Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Oktober 2020, 21:45

T-Mobile macht in USA Bezahlfernseh-Angebot

T-Mobile US Inc will in den USA neue Kunden mit Bezahlfernsehen gewinnen. Der inzwischen zweitgrößte Mobilfunkanbieter des Landes startet kommende Woche mit drei Streaming-Paketen, wie die Tochter der Deutschen Telekom mitteilte. Für 10 Dollar monatlich sollen eine Reihe von Sendern angeschaut werden können, Sportübertragungen sind nicht dabei. Für 40 bis 60 Dollar sind dann auch Sportkanäle Teil des Abos. Zudem wird ein Premiumangebot offeriert.

Empfangen werden können sollen die Sender mit einem Gerät, das 50 Dollar kosten soll und über eine Fernbedienung gesteuert wird. T-Mobile begibt sich damit in einen hart umkämpften Markt. Viele ehemaligen Kabelkunden haben ihre Abos gekündigt und stattdessen Streamingangebote wie Netflix abonniert.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 29. Oktober 2020, 22:31

Volkswagen erzielt dank Markterholung wieder Milliardengewinn

Volkswagen hat im dritten Quartal dank einer spürbaren Erholung der Automärkte im September und Kostensenkungsmaßnahmen wieder einen Milliardengewinn erzielt. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn lagen teils deutlich über den Markterwartungen. Angesichts des Markteinbruchs im Frühjahr und der eher trüben Aussichten für die kommenden Monate bleibt der Ausblick für das Gesamtjahr aber düster.

Der Absatz des Zwölfmarkenkonzerns und auch der Umsatz sollen laut Quartalsbericht deutlich sinken. Das operative Ergebnis vor und inklusive Sondereinflüssen dürfte "gravierend" zurückgehen, so der Wolfsburger Konzern. Einen Verlust schließt VW aber weiterhin aus.

In den abgelaufenen drei Monaten sank der Umsatz leicht auf 59,4 Milliarden von 61,4 Milliarden Euro. Analysten hatten nur 58,9 Milliarden Euro erwartet. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen war im Quartal ebenfalls rückläufig, lag aber mit 3,2 Milliarden nach 4,8 Milliarden Euro im Vorjahr deutlich über den Schätzungen von 2,85 Milliarden Euro.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 2. November 2020, 20:21

Verschmelzung der Comdirect auf die Commerzbank wirksam

Die Commerzbank ist bei der Comdirect endgültig am Ziel. Wie die Bank mitteilte, wurde die Verschmelzung am Montag ins Handelsregister eingetragen und ist somit wirksam. Damit enden die Eigenständigkeit und die Börsennotierung der Direktbanktochter. Die verbliebenen Minderheitsaktionäre der Comdirect sollen in den nächsten Tagen mit 12,75 Euro je Aktie in bar abgefunden werden.

Die Commerzbank will die Angebote beider Banken zusammenführen. Zunächst bleiben die Dienste unverändert bestehen. Das neue gemeinsame Geschäftsmodell muss noch beschlossen und mit den Arbeitnehmergremien verhandelt werden. Das Frankfurter Institut will die Comdirect-Standorte Quickborn und Rostock erhalten.

Die Commerzbank hatte die Komplettübernahme der Comdirect im vergangenen Jahr angekündigt. Sie erhofft sich davon Synergien und Größenvorteile
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 4. November 2020, 18:23

Aufsicht verhängt 21 Bußgelder gegen Airlines

Das Luftfahrtbundesamt hat in 21 Fällen gegen Fluggesellschaften Bußgelder verhängt, die Ticketkosten von coronabedingt stornierten Flügen nicht fristgerecht zurückbezahlt haben. Das teilte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage des Handelsblatts mit. Im Jahr 2019 wurden durch die Behörde keine Bußgelder verhängt.

Details zur Höhe der Geldstrafen für die betroffenen Airlines nannte der Sprecher nicht. "Wir können keine nähere Angabe zur Bußgeldhöhe machen, da die im Ordnungswidrigkeitenverfahren zu beachtenden Rechte der jeweils Betroffenen dies nicht zulassen", sagte er der Zeitung. Die Entscheidung über die Bußgeldhöhe werde "im jeweiligen Einzelfall, unter Berücksichtigung der Schwere und Häufigkeit des festgestellten Verstoßes, getroffen".

Vor allem die vom Staat gestützte Lufthansa stand zuletzt in der Kritik, weil die Airline automatisierte Erstattungssysteme abgeschaltet hatte. Seit September sei die automatische Erstattungsmöglichkeit von in Reisebüros gebuchten Tickets wieder in Betrieb, sagte eine Unternehmenssprecherin dem Handelsblatt. Kunden, die direkt bei der Lufthansa gebucht hätten, müssten für eine Ticketerstattung ein Online-Formular ausfüllen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 7. November 2020, 17:39

Bund und Großaktionär fordern Einschnitte bei Lufthansa - Presse

In der Bundesregierung wächst angesichts der geringen Auslastung die Sorge um die finanzielle Lage der Lufthansa, berichtet Der Spiegel. In der Regierung hält man es nun für möglich, dass der Konzern kommendes Jahr neues Geld brauchen könnte. Der Vorstand müsse daher das Unternehmen schrumpfen. Die Personalkosten würden den Konzern "auffressen, wenn nicht etwas dagegen unternommen" werde, so ein Regierungsvertreter zum Spiegel. Auch Großaktionär Heinz Hermann Thiele fordert im Gespräch mit Spiegel ein Sanierungskonzept.

