Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Spartacus » 26. April 2022, 18:55

PGNiG hat langfristige Verträge mit Gazprom abgeschlossen, die dieses Jahr auslaufen.


Tja.... ziemlich blöd gelaufen, würde ich mal sagen. [smile]


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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 30. März 2023, 21:09

Dax-Verlauf von einer Woche:
23-03-30-01-Dax-1 Woche.gif


Dax-Verlauf von drei Monaten:
23-03-30-02-Dax-3 Monate.gif


Dax-Verlauf von 12 Monaten:
23-03-30-03-Dax-1 Jahr.gif


Dax-Verlauf von 3 Jahren:
23-03-30-04-Dax-3 Jahre.gif
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 30. März 2023, 21:23

Und ich dachte schon, du stellst hier deine EKG Kurven ein. [laugh]

Ok, allet jut, und was willst du damit sagen?

AZ
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 31. März 2023, 16:54

augenzeuge hat geschrieben:Und ich dachte schon, du stellst hier deine EKG Kurven ein.
Ok, allet jut, und was willst du damit sagen?
AZ

Also meine EKG-Kurven sind es nicht. Wie viel ich habe, ist mir nicht bekannt. Ich brauche nicht jeden Tag zum Arzt zu rennen. Und unser Gesundheitswesen bringe ich in jedem Fall auch nicht in den roten Bereich, sprich in die Verlustzone.

Was möchte ich zum Ausdruck bringen?
Bilder sind manchmal von einer größeren Aussagekraft, gegenüber Worte oder Zahlen. Nun muss ich erkennen, dass auch dies an der Realität vorbeigeht und nicht lesbar ist.

Im Dax werden die Firmen oder auch Aktien gelistet von den ca. 40 umsatzstärksten deutschen Unternehmen. Wer schwächelt oder am Rande vom Ruin steht, fliegt aus dem Dax heraus. Das nächst größere Unternehmen steigt auf und der Markt ist wieder i. O.
Konsumiert jetzt unser User AZ recht viel und ständig, steigt der Dax, - dem deutschen Volke geht es gut.
Knausert aber unser User AZ, stagniert die Wirtschaft. Stagnation bedeutet Stillstand und dies ist für die Wirtschaftsleistung schlecht.
Der Rubel oder €uro muss rollen, es muss einfach nur investiert werden.
Die vier Diagrammen zeigen einfach einen zeitlichen Verlauf vom Dax.
Der derzeitige Stand vom Dax ist hoch. Wenn du Aktien besitzt, solltest oder kannst du jetzt spekulativ Gewinnen erzielen.
Bitte aber auch zusätzlich bedenken, dass hinter diesen Gewinnen natürlich auch das Finanzamt steht. Sie möchten schließlich für die Überwachung deiner Konten auch ein kleines Honorar bekommen. Aber aufgepasst, gehörst du jetzt zu den Superreichen, dann wollen die Linken, als Partei dieses Honorarchen stark anheben und es an die Armen nach unten transferieren.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 31. März 2023, 16:58

Danke Bahndamm, für die umfangreiche Erklärung!! [super]

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 22. Dezember 2023, 22:32

DJ US-Motorenbauer Cummins zahlt 1,7 Mrd USD Strafe wegen Abgasbetrug

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Motorenhersteller Cummins muss wegen Abgasbetrugs eine Rekordstrafe von 1,7 Milliarden Dollar zahlen. Damit räumt das Unternehmen den Vorwurf aus, in Hunderttausenden von Motoren sogenannte Abschalteinrichtungen eingebaut zu haben, die Sensoren zur Emissionskontrolle umgingen und damit gegen das Gesetz zur Luftreinhaltung verstießen, wie das Justizministerium mitteilte.

Wie Generalstaatsanwalt Merrick Garland am Freitag mitteilte, handelt es sich um die höchste zivilrechtliche Strafe, die jemals unter dem Clean Air Act verhängt wurde. Insgesamt wird Cummins nach eigenen Angaben 2,04 Milliarden Dollar verbuchen, um die Ansprüche des Justizministeriums, der Umweltschutzbehörde und der kalifornischen Umweltbehörden beizulegen. Die Vergleiche müssen noch von den Behörden genehmigt werden.

Cummins gab im Rahmen des Vergleichs kein Fehlverhalten zu und erklärte, es habe mit den Aufsichtsbehörden in vollem Umfang kooperiert und viele der Probleme bereits behoben. Das Unternehmen sagte, es habe keine Beweise dafür gesehen, dass jemand in böser Absicht gehandelt habe.

Quelle: Dow Jones 22.12.2023 20:29

Das sind Beträge, sie werden alle aus der Porto-Kasse bezahlt. "Böse Absicht - Fehlanzeige."
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 10. Januar 2024, 20:58

DJ SAP zahlt an SEC 98 Mio USD wegen Bestechungsvorwürfen

FRANKFURT-Das deutsche Softwareunternehmen SAP wird fast 100 Millionen US-Dollar zahlen, um die Vorwürfe der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC im Zusammenhang mit Bestechungspraktiken im Ausland beizulegen. Die SEC erklärte am Mittwoch, sie habe festgestellt, dass SAP gegen die Foreign Corrupt Practices App verstoßen habe, als das Unternehmen mindestens von Dezember 2014 bis Januar 2022 Vermittler angeheuert habe, um Regierungsbeamte wegen Aufträgen des öffentlichen Sektors zu bezahlen.

