Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Hier bitte ausschließlich Themen die sich mit der Berliner Mauer beschäftigen.

Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Edelknabe » 13. August 2026, 16:49

Aus einem Vortext.

Zitat:
„Mit jedem Tag, den die DDR länger zurückliegt, wird sie vermeintlich schöner.“ Evelyn Zupke SED-Opferbeauftragte

Freie Presse und ende

Das liegt bestimmt daran , das es im Staat DDR nicht nur Opfer gab, viele Menschen eben ihr Leben über Jahrzehnte so gelebt haben (mit allen Höhen und Tiefen) und heute einfach nicht als Opfer bezeichnet werden möchten. Das kann ihnen doch keiner verbieten, absprechen, auch das damalige Opfer nicht. Oder etwa doch?

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 13. August 2026, 17:05

Edelknabe hat geschrieben:Aus einem Vortext.

Zitat:
„Mit jedem Tag, den die DDR länger zurückliegt, wird sie vermeintlich schöner.“ Evelyn Zupke SED-Opferbeauftragte

Freie Presse und ende

Das liegt bestimmt daran , das es im Staat DDR nicht nur Opfer gab, viele Menschen eben ihr Leben über Jahrzehnte so gelebt haben (mit allen Höhen und Tiefen) und heute einfach nicht als Opfer bezeichnet werden möchten. Das kann ihnen doch keiner verbieten, absprechen, auch das damalige Opfer nicht. Oder etwa doch?

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. «Nostalgie im Privaten kann verständlich sein. Politische Verklärung einer Diktatur ist gefährlich.» Die Direktorin der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anna Kaminsky, sieht das ähnlich. Für sie ist der 13. August eine Erinnerung an die «verheerenden Folgen dieser Diktatur für die Wirtschaft, Gesellschaft und politische Kultur, mit denen das vereinte Deutschland bis heute zu kämpfen hat».
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Edelknabe » 13. August 2026, 17:30

Was hat denn das jetzt mit Nostalgie zu tun? Warst du gar ein Opfer dieser damaligen DDR Pentium, also ich war es ganz bestimmt nicht. Es war alles gelebtes Leben mit dem man zurecht kam und mehr nicht. Es wurde bewältigt und mehr eben nicht. Deswegen war ich doch kein Opfer?

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon augenzeuge » 13. August 2026, 17:44

Nein, der Begriff Opfer ist definiert. Rainer war mit Sicherheit keins. Auch jener, der sich damit abfand, nicht zu den Alpen fahren zu dürfen, ist keins.

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 13. August 2026, 17:46

Edelknabe hat geschrieben:Was hat denn das jetzt mit Nostalgie zu tun? Warst du gar ein Opfer dieser damaligen DDR Pentium, also ich war es ganz bestimmt nicht. Es war alles gelebtes Leben mit dem man zurecht kam und mehr nicht. Es wurde bewältigt und mehr eben nicht. Deswegen war ich doch kein Opfer?

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Dann schaue dir mal ein paar Reden der Partei "Die Linken" im Bundestag an, dann weißt du was gemeint ist...Außerdem gehören wir beide zu einer Generation, die es nicht andres kannte, als mit diesen Grenzen und der Mauer zu leben. Ich war sechs Jahr als die Mauer gebaut wurde, ein paar Wochen später war mein erster Schultag. Daran kann ich mich nebelhaft erinnern...an den Mauerbau überhaupt nicht. Opfer? Gut ich musste Jahre lang meine Tante, Onkel, Neffen und Nichten in Prag oder Budapest treffen. Du musst außerdem mehr das Große und Ganze sehen. Frage dich mal, was wäre aus der DDR ohne Mauer und geschlossener Grenze geworden? Ansonsten frage mal den Hans? Dazu kommt noch, die Mauer konntest du nur in Berlin sehen....oder man wohnte im Grenzgebiet oder war später bei den GT.
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Bahndamm 68 » 13. August 2026, 17:51

