Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 23. April 2022, 09:31

Verratnix hat geschrieben:Ja und nein. Dieses Transnistrien gibt es ja offiziell genauso wenig wie die jetzt neu ausgerufenen Staaten Luhansk und Donbas (und was weiß ich noch alles).

Nach meiner Auffassung (die muss aber nicht richtig sein) gehört das nach wie vor zu Moldawien.


Dein letzter Satz könnte in Tiraspol auf Widerspruch stoßen. Wobei, meine rumänischen Bekannten würden sogar behaupten das Moldawien zu Rumänien gehört...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2022, 13:26

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Das CAESAR-Artilleriesystem von Nexter.

Sparta


Wieviel dB (A) hat das Ding bei Abschuss?
AZ


Warum willst du das wissen?


Nur so. Ich sah die Soldaten auf dem Bild, wie sie sich die Ohren zuhielten und fragte mich, warum es dafür keinen Gehörschutz gibt.
AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2022, 13:27

meine rumänischen Bekannten würden sogar behaupten das Moldawien zu Rumänien gehört...

Aha, dann wären sie also in der Nato?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Verratnix » 23. April 2022, 14:08

Das war wohl tatsächlich irgendwann mal so. Amtssprache ist glaube ich, auch rumänisch.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 23. April 2022, 14:20

augenzeuge hat geschrieben:
Nur so. Ich sah die Soldaten auf dem Bild, wie sie sich die Ohren zuhielten und fragte mich, warum es dafür keinen Gehörschutz gibt.
AZ

Ohropax ist damit im Krieg groß und reich geworden, vielleicht haben die Russen auch sowas drin. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2022, 15:44

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Nur so. Ich sah die Soldaten auf dem Bild, wie sie sich die Ohren zuhielten und fragte mich, warum es dafür keinen Gehörschutz gibt.
AZ

Ohropax ist damit im Krieg groß und reich geworden, vielleicht haben die Russen auch sowas drin. [flash]


Das reicht gar nicht mehr.
https://esut.de/2020/07/meldungen/21981 ... echsaetze/

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Beethoven » 23. April 2022, 16:03

Der Knall beim Abfeuern eine Kanone / Haubitze ist unglaublich laut und da er so als Stoß kommt, auch sehr, sehr gefährlich für die Ohren.
Viele Artilleristen haben im späteren Leben Probleme mit dem Gehör.

Wer solch einen Knall noch nicht gehört hat, der wird sich sehr wundern. Ich vermute, etwas Lauteres hörte er noch nie. [shocked]
Da sind Schüsse aus einem Gewehr, ein liebliches säuseln.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 23. April 2022, 16:18

augenzeuge hat geschrieben:
meine rumänischen Bekannten würden sogar behaupten das Moldawien zu Rumänien gehört...

Aha, dann wären sie also in der Nato?
AZ


Hä? Irgendwas musst du falsch verstanden haben...beschäftige dich mal ein wenig mit der Geschichte der Gegend...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 23. April 2022, 16:37

Beethoven hat geschrieben:Der Knall beim Abfeuern eine Kanone / Haubitze ist unglaublich laut und da er so als Stoß kommt, auch sehr, sehr gefährlich für die Ohren.
Viele Artilleristen haben im späteren Leben Probleme mit dem Gehör.
[...]

Kann ich bestätigen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2022, 17:05

Deshalb hab ich gefragt. Ich dachte mir das schon, als ich das Bild sah. Mit Ohren zuhalten kommt man da nicht weit.

Ein Knalltrauma ist da vorprogrammiert.

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 23. April 2022, 17:52

augenzeuge hat geschrieben:Deshalb hab ich gefragt. Ich dachte mir das schon, als ich das Bild sah. Mit Ohren zuhalten kommt man da nicht weit.

Ein Knalltrauma ist da vorprogrammiert.

AZ


Die Soldaten haben natürlich Gehörschutz auf, pressen den mit den Händen aber noch zusätzlich an die Ohren, denn wie hier schon gesagt,
das kracht mächtig gewaltig.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon marder » 23. April 2022, 17:54

Mund weit auf und Ohren schützen.
Der Explositonsdruck zereisst dir ansonsten das Trommelfell.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 23. April 2022, 18:16

Noch mal kurz ein Gedanke von mir zu den T - 72 die an die Ukraine geliefert werden sollen.

