Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 3. Februar 2021, 23:03

Commerzbank macht 2020 fast 3 Milliarden Euro Verlust

Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr einen massiven Verlust eingefahren. Neben den Belastungen durch die Corona-Pandemie flossen bereits angekündigte Restrukturierungsaufwendungen und eine massive Firmenwertabschreibung in das Ergebnis ein.

Der Konzernverlust belief sich auf 2,9 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 585 Millionen Euro im Vorjahr, wie die Bank mitteilte. Restrukturierungsaufwendungen belasteten das Ergebnis mit gut 800 Millionen Euro, eine Goodwill-Abschreibung schlug mit 1,5 Milliarden Euro zu Buche.

Der operative Verlust lag bei 233 Millionen Euro, nachdem die Bank im Vorjahr einen Gewinn von 1,25 Milliarden Euro eingefahren hatte. Die harte Kernkapitalquote blieb mit 13,2 Prozent "sehr komfortabel" oberhalb der Anforderungen.

Details wird die Bank im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 11. Februar vorstellen, wenn sie auch die am Mittwoch beschlossene Strategie erläutern wird, die den Abbau von 10.000 Vollzeitstellen vorsieht.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 8. Februar 2021, 22:10

Siemens Energy und Air Liquide kooperieren bei Wasserelektrolyse

Siemens Energy und Air Liquide wollen bei der Entwicklung der Elektrolyse-Technologie PEM zusammenarbeiten. In einer Absichtserklärung vereinbarten beide Seiten jetzt die gemeinsame Entwicklung von Wasserstoff-Projekten im industriellen Maßstab. Außerdem wollen sie die Grundlagen für eine Serienfertigung von Elektrolyseuren in Europa legen und gemeinsam an Forschung und Entwicklung der nächsten Elektrolyseur-Generation arbeiten, wie es in einer Mitteilung der Konzerne heißt.

Bei der Wasserelektrolyse wird Wasserstoff mit Hilfe elektrischen Stroms aus Wasser erzeugt. Der energetische Aufwand ist bislang für eine wirtschaftliche Nutzung allerdings noch zu hoch. Mit vermehrtem Angebot von Grünstrom könnte sich dies ändern. Außerdem ist Wasserstoff im Kampf gegen den Klimawandel ein Schlüssel zur Dekarbonisierung der Industrie.

Die Europäische Union, aber auch Frankreich und Deutschland fördern Wasserstoffgroßprojekte. Um Gelder aus diesen Töpfen wollen sich Siemens Energy und Air Liquide bemühen. Entsprechende Projektoptionen in Frankreich und Deutschland sowie anderen europäischen Ländern seien identifiziert. Eines sei das H2V-Projekt in der Normandie mit 200 Megawatt Leistung. Es soll künftig chemische Anlagen mit sauberer Energie versorgen. Air Liquide hat sich erst vor kurzem mit 40 Prozent in das Projekt eingekauft.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 10. Februar 2021, 20:46

Absatz von Diesel-Pkw bricht laut Studie schneller ein als erwartet

Der Absatz von Diesel-Pkw in Europa bricht laut einer Studie schneller ein als erwartet. Laut einer Untersuchung des Duisburger Automobilforscher Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotiv Research (CAR) ging der Absatz von Diesel-Pkw im Kernmarkt West-Europa binnen vier Jahren um 59 Prozent zurück, wie die "Augsburger Allgemeine" (Mittwochausgabe) berichtet. Demnach wurden 2020 im wichtigsten Absatzmarkt noch 2,831 Millionen Autos mit Dieselantrieb verkauft. Laut der CAR-Prognose wird sich diese Zahl bis 2025 auf weniger als 1,3 Millionen Diesel-Neuwagen nochmals halbieren

"Der Diesel, das Vorzeigeaggregat der deutschen Autobauer, stirbt schnell", sagte Dudenhöffer der Zeitung. Die Abgasskandal bei VW habe den Diesel deutlich schneller zerstört, als es viele wahrhaben wollten, fügte er hinzu.

Mit der steigenden CO2-Steuer - bis 2025 soll die Tonne mit 55 Euro besteuert werden - steige der Literpreis Diesel in Deutschland voraussichtlich um mehr als 20 Cent pro Liter. Zudem könne die geplante Abgasvorschrift Euro 7 den Dieselantrieb für Neuwagen um "deutlich mehr als 1.000 Euro pro Fahrzeug" erhöhen. "Für die, für die der Diesel ein Kerngeschäft ist, bedeutet das, noch schneller die Produktion umzustellen und Restrukturierung in den Unternehmen umzusetzen", sagte der Automobilforscher.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 11. Februar 2021, 21:23

