Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 2. März 2022, 13:49

Kaum zu glauben. Sparta, was sagst du, wenn du das alles siehst?
https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 2. März 2022, 13:52

Lawrow droht ja schon wieder mit Atomkrieg, sollte der mal in DenHaag vor Gericht stehen, schicke ich ihm ne Grußkarte!
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 2. März 2022, 16:20

augenzeuge hat geschrieben:Kaum zu glauben. Sparta, was sagst du, wenn du das alles siehst?
https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
AZ


Was soll er sagen....? Nach meinem Dafürhalten, stimmt mit dem ganzen russischen Angriffsszenario etwas nicht. Und zwar von Anfang an.

Erst lungern wochenlang (mind. 10) die Truppen bei Eiseskälte untätig an der Grenze herum oder werden mit gewaltigem Aufwand (per Bahn ? oder per eigenem Fahrwerk?) über hunderte Kilometer herangeführt, was bereits einen unheimlichen Aufwand an Logistik erfordert (Transportfahrzeuge, Sprit, Verpflegung, Biwak, Nachschub).

Dann fahren die über Wochen bereits vom "Manöver" ausgelaugten Helden durch die weitläufigen Landschaften der Ukraine im Matsch des milden Winters, der ihre Fahrzeuge, die allesamt nicht für weite Strecken ausgelegt sind, technisch ungemein fordert und deshalb vermutlich reihenweise ausfallen lässt. Vom aufkommenden Spritmangel in den riesigen Distanzen der Ukraine mal abgesehen.

Haben die keinen Plan?

Twitter:
Die staatliche Behörde, die für die Autobahnen und Verkehrszeichen der Ukraine zuständig ist, hat die Menschen in der Ukraine aufgefordert, Straßenschilder zu entfernen und Markierungen zu manipulieren, die von russischen Truppen hinterlassen wurden, um ihr Vorankommen zu verlangsamen.


Das hat schon 1968, bei der Okkupation der Tschechoslowakei, funktioniert. Wegweiser, Straßenschilder und auch militärische Hinweise der schnellen Voraustruppen wurden entfernt oder auch absichtlich falsch wieder aufgestellt.

Ganze Truppenteile wurden auf eine Irrfahrt durchs Land geschickt. Manche Truppen landeten überraschend an der Grenze zur DDR.

Damals ging die Invasion reibungsloser. Ohne militärische Gegenwehr okkupierten innerhalb von 12 Stunden, in der Nacht zum 21. August 1968, 495000 Soldaten, 2300 Panzer und 700 Flugzeuge das Land. Luftlandetruppen besetzten den Flugplatz der Hauptstadt und sorgten so für ungehinderten Truppeneinmarsch.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 2. März 2022, 17:26

pentium hat geschrieben:Twitter:
Die staatliche Behörde, die für die Autobahnen und Verkehrszeichen der Ukraine zuständig ist, hat die Menschen in der Ukraine aufgefordert, Straßenschilder zu entfernen und Markierungen zu manipulieren, die von russischen Truppen hinterlassen wurden, um ihr Vorankommen zu verlangsamen.


Das hat schon 1968, bei der Okkupation der Tschechoslowakei, funktioniert. Wegweiser, Straßenschilder und auch militärische Hinweise der schnellen Voraustruppen wurden entfernt oder auch absichtlich falsch wieder aufgestellt.

Ganze Truppenteile wurden auf eine Irrfahrt durchs Land geschickt. Manche Truppen landeten überraschend an der Grenze zur DDR.



Als Laie fällt es mir schwer, eine hochtechnisierte und überlegene Invasion einer Supermacht zu erkennen, die noch dazu ihr bekanntes, früheres Land überfällt, welches sie perfekt kennen müsste.