Wenn ich da was zu sagen hätte, würde ich mal freundlich bei den Israelis anklopfen und fragen, ob sie mal 100 Trophy Active Protection System (APS) liefern könnten?

Die Israelis haben schon sehr zeitig mit der Entwicklung so eines aktiven Panzerabwehr Systems begonnen und mittlerweile in meinen Augen das beste APS der Welt daraus
gemacht. Hintergrund waren die ständigen Angriffe mit allen möglichen PALR russischen Typs auf ihre Merkava Panzer im Einsatz. Die ersten APS wurden gegen RPG 7 und RPG
30 entwickelt. Das neueste APS zerlegt selbst russische Kornet ATGM die der Javelin ebenbürtig sind und soll sogar gegen feindlich Panzer HEAT Munition wirksam sein. Laut
Angaben der Israelis sollen im Einsatz 5400 Angriffe mit PALR gegen Merkava durch das APS verhindert worden sein.



Das beste ist, dass man das israelische APS sehr schnell auch auf / in einem T - 72 installieren könnte. Die so nachgerüsteten und somit enorm Kampfwertgesteigerten T - 72
würden in der Ukraine bei den Russen Angst und Schrecken verbreiten, denn die Kanone des T - 72 ist ja mit der eines T - 90 praktisch identisch. Im direkten Gefecht wären
die T - 72 mit ihrem APS den T - 90 dann aber wohl weit überlegen und müssten sich um Angriffe durch PALR nicht kümmern, da diese vom APS abgewehrt werden.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2022, 18:41

Russland meldet die Zerstörung von Waffen aus den USA und von europäischen Staaten in Odessa. Sie seien in einem Logistik-Terminal gelagert worden und durch Hochpräzisions-Raketen vernichtet worden, schreibt das Verteidigungsministerium im Internet. Es gibt zudem bekannt, dass die russischen Streitkräfte heute bis zu 200 ukrainische Soldaten getötet und mehr als 30 Fahrzeuge zerstört hätten.


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Beethoven » 24. April 2022, 06:32

Ja Sparte, diese Abstandsvernichtungsmittel sind für die Besatzungen der angegriffenen Technik eine gute Sache, gibt es aber nicht nur bei den Israelis.
Ob das israelische System nun das Beste ist, kann ich nicht einschätzen.

Trennung

Was wir gegenwärtig in der Ost- und Südukraine erleben ist ein völkerrechtlich noch nicht klar definierter, "hybrider Krieg".

Solch ein Krieg wird geführt von regulären und irregulären Truppen unter Einbeziehung von Fake News, Manipulation der Bevölkerung aber vor allem der kämpfenden Truppen und dem Krieg durch Cyberangriffe auf die Truppenführung, die Elektronische- und Luftaufklärung, Truppenaufklärung, als auch auf jedwede staatlichen Medien oder die Industrie.
Dabei wird sehr stark auf das Mittel des Terrors zurück gegriffen um den Siegeswillen der anderen Kriegspartei zu brechen.

Und genau so machen es die Russen gegenwärtig, habe ich den Eindruck.

Im Weiteren, aber das schrieb ich wohl schon mal, haben die Russen ihre Taktik und hier vor allem den Aufbau der Gefechtsordnung, radikal umgestellt.

Zu Zeiten der militärischen Blöcke, kämpften in der Regel Regimenter in vorgegebenen Streifen als taktische Einheit.
So ein Regiment bestand aus drei Strukturbataillonen (z.B. 3 Mot.-Schützenbataillonen in einem Mot.-Schützenregiment), einem Bataillon anderer Struktur (z.B. einem Panzerbataillon), einer Artillerieabteilung, und weiteren Kompanien (Flugabwehr, Aufklärungskompanie, Panzerabwehrkompanie und weiteren Kompanien) die geführt werden mussten. Hinzu kamen noch Verstärkungsmittel des vorgesetzten Kommandeurs. Also durchaus 1.800 bis 2.000 Soldaten und über 140 bis 170 gepanzerte Systeme, die vom jeweiligen Kommandeur zu führen waren, bei einem Mot.-Schützenregiment.