Den 12. August 1961 habe ich persönlich miterlebt, während viele andere den 9. November 1989 erfahren haben.
Betrachtet man die historischen Filme beider Epochen in der Gegenwart und vergleicht die Gesichter der Menschen, so erübrigt sich jegliche verbale Erläuterung.
Lediglich die gegenwärtig existierenden Holz- oder Betonköpfe erachten die damalige Zeit als positiv und angemessen.
Die heutigen jungen Besucher Berlins im Jahr 2026, zwei junge Hüpfer (Alter zwischen 16 und 18 Jahren), waren mit dem Datum des 13. August 1961 nicht vertraut.
Dass ich nahezu jedes Jahr am 13. August am Brandenburger Tor verweilte, war für sie nicht vollständig nachvollziehbar.
Handelt es sich hierbei um eine Schwäche oder eine geschichtliche Lücke der Jugendlichen, oder stellt dies eine Erkrankung unseres Bildungssystems dar? [ich auch]
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 13. August 2026, 18:06

Bahndamm 68 hat geschrieben:Den 12. August 1961 habe ich persönlich miterlebt, während viele andere den 9. November 1989 erfahren haben.
Betrachtet man die historischen Filme beider Epochen in der Gegenwart und vergleicht die Gesichter der Menschen, so erübrigt sich jegliche verbale Erläuterung.
Lediglich die gegenwärtig existierenden Holz- oder Betonköpfe erachten die damalige Zeit als positiv und angemessen.
Die heutigen jungen Besucher Berlins im Jahr 2026, zwei junge Hüpfer (Alter zwischen 16 und 18 Jahren), waren mit dem Datum des 13. August 1961 nicht vertraut.
Dass ich nahezu jedes Jahr am 13. August am Brandenburger Tor verweilte, war für sie nicht vollständig nachvollziehbar.
Handelt es sich hierbei um eine Schwäche oder eine geschichtliche Lücke der Jugendlichen, oder stellt dies eine Erkrankung unseres Bildungssystems dar? [ich auch]


Das wundert mich jetzt nicht...also das nicht wissen der Jugend. Ich habe mal Siri gefragt: Wie das so mit dem 13. August 1961 im Lehrplan aussieht...
In sächsischen Gymnasien gibt es laut dem [Lehrplan des Sächsischen Schulportals](https://www.schulportal.sachsen.de/lplandb/lehrplan/65) keine exakt festgeschriebene Stundenanzahl nur für den Mauerbau. Der Lehrplan gibt den Lehrkräften stattdessen zeitliche Rahmen (Zeitrichtwerte) für größere Themenblöcke vor: [1, 2]

## Der zeitliche Rahmen im Lehrplan

Klassenstufe 10: Das Thema ist im Lernbereich 2: „Der Ost-West-Konflikt – Ursachen und Auswirkungen für Deutschland“ verankert. Für diesen gesamten Block sind 22 Unterrichtsstunden vorgesehen. [1]
* Das bedeutet für die Praxis: Innerhalb dieser 22 Stunden werden die Gründung von BRD und DDR, die Berlin-Krisen, das Alltagsleben im Sozialismus sowie der Mauerbau 1961 behandelt. Für den eigentlichen Bau der Mauer und dessen direkte Folgen wenden Lehrer erfahrungsgemäß ca. 2 bis 4 Unterrichtsstunden (oft als Doppelstunden konzipiert) auf. [1, 3, 4, 5, 6, 7]
* Gymnasiale Oberstufe (Klasse 11/12): Im Grund- oder Leistungskurs Geschichte wird das Thema in der Phase der „Nachkriegsgeschichte“ nochmals wissenschaftlicher aufgegriffen. Auch hier entfallen im Rahmen der Systemkonkurrenz meist 2 bis 3 Unterrichtsstunden gezielt auf den Mauerbau und das Grenzregime. [5, 8]

Lehrkräfte haben laut sächsischem Schulgesetz pädagogische Freiheit. Sie können entscheiden, ob sie den Fokus eher auf die politischen Hintergründe (Chruschtschow-Ultimatum) oder die menschlichen Schicksale (Fluchtversuche) legen. [2, 6, 9]


[1] [https://www.schulportal.sachsen.de](https://www.schulportal.sachsen.de/lplandb/lehrplan/65)
[2] [https://www.schulportal.sachsen.de](https://www.schulportal.sachsen.de/lplandb/lehrplan/65)
[3] [https://diggies.de](https://diggies.de/arbeitsblaetter/mauerbau-1961)
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon karnak » 13. August 2026, 18:15

pentium hat geschrieben:
Zitat:
„Mit jedem Tag, den die DDR länger zurückliegt, wird sie vermeintlich schöner.“ Evelyn Zupke SED-Opferbeauftragte

