Edelknabe hat geschrieben:Diese von dir im Vortext genannte kurze Periode, war das die Zeit von 1953-89? Denn was war mit deren anderen Sowjetrepubliken? Wurden die somit sinngemäß auch ihrer Muttersprache beraubt? Eben von 1917 bis 1989?
Rainer Maria
Ein Beispiel: Kirgistan in Zentralasien. Kirgistan wurde 1876 vom russischen Reich besetzt und erlangte die Unabhängigkeit erst 1991 beim Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Kirgisen sind ein Turkvolk, die größte Minderheit stellen die Usbeken, gleichfalls turksprachig. Mit der russischen Vorherrschaft kam auch die russische Sprache in die Region. Mahabat Sadyrbek ist Politologin und Rechtsanthropologin, forscht am Max-Planck-Institut in Halle und ist in einem kirgisischen Dorf aufgewachsen.
„Meine Muttersprache ist Kirgisisch. Russisch habe ich in der Schule als Fremdsprache gelernt. Und mit 14 bin ich in die Stadt gekommen. In die Hauptstadt Bischkek, wo hauptsächlich russisch gesprochen wurde. Ich besuchte zwar eine kirgisische Schule, aber die Schüler haben untereinander russisch gesprochen, und das war sehr befremdend.“
Die soziale Stellung war auch nach dem Ende der Sowjetunion daran geknüpft, Russisch zu sprechen. Sadyrbek empfand das als kolonialistisch.











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Wie kann man als US Präsident nur einfach mal so solches Zeugs ablassen. Gut, der alte Mann kann ja nicht mal mehr seine Körpergase bei sich halten. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)