Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 8. August 2024, 21:30

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Faeser nach vereiteltem Anschlag: Terror-Gefahr "anhaltend hoch"

Nach der Vereitelung eines Anschlags auf Konzerte des US-Superstars Taylor Swift in Wien hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) betont, dass auch in Deutschland die Terror-Gefahr hoch bleibt. "Die aktuellen Ermittlungen in Wien zeigen, wie ernst die Bedrohung durch islamistischen Terror in Europa zu nehmen ist. Unsere Sicherheitsbehörden tauschen sich mit den österreichischen Behörden eng aus", sagte Faeser der Funke-Mediengruppe. "Die Bedrohungslage durch islamistischen Terrorismus ist auch in Deutschland anhaltend hoch."

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gesunken

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 3. August abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 17.000 auf 233.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf 240.000 vorhergesagt.

USA warnen Iran vor ernsten Risiken; im Falle eines Angriffs auf Israel

Die USA haben den Iran für den Fall eines groß angelegten Angriffs auf Israel vor einem verheerenden Schlag für seine neu gewählte Regierung und seine Wirtschaft gewarnt. Die Warnung sei sowohl direkt als auch über Mittelsmänner übermittelt worden, sagte ein US-Regierungsvertreter, der es ablehnte, Einzelheiten zu nennen. "Die Vereinigten Staaten haben dem Iran deutlich zu verstehen gegeben, dass das Risiko einer größeren Eskalation im Falle eines bedeutenden Vergeltungsangriffs gegen Israel extrem hoch ist", so der Regierungsvertreter. Diese Botschaften hätten Teheran auch zu verstehen gegeben, dass es ein ernsthaftes Risiko für die iranische Wirtschaft und die Stabilität der neu gewählten Regierung gibt, sollte dieser Weg eingeschlagen werden.

Die US-Regierung hat eine intensive Kampagne gestartet, um den Iran, seine Stellvertreter und Israel davon abzuhalten, militärische Maßnahmen zu ergreifen, die die Spannungen in der Region verschärfen würden, während Washington versucht, die Aussichten auf einen Waffenstillstand im Gazastreifen zu retten.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 9. August 2024, 21:17

MÄRKTE EUROPA/Versöhnlicher Wochenausklang nach turbulenter Woche

Die europäischen Aktienmärkte haben nach einem vergleichsweise ruhigen Handel am Freitag etwas höher geschlossen. Die Woche hatte es in sich, die Gewitterwolken des Börsenbebens haben sich aber verzogen. Am Montag notierte der DAX im Tief bei 17.025 Punkten, nachdem er zuvor um über 1.400 Punkten abgestürzt war. Nun hat er rund die Hälfte der zwischenzeitlich gesehenen Verluste wieder aufgeholt. Am Freitag schloss der DAX um 0,2 Prozent höher bei 17.723 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,1 Prozent auf 4.675 Punkte nach oben. Gewinner unter den Subindizes sind die Immobilientitel mit einem Plus von 1,8 Prozent.

Fundamental gestützt wurde die Stimmung an der Börse von der Berichtssaison. Sollten nach dem relativ günstigen Verlauf die Gewinnschätzungen für das zweite Halbjahr angehoben werden, würde die europäischen Aktien zusätzlichen Rückenwind verleihen, sagte Marktstratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank. Am Freitag kamen aus Deutschland überwiegend Geschäftszahlen aus der zweiten und dritten Reihe. Der MDAX legte um 0,5 Prozent zu.

Talsohle der Bewertung von Immobilien in greifbarer Nähe

Positiv wurden an der Börse die Geschäftszahlen von LEG Immobilien (+5,4 %) gewertet. Der Verlust beim Nachsteuerergebnis habe im zweiten Quartal deutlich unter Erwartung gelegen, das positive EBITDA sich einen Tick darüber bewegt. Die leicht erhöhte Gewinnprognose für 2024 kommt nicht ganz unerwartet, verbessert jedoch das Sentiment. LEG Immobilien sieht die Talsohle bei der Bewertung von Immobilienvermögen in greifbarer Nähe und erwartet eine "Stabilisierung der Immobilienwerte innerhalb der kommenden Monate". Diese Meinung hat an der Börse wohl Fans, Vonovia stiegen um 3, Aroundtown um 5 und TAG Immobilien um 2,5 Prozent.

Für Jenoptik ging es gleich um 10 Prozent nach oben. Von einer positiven Überraschung sprach die Deutsche Bank. Alle wichtigen Kennziffern wie Umsatz, EBITDA und Gewinn je Aktie hätten über Konsens gelegen. Auch der Auftragseingang habe wieder zugelegt - er sei im Berichtszeitraum um 7 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen.

Nach einem guten Ergebnis von Jungheinrich (+3,4 %) für das zweite Quartal, aber einem etwas schwächeren Auftragseingang und aufkommenden Konjunktursorgen sei die Aktie sowohl auf absoluter Basis als auch im Vergleich mit Wettbewerbern wieder günstiger, hieß es von der DZ Bank.

Auch Lanxess konnten sich nach den endgültigen Geschäftszahlen mit einem Plus von 6,3 Prozent deutlich erholen. Hier überraschte die Entwicklung des Cashflows positiv. RTL (-0,3 %) habe gestiegene Halbjahresumsätze etwa 2 Prozent unter Konsens verbucht, urteilte die UBS. Das Umsatzwachstum sei durch TV-Werbung und Streaming getrieben worden, teilweise ausgeglichen durch geringere Einnahmen bei Inhalten von Fremantle.

Hargreaves Lansdown wird letztlich von Konsortium gekauft

Hargreaves Lansdown stimmte dem Verkauf an ein Private-Equity-Konsortium zu. Die größte britische Investmentplattform für Verbraucher wird auf 5,44 Milliarden Pfund bewertet. Das Konsortium, das sich aus CVC Advisers, Nordic Capital und einer Tochtergesellschaft der Abu Dhabi Investment Authority zusammensetzt, wird den Aktionären 1.140 Pence in bar für jede ihrer Aktien anbieten. Dies entspricht einem Aufschlag von 54 Prozent auf den dem Kurs der Aktie vor der ersten Annäherung im April.

Nach Ansicht der Citi-Analysten ist der Deal negativ für die Wettbewerber von Hargreaves Lansdown, da das Angebot des Unternehmens unter privater Führung deutlich wettbewerbsfähiger werden dürfte. Dies sei besonders wichtig, wenn man bedenke, dass Hargreaves Lansdown einen Marktanteil von rund 40 Prozent am D2C-Markt besitze.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 12. August 2024, 21:06

ÜBERBLICK am Abend /Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Scholz, Macron und Starmer warnen Iran vor Angriff

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer den Iran und seine Verbündeten vor einem Angriff auf Israel gewarnt. "Wir sind tief besorgt über die zunehmenden Spannungen in der Region und uns einig in unserem Engagement für Deeskalation und regionale Stabilität", erklärten sie. "In diesem Zusammenhang, und insbesondere, appellieren wir an Iran und seine Verbündeten, von Angriffen abzusehen, die die regionalen Spannungen weiter verschärfen und die Möglichkeit einer Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln gefährden würden."

MÄRKTE EUROPA/Praktisch unverändert - BT Group sehr fest

Europas Börsen sind wenig verändert in die neue Woche gestartet. Der DAX schloss behauptet bei 17.727 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gab hingegen 0,1 Prozent auf 4.672 nach. Der Kurseinbruch vom Montag der Vorwoche scheint zwar gut abgeschüttelt zu sein, was sich in den gefallenen Volatilitätsindizes widerspiegelt. Die Anleger behalten indes eine vorsichtige Grundhaltung bei.

Diese Vorsicht spiegelt sich auch in den steigenden Ölpreisen wider. Der Markt beobachtet die geopolitischen Risiken weiter genau, insbesondere, ob es zur angekündigten Vergeltung Irans gegen Israel als Reaktion auf die Tötung des politischen Anführers der Hamas kommt und wie sie ausfällt.

Für den Preisanstieg sorgen auch die Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine mit möglichen Folgen für die Energieversorgung Europas, die Schließung eines großen Ölfelds in Libyen und einige ermutigende Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche. Der Ölsektor führte mit Aufschlägen von 0,6 Prozent die Gewinnerliste in Europa an gemeinsam mit Rohstoffwerten.

Berichtssaison hat Höhepunkt hinter sich

Die Berichtssaison zum zweiten Quartal, die bisher leicht positiv war, hat derweil den Höhepunkt überschritten. Auch der Konjunkturdatenkalender ist überschaubar. Am Dienstag wird auf den ZEW aus Deutschland geschaut, wichtigstes Datum der Woche sind aber die US-Verbraucherpreise am Mittwoch. Volkswirte erwarten mit 3,0 Prozent Jahresplus keine Veränderung zum Vormonat.

