Gefährliches Erbe im Boden...

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Bombenentschärfung in Köln

Beitragvon Gerd Böhmer » 4. Juni 2025, 10:33

In Köln läuft gerade eine der grössten Bombenentschärfungen seit dem Ende des Weltkrieges 2
https://www.n-tv.de/panorama/11-11-Das-waren-die-groessten-Evakuierungen-seit-dem-Zweiten-Weltkrieg--article25811298.html
Betroffen ist der gesamte Innenstadtbereich rund um den Dom. Durch die Einstellung des gesamten Verkehres wirkt es sich speziell bei der Bahn sehr weiträumig aus. Es sind umfangreiche Evakuierungsmassnahmen im Gange bis die Entschärfung losgehen kann. Aus dem Netz:
Köln wurde während des Zweiten Weltkriegs intensiv bombardiert, insbesondere durch die Royal Air Force (RAF) mit der Operation Millennium. Die Stadt wurde insgesamt 262 Mal aus der Luft angegriffen. Besonders schwere Angriffe waren die Nacht der 1.000 Bomber (Operation Millennium) Ende Mai 1942 und die Operation Hurricane im Oktober 1944.
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Re: Bombenentschärfung in Köln

Beitragvon karnak » 4. Juni 2025, 10:38

80 Jahre liegen die Dinger jetzt dort. Ist eigentlich schon mal so eine Bombe in den letzten 8 Jahrzehnten unerkannt hochgegangen?
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Re: Bombenentschärfung in Köln

Beitragvon Gerd Böhmer » 4. Juni 2025, 10:43

karnak hat geschrieben:80 Jahre liegen die Dinger jetzt dort. Ist eigentlich schon mal so eine Bombe in den letzten 8 Jahrzehnten unerkannt hochgegangen ?

kurz und knapp ja und das auch nicht nur einmal, von Vorfällen bei der Entschärfung ganz abgesehen. Wenn wie aktuell in Köln bei Bauarbeiten Bomben oder Munition gefunden werden, sollte da schon mit Vorsicht ran gegangen werden.
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Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon pentium » 4. Juni 2025, 11:24

karnak hat geschrieben:80 Jahre liegen die Dinger jetzt dort. Ist eigentlich schon mal so eine Bombe in den letzten 8 Jahrzehnten unerkannt hochgegangen?


Lies mal weiter vorne im Thread....
Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg tötet Baggerfahrer
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon pentium » 4. Juni 2025, 11:29

Bombenentschärfung in Köln: „Punkt 8“ entfällt – weitere RTL-Änderungen

RTL zieht nach Berlin um

Im Evakuierungsbereich befinden sich aber auch knapp 60 Hotels, weitere Krankenhäuser oder Altenheime – und der Sender RTL. Dessen Hauptsitz liegt in Deutz, dort entstehen auch zahlreiche RTL-Eigenproduktionen. Die Morgenprogramme „Punkt 6“ und „Punkt 7“ können am Mittwoch noch regulär gesendet werden. Dann muss auch das RTL-Nachrichtenstudio geräumt werden. „Punkt 8“ wird am Mittwoch entfallen, wie ntv meldet. Was RTL dann ab acht Uhr sendet, ist derzeit noch offen.

Die restlichen News-Sendungen von RTL am Mittwoch, also „Punkt 12“, „RTL Aktuell“ und das „Nachtjournal“ kommen dann ausnahmsweise aus dem Hauptstadtstudio in Berlin. „RTL Direkt“ entsteht dort sowieso regulär. Die Magazine „Explosiv“ und „Exclusiv“ werden vorab aufgezeichnet. Nachrichtensender ntv wird am Mittwoch ab sieben Uhr morgens aus dem linksrheinischen Stadtteil Ossendorf gesendet. Evakuiert werden auch der Bahnhof Köln-Messe/Deutz und das Rathaus der Stadt Köln. Nicht in der Evakuierungszone ist derweil das Gelände der Messe ANGA COM – und dennoch dürfte diese erheblich betroffen sein.

Es droht nämlich mehr als sonst ein Verkehrschaos. An- und Abreise zur Messe dürften am Mittwoch also zur echten Geduldsprobe werden.
https://forum.digitalfernsehen.de/threa ... t-10478717
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon pentium » 4. Juni 2025, 11:37

#Köln #Bombenfund #Evakuierung

Fundort Deutzer Werft

Wegen Bombenfunds größte Evakuierung in Köln seit Kriegsende

3 Bomben - 20.000 Menschen betroffen. Brückensperrung!
Am Mittwoch soll Entschärfung durchgeführt werden
https://x.com/Rolf_Georg_E/status/1929869700403536051
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Gerd Böhmer » 4. Juni 2025, 11:41

