karnak hat geschrieben:[grin] Dann erkläre Du doch mal warum es nachvollziehbar sein soll eine Abneigung gegen Juden zu haben? Mal außerhalb von der Politik eines israelischen Staates zu der man durchaus Kritik entwickeln kann,die aber doch nichts mit einer Aufnahmeverweigerung von Juden haben kann. Wobei man überhaupt mal festlegen müsste was überhaupt ein Jude ist. Aus Sicht der jüdischen Religion kann man nur Jude sein wenn man von einer jüdischen Frau geboren wurde, glaube ich jedenfalls. Bliebe die Frage,wer war eigentlich die erste Jüdin und wie ist die eine geworden?
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Erst muss der Edelknabe im Bett sein. Als Sachse kann er nur die Geschichte bis 1900 verkraften....
»Die Juden haben Jesus umgebracht.«
Die Erzählungen von der Leidensgeschichte Jesu wurden im Verlauf der Kirchengeschichte besonders häufig missbraucht, um antisemitische Einstellungen und Aktionen zu rechtfertigen.
Judas, der Jesus seinen Verfolgern ausgeliefert hatte, wurde aus dem Kreis der Jünger Jesu, die selbstverständlich alle Juden waren, ausgesondert und als vermeintlicher Prototyp »des Juden« verzeichnet. Bereits beim Kirchenvater Augustin (354-430) ist zu lesen: »Judas repräsentiert die Juden, die Christi Feinde waren, die sowohl damals Christus gehasst haben als auch heute, in ihrer Erbfolge von Boshaftigkeit, fortfahren ihn zu hassen.«
Jahrhundertelang wurde Juden die Schuld am Tod Jesu gegeben bis hin zum Vorwurf des »Gottesmordes«. Die Evangelien berichten zwar von der Beteiligung der Hohepriester und einer jüdischen Volksmenge an der Tötung Jesu (»Kreuzige!«). Aus historischer Sicht besteht aber kein Zweifel, dass der Präfekt Roms – Pilatus – die Kreuzigung Jesu angeordnet und seine Soldaten sie ausgeführt haben.
Gegen Juden gerichtete Schuldaussagen im Neuen Testament (z. B. 1. Thess 2,15) stehen in der Tradition prophetischer Gerichtsrede. Sie gehören in eine Zeit, in der das »Christentum« dem »Judentum« noch nicht als getrennte Größe gegenüberstand. Sie klagen das eigene Volk an und rufen es zur Umkehr. In der Geschichte des Christentums wurden sie nach der Trennung von Kirche und Judentum allerdings benutzt, um Judenhass und Judenfeindschaft »biblisch« zu begründen. Das Neue Testament hingegen bezeugt, dass Jesu Tod und seine Auferstehung zur Versöhnung der Schuld aller Menschen geschehen sind. (1 Joh 2,2; Kol 1,20, u. ö.). In einem bekannten Passionslied heißt es daher:
»Was ist doch wohl die Ursach’ solcher Plagen? Ach, meine Sünden haben dich geschlagen; ich, mein Herr Jesu, habe dies verschuldet, was du erduldet.«
(Johann Hermann, 16. Jh., Evangelisches Gesangbuch, Nr. 81,3)
Wegen der Abneigung musst du schon den Reichsbahner fragen. Das mit der ersten Jüdin ist doch wieder kasperei....! Wollen wir jetzt hier die Geschichte der jüdischen Volkes durchnehmen.