der Nahostkonflikt mal wieder ...

Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 28. Oktober 2024, 21:33

Israel verbietet UNRWA Arbeit auf seinem Staatsgebiet
JERUSALEM (dpa-AFX) - Ungeachtet heftiger internationaler Proteste muss das Palästinenserhilfswerk UNRWA seine Arbeit in Israel im kommenden Jahr einstellen. Das israelische Parlament billigte mit überwältigender Mehrheit einen umstrittenen Gesetzentwurf, der der Organisation die Tätigkeit auf israelischem Staatsgebiet untersagt. Dies bedeutet, dass die Organisation auch ihre Einsätze in den Palästinensergebieten kaum fortsetzen kann, weil Israel die Grenzübergänge kontrolliert.
Im israelischen Parlament mit 120 Sitzen stimmten 92 Abgeordnete der Regierung und der Opposition für das Vorhaben. Dieses sieht eine massive Einschränkung der Arbeit des Palästinenserhilfswerks vor. Auch ein zweiter Gesetzesentwurf, der jeglichen Kontakt israelischer Behörden mit UNRWA untersagt, wurde mit einer Mehrheit von 87 Abgeordneten gebilligt. UN-Generalsekretär António Guterres und wichtige westliche Verbündete Israels hatten sich klar gegen die Pläne ausgesprochen.
Gesetzesänderungen treten binnen 90 Tagen in Kraft
Israel wirft der Organisation vor, einige ihrer Mitarbeiter seien an Terroraktivitäten beteiligt gewesen. "UNRWA ist gleich Hamas", sagte der Abgeordnete Boaz Bismuth von der rechtskonservativen Regierungspartei Likud, einer der Initiatoren des ersten Gesetzes, nach der Billigung.
Behörden in Israel soll jeglicher Kontakt mit der Organisation untersagt werden, sobald die Änderungen in Kraft treten. Dies soll binnen 90 Tagen nach Veröffentlichung des Gesetzes geschehen. Das Hilfswerk müsste jegliche Tätigkeit auf israelischem Territorium einstellen - dies betrifft vor allem den arabisch geprägten Ostteil Jerusalems. In der Zeit soll nach israelischer Vorstellung ein Ersatz für UNRWA gefunden werden.
UNRWA war im Januar in die Schlagzeilen geraten, weil Israel behauptete, zwölf Mitarbeiter des Hilfswerks seien in das Massaker vom 7. Oktober verwickelt gewesen und die Organisation als Ganzes sei von der Hamas unterwandert. Ein Prüfbericht unabhängiger Experten kam später zu dem Schluss, UNRWA habe "robuste" Mechanismen etabliert, um seinen Neutralitätsgrundsatz zu wahren. Allerdings gebe es Verbesserungsbedarf.
Vor der Abstimmung kam es im Parlament zu wütenden Debatten. Ein arabischer Abgeordneter sprach von einem "faschistischen Gesetz". Ziel sei die fortwährende Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Die Initiatoren reagierten mit lautem Geschrei, eine Abgeordnete musste nach mehreren Mahnungen aus dem Saal entfernt werden.
Guterres: Katastrophe in einem schon jetzt kompletten Desaster
UN-Generalsekretär Guterres hatte sich deutlich gegen das Vorhaben ausgesprochen. Ein solches Gesetz würde die Anstrengungen, das menschliche Leid und die Spannungen im Gazastreifen - und auch im Westjordanland und in Ostjerusalem – zu lindern, „ersticken“, warnte er. „Es wäre eine Katastrophe in einem jetzt schon kompletten Desaster." Es werden vor allem im umkämpften Gazastreifen dramatische Auswirkungen für rund zwei Millionen Menschen befürchtet, die auf die lebenswichtige Hilfe von UNRWA angewiesen sind.
Medien zufolge hatten auch Vertreter des israelischen Außenministeriums Bedenken hinsichtlich der praktischen Konsequenzen geäußert. Im schlimmsten Fall drohe ein Ausschluss Israels aus den Vereinten Nationen. Das aber könnten die USA durch ein Veto im Sicherheitsrat verhindern.