Volkswagen und Microsoft kooperieren bei automatisiertem Fahren

Der Autobauer Volkswagen arbeitet mit Microsoft bei der Entwicklung von Software für vernetzte Assistenz-Systeme und automatisiertes Fahren zusammen und weitet so seine bereits bestehende Partnerschaft aus. Wie die Wolfsburger am Donnerstag mitteilten, soll das konzerneigene Softwareunternehmen Car.Software Organisation mit Microsoft eine Cloud-basierte Automated Driving Platform (ADP) aufbauen. Diese soll die Microsoft Azure Cloud- und Datendienste nutzen, um automatisierte Fahrerlebnisse schneller auf globaler Ebene zu ermöglichen. Volkswagen und Microsoft arbeiten bereits seit 2018 im Rahmen einer strategischen Partnerschaft gemeinsam an der Volkswagen Automotive Cloud. Diese soll künftig alle digitalen Dienste und Mobilitätsangebote von Volkswagen umfassen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 17. Februar 2021, 22:08

Daimler-Chef Källenius rechnet mit höherem E-Auto-Absatz

Der Autobauer Daimler nimmt laut Konzernchef Ola Källenius bei der Elektromobilität allmählich Fahrt auf. Die bisherigen Zwischenetappen beim Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden, die bis 2025 ein Viertel und bis 2030 die Hälfte der weltweiten Verkäufe ausmachen sollen, scheinen früher erreichbar. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir diese Ziele nach oben korrigieren werden", sagte Källenius dem Handelsblatt.

Bis Ende des Jahrzehnts will der 51-jährige Schwede mit elektrisierten Limousinen und SUVs ebenso viel Geld verdienen wie mit Dieselautos und Benzinern. "Es ist unsere klare Aufgabe, mit Elektroautos bis 2030 die gleichen Margen zu erzielen wie mit Verbrennern", sagte er der Zeitung. "Wir müssen das schaffen, um dem Kapitalmarkt zu zeigen: Etablierte Hersteller können gegenüber Herausforderern bestehen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 18. Februar 2021, 22:25

Volkswagen steigt ins Fahrrad-Leasinggeschäft ein

Der Volkswagen Konzern steigt über seine Finanzierungstochter Financial Services in das Geschäft des Fahrrad-Leasings ein. Künftig sollen angesichts der rasant steigenden Nachfrage nach Elektrofahrrädern sowohl Leasing- als auch Finanzierungsangebote getätigt werden, kündigte der Wolfsburger DAX-Konzern an. Das Leasingangebot richte sich an Unternehmen und ihre Mitarbeiter, das Finanzierungsangebot an Privatkunden.

"Durch die rasante Entwicklung bei E-Bikes können wir über absatzfördernde Finanzierungs- und Leasingangebote viele Kunden erreichen", sagte Lars Henner Santelmann, CEO der Volkswagen Financial Services AG. Hier gebe es klare Parallelen zur Automobilindustrie, so der Manager. Aktuell würden etwa 600 Fahrradhändler in Deutschland das neue Finanzierungsmodell anbieten.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 19. Februar 2021, 21:20

EU erlaubt Siemens Healthineers die Übernahme von Varian

Siemens Healthineers ist bei der größten Übernahme in der Firmengeschichte fast am Ziel. Die EU-Kommission gab dem Erlanger Medizintechnikkonzern am Freitag unter Auflagen grünes Licht für den Erwerb des Strahlentherapiespezialisten Varian.

Siemens Healthineers hatte im Januar Zugeständnisse angeboten, um die von Kunden und Konkurrenten gegenüber der EU geäußerten Bedenken auszuräumen. Die Geräte beider Unternehmen sollen danach auch künftig mit Software anderer Hersteller kombinierbar bleiben.

"Angesichts der Verpflichtungen zur Gewährleistung der Interoperabilität kann der Zusammenschluss ohne Gefahr für den Wettbewerb und die Innovationstätigkeit auf diesen Märkten vollzogen werden", sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager laut Mitteilung.

Die US-Aufseher FTC und CFIUS hatten die im vergangenen August vereinbarte Übernahme schon durchgewinkt. Die Siemens-Tochter legt 16,4 Milliarden Dollar für Varian auf den Tisch. Bis zur Jahresmitte wird ein Abschluss angestrebt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. Februar 2021, 21:13

Siemens Energy liefert Gasturbinen in Chinas Greater Bay Area

Siemens Energy hat einen Auftrag für die Lieferung von Gasturbinen-Inselanlagen der F-Klasse nach China erhalten. Damit soll das neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Projekt der Guangdong Energy Group in Chinas Greater Bay entwickelt werden. Durch die Verwendung von Erdgas anstatt Kohle sollen sich die CO2-Emissionen in der Region um bis zu 60 Prozent reduzieren.

Im einzelnen umfasst der Vertrag mit der Guangdong Energy Group 2×460-Megawatt-Gas-Dampf-Kombi-Blöcke mit zwei SGT5-4000F-Gasturbinen, zwei Dampfturbinen, vier Generatoren, zwei SPPA-T3000-Regelungssystemen und der zugehörigen Hilfsausrüstung. Durch das Projekt soll in der Greater Bay Area jährlich bis zu 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

In Betrieb genommen werden soll das Projekt Zhaoqing Dinghu in Zhaoqing, Provinz Guangdong, voraussichtlich 2023. Nach seiner Fertigstellung wird es eine Schlüsselrolle beim Aufbau eines modernen Energieversorgungssystems der Guangdong-Hongkong-Macao Greater Bay Area (GBA) spielen. Es sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg Chinas, bis 2060 CO2-neutral zu werden, und Siemens Energy freue sich "auf die weitere Zusammenarbeit mit der Guangdong Energy Group in dieser Richtung", sagte Karim Amin, Executive Vice President Generation bei Siemens Energy.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. Februar 2021, 21:15

Daimler und Cummins arbeiten bei Nutzfahrzeugmotoren zusammen

Die Daimler Truck AG und der US-Motorenhersteller Cummins Inc haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sie ein globale Partnerschaft für mittelschwere Motoren eingehen wollen. Zudem werden weitere Schritte der Zusammenarbeit ausgelotet, wie Daimler mitteilte.

