Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 17. September 2021, 19:28

Daimler Truck: Halbleiter-Engpass spitzt sich zu

Beim weltgrößten Lastwagenhersteller Daimler Truck spitzen sich die Engpässe in der Versorgung mit wichtigen Halbleiter-Bauteilen zu. "Seit den Sommermonaten hat sich die Lage für uns noch einmal verschärft", sagte Vorstandschef Martin Daum der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung laut Vorabbericht. Von dem Engpass betroffen sei die Produktion in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Die Auftragslage sei hervorragend, doch mangels Bauteilen habe Daimler massenweise Lastwagen auf Halde gefertigt.

Daum warnte zugleich vor gravierenden Auswirkungen auf die Geschäftszahlen der neuen Daimler Truck AG: "Die plötzliche Verschärfung der Versorgungssituation in den Sommermonaten könnte deutliche Auswirkungen auf den Absatz im dritten Quartal haben", sagte er. Die Ungewissheit über die weitere Entwicklung sei groß. An eine rasche Besserung glaubt Daum nicht.

Daimler Truck wird in Zukunft als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert sein. Die Aktionäre sollen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 1. Oktober der Aufspaltung des bisherigen Konzerns in zwei Unternehmen zustimmen: den Lastwagen- und Bushersteller Daimler Truck und den Automobilbauer Mercedes-Benz.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 20. September 2021, 08:30

Halbleiter-Engpass spitzt sich zu


Aktuell können an Sixt keine Mercedes KFZ geliefert werden. Eine Anmietung neuer DB-KFZ nicht möglich.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 21. September 2021, 20:01

Deutsche Umwelthilfe verklagt BMW und Mercedes

Weil die Autoindustrie nicht auf ihre Forderungen nach einem Abschied vom Verbrennungsmotor bis zum Jahr 2030 eingegangen ist, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nun offiziell Klage gegen BMW und die Daimler-Tochter Mercedes eingereicht. "Es ist genauso eingetreten, wie wir es uns gedacht haben", sagte DUH-Anwalt Remo Klinger dem Handelsblatt. Am Montagabend seien die Klageschriften deswegen jeweils an die Landgerichte in München und Stuttgart rausgegangen.

Der Klimarechtler ist zuversichtlich, dass es bereits nächstes Jahr in die mündlichen Verhandlungen gehen könnte. Die Klage gegen den Öl- und Gaskonzern Wintershall befinde sich noch in der Vorbereitung, gehe aber ebenfalls zeitnah an das Landesgericht Kassel, erklärte Klinger.

Bis zum vergangenen Montag hatten BMW, Mercedes und Wintershall Zeit, auf den sogenannten "klimaschützenden Unterlassungsanspruch" der Deutschen Umwelthilfe einzugehen. Die Antwortschreiben liegen dem Handelsblatt vor.

Für die geforderte Unterlassungserklärung, in der sich die Konzerne verpflichten sollen, ab 2030 keine Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr in den Markt zu bringen, sehe man keine Grundlage, zitiert das Blatt Mercedes. Und weiter: "Wir haben längst eine klare Erklärung für den Spurwechsel zur Klimaneutralität abgegeben." Für diese "gesamtgesellschaftliche Aufgabe" setze man auch auf einen konstruktiven Austausch mit der Deutschen Umwelthilfe - "vorzugsweise außerhalb von Gerichtssälen".

BMW äußerte sich ähnlich. Man übernehme bereits "umfassende Verantwortung" und leiste einen Beitrag, schreibt Thomas Becker, Nachhaltigkeitschef des bayerischen Autobauers. Ein privater Rechtsstreit könne den demokratischen Prozess über die Parlamente nicht ersetzen. "Dies würde dem Prinzip der Gewaltenteilung widersprechen".

