Werner Thal hat geschrieben:
Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn war wohl etwas dösig und gab für einen folgenden Güterzug
grünes Licht. Und der hatte mit Propangas gefüllte Kesselwagen an Bord.....
W. T.
Spartacus hat geschrieben:Werner Thal hat geschrieben:
Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn war wohl etwas dösig und gab für einen folgenden Güterzug
grünes Licht. Und der hatte mit Propangas gefüllte Kesselwagen an Bord.....
W. T.
Ja, schöne neue digitalisiert Welt bei der Deutschen Bahn. Eine Mitarbeiterin? Die Japaner würden sich vor Lachen am Boden krümmen.![]()
Sparta
pentium hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Werner Thal hat geschrieben:
Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn war wohl etwas dösig und gab für einen folgenden Güterzug
grünes Licht. Und der hatte mit Propangas gefüllte Kesselwagen an Bord.....
W. T.
Ja, schöne neue digitalisiert Welt bei der Deutschen Bahn. Eine Mitarbeiterin? Die Japaner würden sich vor Lachen am Boden krümmen.![]()
Sparta
Irgendwie verstehe ich es nicht ganz - wie kann ein(e) Fahrdienstleiter/in einfach ein Zugsicherungssystem überlisten und verordnen: "Du kannst weiterfahren mit Geschwindigkeit XYZ, ich hab das schon im Blick"?
Stehe ich jetzt auf der Leitung oder heißt dass tatsächlich dass es bei der LZB überhaupt und gar keinen Schutz gibt gegen solche menschlichen Fehler?
pentium hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Werner Thal hat geschrieben:
Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn war wohl etwas dösig und gab für einen folgenden Güterzug
grünes Licht. Und der hatte mit Propangas gefüllte Kesselwagen an Bord.....
W. T.
Ja, schöne neue digitalisiert Welt bei der Deutschen Bahn. Eine Mitarbeiterin? Die Japaner würden sich vor Lachen am Boden krümmen.![]()
Sparta
Irgendwie verstehe ich es nicht ganz - wie kann ein(e) Fahrdienstleiter/in einfach ein Zugsicherungssystem überlisten und verordnen: "Du kannst weiterfahren mit Geschwindigkeit XYZ, ich hab das schon im Blick"?
Stehe ich jetzt auf der Leitung oder heißt dass tatsächlich dass es bei der LZB überhaupt und gar keinen Schutz gibt gegen solche menschlichen Fehler?
pentium hat geschrieben:Schweres Zugunglück in Griechenland
In Griechenland ereignet sich ein schweres Unglück. Zwei Züge kollidieren miteinander. Es gibt viele Tote und Verletzte.
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Im Radio war zu hören, dass einer der Züge auf der zweigleisigen Strecke auf dem falschen Gleis unterwegs war, was auf einen erneuten Ausfall oder Fehlfunktion des neuen elektronischen Stellwerks zu suchen sei, ein Bahnmitarbeiter soll lt. Radiobericht (mdr) verhaftet worden sein.


augenzeuge hat geschrieben:Der Eisenbahnunfall von Hohenthurm, 1984
(….)
Kam es aufgrund der betrieblichen Situation oder wegen einer Störung doch einmal zu einem außerplanmäßigen Halt, wurden die Züge von einem auf dem Gebiet der DDR mitreisenden Begleit-Kommando aus Transportpolizei und Staatssicherheit gegen unbefugtes Ein- und Aussteigen gesichert. Notwendige Betriebshalte, z. B. zum Lokomotivwechsel, fanden auf kleinen, unbedeutenden Bahnhöfen statt und wurden von der Transportpolizei streng bewacht.
AZ
.
. Nur das Stasikommando konnte ich nie entdecken, das war vermutlich sehr geheim.Icke46 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Der Eisenbahnunfall von Hohenthurm, 1984
(….)
Kam es aufgrund der betrieblichen Situation oder wegen einer Störung doch einmal zu einem außerplanmäßigen Halt, wurden die Züge von einem auf dem Gebiet der DDR mitreisenden Begleit-Kommando aus Transportpolizei und Staatssicherheit gegen unbefugtes Ein- und Aussteigen gesichert. Notwendige Betriebshalte, z. B. zum Lokomotivwechsel, fanden auf kleinen, unbedeutenden Bahnhöfen statt und wurden von der Transportpolizei streng bewacht.
AZ
Ich will ja nicht auf den Bericht über den beschriebenen Unfall eingehen, das mag sich durchaus so abgespielt haben. Was mich aber wieder mal ärgert, ist das „Begleitkommando“ aus Trapo und Stasi. Ich kam nun ins grübeln, was mir auf meinen Transitfahrten mit der Bahn zwischen Marienborn und Griebnitzsee entgangen ist.
Als neugieriger Passagier guckte man natürlich beim jeweiligen Einreise-Halt aus dem Fenster, von daher war die Trapo geläufig, das waren die Jungs, die wohl öfter an einer Bindehautentzündung laborierten. Nur das Stasikommando konnte ich nie entdecken, das war vermutlich sehr geheim.
Bei längerem Nachdenken kam ich dann darauf, dass damit wohl die PKE gemeint war. Ob man nun die PKE mit der GSG9 im Westen gleichsetzen kann - ich weiß nicht….
Die Züge im Verkehr zwischen der DDR und der BRD waren ab dem Ende der siebziger Jahre auch wieder für DDR-Bürger nutzbar, die Transitzüge zwischen der BRD und Berlin-West nicht. Hatte ein Transitzug einen planmässigen Betriebshalt in der DDR wurde der Bereich vorher durch die Transportpolizei gesichert.
Der Zug wurde in allen Fällen von Transportpolizei gesichert, das keiner ein- oder ausstieg. Um es zu unplanmäßigen Halten erst gar nicht kommen zu lassen, waren alle Kreuzungen, Überholungen usw. so vorzusehen, das es immer klappte. Die für das Ziehen der Berlinzüge vorgesehenen Ludmillas wurden besonders gewartet und mussten mit Verplombungen ausgerüstet sein, damit man vor der Fahrt in den Westen nicht alle möglichen Klappen usw. öffnen musste um nach "Republikflüchtlingen" zu suchen. Damit sich die Kontrollorgane gegenseitig sichern (d. h. Aufpassen das keiner abhaut) waren Zoll, Transportpolizei und Stasi vor Ort, letztere in Uniform der Grenztruppen.

. Das die Trapo an Bord war und ein einnehmendes Wesen hatte, schrieb ich ja schon - 1975 hat mich ein Sherif an Bord um 10 Mark der deutschen Bundesrepublik erleichtert - ach nee, da waren es wohl schon Mark der BRD
. Ich finde die Komik seinerzeit immer noch unbeschreiblich - da kommt der Kassierer durch den Gang gewackelt und ärgert sich, dass er nicht beidseitige Colt-Halfter tragen durfte
,
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