Verratnix hat geschrieben:Die Kutscher sind wohl tatsächlich die, die wirklich am berüchtigsten Ar*c* sind. 23 h in der Hütte. 1 h dürfen sie m.. nach im Rasthaus essen.
Sofern sie eins der wenigen finden die offen haben. Duschen zu finden soll auch nicht einfach sein.
Mara, schreib´ mal dazu.
Schon seid zig Jahren geht das im Elbepark an der A 2 so . Die LKW parken dort wo sie gerade Platz finden .. Nicht zum Ausruhen ,nein zum Einkaufen . Wenn man z.Bsp . zu Aldi rein möchte , 5-6 Trackerfahrer sind immer drin . Die jüngeren Fahrer kennen keinen Anstand , denken sie sind alleine im Laden . Schlimmer ist es wenn sie ihr Handy benutzen .
Am Wochenende da ist Camping angesagt . Die Geschäfte werden in den Büschen erledigt . Das sieht aus wo die Parken .
Keine 500 m ist ein Auto- Rasthof dort kostet das Parken ja Geld . In den Toiletten in dem Einkaufzentrum sieht es aus .
Über 20 autobahnnahe Gemeinden haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.
Von Juliane Just ›
Hohe Börde l Die Bordsteine sind kaputtgefahren, die Laterne hängt auf halbmast. Müllreste werden vom Wind fortgetragen. Mehrere Einkaufswagen stehen einsam mitten auf der Wiese. Hier, rund um den Elbepark in der Hohen Börde, sieht es wenig einladend aus. Die Gemeinde, die direkt an der Verkehrsachse A?2 liegt, kämpft wie viele andere Ortschaften mit dem zunehmenden Lkw-Verkehr. Um auf das Chaos vor der eigenen Haustür aufmerksam zu machen, haben sich 22 Gemeinden zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen.
Hohe Börde, Kabelsketal (Saalekreis) oder Sangerhausen (Mansfeld-Südharz) – viele der Orte, die sich der Initiative angeschlossen haben, kennt der Autofahrer von den blauen Autobahn-Schildern am Fahrbahnrand. Und genau dort liegt das Problem. In Sachsen-Anhalt fehlen laut Landesangaben ungefähr 700 Lkw-Parkplätze. Und der Güterverkehr wächst stetig weiter. Deswegen weichen die Lkw-Fahrer immer öfter auf die Gemeinden rund um die Autobahn aus.
Machtlosigkeit gegenüber dem Verkehr
„Es geht uns um die Machtlosigkeit, die wir gegenüber den Lkw-Fahrer haben“, sagt Steffi Trittel. Sie ist Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde und Initiatorin der Interessengemeinschaft. Seit 2019 besteht die Initiative, die sich über sieben Landkreise in Sachsen-Anhalt erstreckt, die alle entlang der Autobahntrassen liegen und vor ähnlichen Problemen stehen.
„Das Gewerbegebiet in Hohenwarsleben rund um den Elbepark wird von den Lkw-Fahrer versperrt, zerstört und vermüllt und die Gemeinde steht dem hilflos gegenüber“, sagt Steffi Trittel. Dabei überprüfe das Ordnungsamt den ruhenden Verkehr an dieser Stelle regelmäßig. Eigens dafür wurden Hinweisschreiben und Merkblätter in unterschiedlichen Sprachen entwickelt und an die Fahrzeugführer verteilt, um der Sprachbarriere entgegenzuwirken. Denn nur wenige Lkw-Fahrer sprechen deutsch, sie kommen aus Tschechien, Polen, Litauen oder Russland und legen in der Hohen Börde ihre Rast ein.
Dagegen ist das Verwarngeld von 15 Euro für das Parken im eingeschränkten Halteverbot nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. „Eine erfolgreiche Vollstreckung im Ausland ist aufgrund der geringen Höhe der Bußgelder praktisch nicht umsetzbar“, so Trittel. Denn nach dem EU-Vollstreckungsabkommen können Bußgelder, die den Betrag von 70 Euro nicht erreichen, nicht vom Bundesamt für Justiz vollzogen werden. Der Gemeinde sind die Hände gebunden.
Hohe Kosten für Beschädigungen
Dabei sind die parkenden Brummis für die Ortschaften oftmals auch mit Kosten verbunden. Für Beschädigungen an Bordsteinkanten, Masten oder Bäumen hat die Hohe Börde im Jahr 2019 insgesamt 100.000 Euro ausgegeben. Der geschätzte Schaden aller Gemeinden, die sich in der Initiative zusammengeschlossen haben, beliefen sich 2019 auf insgesamt 670.000 Euro.