Bereits vor der neuen Corona-Welle befand sich die Airline nur bei einer Auslastung von 25 Prozent und damit unter den pessimistischen Annahmen in Berlin. Das geht aus einem internen Papier der Bundesregierung hervor, das dem Spiegel vorliegt und das Grundlage für den Staatseinstieg war.

Das günstigere Alpha-Szenario ging davon aus, dass ab November die Hälfte der "angebotenen Sitzplatz-Kilometer" wieder erreicht würde - diese Annahme war auch Grundlage für Staatshilfe. Das sogenannte Beta-Szenario ging von 32 Prozent aus. Selbst diese Marke ist kaum mehr realistisch.

Wegen eines fehlenden Sanierungskonzepts verlieren Beamte und Politiker zunehmend die Geduld mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Sie zweifeln, ob er der richtige Manager ist für die harten Einschnitte. "Wenn die Lufthansa auf 10.000 Metern fliegen würde, wäre der ausgebildete Pilot Spohr der Richtige", sagt ein hochrangiger Regierungsbeamter dem Spiegel. "Aber gerade fliegt die Lufthansa auf 2.000 Metern und die Bergspitzen sind verdammt nah." Das Bundesverkehrsministerium wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Das Bundesfinanzministerium und Bundeswirtschaftsministerium waren nicht unmittelbar für eine Stellungnahme zu erreichen.

Thiele fordert "tragfähiges Sanierungskonzept"

Dagegen stärkt Großaktionär Heinz Hermann Thiele dem Lufthansa-Chef den Rücken: "Carsten Spohr ist der richtige Mann in dieser schwierigen Situation", sagte der Großaktionär dem Spiegel. Doch auch Thiele erhöht den Druck und fordert "dringend ein tragfähiges Sanierungskonzept". Entweder Vorstand und Gewerkschaften einigten sich im Rahmen der bestehenden Tarifverträge auf einen sozial verträglichen Abbau von 30.000 Stellen, "oder die Lufthansa muss die Tarifverträge kündigen". Die Alternative sei, "dass der Staat dauerhaft weitere Milliarden bereitstellt oder die Lufthansa in die Insolvenz geht".

Thiele fordert zudem, alle Geschäftsbereiche, Tochtergesellschaften und Vermögenswerte müssten daraufhin überprüft werden, "ob durch einen Verkauf Geld eingespielt und ein Sanierungsbeitrag geleistet werden kann". Das gelte auch für die Lufthansa Technik. Wenn der Preis stimme, "sollte das Management keinen Moment zögern, die Mehrheit zu verkaufen".
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 15. November 2020, 18:52

Porsche-Finanzvorstand hält Aufholjagd bei Digitalisierung für nötig

Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke hält es für vordringlich, bei Digitalisierung und Konnektivität schnell auf Augenhöhe mit Tesla zu kommen. Auf dem wichtigen Automarkt China hätten die vergleichsweise deutlich jüngeren Kunden diesbezüglich ganz andere Ansprüche als hierzulande. "Wenn man in Sachen Softwarearchitektur nicht spätestens in zwei bis drei Jahren mit den Besten auf Augenhöhe ist, dann wird es ganz schwer", sagte Meschke im Interview mit der Börsen-Zeitung.

Tesla habe hier derzeit einen Vorsprung. "Aber wir setzen alles daran, diesen aufzuholen", sagte Meschke. Bestimmte Fähigkeiten müsse man dabei auch von außen dazuholen - "zum Teil über die Akquise ganzer Teams, zum Teil über Partnerschaften mit großen Tech-Konzernen". Um die starke Marke zu erhalten, müsse Porsche in Zukunft auf andere Aspekte als bislang achten. Die Motor-Performance werde in der Elektromobilität langfristig vielleicht nicht mehr als wesentliches Unterscheidungsmerkmal taugen, glaubt Meschke. Vielmehr gewinne das gesamte Kundenerlebnis an Bedeutung. Ein Beispiel könne man sich an Apple und seinem Ökosystem nehmen.

Derzeit sorgt das starke Geschäft der Volkswagen-Tochter in China für eine Stabilisierung der in anderen Teilen der Welt eingebrochenen Erlöse. Der Sportwagenbauer erzielt als einzige Konzernmarke auch in der Coronakrise prozentual zweistellige Umsatzrenditen. "Wenn die deutschen Automobilhersteller die starke Position in China nicht hätten, würden wir dieses Jahr noch ganz andere Diskussionen führen", sagte Meschke.

Porsche investiert bereits 800 Millionen Euro jährlich in Digitalisierungsprojekte. Der Volkswagen-Konzern kündigte am Freitag an, in den nächsten fünf Jahren rund 73 Milliarden Euro in Elektromobilität, die Hybridisierung des Modellportfolios sowie die Digitalisierung zu stecken. Verglichen mit der letztjährigen Planungsrunde sollen die Investitionen in die Digitalisierung auf 27 Milliarden Euro in etwa verdoppelt werden. Bis 2025 soll der Software-Eigenanteil im Konzern von 10 auf 60 Prozent steigen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 15. November 2020, 18:53

DWS will Strafanzeige gegen Ex-Wirecard-Führung stellen

Die Fondsgesellschaft DWS wird in der kommenden Woche Strafanzeige gegen den früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun, gegen den flüchtigen ehemaligen Finanzchef Jan Marsalek sowie weitere Verantwortliche erstatten. Dies kündigte DWS-CEO Asoka Wöhrmann im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung an. "Wir werden mit allen rechtlichen Mitteln gegen die Verantwortlichen für die kriminellen Machenschaften vorgehen", sagte Wöhrmann, "Das sind wir unseren Kunden schuldig."