Die Amerikaner hatten seit Ende der 70-er / Anfang der 80-er Jahre diese Art des Aufbaus einer Gefechtsordnung abgelegt und stellten Bataillonskampfgruppen aus unterschiedlichsten Elementen, ausgerichtet auf die zu erfüllende Aufgabe, aus dem Bestand ihrer Brigaden, ganz konkret, zusammen.

Diese Taktik und den Aufbau der Gefechtsordnung haben die Russen anscheinend übernommen.
Was sie aber bisher nicht in den Griff bekommen haben, so erscheint es mir, ist die Aufklärung auf dem Gefechtsfeld oder dem Marsch in Voraussicht des Eintritts ins Gefecht. Deshalb hatten Sie in den ersten 4 Wochen diese enormen Verluste. Ich kann nur hoffen, dass sie diesen Fehler schön weiter begehen.

Eben hörte ich, dass die Russen nun doch das Stahlwerk angreifen. Ich kann nur hoffen, dass die Ukrainer jede Menge Claymore-Minen haben und diese wirkungsvoll gegen die Infanterie einsetzen.
Ist nämlich erstmal die Infanterie geschwächt, lassen sich gepanzerte Fahrzeuge der Reihe nach vernichten in solchem Gelände, wie es das Stahlwerk dar stellt.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Verratnix » 24. April 2022, 06:50

War schon mal Thema: Bosch Teile in LKW und Tigr Gefechtsfahrzeugen. Siehe Bild bei Twitter:

https://mobile.twitter.com/Osinttechnic ... 6271376385

Wie damals von mir vermutet, u.a. auch Steuergeräte. Im diesem konkreten Fall ein Mitorsteuergerät von Bosch "Made in China".

Wundert mich in keinster Weise. Der Motor des Tigr ist ein Cummins Diesel. Die Entwicklung geht zurück auf einen Auftrag aus dem arabischen Raum um 2000 rum.

Nebem dem Tigr laufen in RUS Iveco Lynx. Auch hier volle Westtechnik.

Über Kamaz 3 und 4 Achser braucht man sich nicht unterhalten oder Gedanken machen. Da stecken z.T. ZF Getriebe drin, Wabco Bremsen, etc. Unbekannt ist, wieviel now how In den Motoren, Achsen, etc aus dem Westen steckt.

Dem Joint Venture mit Mercedes sei Dank!

Aber selbst MAN und MTU (Schiffsmotoren) dürften Technik in den Osten "verschoben" haben, selbst Rheinmetall war dabei. Ging ja um einige Mio Dollar bzw Euro.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 24. April 2022, 09:00

Tja, Wandel durch Handel. Im Falle China sieht die Sache nochmal schlimmer aus, auch wenn das nicht offen angesprochen wird.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 24. April 2022, 09:37

Jetzt soll ein 110 Jahre altes Schiff die Moskwa bergen? [flash]

Es war der bisher schwerste Verlust der russischen Invasionsstreitmacht: der Untergang des Kriegsschiffs „Moskwa“ im Schwarzen Meer. Um das Wrack zu untersuchen und zu bergen, schickt die russische Marine ein ganz besonderes Bergungsschiff: die 110 Jahre alte „Kommuna“. Das berichtet der Marine-Experte H.I. Sutton.

Die „Kommuna“ wurde bereits 1912 vom Stapel gelassen, sie dürfte zu den ältesten noch aktiven Kriegsschiffen der Welt gehören. Das Bergungsschiff mit Doppelrumpf war bereits für die Kaiserliche Russische Marine, die Sowjetmarine und die russische Marine im Dienst.

Ursprünglich war sie vor allem dafür gedacht, havarierte U-Boote zu bergen, später wurde sie als Transportschiff für kleinere Rettungs-U-Boote eingesetzt.