Um 5,2 Prozent nach oben ging es für Hannover Rück. Die am Morgen vorgelegten Zahlen kamen gut an. Analysten zufolge wurden die Erwartungen auf breiter Basis übertroffen. Zwar habe der Rückversicherer die Jahresprognose trotzdem nur bestätigt, die Chance sei aber gut, dass sie übertroffen werde, hieß es von Jefferies.

Nicht so gut sieht es im Stahlsektor aus. Die Aufsichtsratssitzung bei Thyssenkrupp hat am Freitag keinen Befreiungsschlag gebracht. Laut Aufsichtsratschef Sigmar Gabriel ist die künftige Finanzierung der Stahltochter Thyssenkrupp Steel weiter nicht geklärt. Damit bleibt die Zukunft des Stahlgeschäfts unklar. Die Aktie gab 1,6 Prozent ab.

Salzgitter büßten 1,2 Prozent ein. Das Unternehmen hat seinen Jahresausblick bestätigt, den es im Juli gesenkt hatte. Außerdem tritt der Stahlhersteller bei Kosten und Investitionen auf die Bremse.

BT mit neuem Ankeraktionär gesucht

In London sprangen BT Group um 8,4 Prozent nach oben. Treiber war, dass die indische Bharti Global mit 24,5 Prozent bei den Briten einsteigt durch die Übernahme des Anteils von Altice an BT. BT gewinne damit einen Ankeraktionär, zugleich sei die Gefahr eines Aktienüberhangs aus dem Markt, hieß es.

Eutelsat verteuerten sich um 2,2 Prozent. Der Satellitenbetreiber verhandelt mit dem Investmentfonds EQT über die Ausgliederung und den Teilverkauf seiner Bodeninfrastruktur.

Hypoport legten dagegen 4,7 Prozent zu. Der Immobilienfinanzierer hat finale Halbjahreszahlen vorgelegt. "Wir sehen die ersten positiven Auswirkungen der Markterholung in der privaten Immobilienfinanzierung in unseren Umsätzen", sagte Konzernchef Ronald Slabke.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 13. August 2024, 20:47

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

US-Erzeugerpreise steigen im Juli weniger als erwartet

Der Preisdruck auf der Erzeugerebene in den USA hat im Juli spürbar nachgelassen. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lagen um 2,2 (Juni: 2,6) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem monatlichen Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Die Erzeugerpreise ohne Energie und Nahrungsmittel stagnierten auf Monatssicht und lagen um 2,4 (3,0) Prozent über Vorjahresniveau. Erwartet worden war eine Monatsrate von plus 0,2 Prozent.

Deutschsprachige Finanzminister wollen Wettbewerbsfähigkeit stärken

Die fünf deutschsprachigen Länder haben Maßnahmen für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit vereinbart. Bei einem Treffen in Vorarlberg hätten sich die Finanzministerin der Schweiz und die Finanzminister aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg und Österreich auf die "Bodensee-Erklärung" verständigt - der thematische Schwerpunkt liege dabei auf der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa, gab das österreichische Finanzministerium bekannt. Die Erklärung umfasst laut den Angaben konkrete Themenbereiche, die entscheidend sein werden, um die Konkurrenzfähigkeit des europäischen Standorts zu sichern, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Wohlstand der Menschen zu erhalten.

Faeser will zunächst an Grenzkontrollen festhalten

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat trotz Kritik der Grünen angekündigt, vorerst an stationären Kontrollen an deutschen Außengrenzen festzuhalten. "Ich glaube, dass sie im Moment erforderlich sind und auch weiterhin erforderlich sind, solange die Zahlen so hoch sind, wie sie sind. Und das lässt sich gut begründen", sagte Faeser bei einem Statement in Görlitz. "Für mich bleiben die Grenzkontrollen so lange wie nötig, das heißt auch gegebenenfalls über den Zeitpunkt des 15. Dezember hinweg - nämlich so lange, bis aus meiner Sicht die irreguläre Migration zurückgegangen ist, und zwar merklich", betonte die Innenministerin. "Deswegen machen wir da weiter." Vermutlich gelte dies so lange, bis das europäische Asylsystem greife, weil dort dann stärkere und andere Maßnahmen an den EU-Außengrenzen dazukämen, die auch helfen würden, die irreguläre Migration zu bekämpfen

Rheinmetall übernimmt US-Fahrzeugspezialisten Loc Performance

Rheinmetall übernimmt den US-Fahrzeugspezialisten Loc Performance. Wie der Konzern mitteilte, liegt dem vereinbarten Kaufpreis, der bei Abschluss der Transaktion fällig wird, ein Unternehmenswert von 950 Millionen US-Dollar zugrunde. Durch die Übernahme von Loc Performance weitet Rheinmetall sein Geschäft mit dem US-Militär aus, vergrößert seine industrielle Basis in den USA und schafft weitere Zugänge für seine Technologien in Nordamerika, heißt es in der Mitteilung weiter. Weiterhin stärkt Rheinmetall mit Blick auf angestrebte volumenstarke Großaufträge für Fahrzeugprogramme der US-Armee mit einem Gesamtpotenzial von über 60 Milliarden US-Dollar seine Fertigungskapazitäten in den USA.

So sei Rheinmetall einer von zwei verbliebenen Teilnehmern in der nun laufenden Prototypenphase des Programmes XM30 zur Einführung einer neuen Generation von Schützenpanzern. Das Volumen sei mit rund 45 Milliarden Dollar für rund 4.000 Schützenpanzer veranschlagt. Weiterhin bewerbe sich Rheinmetall um das Common Tactical Truck-Programm, welches ein Volumen von rund 16 Milliarden Dollar für rund 40.000 Lkw umfasse.

Überdies verspricht sich Rheinmetall von der Akquisition erhebliche Vorteile sowohl für sein amerikanisches als auch für sein globales Geschäft. Mit seinen breit angelegten Aktivitäten wird Loc Performance künftig einen direkten Beitrag zum schnell wachsenden US-Militärfahrzeuggeschäft des Rheinmetall-Konzerns leisten, das von American Rheinmetall Vehicles geführt wird, heißt es weiter.

Die Akquisition erschließt dem Rheinmetall-Konzern wichtige Fähigkeiten in den USA und versetzt American Rheinmetall Vehicles in die Lage, das US-Verteidigungsministerium effektiver und umfassender zu beliefern, indem das Produktportfolio und die inländischen Fertigungskapazitäten erweitert werden. Die Investition folge der Strategie von Rheinmetall für Wachstum in den Vereinigten Staaten, die für den Konzern künftig ein bedeutendes Kerngeschäft sein werde.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 14. August 2024, 20:40

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

US-Rohöllagerbestände unerwartet gestiegen

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 9. August ausgeweitet. Sie stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 1,357 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Rückgang um 1,2 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 3,728 Millionen Barrel reduziert.

US-Inflation sinkt im Juli unerwartet

Der Inflationsdruck in den USA hat im Juli entgegen den Erwartungen leicht nachgelassen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und lagen um 2,9 (Vormonat: 3,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das war die niedrigste Inflationsrate seit März 2021. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,2 Prozent und einer unveränderten Jahresteuerung von 3,0 Prozent gerechnet. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen ebenfalls um 0,2 Prozent auf Monats- und um 3,2 (3,3) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten eine monatliche Rate von 0,2 Prozent und eine Jahresrate von 3,2 Prozent erwartet.

US-Realeinkommen sinken im Juli um 0,2 Prozent

Die Realeinkommen in den USA sind im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gefallen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, war im Juni ein Anstieg um 0,4 Prozent zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug den Angaben der Behörde zufolge im Juli saison- und inflationsbereinigt 382,54 US-Dollar, nach 383,38 Dollar im Vormonat.

EZB harmonisiert Regeln für Kreditsicherheiten

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat harmonisierte Regeln für die Mobilisierung und das Management von Sicherheiten veröffentlicht, die in Kreditoperationen des Eurosystems eingesetzt werden können. Wie die EZB mitteilte, sollen diese Regeln sowie Veränderungen in der Allgemeinen Dokumentationen zusammen mit dem Start eines einheitlichen Sicherheitenmanagements (Eurosystem Collateral Management System - ECMS) am 18. November in Kraft treten. "Diese Harmonisierung ist ein wichtiger Schritt hin zu einer europäischen Kapitalmarktunion", heißt es in einer EZB-Pressemitteilung.

