karnak hat geschrieben:Also von den Sendemasten für die richtigen Deutschen gab es kein Vormittagsprogramm. Schon wieder was was ich nicht gewusst habe, der elende Kampf der Systeme hat schon Blüten getrieben.
karnak hat geschrieben:Also von den Sendemasten für die richtigen Deutschen gab es kein Vormittagsprogramm. Schon wieder was was ich nicht gewusst habe, der elende Kampf der Systeme hat schon Blüten getrieben.
HPA hat geschrieben:schon allein, dass man Soldaten für Privatveranstaltungen von Offizieren quasi "mieten" konnte , wäre heute ein mittelschwerer Skandal...und zeigt vor allem welchen Stellenwert der einfache Soldat im Machtgefüge der NVA einnahm.
aber was solls..-
AkkuGK1 hat geschrieben:auch das der Junge sich lieber die Kugel des ABV eingefangen hätte, statt das seine Stones LP getroffen wurde, ist auch Fakt. Können heutige Jugendliche nicht annähernd nachvollziehen! Volker, nie hast du falscher gelegen...
Volker Zottmann hat geschrieben:Die gesamte Umsetzung des Films ist mir aber zu grotesk aufgezogen und für meine Begrifflichkeit misslungen. Da liege ich also auch nicht falsch. Es ist schlicht eine ganz andere Sicht als Du sie an den Tag legst. Vielleicht auch, weil Dir wirkliche böse Situationen in der DDR nie unterkamen?
Gruß Volker
2. geschehen solche Dinge auch in der Bundeswehr.
Drei Häuser weiter hat ein Stabsoberfeldwebel ein Haus gebaut und wohnt jetzt mit seiner Familie darin. Als er in das Haus eingezogen ist, wurden zu mindestens einige Möbel mit einem LKW
(Mercedes) der Bundeswehr angeliefert und mindestens zwei Soldaten (mehr sah ich nicht als ich mit dem Hund meines Sohnes spazieren ging) halfen dabei.
Ich denke, dass diese Soldaten dort nicht "schwarz" arbeiteten, sondern mit Genehmigung des zuständigen Kommandeurs, so wie das in der NVA auch war.
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
HPA hat geschrieben:2. geschehen solche Dinge auch in der Bundeswehr.
Drei Häuser weiter hat ein Stabsoberfeldwebel ein Haus gebaut und wohnt jetzt mit seiner Familie darin. Als er in das Haus eingezogen ist, wurden zu mindestens einige Möbel mit einem LKW
(Mercedes) der Bundeswehr angeliefert und mindestens zwei Soldaten (mehr sah ich nicht als ich mit dem Hund meines Sohnes spazieren ging) halfen dabei.
Ich denke, dass diese Soldaten dort nicht "schwarz" arbeiteten, sondern mit Genehmigung des zuständigen Kommandeurs, so wie das in der NVA auch war.
Da kannst Du mal sehen was Du für eine Ahnung hast...![]()
Für den LKW wird der Stabsfeldwebel die üblichen Sätze bezahlt haben wie sie durch den BW Fuhrparkservice veröffentlicht wurden falls dieser den LKW hoffentlich legal benutzt hat!. Was Soldaten außerhalb des Dienstes machen ist denen überlassen.
Ein Kommandeur der BW kann solche Privatveranstaltungen gar nicht genehmigen, dafür müsste er nämlich einen entsprechenden Dienstplan erstellen lassen.
Wenn es anders wäre ,würde dies umgehend disziplinarische Ermittlungen mit entsprechenden Schadenbearbeitungen nach sich ziehen wenn da Gerät und Mannpower während der Dienstzeit für private Zwecke , und das ist ein Umzug nun mal, verwendet werden!
Merkst Du den Unterschied?
pps : den Dienstgrad "Stabsoberfeldwebel" gibt es bei der BW nicht!
Kumpel hat geschrieben: geht es ja mehr um das Lebensgefühl der Jugend damals und nicht um eine historisch korrekte Darstellung der DDR.