Ein endgültiges Urteil könnte es im besten Fall frühestens 2024 in der dritten Instanz, dem Bundesgerichtshof, oder gar erst ein Jahr später vor dem Bundesverfassungsgericht geben. Die Umweltaktivisten sind trotzdem zuversichtlich: "Wir wollen gewinnen und haben die Fälle sehr lange geprüft, bevor wir die Unternehmensklagen eingereicht haben", sagte DUH-Chef Jürgen Resch im Gespräch mit dem Handelsblatt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 21. September 2021, 20:54

Oh, da werden die Kurse aber fallen. Tun sie ja eh schon. [grins]
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 22. September 2021, 13:45

Lufthansaaktie im Tiefflug: 6,23 EUR. [shocked]

Gehts noch tiefer?

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 22. September 2021, 19:57

Eon und VW bieten Schnellladesäule mit Speicher-Batterie an

Der Energiekonzern Eon und der Autohersteller Volkswagen haben eine Schnellladesäule mit Speicher-Batterie auf den Markt gebracht. Der erste sogenannte Eon Drive Booster sei in Essen in Betrieb genommen worden, teilte beide Unternehmen mit.

Die Schnellladesäule, die von Volkswagen Group Components entwickelt und produziert worden sei, komme ohne Tiefbau und Anpassung des Netzanschlusses aus, sei schnell zu installieren und könne gleichzeitig zwei E-Autos laden. Der Strom werde aus einem integrierten Batteriespeicher bezogen anstatt aus dem Stromnetz. Zusammen lieferten ein normaler Stromanschluss und die interne Batterie die Leistung, die nötig sei, um parallel zwei E-Autos mit bis zu 150 Kilowatt Leistung zu laden. Der Ladevorgang dauere durchschnittlich 15 Minuten, die Autos hätten den Angaben zufolge genug Strom für etwa 200 Kilometer Reichweite getankt.

Mit Hilfe dieser Schnellladestation könne ein dichtes, öffentliches Netz schnell ausgebaut werden. Auch eine normale Ladesäule könne auf den Booster aufgerüstet werden. Eon bietet laut Mitteilung seinen deutschen Kunden den Booster ab sofort an. Volkswagen will laut Mitteilung bis 2025 mit Partnern die Anzahl an Schnellladern in Europa verfünffachen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 22. September 2021, 20:12

augenzeuge hat geschrieben:Lufthansaaktie im Tiefflug: 6,23 EUR. [shocked]
Gehts noch tiefer?
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Ab welchem Betrag kann man von einem Tiefflug schreiben?
2021-09-22 DEUTSCHE LUFTHANSA AG Aktie.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 22. September 2021, 20:55

Bahndamm 68 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Lufthansaaktie im Tiefflug: 6,23 EUR. [shocked]
Gehts noch tiefer?
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Ab welchem Betrag kann man von einem Tiefflug schreiben?
2021-09-22 DEUTSCHE LUFTHANSA AG Aktie.jpg


Ganz einfach, wenn ein niedriger Betrag schnell erreicht wurde, den es so noch nie gab.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 5. Oktober 2021, 21:14

Daimler Truck: Chip-Engpässe werden auch 2022 belasten

Daimler Truck rechnet auch im kommenden Jahr mit Lieferengpässen bei Halbleitern, die sich auf die Produktion auswirken werden. "Wir könnten vielmehr Fahrzeuge verkaufen als wir produzieren können", sagte CEO Martin Daum zu Journalisten. Der Börsenaspirant werde definitiv weniger ausliefern als er verkaufen könnte. "Das gleiche gilt meines Erachtens auch für das kommende Jahr", ergänzte der Manager. Das Problem sei nicht ein Lieferant oder ein Chip, vielmehr seien es etwa sieben Lieferanten und "der Kampf um jeden Chip".

Höhere Preise wolle Daimler Truck angesichts der Zusatzkosten aktuell nicht fordern. Im Gegensatz zu Autoherstellern, die höhere Kosten vereinzelt über die Verkaufspreise an die Kunden weitergeben könnten, seien Lkw alle schon seit langem vorverkauft, so Daum. Für neue Aufträge orientierten sich die Preise aber an der aktuellen Entwicklung. "Selbstverständlich werden wir (deswegen) kommendes Jahr die Preise erhöhen", betonte der Manager. Nicht nur wegen der Chip-Krise, sondern auch wegen höherer Rohmaterialpreise. So seien die Preise für Stahl oder Aluminium deutlich gestiegen.