Die SEC behauptet, dass die Bestechungen in Südafrika, Malawi, Kenia, Tansania, Ghana, Indonesien und Aserbaidschan stattfanden und als legitime Geschäftsausgaben verbucht wurden. Die Anklage ist Teil eines koordinierten globalen Vergleichs, an dem auch das US-Justizministerium und die Behörden in Südafrika beteiligt sind.

SAP hat der Anordnung der SEC zugestimmt, in der festgestellt wird, dass das Unternehmen gegen die Bestimmungen des Wertpapierrechts zur Bekämpfung von Bestechung, zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen und zur internen Kontrolle der Rechnungslegung verstoßen hat. Das Unternehmen erklärte sich bereit, die Verstöße zu unterlassen und 85 Millionen US-Dollar zuzüglich Vorfälligkeitszinsen in Höhe von mehr als 13,4 Millionen Dollar zu entrichten. Die Zahlung von SAP an die SEC wird durch eine Zahlung von bis zu 59 Millionen US-Dollar an die südafrikanische Regierung im Zusammenhang mit einer parallelen Untersuchung ausgeglichen.

Darüber hinaus wird SAP an das US-Justizministerium eine strafrechtliche Geldbuße in Höhe von 118,8 Millionen Dollar zahlen und einer Einziehung von rund 103 Millionen Dollar zustimmen, wovon 85 Millionen Dollar durch die Zahlung einer Entschädigung an die SEC abgegolten werden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2024, 17:09

War zu erwarten:

Es ist ein Meilenstein für Kryptowährungen: Die US-Börsenaufsicht SEC gibt grünes Licht für die Einführung von Bitcoin-ETFs. Schon bald dürfte viel Geld in den Sektor fließen – und der Bitcoin-Kurs weiter steigen.


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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Spartacus » 11. Januar 2024, 18:24

augenzeuge hat geschrieben:War zu erwarten:

Es ist ein Meilenstein für Kryptowährungen: Die US-Börsenaufsicht SEC gibt grünes Licht für die Einführung von Bitcoin-ETFs. Schon bald dürfte viel Geld in den Sektor fließen – und der Bitcoin-Kurs weiter steigen.


AZ


Der Kurs verliert erst mal. [grins]

Und ich würde niemals in so einen ETF einsparen, denn der Bitcoin ist immer noch viel zu vo­la­til. Und gut, bin eh zu alt dafür, würde es aber jungen Erwachsenen auch nicht raten.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2024, 19:03

Spartacus hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:War zu erwarten:

Es ist ein Meilenstein für Kryptowährungen: Die US-Börsenaufsicht SEC gibt grünes Licht für die Einführung von Bitcoin-ETFs. Schon bald dürfte viel Geld in den Sektor fließen – und der Bitcoin-Kurs weiter steigen.


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Der Kurs verliert erst mal. [grins]

Und ich würde niemals in so einen ETF einsparen, denn der Bitcoin ist immer noch viel zu vo­la­til. Und gut, bin eh zu alt dafür, würde es aber jungen Erwachsenen auch nicht raten.

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Natürlich ist der volatil, aber insgesamt schlägt er Gold um Längen. Hier mal die Entwicklung des letzten Jahres. Einen kleineren Betrag sollte man hier immer mit reinnehmen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 17. Januar 2024, 22:21

Bayer mit neuem Organisationsmodell - Stellenabbau in Deutschland

Bayer will mit der Einführung eines neuen Organisationsmodells Hierarchien abbauen, Bürokratie beseitigen, Strukturen verschlanken und Entscheidungsprozesse beschleunigen. Das neue Betriebsmodell namens "Dynamic Shared Ownership" (DSO) zielt darauf ab, den DAX-Konzern "deutlich agiler zu machen und seine operative Performance erheblich zu steigern".

"Bayer befindet sich derzeit aus unterschiedlichen Gründen in einer schwierigen Lage", sagte Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin Heike Prinz. "Um die Leistungsfähigkeit unserer Organisation und unseren Handlungsspielraum schnell und nachhaltig zu verbessern, sind jetzt einschneidende Maßnahmen notwendig. Wir wollen Bayer zügig wieder in die Erfolgsspur bringen."

Auf der Agenda stehen dabei auch Regelungen für den im Zuge der Restrukturierung zu erwartenden erheblichen Personalabbau in den Konzerngesellschaften in Deutschland. Wie Bayer ausführte, soll der Stellenabbau, dessen Umfang sich noch nicht beziffern lasse, in den kommenden Monaten zügig umgesetzt und spätestens Ende 2025 abgeschlossen werden. Da mit DSO Hierarchien und komplexe Strukturen verringert werden sollen, werde der Stellenabbau auch Beschäftigte mit Führungs- oder Koordinationsaufgaben betreffen.

Die Beschäftigungssicherung mit dem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen wurde bis zum 30. Dezember 2026 verlängert. Dadurch hätten die vom Wegfall ihrer Arbeitsplätze betroffenen Beschäftigten mehr Zeit und Sicherheit für Neuorientierung und Qualifizierung, hieß es. Arbeitsverhältnisse von Beschäftigten, deren Stelle entfallen ist und die das Unternehmen bis Ende 2026 nicht verlassen haben, sollen zum 31. Dezember 2026 allerdings notfalls betriebsbedingt gekündigt werden.

Bayer beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben derzeit rund 22.200 Mitarbeiter.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Spartacus » 18. Januar 2024, 11:00

Die Babyboomer werden frühzeitig entsorgt, ähhh...meine in die staatliche Alimentation ( Rente oder Bürgergeld) eingegliedert und alles ist wieder gut.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 18. Januar 2024, 21:37

Verdi droht nach erster Tarifverhandlungsrunde für Lufthansa-Bodenpersonal mit Streiks

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich enttäuscht über den Auftakt der Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal der Lufthansa geäußert und mit Streiks gedroht. Die erste Verhandlungsrunde sei ohne ein Angebot der Unternehmensführung für die rund 25.000 Mitglieder des Bodenpersonals zu Ende gegangen, teilte die Gewerkschaft am Donnerstagabend in Frankfurt am Main mit.