Kumpel hat geschrieben:Sonnenallee ist eine Komödie und hat gar keinen Anspruch auf eine sachliche Aufarbeitung. Komprimiert und Klamauk folgt auf Klamauk und nicht zu vergessen der Film handelt in den späten 80 er Jahren und irgendwie geht es ja mehr um das Lebensgefühl der Jugend damals und nicht um eine historisch korrekte Darstellung der DDR.
So wie das in der NVA möglich war, war es halt auch in der BW, mit einigen anderen Vorzeichen, auch möglich.
Beethoven hat geschrieben:Es ist gut Herr Zottmann, dass Du in der Filmbranche nichts zu sagen hast.
Sonst wäre uns doch glatt "4 Panzersoldaten und ein Hund" entgangen.![]()
Freundlichst
![Zunge [zunge]](./images/smilies/zunge.gif)
AkkuGK1 hat geschrieben:Volker, hast du Jo Jo Rabbit gesehen? Ich bin sogar der Meinung, damit man sich finsteren Themen annähern kann, ist Humor ein sehr probates Mittel.
HPA hat geschrieben:So wie das in der NVA möglich war, war es halt auch in der BW, mit einigen anderen Vorzeichen, auch möglich.
Das hast Du also auch nicht verstanden.
Volker Zottmann hat geschrieben:Du bist nach Deinen Äußerungen für mich "Kamerad Sinnlos"!Beethoven hat geschrieben:Es ist gut Herr Zottmann, dass Du in der Filmbranche nichts zu sagen hast.
Sonst wäre uns doch glatt "4 Panzersoldaten und ein Hund" entgangen.![]()
Freundlichst
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
Beethoven hat geschrieben:
Nun ja, dafür reagierst Du aber immer recht fein, auf Einlassungen von "Kamerad Sinnlos",
Freundlichst

Edelknabe hat geschrieben:Das interessiert mich einmal? Und zugegeben es ist mir klar das wir hier im Forum niemanden haben der um 1989 zu den Grenztruppen eingezogen wurde. Denn so weit ich weiß sind die Grenztruppen noch ne ganze Weile(wie lange eigentlich?) zum Abbau der Grenzsicherungsanlagen eingesetzt worden. Hatte sich also das Verhalten der Dienstgrade untereinander mit Wechsel des Systems irgendwie grob verändert? Speziell zwischen Gefreiten und Anfängern so Soldaten im I. Dienstjahr? Hörte also die berüchtigte EK-Bewegung (jetzt im Innendienst) vom Jahre 1989 von Heute auf Morgen vollkommen auf oder blieb diese zum Teil erhalten?
Rainer Maria
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)

augenzeuge hat geschrieben:Super, geht besser als Pentium dachte.
Nun kann Karnak sicher etwas sagen, wie Gefreite oder Anfänger an der Güst 1989 behandelt wurden.
AZ
augenzeuge hat geschrieben:Super, geht besser als Pentium dachte.
Nun kann Karnak sicher etwas sagen, wie Gefreite oder Anfänger an der Güst 1989 behandelt wurden.
AZ

augenzeuge hat geschrieben:Dann zur anderen Frage des Umganges.
Ja, der Umgang veränderte sich 1989 spürbar, besonders in den letzten Monaten vor dem Mauerfall.
Neue Rekruten wurden zwar weiterhin militärisch ausgebildet, vereidigt und zum Grenzdienst herangezogen.
Aber viele Zeitzeugen berichten, dass:
der Ton der Vorgesetzten oft weniger scharf wurde,
politische Belehrungen an Wirkung verloren,
Ausbilder zurückhaltender auftraten,
und man neue Soldaten eher beruhigte als besonders hart „auf Linie“ brachte.
Ein wichtiger Punkt war die Unsicherheit über den Schusswaffengebrauch. Nach den Entwicklungen in Polen, Ungarn und den DDR-Demonstrationen wollte die Führung eine Eskalation vermeiden. Deshalb wurde gegenüber neuen Soldaten eher betont, besonnen zu handeln.
Die Veränderungen waren jedoch nicht überall gleich. In manchen Grenzkompanien blieb der Dienst bis Oktober 1989 nahezu unverändert; in anderen merkte man schon deutlich, dass das System an Autorität verlor.
AZ

augenzeuge hat geschrieben:Super, geht besser als Pentium dachte.
Nun kann Karnak sicher etwas sagen, wie Gefreite oder Anfänger an der Güst 1989 behandelt wurden.
AZ
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