Mit dem derzeitigen Ankeraktionär, Daimler wird nach der Abspaltung mit 30 Prozent an der Daimler Truck Holding AG beteiligt bleiben, fühle sich Daimler Truck wohl. Aber auch wenn eines Tages Daimler nicht mehr Ankeraktionär wäre, habe Daum keine Sorge. Es gebe mit Paccar und Volvo zwei Firmen, die schon seit langem ohne Ankeraktionär seien. "Wer sollte uns auch kaufen wollen, ein Wettbewerber sicherlich nicht", so Daum. Daimler Truck sei wie Traton, Paccar oder Volvo so groß, dass allein aus kartellrechtlichen Aspekten der eine den anderen nicht schlucken könne. "Und jeder andere habe gezeigt, dass Truck und Pkw nicht zusammen passe", so Daum
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 6. Oktober 2021, 16:44

Stimmung in der Autoindustrie stürzt wieder ab


Die klassische Autobranche schafft sich ab


Im dritten Quartal sank der Pkw-Absatz des Stuttgarter Autokonzerns um 30,5 Prozent


Muss man nichts zu sagen.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 6. Oktober 2021, 17:32

augenzeuge hat geschrieben:
Stimmung in der Autoindustrie stürzt wieder ab

Die klassische Autobranche schafft sich ab

Im dritten Quartal sank der Pkw-Absatz des Stuttgarter Autokonzerns um 30,5 Prozent

Muss man nichts zu sagen.
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Ich meine doch. Nach einem schlechten Wetter kommt auch wieder Sonnenschein - Alles wird gut [laugh]
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 6. Oktober 2021, 18:02

Bahndamm 68 hat geschrieben:Nach einem schlechten Wetter kommt auch wieder Sonnenschein - Alles wird gut [laugh]


Bild
https://youtu.be/txPq8l9EBSw?t=68
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 6. Oktober 2021, 20:52

augenzeuge hat geschrieben:
Bahndamm 68 hat geschrieben:Nach einem schlechten Wetter kommt auch wieder Sonnenschein - Alles wird gut [laugh]



Ja, damals war’s.
Die Alten haben recht. [grins]
Die heutigen jungen User sind nur Miesmacher. [laugh]
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 6. Oktober 2021, 21:33

Bahndamm 68 hat geschrieben:Die heutigen jungen User sind nur Miesmacher. [laugh]


Und Sperrbrecher ist die Ausnahme? [laugh]

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 8. Oktober 2021, 16:55

VW Financial Services gründet in Brasilien JV mit Flotten-Anbieter

Die VW-Tochter Volkswagen Financial Services hat in Brasilien ein Joint Venture mit dem Flotten- und Mobilitätsanbieter LM Frotas gegründet. Ziel ist der gemeinsame Ausbau des Flottengeschäfts, wie das Unternehmen mitteilte. Am neuen Joint Venture hält Volkswagen Financial Services 60 Prozent, LM Frotas kommt auf 40 Prozent Anteilsbesitz.

Es gebe großes Wachstumspotenzial im brasilianischen Flottenmarkt. Über die Höhe der Investitionssumme wurde Stillschweigen vereinbart.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon ratata » 9. Oktober 2021, 11:08

Gestern Abend 21 45 ZDF Nachrichten . Bericht von der Frankfurter Börse . ÖLpreise um 100 % gestiegen , Gaspreise 50 % gestiegen da wir dieses Jahr wenig Strom durch die Windenergie gewinnen konnten , musste mit Gas Stromerzeugt werden daher der hohe Preis .
Plus 425 Prozent: Die Preise für Gas und Strom in Europa steigen immer weiter. Die EU befürchtet, dass Verbraucher ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. t-online erklärt, warum die Preise steigen – und was noch kommt.

