Ich denke, dass wir uns alle einig sind, dass der Krieg der Russen gegen die Ukraine, eine riesige Schweinerei ist.
Das "
wie" er jedoch beendet werden soll, ob man militärische Hilfe leisten soll oder nicht, was ein EU-Beitritt erbringt oder ob das nur ein politischer Schachzug ist, der uns nach Beendigung der Kampfhandlungen auf die Füße fällt, wie ich das z.B. auch bei Ungarn empfinde (?), sind doch nur einige Fragen über die man hier streiten kann und jedem User sollte seine Meinung belassen und vor allem von den anderen Usern akzeptiert werden. Diskutieren darüber - na klar.
Mal vom Menschlichen abgesehen, so steckt hinter jeder Bekundung unterschiedlicher Staaten, auch immer eine politische, geostrategische Absicht.
Wir hier im Forum, betrachten diesen Krieg aus unserer Perspektive und mit unseren sehr, sehr geringen Möglichkeiten, wirklich etwas tun zu können, von unserer menschlichen, moralischen Seite aus und das ist auch gut so.
"Staatenlenker" sehen vieles anders und vermutlich denken sie auch weiter und tiefgründiger als wir dies können. Schon allein deshalb, weil sie mehr und tiefgründigere Informationen haben als wir in diesem Forum.
Wir entrüsten uns über den Krieg, der, wie in jedem Kriege, mit Verbrechen aller Arten einher geht und das nicht nur von russischer Seite auch. Aber wir haben unsere Position bezogen und werden durch die Medien auch nur mit den Infos gefüttert, die dem offiziellen Mainstream unseres Staates entsprechen. Wir sind überzeugt, dass wir richtig liegen und verurteilen zu tiefst die Berichterstattung der Gegenseite. All das ist nur zu verständlich.
Anders die Russen.
Ihr erinnert Euch sicherlich, dass ich vor dem 24. Februar d.J. durchaus Verständnis für die Bedenken Putins hatte, dass er sich von der NATO umzingelt sah, obwohl er selber sagte: "... der kalte Krieg ist vorbei ..." Ja, kann man sich fragen, warum rückt die NATO immer näher an die Grenzen des Riesenreiches heran? Wozu (fast) jeden Staat in die NATO aufnehmen?
Kein NATO-Staat hat je gesagt, dass "der kalte Krieg vorbei sei" und man sich nur noch auf ökonomischen Gebiet im Wettstreit (Konkurrenz) befindet - nicht im Krieg.
Meiner Meinung nach hat Putin die falschen Schlüsse gezogen. Er ging, ob zu Recht oder nicht, davon aus, dass das Heranrücken der NATO nur bedeuten kann, dass man Russland weiterhin als Gegner betrachtet. Welcher NATO-Staat hat ihm diese Angst genommen?
Keiner.
Die Handlungen der NATO waren in seinen Augen bedrohlich. Hinzu kommt, dass er ganz sicher sein Augen schon seit Jahrzehnten auf Nachbarstaaten gerichtet hat um diese "heim ins Reich" zu holen".
All das war für ihn Grund genug, solch einen militärischen und tödlichen Krieg vom Zaune zu brechen.
Kann man das verstehen? NEIN, kann man nicht weil Krieg im 21. Jahrhundert einfach nicht sein muss. Man kann Alles und Jedwedes anders lösen.
Krieg geht gar nicht und deshalb, so denke ich, stehen wir moralische hinter der Ukraine und auf der richtigen Seite.
Trennung
Eben gehört - die ersten deutschen Geschütze sind in der Ukraine angekommen. Na das ist doch mal erfreulich, gelle Karnak? Wie haben die das nur gemacht?
Nun kann man nur hoffen, dass diese Geschütze sinnvoll eingesetzt werden und auch geschützt werden, damit sie nicht nach ein paar Tagen nur noch Schrottwert besitzen.
Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe
Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.