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 24. April 2022, 09:52

augenzeuge hat geschrieben:
Russland meldet die Zerstörung von Waffen aus den USA und von europäischen Staaten in Odessa. Sie seien in einem Logistik-Terminal gelagert worden und durch Hochpräzisions-Raketen vernichtet worden, schreibt das Verteidigungsministerium im Internet. Es gibt zudem bekannt, dass die russischen Streitkräfte heute bis zu 200 ukrainische Soldaten getötet und mehr als 30 Fahrzeuge zerstört hätten.


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Ja Russland meldet viel...Mich erinnert dieser Sprecher aus dem Verteidigungsministerium an diesen Typen aus Bagdad...Comical Ali.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Verratnix » 24. April 2022, 10:08

Zumindest wurde tatsächlich ein Logistikzentrum getroffen. Ich habe gestern dazu eine Szene von einer Überwachungskamera gesehen. Der Lkw der unmittelbar daneben stand, da flog der Auflieger auf die Seite. Auf einem weiteren Bild war auch die Zugmaschine ausgebrannt.

Die Granate oder Rakete schlug unmittelbar vor den Ladeluken ein, geschätzt 10 m davor.

Ob das tatsächlich in Odessa war und ob dort die Waffen lagerten wird wohl kaum einer genau sagen können und wollen. Man sollte allerdings den Russen schon zutrauen können das sie die Lieferungen von Waffen überwachen und auswerten können. Die haben mit Sicherheit auch Satelliten die sie entsprechend ausgerichtet haben.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 24. April 2022, 10:18

Die Ukraine meldet:
Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge eine russische Kommandozentrale in der südlichen Region Cherson zerstört. Das berichtet das ukrainische Verteidigungsministerium auf Facebook. Demnach wurden bei dem Angriff zwei russische Generäle getötet. Ein weiterer wurde demnach in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht.

Dieser Krieg wird erst zu Ende sein, wenn alles in der Ukraine zerstört ist. Auch die zig tausenden gefallenen russ. Soldaten zählen nicht.
Leider. Ein Embargo gegen Russland wird nicht ausreichen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 24. April 2022, 10:41

augenzeuge hat geschrieben:Jetzt soll ein 110 Jahre altes Schiff die Moskwa bergen? [flash]

Es war der bisher schwerste Verlust der russischen Invasionsstreitmacht: der Untergang des Kriegsschiffs „Moskwa“ im Schwarzen Meer. Um das Wrack zu untersuchen und zu bergen, schickt die russische Marine ein ganz besonderes Bergungsschiff: die 110 Jahre alte „Kommuna“. Das berichtet der Marine-Experte H.I. Sutton.

Die „Kommuna“ wurde bereits 1912 vom Stapel gelassen, sie dürfte zu den ältesten noch aktiven Kriegsschiffen der Welt gehören. Das Bergungsschiff mit Doppelrumpf war bereits für die Kaiserliche Russische Marine, die Sowjetmarine und die russische Marine im Dienst.

Ursprünglich war sie vor allem dafür gedacht, havarierte U-Boote zu bergen, später wurde sie als Transportschiff für kleinere Rettungs-U-Boote eingesetzt.


AZ
V

Man will “sensible Materialien” aus dem Wrack zu bergen. Es ist unklar, wonach genau das russische Bergungsteam nun sucht. Experten zufolge könnte es sich aber um kryptologisches Material handeln – also Funkgeräte und Schlüssel mit Geheimcodes. Aber auch Waffen und Protokolle, die für eine ausländische Macht von Interesse sein könnten, wären ein triftiger Grund für Russland, eine solche Bergungssaktion durchzuführen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 24. April 2022, 11:28

augenzeuge hat geschrieben:Die Ukraine meldet:
Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge eine russische Kommandozentrale in der südlichen Region Cherson zerstört. Das berichtet das ukrainische Verteidigungsministerium auf Facebook. Demnach wurden bei dem Angriff zwei russische Generäle getötet. Ein weiterer wurde demnach in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht.
[...]

Die "New York Times" zitiert den früheren ukrainischen Geheimdienstoffizier mit den Worten, dass sich zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 50 russische Offiziere in der Kommandozentrale aufgehalten hätten: "Ihr Schicksal ist unklar, aber ich glaube, es geht ihnen miserabel."