"Für die Beschäftigten, die jeden Tag alles geben, ist dieses Verhalten nicht nachvollziehbar", kritisierte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky. "Aber auch für Passagiere ist es kein gutes Signal, denn sie leiden ebenfalls unter dem Personalmangel bei der Lufthansa." Nötig seien daher "schnelle Lösungen, um als Arbeitgeber wieder attraktiv zu werden".

Verdi fordert mit Verweis auf Rekordgewinne der Lufthansa AG sowie der Arbeitsverdichtung für die Beschäftigten in den einzelnen Gesellschaften des Konzerns im Kern eine Erhöhung der Gehälter um 12,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro im Monat. Darüber hinaus solle die Schichtarbeit aufgewertet werden und eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von einmalig 3.000 Euro ausgezahlt werden.

Zu möglichen Arbeitskampfmaßnahmen erklärte Reschinsky, er könne Streiks derzeit "nicht ausschließen", da kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeberseite vorliege. Die Friedenspflicht im Tarifstreit zwischen dem Konzern und Verdi war bereits am 31. Dezember abgelaufen.

Die Gewerkschaft hatte ihre Forderungen bereits Anfang Dezember vorgelegt. Außer für das Bodenpersonal der Lufthansa AG wird auch für die Beschäftigten anderer Konzern-Gesellschaften wie Lufthansa Technik oder Lufthansa Cargo verhandelt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am Dienstag kommender Woche in Frankfurt am Main statt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 24. Januar 2024, 21:59

Lindner: Brauchen einen leistungsfähigen privaten Kapitalmarkt

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat zur Ankurbelung der Wirtschaft bessere Rahmenbedingungen für den Einsatz privaten Kapitals anstelle von staatlicher Unterstützung gefordert und in diesem Rahmen auf Fortschritte für eine europäische Kapitalmarktunion gedrungen. "Subventionen haben wir in Europa genug", betonte Lindner bei einer Veranstaltung des Digitalverbandes Bitkom. "Was uns fehlt, ist ein leistungsfähiger privater Kapitalmarkt, der Risiken und Innovationen finanziert." Da sei der Wettbewerbsnachteil Europas gegenüber den USA. "Deshalb brauchen wir eine Kapitalmarktunion", hob der Finanzminister hervor.

Lindner forderte eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wachstum. "Unser Wachstum bleibt hinter dem zurück, was unser eigener Anspruch sein muss", sagte er. "Wir müssen uns ja mal klar machen, dass wir einen spitzenmäßigen Lebensstandard in Deutschland gewohnt sind. Wir sind spitzenmäßige soziale Absicherung in Deutschland gewohnt. Wir sind spitzenmäßige moralische, spitzenmäßige ökologische Ansprüche an uns selbst gewohnt", bekräftigte er. Aber all das könne nur eingelöst werden, wenn auch die wirtschaftliche Stärke "spitzenmäßig" sei. "All die sozialen und ökologischen Vorhaben, die wir uns als Ziel setzen, die bleiben unerfüllbare und unfinanzierbare Wünsche, wenn nicht die wirtschaftliche Substanz in unserem Land gestärkt wird", hob er hervor.

Lindner drang in dem Zusammenhang erneut auf eine Verabschiedung des Wachstumschancengesetzes, das Steuererleichterungen für Unternehmen vorsieht, derzeit aber im Bundesrat blockiert wird. Deutschland sei "inzwischen ein Höchststeuerland", hob der FDP-Vorsitzende hervor. "Deshalb muss jetzt dringend ein Element einer Unternehmenssteuerreform kommen: das Wachstumschancengesetz, damit wir die Investitions- und Forschungsanreize, die jetzt politisch leistbar sind, setzen können". Mit Blick auf die Digitalpolitik warnte Lindner davor, "skeptisch auf neue Technologien wie Künstliche Intelligenz zu schauen und zu überregulieren". Man dürfe keine Hürden aufbauen, sodass in Europa neue innovative Unternehmen diese Instrumente nicht nutzen könnten.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 26. Januar 2024, 21:52

Deutsche Bank: Großaktionär Hudson schichtet Anteile um

Bei der Deutschen Bank hat der Hedgefonds Hudson Executive Capital des früheren JP-Morgan-Managers Douglas L. Braunstein seine Anteile laut einer Pflichtmitteilung reduziert. Daraus geht hervor, dass er seine Beteiligung auf 0,92 von 3,18 Prozent gesenkt hat. Laut der Deutschen Bank handelt es sich um eine interne Umschichtung der Anteile.

"Uns sind die Änderungen der Eigentumsverhältnisse bekannt, bei der es sich unserem Kenntnisstand nach um eine interne Umschichtung unter bestimmten Gesellschaften handelt", sagte ein Sprecher der Deutschen Bank. "Wir freuen uns über die bisherige und zukünftige Zusammenarbeit mit Hudson Executive und seinen Investoren."

