PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 09:18

Debatte um Geschichts-Lehrplan
Berlin degradiert DDR an Gymnasien zum Wahlstoff

Die deutsche Teilung, die Mauer, der Trabi: All das gehört zur deutschen Geschichte dazu. Doch ausgerechnet in Berlin soll die DDR‑Vergangenheit in der Oberstufe kein Pflichtstoff mehr sein - ein Plan, der auf deutliche Kritik stößt. Lehrkräfte, Experten und Verbände warnen davor, diese Inhalte zu streichen.

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 47486.html

Das Land muss dümmer werden... [angst]

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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Januar 2026, 12:08

augenzeuge hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir in der Schule mit politischen Unsinn verschwendet haben ... [angst]
AZ

Gemäss meiner Erinnerung eine Unterrichtsstunde in der Woche [hallo]
MfG Gerd Böhmer,
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 12:13

Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir in der Schule mit politischen Unsinn verschwendet haben ... [angst]
AZ

Gemäss meiner Erinnerung eine Unterrichtsstunde in der Woche [hallo]


Das ist falsch, allein Stabü waren 2. Pro Woche.

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Januar 2026, 12:22

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir in der Schule mit politischen Unsinn verschwendet haben ... [angst]
AZ

Gemäss meiner Erinnerung eine Unterrichtsstunde in der Woche [hallo]

Das ist falsch, allein Stabü waren 2. Pro Woche.
AZ

bei mir wie geschrieben nur eine Unterrichtsstunde Staatsbürgerkunde in der Woche und das war in den Jahren zwischen 1970 und 1975, während meiner Armeezeit 1976/77 ein Tag pro Monat Rotlichtbestrahlung, wie wir es nannten ...
Ist die aktuelle Politik für Dich dann auch nur Unsinn ? Da wurde und wird doch in den Medien vielmehr politischer Unsinn in Form von Propaganda aller Farbschattierungen verbreitet, das fängt doch mit den Einschätzungen der potenzeill-üblich Verdächtigen an.
[muede]
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 15:30

Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir in der Schule mit politischen Unsinn verschwendet haben ... [angst]
AZ

Gemäss meiner Erinnerung eine Unterrichtsstunde in der Woche [hallo]

Das ist falsch, allein Stabü waren 2. Pro Woche.
AZ

bei mir wie geschrieben nur eine Unterrichtsstunde Staatsbürgerkunde in der Woche und das war in den Jahren zwischen 1970 und 1975, während meiner Armeezeit 1976/77 ein Tag pro Monat Rotlichtbestrahlung, wie wir es nannten ...
Ist die aktuelle Politik für Dich dann auch nur Unsinn ? Da wurde und wird doch in den Medien vielmehr politischer Unsinn in Form von Propaganda aller Farbschattierungen verbreitet, das fängt doch mit den Einschätzungen der potenzeill-üblich Verdächtigen an.
[muede]


Nun, im Gegensatz zu dir kenne ich beide Schulen, in Ost und in West. Daher erlaube ich mir eine Einschätzung.
Mehr nicht.

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Nostalgiker » 16. Januar 2026, 15:44

Wie es scheint kennst du weder die Schulen in Ost und West genau AZ und davon die Stundenzahl für Staatsbürgerkunde überhaupt nicht
Vollmundig tönst du wider besseren Wissens:
Das ist falsch, allein Stabü waren 2. Pro Woche.


Ein Blick in die Stundentafel für die zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule 1971 unter Polytechnische Oberschule hätte dir verraten das es eine Stunde pro Woche Staatsbürgerkunde gab; außer in der 10.Klasse gab es zwei Stunden pro Woche.
Wobei ich persönlich die letztere Angabe bei Wiki skeptisch sehe, was sollten zwei Stunden Stabü in der 10. Klasse noch richten?
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 15:46

Nostalgiker, du irrst, wir hatten 2 h pro Woche.