Umweltbündnis kündigt neue rechtliche Schritte gegen Gasbohrungen an

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und ihre Partner eines Umweltbündnisses haben angekündigt, gegen die nun erfolgte Genehmigung von Richtbohrungen unter der deutschen Nordsee vor Borkum vorzugehen. Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie habe die fehlende bergrechtliche Genehmigung für die vom niederländischen Konzern One-Dyas geplanten Gasbohrungen erteilt und erlaube damit Richtbohrungen in den deutschen Teil des Gasfelds.

Erstmals Haftbefehl wegen Nordstream-Sabotage - Berichte

Im Fall der Sabotage an den Nordstream-Pipelines in der Ostsee vor fast zwei Jahren gibt es Berichten zufolge erstmals einen Europäischen Haftbefehl. Die Bundesanwaltschaft wollte auf Anfrage von Dow Jones Newswires aber nicht näher dazu Stellung nehmen. Eine Sprecherin erklärte, "dass wir Medienberichterstattung grundsätzlich nicht kommentieren und uns auch prinzipiell nicht zu Haftbefehlen äußern". Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner betonte, für die Bundesregierung habe die Aufklärung des Sabotageakts höchste Priorität.

Bundeswehrkaserne Köln-Wahn wegen Sabotageverdachts gesperrt

Wegen eines Sabotageverdachts ist die Bundeswehrkaserne Köln-Wahn geschlossen worden. Die Bundeswehr bestätigte die Sperrung der Kaserne, machte aber keine näheren Angaben zu den Vorkommnissen. "Das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr bestätigt, dass die Bundeswehrkaserne Köln-Wahn in Nordrhein-Westfalen seit dem Morgen des 14. August 2024 geschlossen wurde", hieß es in einer Pressemitteilung.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 15. August 2024, 20:22

ÜBERBLICK am Abend /Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

US-Einzelhandelsumsätze steigen weitaus deutlicher als erwartet

Der Umsatz im US-Einzelhandel hat sich im Juli deutlich besser als erwartet entwickelt. Wie das Handelsministerium mitteilte, stiegen die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent, nachdem sie im Juni um 0,2 (vorläufig: 0,0) Prozent gesunken waren. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs von nur 0,3 Prozent prognostiziert. Die Umsätze ohne Kfz erhöhten sich um 0,4 Prozent. Ökonomen hatten ein Plus von 0,1 Prozent erwartet. Im Juni waren sie um revidiert 0,5 (vorläufig: 0,4) Prozent gestiegen.

US-Importpreise steigen im Juli unerwartet

Die Inflation in den USA ist auch im Juli von außenwirtschaftlicher Seite gebremst worden. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent und lagen wie im Juni um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten eine monatliche Preisstagnation prognostiziert. Die Einfuhrpreise unter Herausrechnung von Öl erhöhten sich um 0,2 Prozent.

US-Industrie fährt Produktion im Juli unerwartet deutlich zurück

Die Industrie in den USA hat ihre Produktion im Juli unerwartet deutlich zurückgefahren. Wie die Federal Reserve mitteilte, sank die Produktion gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang von 0,1 Prozent prognostiziert, nachdem der Output im Juni um revidiert 0,3 (vorläufig: 0,6) Prozent angezogen hatte. Die Kapazitätsauslastung verringerte sich auf 77,8 (Juni revidiert: 78,4) Ökonomen hatten 78,5 Prozent erwartet. Basis war ein vorläufiger Juni-Wert von 78,8 Prozent gewesen.

New Yorker Konjunkturindex im August höher als erwartet

Die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York ist im August höher als erwartet gewesen. Der von der Federal Reserve Bank of New York ermittelte Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe des Distrikts stieg auf minus 4,7 (Juli: minus 6,6) Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg auf minus 6,0 prognostiziert. Ein Wert über null signalisiert eine Expansion, ein Stand darunter eine Kontraktion. Der Index gewährt einen guten Einblick in die Lagebeurteilungen sowie die Erwartungen auf sechs Monate der Hersteller in New York.

Philly-Fed-Index im August überraschend negativ

Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im August deutlicher als erwartet verschlechtert. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia sank auf minus 7,0 (Juli: plus 13,9) Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf plus 7,9 Punkte prognostiziert. Liegt der Philly-Fed-Index über null geht man von einer positiven Konjunkturentwicklung aus. Fällt der Index jedoch unter null wird mit einem wirtschaftlichen Abschwung im verarbeitenden Gewerbe gerechnet.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sinken unerwartet

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 10. August entgegen den Erwartungen abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 7.000 auf 227.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen leichten Anstieg zu dem revidierten Wert der Vorwoche auf 234.000 vorhergesagt.

Fed/Musalem sieht „Zinsanpassung“ kommen

Die Risiken einer zu hohen Inflation und einer steigenden Arbeitslosigkeit halten sich nach Ansicht des Präsidenten der Federal Reserve Bank of St. Louis die Waage. Die Federal Reserve bereite sich darauf vor, ihre restriktive Geldpolitik zu lockern, sagte Alberto Musalem. Dies ist ein weiterer Hinweis eines Fed-Vertreters, dass eine Zinssenkung im September durchaus auf dem Tisch liegt, sofern es nicht zu einem unvorhergesehenen wirtschaftlichen Schock kommt.

MÄRKTE EUROPA/US-Einzelhandelsdaten versetzen Börsen in Rallylaune

Viel besser als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsdaten setzen am Donnerstagnachmittag neue Kräfte an Europas Börsen frei. Die Einzelhandelsumsätze sind im Juli um 1 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, und damit viel stärker als die erwarteten 0,3 Prozent. Die noch bestehenden Rezessionssorgen einiger Anleger dürften mit der Lesung weiter nachlassen.

Der DAX gewinnt 1,7 Prozent auf 18.190 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 1,7 Prozent auf 4.807 nach oben. Der Euro fällt nach den Daten kräftig zurück auf 1,0960 Dollar - die Anleger preisen nun vermehrt die Möglichkeit aus, dass die US-Notenbank im September die Zinsen gleich um 50 Basispunkte senken wird. Das wiederum belastet die Anleihemärkte; mit den Renditen geht es entsprechend nach oben.

Adyen steigert Nettogewinn stärker als erwartet

Die Berichtssaison befindet sich derweil in den letzten Zügen. Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen (+7,3 %) hat im ersten Halbjahr 2024 dank anhaltendem Wachstum in den Kernregionen und neuen Kunden den Nettogewinn bei einem starken Umsatzwachstum deutlich gesteigert. Die Analysten von Citi sprechen von leicht übertroffenen Gewinn- und Umsatzerwartungen. Vor allem dürften mit den Zahlen Befürchtungen über sinkende Konsumentenausgaben zurückgehen.

Geberit geben um 1,9 Prozent nach. Der Schweizer Sanitärproduktehersteller hat mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres eine Prognose für 2024 abgegeben, doch rufen die neuen Ziele wenig Begeisterung hervor. "Das makroökonomische Umfeld behindert weiterhin die Entwicklung des Sektors, und die Kostenvorteile nehmen in der zweiten Jahreshälfte ab. Infolgedessen wird die weitere Expansion der Gewinnmargen kurzfristig begrenzt erwartet", kommentiert Vontobel-Analyst Alexander Koller.

Die Reihe starker Zahlen aus dem Versicherungssektor in Europa setzt sich mit der britischen Admiral Group fort. Sie zeigt im Halbjahresbericht ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum. Die Analystenerwartungen wurden übertroffen. Der Kurs steigt um 8,7 Prozent.

Orsted verbilligen sich um 4,9 Prozent nach den Geschäftszahlen des Windparkbetreibers. Orsted hat zwar den Ausblick bestätigt, will aber die Investitionen zurückfahren.

Metro machen einen Satz um 3,8 Prozent. Das Unternehmen hat im dritten Geschäftsquartal den Umsatz leicht gesteigert, bei einem leichten Rückgang im operativen Gewinn. Die Ziele für dass Gesamtjahr bestätigte Metro gut sechs Wochen vor dem Ende des Geschäftsjahres aber.

Für verhaltene Zuversicht bei Baywa (+6,7 %) sorgt die Unternehmensmeldung, dass die Finanzierung bis Ende September gesichert ist. Wie Baywa mitteilt, ist ein Finanzierungspaket von 547 Millionen Euro zusammengestellt worden. Bis Ende September soll dann ein Konzept für eine nachhaltige Sanierung und Finanzierung vorliegen. Ceconomy gewinnen gleich um 10,7 Prozent. Hier stützt auch die Nachricht von Aktienkäufen durch CEO Karsten Wildberger.