Braunstein ist mit Hudson Executive Capital Ende 2018 bei der Deutschen Bank eingestiegen. Zum damaligen Zeitpunkt kostete eine Aktie der Deutschen Bank etwa 8 Euro. Am Freitag ging sie mit 12,08 Euro aus dem Handel.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 30. Januar 2024, 22:02

Spanisches Parlament lehnt umstrittenes Amnestiegesetz ab

Harter Schlag für Spaniens Regierungschef: Das spanische Parlament hat ein umstrittenes Amnestie-Gesetz abgelehnt. Ausgerechnet die Partei von Kataloniens Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont stimmte am Dienstag in erster Lesung gegen den Gesetzentwurf, der insbesondere katalanischen Unabhängigkeitsaktivisten zugute kommen sollte. Der Junts-Partei ging der Text nicht weit genug, da er ihrer Ansicht nach keine Straffreiheit für Puigdemont garantierte.

Das Gesetz geht nun in einen Parlamentsausschuss zurück und kann dort noch einmal geändert werden. Die Ablehnung des Entwurfs zeigt jedoch die extreme Schwäche der Regierung des Sozialdemokraten Pedro Sánchez, der für seine Mehrheit auf die sieben Abgeordneten von Puigdemonts Junts-Partei angewiesen ist.

Justizminister Félix Bolaños bezeichnete es als "unverständlich", dass die Junts-Partei gegen ein Gesetz stimmte, das sie selbst mit ausgehandelt habe. Er rief die Katalanen-Partei auf, "ihre Haltung zu überdenken", statt ausgerechnet mit den Rechts-Konservativen zu stimmen, "die sie inhaftieren und verbieten wollen".

Die Junts-Partei hatte am Dienstagmorgen überraschend neue Änderungsvorschläge für den Gesetzentwurf eingebracht und Sánchez' Sozialisten zu ihrer Zustimmung gedrängt. Diese lehnten weitere Änderungen jedoch ab, sodass die Junts-Abgeordneten schließlich gegen das Gesetz stimmten. Für den Entwurf votierten 171 Abgeordnete, fünf weniger als zur Verabschiedung nötig.

Junts hatte gefordert, dass das Gesetz ausdrücklich auch für alle gelten solle, denen "Terrorismus" oder "Verrat" vorgeworfen wird. Puigdemont drohen in zwei Ermittlungsverfahren Anklagen wegen solcher Vorwürfe. Sánchez hatte im November mit Hilfe von Puigdemonts katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern eine Regierung gebildet. Im Gegenzug für ihre Unterstützung hatte Sánchez den Unabhängigkeitsaktivisten Amnestie zugesagt.

Hintergrund des umstrittenen Amnestie-Gesetzes sind die gescheiterten Versuche zur Abspaltung Kataloniens von Spanien im Jahr 2017. Die Amnestie soll insbesondere hunderten Aktivisten zugutekommen, die nach der gescheiterten Abspaltung von der spanischen Justiz verfolgt wurden. Puigdemont könnte dann nach mehr als sechs Jahren im Exil nach Spanien zurückkehren.

Das geplante Amnestiegesetz spaltet die spanische Gesellschaft und löste heftige Proteste aus. Die konservative PP und die rechtsextreme Vox-Partei werfen dem Sozialdemokraten Rechtsbruch und Machterhalt um jeden Preis vor. Erst am Sonntag waren erneut 45.000 Gegner des Amnestie-Gesetzes im Madrider Stadtzentrum auf die Straße gegangen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 11. Februar 2024, 21:46

SAP wechselt designierten Plattner-Nachfolger als AR-Chef aus

--Designierter AR-Chef Renjen geht wegen "unterschiedlicher Vorstellungen"

--Früherer Nokia-Manager und ehemaliges SAP-AR-Mitglied Ala-Pietilä soll Chefkontrolleur werden

Der bisherige Kronprinz von Hasso Plattner für die Spitze des SAP-Aufsichtsrats nimmt seinen Hut. Punit Renjen, designierter Chefkontrolleur, legt sein Aufsichtsratsmandat zur diesjährigen Hauptversammlung wegen "unterschiedlicher Vorstellungen" über die Rolle als Aufsichtsratschef nieder, wie der Softwarekonzern mitteilte. Neuer Chefkontrolleur soll nun Pekka Ala-Pietilä werden, der bei SAP kein Unbekannter ist.

Ala-Pietilä saß bereits von 2002 bis 2021 im Aufsichtsrat von SAP. Von 1999 bis 2005 war der Finne Präsident der Nokia Corporation. Zudem gehörte der 67-jährige der Expertengruppe für Künstliche Intelligenz (KI) der EU-Kommission an. SAP investiert derzeit massiv in KI. Der Manager soll bei der Hauptversammlung am 15. Mai in das Kontrollgremium gewählt werden und danach die Führung übernehmen.

"Mit Pekka Ala-Pietilä haben wir eine Führungspersönlichkeit gefunden, die nicht nur ein tiefgreifendes Verständnis unserer Branche und der Komplexität der europäischen SE-Governance mibringt, sondern auch ein wichtiger Verbündeter in vielen entscheidenden Momenten der SAP war", sagte Plattner, der 80jährige Mitgründer von SAP, der den Aufsichtsrat seit 2003 führt. Renjen spreche er seinen "tief empfundenen Dank für seine Arbeit und seinen Beitrag" aus.

SAP hatte Renjen, bis Ende 2022 Global CEO der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte, nach mehrjähriger Suche 2023 als Nachfolger für Plattner präsentiert. Er wurde im Mai vergangenen Jahres in den Aufsichtsrat gewählt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 12. Februar 2024, 20:10

Scholz: Relativierung der Nato-Beistandsgarantie ist unverantwortlich

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Äußerungen von Donald Trump zum möglichen Ausbleiben eines Beistands der USA für säumige Nato-Zahler scharf zurückgewiesen. Es gehöre zu den Grundlagen der Nato, dass man für einander einstehe. Alle könnten sich darauf verlassen. Scholz betonte zudem, dass Deutschland in diesem Jahr das Nato-Ziel erfüllen und 2 Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben werde. Dieses Ausgabenziel werde dauerhaft für Deutschland gelten.