Darüber hinaus hat die DWS im Insolvenzverfahren von Wirecard Ansprüche für die Verfehlungen in dreistelliger Millionenhöhe angemeldet. Zurückgehend bis ins Jahr 2014 beläuft sich der Anspruch laut Vorstandschef Wöhrmann auf "über 600 Millionen Euro", Zinsen und Zinseszinsen inklusive.

Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank war zeitweise der größte einzelne Aktionär von Wirecard, weswegen ihr Star-Fondsmanager Tim Albrecht stark in die Kritik geriet. "Ein aktiver Fondsmanager darf auch mal falsch liegen, wenn er begründet agiert hat, und wenn er aus seinen Fehlern lernt", sagt Wöhrmann im Interview. "Bei Tim ich mir dessen sicher."
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 16. November 2020, 23:12

VW bereitet möglicherweise Abspaltung von Ducati und Lamborghini vor

Volkswagen könnte sich auf die Abspaltung italienischer Beteiligungen wie der Motorradmarke Ducati oder des Sportwagenherstellers Lamborghini vorbereiten. Derzeit würden die rechtlichen Strukturen der Beteiligungen geändert, sagte Finanzvorstand Frank Witter während einer Telefonkonferenz. Ziel sei eine Struktur, bei der VW "handeln kann", ergänzte VW-CEO Herbert Diess ohne konkrete Details zu nennen. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Die italienischen Beteiligungen, die zur Premiumtochter Audi gehören, beinhaltet auch den Karosseriehersteller Italdesign.

Die Agentur Reuters hatte vor kurzem unter Berufung auf Kreise berichtet, dass der Wolfsburger Konzern eine Abspaltung der Beteiligungen mit dem Ziel vorbereite, die italienischen Töchter möglicherweise an die Börse zu bringen. VW wolle aber weiter an Lamborghini beteiligt bleiben.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. November 2020, 21:48

Bahn startet Wasserstoff-Probebetrieb mit Siemens

Die Deutsche Bahn will im Raum Tübingen den Regionaltriebzug Mireo Plus von Siemens mit einem umgerüsteten Wasserstoffantrieb erproben. Im Rahmen eines vom Land Baden-Württemberg finanziell unterstützten Projektes soll der Zug 2024 zwischen Tübingen, Horb und Pforzheim im Probebetrieb einen Dieseltriebwagen ersetzen, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Deutscher Bahn und Siemens Mobility heißt. Die Deutsche Bahn entwickelt eine Wasserstofftankstelle, mit der sich der Zug binnen 15 Minuten betanken lässt und damit ebenso schnell wie ein dieselgetriebenes Fahrzeug.

Laut Siemens wird der Zug eine Reichweite von 600 Kilometern haben und technische Leistungsdaten, die einem strombetriebenen Zug entsprechen. Rund 40 Prozent des Schienennetzes der Bahn sind noch nicht elektrifiziert. Regionale Bahn-Wettbewerber sind mit der Wasserstoff-Technik schon weiter. Auf der Strecke zwischen Cuxhaven und Buxtehude wurde vom Zugbetreiber EVB der Wasserstoffzug Coradia iLint des Siemens-Wettbewerber Alstom erprobt und sollen 2022 den Regelbetrieb übernehmen. Im Rhein-Main-Gebiet sollen Triebzüge dieses Typs ab Ende 2022 auf vier nicht elektrifizierten Strecken eingesetzt werden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 24. November 2020, 21:18

Siemens Healthineers nimmt bei Varian-Übernahme in USA alle Hürden

Siemens Healthineers steht bei der geplanten Milliardenübernahme von Varian Medical Systems in den USA nichts mehr im Weg. Nachdem vor einem Monat die US-Kartellaufsicht FTC die im August vereinbarte Transaktion freigab, kam jetzt auch vom US-Ausschuss für Auslandsinvestitionen CFIUS grünes Licht. CFIUS sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es keine Bedenken in Bezug auf die nationale Sicherheit gebe, teilte der Medizintechnikkonzern aus Erlangen mit. Auch die Varian-Aktionäre haben dem Verkauf zum Preis von 16,4 Milliarden Euro zugestimmt.

Die Übernahme des Marktführers auf dem Gebiet der Strahlentherapie zur Krebsbehandlung soll zwischen Januar und Juni nächsten Jahres abgeschlossen werden. Das Okay der Wettbewerbsbehörden in Brüssel und China steht noch aus
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 25. November 2020, 20:11

Superschnelles WLAN soll bereits im Frühjahr 2021 kommen

Das superschnelle WLAN soll bereits im nächsten Jahr kommen. Der europäische Ausschuss für Elektronische Kommunikation (ECC) hat den Weg frei gemacht für den enorm hohen Frequenzbereich von 6 Gigahertz, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Die Bonner Behörde will Unternehmen und Bürger damit bereits im zweiten Quartal 2021 den Zugang zu schnelleren Drahtlosnetzwerken ermöglichen.