Bavarian Nordic gesucht mit Mpox-Notstand in Afrika

Bavarian Nordic verteuern sich an der Kopenhagener Börse um 9,7 Prozent. Hintergrund ist, dass die Weltgesundheitsbehörde (WHO) in mehreren Regionen Afrikas wegen der Verbreitung des Mpox-Virus, auch bekannt als Affenpockenvirus, den Notstand erklärt hat. Bavarian Nordic hat einen Impfstoff gegen das Virus entwickelt.

Für Mister Spex geht es um 0,8 Prozent abwärts. Nach enttäuschenden Halbjahreszahlen vollzieht der Berliner Brillenhändler eine Kehrtwende und schließt seine acht Auslandsfilialen als ein Baustein eines Sparprogramms. Der Kurs des Wettbewerbers Fielmann ist knapp behauptet.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 16. August 2024, 20:59

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Stimmung der US-Verbraucher im August besser als erwartet

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im August deutlicher als erwartet aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 67,8. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von nur 66,6 erwartet. Bei der Umfrage Ende Juli hatte er bei 66,4 gelegen. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 72,1 (Vormonat: 68,8), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 60,9 (62,7) angegeben.

Regierung einigt sich auf letzte Details zum Haushalt 2025

Die Spitzen der Bundesregierung haben eine Einigung über letzte Details zu offenen Finanzierungsfragen für den Bundeshaushalt 2025 erreicht. Das gab Regierungssprecher Steffen Hebestreit in einer Mitteilung bekannt. "Die Bundesregierung wird im Wege eines Beschlusses im Umlaufverfahren Veränderungen des Haushaltsentwurfs und des Finanzplans bis 2028 vornehmen", kündigte Hebestreit an. Im Budget 2025 verbleibt nach seinen Angaben nun noch eine Finanzierungslücke von 12 Milliarden Euro, die als globale Minderausgabe (GMA) verbucht wird.

Wissing riskiert Stilllegung zehntausender Diesel-Autos - Magazin

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) riskiert laut einem Magazinbericht die Stilllegung zehntausender Dieselautos mit fragwürdiger Abgasreinigung. Hintergrund sei eine drohende Niederlage des ihm unterstellten Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in einem Prozess, den die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen die Behörde führt, schrieb das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Nachdem die DUH vor dem Verwaltungsgericht Schleswig gesiegt habe, laufe derzeit ein Berufungsverfahren vor dem dortigen Oberverwaltungsgericht. Unterliege die Behörde auch in der höheren Instanz, sollte sie "dringend Nachrüstungen durch die Hersteller anordnen", sagte DUH-Anwalt Remo Klinger. Sonst drohten die Autos stillgelegt zu werden.

Gold so teuer wie nie

Der Goldpreis klettert am Freitagnachmittag auf Allzeithoch. Am Spotmarkt zieht der Preis der Feinunze um 1,6 Prozent auf 2.496,47 US-Dollar. Bei 2.500,61 Dollar wurde ein neuer Höchststand erreicht. Im Handel wird berichtet, dass sich der Gedanke einer Zinssenkung durch die US-Notenbank im September verfestigt. Diese Überlegung stützt das zinslose Edelmetall. Aber auch der sinkende Wechselkurs des Greenback hilft. Zudem wird am Markt von verstärkten Käufen durch chinesische Privatkunden berichtet. Auch das Schlagzeilenrisiko mit Blick auf den Nahen Osten am Wochenende wird als Grund für den Preisanstieg des Edelmetalls genannt. Ein Militärschlag des Iran auf Israel könne nicht ausgeschlossen werden, heißt es.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 19. August 2024, 20:23

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Wirtschaftsministerium: Wärmepumpen-Förderung 2025 wie geplant

Staatliche Fördersätze für den jeweiligen Einbau von Wärmepumpen, mehr Energieeffizienz im Gebäudebereich und hohe Stromkosten von energieintensiven Firmen werden im kommenden Jahr nicht gekürzt. Das erklärte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums angesichts der geplanten Kürzung des Wirtschaftsplans für den Klima- und Transformationsfonds (KTF) von 16,7 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 14,4 Milliarden Euro in 2025. Die Mittel für den Fonds würden lediglich aufgrund der zu erwartenden Ausgaben reduziert.

MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben auf Erholungskurs - Rüstungsaktien schwach

Europas Börsen sind auch am Montag auf Erholungskurs geblieben. Die Berichtssaison zum zweiten Quartal in Europa ist mehr oder weniger gelaufen, nur noch 25 Unternehmen aus dem Stoxx-600 legen diese Woche ihre Zahlen vor. Die Stimmung ist gut angesichts der aus dem Markt verschwundenen Rezessionsangst und der Aussicht, dass die US-Notenbank bald ihren Zinssenkungszyklus einleiten wird.

An Daten kommen die EU-Verbraucherpreise am Dienstag und die neuesten globalen Einkaufsmanager-Indizes (PMI) am Donnerstag. Ab Donnerstag treffen sich außerdem wieder die Notenbanker in Jackson Hole. Vor allem US-Notenbankpräsident Jerome Powell dürfte am Freitag dort die verbalen Hinweise auf eine Zinssenkung im September verdeutlichen. Die Meinungen über den Umfang gehen bei Strategen und Volkswirten aber auseinander.

Der DAX gewann 0,5 Prozent auf 18.422 Punkte; damit rückt nun auch das Allzeithoch bei 18.893 langsam wieder in Sichtweite. Der Euro-Stoxx-50 legte 0,6 Prozent auf 4.871 zu. Am Devisenmarkt verteuerte sich der Euro auf rund 1,1070 Dollar und vergrößerte damit den Abstand zur wichtigen Marke von 1,1000 Dollar. Der Goldpreis hat derweil mit 2.510 Dollar ein neues Allzeithoch markiert.

Varta brachen um 44,2 Prozent ein. Das Unternehmen hat sich mit Finanzgläubigern und strategischen Investoren auf die wesentlichen wirtschaftlichen Eckpunkte eines Sanierungskonzepts geeinigt. Im Mittelpunkt steht zunächst ein Schuldenschnitt, durch den die bisherigen Finanzverbindlichkeiten von 485 Millionen Euro um 285 Millionen Euro auf künftig 200 Millionen Euro verringert werden. Als weitere Säule sehe das Sanierungskonzept eine vollständige Herabsetzung des Grundkapitals der Varta AG auf null vor. Die Altaktionäre sind damit, wie es sich bereits abgezeichnet hatte, nicht mehr an Bord der neuen Gesellschaft. Im Anschluss an den Kapitalschnitt würden der Varta AG über eine Kapitalerhöhung 60 Millionen Euro an neuem Eigenkapital zur Verfügung gestellt.

Kappung der Ukraine-Hilfe belastet Rüstungsaktien

Rheinmetall verloren 2 Prozent, Hensoldt 4,6 Prozent und Renk Group 3,2 Prozent. Grund war nach Händlerangaben die geplante Kappung der Ukraine-Hilfe. Die Bundesregierung will für die Ukraine offenbar vorerst keine weiteren Hilfszahlungen bewilligen. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) steht für die Militärhilfe nach der aktuellen Haushaltsplanung ab sofort kein neues Geld mehr zur Verfügung. "Das Problem ist vor allem, dass damit alle Wachtumsfantasien von Analysten nach oben gekappt werden", sagte ein Händler. Diese hätten aber die Aktienbewertung von Rheinmetall getragen. In Europa fielen BAE Systems um 0,8 Prozent genauso wie Leonardo.

Bereits zuletzt war es für die Aktie von Verbio deutlich nach oben gegangen, am Montag waren es nochmals 5,7 Prozent. Nachdem die billigen Importe vor allem aus China das geschäftliche Leben für Verbio schwieriger gemacht haben, kommt nun Hilfe aus Brüssel. So soll zunächst ab Mitte des Monats ein Anti-Dumping-Zoll auf den sogenannten "fortschrittlichen Biodiesel" erhoben werden, was Verbio-Chef Sauter auch gefordert hatte. Auch in der jüngsten Studie von MWB-Research heißt es, dass die EU gegen die aggressiven Dumpingpraktiken Chinas Maßnahmen eingeleitet habe. Insbesondere habe die EU nun Zölle auf chinesische Biodieselimporte erhoben, ein Schritt, der voraussichtlich die unmittelbarsten Auswirkungen auf den Markt haben werde.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 20. August 2024, 10:12

Die Fünf-Milliarden-Euro-Frage Zündet die TSMC-Fabrik in Dresden den Job-Turbo? - https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zuendet-die-TSMC-Fabrik-in-Dresden-den-Job-Turbo-article25167092.html -
die Konkurrenz schreibt von Wettbewerbsverzerrung, was ich auch so sehe, da ich gewissermassen derartige Subventionen ablehne. Dem letzten Absatz des von mir verlinkten Artikels ist nichts hinzu zu fügen:
Ob die Chipfabriken in Sachsen tatsächlich zum Jobmotor werden, ist dabei noch gar nicht ausgemacht. Infineon und Intel haben in den vergangenen Monaten weltweit Stellenstreichungen angekündigt. Bei Intel sollen 15.000 Jobs wegfallen und Infineon streicht 1400 Stellen und verlagert weitere 1400 Jobs in Länder, in denen die gleiche Arbeit für weniger Geld erledigt wird.

in diesem Zusammenhang ein weiterer Beitrag "andere Unternehmen bauen ab" - https://www.n-tv.de/wirtschaft/Intel-streicht-mehr-als-15-Prozent-der-Arbeitsplaetze-article25131769.html -
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Spartacus » 21. August 2024, 10:03

Gerd Böhmer hat geschrieben:Die Fünf-Milliarden-Euro-Frage Zündet die TSMC-Fabrik in Dresden den Job-Turbo?