Laut letzten Meldungen der lokalen Medien in Köln wird die Freigabe zur Entschärfung der drei Weltkriegsbomben wohl nicht vor heute 18:00 Uhr erfolgen.
Bezüglich rtl aus dem Newsticker von n-tv
+++ 10:10 Uhr - Studio evakuiert: RTL sendet bis zur letzten Sekunde +++
Auch die RTL-Studios liegen in der Evakuierungszone. Vanessa Civiello und Jan Malte Andresen moderieren am Morgen buchstäblich bis zum letzten Moment - und müssen Reporter Jan Heikrodt sogar abwürgen.
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Edelknabe » 4. Juni 2025, 11:53

Einer meiner Schwiegersöhne brachte einmal einen Granatsplitter mit. Von so einer Fliegerbombe und gefunden und gezündet hatte die Bombe der Kampfmittelbeseitigungsdienst. Bestimmt war die Bombe zu verrostet und das dann zu bebauende Feld einfach nur groß genug, also bumms. Ich nehme einmal an, nach dem Weltkrieg wurde einfach nicht gründlich genug gesucht nach dem Zeugs, es wurde drauf los gebaut und siehe da, heute hat man den Salat. Logisch eigentlich.

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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon pentium » 4. Juni 2025, 16:42

04.06.2025 - 16:47 Uhr
Person widersetzt sich Evakuierung

Der zweite Klingelrundgang ist beendet, teilte die Stadt mit. Doch verzögert sich die Freigabe zur Entschärfung noch, weil sich eine Person im Bereich der Altstadt der Evakuierung widersetzt. Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr leiten Zwangsmaßnahmen gegen die Person ein, teilte die Stadt Köln auf Instagram mit.
https://www.bild.de/regional/koeln/bomb ... 4e222dbec5
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Gerd Böhmer » 4. Juni 2025, 18:51

hat geklappt in Köln, 18:33 Uhr erfolgte die Freigabe zur Entschärfung
Panorama - 04.06.2025, Bombenentschärfung im Liveticker +++ 19:31 Uhr Alle Bomben erfolgreich entschärft +++
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Entschärfung der drei Weltkriegsbomben abgeschlossen. Nun werden Straßen und Brücken nach und nach freigegeben, die Anwohnenden können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Krankentransporte und Shuttlebusse sind im Einsatz.

Ging ja dann doch relativ schnell ... knapp eine Stunde für die drei "Knallkörper", Respekt. Wie es in einer abschliessenden Meldung heisst war es wohl nicht zum letzten Mal ...
Zuletzt geändert von Gerd Böhmer am 4. Juni 2025, 19:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Edelknabe » 4. Juni 2025, 19:07

Na toll, man hat es geschafft. Und Hut ab vor denen, die sich mit den 3 Dingern näher beschäftigt haben. Aber nur einmal zu früher und heute. Ich nehme dazu einmal an so eine tonnen schwere Bombe ging bei lockeren Erdreich(Parkanlage, unbebautes Grundstück) mehrere Meter tief rein, zündete aus was für Gründen auch immer nicht, Erdreich lagerte drüber, Keiner sah den Vorgang und das Teil lag dort bis heute. Wie genau ging man eigentlich nach dem Krieg da heran? Der Park nur als Bsp. wurde Bebauungsgebiet, ein Wohnblock sollte dort entstehen und man wusste genau, die Ecke hier wurde einmal von tonnen schweren Bomben nur so zugepflastert.

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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon pentium » 4. Juni 2025, 19:27

Edelknabe hat geschrieben:Na toll, man hat es geschafft. Und Hut ab vor denen, die sich mit den 3 Dingern näher beschäftigt haben. Aber nur einmal zu früher und heute. Ich nehme dazu einmal an so eine tonnen schwere Bombe ging bei lockeren Erdreich(Parkanlage, unbebautes Grundstück) mehrere Meter tief rein, zündete aus was für Gründen auch immer nicht, Erdreich lagerte drüber, Keiner sah den Vorgang und das Teil lag dort bis heute. Wie genau ging man eigentlich nach dem Krieg da heran? Der Park nur als Bsp. wurde Bebauungsgebiet, ein Wohnblock sollte dort entstehen und man wusste genau, die Ecke hier wurde einmal von tonnen schweren Bomben nur so zugepflastert.

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Lies mal weiter vorne im Thema, da müsste was dazu stehen...
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Gerd Böhmer » 4. Juni 2025, 19:45

pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Na toll, man hat es geschafft. Und Hut ab vor denen, die sich mit den 3 Dingern näher beschäftigt haben. Aber nur einmal zu früher und heute. Ich nehme dazu einmal an so eine Tonnen schwere Bombe ging bei lockeren Erdreich (Parkanlage, unbebautes Grundstück) mehrere Meter tief rein, zündete aus was für Gründen auch immer nicht, Erdreich lagerte drüber, Keiner sah den Vorgang und das Teil lag dort bis heute. Wie genau ging man eigentlich nach dem Krieg da heran ? Der Park nur als Bsp. wurde Bebauungsgebiet, ein Wohnblock sollte dort entstehen und man wusste genau, die Ecke hier wurde einmal von Tonnen schweren Bomben nur so zugepflastert.
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Lies mal weiter vorne im Thema, da müsste was dazu stehen ...