In Deutschland soll das WLAN-Spektrum auf 480 Megahertz erhöht werden. Die neuen Frequenzen bieten deutlich mehr Raum für innovative Anwendungen und Datenfluss. Es handelt sich um eine der größten Erweiterungen der drahtlosen Technik in mehr als einem Jahrzehnt. Das Gremium ECC, an der die Bundesnetzagentur beteiligt ist, empfiehlt auch, die technischen Bedingungen zur Einführung des 6-Gigahertz-WLAN verbindlich für alle EU-Mitgliedsstaaten zu regulieren.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 30. November 2020, 00:03

Firmenkundenvorstand Boekhout verlässt Commerzbank

Die Commerzbank verliert ein weiteres Vorstandsmitglied. Firmenkundenvorstand Roland Boekhout verlasse die Bank zum Jahresende wegen unterschiedlicher Vorstellung über die Ausrichtung des Firmenkundengeschäfts, wie das Institut mitteilte. Der frühere ING-Manager war erst Anfang des Jahres in den Commerzbank-Vorstand eingezogen. Sein Nachfolger wird Michael Kotzbauer, aktuell als Bereichsvorstand verantwortlich für die Mittelstandsbank in der Region Mitte-Ost.

"Roland Boekhout hat sich aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die künftige strategische Ausrichtung des Firmenkundengeschäfts entschieden, die Commerzbank zu verlassen", sagte Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter. "Ich danke ihm für seine Offenheit und respektiere seine Konsequenz."

Der Abschied Boekhouts ist der dritte Abgang aus der Vorstandsriege der Commerzbank in diesem Jahr. Im Juli hat Vorstandschef Martin Zielke zeitgleich mit dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Stefan Schmittmann das Handtuch geworfen, er geht zum Jahresende. Privatkundenvorstand Michael Mandel hat die Bank im September verlassen.

Nach dem Rücktritt Zielkes galt Boekhout als ein Kandidat für dessen Nachfolge. Der Aufsichtsrat unter dem neuen Chef Vetter entschied sich aber für den Deutsche-Bank-Manager Manfred Knof, der seinen Posten im Januar antritt.

Boekhout hat vor seinem Wechsel zur Commerzbank fast sein gesamtes Berufsleben bei der ING verbracht. Von 2010 und 2017 leitete er die deutsche Tochter ING Diba.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 7. Dezember 2020, 18:27

Verdi-Mitglieder nehmen Krisenvereinbarung mit Lufthansa an

Die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi haben die mit der Deutschen Lufthansa AG ausgehandelte Krisenvereinbarung mit deutlicher Mehrheit angenommen. In einer Mitgliederbefragung stimmten über 71 Prozent der Mitglieder dafür, wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) mitteilte. Damit werde ein verbindlicher Beschäftigungsschutz bis Ende März 2022 erreicht.

Lufthansa und Verdi hatten sich am 11. November auf ein erstes Krisenpaket bis Ende 2021 für die 35.000 Bodenbeschäftigten der Fluggesellschaft geeinigt. Das Maßnahmenpaket zur Bewältigung der wirtschaftlichen Krise hat ein Volumen von mehr als 200 Millionen Euro. Es beinhaltet unter anderem den Wegfall von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine reduzierte Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Im Gegenzug spricht die Lufthansa einen Kündigungsschutz für 2021 aus, der vor Entlassungen bis Ende März 2022 schützt. Zudem werden Altersteilzeit sowie betriebliche Freiwilligenprogramme angeboten.

"Für die Beschäftigungssicherung zahlen die Beschäftigten über alle Bereiche im Konzern hinweg einen hohen Beitrag", sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle laut der Mitteilung. "Die breite Zustimmung zu dieser Vereinbarung ist vor allem ein Votum zur Solidarität der Beschäftigten im Lufthansa Konzern, kein Vertrauensbeweis für das Unternehmen", schränkte sie ein. Lufthansa sei in der Verantwortung, auch in der Krise für die Beschäftigten einzustehen und ihnen Sicherheit, Anerkennung und gute Arbeitsplätze zu gewährleisten. Ein Rückzug aus der sozialen Verantwortung sei nicht hinnehmbar.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 10. Dezember 2020, 21:24

Daimler und Linde kooperieren bei Lkw-Betankung mit Flüssigwasserstoff

Der Gasekonzern Linde und die Daimler Truck AG haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung von Technologie zur Betankung von Brennstoffzellen-Lkw mit flüssigem Wasserstoff unterzeichnet. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen die Partner das Tanken von Wasserstoff so einfach und praktikabel wie möglich machen, wie Daimler mitteilte.

Im Fokus der Kooperation steht demnach ein neues Betankungsverfahren, das eine höhere Speicherdichte, eine größere Reichweite, eine schnellere Betankung und eine höhere Energieeffizienz ermöglicht. Die Technologie ermögliche zudem einfachere Tankstellenkonzepte. Die erste Betankung eines Prototyp-Lkw an einer Pilotstation in Deutschland sei für 2023 geplant.