Was für einen Turbo, wenn landesweit tausende Jobs den Bach runter gehen? Kein Tag ohne Insolvenzmeldung und das alles summiert sich natürlich. Habeck sei Dank.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 21. August 2024, 10:10

Spartacus hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Die Fünf-Milliarden-Euro-Frage Zündet die TSMC-Fabrik in Dresden den Job-Turbo?


Was für einen Turbo, wenn landesweit tausende Jobs den Bach runter gehen? Kein Tag ohne Insolvenzmeldung und das alles summiert sich natürlich. Habeck sei Dank.

Sparta

es liegt ja nicht nur am Habeck, sondern auch an den Herrschaften in den Chefetagen der Wirtschaft und ihren realitätsfernen Erwartungen ... aber gut der Habeck betreibt schon wieder Eigenlob, siehe unter https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/habeck-feiert-hohe-hauspreise-dank-waermepumpe-totale-ungleichbehandlung-der-mieter-li.2245299?utm_source=sharing&utm_medium=desktop&utm_campaign=article_default in der Ausgabe der Berliner Zeitung vom gestrigen Tage.
Aber Du hast Recht, die Frage "was für ein Turbo" wurde ja in dem von mir zu diesem Thema verlinkten Beitrag von n-tv in meinem Beitrag vom 20. August 2024, 11:12 Uhr auch gestellt ...
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. August 2024, 18:12

Spartacus hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Die Fünf-Milliarden-Euro-Frage Zündet die TSMC-Fabrik in Dresden den Job-Turbo?


Was für einen Turbo, wenn landesweit tausende Jobs den Bach runter gehen? Kein Tag ohne Insolvenzmeldung und das alles summiert sich natürlich. Habeck sei Dank.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Icke46 » 21. August 2024, 18:36

Mir diesen Chipfabriken ist das so eine Sache. Man erinnert sich gerne an die Fab30 und Fab36 von AMD in Dresden, bei der die erste von Land und Bund mit 800 Millionen DM subventioniert wurde, die zweite mit 800 Millionen US$?

Das ganze wie gesagt ab 1996, die letzten Bereiche von AMD in Dresden haben 2012 geschlossen. Von daher dauerte die Perspektive 16 Jahre. Aber es war immerhin billig, für 800 Millionen DM oder Dollar läßt der Pat Gelsinger vom Intel heute nicht mal einen lauwarmen Furz, mal abgesehen davon, dass er das als auf Benimm getrimmter Unternehmer sowieso nicht tut. Abgesehen davon ein sympathischer Mensch, ich habe ihn, als er noch in der zweiten Reihe stand, mal auf der CeBit kennengelernt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 21. August 2024, 20:16

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Bundesregierung fordert im EU-China-Handelsstreit einvernehmliche Lösung

Die Bundesregierung hat nach der Ankündigung Chinas zur Einleitung einer Antisubventionsuntersuchung der aus der EU importierten Molkereiprodukte beide Seiten zu einer Beilegung des Konflikts aufgerufen. Der stellvertretende Sprecher Wolfgang Büchner betonte, dass es am Ende eines Handelskonfliktes auf beiden Seiten Verlierer geben werden. Ziel sei ein freier und fairer Handel. "Wir erwarten, dass die (EU)-Kommission weiter mit der chinesischen Seite im Gespräch bleibt. Eine einvernehmliche Lösung ist nach Ansicht der Bundesregierung weiterhin wünschenswert und der richtige Weg in internationalen Handelsbeziehungen, um eine drohende Eskalation zu vermeiden, die am Ende ja allen schaden würde", sagte Büchner.

Meyer Werft vor Staatseinstieg - Scholz-Besuch am Donnerstag - Bericht

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird offenbar am morgigen Donnerstag zu einer Betriebsversammlung der Meyer Werft nach Papenburg reisen, um dort eine staatliche Rettung des angeschlagenen Unternehmens zu verkünden. Das berichtet der NDR mit Verweis auf interne Politikkreise in Berlin. Der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner sagte auf Nachfrage, er könne dies weder bestätigen noch dementieren.

US-Rohöllagerbestände stärker als erwartet gesunken

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 16. August stärker verringert als erwartet. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 4,649 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten lediglich einen Rückgang um 1,5 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 1,357 Millionen Barrel erhöht. Die Benzinbestände nahmen nach EIA-Angaben um 1,606 Millionen Barrel ab. Analysten hatten ein Minus von 1,3 Millionen Barrel erwartet.

Polen kündigt Rheinmetall-Munitionsauftrag

Die polnische Regierung hat einen im Jahr 2022 an den deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall vergebenen Munitionsauftrag im vergangenen Jahr gekündigt. Den Vertragswert wollte die polnische Rüstungsagentur, die dem Verteidigungsministerium des Landes unterstellt ist, unter Verweis auf Vertraulichkeitsklauseln nicht nennen. Auch gab sie keinen Grund für die Kündigung des Vertrags an. Im Rahmen der Vereinbarung, die im Juni 2022 unterzeichnet wurde, sollte Rheinmetall Artilleriegeschosse liefern.

Wie die polnische Zeitung Rzeczpospolita berichtet, sollte die Munition von Rheinmetall Denel Munition, einem Joint Venture zwischen Rheinmetall und dem südafrikanischen Unternehmen Denel, geliefert werden. Die südafrikanische Regierung habe die Lieferungen jedoch blockiert, weil sie befürchtet habe, dass die Granaten in der Ukraine landen könnten.

Rheinmetall lehnte eine Stellungnahme unter Berufung auf vertragliche Gründe ab. Die südafrikanische Regierung war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

US-Arbeitsmarkt deutlich schwächer als bislang angenommen

Das Beschäftigungswachstum in den USA ist längst nicht so stark wie bisher angenommen. Wie das Bureau of Labor Statistics mitteilte, wurden die zuvor gemeldeten Nettobeschäftigungszuwächse für die zwölf Monate bis März um 818.000 nach unten revidiert. Von Bloomberg befragte Ökonomen hatten geschätzt, dass die Behörde die Zahl um 500.000 senken würde. Zuvor war für den Zeitraum April 2023 bis März 2024 ein Zuwachs von 2,9 Millionen Arbeitsplätze gemeldet worden. Das entspricht einem durchschnittlichen Nettozuwachs von etwa 242.000 neuen Arbeitsplätzen pro Monat. Nach der Revision sind es lediglich 173.500 pro Monat.

Die Revision ist erheblich und stellt eine Verringerung der Gesamtbeschäftigung von April 2023 bis März diesen Jahres um 0,5 Prozent dar. Die durchschnittlichen jährlichen Revisionen der vergangenen zehn Jahre betrugen plus oder minus etwa 0,1 Prozent.

DEVISEN/Schwacher Dollar hievt Euro nach Daten auf Jahreshoch

Schwache Arbeitsmarktdaten belasten am Mittwochnachmittag den Dollar, der Dollarindex fällt um 0,2 Prozent. Der Euro klettert im Gegenzug auf die höchsten Stände seit Juli 2023. Aktuell gewinnt die Gemeinschaftswährung auf Tagessicht 0,1 Prozent auf 1,1146 US-Dollar. Die Überzeugung baldiger Zinssenkungen in den USA verfestigt sich und erhält weitere Argumente. Die vorläufige Revision des Nettobeschäftigungsaufbaus für die zwölf Monate bis März 2024 ist deutlicher als befürchtet ausgefallen. Wie das Bureau of Labor Statistics mitteilte, wurde der Wert um 818.000 Stellen nach unten korrigiert. Von Bloomberg befragte Ökonomen hatten lediglich mit einer Revision um 500.000 gerechnet. "Das bedeutet, dass der Arbeitsmarkt noch schwächer ist, als die letzten Zahlen vermuten ließen", sagt Marktstratege Peter Cardillo von Spartan. Dieser Umstand könnte US-Notenbankgouverneur Jerome Powell zu einer aggressiveren Zinssenkung zwingen, hieß es weiter.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Spartacus » 22. August 2024, 10:15

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Die Fünf-Milliarden-Euro-Frage Zündet die TSMC-Fabrik in Dresden den Job-Turbo?