Das man heute noch im Zeitalter der Navis auf Straßenschilder achten muss, lässt mich nur den Kopf schütteln. Schlimm, wenn solche Dilettanten die Macht über Atomwaffen haben, wer weiß, welchen Knopf die dann drücken und wo die dann landen..... [angst]

Aufruf an russische Mütter: Holt eure gefangenen Söhne in Kiew ab
Das ukrainische Verteidigungsministerium ist nach eigenen Angaben bereit, gefangene russische Soldaten an ihre Mütter zu übergeben - wenn diese "in die Ukraine kommen, um sie abzuholen". Das Verteidigungsministerium veröffentlicht Telefonnummern und eine E-Mail-Adresse, über die Informationen über gefangene russische Soldaten abgefragt werden können. An die Mütter der Soldaten gerichtet heißt es: "Sie werden empfangen und nach Kiew gebracht, wo Ihr Sohn an Sie zurückgegeben wird." "Anders als die Faschisten (von Kreml-Chef Wladimir) Putin führen wir keinen Krieg gegen Mütter und ihre gefangenen Kinder", schreibt das Verteidigungsministerium. Nach Angaben Kiews nahm die ukrainische Armee seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor knapp einer Woche dutzende Soldaten fest. Über eine Hotline des Verteidigungsministeriums können russische Eltern abfragen, ob ihre Söhne zu den von der ukrainischen Armee gefangenen oder getöteten Armeeangehörigen gehören.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon steffen52 » 2. März 2022, 17:35

https://www.bild.de/politik/2022/politi ... .bild.html
Nun sind aus Deutschland die versprochenen Waffen angekommen, auch wenn es nicht die riesige Menge ist( wurde mühsam zusammen gekratzt) so ist es wenigstens was. [super]
Gruß steffen52
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 2. März 2022, 17:52

Danny, ich hoffe doch, dass du den russischen Freunden, welche noch zweifeln, ein paar Infos sendest...

https://twitter.com/i/status/1498924222277632003

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 2. März 2022, 17:56

ich habe mit meinem Socio auf Cuba gesprochen, die fallen auch nicht auf Putins Propaganda rein. Ein Verrückter sei Putin.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Werner Thal » 2. März 2022, 17:57

SPIEGEL-Umfrage - Große Mehrheit unterstützt sicherheitspolitische Kehrtwende

Der Krieg gegen die Ukraine verändert das Russlandbild der Deutschen. Die SPIEGEL-Umfrage zeigt:
Die große Mehrheit sieht Putins Riesenreich als Bedrohung - und begrüßt die geplante Stärkung der Bundeswehr.

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... da16dfcb95

W. T.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 2. März 2022, 18:04

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Kaum zu glauben. Sparta, was sagst du, wenn du das alles siehst?
https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
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Was soll er sagen....? Nach meinem Dafürhalten, stimmt mit dem ganzen russischen Angriffsszenario etwas nicht. Und zwar von Anfang an.

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Dann fahren die über Wochen bereits vom "Manöver" ausgelaugten Helden durch die weitläufigen Landschaften der Ukraine im Matsch des milden Winters, der ihre Fahrzeuge, die allesamt nicht für weite Strecken ausgelegt sind, technisch ungemein fordert und deshalb vermutlich reihenweise ausfallen lässt. Vom aufkommenden Spritmangel in den riesigen Distanzen der Ukraine mal abgesehen.

Haben die keinen Plan?

Na ja, am Beispiel Kiew lief der Transport zur Grenze wohl weitestgehend über die Bahn und von der (belarusischen?) Grenze bis nach Kiew ist es nicht allzu weit. Die US-Amerikaner kamen hier im März 1945 mit den Panzern über die Autobahn.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 2. März 2022, 18:09

Merkwürdig, dass man z.B. den Maidan-Platz noch live sehen kann. Heute Nachmittag konnte man die Errichtung kleinerer Barrikaden verfolgen. Autos fahren dort nach wie vor.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 2. März 2022, 18:26

Ari@D187 hat geschrieben:Merkwürdig, dass man z.B. den Maidan-Platz noch live sehen kann. Heute Nachmittag konnte man die Errichtung kleinerer Barrikaden verfolgen. Autos fahren dort nach wie vor.

Ari


So wie hier:
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Bahndamm 68 » 2. März 2022, 18:32

Was ist wichtiger oder auch schwerwiegender, ein Blatt Papier, wo rauf geschrieben steht, dass kriegerische Handlungen vorgenommen werden, wenn ein NATO-Land angegriffen wird, gegenüber der Opferung von Menschenleben mit entsprechenden Sachwerten.
NATO-Vertrag: „Der NATO-Bündnisfall wird in Artikel 5 des Nordatlantikvertrags von 1949 definiert. Darin vereinbaren die Vertragsparteien, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird".