Die Lkw-Sparte von Daimler hatte im September ein Konzept für einen Wasserstoff-Schwerlaster mit mehr als 1.000 Kilometer Reichweite vorgestellt. Der sogenannte GenH2 soll 2023 zur Erprobung ausgeliefert und ab 2025 in Serie produziert werden.

"Linde und Daimler Truck beabsichtigen ein hohes Maß an Transparenz und Offenheit rund um die relevanten Schnittstellen der gemeinsam entwickelten Technologien", teilte die Daimler AG weiter mit. "Indem möglichst viele weitere Unternehmen eigene Betankungs- und Fahrzeugtechnologien unter Nutzung des neuen Flüssigwasserstoff-Standards entwickeln, soll ein globaler Massenmarkt für das neue Verfahren etabliert werden."
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 16. Dezember 2020, 21:59

Kabinett beschließt Rechtsanspruch auf schnelles Internet

Bürger sollen künftig einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet erhalten. Das sieht der Entwurf für das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz vor, den die Ressorts Verkehr und Wirtschaft vorlegten und den das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Er soll ausdrücklich auch die Nutzung von Video-Streaming-Diensten oder die Arbeit im Homeoffice ermöglichen.

"Wenn Techniker-Termine platzen oder zugesagte Bandbreiten nicht eingehalten werden, ist das nicht nur ärgerlich für den einzelnen, sondern in Zeiten des Homeoffices auch ein wirtschaftlicher Hemmschuh", erklärte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). "Hier wollen wir Abhilfe schaffen." Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ergänzte, damit würden gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land geschaffen.

Der Rechtsanspruch soll vor allem Bürgern in besonders schwer erschließbaren Randlagen zugute kommen. Hierzu legt die Bundesnetzagentur Mindestanforderungen fest. Künftig gilt nicht mehr die veraltete Mindest-Übertragungsrate von 50 Mbit pro Sekunde, Ziel ist vielmehr der schnellere und flächendeckende Ausbau von Gigabitnetzen. Dazu setzt das Gesetz Fristen, bis wann der Anschluss realisiert sein muss.

Mit der Reform entfällt auch die Pflicht für Netzanbieter, Telefonzellen oder Telefonbücher bereitzustellen. Die Große Koalition setzt mit dem Entwurf nun eine entsprechende EU-Vorgabe um, die bereits Ende 2018 in Kraft getreten ist.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 16. Dezember 2020, 22:45

Bahndamm 68 hat geschrieben:Kabinett beschließt Rechtsanspruch auf schnelles Internet



Bahndamm, weißt du was das heißt? Was ist ein schnelles Internet? Die Bundesnetzagentur definiert einen solchen Highspeed-Zugang ab einer Geschwindigkeit von mindestens einem Megabit je Sekunde (Mbit/s). [flash]

Wer hat denn hier noch weniger als 6 Mbit/s... [blush]

AZ
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 17. Dezember 2020, 14:54

augenzeuge hat geschrieben:
Bahndamm 68 hat geschrieben:Kabinett beschließt Rechtsanspruch auf schnelles Internet

Bahndamm, weißt du was das heißt? Was ist ein schnelles Internet? Die Bundesnetzagentur definiert einen solchen Highspeed-Zugang ab einer Geschwindigkeit von mindestens einem Megabit je Sekunde (Mbit/s).
Wer hat denn hier noch weniger als 6 Mbit/s...
AZ

Ich wußte es nicht, bin aber von einer viel schnelleren Geschwindigkeit ausgegangen.
Wenn es dem so sei, von einem Megabit pro Sekunde, dann sondern der Hinweis schnell gelöscht werden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 20. Dezember 2020, 22:00

Daimler wächst in China zweistellig - optimistisch für 2021

Daimler wird dieses Jahr auf dem weltgrößten Automarkt ein zweistelliges Absatzplus erzielen und ist auch für das kommende Jahr optimistisch. "Das Gesamtbild ist weiter äußert positiv in China", sagte Hubertus Troska, der das China-Geschäft des DAX-Konzerns verantwortet. In der Summe entwickele sich der Premiumautomarkt 2020 "deutlich stärker" als der gesamte Automarkt. Grund dafür sei vor allem der voranschreite Wohlstand der Bevölkerung.

Der Binnenmarkt sei äußerst stark, zudem gebe es Anreize und Chancen für ausländische Investoren, so Troska während eines virtuellen Gesprächs mit Journalisten, für das er aus Peking zugeschaltet war. Die verfügbare Liquidität sei bei den Verbrauchern sehr hoch, unter anderem auch deswegen, da Chinesen derzeit keine Auslandsreisen tätigten. Die vergangenes Jahr erzielten Autoverkäufe von etwa 693.000 Fahrzeugen habe Daimler bereits Ende November übertroffen.

Für die kommenden Monate zeigte sich der Manager zuversichtlich. "Ich gehe davon aus, dass dieses positives Momentum auch ins nächste Jahr hinein trägt", so Troska. Daimler sei sehr schnell aus der Krise gekommen, die den chinesischen Markt Anfang 2020 getroffen hat.

