Svenja hat geschrieben:Ich hatte mein Spaß - keiner wurde geschädigt, einfach ein Ventil öffnen....Druck sozusagen ablassen. Heißt das ich damals nicht aufhören konnte nachzutreten.
Ja für Fluchtgeschichten bin ich immer zu haben.......liegt wohl auch daran das meine nicht so funktioniert hat wie sie geplant war.
Was ich gar nicht lesen kann sind Berichte vom Leben aus dem Knast. Kann ich einfach nicht.....ich weiß auch nicht so konkret warum das so ist. Ich habe die Erfahrung gemacht das ich dann kurz vor`m heulen bin.
Also lese ich sie nicht.
Svenja
Allzu verständlich Svenja...hat es doch mit ein wenig Genugtuung zu tun gegen ein System, das dich 11 Monate gepisackt hat....ach und glaub mir, ich habe schon von einem schweizer Polizeiwagen versucht die Ventile aus den Reifen zu schrauben weil eben diese Polizeibehörde uns dauernt für Kleinigkeiten das Geld aus der Tasche zieht....Arbeitskollegen haben letztendlich daran gehindert weiter zu machen obwohl se das erst auch ganz lustig fanden....
....Fluchtgeschichten finde ich auch sehr interessant, ich grübelte ja in der DDR auch ständig, wie man es hätte anstellen können abzuhauen....ich les auch die Knastgeschichten, denn ich war ja nur 5 Tage mehr oder weniger eingesperrt und das dann aber doch sehr human....man kann einfach nur entsetzt sein dadrübber, was man Menschen wie dir im Knast angetan hat, denn es gibt wohl keinen ehemaligen Stasihäftling, der nicht ein Trauma davon getragen hat....genau das wollte die Stasi, das haben se mit Akrebie so gelernt zu tun....
groetjes uit Piedimulera
Mara