AZ
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 15:51

Unterrichtsumfang pro JahrgangsstufeZunächst gab es je eine Wochenstunde ab Klasse 8 oder 9, später ab Klasse 7 mit Ausbauten in den 1960er Jahren.

In den 1980er Jahren umfasste das Fach in der 10-jährigen Schulzeit (Klassen 7–10) bei etwa 34 Wochenstunden pro Woche insgesamt einen geringen Anteil von etwa 2–3 Stunden

Wöchentlich.Gesamtstunden in der DDR
Insgesamt wurden schätzungsweise mindestens 50.000 Stunden Staatsbürgerkunde pro Jahrgang für rund 500.000 Schüler erteilt, was über die gesamte DDR-Geschichte Hunderttausende von Unterrichtsstunden ergibt.

Gruß von KI
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 15:54

Wie es im Abi war, weiß ich nicht. Da wird es weniger gewesen sein.

Wobei gerade in der Abiklasse die politische Indoktrination unglaublich war. Dazu kann ich viel sagen.

Im Westen gab es sowas nicht.

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Nostalgiker » 16. Januar 2026, 16:07

augenzeuge hat geschrieben:Nostalgiker, du irrst, wir hatten 2 h pro Woche.

AZ


Ich weiß AZ bei dir war alles ganz anders als beim Rest derer die in der DDR zur Schule gegangen sind.

Kann ja sein das du im Übereifer das Fach Musik mitgezählt hast, denn bekanntlich wurden im Musikunterricht nur Kampf- und Arbeiterlieder gesungen ......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Januar 2026, 16:15

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nostalgiker, du irrst, wir hatten 2 h pro Woche.
AZ

Ich weiß AZ bei Dir war alles ganz anders als beim Rest derer die in der DDR zur Schule gegangen sind.
Kann ja sein das du im Übereifer das Fach Musik mitgezählt hast, denn bekanntlich wurden im Musikunterricht nur Kampf- und Arbeiterlieder gesungen ......

[super] sehr gut gekontert
@ augenzeuge - meine Nichte ist als Studienrätin in Bremen tätig und hat berichtet, das politische Indoktrination auch im heutigen Schulalltag nichts Ungewöhnliches ist.
Nur hatte ich schon zu Zeiten der DDR immer die Möglichkeiten mich auf beiden Seiten zu informieren - West wie Ost - auch nach meiner Zeit in Ausbildung und Armee.
Zuletzt geändert von Gerd Böhmer am 16. Januar 2026, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 16:16

Ich hab keine andere Antwort erwartet.

Pass nur auf, dass du den Dackel nicht zertrittst, der dich freudig anspringt, Nostalgiker. [laugh]

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 16:19

Gerd, vielleicht ist es ein Unterschied was 1986 und heute passierte. Ich habe mich nie zuvor in einer Bildungseinrichtung so frei und angenommen gefühlt, wie damals in Berlin.

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 16:21

Übrigens, ihr Konterer, wie kann ich ein Fach mitzählen, was es gar nicht mehr gab...weder in der 10.... noch im Abi. [wink]

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Januar 2026, 16:24

augenzeuge hat geschrieben:Gerd, vielleicht ist es ein Unterschied was 1986 und heute passierte. Ich habe mich nie zuvor in einer Bildungseinrichtung so frei und angenommen gefühlt, wie damals in Berlin.
AZ

Das ja, in diesem Sinne können wir uns verständigen, das sich die Lehrpläne im Laufe der Jahre verändert haben ist auch mir nicht entgangen, wie auch aktuell gerade in Berlin geschehen. [hallo]
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Nostalgiker » 16. Januar 2026, 17:00

augenzeuge hat geschrieben:Ich hab keine andere Antwort erwartet.

Pass nur auf, dass du den Dackel nicht zertrittst, der dich freudig anspringt, Nostalgiker. [laugh]

AZ


So giftig wie du reagierst muß ich wohl recht haben.
Außerdem solltest du mal den Wiki Eintrag zur POS in Gänze lesen.