Der Stuttgarter Konzern verkauft mittlerweile etwa jedes dritte Auto in China. In den ersten neun Monaten lag das Absatzplus von Daimler auf dem weltgrößten Automarkt wegen des Einbruchs infolge der Corona-Pandemie im Frühjahr noch bei 8,3 Prozent - alleine im dritten Quartal wegen Aufholeffekten aber bereits bei 23 Prozent.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 21. Dezember 2020, 21:48

Kuka erhält Großauftrag für Karosseriebaulinien von Mercedes-Benz

Der Roboterhersteller Kuka hat von Mercedes-Benz einen Auftrag zum Engineering und Bau sowie der Montage und Inbetriebnahme mehrerer Karosseriebaulinien erhalten. Zukünftig würden dort verschiedene Fahrzeugmodelle produziert, teilte die Kuka AG mit. Ein Volumen für den Großauftrag nannte das Unternehmen aus Augsburg nicht.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. Januar 2021, 22:31

Rheinmetall liefert Bundeswehr für 543 Millionen Euro neue Lkw

Rheinmetall profitiert vom Konjunkturpaket der Bundesregierung. Der Rüstungskonzern wird in diesem und im nächsten Jahr der Bundeswehr insgesamt 1.000 zusätzliche Militär-Lkw im Gesamtwert von rund 389 Millionen Euro liefern, wie er in Düsseldorf mitteilte. Der Auftrag wird aus den Zusatzmitteln des Konjunkturpaketes finanziert und ergänzt einen Rahmenvertrag aus dem Jahr 2017 über 2.271 Fahrzeuge. Davon ruft die Bundeswehr in diesem Jahr weitere 401 Lkw ab.

Das Gesamtauftragsvolumen, das auch weitere Serviceleistungen umfasst, bezifferte Rheinmetall mit 543 Millionen Euro. Die Lkw werden vom Joint Venture Rheinmetall MAN Military Vehicles im Werk Wien montiert.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 7. Januar 2021, 21:46

Lufthansa nimmt im 2H durch Flugzeug-Finanzierungen 500 Mio EUR auf

Die Deutsche Lufthansa AG hat seit Juli 2020 bei acht Finanzierungen Flugzeuge als Sicherheiten genutzt und damit insgesamt rund 500 Millionen Euro aufgenommen. Damit habe sich der Konzern zusätzlich zu den im November über Anleihen aufgenommenen 1,6 Milliarden Euro weitere Mittel sichern können, teilte die Deutsche Lufthansa mit. Mit den Mitteln sollen bestehende Verbindlichkeiten refinanziert werden, die 2021 fällig werden.

Die fünf Airbus A350 sowie drei Flugzeuge aus der A320-Family wurden als Sicherheiten für verschiedene Finanzierungsinstrumente genutzt. So wurden über "Sale und Lease Back"-Finanzierungen, besicherte Kredite und besicherte Schuldscheine Finanzmit-tel aufgenommen. An den Finanzierungen beteiligten sich Banken, Pen-sionsfonds und Unternehmensinvestoren insbesondere aus Europa und Asien. Dabei habe Lufthansa auch im Vergleich mit den zuletzt begebenen Anleihen attraktive Konditionen vereinbaren können.

"Die Transaktionen zeigen erneut das Vertrauen, das der Markt in unser Unternehmen und unsere Restrukturierungsmaßnahmen hat", sagte Wilken Bormann, Executive Vice President Corporate Finance der Lufthansa Group, laut der Mitteilung.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 10. Januar 2021, 18:54

Auch Mercedes räumt nach VW Mangel an Chips ein

Nach Volkswagen hat einem Magazinbericht zufolge auch der Daimler-Konzern Schwierigkeiten bei der Bestellung von Chips eingeräumt.

"Ja, auch wir sind wie die gesamte Autoindustrie von Engpässen bei Halbleitern betroffen", zitiert die Automobilwoche Daimler-Chef Ola Källenius. Ein Grund läge in der Covid-19-Pandemie, die zu Schwankungen geführt habe, so der Manager in einer Telefonkonferenz. "Wir versuchen dies mit unserem flexiblen Produktionssystem im Hintergrund auszugleichen."

Volkswagen hatte kürzlich prognostiziert, dass durch den Mangel an Chips möglicherweise mehr als 100.000 Autos im neuen Jahr nicht gebaut werden könnten. "Momentan werden fortlaufend Gegenmaßnahmen und Alternativen geprüft, um die Auswirkungen des Lieferengpasses und damit die Zahl der betroffenen Fahrzeuge zu begrenzen", betonte VW nun auf Anfrage der Automobilwoche.

Halbleiterindustrie: Autobauer haben zu spät bestellt

Unterdessen werfen die Halbleiterhersteller der Automobilindustrie Versäumnisse vor, sie hätten bereits im Herbst die Vorbereitungen treffen müssen.

"Manche Kunden haben zu spät bestellt. Daher kommen wir jetzt in einigen Bereichen mit der Lieferung nicht hinterher", zitiert die Automobilwoche den niederländischen Produzenten NXP. Schnelle Abhilfe sei nun kaum möglich. "Denn von der Produktion komplexer Chips bis zur Lieferung dauert es drei Monate oder mehr", erklärte ein NXP-Sprecher. Ein hochrangiger Manager eines Wettbewerbers wurde der Automobilwoche zufolge deutlicher: "Es ist ihnen zu spät eingefallen, was sie brauchen."
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 13. Januar 2021, 20:54

Siemens Energy und Siemens Gamesa planen Offshore-Wasserstoffprojekt

Siemens Energy und Siemens Gamesa wollen die Erzeugung von grünem Wasserstoff mit einer neuen technischen Lösung marktfähig machen. Beide Unternehmen arbeiten an einer Anlage, die einen Elektrolyseur vollständig in eine Offshore-Windturbine integriert. Komplett netzunabhängig soll so vor Ort kostengünstig Wasserstoff hergestellt werden können. Siemens-Energy-CEO Christian Bruch stellte das auf fünf Jahre angelegte und 120 Millionen Euro teure Projekt am Mittwoch bei einer Pressekonferenz von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in Berlin vor. Es ist Teil der "H2Mare"-Initiative.

