von Bahndamm 68 » 23. März 2022, 20:25
In Russland ist etwas in Bewegung:
In der vorigen Woche wollte Lawrow nach China fliegen und kehrte wieder um. Warum, ist nicht gesagt worden.
Heute kommt die Aufklärung.
1.
Ein Berater, an dritter Position im Staate von Putin, hat sein Amt niedergelegt. Mit Kind und Kegel vermutlich in die Türkei geflüchtet. Dann wird es weiter gehen in Richtung USA und wird dort Volk und Land und die Offenbarung über Putin geben.
2. Wo ist der Mann hinter Putin, Verteidigungsminister Schoigu, ein bisheriger treuer Verbündeter? Seit zwei Wochen weg von der Bildfläche.
3.
Regierungschef Mischustin, auch weg von der Bildfläche.
4.
Medwedew warnt die USA und den Rest der Welt, Russland weiterhin zu demütigen und wirtschaftlich zu isolieren. Er spricht von der atomaren Katastrophe. Was immer dies zu bedeuten hat.
Hat Putin jetzt mit dem Frühjahrsputz seiner Getreuen begonnen? Oder ist sein Blitzkrieg gescheitert?
Ja, so ist das in diktatorisch geführten Staaten, nur nicht offen zu sein. Wenn es stimmen sollte, dass Putin nach seiner Rede zum 8. Jahrestag der Krim-Eroberung, dass er im Lande ca. 70 Prozent Zustimmung findet. Dann ist es nicht nur die Regierung und die als Handlanger fungierten Geheimdienste. Nein, dann trägt auch das jubelnde Volk eine große Verantwortung.
Medwedews Worte in Deutsch übersetzt, lautet, „Wollt ihr den totalen Krieg“?
Welche Möglichkeit hat der „Staatsmann“ Wladimir Putin:
1.
Er setzt sich selbst die Pistole an den Kopf. Es wird zwar morgen über ihn noch gesprochen, aber ins Mausoleum auf dem Roten Platz zu Lenin, kommt er nicht.
2.
Im Kreml findet ein Putsch durch die Armee statt – die wahrscheinlichste Lösung.
3.
Putin gibt auf und tritt zurück – die unwahrscheinlichste Lösung. Ein russischer Bär wird kämpfen, bis er geschlagen ist, aber nicht zum Ritter.
Gibt es hier immer noch Kenner und Liebhaber von diesem russischen Volk?
Noch ein kleiner Hinweis:
Stalin gab den Befehl seinen Soldaten den Marsch gen Westen. Wer nicht laufen oder rennen wollte, der wurde von hinten erschossen.
Und jetzt ein Hinweis der Tatsachen von mir selbst erlebt.
Wir hatten am Ende der Ausbildung eine „Drei-Tages-Übung“. Den Abschluss der Übung war ein 10 km Eilmarsch in voller Ausrüstung.
Ich, der Esel immer zuerst, lief neben meinem Kompaniechef (Oberleutnant). Der wiederum neben einem Kontrolloffizier (auch Oberleutnant). Ich trug neben meiner Kaschi und dem Rucksack noch ein leichtes Maschinengewehr (Gewicht nicht mehr bekannt) eines schwächeren Kameraden. Ich wollte meine soldatische Stärke demonstrieren. Nochmals es sollte ein Eilmarsch darstellen und dies in sengender Hitze. Es war aber ein dahin schleichen Marsch. Mein Kompaniechef, wollte auch glänzen, wie ich auch, jedoch vor dem Kontroller und sprach die Worte, die ich auch verstehen konnte oder sollte.
„Im Ernstfall, würde ich jetzt 3-5 Soldaten erschießen, dann laufen die Anderen wieder, wie die Hasen“!
Das war im Juli / August 1967 in Friedenszeiten. Ich musste aus inneren Gefühlen eine Antwort darauf geben. Sie führt aber zu weit weg, von Putin-Thread.
Es war einmal, die Denkungsweise ist geblieben, jetzt aber in diesem totalitären System. Nichts gelernt aus den beiden Weltkriegen.
So is dat Leben, die Frage, wie lang noch?
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.