Freie Presse

Das hat etwas damit zu tun, dass man ohne jegliches Feingefühl den Ostdeutschen vermittelt hat, ihr habt halt Pech gehabt, wart auf der Seite der Verlierer, müsst jetzt lernen wie man richtig lebt, wie man den Rücken gerade macht. Wir haben Euch aufgenommen und haben Euch das ermöglicht und finanziert und Ihr seit nicht Dankbar genug dafür, wählt seit Jahrzehnten frech die falschen Parteien. Dabei war Euer Leben in dieser DDR sowas von Scheiße im umfassenden Sinne. Ärgerlicherweise haben locker 90%, dass so dramatisch einfach nicht erlebt und wenn sie das so artikulieren sind sie " Holz- oder Betonköpfe" Davon hat die gute Evelyn natürlich so viel Ahnung wie die Kuh vom Walzer tanzen. [flash]
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 13. August 2026, 18:20

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Zitat:
„Mit jedem Tag, den die DDR länger zurückliegt, wird sie vermeintlich schöner.“ Evelyn Zupke SED-Opferbeauftragte

Freie Presse

Das hat etwas damit zu tun, dass man ohne jegliches Feingefühl den Ostdeutschen vermittelt hat, ihr habt halt Pech gehabt, wart auf der Seite der Verlierer, müsst jetzt lernen wie man richtig lebt, wie man den Rücken gerade macht. Wir haben Euch aufgenommen und haben Euch das ermöglicht und finanziert und Ihr seit nicht Dankbar genug dafür, wählt seit Jahrzehnten frech die falschen Parteien. Dabei war Euer Leben in dieser DDR sowas von Scheiße im umfassenden Sinne. Ärgerlicherweise haben locker 90%, dass so dramatisch einfach nicht erlebt und wenn sie das so artikulieren sind sie " Holz- oder Betonköpfe" Davon hat die gute Evelyn natürlich so viel Ahnung wie die Kuh vom Walzer tanzen. [flash]


Ich weiß nicht so richtig? Schreibt das der ehemalige Wächter über die Ein und Aus-Reise an der Grenze, damals in der DDR...oder suchst du dir nur den einen Satz aus um dieses Thema zum Mauerbau im Nebel verschwinden zu lassen? Oder ist es gar immer noch das Trauma über den Untergang der DDR....
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon karnak » 13. August 2026, 18:32

Erstmal gehen mir solche chronische Querulanten auf den Zeiger wie diese Tante, immer querstellen, nichts auf die Kette bekommen, aber immer die große Fresse und allen die Welt erklären wollen. Und solche Heinis haben ärgerlicherweise auch noch Schwein weil sie in einer bundesdeutschen Gesellschaft der Dummschwätzer einen fetten Posten zugeschustert bekommen. Einer Wooken für die sich Leute wie Du so begeistern können. [flash]
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon augenzeuge » 13. August 2026, 18:36

Natürlich gab es nicht wenige, die sich ein gutes Leben in der DDR gemacht hatten. Und denen es heute vielleicht schlechter geht. Aber das sind Ausnahmen.

Manche haben früher erkannt als andere, dass sie aus dem eingemauerten Leben raus mussten. Ich glaub, die behalten die DDR so im Kopf wie sie war.
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon augenzeuge » 13. August 2026, 18:38

immer die große Fresse und allen die Welt erklären wollen. Und solche Heinis haben ärgerlicherweise auch noch Schwein weil sie in einer.... Gesellschaft der Dummschwätzer einen fetten Posten zugeschustert bekommen.


Hey, da fallen mir einige in der DDR auch ein. [grins]

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 13. August 2026, 18:45

karnak hat geschrieben:Erstmal gehen mir solche chronische Querulanten auf den Zeiger wie diese Tante, immer querstellen, nichts auf die Kette bekommen, aber immer die große Fresse und allen die Welt erklären wollen. Und solche Heinis haben ärgerlicherweise auch noch Schwein weil sie in einer bundesdeutschen Gesellschaft der Dummschwätzer einen fetten Posten zugeschustert bekommen. Einer Wooken für die sich Leute wie Du so begeistern können. [flash]


Was meine Fragen nicht beantwortet und nun doch mehr an eine Nebelkerze erinnert. Thema ist der Mauerbau und nicht deine persönlichen Befindlichkeiten...
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Ari@D187 » 13. August 2026, 19:17

Die drüben aus der DDR hatten halt Pech gehabt, waren auf der Seite der Verlierer, mussten damals lernen wie man richtig lebt, wie man den Rücken gerade macht. Wir haben sie aufgenommen und haben ihnen das ermöglicht und finanziert und sie sind nicht dankbar genug dafür, wählen seit Jahrzehnten frech die falschen Parteien. Dabei war ihr Leben in dieser DDR sowas von Scheiße im umfassenden Sinne.