Was für einen Turbo, wenn landesweit tausende Jobs den Bach runter gehen? Kein Tag ohne Insolvenzmeldung und das alles summiert sich natürlich. Habeck sei Dank.

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Ich denke mal, es wäre sinnvoller schon bestehende Jobs zu erhalten, bevor man hier Milliarden in wenige Arbeitsplätze investiert. Dafür müssen die Energiekosten aber deutlich runter.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. August 2024, 12:24

Das eine schließt das andere nicht aus.
Für Europa wird dieses Werk eine Sicherheit darstellen, deren Wert sich garantiert noch herausstellt.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 22. August 2024, 19:59

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

S&P Global: US-Aktivität wächst im August etwas langsamer

Die Aktivität in der US-Wirtschaft ist laut einer Umfrage von S&P Global im August etwas langsamer gewachsen. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - sank auf 54,1 von 54,3 Punkten im Vormonat. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, unterhalb von 50 eine schrumpfende Wirtschaft. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 48,0 von 49,6 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten einen Stand von 49,3 erwartet. Der Index für den Servicesektor legte zu auf 55,2 von 55,0 Punkten. Hier hatte die Prognose auf 54,0 gelautet.

Wirtschaftsindex der Chicago-Fed sinkt im Juli tiefer ins Minus

Das US-Wirtschaftswachstum ist im Juli erneut unterdurchschnittlich gewesen. Der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) fiel auf minus 0,34 (Juni: minus 0,09) Punkte, wie die Federal Reserve Bank of Chicago mitteilte. Der aussagekräftigere gleitende Dreimonatsdurchschnitt verharrte auf dem Vormonatsniveau von minus 0,09 Punkten. Ein CFNAI von Null signalisiert ein Wirtschaftswachstum auf historischem Trendniveau. Weist der Index einen negativen Stand auf, deutet dies auf eine Expansion unterhalb des historischen Trendniveaus hin, ein positiver Wert zeigt ein darüber liegendes Wachstum an. Erst wenn der Dreimonatsdurchschnitt unter den Wert von minus 0,70 fällt, lässt sich mit zunehmender Wahrscheinlichkeit auf den Beginn einer Phase schrumpfender Wirtschaftsleistung schließen.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe steigen leicht

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 17. August 2024 leicht zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg sie um saisonbereinigt 4.000 auf 232.000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 230.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert nach oben revidiert, auf 228.000 von ursprünglich 227.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt verringerte sich um 750 auf 236.000. In der Woche zum 10. August erhielten 1,863 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, 4.000 mehr als in der Vorwoche. Das war das höchste Niveau seit November 2021.

Stimmung der Verbraucher im Euroraum unerwartet eingetrübt

Das Verbrauchervertrauen im Euroraum hat sich im August unerwartet eingetrübt. Wie die EU-Kommission im Rahmen einer Vorabschätzung mitteilte, sank der von ihr ermittelte Index des Verbrauchervertrauens auf minus 13,4 (Juli: minus 13,0) Punkte. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg auf 12,7 prognostiziert. Der endgültige Wert des Verbrauchervertrauensindex für den Berichtsmonat wird in der kommenden Woche veröffentlicht.

EZB-Rat: Zinsen nicht von einzelnen Daten abhängig machen - Protokoll

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat bei seinen Beratungen am 17. und 18. Juli beschlossen, unvoreingenommen in die im September anstehende Sitzung zu gehen. In dem jetzt veröffentlichten Sitzungsprotokoll heißt es: "Diese Sitzung sollte unvoreingenommen angegangen werden, was auch bedeutet, dass Datenabhängigkeit nicht gleichbedeutend mit einer übermäßigen Konzentration auf spezifische, einzelne Datenpunkte ist." Die nächste EZB-Zinsentscheidung steht am 12. September an. Bis dahin werden noch ausführliche BIP-Daten und Verbraucherpreise für August veröffentlicht.

Trump: Habe mit Projekt 2025 nichts zu tun

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich erneut von dem so genannten Projekt 2025 distanziert, einer zutiefst konservativen politischen Agenda, die die Demokraten auf ihrem Parteitag in Chicago wiederholt gebrandmarkt haben. "Sie wissen, dass ich damit nichts zu tun habe", sagte der ehemalige Präsident und republikanische Präsidentschaftskandidat am Donnerstagmorgen (Ortszeit) bei „Fox & Friends“. Er wehrte sich auch gegen Behauptungen, die Republikanische Partei würde ein nationales Abtreibungsverbot anstreben.

Apple lässt iPhone-Nutzern in der EU mehr Freiheit bei App-Auswahl

iPhone-Nutzer in der Europäischen Union haben künftig mehr Freiheit bei der App-Auswahl auf ihren Geräten. Apple kündigte an, dass Software-Updates im Laufe dieses Jahres es iPhone- und iPad-Nutzern in der EU ermöglichen werden, die vorinstallierten Anwendungen des Unternehmens zu löschen. Dazu gehören der Safari-Webbrowser, der App Store sowie die Foto-, Kamera- und Messaging-Apps-Tools. Indem Apple iPhone- und iPad-Nutzern ermögliche, vorinstallierte Apps zu löschen und durch Tools von Drittanbietern zu ersetzen, entspreche der Konzern den Anforderungen des Gesetzes über digitale Märkte (Digital Markets Act), erklärte US-Technologieriese.

Apple hatte bereits andere Apps von Drittanbietern - Browser und kontaktlose Zahlungsmethoden - zugelassen, um seine eigenen Produkte Safari und Apple Pay zu ersetzen, aber durch das Software-Update werden die Alternativen offensichtlicher. "Diese Updates stammen aus unserem laufenden und fortgesetzten Dialog mit der Europäischen Kommission über die Einhaltung der Anforderungen des Digital Market Act in diesen Bereichen", so Apple.

Die EU-Kommission hatte Apple vorgeworfen, mit seinen App-Store-Regeln gegen den Digital Markets Act zu verstoßen, da die App-Store-Regeln App-Entwickler daran hinderten, die Verbraucher frei auf alternative Kanäle für Angebote und Inhalte zu lenken, und auf dieser Grundlage eine Untersuchung gegen Apple eingeleitet.

Das Anfang des Jahres in Kraft getretene Gesetz enthält eine lange Liste von Regeln, die den Wettbewerb in den Bereichen digitale Werbung, Online-Suche und App-Ökosysteme ankurbeln sollen. Apple hätte mit einer Geldstrafe von bis zu 10 Prozent seines weltweiten Umsatzes belegt werden können, wenn die EU-Regulierungsbehörden zu dem Schluss gekommen wären, dass das Unternehmen gegen das Gesetz verstößt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 23. August 2024, 09:49

Hallo,

Die Meyerwerft Papenburg wird auf Staatskosten, ähm Kosten der Steuerzahler "gerettet" https://www.n-tv.de/wirtschaft/Rettung-der-Meyer-Werft-steht-offenbar-Bund-und-Land-steigen-ein-article25173481.html und
die Fosenwerft (früher Volkswerft) in Stralsund wird platt gemacht, ähm meldet das Insolvenzverfahren an - https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fosen-Werft-in-Stralsund-meldet-Insolvenz-an-article25177519.html.
... aber dann über die Stimmungslage in der Bevölkerung wundern ...
selbst Wirtschaftsexperten sehen es kritisch "IFO-Chef ist gegen Staatseinstieg bei Meyer Werft" https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/IFO-Chef-ist-gegen-Staatseinstieg-bei-Meyer-Werft-article25177137.html.
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. August 2024, 20:16

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Habeck: Sinkende Zinsen Schlüssel zur Erholung der Baukonjunktur

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die hohen Zinsen für die schwache Baukonjunktur verantwortlich gemacht. Er drückte die Erwartung aus, dass mit der niedrigeren Inflation auch die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinssätze stärker senken wird und damit den Schlüssel zur Erholung der Baukonjunktur in die Hand nimmt.