"Jegliche Relativierung der Beistandsgarantie der Nato ist unverantwortlich und gefährlich", sagte Scholz nach einem Gespräch mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk in Berlin. Scholz betonte, dass solche Äußerungen "einzig und allein im Sinne Russlands" seien. "Niemand darf mit Europas Sicherheit spielen oder dealen", mahnte Scholz.

Auch Tusk kritisierte US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Es gelte das Prinzip "Einer für alle - alle für einen!". Trumps Aussagen würden wie eine "kalte Dusche" wirken. Europa müsse in die eigene Sicherheit investieren.

Trump, der derzeit aussichtsreichste Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur, hatte am Samstag gedroht, er werde im Falle einer Wiederwahl säumige Nato-Bündnispartner nicht verteidigen. Sollte ein Land nicht zahlen und säumig sein, werde er das Land nicht beschützen. Er werde Russland sogar ermutigen zu tun, "was immer sie wollen", sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat South Carolina.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 16. Februar 2024, 21:04

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

US-Erzeugerpreise steigen im Januar stärker als erwartet

Die US-Erzeugerpreise sind im Januar stärker als erwartet geklettert. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Preise auf der Produzentenebene um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen um 0,9 (Vormonat: 1,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten nur einen monatlichen Preisanstieg von 0,1 Prozent prognostiziert.

Stimmung der US-Verbraucher im Februar verbessert

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 79,6. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 80,0 erwartet. Bei der Umfrage Ende Januar lag er bei 79,0. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 78,4 (Vormonat: 77,1), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 81,5 (81,9) angegeben.

Habeck: Net Zero Industrial Act macht europäische Wirtschaft stärker

Der Net Zero Industrial Act der Europäischen Union (EU) wird die europäische Wirtschaft nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stärker machen und neue Investitionen auslösen. Dies sei zentral für mehr Wirtschaftssicherheit in der EU und den Weg in Richtung Klimaneutralität. Zuvor hatte der Ausschuss der Ständigen Vertreter in Brüssel dem Gesetz, das für die Produktion von mehr sauberen Technologien in der EU sorgen soll, zugestimmt. Deutschland hat sich für dessen Verabschiedung eingesetzt. Damit soll der Produktionshochlauf von Solar- und Windenergie, Batterieherstellung und Wärmepumpen in der EU beschleunigt werden.

Ministerium: Grünes Licht aus Brüssel für Klimaschutzverträge

Die Europäische Kommission hat die beihilferechtliche Genehmigung für das neue, innovative Instrument der Klimaschutzverträge erteilt, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin bekanntgab. In Kürze werde das Ministerium den ersten Förderaufruf starten.

Scholz: Schnüren militärisches Ukraine-Hilfspaket über 1,1 Milliarden Euro

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Ukraine weitere Militärhilfen im Wert von 1,1 Milliarden Euro zugesagt. "Heute schnüren wir ein weiteres militärisches Hilfspaket im Wert von etwa 1,1 Milliarden Euro für die Ukraine", sagte Scholz bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin. Dieses enthält nach den Worten des Kanzlers unter anderem die Lieferung von 36 Panzern und Haubitzen aus Industriebeständen, 120.000 Schuss Munition, zwei weitere Skynex-Luftverteidigungssysteme und dringend benötigte Flugkörper vom Typ Iris-T.

Behörden: Oppositionspolitiker Nawalny in Haft gestorben

Der inhaftierte russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist nach Angaben der Gefängnisbehörden gestorben. Der prominenteste Kremlkritiker Russlands starb am Freitag in der Strafkolonie in der russischen Polarregion, wie die Strafvollzugsbehörde FSIN mitteilte. Die Gründe für seinen Tod würden untersucht, hieß es weiter. Nawalny "fühlte sich nach einem Spaziergang schlecht und verlor fast unverzüglich das Bewusstsein", erklärte die Behörde. Medizinisches Personal sei sofort zur Stelle gewesen, auch sei ein Krankenwagen gerufen worden.

Macron warnt vor "humanitärer Katastrophe" bei Rafah-Offensive

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat beim Empfang des jordanischen Königs Abdullah II. vor einer "beispiellosen humanitären Katastrophe" im Fall einer israelischen Offensive auf die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens gewarnt. "Ich teile die Befürchtungen Jordaniens und Ägyptens, dass es zu einer gewaltsamen und massiven Vertreibung der Bevölkerung kommen könnte", sagte Macron in Paris. "Dies wäre ein erneuter schwerer Verstoß gegen das Völkerrecht und ein großes Risiko einer regionalen Eskalation", fügte er hinzu und verwies auf sein jüngstes Gespräch mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, den er ebenfalls davor gewarnt habe. Höchste Priorität habe die Einigung auf eine Waffenruhe.

Deutschland und Frankreich blockieren EU-Gesetz für Plattformarbeiter

Ein EU-Gesetz für mehr Rechte von Beschäftigten bei sogenannten Plattformfirmen wie Uber und Deliveroo ist vorerst am Widerstand von Deutschland und Frankreich gescheitert. Die beiden Länder sowie weitere kleinere EU-Mitgliedstaaten positionierten sich am Freitag auf Diplomatenebene in Brüssel gegen den mit dem EU-Parlament ausgehandelten Entwurf für das Gesetz. Die nötige Mehrheit von 15 Mitgliedstaaten und 65 Prozent der EU-Bevölkerung wurde dadurch nicht erreicht.

