecht beurteilen können also nur dumme Bauern gewesen sein. Na da wird der Bildungsauftrag doch erfüllt!
Meinen Glückwunsch an die zahlreichen Bauern hier Forum.
Wenn man vielleicht ein Bauer irgendwo auf dem Land war und jeden Tag seine Kühe auf die Wiese geschoben hat. Und abends dann wieder in den Stall, dann war man vielleicht ganz glücklich, weil man auch nie mit dem Staat in Berührung kam. Aber das ging den meisten ja eher nicht so. Und mir schon gar nicht. Sobald man sich etwas unabhängig von den verlangten Mustern bewegte, war man im Konflikt", berichtet er der Klasse.
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Janko hat geschrieben:@Nov65..........Im Link wird wörtlich und inhaltlich ausgesagt
Die Aussage ist eigentlich, dass es "Bauern irgendwo auf dem Lande gab" (ja wo eigentlich sonst leben Bauern ?), "die Kühe auf die Wiese schieben" (kenn ich persönlich zwar nicht, ordnet aber das Verhältnis des S. zu den Bauern ein), im Prinzip interessiert ihn das überhaupt nicht, sondern seine Ich-bezogenheit ist doch viel wichtiger.
Nur wer ist Stracke ?
Übrigens da steht weder was von "Verfolgungsthema" noch "Staatsbütteln" .
Janko hat geschrieben:@Wosch.....Nachdem aber die "sozialistische Bodenreform"
Nur der Richtigkeithalber, eine "sozialistische Bodenreform" hat es 1945/1946 nicht gegeben.
Es hat einen Bodenreform in der SBZ gegeben die Großbauern über 100 ha, die a) kriegsverbrecher und b)aktive Mitglieder der NSDAP waren, enteignete.
Über den Weg, die Irrungen und Wirrungen könnte man sich unterhalten...nur , warum setzte und setzt man alles dran die aus den eheml. "Kolchosen" entstandenen AGRAR-GmbH`s (oder wie sie sich auch nennen mögen) zu zerschlagen ?
Dieser Denkprozeß mag anstrengend sein, lässt aber auch die "Kollektivierung" unter einen anderen Blickwinkel erscheinen.
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Janko hat geschrieben:@Wosch.....Nachdem aber die "sozialistische Bodenreform"
Nur der Richtigkeithalber, eine "sozialistische Bodenreform" hat es 1945/1946 nicht gegeben.
Es hat einen Bodenreform in der SBZ gegeben die Großbauern über 100 ha, die a) kriegsverbrecher und b)aktive Mitglieder der NSDAP waren, enteignete.
Über den Weg, die Irrungen und Wirrungen könnte man sich unterhalten...nur , warum setzte und setzt man alles dran die aus den eheml. "Kolchosen" entstandenen AGRAR-GmbH`s (oder wie sie sich auch nennen mögen) zu zerschlagen ?
Dieser Denkprozeß mag anstrengend sein, lässt aber auch die "Kollektivierung" unter einen anderen Blickwinkel erscheinen.
Janko hat geschrieben:@Nov65......Die Umstrukturierung nach 1990 von in der DDR gegründeten Genossenschaften in Unternehmen, die den wirklichen früheren Landeigentümern gehören, ist doch nicht verwerflich oder?
Deinem Denkprozeß zur Unterstützung, als Mitglieder der Genossenschaften waren sie auch immer noch Landeigentümer, denn dieses Land wurde auch nach der Umstrukturierung wieder eingebracht bzw. richtigerweise drin gelassen.
Die Frage ist doch, warum man heute daran geht diese Größenordnung im Osten,entstanden aus den "Kolchosen", wieder zu zerschlagen ? Weil sie uneffektiv arbeiten ?
Zusammenhänge mußt du schon ein biss`l selber erkennen.
Janko hat geschrieben:@Wosch........Was Du als"Irrungen und Wirrungen" bezeichnest, hatte Hundertausenden ins Unglück und Verderben gestürzt und kann meiner Meinung nach von Dir nur als zum Himmel schreiende Verharmlosung des roten Terrors (nach stalinistischem Vorbild) bezeichnet werden.
Ja unser Oberlehrer hat natürlich den Lapsus erkannt. Hätte aber genügt nur das Wort r o t zu markieren. Zumindest hat das immer mein Oberlehrer so gemacht. Ich bin eben auch so ein Gewohnheitstier und erschreck immer so wenn gleich eine ganze Seite in rot kommt.
Wenn du dir dann den Schaum wieder vom Mund gewischt hast, kannst du dir ja meinen Beitrag noch mal durchlesen (oder auch nicht).
Was du mit deiner Meinung reininterperetierst ist erst mal dir überlassen. Derartiges hab ich aber nicht geschrieben.
Der Prozeß der Bodenreform, über Gründung der LPG's verschiedener Typen, Volkseigene Güter bis hin zur Spezialisierung in Pflanzenbau u. Tierzucht (mal nicht zu vergesse das es auch in der DDR noch verschiedentlich Einzelbauern gab) wer ist denn da der Meinung das er nicht politisch gewollt war und ideologisch begleitet wurde ?
Nur, welche Lösung unter Berücksichtigung der Versorgung und fortschreitenden Technisierung, mal nicht zu vergessen der Reparationsleistungen an die SU wäre denn in Frage gekommen ?
Und wenn ich von den zuletzt bestehenden LPG`s schreibe die in AGRAR-GmbH aufgegangen sind , so besteht da sehr wohl ein Zusammenhang, denn nur in diesen Größenordnungen kann man effektiv produzieren. Aber offensichtlich passen die heut immer noch nicht ins Bild und man versucht diesen allerlei Steine in den Weg zu legen.
Aber eigentlich ist das jetzt auch vom obigen Thema her, biss`l links abgebogen.
....und wie gesagt biss`l fein machen und Schaum abputzen
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augenzeuge hat geschrieben:Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat die Arbeit der Stasi-Beauftragten Ulrike Poppe gewürdigt. Ihre differenzierte Herangehensweise habe Brandenburg gut getan, erklärte Platzeck anlässlich des 60. Geburtstages von Poppe am Samstag.
Im Zeitraum 2010 und 2011 hatten knapp 2000 Menschen bei ihr Rat gesucht.
Durch ihre eigene Geschichte in der DDR und nach der friedlichen Revolution sowie ihre Sensibilität für geschichtliche Zusammenhänge habe Poppe eine besondere Glaubwürdigkeit erlangt. "Viele Aufgaben stehen noch an und das Interesse an der SED-Diktatur wird weiterhin groß sein", so Platzeck. "Da ist es gut, Ulrike Poppe im Amt zu wissen."
http://www.rbb-online.de/nachrichten/po ... rdigt.html
AZ
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Interessierter hat geschrieben:In Argentinien sind sie im 30. Jahr der Aufarbeitung der Militärdiktatur angelangt. Da haben wir hier noch viel Zeit.
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Neun hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben:In Argentinien sind sie im 30. Jahr der Aufarbeitung der Militärdiktatur angelangt. Da haben wir hier noch viel Zeit.
Wir?
Nov65 hat geschrieben:Neun hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben:In Argentinien sind sie im 30. Jahr der Aufarbeitung der Militärdiktatur angelangt. Da haben wir hier noch viel Zeit.
Wir?
Hi @Neun: Die Frage ist doof.
Gruß, Andreas
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Interessierter hat geschrieben:
Es gibt nach viel aufzuarbeiten, auch wenn es manchem Ex - Diener dieser Diktatur nicht sonderlich gefällt.
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