UNRWA für fast sechs Millionen Flüchtlinge zuständig
Die Vereinten Nationen hatten UNRWA 1949 gegründet, um palästinensischen Flüchtlingen zu helfen. Anspruch auf ihre Dienste haben die Palästinenser, die während der Kriege 1948 und 1967 flüchteten oder vertrieben wurden, sowie ihre Nachkommen. Mittlerweile sind das nach Angaben der Organisation rund 5,9 Millionen Menschen. Das Hilfswerk ist unter anderem auch in Jordanien und im Libanon tätig.
UNRWA hat mehr als 30.000 Mitarbeiter, die meisten davon Palästinenser. Allein im Gazastreifen beschäftigt das Hilfswerk rund 13.000 Mitarbeiter. Die meisten von ihnen sind selbst Flüchtlinge mit ihrem eigenen Schicksal im Nahost-Konflikt.
Die Organisation bietet palästinensischen Flüchtlingen grundlegende Dienstleistungen wie Bildung und Gesundheitsversorgung. Seit Beginn des Gaza-Kriegs stellte sie auch Unterkünfte für Hunderttausende Binnenflüchtlinge zur Verfügung und leistet humanitäre Hilfe.
Deutsche Gelder aufgestockt
Außenministerin Annalena Baerbock hatte im Juni in Israel mitgeteilt, dass Deutschland die Hilfe für die Menschen in Gaza um 19 Millionen Euro aufstockt. Mit den zusätzlichen Mitteln steigt die deutsche humanitäre Hilfe für die palästinensischen Gebiete auf 312 Millionen Euro seit dem vergangenen Jahr.
Schwerpunkte der Unterstützung sind medizinische Mittel und Nahrungsmittelhilfe. Weiteres Geld fließt in die Evakuierung von Verletzten, an medizinische Teams, in psychosoziale Unterstützung und für Hygienemaßnahmen.
Westliche Verbündete hatten Israel vor UNRWA-Verbot gewarnt
Sieben westliche Länder hatten noch kurz vor der Entscheidung der Knesset ihre „tiefe Besorgnis“ über die Gesetzespläne geäußert. In einer Erklärung forderten die Außenministerinnen und Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Kanadas, Australiens, Japans und Südkoreas die israelische Regierung „nachdrücklich“ dazu auf, ihren internationalen Verpflichtungen nachzukommen.
Die Vorrechte des UNRWA dürften nicht eingeschränkt werden, und humanitäre Hilfe und die Grundversorgung der Zivilbevölkerung müsse weiter ermöglicht werden. Die Ministerinnen und Minister betonten, UNRWA habe Schritte unternommen, um den Vorwurf der Unterstützung terroristischer Organisationen durch einzelne Mitarbeiter auszuräumen.
Palästinenser: Gesetz ist Bruch des Völkerrechts
Auch die palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland hatte die Entscheidung der Knesset im Vorfeld scharf kritisiert. Das Gesetz verletze das Völkerrecht und sei eine Provokation für die gesamte internationale Gemeinschaft.
Es könne keine Lösung des Konflikts ohne eine gerechte Lösung der Flüchtlingsfrage im Einklang mit dem Völkerrecht geben, bekräftigte die Autonomiebehörde von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in einer Erklärung, die von der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa verbreitet wurde.
Netanjahu: UNRWA verewigt palästinensisches Flüchtlingsproblem
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte mehrfach gefordert, das Hilfswerk ganz abzuschaffen. Zur Begründung sagte er, die Organisation verewige das Problem der palästinensischen Flüchtlinge und „die Idee von einem Recht auf Rückkehr mit dem Ziel der Zerstörung des Staates Israel".
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Spartacus » 29. Oktober 2024, 09:41