Die NATO hält ihr Versprechen nicht einzugreifen. Also nochmals, wie viel Menschen müssen erst noch auf dem Schlachtfeld, sowie unter den Trümmern der Häuser sterben?

Russland hingegen nimmt die Hilfe ausländischer diktatorischer Staaten in Anspruch, sprich Belarus oder wie heute gemeldet, ca. 400 tschetschenische Söldner. Das Teile der Wagner Gruppe auch bereits unterstützend kämpfend eingegriffen haben, muss ich anerkennen. Sie sollen ja alle Russen sein. Sie alle sind eingesetzt, um Menschen zu vernichten.

Ja und Ukraine, sie fordern Unterstützung vom Westen, von der NATO. Hier rührt sich wenig, weil das Menschenleben wenig Wert besitzt. Hier hat ein Stück Papier größere Priorität.
Wann haben sich Sportler in der Welt so vehement für ihr eigenes Land eingesetzt, wie die beiden Klitschko Brüder? In Friedenszeiten waren sie beide in Deutschland und haben gespendet für die Aktion „Ein Herz für Kinder“. Leider zählt dies heute nicht mehr, war ja auch gestern.

Und was machen unsere Generale a.D., sie plaudern über die Standorte in den Medien über die Atomwaffenlager in Deutschland von den Amerikanern. Und was machen die Medien mit all ihren Möchtegernpolitikern, sie plaudern seit Jahren über diese Nestbereiche. Und Putin lächelt darüber, er brauch ja nur die Koordinaten einzugeben und den Druckkopf betätigen.

So gerecht ist die Welt von heute und von morgen.

Wäre nicht der Kardinal Woelki, er ist ja heute wieder nach fünf-monatelanger Abstinenz in Köln, als Würdenträger, ein ehrenhafter Verhandlungsführer zwischen der Ukraine und Russland? Er hat das Privileg, dass während der Verhandlungstage nichts in die Öffentlichkeit gelangen kann.
GOTT bewahre uns, vor größeren Schäden an der Menschheit.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Olaf Sch. » 2. März 2022, 18:40

Es gibt keinen Gott, sorry dass ich dich da aufklären muss.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon karnak » 2. März 2022, 18:44

Bahndamm 68 hat geschrieben:Was ist wichtiger oder auch schwerwiegender, ein Blatt Papier, wo rauf geschrieben steht, dass kriegerische Handlungen vorgenommen werden, wenn ein NATO-Land angegriffen wird, gegenüber der Opferung von Menschenleben mit entsprechenden Sachwerten.
NATO-Vertrag: „Der NATO-Bündnisfall wird in Artikel 5 des Nordatlantikvertrags von 1949 definiert. Darin vereinbaren die Vertragsparteien, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird".

Die NATO hält ihr Versprechen nicht einzugreifen. Also nochmals, wie viel Menschen müssen erst noch auf dem Schlachtfeld, sowie unter den Trümmern der Häuser sterben?

Russland hingegen nimmt die Hilfe ausländischer diktatorischer Staaten in Anspruch, sprich Belarus oder wie heute gemeldet, ca. 400 tschetschenische Söldner. Das Teile der Wagner Gruppe auch bereits unterstützend kämpfend eingegriffen haben, muss ich anerkennen. Sie sollen ja alle Russen sein. Sie alle sind eingesetzt, um Menschen zu vernichten.

Ja und Ukraine, sie fordern Unterstützung vom Westen, von der NATO. Hier rührt sich wenig, weil das Menschenleben wenig Wert besitzt. Hier hat ein Stück Papier größere Priorität.
Wann haben sich Sportler in der Welt so vehement für ihr eigenes Land eingesetzt, wie die beiden Klitschko Brüder? In Friedenszeiten waren sie beide in Deutschland und haben gespendet für die Aktion „Ein Herz für Kinder“. Leider zählt dies heute nicht mehr, war ja auch gestern.