Im Rahmen der geplanten strategischen Partnerschaft wird Cummins in die Weiterentwicklung der mittelschweren Motorenplattform sowie deren globale Produktion und Lieferung ab der zweiten Hälfte des Jahrzehnts für Daimler Trucks & Buses investieren. Das soll die Motorenproduktion am Daimler-Standort Mannheim stärken. Mit der Umstellung auf Euro VII hätten die Stuttgarter erhebliche Mittel in die Weiterentwicklung mittelschwerer Motoren investieren müssen. Diese Mittel würden nun frei, um sie auf die Technologien zu konzentrieren.

Cummins wird auf dem Gelände des Mercedes-Benz-Werks Mannheim eine Motorenfertigung aufbauen, um dort ab der zweiten Hälfte des Jahrzehnts mittelschwere Motoren mit der Abgasnorm Euro VII für Mercedes-Benz und die eigene Vermarktung zu lokalisieren. Das heißt, sie stehen - wie bei den Produkten von Cummins üblich - auch anderen Nutzfahrzeugherstellern zur Verfügung. Dadurch ergeben sich die notwendigen Skaleneffekte, um so eine Motorenbaureihe auch in Zukunft wirtschaftlich herzustellen.

Die Daimler Truck AG wird sich zukünftig auf die Weiterentwicklung von alternativen Antriebstechnologien sowie Komponenten für den schweren Nutzfahrzeug-Antriebsstrang fokussieren. Aus diesem Grund wird nicht weiter in die Entwicklung der eigenen Medium-Duty Engine Generation (MDEG) investiert, die in leichten und mittelschweren Lkw, Stadt- und Überlandbussen sowie bei Drittanbietern zum Einsatz kommt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 23. Februar 2021, 22:14

Siemens Energy liefert Gasturbinen in Chinas Greater Bay Area

Und warum sieht man das nicht am Aktienkurs?
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 4. März 2021, 21:40

Lufthansa schreibt im Schlussquartal geringeren Verlust als erwartet

Die Deutsche Lufthansa hat im vierten Quartal einen geringeren Verlust geschrieben als erwartet. Dazu trug auch die Cargo-Sparte bei, die getragen von einem starken Anstieg der Durchschnittserlöse ein Rekordergebnis erzielte. Für 2021 erwartet der Konzern weiterhin einen positiven operativen Cashflow, der operative Verlust soll - gemessen am bereinigten EBIT - geringer als im Vorjahr sein.

Der Umsatz brach von Oktober bis Dezember um 71 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro ein. Der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern (bereinigtes EBIT) lag bei 1,29 Milliarden Euro, der Konzernverlust erreichte 1,14 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 175 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 2,46 Milliarden Euro, einem bereinigten EBIT von minus 1,44 Milliarden Euro und einem Konzernverlust nach Dritten von 1,24 Milliarden Euro bzw 2,27 Euro je Aktie gerechnet.

Der operative Mittelabfluss konnte im Schlussquartal auf rund 300 Millionen Euro pro Monat begrenzt werden und damit stärker als geplant eingedämmt werden. Der Konzern hatte sich zum Ziel gesetzt, den Mittelabfluss ohne Berücksichtigung von Working-Capital-Veränderungen, Investitionen und Einmal- und Restrukturierungsaufwendungen im Schlussquartal auf rund 350 Millionen Euro zu begrenzen, nach 200 Millionen Euro im dritten Quartal. Auch im laufenden ersten Quartal soll der operative Mittelabfluss auf 300 Millionen Euro eingegrenzt werden.

Der bereinigte freie Cashflow belief sich auf minus 1,09 Milliarden Euro. Hier hatten die Marktbeobachter minus 1,499 Milliarden erwartet.

Die Lufthansa Group verfügte zum 31. Dezember 2020 über liquide Mittel von rund 10,6 Milliarden Euro, davon entfielen 5,7 Milliarden Euro auf nicht in Anspruch genommene staatliche Stabilisierungsmaßnahmen. Bis Jahresende wurden Stabilisierungsgelder in Höhe von rund 3,3 Milliarden Euro abgerufen, von denen zwischenzeitlich bereits eine Milliarde Euro zurückgezahlt wurde.