Habeck: Bundesregierung tut alles für Erhalt der Meyer Werft

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat der angeschlagenen Meyer Werft zugesichert, dass die Bundesregierung alles Nötige zu ihrer Rettung tun wird. Damit stellte er sich hinter Aussagen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vom Vortag. Habeck betonte, dass aktuell noch Details mit der Europäischen Kommission, dem Haushaltsausschuss des Bundestags, den anderen Ressorts und dem Bundesrechnungshof abgestimmt werden müssten.

Grundgesetzänderung für Übernahme kommunaler Altschulden durch Bund nötig

Für die Übernahme kommunaler Altschulden durch den Bund muss das Grundgesetz geändert werden. Das ergab eine Studie des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags im Auftrag der FDP-Bundestagsfraktion. Die SPD-Fraktion forderte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) daraufhin auf, einen entsprechenden Vorschlag zügig vorzulegen. Sie rief zudem die Union auf, im Bundestag und Bundesrat für solch eine Grundgesetzänderung zu stimmen. Für eine Verfassungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern nötig.

Ministerium weist Verdacht auf Wahlkampf mit Anzeigen zu Schulden zurück

Das Bundesfinanzministerium hat Anschuldigungen der Linkspartei zurückgewiesen, eine Kampagne des Hauses zum 15-jährigen Jubiläum der Schuldenbremse habe die Chancengleichheit im Parteienwettbewerb verletzt. Zuvor hatte der Spiegel berichtet, dass die Linkspartei Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verklagt hat wegen zweier im Mai und Juni mit Steuergeld finanzierten Zeitungsannoncen zur Schuldenbremse.

Bank of England will bei Inflationsbekämpfung vorsichtig bleiben

Die Bank of England will mit ihrer Geldpolitik vorsichtig bleiben. Es gebe aber Anzeichen dafür, dass die Inflation zu ihrem Ziel von 2 Prozent zurückkehren wird, geht aus einem Redetext von Gouverneur Andrew Bailey am Freitag hervor.

Fed-Chef Powell signalisiert Bereitschaft zu Zinssenkung

Fed-Chairman Jerome Powell hat beim geldpolitischen Symposium in Jackson Hole signalisiert, dass die Fed ihre Leitzinsen bald senken wird, um eine weitere Abschwächung des US-Arbeitsmarktes abzuwenden. "Eine weitere Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt ist weder angestrebt noch erwünscht", sagte Powell laut vorbereitetem Redetext und fügte hinzu: "Die Zeit für eine Anpassung der Geldpolitik ist gekommen". Die nächste Sitzung des Offenmarktausschusses FOMC ist für den 17. und 18. September angesetzt. Es wird allgemein erwartet, dass der Leitzins bei dieser Sitzung gesenkt wird.

MÄRKTE EUROPA/Powell gibt grünes Licht für Börsenrally - Nestle-CEO geht

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag mit kräftigen Aufschlägen geschlossen. Die Zeit für eine Anpassung der Geldpolitik sei gekommen, sagte Fed-Chef Jerome Powell in seiner mit Spannung erwarteten Rede auf dem Zentralbanker-Forum in Jackson Hole. Die Inflation sei deutlich gesunken, während zugleich ein starker Anstieg der Arbeitslosigkeit vermieden werden soll, so Powell. Das Timing sowie das Tempo der Zinssenkungen seien datenabhängig. Die Märkte preisen eine erste Zinssenkung durch die US-Notenbank im September ein.

Der DAX schloss mit plus 0,8 Prozent bei 18.633 Punkten - das Allzeithoch bei 18.893 Punkten ist damit in greifbare Nähe gerückt. Der Euro-Stoxx-50 rückte um 0,5 Prozent auf 4.909 Punkte vor; hier drückten Abgaben im Technologie-Sektor - die Stimmung bleibt weiter angeschlagen. Der Euro wertete auf bis Börsenschluss auf 1,1177 Dollar. An den Anleihemärkten fielen die Renditen.

"US-Notenbankchef Powell hat auf der Konferenz in Jackson Hole klargemacht, dass es Zeit sei, die Politik anzupassen, nachdem die Risiken für die Inflation abgenommen und die für die Beschäftigung zugenommen haben", so die Commerzbank. Konkrete Hinweise zum Tempo der Zinssenkungen habe er aber nicht gegeben. "Wir erwarten die erste Zinssenkung um 25 Basispunkte auf der nächsten Sitzung im September", hieß es.

Ein Paukenschlag kam von Nestle aus der Schweiz: Der Nahrungmittelkonzern hat überraschend seinen CEO vor die Tür gesetzt. Laurent Freixe soll als neuer Nestle-CEO auf Mark Schneider schon ab 1. September folgen. Die Strategie von Schneider hatte nicht überzeugt, die Aktie notiert allein seit Jahresbeginn gut 8 Prozent im Minus. Die Analysten von Jefferies überraschte das nicht völlig: Freixe sei Leiter der Region Lateinamerika und Investoren vertraut. Diskutiert würden nun die zahlreichen Baustellen bei Nestle. Bis hier Klarheit einziehe, könnten die Aktien volatil handeln. Für die Nestle-Aktie ging es um 0,1 Prozent nach oben.

Infineon einigt sich mit Insolvenzverwalter von Qimonda

Infineon hat sich endlich mit dem Insolvenzverwalter der Qimonda AG auf einen Vergleich geeinigt. Damit wird der seit Ende 2010 anhängige Rechtsstreit beendet. Der Insolvenzverwalter hatte einen Betrag von 3,4 Milliarden Euro plus Zinsen verlangt, bekommt aber nur 753,5 Millionen Euro. Infineon will dafür die gebildeten Rückstellungen in Anspruch nehmen. Der darüber hinausgehende Betrag wird Ergebnis und Cashflow aus nicht fortgeführten Aktivitäten belasten. Die Aktien gewannen in dem freundlichen Gesamtmarktumfeld 0,3 Prozent.

Die Aktien des Meinungsumfrage-Instituts Infas Holding haussierten auf Tradegate um 62,7 Prozent auf 6,80 Euro nach einem Übernahmeangebot. Hier bietet die Alsterhöhe (zukünftig: Ipsos DACH Holding AG) 6,80 Euro je Aktie. Am Vortag waren die Titel bei 4,18 Euro aus dem Handel gegangen.

Die Ablösung von Tesla an der Spitze der Verkaufscharts für vollelektrische Fahrzeuge in der EU durch BMW (+1,5 %) im Juli ist ein gutes Zeichen für den deutschen Luxusautohersteller, während Teslas Situation leicht negativ aussieht, so UBS-Analyst Patrick Hummel. Der Sprung von BMW in den Elektroauto-Verkäufen führte zu einem Marktanteilsgewinn von 3,2 Prozentpunkten, während Tesla 1,2 Punkte verlor. "BMWs Nummer-1-Position unterstreicht die Attraktivität seines BEV-Angebots für europäische Verbraucher, während Tesla weiter Marktanteile verliert, mit einem alternden Produkt," sagte Hummel. Trotzdem bleibe Tesla an zweiter Stelle. Und die EV-Modelle von BMW seien bislang weit weniger profitabel als die konventionellen, fügte der Analyst hinzu.

Redcare setzten die jüngste Abwärtsbewegung fort und verloren 5 Prozent. Evotec gewannen dagegen 6,7 Prozent - hier stützte eine "Outperform"-Empfehlung der RBC sowie jüngste Aktienkäufe durch Vorstandsmitglieder. Hugo Boss gewannen 5,2 Prozent. Als Grund wurde im Handel genannt, dass Frasers beim Kartellamt wegen einer Aufstockung der Beteiligung angefragt haben soll. Erst am 12. August hatten die Metzinger mitgeteilt, dass der britische Modehändler direkt über 15 Prozent an der Hugo Boss AG halte.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 24. August 2024, 11:19

Das wird Putin nicht gefallen.....

Indien scheint offener mit dem Problem umzugehen, als China.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 26. August 2024, 20:12

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

US-Aufträge für langlebige Güter steigen im Juli kräftig

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im Juli überraschend stark gestiegen. Wie das US-Handelsministerium berichtete, erhöhten sich die Orders gegenüber dem Vormonat um 9,9 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg von 4,0 Prozent gerechnet. Der Rückgang im Vormonat wurde auf 6,9 (vorläufig: 6,7) Prozent nach unten revidiert.

Belgiens Geschäftsklima im August leicht eingetrübt

Das belgische Geschäftsklima hat sich im August leicht eingetrübt. Wie die Belgische Nationalbank (BNB) mitteilte, sank der Index um 0,3 Punkte auf minus 12,6 Punkte. Zur Ermittlung des Geschäftsklimas befragt die belgische Notenbank rund 4.500 Unternehmen. Im dritten Monat in Folge verschlechterte sich das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe. Dagegen stieg das Vertrauen im Handel und - den zweiten Monat in Folge - im Baugewerbe deutlich an. Bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen war das Geschäftsklima praktisch stabil.