Bahndamm 68 hat geschrieben:Israel verbietet UNRWA Arbeit auf seinem Staatsgebiet


Absolut folgerichtig. [super]

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 29. Oktober 2024, 12:04

Spartacus hat geschrieben:
Bahndamm 68 hat geschrieben:Israel verbietet UNRWA Arbeit auf seinem Staatsgebiet

Absolut folgerichtig. [super]
Sparta

Ich bin auf deiner Seite.
Ob jedoch die öffentliche Meinung die gleiche Einstellung hat, bezweifle ich schon etwas.
Wenn Baerbock weiterhin Kohle zur Unterstützung zur Verfügung stellt, geht dies nur mit der UNRWA über den Wasserweg.
Aber wie lange soll die Unterstützung noch dauern?
Besteht nicht auch der Gedanke der Palästinenser, ihren Kampf gegen Israel aufzugeben und sich bei den Israelis zu integrieren und ein Zusammenleben zu ermöglichen. (Deutschland kann doch auch gut mit den Bayern leben) Nachteil wäre dabei, dass die UNRWA beschäftigungslos würde und Baerbock Verteilungsprobleme bekommt.
Kompromiss dabei, Israel gibt die Kohle und die Palästinenser ihre Arbeitskraft, wenn sie noch arbeiten, satt kämpfen zu können, um den Gaza-Streifen wiederkulturgerecht aufzubauen.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 29. Oktober 2024, 12:17

@ Bahndamm 68
Deine Vergleich zwischen den Verhältnissen hier in Deutschland einerseits und den Verhältnissen im Nahen Osten andererseits ist aber auch verfehlt. Es sind doch beide Seiten des Konfliktes, die sich seit Jahrzehnten einer Einigung in Deinem Sinne verweigern.
Das ich von der UNO und ihren Unterorganisationen nicht allzuviel halte, ist ein Thema für sich. In diesem Sinne stimme ich Dir zu, das es unterschiedliche Meinungen geben wir [mundzu]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Dille » 29. Oktober 2024, 14:10

Gerd Böhmer hat geschrieben: Es sind doch beide Seiten des Konfliktes, die sich seit Jahrzehnten einer Einigung in Deinem Sinne verweigern.


Nein, sind es nicht ! Ägypten und Jordanien waren bereit, den Staat Israel anzuerkennen und einen Friedensvertrag mit Israel
zu schließen, seitdem ist an diesen Grenzen Ruhe, mit Jordanien entwickeln sich gemeinsame Tourismusprojekte (Totes Meer
und Petra). Und langsam schien sich auch eine Annäherung Israel - Saudi Arabien und Israel - Golf Staaten anzubahnen, und was
passiert ?? Die Hamas überfällt Israel, ermordet und verschleppt eine große Zahl von Menschen, Israel schlägt wie erwartet zu-
rück, jetzt ist Israel natürlich "der Böse" und der Annäherungsprozeß Richtung Golf ist unterbrochen. Wessen Interesse ist das ??
Natürlich der Iran !

Der Knackpunkt für Israel ist erst einmal seine staatliche Anerkennung, dann ist vieles möglich --- aber mit Staaten/ Organisa-
tionen, die nur meinen Untergang predigen, worüber sollte man mit denen verhandeln ??

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 29. Oktober 2024, 16:06

@ von Dille » 29. Oktober 2024, 14:10 Uhr

naja, Ägypten und Jordanien hatte ich in diesem Zusammenhang auch nicht gemeint, es ging mir um die beiden Seiten des aktuellen Konfliktes, sprich Hisbollah und Hamas auf der einen Seite, gegenüber Israel auf der anderen Seite. Deinem letzten Satz stimme ich bedingt zu, das viele Staaten, auch im Nahen und Mittleren Osten sich der Anerkennung Israels verweigern, aber das hat ja nun einmal historische Gründe.
In diesem Sinne meinen Satz "Es sind doch beide Seiten des Konfliktes, die sich seit Jahrzehnten einer Einigung in Deinem Sinne verweigern." in Bezug auf die Ausführungen meiner Vorschreiber auf die ich ja reagiert hatte richtig verstehen ... Danke.
MfG Gerd Böhmer,
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Dille » 29. Oktober 2024, 17:16

Gerd Böhmer hat geschrieben:@ von Dille » 29. Oktober 2024, 14:10 Uhr

naja, Ägypten und Jordanien hatte ich in diesem Zusammenhang auch nicht gemeint, .......



Das ist mir sehr wohl klar, daß du Ägypten und Jordanien nicht gemeint hattest, wenn man das so auseinander dividiert wie du
das versuchst, muß natürlich Israel als das leibhaftige Böse stehen bleiben.