"Die Lufthansa Group ist über das Jahr 2021 hinaus durchfinanziert", sagte Finanzvorstand Remco Steenbergen laut der Mitteilung. "Dabei helfen uns auch die bisher ungenutzten Elemente des Stabilisierungspakets, die wir bei Bedarf in Anspruch nehmen können, um unsere Bilanz weiter zu stärken."
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 5. März 2021, 17:45

Volkswagen Kernmarke beschleunigt Wandel zur E-Mobilität

Volkswagen will den Wandel zur Elektromobilität beschleunigen, hält aber weiter am Verbrennungsmotor fest. Die Kernmarke des Konzerns will den Absatzanteil reiner E-Autos in Europa bis 2030 auf über 70 Prozent steigern, wie Markenchef Ralf Brandstätter während einer Pressekonferenz mitteilte. Bisher lag das Ziel bei 35 Prozent. In den USA und China peilt das Unternehmen im selben Zeitraum einen E-Anteil von mehr als 50 Prozent an. Jedes Jahr will die Kernmarke des Wolfsburger Konzerns mindestens ein neues batterieelektrisches Modell auf den Markt bringen.

Parallel zur beschleunigten E-Offensive soll aber auch die Verbrennerflotte weiterentwickelt werden. Alle Kernmodelle, wie Golf, Tiguan, Passat, Tayron und T-ROC, sollen einmal einen Nachfolger bekommen. "Wir brauchen den Verbrenner noch auf bestimmte Zeit, aber so effizient wie möglich", so Brandstätter. Deshalb bekomme die nächste Generation der Kernprodukte die neuste Generation der Plug-in-Hybrid Technik. Die elektrische Reichweite soll bei bis zu 100 Kilometern liegen.

Zudem bekräftigte Brandstätter die Renditeziele: Die operative Marge soll 2023 bei mindestens 6 Prozent liegen. Die Fixkosten sollen bis 2023 um 5 Prozent sinken, die Produktivität der Werke um 5 Prozent jährlich gesteigert werden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 8. März 2021, 22:08

Lufthansa und Deutsche Bahn weiten Angebote für Zug zum Flug aus

Die Deutsche Lufthansa und die Deutsche Bahn bauen mitten in der Corona-Pandemie ihre gemeinsamen Angebote für den Zug zum Flug aus. Das Lufthansa Express-Rail-Netz mit Zubringerzügen an den Flughafen Frankfurt wird von derzeit 17 deutschen Städten im zweiten Halbjahr um fünf Städte erweitert, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Ab Juli werde erstmalig die Anreise zum Frankfurter Flughafen mit Lufthansa Express Rail von Hamburg und München möglich sein, ab Dezember dann auch von Berlin, Bremen und Münster. Zudem sollen ab Dezember extraschnelle Sprinterzüge nach Frankfurt fahren. Dadurch verkürze sich die Bahnfahrt beispielsweise zwischen München und Köln auf unter vier Stunden.

Damit werden der wichtigste Verkehrsnotenpunkt den Deutschen Bahn im Fernverkehr und ein wichtiges Drehkreuz für den internationalen Flugverkehr der Lufthansa stärker vernetzt, sagte Bahn-Vorstand Berthold Huber in Frankfurt in einer Online-Pressekonferenz. "In Summe bringen wir so 1,6 Millionen zusätzliche Sitzplätze auf den Markt für eine bessere Vernetzung des größten deutschen Flughafens mit der Schiene." Im Jahr 2019 seien die bereits täglich angebotenen 134 Zubringerzüge von fast 400.000 Fahrgästen genutzt worden.

Im Zuge des Ausbaus der Partnerschaft reduzieren die Airlines der Lufthansa die Anzahl ihre Inlandsflüge nach Frankfurt oder stellen diese ganz ein, wie Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister sagte. So seien unter anderem bereits die Verbindungen nach Köln, Dortmund oder Paderborn eingestellt worden. Inlandsflüge, die insbesondere als Zubringer für Langstreckenverbindungen dienten, sind im Zuge der Klimadebatte zunehmen in Kritik geraten. Langfristig habe der Konzern auch die bessere Anbindung des Flughafens München im Blick. Beide Vorstände stellten in Aussicht, die Partnerschaft weiter auszubauen.

Auch der Gepäcktransport soll einfacher werden: Die Deutsche Bahn werde auf den Verbindungen bevorzugt Züge der neuesten Generation mit großen Gepäckfächern einsetzen. Sobald der Verkehr an den Flughäfen wieder zunimmt, erhalten Lufthansa Express Rail-Kunden an der Sicherheitskontrolle Zugang zur Fastlane und bei der Landung am Frankfurter Flughafen würden die Koffer von Express Rail-Kunden priorisiert behandelt.

Flexibler wird zudem Buchung der Lufthansa Express Rail-Tickets: Ab April 2021 werden die Zubringerzüge so lange buchbar sein wie der dazugehörige Anschlussflug. Gleichzeitig lohnt sich frühes Buchen, dadurch können die Tickets günstiger werden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 10. März 2021, 21:07

Bayer will profitabel wachsen

Bayer hat sich neue Mittelfristziele gesetzt, die hinter den vor gut zwei Jahren genannten Planungen bis 2022 jedoch zurückbleiben. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern peilt für 2024 Einnahmen von 43 bis 45 Milliarden und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 7,00 bis 7,50 Euro bei konstanten Wechselkursen an, wie er auf dem Kapitalmarkttag mitteilte.

