Trauerwache in Frankfurt...

Trauerwache in Frankfurt...

Neuer Beitragvon pentium » 20. September 2026, 10:35

Das war für mich eine der wichtigsten Zusammenkünfte der vergangenen Jahre. Vielleicht gerade deshalb, weil sie auf all das verzichtete, womit Demonstrationen sonst ihre Botschaften markieren.

Keine Fahnen. Keine Parteizeichen. Keine politischen Symbole. Keine Inszenierung.

Da waren Hinterbliebene. Menschen, deren Leben durch Gewalttaten für immer in ein Davor und ein Danach geteilt wurde. Ihre Trauer war echt. Ihre Wut auch.

Sie gingen durch Frankfurt – für die Menschen, die nicht mehr mit ihnen gehen können.

Hinter jedem Opfer steht eine Familie. Ein leerer Platz am Tisch. Ein Geburtstag, an dem jemand fehlt. Ein Leben, das nie wieder so sein wird wie zuvor.

Und dann geschah etwas, das ebenso nachdenklich machen sollte:

Es wurde gefilmt. Aber kaum darüber berichtet.

Kameras waren da. Die Bilder existieren. Die Trauer existiert. Die Hinterbliebenen existieren. Nur in der öffentlichen Wahrnehmung fand dieser Marsch kaum statt.

Man muss sich deshalb die unangenehme Frage stellen: Welche Demonstrationen sind eine Nachricht – und welche offenbar nicht?

Wer über eine Gesellschaft berichtet, darf nicht nur dorthin schauen, wo die Bilder und Botschaften ins eigene Raster passen. Gerade die stillen Stimmen verdienen Öffentlichkeit.

Diese Menschen haben nicht geschrien. Sie haben keine Straßen verwüstet und keine Fahnen geschwenkt. Keine Polizisten angegriffen und beleidigt. Sie sind mit ihrer Trauer durch Frankfurt gegangen.

Vielleicht war gerade ihr Schweigen der Grund, weshalb man genauer hätte hinhören müssen.

ARDener
https://x.com/ARDener17/status/2101581032298352778?s=20
https://www.youtube.com/watch?v=2Z2zM6C ... wo5ScsOVYU
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Trauerwache in Frankfurt...

Neuer Beitragvon pentium » 20. September 2026, 10:52

Knapp 2.000 Menschen nahmen am Trauermarsch der Trauerwache Deutschland in Frankfurt teil, um an jene zu erinnern, die seit 2015 durch Attentate, Anschläge und extreme Gewalt aus dem Leben gerissen wurden.

An alle, die mitgelaufen sind: Ihr habt nicht weggeschaut. Das bleibt.
https://x.com/DeutscherSchfe3/status/21 ... 50715?s=20
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Re: Trauerwache in Frankfurt...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. September 2026, 10:59

Ein wichtiger Tag. Leider wurde darüber durch die ÖRR zu wenig berichtet.



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Re: Trauerwache in Frankfurt...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. September 2026, 11:04

Die Opfer

2025 registrierte die Polizei bundesweit 29.243 Straftaten als Messerangriff – 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei der Gewaltkriminalität insgesamt waren 42,9 Prozent der Tatverdächtigen keine deutschen Staatsbürger, das sind geringfügig weniger als im Jahr 2024; da waren es 43,1 Prozent.

https://www.trauerwachedeutschland.de
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Re: Trauerwache in Frankfurt...

Neuer Beitragvon pentium » 23. September 2026, 09:22

Willkommen im moralischen Irrenhaus: Stell dir vor, deine 17-jährige Tochter wird in einem Regionalzug von einem Zuwanderer mit 26 Messerstichen hingerichtet.
Du versuchst, das Unfassbare zu verarbeiten, indem du eine öffentliche Trauerwache für sie, für den ermordeten Polizisten Rouven Laur und andere Opfer importierter Gewalt organisierst.

Und wie reagiert die ach so „tolerante“ Zivilgesellschaft?
Linke Aktivisten und gescheiterte Landtagskandidaten rücken mit Teleobjektiven an, fotografieren trauernde Eltern ab und stellen sie im Netz als „Rassisten“ an den Pranger.

Es ist die vollendete moralische Bankrotterklärung der deutschen Linken.
Wer um sein abgeschlachtetes Kind weint, begeht heute offenbar ein Gedankenverbrechen.
Wer es wagt, laut auszusprechen, dass es bei Gewalt- und Sexualstraftaten in diesem Land ein eklatantes Migrationsproblem gibt, gilt nicht als Realist, sondern baut laut Antifa-Logik einen „Vernetzungsort für rechte Milieus“ auf.

Wir haben einen Punkt erreicht, an dem das bloße Gedenken an Mordopfer als rassistische Provokation gebrandmarkt wird, während die Täter auf grenzenloses Verständnis, dicke Akten und Kuscheljustiz hoffen dürfen.
Die Täter-Opfer-Umkehr ist in diesem Land längst gesellschaftsfähig geworden.
Wenn die Trauer um getötete Kinder heute „rechts“ ist – was sagt das eigentlich über die moralische Verwahrlosung derer aus, die sich selbst für die „Guten“ halten?

#TrauerwacheDeutschland #GegenDasVergessen #ImportierteGewalt
https://x.com/Bernd_Kaiser_BD/status/21 ... 67662?s=20
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Re: Trauerwache in Frankfurt...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 23. September 2026, 09:29

Es ist eine extrem unterschiedliche Sichtweise, welche die Spaltung der Gesellschaft zeigt. Linke/aktivistische Kreise sehen die Veranstaltung selbst als Versuch, Einzelfälle zu instrumentalisieren und rechte Netzwerke zu bündeln, und verstehen die Dokumentation als journalistisch-aufklärerische Arbeit. Beide Seiten werfen sich also vor, die Situation der Opfer bzw. Angehörigen zu missbrauchen – die einen sehen Trauer instrumentalisiert für rechte Mobilisierung, die anderen sehen Trauernde durch politische Gegner bloßgestellt.

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