ÜBERBLICK
Wie hat sich der Energiepreis zuletzt entwickelt?
Was bedeuten die hohen Preise für Verbraucher?
Warum sind die Energiepreise so rasant gestiegen?
Hat die Energiewende etwas mit dem Preisanstieg zu tun?
Ist der Anstieg temporär?
Wie reagieren die EU-Staaten?
Was kann die EU tun?
Gas und Strom sind in Europa so teuer wie lange nicht. Vor dem Winter wird befürchtet, dass Haushalte Rechnungen nicht bezahlen können. Die Finanz- und Wirtschaftsminister der Euro-Länder wollen sich an diesem Montag mit dem Thema befassen. Was steckt hinter dem Preisanstieg – und was kann die EU tun?

Wie hat sich der Energiepreis zuletzt entwickelt?
Seit Anfang des Jahres steigen internationale Energiepreise rasant. Laut Simone Tagliapietra von der Denkfabrik Bruegel liegt das vor allem am Gaspreis. Der Großhandelspreis von Erdgas ist zwischen Januar und Oktober um rund 440 Prozent gestiegen.

Gas findet beim Heizen, aber auch bei der Stromerzeugung Verwendung – der fossile Brennstoff hat also auch Einfluss darauf, wie viel Strom kostet. In Deutschland ist Strom an der Börse seit Januar rund 140 Prozent teurer geworden, in Italien 340 Prozent und in Spanien sogar 425 Prozent.

Rund drei Viertel des Strompreises werden hierzulande nicht durch die Energiekosten, sondern Steuern, Umlagen und Netzentgelte bestimmt.

Was bedeuten die hohen Preise für Verbraucher?
Der Preisanstieg spiegelt sich auch in den Strom- und Heizkostenrechnungen von Haushalten wider – auch wenn noch nicht so dramatisch wie im Großhandel. Laut dem Portal Check24 sind die Heizkosten in Deutschland im September im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent gestiegen. Für Strom zahlten Verbraucher 4 Prozent mehr.

Warum sind die Energiepreise so rasant gestiegen?
Es gibt verschiedene Faktoren. Zunächst ist die Nachfrage nach Energie während der Erholung von der Corona-Pandemie weltweit gestiegen, da die Wirtschaft wieder mehr produziert. Gleichzeitig ist das Angebot an Energie gesunken – etwa durch Dürren in Brasilien, wo viel Strom aus Wasserkraft produziert wird.

Dann war der Winter vielerorts besonders hart, wodurch Reserven geschmälert wurden. Thilo Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) weist darauf hin, dass im Sommer weniger erneuerbare Energie produziert wurde.

Darüber hinaus wird vermutet, dass große Firmen die Entwicklungen am Markt ausnutzen. Georg Zachmann von Bruegel sagt, der russische Gasproduzent Gazprom Gazprom (ADRs) Aktie habe zwar seine Lieferverträge mit Europa erfüllt, jedoch die Nachfrage darüber hinaus trotz der attraktiven Preise nicht bedient.

Damit könnte Gazprom darauf abzielen, die Preise hochzutreiben – oder Druck auszuüben, damit die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 schneller in Betrieb genommen werde.

Hat die Energiewende etwas mit dem Preisanstieg zu tun?
Kritiker machen dafür auch Klimaschutzmaßnahmen verantwortlich. Der Preis von Kohlenstoffdioxid (CO2) im Handel mit Emissionsrechten ist gestiegen, was die Energieerzeugung aus Kohle unattraktiver macht, aber auch Strom teurer machen kann, wenn es keine Alternativen gibt.

Im Emissionshandelssystem der EU müssen etwa Stromanbieter für den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 zahlen. Kritiker fürchten, dass eine Ausweitung des Systems Verbraucher zusätzlich belastet. Der Handel mit Emissionsrechten ist laut Tagliapietra nur für ein Fünftel des Preisanstiegs verantwortlich.

Das EU-System habe zudem dafür gesorgt, dass Kohle bei den hohen Gaspreisen keine Alternative wird – und so höhere Emissionen verhindert. Aus Sicht von Zachmann kann die Alternative nur Energieeffizienz und sauberer Strom sein.