Ende 2018 klangen die Versprechungen bei Bayer noch vollmundiger. Damals war für 2022 rund 52 Milliarden Euro Umsatz und rund 10 Euro bereinigter Gewinn je Aktie ins Auge gefasst worden.

Zur Ertragsverbesserung sollen alle Unternehmensbereiche und das im September angekündigte Sparprogramm beitragen. Für 2021 hat sich Bayer kürzlich 42 bis 43 Milliarden Euro Umsatz und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 6,10 bis 6,30 Euro vorgenommen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 11. März 2021, 21:42

Renault will gesamten Daimler-Anteil abstoßen

Renault will seinen gesamten Anteil an Daimler im Rahmen eines beschleunigten Bieterverfahrens verkaufen. Das beschleunigte Bookbuilding soll sofort beginnen, das Settlement werde spätestens am 16. März erwartet, teilte die Renault SA mit. Renaults Anteil an Daimler entspricht laut Mitteilung etwa 1,54 Prozent des Daimler-Aktienkapitals.

Mit dem Erlös will Renault den Abbau der Schulden beschleunigen. Die Partnerschaft mit Daimler werde von der Transaktion nicht tangiert, sie bleibe unverändert bestehen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 11. März 2021, 21:44

Lanxess will höhere Dividende zahlen und EBITDA 2021 wieder steigern

Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat im Pandemie-Jahr 2020 seine eigenen Ziele erreicht und ist zuversichtlich in das Jahr 2021 gestartet. Der MDAX-Konzern geht davon aus, dass sich viele seiner Kundenindustrien in diesem Jahr erholen werden, und erwartet daher für das Gesamtjahr einen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen auf 900 Millionen bis 1 Milliarde Euro.

Im vergangenen Jahr verdiente Lanxess operativ und bereinigt 862 Millionen Euro nach 1,019 Milliarden im Jahr 2019. Damit erreichte der Kölner Konzern sein selbst gestecktes und zuletzt auf 820 bis 880 Millionen Euro eingegrenztes EBITDA-Ziel vor Sondereinflüssen.

Der Konzernumsatz schrumpfte im Jahr 2020 um 10,3 Prozent auf 6,104 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft stieg deutlich auf 908 von 240 Millionen Euro. Grund dafür ist der Verkaufserlös der Anteile am Chemiepark-Betreiber Currenta, den Lanxess Ende April abgeschlossen hatte. Die Aktionäre sollen mit 1,00 Euro je Aktie eine höhere Dividende als im Vorjahr mit damals je 0,95 Euro erhalten.

Im Schlussquartal entwickelte sich das Geschäft bei Lanxess besser als erwartet. Der bereinigte operative Gewinn lag, wie bereits Ende Januar mitgeteilt, mit 200 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 197 Millionen. Der Umsatz lag mit 1,503 Milliarden Euro um 8,1 Prozent unter dem Niveau des Schlussquartals 2019.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 13. März 2021, 23:01

Salzgitter-CEO lehnt Fusion mit Thyssenkrupp weiter ab

Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann lehnt eine Fusion mit Thyssenkrupp weiterhin ab. Das gelte auch bei einem vom Bund mit Milliardenzuschüssen geförderten Umbau der deutschen Stahlindustrie auf den klimafreundlicheren Energieträger Wasserstoff, so Fuhrmann in einem Interview mit dem Magazin Spiegel. Er begründete seine Haltung damit, das man bei Salzgitter "schlanker, schneller und bescheidener" sei als Wettbewerber. "Das möchten wir gern erhalten", so Fuhrmann. Diese Ansicht werde auch vom Aufsichtsrat und dem Land Niedersachsen als Hauptaktionär des Unternehmens geteilt.

Zudem forderte Fuhrmann eine rasche Entscheidung der Politik über Investitionshilfen für den klimafreundlicheren Umbau der deutschen Stahlindustrie. Bei Salzgitter seien mittlerweile alle Vorbereitungen für einen raschen Umbau zu einer wasserstoffbasierten Stahlproduktion getroffen worden, so Fuhrmann. Dabei würde der erste konkrete Schritt zur Anpassung rund eine von geschätzt drei Milliarden Euro kosten. Salzgitter wolle davon weniger als 50 Prozent selbst tragen, der Rest solle aus Fördermitteln stammen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 15. März 2021, 20:41

Volkswagen plant 6 Gigafabriken in Europa

Volkswagen plant angesichts des beschleunigten Wandels zur Elektromobilität einen deutlichen Ausbau der Produktionskapazitäten für Batteriezellen in Europa. Bis Ende des Jahrzehnts sollen mit Partnern sechs Gigafabriken mit einer Gesamtkapazität von 240 Gigawattstunden auf dem Kontinent entstehen, kündigte der Autokonzern anlässlich einer Präsentation der neuen Batteriestrategie an. Die ersten beiden sogenannten Gigafabriken sollen im schwedischen Skelleftea und in Salzgitter entstehen.

Auch der weltweite Ausbau des öffentlichen Schnellladenetzes soll beschleunigt ausgebaut werden, so der Wolfsburger Konzern. In Europa habe VW dazu Kooperationen mit BP, Iberdrola und Enel vereinbart.