-> Link

Bald muss Putin den Laden alleine schmeissen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon steffen52 » 24. April 2022, 12:46

Schweiz stoppt Munition für deutsche Ukrainer-Panzer. Die Schweiz hat die Weitergabe von in der Schweiz hergestellte Munition, die im Schützenpanzer Marder verwendet wird, verboten.
Mit dem Verweis auf die Schweizer Neutralität. Also auch so etwas gibt es. [denken]
Gruß steffen52
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 24. April 2022, 13:19

steffen52 hat geschrieben:Schweiz stoppt Munition für deutsche Ukrainer-Panzer. Die Schweiz hat die Weitergabe von in der Schweiz hergestellte Munition, die im Schützenpanzer Marder verwendet wird, verboten.
Mit dem Verweis auf die Schweizer Neutralität. Also auch so etwas gibt es. [denken]
Gruß steffen52


Wieso stellt die Schweiz überhaupt Munition her? Da ist doch absehbar, dass es der Neutralität schadet. [muede]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 24. April 2022, 13:27

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Schweiz stoppt Munition für deutsche Ukrainer-Panzer. Die Schweiz hat die Weitergabe von in der Schweiz hergestellte Munition, die im Schützenpanzer Marder verwendet wird, verboten.
Mit dem Verweis auf die Schweizer Neutralität. Also auch so etwas gibt es. [denken]
Gruß steffen52


Wieso stellt die Schweiz überhaupt Munition her? Da ist doch absehbar, dass es der Neutralität schadet. [muede]
AZ

Deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine werden einem Medienbericht zufolge auch durch ein Veto der Schweiz erschwert. Die Regierung in Bern habe die Weitergabe von in der Schweiz hergestellter Munition, die im Schützenpanzer Marder verwendet werde, durch Deutschland an die Ukraine verboten, berichtet die "Sonntagszeitung". Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall, der den Marder baut, produziert die Munition demnach in der Schweiz.

-> Link

Das wird ja immer pein- und bedenklicher. Nicht nur, dass man "blank" dasteht, sondern man muss erst noch in der Schweiz um Erlaubnis bitten, ob und wie man das eigene Gerät überhaupt verwenden darf. Abhängig von Russland, von China, der Schweiz, Brüssel, etc. [shocked]

Ari
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 24. April 2022, 13:29

Ja, Ari, dass ist so, als ob du in die Kirche fahren musste, um dir ein Kondom zu holen. [laugh]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Dr. 213 » 24. April 2022, 16:44

gelöscht, das Thema ist dafür zu ernst.
Dr. 213
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Bahndamm 68 » 24. April 2022, 16:50

Ich versteh es nicht????

aus der Bild-Zeitung:
Russland behauptet: Ukraine beschießt Grenzdorf
Nach russischen Angaben ist ein russisches Dorf nahe der Grenze von ukrainischer Seite beschossen worden. Bei dem Vorfall in der Region Belgorod sei niemand verletzt worden, sagt Vertreter der örtlichen Behörden der Nachrichtenagentur Tass zufolge. Es seien auch keine Schäden entstanden.

Die Russen dürfen in der Ukraine im Grunde genommen alles, „schießen, morden, vernichten und zerstören".
Die Ukrainer dürfen Verteidiger in ihrem eigenen Land, nicht aber als Angreifer auf „fremden Territorium“, sein?
Die Russen dürfen Angreifer auf fremdes Territorium sein. Keine Macht der Welt darf aber sie, die Russen nicht angreifen.
Ist das russische Territorium ein Heiligtum?
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon steffen52 » 24. April 2022, 17:39

Bahndamm 68 hat geschrieben:Die Ukrainer dürfen Verteidiger in ihrem eigenen Land, nicht aber als Angreifer auf „fremden Territorium“, sein?

Genau so ist es. Die Ukrainer sind Verteidiger ihrer Heimat und sind keine Aggressoren wie die Russen. Das unterscheidet beide von einander.
Gruß steffen52
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