Wie so etwas dann endet, kann man zur Zeit in Marseille "bewundern."
Dort wurden ganze Viertel von Gangs okkupiert, der franz. Rechtsstaat endet an ihren Checkpoints. Kein Witz, die kontrollieren die Eingänge zu ihren Vierteln
wie ich letztens in einer Reportage von TF1 gesehen habe. Die stehen da und lassen nur rein, wer im Viertel wohnt. In diesen Vierteln sind Korridore eingerichtet,
wo man als "Kunde" reinfahren kann und dann dort seine Drogen kaufen kann. An den Wänden hängen Preisschilder, welche Droge was kostet. Die "Ware" liegt offen
auf Tischen und wird dann einfach mitgenommen. So ein Korridor bringt pro Tag zwischen 25.000 bis 50.000 Euro Gewinn für die Banden ein.
Die Polizei traut sich schon lange nicht mehr dorthin, sondern wenn was passiert, kommt die RAID, eine Sondereinheit der französischen Polizei. Die müssen sich dann erstmal
den Weg bahnen, denn die eigentlich öffentlichen Zugänge zu diesen Vierteln sind verbarrikadiert oder sogar einfach zugemauert. Kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat.
Zwischen den verschiedenen Drogenbanden, die diese Viertel beherrschen brechen immer wieder regelrechte Revier Krieg aus, die immer wieder unschuldige Opfer fordern. Die Banden
sind bevorzugt mit AK 47 ausgerüstet und setzen ihre Waffen gnadenlos ein. Zu verlieren hat von denen keiner was, außer das Leben. Aber das kalkulieren die ein.
Lieber kurz im Reichtum leben, als lange bettelarm.
Der franz. Rechtsstaat hat hier bereits kapituliert, denn da ist nichts mehr zu machen. Macron will nichts davon hören.
Mal sehen, wann es bei uns soweit ist.
Sparta