Volkswagen hatte jüngst angekündigt, dass die Kernmarke den Absatzanteil reiner E-Autos in Europa bis 2030 gegenüber früheren Planungen auf über 70 Prozent rund verdoppeln will. In den USA und China peilt das Unternehmen im selben Zeitraum einen E-Anteil von mehr als 50 Prozent an. Jedes Jahr soll mindestens ein neues batterieelektrisches Modell auf den Markt kommen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 16. März 2021, 22:32

Volkswagen von Porsche und Finanzdienstleistungen gestützt

Der Volkswagen-Konzern hat vergangenes Jahr vor allem dank einer stabilen Entwicklung bei Porsche und im Finanzdienstleistungsgeschäft einen Milliardengewinn erzielt. Bei der Kernmarke, Audi und auch im Nutzfahrzeuggeschäft verzeichnete der DAX-Konzern dagegen spürbare Gewinnrückgänge oder sogar Verluste.

Wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, erzielte Porsche mit 26,086 Milliarden Euro stabile Umsätze. Der operative Gewinn des Sportwagenherstellers liegt mit 4,021 (Vorjahr: 4,210) Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahr. Im Finanzdienstleistungsgeschäft kletterten die Einnahmen trotz Pandemie sogar um rund 2 Prozent auf 38,637 Milliarden Euro, das operative Ergebnis sank auf 2,803 (2,960) Milliarden Euro.

VW hatte bereits Eckzahlen für das abgelaufene Jahr berichtet. Wie bereits bekannt erzielte der Wolfsburger Konzern ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen von 10,6 (19,3) Milliarden Euro. Der Umsatz sank um gut ein Zehntel auf 222,884 Milliarden Euro.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 22. März 2021, 21:13

Pandemie führt zu großem Taxi-Sterben in Deutschland

Zahlreiche Taxi-Unternehmen werden die Corona-Krise nicht überstehen und haben bereits ihre Konzessionen zurückgegeben. Beim Bundesverband Taxi und Mietwagen rechnet man damit, dass Ende dieses Jahres ein Drittel der Autos nicht mehr auf der Straße sein wird. "Wir gehen davon aus, dass es nur noch etwa 24.000 Taxis geben wird, vor der Pandemie waren es rund 36.000", sagte Geschäftsführer Michael Oppermann zur Welt am Sonntag (WamS).

Im Jahr 2020 musste die Branche laut dem Verband einen Umsatzrückgang um 43 Prozent verkraften. Die Einnahmen aller Taxis in Deutschland sanken von 5,4 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 3,1 Milliarden Euro. In Berlin waren vor Beginn der Corona-Pandemie im Dezember 2019 noch 8.044 Fahrzeuge zugelassen, wie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mitteilte. Im Februar 2020 zählte die Stadt nur noch 6.792 Konzessionen - ein Minus von 15,6 Prozent. Nicht nur die Zahl der Fahrzeuge hat sich reduziert. Hinter dem Taxisterben stehen Hunderte Unternehmen, die den Markt verlassen. Zwischen Dezember und Februar ist in der deutschen Hauptstadt jedes sechste Taxi-Unternehmen vom Markt verschwunden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. März 2021, 22:08

Bayer darf Krebsmittel Vitrakvi in Japan verkaufen

Bayer kann sein tumorunabhängiges Krebsmedikament Vitrakvi nun auch in Japan vertreiben. Das zuständige Gesundheitsministerium erteilte dem Arzneimittel jetzt die Zulassung, wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern in Leverkusen mitteilte.

Vitrakvi mit dem Wirkstoff Larotrectinib ist ein Medikament, mit dem bösartige Tumore behandelt werden können, die auf einer Genmutation beruhen. Das Mittel blockiert ein Fusionsprotein, das als Treiber wirkt. Damit ist sein Einsatz anders als bei anderen Krebsmitteln nicht auf ein bestimmtes Organ beschränkt. Allerdings ist diese Krebsursache recht selten. Nur bei etwa einem Prozent aller Fälle liegt ein Fusionsprotein vor, an dem eines der drei NTRK-Gene beteiligt ist.

Vitrakvi ist bereits in den USA, den EU-Mitgliedsstaaten, Großbritannien, Brasilien und Kanada zugelassen. Bayer taxiert den Spitzenumsatz auf mehr als 750 Millionen Euro jährlich.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 24. März 2021, 22:29

Siemens Healthineers startet zweite Kapitalerhöhung für Varian-Kauf

Zur Finanzierung der Übernahme des Strahlentherapie-Spezialisten Varian Medical Systems startet Siemens Healthineers eine zweite Kapitalerhöhung. Angestrebt wird ein Bruttoemissionserlös von 2,3 Milliarden Euro, wie der Medizintechnikkonzern in Erlangen mitteilte. Die Anzahl der auszugebenden Aktien und der Platzierungspreis werden nach Abschluss des beschleunigten Platzierungsverfahrens festgelegt und anschließend bekanntgegeben.