Fakt ist, daß sich einen Tag nach der Proklamation des Staates Israel (der sich aufgrund eines UNO- Beschlusses mit faktischer Zustim-
mung der friedliebenden Sowjetunion konstituiert hat) die arabischen Nachbarn auf Israel gestürzt haben --- welche "historischen Grün-
de" hatte denn der eine Tag geliefert, außer Antisemitismus ??

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 29. Oktober 2024, 17:34

Dille hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:@ von Dille » 29. Oktober 2024, 14:10 Uhr

naja, Ägypten und Jordanien hatte ich in diesem Zusammenhang auch nicht gemeint, .......


Das ist mir sehr wohl klar, daß du Ägypten und Jordanien nicht gemeint hattest, wenn man das so auseinander dividiert wie du das versuchst, muß natürlich Israel als das leibhaftige Böse stehen bleiben.
Fakt ist, daß sich einen Tag nach der Proklamation des Staates Israel (der sich aufgrund eines UNO- Beschlusses mit faktischer Zustimmung der friedliebenden Sowjetunion konstituiert hat) die arabischen Nachbarn auf Israel gestürzt haben --- welche "historischen Gründe" hatte denn der eine Tag geliefert, außer Antisemitismus ??

Dille

Um auf die historischen Gründe einzugehen, sei an der Stelle einmal auf die auch hier im Zusammenhang mit diesem Thema gebrachten Ausführungen bezüglich der historischen Entwicklungen in den letzten etwa 125 Jahren verwiesen. Da gibt es nichts auseinander zu dividieren (an der Stelle ist Deine Einschätzung wieder einmal falsch), die Hauptschuldigen für die historische Entwicklung waren nun einmal die europäischen Mächte England und Frankreich durch die Mandatspolitik seit 1916.
Israel ist für mich nicht das leibhaftige Böse, auch wenn ich das Vorgehen Israels und eben auch seiner Gegner ablehne. Noch einmal zu einem Konflikt gehören immer noch zwei Seiten und in diesem Sinne wollte ich meinen Satz "Es sind doch beide Seiten des Konfliktes, die sich seit Jahrzehnten einer Einigung in Deinem Sinne verweigern." verstanden wissen, eben in Bezug auf den Beitrag von @ Bahndamm 68 geschrieben 29. Oktober 2024, 12:04 Uhr.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon pentium » 29. Oktober 2024, 17:51

Gerd Böhmer hat geschrieben:
Dille hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:@ von Dille » 29. Oktober 2024, 14:10 Uhr

naja, Ägypten und Jordanien hatte ich in diesem Zusammenhang auch nicht gemeint, .......


Das ist mir sehr wohl klar, daß du Ägypten und Jordanien nicht gemeint hattest, wenn man das so auseinander dividiert wie du das versuchst, muß natürlich Israel als das leibhaftige Böse stehen bleiben.
Fakt ist, daß sich einen Tag nach der Proklamation des Staates Israel (der sich aufgrund eines UNO- Beschlusses mit faktischer Zustimmung der friedliebenden Sowjetunion konstituiert hat) die arabischen Nachbarn auf Israel gestürzt haben --- welche "historischen Gründe" hatte denn der eine Tag geliefert, außer Antisemitismus ??

Dille

Um auf die historischen Gründe einzugehen, sei an der Stelle einmal auf die auch hier im Zusammenhang mit diesem Thema gebrachten Ausführungen bezüglich der historischen Entwicklungen in den letzten etwa 125 Jahren verwiesen. Da gibt es nichts auseinander zu dividieren (an der Stelle ist Deine Einschätzung wieder einmal falsch), die Hauptschuldigen für die historische Entwicklung waren nun einmal die europäischen Mächte England und Frankreich durch die Mandatspolitik seit 1916.
Israel ist für mich nicht das leibhaftige Böse, auch wenn ich das Vorgehen Israels und eben auch seiner Gegner ablehne. Noch einmal zu einem Konflikt gehören immer noch zwei Seiten und in diesem Sinne wollte ich meinen Satz "Es sind doch beide Seiten des Konfliktes, die sich seit Jahrzehnten einer Einigung in Deinem Sinne verweigern." verstanden wissen, eben in Bezug auf den Beitrag von @ Bahndamm 68 geschrieben 29. Oktober 2024, 12:04 Uhr.


