In Mecklenburg-Vorpommern sorgt Innenminister Lorenz Caffier mit einer Aussage über einen Waffenerwerb für Irritationen. Der CDU-Politiker und Jäger wurde bei einer Pressekonferenz gefragt, ob er eine Waffe bei einer Person mit möglicher Nähe zur Gruppe "Nordkreuz" gekauft habe. Caffier wich der Frage aus.
Der Waffenkauf falle in seinen Privatbereich, sagte der Politiker. Dazu könne man ihn gern privat befragen. Der "Ostsee-Zeitung" sagte Caffier zudem, er habe weder eine dienstliche Waffe erhalten, noch habe er eine dienstliche Schießausbildung erhalten. Der Rest gehe die Öffentlichkeit nichts an. "Privatsache bleibt Privatsache", zitiert das Blatt den Innenminister.
Bei der besagten Person soll es sich Medienberichten zufolge um den Waffenexperten Frank T. handeln. T. ist Betreiber einer Schießanlage, auf der Spezialeinheiten der Landespolizei trainiert hatten, darunter auch frühere Beamte, die der Gruppe "Nordkreuz" zugeordnet werden.
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 52f726f08a
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