einmal in Bezug auf die letzten Beiträge zum Thema - eines ist und bleibt doch Fakt, egal wie viele Angehörige von Hamas oder Hisbollah von den Israelis getötet werden, es wird nicht zu einer friedlichen Lösung beitragen. Nach letzten Meldungen gab es wohl wieder Angriffe aus dem Libanon auf Israel.
In diesem Zusammenhang
n-tv 18.10.2024 12:18 Uhr "Hamas könnte "mit jedem Tod eines ihrer Anführer stärker und beliebter" werden"
Nach der von Israel verkündeten Tötung von Hamas-Chef Jahja Sinwar hat ein Vertreter der islamistischen Palästinenserorganisation Spekulationen über ein Ende der Gruppe zurückgewiesen. Die Hamas sei eine "Befreiungsbewegung, die von Menschen geführt wird, die nach Freiheit und Würde streben, und das kann nicht eliminiert werden", erklärte Bassem Naim, hochrangiges Mitglied des Hamas-Politbüros, in einer Stellungnahme.
Naim bestätigte Sinwars Tod nicht, sondern erklärte lediglich: "Offenbar glaubt Israel, dass das Töten unserer Anführer das Ende unserer Bewegung und des Kampfes des palästinensischen Volkes bedeutet." Die Hamas sei aber mit jedem Tod eines ihrer Anführer "stärker und beliebter" geworden, argumentierte Naim. Die Getöteten seien zu "Symbolfiguren für künftige Generationen" geworden.
Israel hatte am Donnerstag die Tötung Sinwars durch die israelische Armee verkündet. Demnach wurde der Hamas-Chef bereits am Mittwoch im südlichen Gazastreifen getötet. Soldaten des Südkommandos der israelischen Streitkräfte hätten Sinwar am 16. Oktober nach "einem Jahr der Jagd auf ihn eliminiert", teilte die Armee mit. Sinwar galt als der entscheidende Drahtzieher des Hamas-Großangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023, seither war er nicht mehr öffentlich aufgetreten.
weitere Meldung in diesem Zusammenhang vom heutigen Vormittag "Tödliche Kriegsmaschine, griechische Hafenarbeiter blockieren Munition für Israel" -
https://www.n-tv.de/panorama/Griechische-Hafenarbeiter-blockieren-Munition-fuer-Israel-article25299438.html,
"Wir dürfen nicht zulassen, dass Kriegsmaterial aus dem Hafen von Piräus transportiert wird, um den Völkermord am palästinensischen Volk fortzusetzen", sagte Markos Bekris, Chef der Gewerkschaft ENEDEP, die Hafenmitarbeiter vertritt. Die Demonstranten skandierten "Freiheit für Palästina!" und sprühten "Mörder weg vom Hafen" auf den betreffenden Container. Der Gewerkschaft zufolge wurde der Container schließlich nicht verladen.