Auch befremdlich ist deine Aussage zur Berufsausbildung mit Abitur das dort die "politische Indoktrination unglaublich war" Wie denn genau?
Das interessiert mich schon da ich bekanntlich von 1967 bis 1970 eine solche Berufsausbildung mit Abitur im Leipziger Energiekombinat absolvierte.
In der Zeit gab es in Leipzig genau zwei Betriebe in denen eine Berufsausbildung mit Abitur stattfand mit jeweils 25 Schülern bzw. Lehrlingen, wobei in unserer Klasse nur 17 Lehrlinge anfingen von denen zwei im Verlauf des ersten Lehrjahres ausschieden, so daß wir nur noch 15 Lehrlinge/Schüler waren.
Auch hatten wir während der Lehrzeit von den Schulfächern noch Biologie und Chemie; Physik sowieso. Einzig Kunsterziehung und Musik stand nicht auf dem Lehrplan.
Da das alles in einer BBS stattfand hatten wir auch Samstag keine Schule oder Berufsausbildung. Die beachtliche Wochenstundenzahl wurde in den 5 Tagen untergebracht was zur Folge hatte das der Unterricht von 6:30 Uhr bis 14:45 Uhr ging, nur die berufspraktische Ausbildung ging bis 16:30 Uhr.

Einzig der Matheunterricht war Einigen von uns Suspekt so das wir in der 12. und 13. Klasse noch 2x die Woche Abends in die Volkshochschule gingen um Mathe zu pauken um durch das Abitur zu kommen.

Allerdings muß ich sagen das die Staatsbürgerkundelehrerin an der BBS selten doof war. Ich habe mich mit ihr besonders gerne gestritten bzw. diskutiert.
Das ging so lange gut bis sie auf einem Elternabend meinen Eltern unterstellte das sie ein bürgerlich-negativer Haushalt seien welcher ihr Kind nicht im Sinne der DDR erzog. Meine Eltern waren baff, was zur Folge hatte das ein Schulfreund bei einem Besuch von mir einer hochnotpeinlichen Befragung durch meine Eltern unterzogen wurde was da in der Schule los wäre. Ich erzählte nämlich solche Sachen zu Haus nicht.
Nachdem das geklärt war unterzog mich mein Vater einer Unterweisung wie ich zukünftig im Unterricht reagieren sollte wenn sie mal wieder irgendwelchen Unsinn erzählte.
Hat geklappt, ich hielt mich einigermaßen zurück und sie lies mich weitgehendst in Ruhe.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Icke46 » 16. Januar 2026, 17:38

Ich kann ja bezüglich der Ost-Staatsbürgerkunde nicht mitreden, allerdings war es bei mir während der Berufsausbildung in Schleswig-Holstein in der Berufsschule auch eine Stunde [grins] .

Keine Ahnung, wer damals wen kopiert hat, aber im Zwrifel tendiere ich glatt zum Generalsekretär des ZK der CDU und Vorsitzenden des Aufsichtsrats von Bommerlunder Gerhard Stoltenberg, genannt „der große Klare aus dem Norden“ [wink] …-.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Januar 2026, 19:06

augenzeuge hat geschrieben:Debatte um Geschichts-Lehrplan
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wurde heute dementiert
Änderung im Rahmenlehrplan Berlin lässt DDR-Geschichte doch als Pflichtthema in der Oberstufe - Fr 16.01.2026, 16:22 Uhr

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/01/ddr-geschichte-bleibt-pflicht-berlin-gymnasiale-oberstufe-senato.html
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 19:17

Nostalgiker hat geschrieben:So giftig wie du reagierst muß ich wohl recht haben.