Und was machen unsere Generale a.D., sie plaudern über die Standorte in den Medien über die Atomwaffenlager in Deutschland von den Amerikanern. Und was machen die Medien mit all ihren Möchtegernpolitikern, sie plaudern seit Jahren über diese Nestbereiche. Und Putin lächelt darüber, er brauch ja nur die Koordinaten einzugeben und den Druckkopf betätigen.

So gerecht ist die Welt von heute und von morgen.

Wäre nicht der Kardinal Woelki, er ist ja heute wieder nach fünf-monatelanger Abstinenz in Köln, als Würdenträger, ein ehrenhafter Verhandlungsführer zwischen der Ukraine und Russland? Er hat das Privileg, dass während der Verhandlungstage nichts in die Öffentlichkeit gelangen kann.
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Wird schon werden, bei Hundertausendmillionen extra, also erstmal. Und heute abend ist gemeinsam frieren im Dunkeln,schon mal zum Üben, vergiss das nicht
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon pentium » 2. März 2022, 18:48

AkkuGK1 hat geschrieben:Es gibt keinen Gott, sorry dass ich dich da aufklären muss.


Dir fehlt einfach Spiritualität. Lass doch, vielleicht will der Bahndamm im stillen Gebet...na egal. Jedenfalls frage ich mich wie man auf den Kardinal kommt, der hat im Moment andere Probleme.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Bahndamm 68 » 2. März 2022, 18:56

karnak hat geschrieben:
Wird schon werden, bei Hundertausendmillionen extra, also erstmal. Und heute abend ist gemeinsam frieren im Dunkeln,schon mal zum Üben, vergiss das nicht

Du bist ja extra aus der Berlin-Umgebung, aus Angst, weggezogen. Damit du etwas weiter weg bis, vom Schuss aus Moskau.
Ich halte die Stellung in Bärlin.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Ari@D187 » 2. März 2022, 18:56

Bahndamm 68 hat geschrieben:[...]
GOTT bewahre uns, vor größeren Schäden an der Menschheit.

Dazu ist es leider notwendig, dass die NATO die Füße still hält. Vielleicht hilft das aber auch nicht.

Ari
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Bahndamm 68 » 2. März 2022, 19:00

pentium hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:Es gibt keinen Gott, sorry dass ich dich da aufklären muss.


Dir fehlt einfach Spiritualität. Lass doch, vielleicht will der Bahndamm im stillen Gebet...na egal. Jedenfalls frage ich mich wie man auf den Kardinal kommt, der hat im Moment andere Probleme.


Bitte alles und richtig lesen, er kann ja über die Verhandlung schweigen
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 2. März 2022, 19:15

augenzeuge hat geschrieben:Kaum zu glauben. Sparta, was sagst du, wenn du das alles siehst?
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Kann ich kaum glauben. Die Russen lagen ja lange genug in Bereitschaft, so das der Generalstab eigentlich einen fertigen Plan haben müsste, der natürlich und vor allem
eine hervorragend funktionierende Logistik beinhalten muss. Im Golfkrieg waren wir beim Vorstoßen auch so schnell, dass unsere Logistik nicht mehr hinter her kam und
wir von unserem General zurück gepfiffen wurden. Außerdem traute sich unser Ari nicht mehr "vor uns ins Gelände" zu ballern, da sie Angst hatten uns zu erwischen.
Im Unterschied zur aktuellen Lage in der Ukraine funktionierte unsere Logistik aber ausgezeichnet. Es wurde sehr schnell aufgetankt, noch schneller aufmunitioniert und
ein defekter Panzermotor in Rekordzeit gewechselt. Zu Futtern gab es natürlich auch im Überfluss und geschlafen hat von uns 4 Tage und Nächte lang sowieso niemand.

Das man heute noch im Zeitalter der Navis auf Straßenschilder achten muss, lässt mich nur den Kopf schütteln. Schlimm, wenn solche Dilettanten die Macht über Atomwaffen haben,
wer weiß, welchen Knopf die dann drücken und wo die dann landen.....


Natürlich haben die Navis Az, alles andere wäre ja der blanke Nonsens. Selbst wir hatten 1991 im Golf die ersten Navis in unseren Panzern. Waren Militärversionen und und sahen aus
wie kleine Autoradios. Genauigkeit 100 Meter, aber damals in der Wüste ungemein hilfreich. Und um mal auf die Atomwaffen zu kommen.