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Gerd Böhmer » 13. August 2026, 19:32

Um es einmal abzurunden, mir gehen Verklärungen historischer Ereignisse, wie auch des Dritten Reiches oder der DDR, bzw. alten BRD, genauso gegen den Strich, wie die Verklärung der aktuellen Ereignisse.
Eines bestätigt sich doch wieder einmal, das viele Menschen nicht mit historischen Ereignissen umgehen können, aber das hatten wir hier schon einmal ausdiskutiert.
Ich stehe nach wie vor zur ersten Hälfte meines Lebens vor 1990 in der DDR und mich auch nicht auf der Seite der Verlierer gesehen.
In diesem Sinne ...
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon karnak » 13. August 2026, 19:37

augenzeuge hat geschrieben:
immer die große Fresse und allen die Welt erklären wollen. Und solche Heinis haben ärgerlicherweise auch noch Schwein weil sie in einer.... Gesellschaft der Dummschwätzer einen fetten Posten zugeschustert bekommen.


Hey, da fallen mir einige in der DDR auch ein. [grins]

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 13. August 2026, 19:43

Na dann Gute Nacht....
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 14. August 2026, 10:51

Die SED-Diktatur sperrte ihn in Bautzen ein – Matthias Härtel über Reichinneks Sozialismus: „Derselbe Mist, nur schöner verpackt“
65 Jahre nach dem Mauerbau warnt Matthias Härtel im VOLKSMUT-Interview: Was Heidi Reichinnek und junge Linke heute als Zukunft verkaufen, hat er als Diktatur erlebt.
https://www.volksmut.de/der-sed-staat-s ... -verpackt/

David Brough: Die Linke war bei der Bundestagswahl 2025 mit rund 26 Prozent die stärkste Partei unter den 18- bis 24-Jährigen. Heidi Reichinnek wurde zugleich zu einem politischen Idol auf TikTok. Wie erklären Sie sich, dass ausgerechnet eine Generation, die den real existierenden Sozialismus nicht mehr erlebt hat, wieder eine solche Faszination für sozialistische Ideen entwickelt?

Matthias Härtel: Ja, das ist auch für mich ein sehr großes Problem. Was fehlt, ist ganz klar die Aufklärung in den Schulen darüber, was der Sozialismus wirklich war. Aber wie man hört, kennen viele Schüler heute nicht einmal mehr den Begriff DDR und haben nie etwas davon gehört. In meinen Augen ist das ein Skandal, denn man kann doch 40 Jahre DDR-Geschichte nicht so einfach auslöschen. Ich selbst habe 79 Schulen hier in Niederbayern ehrenamtlich Vorträge angeboten. Es hat sich kein einziger Lehrer bei mir gemeldet. Nicht einer, was wohl alles sagt.
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Nostalgiker » 14. August 2026, 11:57

Ach unser allerliebster Sparta und Fremdenlegionär mal wieder.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon karnak » 14. August 2026, 13:26

[grin] Das ist einfach nur der Tenor der von den Soldaten der Sieger der Geschichte erwartet. Da ich mit ihm noch kommuniziere und lese was sich da so alles in seinem Dunstkreis tummelt rollen sich bei mir schon manchmal die Fußnägel.
Was mir immer noch nicht so ganz klar ist bei den Aktivitäten, welchen Anteil dabei schnöder Kommerz eine Rolle spielt.
Ein Opfer des SED Regimes war er jedenfalls schon mal nicht, dass weiß ich jedenfalls, er war schlicht und einfach ein mit Testosteron überladener " Rowdy" der sich gerne mal geprügelt hat und irgendwann einfach an die Fleischtöpfe der BRD wollte, genug Bauerschläue besaß um zu realisieren, dass das über das Vortäuschen eines politischen Widerständlers bei den Dusseln der Diktatur ganz gut zu machen sein müsste. Wenn auch mit ein paar" Unannehmlichkeiten " gepaart, aber das wird ihm ja von den neuen Dusseln als Opferrente Lebenslang belohnt [flash] t. Also für den Spartacus hat sich das schon gelohnt und jetzt will er halt noch ein bisschen Nachschlag, es sei ihm gegönnt. [flash]
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Edelknabe » 14. August 2026, 15:02