Klar..Immer sind die anderen Schuld....nur die Araber nicht! Oder sollte ich Palästinenser schreiben?
Mit Ablehnung des UN-Teilungsplans verpassen die Palästinenser ihre historische Chance auf Selbstbestimmung und verlassen sich auf andere arabische Staaten. Diese verlieren die Kriege um das frühere Mandatsgebiet Palästina, auch weil sie dabei eigene Interessen verfolgen.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Spartacus » 29. Oktober 2024, 18:29

Wenn man im heiligen Land buddelt so findet man übrigens 2000 Jahre alte ( und älter) jüdische Relikte. Palästinensischen Kram hat man aber noch nicht gefunden. [mundzu]

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 30. Oktober 2024, 11:17

@ on pentium » 29. Oktober 2024, 17:51 Uhr,
Unter dem Aspekt meiner Grundgedanken, das es andererseits auch keine Alleinschuld gibt und immer noch zwei Seiten zu einem Konflikt gehören, schon in Ordnung [hallo]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 30. Oktober 2024, 11:25

Spartacus hat geschrieben:Wenn man im heiligen Land buddelt so findet man übrigens 2000 Jahre alte (und älter) jüdische Relikte. Palästinensischen Kram hat man aber noch nicht gefunden. [mundzu]

Sparta

dafür allerdings Relikte anderer Religionen und schon vor über 2000 Jahren in der Römerzeit gab es die Begriffe Palästina und Judäa ... insofern geht Deine Ausführung doch etwas daneben [hallo]
Was da alleine so Alles unter dem Tempelbezirk von Jerusalem gefunden wurde ...
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon pentium » 30. Oktober 2024, 13:15

Gerd Böhmer hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Wenn man im heiligen Land buddelt so findet man übrigens 2000 Jahre alte (und älter) jüdische Relikte. Palästinensischen Kram hat man aber noch nicht gefunden. [mundzu]

Sparta

dafür allerdings Relikte anderer Religionen und schon vor über 2000 Jahren in der Römerzeit gab es die Begriffe Palästina und Judäa ... insofern geht Deine Ausführung doch etwas daneben [hallo]
Was da alleine so Alles unter dem Tempelbezirk von Jerusalem gefunden wurde ...


Natürlich gab es den Begriff Palästina damals schon, allerdings als Region.
Wiki:
Die lateinische Landesbezeichnung Palaestina, aus der die deutsche Form Palästina und weitere europäische Schreibungen wie englisch und französisch Palestine entstanden sind, geht auf die seit Herodot (5. Jahrhundert v. Chr.) bezeugte griechische Form Palaistinē zurück. Diese wiederum fußt in älteren Bezeichnungen: Assyrische Schriftquellen des 8. Jahrhunderts v. Chr. nennen das Gebiet, das ungefähr dem heutigen Gazastreifen bis nach Aschkelon entspricht, Palastu, und in älteren ägyptischen Quellen werden die Bewohner derselben Gegend, die ursprünglich der Oberherrschaft Ägyptens unterstanden, Peleset genannt. Unmittelbar hiervon dürfte hebräisch Peleschet abgeleitet sein, womit die Bibel das Gebiet der von einem Teil der sogenannten Seevölker, namentlich der Philister, gegründeten bzw. neu besiedelten Stadtstaaten Gaza, Aschdod, Aschkelon, Ekron und Gath bezeichnete.[1]

Von der Zeit an, da die Philister mit den Bewohnern des Hinterlandes verschmolzen waren und keine gesonderte ethnische Gruppe mehr bildeten, weitete sich der Name ihrer Landschaft auf größere Gebiete der südlichen Levante aus. Bereits Herodot verwendete die Bezeichnung Syria palaistinē für den ganzen Küstenstreifen zwischen Phönizien und der Gegend um Gaza (griechisch Kadytis).[2] Die Südgrenze Phöniziens zog Herodot vermutlich am Karmelgebirge, etwa bei der heutigen Stadt Haifa.