Ist der Anstieg temporär?
Politiker und Experten halten den Preisanstieg für vorübergehend. Schäfer vom IW schätzt, dass es eine Erholung geben könnte, sobald sich die Reserven wieder füllen oder Nord Stream 2 in Betrieb geht. Laut Tagliapietra könnte sich der Gaspreis bis April halbieren.

Wie reagieren die EU-Staaten?
Einige EU-Länder haben Maßnahmen eingeleitet, um Verbraucher zu schützen. Frankreich hat eine Tarifbremse für Strom und Gas angekündigt und will ärmeren Haushalten je 100 Euro zahlen. Italien will 3 Milliarden Euro ausgeben, um Haushalten einen Teil ihrer Strom- und Gasrechnungen zu erlassen, etwa durch Steuersenkungen.

Spanien hat Maßnahmen auf EU-Ebene gefordert, etwa eine gemeinsame Plattform für Gaseinkäufe. Luxemburg macht Spekulation am Gasmarkt für den Preisanstieg mitverantwortlich und schlug eine Überarbeitung der EU-Richtlinie vor. "Wir müssen das extrem spekulative Verhalten einiger Händler unterbinden", sagte Luxemburgs Energieminister Claude Turme. Polen fordert ein Umdenken im EU-Emissionshandel.

Was kann die EU tun?
Kurzfristig kann die EU wenig eingreifen, sagen Experten. Es liege bei den Mitgliedstaaten, die sozialen Konsequenzen abzufedern, so Schäfer. Die EU-Kommission kann laut Tagliapietra die Staaten beraten und Maßnahmen koordinieren, vor allem, um Marktverzerrung zu verhindern.

Dennoch komme was wolle , die Grünen wollen ihr Programm durchziehen . Bis zu drei Jahren wird es dauern , bis wir uns von der Energiekrise erholt haben . das kann ja heiter werden . [flash]


Gebietsweise Kündigungen

Erster großer Stromanbieter stellt Lieferungen ein
09.10.2021, 11:26 Uhr | cho, t-online


Kündigungen: Großer Stromanbieter in Deutschland stellt Lieferungen ein. Versorgungsengpässe: In vielen europäischen Staaten gehen die Strompreise durch die Decke. (Quelle: imago images) Versorgungsengpässe: In vielen europäischen Staaten gehen die Strompreise durch die Decke. (Quelle: imago images)

Hunderte Stromkunden haben am Freitag überraschend Kündigungsschreiben erhalten. Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft will sie ab Mitte des Monats nicht mehr beliefern.

Die Energiekrise macht auch vor deutschen Anbietern nicht Halt. Nachdem in Großbritannien in diesem Jahr bereits sieben Energieunternehmen pleitegegangen sind, scheint sich die Situation auch in Deutschland anzuspannen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, habe mit der Rheinischen Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft jetzt der erste große Stromanbieter gebietsweise Lieferverträge gekündigt.

Hunderte Kunden in Teilen von Bremen und Hessen haben demnach am Freitag überraschend Kündigungsschreiben bekommen. Die Nachricht: Ab dem 19. Oktober werde man die Stromversorgung einstellen. Einen Grund für die plötzlichen Kündigungen soll das Unternehmen bisher schuldig geblieben sein. Bekannt ist es vor allem wegen seiner Marken "Immergrün" und "Meisterstrom".

Großhandelspreise für Strom und Gas dramatisch gestiegen
Plausibel ist ein Zusammenhang mit den derzeit rasant steigenden Großhandelspreisen für Strom und Gas. Vor allem Billigstromanbieter geraten unter Druck, weil sie anders als große Anbieter den Strom eher kurzfristig kaufen und deshalb nun Rekordpreise zahlen müssen. Auf die Kunden abwälzen können sie die höheren Beschaffungskosten nicht so einfach. Denn meist sind sie an die Preise gebunden, die im Vertrag stehen.

Die Verbraucherzentrale Bremen weist darauf hin, dass betroffene Kunden sich keine allzu großen Sorgen machen müssten. Denn selbst wenn sie auf die Schnelle keinen neuen Anbieter fänden, müsse automatisch der Grundversorger einspringen. Das ist in der Regel aber deutlich teurer. Lesen Sie hier, wie Sie den Stromanbieter richtig wechseln.

