Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 10. August 2020, 09:19

Von den erhaltenen neuntausend Millionen, werden die wohl eine Million als Strafe opfern können.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 10. August 2020, 09:50

Es ist natürlich immer einfacher zu nehmen, gegenüber zu geben.
Dies ist aber zutreffend für die gesamte Gesellschaft.
Es bleibt dabei, ohne die Justiz geht heute absolut nichts mehr in diesem Lande.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 10. August 2020, 22:23

Es geht wieder aufwärts
Bild
Leider im Datum Tag mit Monat vertauscht.
Ich erlaube mir noch den Hinweis, dass die Lufthansa-Aktie gut im Rennen liegt und noch nicht abgestürzt ist
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon OaZ » 10. August 2020, 22:33

Bahndamm68: Ich erlaube mir noch den Hinweis, dass die Lufthansa-Aktie gut im Rennen liegt und noch nicht abgestürzt ist

Meinst du das ernst? [shocked]
OaZ
 

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 11. August 2020, 10:20

OaZ hat geschrieben:Bahndamm68: Ich erlaube mir noch den Hinweis, dass die Lufthansa-Aktie gut im Rennen liegt und noch nicht abgestürzt ist
Meinst du das ernst? [shocked]

Zwei Darstellungen dazu:
Bild
Jetzt zu Beginn 2020 - vor der Krise:
Bild
Noch Fragen, mit der gesamten Wirtschaft geht es langsam wieder den Berg hinauf.
Nur etwas Geduld.
WIR SCHAFFEN DAS
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 11. August 2020, 15:02

Bahndamm 68 hat geschrieben:Es geht wieder aufwärts


Es wird dieses Jahr noch abwärts gehen.

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 100159
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon OaZ » 11. August 2020, 16:03

Börse vorhersagen ist wie Astrologie! ... geht gar nicht. Aber danach schlau daherreden können alle!
OaZ
 

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 13. August 2020, 21:20

Daimler einigt sich bei US-Dieselklagen und zahlt über 2,2 Mrd Dollar

Der Autohersteller Daimler legt Streitigkeiten in den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal mit milliardenschweren Vergleichen bei. Wie der Konzern am Donnerstagabend mitteilte, haben Daimler und seine Tochter Mercedes-Benz USA mit verschiedenen US-Behörden eine Grundsatzeinigung zur Beilegung zivil- und umweltrechtlicher Ansprüche im Zusammenhang mit Emissionskontrollsystemen bestimmter Diesel-Fahrzeuge erreicht. Dabei geht es um rund 250.000 Diesel-Pkw und -Vans. Die Vergleiche im Abgasskandal werden den Konzern nach eigenen Angaben insgesamt über 2,2 Milliarden US-Dollar kosten und die Zahlungen würden sich in den nächsten drei Jahren negativ auf den Free Cashflow des Unternehmens auswirken.

Bei den Behörden handelt es sich den weiteren Angaben zufolge um die US-Umweltbehörden Environmental Protection Agency (EPA) und California Air Resources Board (CARB), die Environment and Natural Resources Division des amerikanischen Justizministeriums (DOJ), das California Attorney General's Office sowie die amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde (U.S. Customs and Border Protection). Auch mit den Klägervertretern der Verbraucher-Sammelklage "In re Mercedes-Benz Emissions Litigation" sei eine Einigung über einen Vergleich zur Beilegung des Verfahrens erzielt worden, so Daimler. Das Verfahren ist vor dem US-Bezirksgericht für New Jersey anhängig.

Für die erwarteten Gesamtkosten der Vergleiche sei "ausreichend bilanzielle Vorsorge" getroffen worden. Für die Vergleiche mit den US-Behörden erwartet Daimler Kosten von rund 1,5 Milliarden Dollar. Die geschätzten Kosten für die Beilegung der Sammelklage betragen rund 700 Millionen Dollar, einschließlich der noch vom Gericht zu genehmigenden Anwaltsgebühren und -kosten. Weitere Aufwendungen schätzt Daimler auf einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag, um Anforderungen aus den Vergleichen zu erfüllen.