Alle Welt hat Angst vor einem Atomwaffen Konflikt, aber so einfach wie der Laie sich das immer vorstellt ist es - zum Glück - nun nicht. Der Putin könnte jetzt zum Beispiel auf
seinen Knopf drücken, wie er will, da passiert gar nichts. Vorab - also wenn die entsprechende Alarmstufe erreicht ist, bei der NATO DEFCON 1 ( wurde noch nie erreicht) - müssen
die entsprechenden A - Waffensystem von den Waffenoffizieren mit ( ständig wechselnden ) Geheimcodes scharf geschalten werden, also gewissermaßen aktiviert. Erst dann könnte
Putin seinen Knopf drücken. Und hier ist auch die Blockade eingebaut, denn diese hohen Offiziere sind ja keine Blödmänner, sondern wissen genau was sie da tun und das eventuell das
Schicksal der ganzen Welt von ihnen abhängt. Und nur sie haben Zugriff auf diese Codes und könnten einfach sagen, nöö, ich schalte gar nichts scharf und Ende ist mit dem A - System.

Grüße

Sparta


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 2. März 2022, 19:31

Ja, Sparta, so denk ich eigentlich auch. Aber die vielen liegengebliebenen Panzer, die Erzählungen der Verhafteten, scheinen auf andere Probleme hinzuweisen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 2. März 2022, 19:45

augenzeuge hat geschrieben:Ja, Sparta, so denk ich eigentlich auch. Aber die vielen liegengebliebenen Panzer, die Erzählungen der Verhafteten, scheinen auf andere Probleme hinzuweisen.

AZ


Das Problem besteht darin, dass die doch wohl tatsächlich mit einer Armee von Wehrpflichtigen angetreten sind. [wut]

Ich kann es immer noch nicht glauben, den im internen Kreis der alten Kameraden waren wir uns einig, dass Kiew am 27. Februar fällt und dann der Spuk auch
schon wieder vorbei ist. Wir haben uns alle total vertan und nun wird uns langsam klar warum. Wären nur "kampferfahrene Profis" angetreten, wovon wir alle
ausgegangen sind, dann würde es jetzt ganz anders aussehen. Aber mit Wehrpflichtigen?

Wie schon gesagt, da bleibt mir immer noch die Spuke weg. [shocked]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 2. März 2022, 19:51

Die Ukraine ist noch nicht mal in seiner Hand – aber Wladimir Putin (69) hat schon konkrete Pläne, wer sie (wieder) beherrschen soll: Wiktor Janukowitsch (71)! Genau derjenige, den die Ukrainer 2014 aus dem Präsidentenamt jagten!

Zurzeit soll der Putin-Vertraute laut des ukrainischen Geheimdienstes in der belarussischen Hauptstadt Minsk sein und sich auf seine neue Präsidentschaft vorbereiten, berichtet die ukrainische Zeitung „Pravda“.


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 2. März 2022, 19:53

Nach Angaben Kiews nahm die ukrainische Armee seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor knapp einer Woche dutzende Soldaten fest.


Das sind immer diese Widersprüche, denn auf der einen Seite 6000 tote russische Soldaten und dann diese Aussage? Häää? Ein dutzend? Mehr nicht?

Das passt wie immer in solchen Situationen überhaupt nicht zusammen. [shocked]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 2. März 2022, 19:58

Wie kann man eigentlich wissen das dort so viele Wehrpflichtige im Einsatz sind?
Und wenn man jetzt schon wieder in Gefahr gerät Prügel einzustecken weil man nicht das sagt was gesagt werden soll. Bei dem brutalen Vorgehen der Russen sind die zumindest gemeldeten Opferzahlen für mich erstaunlich niedrig.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Edelknabe » 2. März 2022, 19:58

Momentan klappt das mal, mit dem Internet. Und Danke ja Jörg, ich bin ausgeschlafen und denke dazu fit genug fürs texten. Gleich mal ne Frage in die Runde. Ist das jetzt der neue Männlichkeitswahn, so mit Molotowcocktail und im Barrikaden schaffen und dann eventuell sterben durch ne Vakuumwaffe neuester russischer Fabrikation? Warum kam eigentlich keiner dort in der U. (ich kürz das mal)auf die Idee zu sagen...."bei dieser Übermacht wäre es doch sinnvoller, einfach nur die Füße still zu halten und deren Truppen kommen zu lassen. Hat bestimmt nichts mit Feigheit zu tun, ganz im Gegenteil eher mit Vernunft" aber nein, auf diese kluge Idee kam wohl leider nicht einer?