Kanada folgt den USA bei Zöllen auf Importe aus China - Bericht

Kanada wird einem Zeitungsbericht zufolge die gleichen Zölle wie die USA auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge und subventionierte chinesische Stahl- und Aluminiumimporte erheben. Wie der Toronto Star unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet, wird Premierminister Justin Trudeau die neuen Zölle auf einer Pressekonferenz am Montag ankündigen.

Kanada verschärft befristetes Programm für ausländische Zeitarbeiter

Kanada plant eine Verschärfung der Regeln für die Einstellung ausländischer Zeitarbeitskräfte. Damit nimmt die Regierung die Pandemie-Maßnahmen zurück, mit denen der Arbeitskräftemangel im Land bekämpft werden sollte. Die kanadische Regierung hat am Montag mehrere Maßnahmen auf den Weg gebracht, mit denen sie ihr Programm für befristete ausländische Arbeitskräfte zurückfährt, und warnte vor weiteren Schritten, um sicherzustellen, dass Arbeitgeber kanadischen Arbeitskräften den Vorrang geben. Zudem sollen sie in das gesamte Spektrum verfügbarer Arbeitskräfte investieren, einschließlich junger Menschen und Menschen mit Behinderungen. Ab Ende September wird Ottawa keine Arbeitsmarktverträglichkeitsprüfungen von Arbeitgebern mehr bearbeiten, die ausländische Arbeitnehmer für Niedriglohnjobs in Ballungsgebieten mit einer Arbeitslosenquote von 6 Prozent einstellen wollen. Ausnahmen würden für Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, der Lebensmittel- und Fischverarbeitung, im Baugewerbe und im Gesundheitswesen gelten.

Apple dürfte am 9. September neues iPhone und KI-Funktionen vorstellen

Apple hat Einladungen zu einer Veranstaltung am 9. September verschickt, auf der das Unternehmen sein neuestes iPhone und auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Funktionen vorstellen dürfte. In der Einladung steht "It's Glowtime" - Zeit zu Glänzen - weitere Details wurden jedoch nicht genannt. Apple stellt üblicherweise jedes Jahr im Herbst neue iPhone-Modelle vor. Im vergangenen Jahr präsentierte das Unternehmen das iPhone 15 mit aktualisierten Kameras und Titan statt Stahl.

Das Unternehmen reagierte am Montag nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme

Die iPhone-Verkäufe sind zuletzt schleppend verlaufen. Im dritten Geschäftsquartal per Ende Juni sank der iPhone-Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 1 Prozent auf rund 39,3 Milliarden US-Dollar.

Apple geht davon aus, dass die neuen KI-Funktionen, die das Unternehmen im Juni auf seiner Entwicklerkonferenz angekündigt hat, die Nutzer dazu veranlassen werden, ihre iPhones gegen aktuelle Modelle einzutauschen. Die "Apple Intelligence" genannten Funktionen werden nur auf dem iPhone 15 Pro und jedem neuen iPhone funktionieren, so Apple.

Auf der Apple-Veranstaltung im Juni wurde angekündigt, dass die KI in der Lage sein wird, E-Mail-Antworten vorzuschlagen und Bilder zu erstellen. Zum ersten Mal können Nutzer auch Fragen an Apples Sprachassistenten Siri stellen. Apple hat angekündigt, dass die Nutzer einige der neuen KI-Funktionen bereits im Herbst sehen werden, während andere erst 2025 verfügbar sein könnten.

Apple versucht, seine Konkurrenten im Rennen um die KI einzuholen. Microsoft, der Facebook-Eigentümer Meta Platforms und Alphabet, der Eigentümer von Google, haben nach der Veröffentlichung der ChatGPT-Software von OpenAI Ende 2022 Milliarden in die sogenannte generative KI investiert.

Die Apple-Veranstaltung im nächsten Monat beginnt um 10 Uhr Ortszeit im Steve Jobs Theater im Apple-Hauptquartier in Cupertino, Kalifornien, wie aus der Einladung des Unternehmens hervorgeht. Es ist eine Präsenzveranstaltung, die üblicherweise auch live übertragen wird.

MARKT/Öl mit hoher Volatilität - Libyen stoppt Produktion

Die Volatilität im Öl bleibt hoch. Brent steigt um knapp 3 Prozent auf 81,32 Dollar je Barrel. In der vergangenen Woche hatte es zeitweise nur gut 75 Dollar gekostet. "Das Auf- und Ab geht weiter", so Salah-Eddine Bouhmidi von IG Markets. „Diesmal sind Ölhändler wegen der Situation in Libyen besorgt", sagt er. In Libyen seien die Produktion und der Export gestoppt worden. Grund seien die Spannungen zwischen den rivalisierenden Regierungen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Spartacus » 28. August 2024, 10:24

Hat der Aiwanger gerade gepostet.

Screenshot 2024-08-28 112233.jpg


So zerstört die EU unsere kleinen Betriebe. 1.000 Datensätze abgleichen? Die sind doch alle völlig verrückt geworden.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. August 2024, 14:54

1.000 Datensätze abgleichen? Die sind doch alle völlig verrückt geworden.


Das bisschen Abgleich macht doch die KI..... [hallo]

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon pentium » 28. August 2024, 15:51

augenzeuge hat geschrieben:
1.000 Datensätze abgleichen? Die sind doch alle völlig verrückt geworden.


Das bisschen Abgleich macht doch die KI..... [hallo]

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Sehr lustig...
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Spartacus » 28. August 2024, 17:34

augenzeuge hat geschrieben:
1.000 Datensätze abgleichen? Die sind doch alle völlig verrückt geworden.


Das bisschen Abgleich macht doch die KI..... [hallo]

AZ


Klar und die Dokumentation auch noch. KI wird demnächst auch Dächer decken und die Post austragen. [mundzu]

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. August 2024, 18:07

Wer etwas Ahnung hat, der weiß wofür KI da ist und wofür nicht.

Gerade für Abgleiche ist sie ideal.
Frag Icke.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Spartacus » 28. August 2024, 18:17

augenzeuge hat geschrieben:Wer etwas Ahnung hat, der weiß wofür KI da ist und wofür nicht.

Gerade für Abgleiche ist sie ideal.
Frag Icke.

AZ


Es muss berichtet werden. Individuell je nach Betrieb muss alles aufgeführt und hoch gerechnet werden. Das kann keine KI.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon pentium » 28. August 2024, 18:46

augenzeuge hat geschrieben:Wer etwas Ahnung hat, der weiß wofür KI da ist und wofür nicht.

Gerade für Abgleiche ist sie ideal.
Frag Icke

AZ


Abgleiche? Die CSRD-Richtlinie sieht vor, dass alle Unternehmen Berichterstattung nach festgelegten ESRS-Standards durchführen müssen. 2023 erschien das erste Set, die generellen (ESRS 1 und ESRS 2) und themenbezogenen Standards (Governance: G1, Umwelt: E1-E5, Soziales: S1-S4). Dazu gibt es Unterthemen und Unterunterthemen.
https://www.pwc.de/de/nachhaltigkeit/di ... olgen.html
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. August 2024, 21:19

Ihr wisst es besser, dann erübrigen sich weitere Fragen bzw. Aussagen. [flash]

AZ
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 6. September 2024, 16:45

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Die Fünf-Milliarden-Euro-Frage Zündet die TSMC-Fabrik in Dresden den Job-Turbo?

Was für einen Turbo, wenn landesweit tausende Jobs den Bach runter gehen? Kein Tag ohne Insolvenzmeldung und das alles summiert sich natürlich. Habeck sei Dank.
Sparta

Wer langfristig denkt, muss erkennen, dass das in Dresden ein Geschenk ist. Ohne EU Subvention wär's gar nicht möglich.
Übrigens, wer dort arbeiten soll, ist ganz sicher nicht beim Arbeitsamt ...
AZ

aktuell in diesem Zusammenhang "Sparpläne gefährden neues Werk, Beerdigt Intel das Milliardenprojekt in Magdeburg ?" https://www.n-tv.de/wirtschaft/Beerdigt-Intel-das-Milliardenprojekt-in-Magdeburg-article25207053.html, laut n-tv. Wäre ja einmal interessant, ob TSMC auch reagiert.
Was mich dabei stört, sind die Subventionen nicht nur der EU und das eben schon wie auch von mir beim Thema Tesla geschrieben neue Produktionsstandorte auf der grünen Wiese errichtet werden.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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