Nostalgiker, giftig sollte es nicht sein, vielleicht sollte man die Zeiten und die Art der Klassen berücksichtigen. Natürlich wirst du wie ich auch, Recht haben, aber nur in unserer erlebten Zeit.
Und natürlich erfinde ich auch nichts, es gibt nicht einen einzigen Grund dafür. Du solltest langsam wissen, dass ich mit Gebrüder Grimm nichts gemein habe.
Wir sind nicht gleichaltrig, die Differenz unserer Jahrgänge in der Ausbildung war unterschiedlicher, als man es glauben möchte, als wir es damals mitbekommen haben.
Nostalgiker hat geschrieben:Auch befremdlich ist deine Aussage zur Berufsausbildung mit Abitur das dort die "politische Indoktrination unglaublich war" Wie denn genau?
Das interessiert mich schon da ich bekanntlich von 1967 bis 1970 eine solche Berufsausbildung mit Abitur im Leipziger Energiekombinat absolvierte.


Ich hoffe sehr, dass folgende Zeilen richtig verstanden werden.
Die politische Indoktrination- die war mir erst mal richtig bewusst geworden war, als ich das Studium in Berlin-West machen durfte. Wie war das doch anders, selbst wenn ich Mitglied der SEW, ich hoffe, diese ist allen bekannt, gewesen wäre, hätte ich mein Studium machen können. Und ich lernte Leute kennen, die extrem links waren, die alles sagen konnten, es hatte keine Auswirkungen auf das Studium. Das kannte ich nicht. Aber um mich zu verstehen, müssen wir etwas zurück gehen.

Der Wehrkundeunterricht mit 15 Jahren war das erste einschlagende Erlebnis. Da stand plötzlich der nette Lehrer in Uniform da, er sprach anders, ja er wirkte gar nicht mehr nett. Mit einer militärisch unnachgiebigen Art, der jener Soldaten in Nazifilmen in nichts nachstand, indoktrinierte er die ganze Klasse. Widersprüche wurden verbal erstickt.

Als man dann einen Beruf suchte, stellte man schnell fest, ein Studium bekommt man nicht nur mit guten Noten. Politisch indifferent, war eine Einschätzung, welche deine Wünsche zunichte machen konnte. Aktivitäten in der jungen Gemeinde der Kirche konnte reichen. Ja, ich habe das im Umfeld erlebt.

Im Abi erlebte ich, wie ein guter Kumpel, aufgrund der Verbreitung von "Schwerter zu Pflugscharen" aus dem Abi flog. Ich glaub, ich hab das schon mal geschrieben. Jedem kleinen Widerspruch von der Klasse stellte sich der politische extrem denkende Direktor der BBS Waggonbau Ammendorf entgegen. "Sie können auch gehen. Dieser Staat braucht keine politisch unzuverlässigen Führungskräfte"..Usw. Das saß. Wir trauten uns nichts mehr. Unsere Angst stieg. Wir schwiegen nur noch.

Ein halbes Jahr vor dem Abi lief ich dem Direktor zufällig in die Arme. Eine tolle Winterjacke mit Formel 1 Aufnäher, der einen Cut des Stoffes verbarg. Ja, sie lag mal im Westpaket. Und meine Sportschuhe befanden sich in einer Kunststofftüte aus dem Westen, die natürlich für irgendwen warb. Ja, es klingt unglaublich, aber nun wurde mein baldiger Abi Abschluss von ihm in Frage gestellt. Ich hatte darüber damals gar nicht nachgedacht. Am Ende musste mein Vater in die Schule und die Wogen glätten.

Ich hatte einen Studienplatz. Als fast der Einzige, der nicht länger als GWD bereit war, Landtechnik-Studium in Nordhausen. Nun, die Geschichte kennst du.
Ich wurde absichtlich nicht gezogen, das Studium war weg.

Und nun erlebte ich in Berlin, hey, das geht alles auch ganz anders. Ja, für mich war das damals die echte Freiheit. Freiheit ohne Politik, ohne heimliches Schweigen, ohne der Angst, dass falsches Verhalten deine fachl. Leistungen reduziert. Ich hoffe, du verstehst das.