EU-Wettbewerbshüter prüfen mögliche Auftragsvergabe an chinesischen Zugbauer

Die Wettbewerbshüter der EU nehmen eine mögliche Auftragsvergabe für die Lieferung elektrischer Züge in Bulgarien an den chinesischen Hersteller CRRC unter die Lupe. Der riesige Staatskonzern werde verdächtigt, dank staatlicher Subventionen "ein unangemessen vorteilhaftes Angebot" eingereicht zu haben, sagte EU-Industriekommissar Thierry Breton am Freitag. Es handelt sich um die erste Untersuchung der EU-Kommission unter im vergangenen Jahr eingeführten neuen Wettbewerbsregeln.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 21. Februar 2024, 22:52

SAP schlägt für 2023 Dividende von 2,20 EUR je Aktie vor

SAP plant für 2023 eine Erhöhung der Dividende.
Der Vorstand werde den Aktionären eine Dividende von 2,20 Euro je Aktie vorschlagen, teilte der Software-Konzern mit. Dies entspreche einer Erhöhung um 0,15 Euro bzw. 7,3 Prozent gegenüber der für das Geschäftsjahr 2022 gezahlten Dividende.
Bei Zustimmung der Aktionäre und unter der Annahme, dass der Bestand an eigenen Aktien zum 31. Dezember 2023 unverändert bleibt, würde sich der Gesamtbetrag der ausgeschütteten Dividenden auf rund 2,568 (2022: 2,393) Milliarden Euro belaufen, was einer Ausschüttungsquote von 43,1 (2022: 139,6) entspreche.
Die Auszahlung solle am 21. Mai 2024 erfolgen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 22. Februar 2024, 20:46

Frankfurt wird Sitz neuer EU-Geldwäschebehörde

Frankfurt am Main wird Sitz der zukünftigen EU-Behörde zur Geldwäschebekämpfung (Amla). In einer gemeinsamen Abstimmung haben sich das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union für die deutsche Finanzmetropole entschieden, wie das Bundesfinanzministerium und die hessische Landesregierung bekannt gaben. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) betonte, die Bundesregierung habe sich intensiv für Frankfurt als Sitz der neuen Behörde eingesetzt. "Wir wollen den Finanzplatz dadurch weiter stärken, denn die Konkurrenz ist schärfer geworden und das Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Die Bekämpfung von Finanzkriminalität ist von hoher Priorität für uns", hob er hervor.

Als Behörde mit europäischer Perspektive werde Amla "die Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche auf eine neue Stufe heben", zeigte er sich überzeugt. "Frankfurt am Main wird als zentraler Finanzplatz in Europa weiter gestärkt", erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zudem über den Kurznachrichtendienst X. Laut Finanzministerium werden die Bundesregierung, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt Ansiedlung und Aufbau der Behörde finanziell unterstützen. Fest zugesagt sei ein Betrag von 10 Millionen Euro, der - unter Berücksichtigung der jetzt vorgesehenen Personalausstattung der Einrichtung - verdoppelt werde.

Die Amla soll den Angaben zufolge innerhalb der Europäischen Union die Führungsrolle bei der Bekämpfung von Geldwäsche einnehmen, sowohl im Bereich der Aufsicht als auch bei der Zusammenarbeit der zentralen Meldestellen (Financial Intelligence Units). Gemeinsam mit den zuständigen nationalen Behörden soll sie EU-weit eine einheitliche Anwendung der Rechtsvorschriften sicherstellen. Die neue Behörde soll noch 2024 ihre Tätigkeit aufnehmen und 2027 voll funktionsfähig sein.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Februar 2024, 22:23

Apple beendet Entwicklung von Elektroauto

Einem Bericht zufolge hat Apple seine Pläne zum Bau eines Elektroautos aufgegeben.
Der Konzern habe intern bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine Bemühungen zum Bau eines Elektroautos einstellt, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Personen sagten, dass einige der an dem Projekt beteiligten Mitarbeiter in die Apple-Abteilung für künstliche Intelligenz versetzt werden und sich auf generative KI-Projekte konzentrieren werden. Apple begann 2014 mit der Entwicklung eines Elektroautos, das von der Special Projects Group entwickelt wurde.
Apple lehnte eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Gerd Böhmer » 28. Februar 2024, 10:32

Bahndamm 68 hat geschrieben:Apple beendet Entwicklung von Elektroauto

Einem Bericht zufolge hat Apple seine Pläne zum Bau eines Elektroautos aufgegeben.
Der Konzern habe intern bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine Bemühungen zum Bau eines Elektroautos einstellt, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Personen sagten, dass einige der an dem Projekt beteiligten Mitarbeiter in die Apple-Abteilung für künstliche Intelligenz versetzt werden und sich auf generative KI-Projekte konzentrieren werden. Apple begann 2014 mit der Entwicklung eines Elektroautos, das von der Special Projects Group entwickelt wurde.
Apple lehnte eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab.


