„Der Landkreis Mainz-Bingen will ökologisches Wohlverhalten, darunter auch geringen Fleischkonsum und Einkauf im Bio-Laden, TATSÄCHLICH mit ‚grünen Hausnummern‘ kenntlich machen“, so Schröder.
Noch bis zum 31. Mai können sich die Einwohner im Landkreis Mainz-Bingen bewerben.
Neu ist das Konzept des CDU-regierten Landkreises keineswegs. In der heutigen Form existiert es seit 2015.
Auf der Internet-Seite heißt es: „Die Auszeichnung für Umwelt- und Klimafreundliche Haushalte wird jährlich verliehen. Erfolgreiche Bewerber erhalten u.a. auch die eigene Hausnummer als Schild.“
Der Bewerbungsbogen umfasst insgesamt 84 Bereiche, ab 150 erreichten Punkten gilt man als „Klima- und Umweltfreundlicher Haushalt“. Ein Auszug:
Ausrichtung der Fensterflächen nach Süden (gibt fünf Punkte)
Regenwassernutzung für die Toilette (zehn Punkte)
Durchlässigkeit des Grundstücks für bodengebundene Tierarten (sechs Punkte)
Vorwiegend Einkauf von Bio-Lebensmitteln (acht Punkte)
Durchschnittlicher Fleischkonsum max. zweimal pro Woche (vier Punkte)
kein Auto besitzen (fünf Punkte)
Wäsche trocknen ohne Trockner (sechs Punkte)
Prüfer schauen vor Ort vorbei
Dass der Landkreis es bei den Kontrollen ganz genau nimmt, hat BILD von einer Preisträgerin erfahren: „Bei uns war ein Prüfer vor Ort und hat sich umgeschaut. Alles musste belegt werden“, sagt die stolze Gewinnerin der bislang letzten Prämierung 2024. Dieses Jahr ist die Bewerbung bis 31. Mai möglich.
Toll! Oder?
AZ









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