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Januar 2026, 19:46

augenzeuge hat geschrieben:...
Und nun erlebte ich in Berlin, hey, das geht alles auch ganz anders. Ja, für mich war das damals die echte Freiheit. Freiheit ohne Politik, ohne heimliches Schweigen, ohne der Angst, dass falsches Verhalten Deine fachlichen Leistungen reduziert. Ich hoffe, Du verstehst das.
AZ

Nunja, dem folge ich nicht ganz in Deinem Sinne. Auch im Westteil Berlins gab es keine Freiheit ohne Politik, was ist bitte "echte Freiheit". Das sich abweichende Meinungen auf die berufliche Entwicklung auswirkten habe ich selbst erlebt, daran hat sich bis Heute Nichts geändert. Auf den Rest Deines Beitrages will ich nicht weiter eingehen ...
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 19:49

Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:...
Und nun erlebte ich in Berlin, hey, das geht alles auch ganz anders. Ja, für mich war das damals die echte Freiheit. Freiheit ohne Politik, ohne heimliches Schweigen, ohne der Angst, dass falsches Verhalten Deine fachlichen Leistungen reduziert. Ich hoffe, Du verstehst das.
AZ

Nunja, dem folge ich nicht ganz in Deinem Sinne. Auch im Westteil Berlins gab es keine Freiheit ohne Politik, was ist bitte "echte Freiheit". Das sich abweichende Meinungen auf die berufliche Entwicklung auswirkten habe ich selbst erlebt. Auf den Rest Deines Beitrages will ich nicht weiter eingehen ...


Du hättest besser nichts schreiben sollen.

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon pentium » 16. Januar 2026, 20:22

Wir sollten uns besser wieder dem eigentlichen Thema zuwenden...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Nostalgiker » 16. Januar 2026, 22:01

AZ, da rühme ich doch mal für mich die Gnade der frühen Geburt wenn ich deine Schilderungen lese.
Jedenfalls hielten sich solche Belästigungen bei mir im Rahmen oder fanden überhaupt nicht statt.
Gut, es gab noch keine Aufnäher mit den Schwertern, es gab auch keinen Wehrkundeunterricht und mit der Frage ob ich länger dienen möchte oder nur GWD mache wurde erstmalig bei der Musterung angesprochen.
Da wurde auch nicht die Zulassung oder Nichtzulassung zum Studium von abhängig gemacht.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2026, 22:17

Ja, so wars eben. Am Ende lag es auch an den Leuten, die Macht hatten. Das ist heute ähnlich.

Aber, um zum Thema zu kommen, das Bildungssystem war generell gut, bei dir vielleicht noch besser als später.

Ich hatte Klassentreffen im November. POS.
Es ist aus allen etwas geworden. Kann man heute nicht mehr sagen....

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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon augenzeuge » 17. Januar 2026, 19:17

Herr Knabe hat als Historiker natürlich ne klare Meinung zur Lehrplanänderung von Niedersachsen!

AZ
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon karnak » 18. Januar 2026, 10:29

Leider wird es immer schwierig bleiben Geschichtsunterricht nicht als Sieger der Geschichte durchzuführen.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Icke46 » 18. Januar 2026, 11:26

Nun könnte man fragen, was der Herr Knabe mit der PISA-Studie zu tun hat [denken] . Außer vielleicht, dass er signifikante Beiträge zur Volksverdummung leistet.
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon pentium » 18. Januar 2026, 11:58

Die DDR-Geschichte sollte intensiver behandelt werden. Damit gerade die Jüngeren verstehen, wohin die Parolen von Reichinnek oder van Aken führen.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Beitragvon Gerd Böhmer » 18. Januar 2026, 12:05

pentium hat geschrieben:Die DDR-Geschichte sollte intensiver behandelt werden. Damit gerade die Jüngeren verstehen, wohin die Parolen von Reichinnek oder van Aken führen.

ergänzend sollte die Geschichte des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 genauso wie die Zeit zwischen 1945 und 1990 unter dem Aspekt Deines Beitrages behandelt werden.

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