Wem trifft es mal wieder ...... [sick] ratata
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 9. Oktober 2021, 16:14

Plus 425 Prozent: Die Preise für Gas und Strom in Europa steigen immer weiter.


Wird also Zeit, dass die alternativen Energien kommen, wenn fossile Brennstoffe keiner mehr bezahlen kann, oder? [blush]

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon steffen52 » 9. Oktober 2021, 16:27

augenzeuge hat geschrieben:
Plus 425 Prozent: Die Preise für Gas und Strom in Europa steigen immer weiter.


Wird also Zeit, dass die alternativen Energien kommen, wenn fossile Brennstoffe keiner mehr bezahlen kann, oder? [blush]

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Ach Du bist der Meinung mit der alternativen Energie wird es billiger?? Okay, bei den dann folgenden Stromausfällen u.s.w. bestimmt. Weil ja dann die Zähler sich nicht drehen und da muss man natürlich nichts zahlen! [wink]
Gruß steffen52
"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!"
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 9. Oktober 2021, 16:28

steffen52 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Plus 425 Prozent: Die Preise für Gas und Strom in Europa steigen immer weiter.


Wird also Zeit, dass die alternativen Energien kommen, wenn fossile Brennstoffe keiner mehr bezahlen kann, oder? [blush]

AZ

Ach Du bist der Meinung mit der alternativen Energie wird es billiger?? Okay, bei den dann folgenden Stromausfällen u.s.w. bestimmt. Weil ja dann die Zähler sich nicht drehen und da muss man natürlich nichts zahlen! [wink]
Gruß steffen52


Na sicher. Wenn der Anteil der regenerativen Energie größer wird, der Anteil der dann noch benötigten fossilen Energie kleiner, wird letztere billiger. [blush]
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 13. Oktober 2021, 22:06

BdB/Sewing: EZB sollte wegen Inflationsdruck Geldpolitik überdenken

Der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Christian Sewing, hat angesichts der anhaltend hohen Inflationsraten im Euroraum an die Europäische Zentralbank (EZB) appelliert, ihre Geldpolitik zu überdenken. Die von den Negativzinsen ausgelösten Belastungen sollten reduziert werden, forderte Sewing, der auch Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank AG ist.

"Mit der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise und der Rückkehr von Inflationsraten von deutlich über 2 Prozent ist der Zeitpunkt gekommen, über eine Ausstiegsperspektive aus dem geldpolitischen Krisenmodus zu sprechen", sagte Sewing.

Auch wenn die Teuerungsraten 2022 Stand heute wieder zurückgehen dürften, spreche vieles dafür, dass der erhöhte Inflationsdruck noch länger bleiben und die Inflationsrate in der Währungsunion mittelfristig wohl nicht mehr auf das Vor-Pandemie-Niveau von deutlich unter 2 Prozent zurückfallen werde.

"Die Geldpolitik sollte deswegen offen über Wege diskutieren, die aus dem gegenwärtigen Ausnahmezustand herausführen", forderte Sewing. Insbesondere die Negativzinsen, die seit Mitte 2014 die europäischen Banken erheblich belasteten, "können und dürfen kein dauerhaftes Instrument der Geldpolitik" sein, so der BdB-Präsident.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 14. Oktober 2021, 21:25

BP dritter Anteilseigner von Ladenetzbetreiber von BMW und Daimler

Der Energiekonzern BP ist neben BMW und Daimler zum dritten Anteilseigner an der hinter dem Ladestellenanbieter Charge Now stehenden Gesellschaft Digital Charging Solutions GmbH (DCS) geworden. Wie BMW mitteilte, hat BP im Zuge einer Kapitalerhöhung einen Anteil von 33,3 Prozent an DCS erworben. Die BMW Group und die Daimler Mobility AG behalten jeweils ihre 33,3-Prozent-Beteiligungen.