Ein Ankerinvestor habe bereits 16 bis 17 Prozent des angestrebten Platzierungsvolumens zum aktuellen Marktpreis nachgefragt, so Siemens Healthineers. Über diese Kapitalerhöhung hinaus seien zur Finanzierung der Varian-Akquisition keine Aktienplatzierungen geplant.

Im vergangenen August hatte Siemens Healthineers die mit 16,4 Milliarden Dollar größte Übernahme in der Siemens-Geschichte vereinbart. Mit Varian erschließt sich das Unternehmen ein vielversprechendes neues Geschäftsfeld.

Zur Finanzierung war schon im September eine erste Kapitalerhöhung über die Bühne gegangen. Damals wurden 2,73 Milliarden Euro brutto erlöst. Mit dem Erlös aus der jetzigen Kapitalerhöhung will der Konzern einen Teil der Brückenfinanzierung für die Varian-Übernahme ersetzen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 25. März 2021, 22:23

VW will Nutzfahrzeugabsatz um wenigstens 16 Prozent steigern

Volkswagen will den Absatz der Nutzfahrzeugmodelle Caddy, Transporter und Crafter nach dem coronabedingten Rückgang vom vergangenen Jahr 2021 deutlich steigern. Geplant sind Auslieferungen von mehr als 400.000 Fahrzeugen, wie VW-Nutzfahrzeuge-CEO Carsten Intra bei Vorstellung der Bilanz mitteilte. Verglichen mit den verkauften 345.000 Einheiten aus 2020 entspricht dies einem Plus von 16 Prozent oder mehr. Das Niveau von 2019 wird aber offenbar noch nicht wieder erreicht: Im Jahr vor der Pandemie waren 456.000 Fahrzeuge verkauft worden.

Trotz Absatzwachstums wird im Fahrzeuggeschäft erneut ein Verlust anfallen. Das Ergebnis werde von anstehenden Werksumbauten und der Einführung vollelektrischer Modelle belastet, so VW.

2020 hatte VW Nutzfahrzeuge wie bekannt mit 454 Millionen Euro Verlust abgeschlossen. Das Ergebnis war angesichts erhöhter Entwicklungskosten, verstärkter Bilanzinvestitionen und CO2-bezogene Aufwendungen verglichen mit 2019 um insgesamt 964 Millionen Euro in den Keller gerauscht.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 25. März 2021, 22:25

Fitch erhöht Ausblick für Daimler auf positiv; Rating bestätigt

Die Ratingagentur Fitch wird optimistischer für die Bonitätseinstufung des Autokonzerns Daimler. Wie die Agentur mitteilte, hat sie den Ausblick auf positiv von stabil erhöht. Das Rating wurde mit BBB+ bestätigt.

Daimler habe sich in der Pandemie robust gezeigt, so Fitch. Zudem sei davon auszugehen, dass der Konzern seine Profitabilität mit der Normalisierung des Umfelds weiter verbessere. Die aktualisierte Produktbandbreite und Sparmaßnahmen sollten positive Ergebnisse zeigen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 31. März 2021, 21:34

Bernd Pischetsrieder neuer Daimler-Aufsichtsratschef

Der Aufsichtsrat von Daimler wird künftig wie erwartet von Bernd Pischetsrieder angeführt. Das Kontrollgremium wählte den früheren Volkswagen- und BMW-Manager auf der konstituierenden Sitzung im Anschluss an die virtuelle Hauptversammlung zum neuen Vorsitzenden. Pischetsrieder folgt auf Manfred Bischoff, der nach 14 Jahren an der Spitze des Aufsichtsrates das Gremium auf eigenen Wunsch verlässt, wie die Daimler AG mitteilte.

Mit dem Ausscheiden von Bischoff endet eine Ära. "Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Manfred Bischoff ein Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte geprägt hat", sagte Daimler-CEO Ola Källenius während des Aktionärstreffens am Mittwoch. Daimler sei "hervorragend" für die Zukunft gerüstet. "Das ist zu großen Teilen sein Verdienst", ergänzte Källenius.

In den Aufsichtsrat ziehen neu auch BASF-Chef Martin Brudermüller, Royal-Dutch-Shell-CEO Ben van Beurden sowie die Cisco-Managerin Elizabeth Centoni ein. Sie folgen auf Petraea Heynicke und Jürgen Hambrecht, die neben Manfred Bischoff ebenfalls aus dem Kontrollgremium ausscheiden.

Die Mitglieder des Vorstands wurden mit knapp 98 Prozent, die Mitglieder des Aufsichtsrats mit gut 95 Prozent des vertretenen Grundkapitals entlastet.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 31. März 2021, 21:39

Der Mann ist weit rumgekommen. War ja überall schon. Na denne!

Gruß Volker
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. April 2021, 21:00

XETRA-SCHLUSS/DAX eilt von Rekord zu Rekord

Auch die Osterpause hat die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt nicht stoppen können. Der DAX gewann am Dienstag 0,7 Prozent und schloss mit 15.213 Punkten so hoch wie nie zuvor. Im frühen Handel stellte der deutsche Leitindex mit knapp 15.312 Punkten auch neues Allzeithoch auf. "Wegen seines Schwerpunkts im Bereich konjunkturabhängiger Werte hat der DAX im internationalen Indexvergleich noch weiteres Aufholpotenzial", sagte Carsten Mumm, Chefvolkswirt des Bankhauses Donner & Reuschel. Denn der globale Aufschwung werde sich auch 2022 fortsetzen.