Der Russe hat doch null Problem damit dort seine neuesten Waffen zu erproben, zumal wenn ihm dann auch noch verbissener Partisanenkampf entgegenkommt. Also ich weiß nicht so recht weil, man kann das Ganze was so schon richtig beschissen daherkommt per LKW und Panzer dann auch noch richtig schön auf die Spitze treiben. Eben mit dem das Volk einschwörenden Durchhalteparolen, Häuserkampf und was es da noch alles schon im II. Weltkrieg gab. Genug erstmal oder nee, der noch...." was hat eigentlich Sport mit Politik zu tun?" Wird da eventuell irgendetwas verwechselt im westlichen "EU-Kombinat" oder gibt es hier momentan nur noch Jasager, so ähnlich wie damals in der Volkskammer? Da fehlen mir die kritischen Stimmen hier im Lande, auch zu diesem irgendwie ausufernden " Wirtschaftskrieg" da.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 2. März 2022, 20:06

Dolles Statement Edelknabe.
Am besten du fährst mal hin und verklickerst das den Ukrainer. Aber eigentlich könntest du ja zu den Russen gehen und denen sagen sie sollen nach Hause verduften.
Aber das läuft wahrscheinlich auf das Gleiche raus. Wo warste denn eigentlich so lange?
Der Ärger mit dir hat mir schon richtig gefehlt.
Deine zwei speziellen Freunde haben das Handtuch geworfen , haste vielleicht schon mitbekommen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 2. März 2022, 20:17

Das DANACH , und der Anfang davon sollte sehr bald beginnen, wird das richtig große Problem. Wie kommt der Westen aus dem " langen Atem" beim Konflikt mit den Russen wieder raus? Was machen wir denn wenn das System Putin oder vielleicht sogar Putin selbst noch 10 Jahre an der Macht bleibt?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 2. März 2022, 20:31

karnak hat geschrieben:Das DANACH , und der Anfang davon sollte sehr bald beginnen, wird das richtig große Problem. Wie kommt der Westen aus dem " langen Atem" beim Konflikt mit den Russen wieder raus? Was machen wir denn wenn das System Putin oder vielleicht sogar Putin selbst noch 10 Jahre an der Macht bleibt?


Warum soll der Westen herauskommen? Du solltest die Frage an Herrn Putin stellen. Wie schon gesagt hier Putin geht All inn alles oder nichts. Kommen seine Truppen mit leeren Händen zurück ist er weg vom Fenster. Präsentiert er die gesamte Ukraine mit seinem Reichtum wird er sich denken, er ist der Grösste. Alleine Krim und der Donbass sind so wertvoll, ohne die könnte die Ukraine gar nicht wirtschaftlich überleben.
Verstehe bis heute nicht, warum er sich damit nicht zufrieden gibt. Da wären selbst die Sanktionen nicht so hart gewesen. Alles ein grosses Rätsel.
Wenn Putin mit dem Krieg fertig ist, ist Russland auch militärisch so fertig, das er an andere Länder erst mal nicht mehr denken braucht, schon gar nicht die Nato. Weißrussland ist ihm ja bereits sicher. Zusammen mit der Ukraine hätte er sich da schon ein bisschen Platz vor der Nato geschaffen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 2. März 2022, 20:43

Ich stelle mir nur die Frage, wenn der Putin dann in der Ukraine seine Vasallenregierung errichtet hat, wo von ich ausgehe, er Widerstand unterdrückt, wovon ich auch ausgehe und das über Jahre geht, bleibt es dann bei einem Umgang miteinander den es nicht mal zu Zeiten des kalten Krieges zwischen den Blöcken gab, ist so ein Szenario machbar?
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