Die Pläne waren bereits Ende März bekannt gegeben worden. BP will sein Netz an öffentlichen Ladepunkten für E-Fahrzeuge bis 2030 weltweit auf über 70.000 weltweit auszubauen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 15. Oktober 2021, 20:39

Volkswagen-Absatz bricht im September um ein Drittel ein

Die Autoverkäufe des Volkswagen-Konzerns haben sich wegen der massiven Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern auch im September abgeschwächt. Weltweit sank der Absatz um ein Drittel gegenüber dem Vorjahresmonat auf 626.000 Fahrzeuge. Alle Marken mit Ausnahme von MAN sowie alle Regionen verzeichneten rückläufige Zahlen. Auf dem wichtigsten VW-Markt China war der Einbruch mit fast 42 Prozent am deutlichsten, gefolgt von Westeuropa mit einem Minus von gut 32 Prozent. In Nordamerika ging es um 11 Prozent nach unten.

Die Marke Skoda verbuchte im September mit einem Minus von 46 Prozent den stärksten Einbruch, gefolgt von Audi mit einem Minus von 41 Prozent. Auch die Kernmarke Volkswagen verlor mit 32 Prozent erheblich. Die Lkw-Marke MAN verzeichnete mit 16 Prozent als einzige ein Plus, während Scania 11 Prozent weniger Fahrzeuge auslieferte.

Unterdessen steckt der VW Konzern die verfügbaren Chips in batterieelektrische Fahrzeuge. Deren Auslieferungen verdoppelten sich - allerdings bezogen auf die Monate Juli bis September - auf 122.100 Stück. "In Europa sind wir klar die Nummer 1 bei vollelektrischen Fahrzeugen, in den USA die Nummer 2", erklärte Konzernvertriebschef Christian Dahlheim.

Auch China, wo das E-Auto-Geschäft bis zur Jahresmitte schleppend anlief, wurden im dritten Quartal 28.900 Fahrzeuge ausgeliefert - ein Plus von 10.600. VW liege "dort im Plan für unser Jahresziel von 80.000 bis 100.000 Fahrzeugen der ID. Modellfamilie", sagte Dahlheim weiter.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 15. Oktober 2021, 20:41

Porsche setzt im 3. Quartal weniger Pkw ab

Der Sportwagenhersteller Porsche hat nach einem starken Halbjahr im dritten Quartal deutlich weniger Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Der globale Absatz ging um 14,8 Prozent auf 63.542 Einheiten zurück. In den ersten neun Monaten legten die Verkäufe um 13 Prozent zu, wie der Automobilkonzern mitteilte.

Die Volkswagen-Tochter blickt dennoch zuversichtlich nach vorn. "Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und lassen uns voller Optimismus und Tatendrang in den Jahresendspurt starten", sagte Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG. "Gleichwohl bleibt die weltweite Corona-Lage volatil und die Versorgung mit Halbleitern herausfordernd. Deshalb beobachten wir die aktuellen Entwicklungen sehr genau, um weiterhin flexibel reagieren zu können."

In Europa wurden im Dreimonatszeitraum insgesamt 15.897 Autos abgesetzt, das war ein Einbruch um 31,4 Prozent. Seit Jahresbeginn verzeichnete Porsche in der Region damit noch ein leichtes Plus von 2 Prozent.

Im Heimatmarkt Deutschland wurden 6.005 Wagen verkauft, das waren 11,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Januar wurden 19.099 Wagen ausgeliefert (plus 9,0 Prozent).

Auf dem US-Markt verkauften die Stuttgarter mit 15.289 Fahrzeugen im Vierteljahr 2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Absatz im Jahresverlauf erhöhte sich um 30,0 Prozent auf 51.615 Einheiten.

Im wichtigen chinesischen Markt gingen im Quartal 21.135 Fahrzeuge an die Kunden. Das waren 9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Januar ergab sich ein Zuwachs von 11 Prozent.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2021, 20:55

Das war mir schon lange klar,Bahndamm.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 18. Oktober 2021, 20:33

Und noch eine Meldung aus dem VW-Konzern:
Skoda unterbricht Produktion für zwei Wochen wegen Chipmangels

Der Autohersteller Skoda muss seine Produktion wegen des Mangels an Halbleitern unterbrechen. Wie die Volkswagen-Tochter mitteilte, hat sie fast die gesamte Fertigung in Tschechien für zwei Wochen ausgesetzt.