Im DAX stiegen VW um 2,2 Prozent. SAP gewannen 2 Prozent. Im Handel wurde auf Medien-Berichte verwiesen, laut denen die Google-Mutter Alphabet bei ihrer Finanz-Software vom US-Anbieter und SAP-Wettbewerber Oracle zu den Walldorfern wechseln werde. Fresenius zogen um 1,8 Prozent an. Die Commerzbank hat das Ziel auf 46 Euro erhöht, die Aktien notierten mit 38,47 Euro noch deutlich darunter.

Besonders in der zweiten und dritten Reihe prägten konjunkturabhängige Aktien den Handel: Hier stiegen Thyssenkrupp um 3,3 Prozent und Schaeffler um 4,2 Prozent.

Umschichtungen in die Gewinner eines Pandemie-Endes drückten dagegen einige der großen Gewinner der Lockdowns. Im DAX fielen Delivery Hero um 1,2 Prozent, und im MDAX gaben Hellofresh 1,6 Prozent ab. Das Minus von 3,9 Prozent oder 68 Cent bei Deutsche Telekom war dagegen fast ausschließlich dem Dividendenabschlag von 60 Cent geschuldet.

Heftiger Gegenwind für Nordex und Borussia Dortmund

Nordex fielen um 6,5 Prozent. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem der Kurs des Windkraftunternehmens zunächst noch auf den höchsten Stand seit 5 Jahren gestiegen war. Der Gegenwind erfasste weite Bereiche der Branche, auch Siemens Energy gaben um 3,4 Prozent nach.

Borussia Dortmund brachen im SDAX um 3,8 Prozent ein. Grund war die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt, womit das Erreichen der Champions League in der kommenden Saison in weite Ferne rückt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 7. April 2021, 22:08

Deutscher Automarkt wächst im März um über ein Drittel

Der deutsche Automarkt hat im März kräftig zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich der Pkw-Absatz um 35,9 Prozent auf 292.349 Fahrzeuge, wie das Kraftfahrtbundesamt mitteilte. Im ersten Quartal blieb der Markt jedoch mit einem Minus von 6,4 Prozent auf 656.452 Pkw hinter dem Vorjahreszeitraum zurück.

Die deutschen Marken schnitten im März allesamt positiv ab. So erzielte Volkswagen ein Plus von 39 Prozent, Mercedes steigerte den Absatz um 36,1 Prozent und BMW um 17 Prozent. Das stärkste Wachstum wies Opel mit einem Plus von 75 Prozent auf. Der größte Anteil der Neuzulassungen entfiel auf VW mit 19,3 Prozent.

Das größte Wachstum unter den Importmarken wies Alfa Romeo mit einem Anstieg um 115 Prozent auf, Peugeot, Hyundai, Tesla und Renault schafften Zuwächse um jeweils mehr als 60 Prozent. Rückläufige Absätze zeigten unter anderem Honda, Mitsubishi und Jaguar.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. April 2021, 08:02

Der chinesische Automarkt wächst noch stärker. Autoabsatz legt 70 Prozent zu.

Aber: Tesla hält deutschen Behörden den Spiegel vor:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tesla-te ... 76157.html

AZ
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 8. April 2021, 22:27

VDMA: Starke Auftragsdynamik im Februar

Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben im Februar erstmals seit Oktober 2018 eine zweitstellige Zuwachsrate beim Auftragseingang erzielt. Die Bestellungen legten um real 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete. Der Rückschlag im Januar um 10 Prozent konnte damit komplett ausgeglichen werden. Die entscheidenden Impulse dazu kamen aus dem Ausland.

Die Auftragseingänge aus dem Auslang legten um 17 Prozent zu. "Die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern expandierte mit einem Zuwachs von 12 Prozent kräftig", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Noch dynamischer entwickelte sich aber der Bestelleingang aus den Nicht-Euro-Ländern. Ein Bestellplus von 20 Prozent zum Vorjahr belegt unsere Vermutung, dass sich zusätzlich zu einigen asiatischen Ländern weitere Absatzregionen außerhalb Europas inzwischen auf kräftigem Wachstumskurs befinden."

Die Inlandsorders übertrafen im Februar ihr Vorjahresniveau dagegen lediglich um 2 Prozent. "Die Inlandnachfrage hat sich gefangen, aber der Erholungsprozess lässt noch zu wünschen übrig. Für eine eigenständige Dynamik bedarf es mehr als Nachholeffekte", erläuterte Wiechers.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Dezember 2020 bis Februar 2021 legten die Bestellungen leicht um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Aus dem Inland kamen 5 Prozent weniger Orders, dafür legten die Auslandsaufträge um 6 Prozent zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 4 Prozent verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 6 Prozent mehr Bestellungen.

Der VDMA vertritt rund 3.300 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie beschäftigt rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland.
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