Das Ganze hat auch etwas mit dem Alter zu tun. Wie diese Zeit als Unsereiner den ganzen Kram an der Grenze absolvierte. Es waren ja nicht nur tolle Zeiten sondern auch richt beschissene Zeiten dabei und so steckte man das weg, gerade weil man jung(so18 bis23 Jahre) war. Steht übrigens richtig gut formuliert in der Überschrift," man ging mit Lust an die Sache" und alles beschissene, das vergisst man über die Jahrzehnte. Und die Jugend von heute, kein Wunder wenn diese die Jahrzehnte der DDR verklären weil es ist wie im Märchen der Gebrüder Grimm, am Ende geht alles gut aus. Aber auch Alles. Wäre ja noch schöner wenn nicht.

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 14. August 2026, 16:28

Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon augenzeuge » 14. August 2026, 16:45

pentium hat geschrieben:Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?


Davon weiß ich nix.
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 14. August 2026, 16:47

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?


Davon weiß ich nix.
AZ


Ja das ist das Problem. Es gibt hier User, die aus Prinzip nicht lesen, was andere so einstellen, aber darüber schreiben....
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon augenzeuge » 14. August 2026, 16:53

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?


Davon weiß ich nix.
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Ja das ist das Problem. Es gibt hier User, die aus Prinzip nicht lesen, was andere so einstellen, aber darüber schreiben....


Ich habe nichts darüber geschrieben. Aber du kannst gern das Interview nochmal verlinken.

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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 14. August 2026, 16:58

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?


Davon weiß ich nix.
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Ja das ist das Problem. Es gibt hier User, die aus Prinzip nicht lesen, was andere so einstellen, aber darüber schreiben....


Ich habe nichts darüber geschrieben. Aber du kannst gern das Interview nochmal verlinken.

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Warum sollte ich es noch mal verlinken?
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon karnak » 14. August 2026, 17:50

pentium hat geschrieben:Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?

[grin] Natürlich, von einen Medium ,dass sich in Wahrheit die Deligitimierung des aktuellen politischen Systems auf die Fahnen geschrieben hat. Da ist natürlich der Hans der perfekte Interviewpartner der in seinem Kampf gegen den aufkeimenden Bolschewismus noch einen draufsetzt. [flash]
Ein wunderbares Interview sagen seine Jünger, bisschen wie beim Trump, alles wunderbar nur die Anderen nicht. [flash]
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon pentium » 14. August 2026, 17:59

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?

[grin] Natürlich, von einen Medium ,dass sich in Wahrheit die Deligitimierung des aktuellen politischen Systems auf die Fahnen geschrieben hat. Da ist natürlich der Hans der perfekte Interviewpartner der in seinem Kampf gegen den aufkeimenden Bolschewismus noch einen draufsetzt. [flash]
Ein wunderbares Interview sagen seine Jünger, bisschen wie beim Trump, alles wunderbar nur die Anderen nicht. [flash]


Wem sollte er das Interview denn sonst geben? ND, Junge Welt...dem Spiegel...?
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon Icke46 » 14. August 2026, 18:04

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Hat mal jemand das Interview vom Hans gelesen?

[grin] Natürlich, von einen Medium ,dass sich in Wahrheit die Deligitimierung des aktuellen politischen Systems auf die Fahnen geschrieben hat. Da ist natürlich der Hans der perfekte Interviewpartner der in seinem Kampf gegen den aufkeimenden Bolschewismus noch einen draufsetzt. [flash]
Ein wunderbares Interview sagen seine Jünger, bisschen wie beim Trump, alles wunderbar nur die Anderen nicht. [flash]
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Re: Was war das für 'ne Lust am 13. August 1961

Beitragvon karnak » 14. August 2026, 18:15

pentium hat geschrieben:
Wem sollte er das Interview denn sonst geben? ND, Junge Welt...dem Spiegel...?

Wäre wahrscheinlich schwierig. [flash]
Nun interessiere ich mich natürlich wann immer es geht dafür mit wem man es eigentlich zu tun hat. Und da finde ich beim" Volksmut" Themen mit dem man sich dort allzugerne beschäftigt. Und da weiß ich natürlich in welche Richtung das Ganze geht. [grin]
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