"Skoda Auto hat mit einer Knappheit bei kritischen Teilen zu kämpfen, die uns schon in den vergangenen Wochen gezwungen hat, die Produktionsvolumina signifikant zu reduzieren", sagte ein Sprecher zu Dow Jones Newswires. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Halbleiter-Lieferungen in der zweiten Jahreshälfte 2022 nach und nach stabilisieren werden.

Derzeit ist nur noch eine Fertigungslinie im Werk in Kvasiny in Betrieb. Dort konzentriert sich Skoda darauf, etwa 10.000 Autos fertigzustellen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Volker Zottmann » 18. Oktober 2021, 21:19

Ist wirklich schade, dass die DDR unterging. Mit ihr aber auch die größte Chip-Produktion des Ostblocks.
Jetzt spätestens hätte Honeckers Wunderwaffe, der Megachip den Tschechen helfen können. Die müssten dann zwar mit Anhänger fahren, aber besser als laufen...
Hoffentlich schimpft jetzt das Mariechen von der Mulde nicht, dass ich ihre DDR verächtlich mache. (Humor aus) [laugh]

Gruß Volker
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 19. Oktober 2021, 10:46

Was lese ich aus deiner geschriebenen Hand
Volker Zottmann hat geschrieben:Ist wirklich schade, dass die DDR unterging.
Gruß Volker

Wir haben doch noch keine FÜNFTE Jahreszeit.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Volker Zottmann » 19. Oktober 2021, 12:32

In Wirklichkeit natürlich nicht, Hermann. [wink]
Mit DDR wäre ich nie nach Stankt Peter Ording mitsamt Gemahlin zur Kur verschickt worden. Und jetzt können wir, nahe beim Karnak, auf der Hinfahrt auch noch schnell mal Mexiko erkunden. Alles für lau!
Die Chips in meinem Auto funktionieren jedenfalls derzeit noch.

Gruß Volker
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 19. Oktober 2021, 20:26

Volker Zottmann hat geschrieben:In Wirklichkeit natürlich nicht, Hermann. [wink]
Mit DDR wäre ich nie nach Stankt Peter Ording mitsamt Gemahlin zur Kur verschickt worden. Und jetzt können wir, nahe beim Karnak, auf der Hinfahrt auch noch schnell mal Mexiko erkunden. Alles für lau!
Die Chips in meinem Auto funktionieren jedenfalls derzeit noch.
Gruß Volker

Na denne jute Fahrt und gute Erholung für euch beide.
VG Hermann
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 19. Oktober 2021, 20:27

Siemens-Join-Venture Fluence will 750 Mio Dollar einsammeln

Beim geplanten Börsengang des von Siemens und AES gemeinsam geführten Großbatteriespezialisten Fluence Energy sollen 31 Millionen Aktien in einer Preisspanne von 21 bis 24 Dollar verkauft werden. Bei einer Platzierung in der Mitte der genannten Spanne würden dem in Arlington im US-Bundesstaat Virginia ansässigen Unternehmen rund 650,9 Millionen Dollar netto zufließen, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen ist. Rund 750 Millionen Dollar würden es, wenn die unterzeichnenden Banken auch eine Mehrzuteilung über 4,65 Millionen weitere Aktien wahrnehmen.

Fluence war Anfang 2018 gestartet, nachdem Siemens und der US-Versorger AES ihre jeweiligen Großbatterieplattformen zusammengeführt hatten. Ende 2020 stieg dann noch der Staatsfonds von Katar mit 125 Millionen Dollar bei Fluence ein: Seither halten Siemens und AES noch jeweils 44 Prozent an dem Unternehmen.

Nach dem Börsengang werden AES und Siemens zusammen immer noch mehr als 90 Prozent der Stimmrechte von Fluence halten, geht aus der SEC-Mitteilung weiter hervor.

Fluence hat die Notierung seiner Aktien am Nasdaq Global Market unter dem Symbol FLNC beantragt
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