Der Weltpostverein teilt mit, ihm sei nicht bekannt, dass ein anderes Land unlängst einen ähnlichen Schritt gemacht habe.
„Die Dänen sind immer digitaler geworden, und das, was früher als Brief verschickt wurde, erhalten die allermeisten heute digital“, heißt es von Postnord. Seit der Jahrtausendwende sei die Briefmenge im Land um mehr als 90 Prozent gefallen, Tendenz weiter sinkend.
Den dänischen Verbrauchern bleibt nun in erster Linie eine private Zustellungsfirma namens Dao, um Briefe zu verschicken. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht: Was die Pünktlichkeit bei der Briefzustellung betrifft, schnitt das Unternehmen in einer Untersuchung der dänischen Verkehrsbehörde deutlich besser ab als Postnord. Auch der Preis ist attraktiver: Ein Standardbrief innerhalb Dänemarks kostete bei Postnord umgerechnet knapp 3,90 Euro, bei Dao rund 3,10 Euro. Zu einem Aufpreis können sich Kunden den Weg zum Dao-Shop sparen und ihre Briefe sogar von zu Hause abholen lassen.
Und wir sind einfach weit zurück, deshalb glauben wir noch, dass das nicht geht. Uns wird erzählt, dass Emails keine Sozialdaten enthalten dürfen, nicht rechtsverbindlich sind....das wird sich in kürzester Zeit ändern.
Der Großteil des Schriftverkehrs mit öffentlichen Stellen findet für Däninnen und Dänen längst über digitale Plattformen statt.
AZ