Mal als Ergänzung 2012 ist es in München wohl daneben gegangen - https://www.n-tv.de/25813123, davor und danach auch an anderen Ereignisorten, ansonsten Stichwort Kampfmittelräumdienst.
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Gerd Böhmer » 12. Dezember 2025, 15:43

Sprengung läuft schief: Weltkriegsbombe explodiert in Hanau, Wohnungen verwüstet - 12.12.2025, 13:44 Uhr
Die kontrollierte Sprengung einer Weltkriegsbombe in Hanau sollte eigentlich für Sicherheit sorgen. Stattdessen richtet eine Explosion schwere Schäden an. Dächer sind beschädigt, Scheiben gehen zu Bruch. Experten hatten die Bombe falsch eingeschätzt. Für die Anwohner ein Schock - auch wenn es eine gute Nachricht gibt.

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Weltkriegsbombe-explodiert-in-Hanau-Wohnungen-verwuestet-id30136425.html;
wird nicht der letzte Fall sein ...
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Edelknabe » 19. Februar 2026, 12:08

Fehlanzeige, denn wieder wurde dort 2x etwas gefunden, so im Radio gehört. Und mal ne naive Frage dazu: "Die Baggerfahrer die das jetzt dort freilegen sollen, bekommen die denn auch so ne Art Gefahrenzulage." Oder deren Familien im Ernstfall eine Entschädigung?

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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon pentium » 19. Februar 2026, 12:35

Edelknabe hat geschrieben:Fehlanzeige, denn wieder wurde dort 2x etwas gefunden, so im Radio gehört. Und mal ne naive Frage dazu: "Die Baggerfahrer die das jetzt dort freilegen sollen, bekommen die denn auch so ne Art Gefahrenzulage." Oder deren Familien im Ernstfall eine Entschädigung?

Rainer Maria


Wo ist was Fehlanzeige und was wurde gefunden, Ostereier, das Bernsteinzimmer oder heilige Gral?
Solltest du Bomben oder ähnliches Zeug meinen:
Es gibt keinen direkten, gesetzlichen Anspruch auf eine generelle „Bomben-Gefahrenzulage“ für Baggerfahrer in Deutschland. Ob eine Zulage gezahlt wird, hängt von individuellen vertraglichen Vereinbarungen oder tariflichen Regelungen ab. Sagt die KI

Hier sind die wichtigsten Fakten zur Situation:
Zulagen für spezialisierte Kräfte: Eine gesetzlich geregelte Erschwerniszulage (nach EZulV) für die Beseitigung von Munition aus den Weltkriegen ist in der Regel für spezialisierte Sprengstoffentschärfer, Feuerwerker oder das Personal des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vorgesehen, nicht für Baggerfahrer im regulären Hoch- oder Tiefbau.
Vertragliche Vereinbarung: Arbeitgeber können freiwillig oder tarifvertraglich vereinbart eine Erschwerniszulage zahlen, wenn

Baggerfahrer in Gebieten mit hoher Kampfmittelbelastung arbeiten, die eine besondere Gefährdung darstellt.
Schutz des Arbeitnehmers: Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, Leben und Gesundheit der Beschäftigten zu schützen. Bei einem Bombenfund muss die Arbeit sofort eingestellt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzugezogen werden.
Risiko des Arbeitgebers: Wird die Baustelle wegen eines Bombenfundes evakuiert, trägt der Arbeitgeber das Betriebsrisiko. Er muss den Lohn weiterzahlen, ohne dass der Arbeitnehmer Minusstunden oder Urlaub opfern muss.
factorialhr.de
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In der Praxis ist die Arbeit mit Baggern auf kriegsbelasteten Flächen gefährlich, wie tödliche Unfälle (z.B. Euskirchen 2014) zeigen, die oft durch nicht erkannte Blindgänger verursacht wurden. Daher ist eine professionelle Sondierung vor Baubeginn essentiell.
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Re: Gefährliches Erbe im Boden...

Beitragvon Edelknabe » 19. Februar 2026, 18:55

Gut, war mein Fehler, mit der Fehlanzeige. Ich bezog mich also auf Dresden und nee, bekannt ist das ja nun das dort etwas liegt, nur was? Ich nehme also einmal an der Normalo an Baggerfahrer kann das Ablehnen, verweigern wenn Arbeitgeber ihn genau für die zwei vermuteten Bomben buddeln lässt. Also Spezi heran denn Risiko ist halt sein Beruf.

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