Zwei Drittel des Projektes trägt der Windanlagenhersteller Siemens Gamesa, ein Drittel Siemens Energy. Bis 2025 oder 2026 soll eine Pilotanlage auf See errichtet werden. "Die direkte Umwandlung von Windenergie in Wasserstoff ermöglicht uns dies auch für Industrien tun zu können, die sich nur schwer dekarbonisieren lassen", erklärte Siemens-Gamesa-CEO Andreas Nauen.

Siemens Gamesa wird für das Projekt seine leistungsstärkste 14-Megawatt-Turbine so umbauen, dass ein Elektrolysesystem nahtlos in den Betrieb integriert werden kann. Ein modularer Ansatz gewährleistet einen zuverlässigen und effizienten Betriebsaufbau für eine skalierbare Offshore-Wind-zu-Wasserstoff-Lösung, heißt es in der Mitteilung. Siemens Energy werde dafür eine neue Elektrolyse-Plattform entwickeln.

Die Entwicklung dient als Test für eine kosteneffiziente Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab. Die Anlage konkurriert mit herkömmlichen Offshore-Windanlagen, die ihre erzeugte elektrische Energie per Kabel an Land übertragen.

Wasserstoff gilt inzwischen als ein Schlüssel für die Energiewende. Viele Konzerne arbeiten an Pilotprojekten. Unter anderem die energieintensiven Stahl- und Chemieunternehmen setzen auf CO2-neutralen Wasserstoff. Bisher ist dessen Erzeugung wirtschaftlich kaum konkurrenzfähig.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 26. Januar 2021, 23:42

Seehofer will Flugverkehr wegen Corona massiv einschränken

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will zur Bekämpfung der Corona-Pandemie den Flugverkehr nach Deutschland massiv einschränken und außerdem schärfere Grenzkontrollen einleiten. "Die Gefährdung, die von den zahlreichen Virusmutationen ausgeht, verlangt von uns, dass wir auch drastische Maßnahmen prüfen und in der Bundesregierung diskutieren", sagte Seehofer der Bild-Zeitung. "Dazu gehören deutlich schärfere Grenzkontrollen, besonders an den Grenzen zu Hochrisikogebieten, aber auch die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu Null, so wie Israel das derzeit auch macht, um die Einschleppung der Virusmutation zu verhindern."

Die Menschen, die in Deutschland harte Einschränkungen akzeptierten, erwarteten von der Regierung, dass sie bestmöglich vor einer Explosion der Infektionszahlen geschützt würden. Laut Bild gibt es in der Bundesregierung die Sorge, dass sich die Fluglinien nicht an die strengen Corona-Regeln hielten. Auch die Bundespolizei registrierte demnach immer wieder Verstöße gegen die Quarantäne-Pflicht.

Merkel soll sich laut Bild in einem Gespräch mit den Unions-Fraktionschefs von Bund und Ländern dafür ausgesprochen haben, das Reisen unattraktiv zu machen und den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkomme.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Januar 2021, 23:02

VW geht in USA gegen Dieselurteil eines Berufungsgerichts vor

Volkswagen geht in den USA gegen ein Urteil eines Berufungsgerichts im Dieselskandal vor, das hohe Strafen für den Wolfsburger Konzern und andere Autohersteller zur Folge haben könnte. Der DAX-Konzern beantragte beim Obersten Gerichtshof der USA eine Aufhebung eines Urteils, das Autoherstellern eine Flut von Abgasvorschriften lokaler Regierungen eröffnet, die mit den bestehenden Bundesregeln kollidieren könnten. Im Juni 2020 hatte ein US-Berufungsgericht entschieden, dass neben der US-Umweltbehörde (EPA) auch zwei Bezirke in Utah und Florida grundsätzlich befugt sind, Updates an Abgassystemen von Fahrzeugen zu regulieren. Im Endeffekt sind diese Bezirke dann auch ermächtigt, hohe Summen von Herstellern bei potenziellen Verstößen zu verlangen.

VW argumentiert, Bußgelder nicht zahlen zu müssen, weil das Urteil das Luftreinhaltegesetz (Clean Air Act) fehlinterpretiere. Das Gesetz gebe alleine der EPA und Kalifornien die Regulierungsbefugnis über Änderungen der Hersteller an Autoemissionen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Januar 2021, 23:04

GM und Navistar kooperieren bei Wasserstoff-Lkw-Transportsystem

General Motors und die Navistar-International-Tochter OneH2 wollen zusammen ein wasserstoffbetriebenes Lkw-Transportsystem entwickeln. Pilotieren werde das emissionsfreie Langstrecken-Transportsystem die J.B. Hunt Transport Inc., eine Tochter von J.B. Hunt Transport Services Inc., wie GM mitteilte.