In der ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. entstandenen jüdisch-griechischen Bibelübersetzung, Septuaginta (LXX), taucht der Name hingegen nicht auf. Die LXX verwendet als Bezeichnung für das ganze Land der Bibel und seine Teile Namen, die unmittelbar die Bezeichnungen der hebräischen Vorlage nachbilden, z. B. griechisch ἡ γῆ Χανάαν hē gē chanáan Kanaan und Ἰουδαία Ioudaía Judäa. Nur wenn vom Volk der Philister die Rede ist, taucht Φυλιστιίμ Phylistiím (gebildet nach hebräisch Pelischtim) auf, etwa in Gen 10,14 LXX und Ex 15,14 LXX. In anderen Büchern (z. B. Bücher der Königtümer) nennt die LXX die Philister Andersstämmige, vgl. ἀλλόφυλοι allóphyloi in 1 Sam 5,1 LXX. Der jüdische Historiker Flavius Josephus schließlich nennt in seinen in griechischer Sprache verfassten Jüdischen Altertümern um ca. 100 n. Chr. die Philister Palästiner (Παλαιστῖνοι Palaistînoi), vgl. Ant 6,1; der Begriff bezieht sich allein auf die Bewohner dieser Gegend, jedoch nicht auf das ganze Land.[3]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Spartacus » 31. Oktober 2024, 18:28

Das finde ich immer so cool in Israel.

Screenshot 2024-10-29 190735.jpg


Man stelle sich mal vor, unsere Frauen würden so rumlaufen. Da würden vielen Moslems aber das große Maul schnell zuklappen. [super]

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon karnak » 31. Oktober 2024, 19:10

[flash] Ja Mensch, dass wäre ein Traum, und dann noch für jede Branche irgendwie eine eigene Uniform, natürlich noch eine einheitliche Armbinde dazu für all die verschiedenen Uniformen, dann sind die Massen an Messerstechern entgültig von der Straße. [flash]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Spartacus » 1. November 2024, 10:00

Shoppen in Israel.

Screenshot 2024-11-01 095829.jpg


Tja, Karnka. Wetten das in dem Laden keine "jungen Männer" Bamboule machen? [grins]

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Hellersdorfer » 1. November 2024, 12:23

Die ist so vertieft in die schönen Schuhe, dass sie ganz vergessen hat was sie da herumträgt. Sehr gefährlich, aber sicherlich ein gestelltes Foto. [super]
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. November 2024, 13:20

Hellersdorfer hat geschrieben:Die ist so vertieft in die schönen Schuhe, dass sie ganz vergessen hat was sie da herumträgt. Sehr gefährlich, aber sicherlich ein gestelltes Foto. [super]


Wenn dann von hinten 3 Jungs kommen, ist sie die Knarre schnell los.... [blush]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 1. November 2024, 14:09

augenzeuge hat geschrieben:
Hellersdorfer hat geschrieben:Die ist so vertieft in die schönen Schuhe, dass sie ganz vergessen hat was sie da herumträgt. Sehr gefährlich, aber sicherlich ein gestelltes Foto. [super]


Wenn dann von hinten 3 Jungs kommen, ist sie die Knarre schnell los.... [blush]
AZ

Von dem, was ich bisher diesbezüglich aus Israel gehört habe, ist es um ein Vielfaches wahrscheinlicher, dass sie damit einen Terroristen an z.B. einer Bushaltestelle neutralisiert, als dass ihr jemand an die Knarre will.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Spartacus » 1. November 2024, 17:44

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Hellersdorfer hat geschrieben:Die ist so vertieft in die schönen Schuhe, dass sie ganz vergessen hat was sie da herumträgt. Sehr gefährlich, aber sicherlich ein gestelltes Foto. [super]


Wenn dann von hinten 3 Jungs kommen, ist sie die Knarre schnell los.... [blush]
AZ

Von dem, was ich bisher diesbezüglich aus Israel gehört habe, ist es um ein Vielfaches wahrscheinlicher, dass sie damit einen Terroristen an z.B. einer Bushaltestelle neutralisiert, als dass ihr jemand an die Knarre will.