Nur 13 Kilometer weiter östlich kämpft die Gemeinde Barleben mit den gleichen Problemen. „Im Technologiepark Ostfalen und der benachbarten Ortschaft Meitzendorf stehen die Lkw in Reih und Glied“, sagt Sven Fricke vom Unternehmerbüro der Gemeinde. Zerstörte Straßen und Müllberge machen auch hier das Gros des Ärgers aus.
„Wir haben Verständnis für die Fahrer und wissen, unter welch hohem Druck sie stehen“, betont Steffi Trittel. Das kann Bernd Hövelmann, Geschäftsführer des Unternehmens Hövelmann Logistik, die einen Standort in der Kreisstadt Haldensleben haben, bestätigen. „Die fehlen Parkplätze wirke sich auf den Tourenablauf aus, da den Fahrer bewusst ist, dass sie zu bestimmten Zeiten keinen geeigneten Stellplatz finden und demnach ihre Touren teils auch nach diesen Gesichtspunkten abfahren müssen“, so Hövelmann. Denn die Fahrer müssen bestimmte Lenk- und Ruhezeiten einhalten. Das führe dazu, dass viele Fahrer vor dem Erreichen der maximalen Arbeitszeit stehenbleiben, was letztlich die Gesamtleistung einschränke und viel Geld koste.
Lkw-Fahrer unter Druck
Die Fahrer hätten sich an die schwierige Parkplatzsuche gewöhnt, würden aber auch teils von sehr emotionalen Vorkommnissen berichten. Die Fahrer fühlten sich oft unerwünscht, so Hövelmann. „Der Verbraucher erwartet, dass jeder gewünschte Artikel frisch und ausreichend im Supermarkt zur Verfügung stehe. Jedoch will keiner den dafür notwendigen Lkw vor sich auf der Straße haben“, sagt Bernd Hövelmann. Das würden die Fahrer oft zu spüren bekommen.
Das Problem liegt an anderer Stelle. Deshalb verfasste die Initiative ein gemeinsames Positionspapier mit Vorschlägen für das Bundesministerium. Der Bund verwies in seiner Antwort auf die bereits seit 2008 geschaffenen Flächen von 17.300 Stellplätzen. Trotzdem fehlen aktuell 30.000 Plätze. Außerdem verwies der Bund auf die Kontrollen vor Ort, da eine „wirksame Sanktionierung von Halt- und Parkverstößen“ von großer Bedeutung sei. Dass diese jedoch aufgrund der Nationalitäten und des geringen Bußgeldes kaum durchsetzbar sind, lässt der Bund außer Acht.
„Wir fühlen uns nicht ernstgenommen“, so Steffi Trittel. Helfen würden nur massenhaft neue Parkplätze. Doch auch das ist nicht so einfach, wie sich in der Hohen Börde zeigt. Ursprünglich war am Abzweig Bornstedt ein solcher Parkplatz mitsamt Autohof geplant, doch die Planungen laufen schleppend. „Es krankt an den hohen Behörden-Vorgaben“, moniert Steffi Trittel. So seien die Kosten für die archäologischen Grabungen im Vorfeld des Baus sehr hoch. Insgesamt 100 Parkplätze waren hier geplant, auf 400 hätte man erweitern können.
Die Verzweiflung der autobahnnahen Gemeinden wächst. Denn auch wenn die Ortschaften die Not der Lkw-Fahrer verstehen können, will keiner von ihnen ein beliebter Geheimtipp unter Fahrern werden.
In der Interessengemeinschaft haben sich zusammengeschlossen:
In meiner alten Firma ,gab es auch extra ein Bereich der am Firmeneingang nur Für LKW Fahrer eingerichtet wurde . Oft mussten wir Haustechnik dort hin um die verstopften Abflüsse zu reinigen . Unterwäsche , Socken , alles mögliche waren die Ursachen . Das war ein Saustall . Duschköpfe ,Schläuche fehlten ständig .
Könnte hier noch mehr reinschreiben . Als die ersten Flüchtlinge zum arbeiten angelernt wurden .. die kannten kein Toilettenpapier , wussten nicht so recht wohin damit . das lag in der Hütte rum . ratata