Im Rahmen der Kooperation wird GM Hydrotec-Brennstoffzellen-Stromwürfel liefern, und OneH2 wird skalierbaren Wasserstoff und die Betankung bereitstellen.

"Wasserstoff-Brennstoffzellen sind vielversprechend für schwere Lkw in Anwendungen, die eine höhere Energiedichte, schnelle Betankung und zusätzliche Reichweite erfordern", sagte Navistar Chief Executive Persio Lisboa.

"Wir freuen uns, unseren Kunden zusätzliche Flexibilität durch ein neues Wasserstoff-Lkw-Ökosystem zu bieten, das unsere Fahrzeuge mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie von General Motors und den modularen, mobilen und skalierbaren Wasserstoffproduktions- und Betankungsmöglichkeiten von OneH2 kombiniert."

Navistar plant, sein erstes Serienmodell eines Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugs im Jahr 2024 kommerziell verfügbar zu machen.

Die GM-Aktien fielen vorbörslich um 2,7 Prozent, während die Navistar-Aktie um 0,2 Prozent zulegte.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. Januar 2021, 14:42

Der Flashmob verklärt die Zockerei - Kleinanleger setzen Hedgefonds gewaltig unter Druck

Viel Geld für überteuerte Aktien auszugeben, um Hedgefonds eins reinzuwürgen: Was derzeit mit Gamestop-Aktien gemacht wird, klingt überhaupt nicht vernünftig. Ist es auch nicht.


https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 19939.html
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 31. Januar 2021, 18:29

Arbeitnehmer geben Siemens-Energy-Führung mehr Spielraum

Siemens Energy hat sich mit der Arbeitnehmerseite auf Grundsätze für die anstehende Transformation des Energietechnikkonzerns geeinigt. Danach sind anders als beim früheren Mutterkonzern betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen nicht mehr ausgeschlossen, wie das Unternehmen in München mitteilte.

Management sowie Gesamtbetriebsrat und IG Metall unterzeichneten eine "Zukunftsvereinbarung 2030", die bei etwaigen Restrukturierungen und Strukturänderungen greifen soll. Darin ist davon die Rede, "möglichst keine Standorte schließen zu müssen" und "möglichst keine betriebsbedingten Kündigungen" auszusprechen.

Grundsätzlich erkennt die Arbeitnehmerseite aber an, dass "die aktuelle operative Leistungsfähigkeit in den traditionellen Geschäften ... nicht ausreicht und daher grundsätzliche Veränderungen notwendig sind". Siemens Energy müsse in die Lage versetzt werden, "schneller und flexibler auf Veränderungen reagieren und in Wachstumsfelder investieren zu können", heißt es in der Mitteilung zu dem Papier weiter.

Arbeitsdirektor Tim Holt sprach von einer guten und zukunftsorientierten Lösung für das Unternehmen. Siemens Energy will in seinen traditionellen Geschäftsfeldern Kosten senken, um dafür in Zukunftstechnologien zu investieren und den Konzern auf Wachstumsfelder ausrichten. Konkrete Pläne zur Restrukturierung gebe es aber noch nicht, sagte ein Sprecher auf Nachfrage.

Der Siemens-Mutterkonzern hat im Abkommen von Radolfzell vor gut einem Jahrzehnt Standortschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Der Abbau von tausenden Stellen in der Kraftwerkssparte vor ein paar Jahren hatte deshalb zu erheblichen Auseinandersetzungen geführt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 2. Februar 2021, 23:12

Scholz: Bei Commerzbank muss etwas getan werden, auch sehr Drastisches

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat die Personalabbaupläne bei der Commerzbank als "drastisch" bezeichnet, zugleich aber betont, diese erfolgten nach seiner Beobachtung "im engen Schulterschluss" mit den Mitbestimmungsgremien und Gewerkschaften.

"Das ist, glaube ich, auch der richtige Weg, dass alle wissen, es muss etwas getan werden, auch sehr Drastisches, aber es muss natürlich im Rahmen der sozialpartnerschaftlichen Tradition erfolgen", sagte Scholz bei einem Internet-Statement auf eine entsprechende Frage. "Und so scheint es auch zu sein."
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Zicke » 3. Februar 2021, 20:35

Mit Lkw-Sparte an die Börse
Daimler spaltet sich auf


Analysten hatten es schon lange gefordert, jetzt wird es Realität: Der Autobauer Daimler spaltet sich auf und will seine Lkw-Sparte an die Börse bringen.Das Drehbuch kommt einem bereits bekannt vor: Ähnlich wie jüngst Siemens mit seiner Kraftwerkssparte spaltet sich nun auch der Stuttgarter Daimler-Konzern auf. Konkret will der Konzern seine Nutzfahrzeugtochter noch in diesem Jahr abspalten und an die Börse bringen.Die Mehrheit der Anteile an der seit gut einem Jahr rechtlich selbstständigen Daimler Truck AG solle an die Daimler-Aktionäre verteilt werden, teilte der Autobauer am Mittwoch mit. Damit besteht der Konzern künftig aus zwei unabhängigen Unternehmen: "Trucks & Buses" sowie "Pkw & Vans." Die Sparte für Finanz- und Mobilitätsdienste wird auf die beiden börsennotierten Firmen aufgeteilt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... f-101.html
Zicke
 

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