Morgens,

Die sollen sich nicht nur vom Auto, sondern endlich auch von ihren Wahnvorstellungen einer virtuellen Traumwelt durch "künstliche Intelligenz" verabschieden. Lief doch gerade in den Wirtschaftsnachrichten auf n-tv ein Bericht, das in wichtigen, lebensnotwendigen Bereichen und dem Handwerk die Fachkräfte fehlen und es im Bereich des Handwerkes teilweise zu monatelangen Wartezeiten auf Grund fehlender Kapazitäten und übertriebener Bürokratie kommt.
Aber ich habe es ja mitbekommen worum es diesen Technologiekonzernen geht - die wollen im Stile autoritärer Regime die Welt beherrschen und der Menschheit vorschreiben wie sie zu leben hat, obendrein würden die den Menschen am Liebsten noch einen Mikrochip implantieren, damit die uns kontrollieren und steuern können ... da war doch der Vertreter des Meta-Impeririums Anfang diesen Jahres in Davos sehr deutlich.
Nicht mit mir, ich will nicht nach den Wahnvorstellungen dieser Technologiekonzerne leben, einen Nutzen bringt es eh nicht ...
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 28. Februar 2024, 14:58

Wer bis jetzt immer noch nicht daran geglaubt hat, der weiß es jetzt: Bitcoin ist zurück – und wie.
Der Preis für einen Bitcoin übersprang am Mittwochnachmittag die Marke von 60.000 Dollar. Das hat Folgen: Der Gesamtwert der Kryptowährung überschreitet den Wert von einer Billion Dollar.

Der gestiegene Preis und das verstärkte Interesse an Bitcoin könnten mit der Einführung von Bitcoin-Spot-ETFs in den USA im Januar zusammenhängen. Diese Exchange Traded Funds (ETF) bieten Anlegern neue und einfache Möglichkeiten, in Bitcoin zu investieren. Und das, ohne die digitale Währung selbst erwerben zu müssen. Diesem Fonds flossen im ersten Monat nach Einführung rund 2,8 Milliarden Dollar zu, wie der Bericht unter Berufung auf Bloomberg hervorhebt.

Die aktuelle Preisentwicklung hat noch eine zweite Ursache: Schon bald könnten Veränderungen in der Bitcoin-Versorgung zu einem „Angebotsschock“ führen. Mitte April wird das sogenannte „Bitcoin-Halving“ erwartet, bei dem die Anzahl der täglich zum Netzwerk hinzugefügten Bitcoins von etwa 900 auf die Hälfte reduziert wird. Diese Verknappung des Angebots könnte den Preis von Bitcoin weiter in die Höhe treiben.


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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 28. Februar 2024, 21:08

Republikaner Mitch McConnell gibt Posten im US-Senat auf

Der Fraktionschef der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, gibt im November seinen Posten auf. Diese Amtszeit werde seine letzte als Chef der Republikaner sein, sagte der 82-Jährige am Mittwoch in einer Rede vor dem Kongress. Die überraschende Ankündigung wurde von Abgeordneten beider Parteien mit stehenden Ovationen im Plenarsaal gewürdigt.

McConnell ist seit 2007 der führende Republikaner im Senat und damit der am längsten amtierende Fraktionschef in der Geschichte des Kongresses. Von 2015 bis 2021 war er Senatsmehrheitsführer. In dieser Funktion blockierte er viele Gesetzesvorhaben der demokratischen Regierung unter Präsident Barack Obama und stärkte dessen Nachfolger Donald Trump nach der Amtsübernahme den Rücken.

Allerdings mehrten sich in den vergangenen Monaten die Bedenken hinsichtlich des Gesundheitszustands des republikanischen Senators. Im vergangenen Jahr war McConnell zwei Mal innerhalb weniger Wochen plötzlich während einer Pressekonferenz für mehrere Sekunden erstarrt. Im vergangenen März wurde er zudem nach einem Sturz bei einem privaten Abendessen ins Krankenhaus eingeliefert.

Trotz dieser Vorfälle hatte McConnell einen Rücktritt stets kategorisch abgelehnt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 2. März 2024, 11:50

Bahndamm 68 hat geschrieben:DWS will Strafanzeige gegen Ex-Wirecard-Führung stellen

Die Fondsgesellschaft DWS wird in der kommenden Woche Strafanzeige gegen den früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun, gegen den flüchtigen ehemaligen Finanzchef Jan Marsalek sowie weitere Verantwortliche erstatten.


Was man schon länger glaubte, aber heute weiß, er ist ein russ. Agent und lebt in Moskau!

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 12. März 2024, 22:03

Douglas gesucht

Die Douglas-Aktie verzeichnete im nachbörslichen Handel am Dienstag bei Lang & Schwarz eine rege Nachfrage. Die Titel, die in einer Preisspanne von 26 bis 30 Euro ausgegeben werden sollen, wurden im Graumarkt mit 32,00 zu 33,20 Euro gehandelt. Der erste Handelstag soll der 21. März sein. Die Parfümeriekette peilt eine Marktkapitalisierung zwischen 2,8 und 3,1 Milliarden Euro an sowie einen Streubesitz zwischen 29,3 und 31,8 Prozent.

Für die Aktien von Grand City Properties ging es um 2,2 Prozent nach unten. Das Unternehmen zahlt für 2023 keine Dividende und begründet dies mit den hohen Unsicherheiten an den Märkten.

Die Zalando-Aktie wurde 0,3 Prozent niedriger getaxt. Das Unternehmen kauft eigene Aktien zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Aktienoptionsprogrammen für Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder zurück. Das Unternehmen will bis zu 6 Millionen eigene Aktien für bis zu 100 Millionen Euro erwerben.
Der Aktienrückkauf beginnt am 13. März und endet spätestens am 26. Juli 2024.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 13. März 2024, 21:56

Cyberangriff auf französische Arbeitsagentur: Potenziell 43 Millionen Betroffene

Die französische Arbeitsagentur ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Es seien "potenziell" die Daten von 43 Millionen Menschen betroffen, teilte die Arbeitsagentur France Travail am Mittwoch mit. Dabei handele es sich sowohl um "aktuell eingeschriebene" Arbeitslose als auch um "Personen, die zuvor während der vergangenen 20 Jahre registriert waren".