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Richtig, die Mädels sind gut ausgebildet und da ist auch nichts gestellt. Die laufen wenn sie außer Dienst sind wirklich so rum, immer bereit, einzugreifen, wenn was passiert. [super]

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. November 2024, 17:52

Naja, ich glaub das ja gern, aber man hat gesehen, was die Hamas gemacht haben. Bei 3 Leuten hast du kaum ne Chance als Frau.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon steffen52 » 1. November 2024, 17:52

Spartacus hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Hellersdorfer hat geschrieben:Die ist so vertieft in die schönen Schuhe, dass sie ganz vergessen hat was sie da herumträgt. Sehr gefährlich, aber sicherlich ein gestelltes Foto.


Wenn dann von hinten 3 Jungs kommen, ist sie die Knarre schnell los....
AZ

Von dem, was ich bisher diesbezüglich aus Israel gehört habe, ist es um ein Vielfaches wahrscheinlicher, dass sie damit einen Terroristen an z.B. einer Bushaltestelle neutralisiert, als dass ihr jemand an die Knarre will.

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Stimmt Sparta, man hört ja öfter das Terroristen von Zivilisten erschossen wurden.... [bravo]
Gruß steffen52
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. November 2024, 17:59

man hört ja öfter das Terroristen von Zivilisten erschossen wurden...

Jaja....hört man öfter. [laugh]

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Dille » 1. November 2024, 18:02

@Sparta, so habe ich es in Israel auch erlebt ! Was mir aber immer ein Rätsel bleiben wird, die
stehen doch voll im Saft, da muß es doch auch Streitereien um Boyfriend oder Freundin geben,
aber man hört nie etwas davon, daß "das Problem" dann final mit der Uzi "geklärt" wird ???

Gruß, Dille
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Spartacus » 2. November 2024, 08:14

Dille hat geschrieben:@Sparta, so habe ich es in Israel auch erlebt ! Was mir aber immer ein Rätsel bleiben wird, die
stehen doch voll im Saft, da muß es doch auch Streitereien um Boyfriend oder Freundin geben,
aber man hört nie etwas davon, daß "das Problem" dann final mit der Uzi "geklärt" wird ???

Gruß, Dille


Die sind halt Diszipliniert, so wie wir es früher auch mal waren. Heute ein Fremdwort in Deutschland. [smile]

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon karnak » 2. November 2024, 09:45

Davon mal abgesehen, dass das saublöde Propagandabilder sind, maximal bisschen Erotik für Radikale und Waffenaffine die nur noch über diesen Weg einen Ständer bekommen [flash] , man würde sich also tatsächlich wünschen ,dass sowas hier unser Stadtbild prägt, so wie " früher". [flash]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Bernd » 2. November 2024, 10:57

karnak hat geschrieben:Davon mal abgesehen, dass das saublöde Propagandabilder sind, maximal bisschen Erotik für Radikale und Waffenaffine die nur noch über diesen Weg einen Ständer bekommen [flash]


Fahr mal hin und guck selber oder hier: https://www.google.com/search?q=israel% ... 1075&dpr=1
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon karnak » 2. November 2024, 11:42

Wie gesagt mit Sicherheit eine Mischung aus dusseliger Propaganda und diesen Siedlerarschlöchern. So wie die Hamas und Co.sind diese radikalen Juden konsequent international zu ächten und kaltzustellen. Eine Bundesregierung die das nicht klar benennt und ganz klar einen Unterschied zu diesen Figuren formuliert und irgendwas von Staatsräson labert ist für mich inakzeptabel.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Bernd » 2. November 2024, 11:50

Blödsinn!
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Du hast genau Null Ahnung von Israel.
Was sitzt das sitzt , nicht wahr?
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 2. November 2024, 11:53

karnak hat geschrieben:Wie gesagt mit Sicherheit eine Mischung aus dusseliger Propaganda und diesen Siedlerarschlöchern ...

Du wirst ja an der Stelle sehr deutlich ... [blush]
... aber was helfen die in Propagandabildern gezeigten Bewaffneten eigentlich gegen die immer wieder erfolgenden Angriffe, wie in der letzten Nacht ? Siehe unter https://www.n-tv.de/politik/Hisbollah-greift-Zentrum-von-Israel-an-mehrere-Verletzte-article25332363.html. So wie ja auch der Angriff vom 07. Oktober 2023 nicht verhindert wurde oder werden konnte.
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