Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Beitragvon SkinnyTrucky » 28. November 2011, 21:03

Ich glaube, der Hubschrauber-Zwischenfall von 1958 wurde hier im Forum noch nicht erwähnt....naja, dann tu ich et jetzt mal....viel Spass beim Lesen....

groetjes uit Rubicone

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Beitragvon karl143 » 28. November 2011, 23:01

Die Rotorblätter und das Triebwerk waren für den Ostblock wohl so hochinteressant, das diese Teile bei der Rückgabe fehlten. Das Triebwerk wurde dann in Dresden ausgestellt, als Teil eines US-Amerikanischen Hubschraubers, der in Vietnam abgeschossen wurde.

An Peinlichkeit eben nicht zu überbieten.
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Re: Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Beitragvon Thunderhorse » 28. November 2011, 23:19

Hier gibts a bisserl was, auch wenns etwas durcheinander geht.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index ... c=842&st=0
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Re: Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Beitragvon Thunderhorse » 19. Februar 2021, 21:08

Thunderhorse hat geschrieben:Hier gibts a bisserl was, auch wenns etwas durcheinander geht.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index ... c=842&st=0


https://www.stadtwikidd.de/wiki/Hubschr ... l_von_1958
https://de.wikipedia.org/wiki/Hubschrau ... l_von_1958
Vieles stand dazu auch im ehemaligen NVA Forum. Grins.

Vor allem der Hubschrauber-Rumpf wurde am 19. Juli 1958 an die Amerikaner wieder übergeben.
Es fand dazu keine Übergabe statt.

Auch bei einigen der angegebenen Quellen in Wiki und Co. sind noch Fehler enthalten.
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Re: Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Beitragvon augenzeuge » 22. Dezember 2025, 13:58

Der letzte Zeuge Frank Athanason

Der US-Offizier war in der Nachkriegszeit bei der U. S. Army in Frankfurt/Main stationiert und durch eine Notlandung mit einem Militärhubschrauber auf DDR-Gebiet in Gefangenschaft geraten.

Der US-Weltkriegsheld streichelt über das Papier und kämpft mit den Tränen. Es ist die Kopie eines Schreibens, das der heute 99 Jahre alte „Daddy“ Frank Athanason an seine Frau († 90) und die beiden Kinder aus der Gefangenschaft über das Rote Kreuz verschickt hatte. Es endet mit den Worten: „All my love forever“.

Die rührenden Zeilen erreichten ihre Empfänger nie. Die DDR-Stasi fing die Post offensichtlich ab. Nach 67 Jahren hält der Amerikaner eine Kopie seiner handgeschriebenen Worte in den Händen. Sie stammt aus dem Stasi-Unterlagenarchiv. BILD hatte die Akten beantragt. Sie bringen die Erinnerungen zurück an einen vergessenen und höchstbrisanten Ost-West-Polit-Thriller. Der damals junge Captain und spätere Colonel ist der letzte Zeuge.


https://www.bild.de/leben-wissen/mensch ... macher_Old

AZ
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Re: Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Beitragvon pentium » 22. Dezember 2025, 16:51

Die aus neun Soldaten der 3. US-Panzerdivision bestehende Besatzung, darunter acht Offiziere einschließlich des Artillerie-Stabschefs der Division sowie ein Feldwebel, wurde von den DDR-Behörden in einer Villa in Dresden interniert. Der Hubschrauber wurde beschlagnahmt und auf dem Gelände der Infanterie-Offiziersschule der Nationalen Volksarmee (NVA) in Plauen verwahrt sowie später ohne Rotorblätter und Triebwerk zurückgegeben. Nach Verhandlungen, die durch Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes der DDR und des Amerikanischen Roten Kreuzes geführt wurden, kam es rund sechs Wochen später am 19. Juli 1958 am Grenzübergang Töpen-Juchhöh zur Freilassung der Soldaten.


Gefangenschaft? Es war eine Internierung in einer Villa und dauerte nur sechs Wochen...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Hubschrauber-Zwischenfall von 1958

Beitragvon Gerd Böhmer » 22. Dezember 2025, 20:49

beim Lesen fiel mir ein Vorfall aus den 1960-er Jahren ein:
Ein sowjetischer Jet, eine Yak-28P, stürzte am 6. April 1966 in den Stößensee in West-Berlin ab, nachdem die Triebwerke über der Stadt ausfielen, wobei die beiden Piloten selbstlos das Flugzeug in den See lenkten, um eine Katastrophe in der dicht besiedelten Gegend zu verhindern, was eine Gedenktafel am See erinnert. Das moderne Flugzeugwrack wurde von britischen Militärs geborgen und sorgte für Aufregung während des Kalten Krieges, da westliche Geheimdienste an der Technik interessiert waren.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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