"Das sind potenziell die Daten von 43 Millionen Menschen, die abgezogen wurden", erklärte France Travail. Es gebe derzeit keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit seit Sonntagabend vermeldeten Cyberangriffen auf mehrere französische Ministerien. Zu diesen Attacken hatten sich verschiedene Hacker-Gruppen bekannt, denen Verbindungen nach Moskau nachgesagt werden.

Erst im Februar hatte der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu angesichts russischer Drohungen mit "Sabotage und Cyberangriffen" gegen sein Ministerium in einer internen Notiz zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Auch mit Blick auf die Europawahlen am 9. Juni besteht in vielen europäischen Ländern die Sorge, dass Hacker aktiv werden könnten.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 15. März 2024, 21:02

Apple zahlt 490 Millionen USD wegen Tim Cooks China-Kommentar

Apple hat in einer Sammelklage einen Vergleich im Volumen von 490 Millionen US-Dollar erzielt. Investoren hatten behauptet, das Unternehmen habe die sinkende Nachfrage nach dem iPhone in China im Jahr 2018 verschwiegen.

Der iPhone-Hersteller und die Kläger reichten den Vergleichsvorschlag am Freitag beim US-Bezirksgericht in Nordkalifornien ein. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers muss ihn noch genehmigen.

Apple bestritt in der Vergleichsvereinbarung jegliches Fehlverhalten und betonte, mit der Einigung werde nur ein langwieriger und kostspieliger Rechtsstreit vermieden. Apple lehnte es ab, sich weiter zu äußern.

Shawn Williams, ein Anwalt der Kläger, sagte, der Vergleich sei ein großartiges Ergebnis für die Aktionäre.

Apple hat in seinem letzten Geschäftsjahr, das im September endete, 97 Milliarden Dollar verdient. Das bedeutet, dass der Dollarbetrag des Vergleichs vom Freitag weniger als zwei Tagen des Jahresgewinns des Unternehmens entspricht.

Der Norfolk County Council, die Verwaltungsbehörde des Norfolk Pension Fund in Großbritannien und der Hauptkläger in der Klage, reichte die Klage 2019 ein. Darin wurde Apple vorgeworfen, durch falsche und irreführende Aussagen über die Leistung des Unternehmens in China gegen das Bundeswertpapiergesetz verstoßen zu haben.

Anfang Januar 2019 gab Apple bekannt, dass sein iPhone-Geschäft in China Probleme hat, und senkte zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren seine vierteljährliche Umsatzprognose. Die Aktien fielen nach der Ankündigung um 10 Prozent.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 18. März 2024, 21:31

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutschland und Kanada schaffen Finanzierungsfenster für Wasserstoff

Deutschland und Kanada richten nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ein gemeinsames Finanzierungsfenster für Wasserstoffexportprojekte ein. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), und der kanadische Energieminister Jonathan Wilkinson hätten eine Absichtserklärung zur Einrichtung eines gemeinsamen "H2-Global-Finanzierungsfensters" unterzeichnet, teilte das Ministerium mit. Die Unterzeichnung sei Teil der deutsch-kanadischen Energie- und Wasserstoffpartnerschaft, um die Produktion und Abnahme von erneuerbarem Wasserstoff zu fördern.

EZB und Eba gründen gemeinsamen Ausschuss für Bankdaten

Die Europäische Zentralbank (EZB) und der Bankenregulierer Eba (European Banking Authority) wollen bei der Erhebung von Daten aus dem Bankensektor zusammenarbeiten. Wie EZB und Eba mitteilten, haben sie einen gemeinsamen Ausschuss für Bankdaten (Joint Bank Reporting Committee - JBRC) gegründet, mit dessen Hilfe die Effizienz der Datenerhebung erhöht und die Kostenbelastung für die Banken gesenkt werden soll.

Ökostrom-Verband BEE: 100 GW zusätzliche Stromleistung bis 2030 möglich

Die erneuerbaren Potenziale übersteigen nach Berechnungen des Bundesverbands Erneuerbarer Energien (BEE) die geplante Leistung an Wasserstoff-ready-Kraftwerken bei weitem. So seien 100 Gigawatt (GW) an zusätzlicher flexibler erneuerbarer Leistung möglich. Der Verband forderte in einem Positionspapier, dass die Bundesregierung die kostengünstigen Potenziale der erneuerbaren Energien fördern und ihre Kraftwerksstrategie zügig weiterentwickeln sollte. Außerdem müssten Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und der Strommarkt reformiert werden.

Daniela Brönstrup soll Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur werden

Neue Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur soll Daniela Brönstrup werden. Der Beirat der Agentur schlug die 51-jährige Abteilungsleiterin aus dem Bundeswirtschaftsministerium als Nachfolgerin von Wilhelm Eschweiler vor, der nach zwei Amtszeiten Ende April ausscheiden wird.

Scholz: Deutschland sollte bei Militärhilfen für Ukraine besonnener diskutieren

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wünscht sich in Deutschland eine abgewogenere und besonnenere Debatte um die Militärhilfen für die Ukraine. Deutschland sei in Europa der mit Abstand größte militärische Unterstützer des von Russland angegriffenen Landes. Notwendig sei ein besonnenes Abwägen aller Für und Wider von jeweiligen Hilfen, so Scholz, der zuletzt wegen seiner ablehnenden Haltung zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern auch innerhalb der Regierungskoalition unter Druck geraten ist.
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