Daimler rechnet mit einem entsprechenden Einfluss auf den Free Cashflow des Industriegeschäfts über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei der wesentliche Einfluss in den nächsten zwölf Monaten erwartet wird. Die Vergleiche stehen noch unter Vorbehalt der finalen Zustimmung der zuständigen Behörden und Gerichte.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 15. August 2020, 17:56

Volkswagen-Konzernabsatz erreicht im Juli fast Vorjahresniveau

Volkswagen hat im Juli konzernweit zwar weiterhin einen Rückgang der Auslieferungen zu verzeichnen gehabt. Mit minus 0,2 Prozent auf 885.700 Einheiten fiel der Rückgang aber nicht mehr sehr groß aus. Auf Sicht der ersten sieben Monate betrug das Minus 23,6 Prozent.

In China legten die Auslieferungen schon wieder um 4,8 Prozent auf 328,500 Fahrzeuge zu, während es in Nordamerika noch um 16 Prozent auf 67.800 Einheiten abwärts ging. In Westeuropa kam der Konzern auf ein Minus von 1,9 Prozent und 321.300 Fahrzeuge.

Unter den einzelnen Marken entwickelte sich Porsche mit einem Plus von 17,8 Prozent auf 27.200 Fahrzeuge am besten. Audi und Skoda setzten etwas mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor ab, Seat kam auf ein Minus von 12,7 Prozent. Die Kernmarke Volkswagen verzeichnet ein Minus von 1,1 Prozent. Lkw der Marke Scania wurden 28 Prozent weniger ausgeliefert als vor Jahresfrist.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 16. August 2020, 17:53

Daimler soll Batteriezellen in Stuttgart fertigen

Der Daimler-Konzern soll am Stammsitz in Stuttgart künftig auch Batteriezellen fertigen. "Als Leitwerk und Kompetenzzentrum für Daimlers Antriebstechnologien benötigen wir in Untertürkheim auch Bewertungs- und Beurteilungskompetenz bei der Batteriezelle. Dazu gehört auch, eine Zelle serientauglich selbst produzieren zu können", sagte Michael Häberle, Betriebsratschef des Standorts, der Automobilwoche. Bisher kauft Daimler die Zellen, die als Herzstück der Batterie gelten, bei asiatischen Herstellern zu. Die Notwendigkeit, das Gesamtsystem Batterie zu beherrschen, sei einer von vielen Bausteinen für eine erfolgreiche Transformation, so Häberle. In Untertürkheim arbeiten 19.000 Beschäftigte in der Entwicklung und Produktion von Motoren. Auch eine kleine Zellforschung existiert.

Durch den beschlossenen Aufbau der Batteriemontage und die Fertigung des elektrischen Antriebsstrangs könne die Beschäftigung in den nächsten vier, fünf Jahren auf dem jetzigen Niveau gehalten werden. Danach brauche es weitere Alternativen zur klassischen Motorenfertigung. "Die Zelle selbst bringt zwar nur wenig Beschäftigung, aber sie bringt Know-how und wirkt wie ein Magnet für weitere Produkte", sagte Häberle weiter.

Erst vor wenigen Tagen hatte Daimler-Entwicklungschef Markus Schäfer eine vertiefte Partnerschaft mit dem chinesischen Zellhersteller CATL verkündet, die auch die Entwicklung ganzer Batteriesysteme beinhaltet. Zur eigenen Zellproduktion wollte sich das Unternehmen nicht äußern.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 17. August 2020, 21:54

Bund gibt Garantien für Batteriezellenfabrik in Schweden

Die Autobauer BMW und Volkswagen erhalten bei der Batteriezellenproduktion in Schweden Sicherheiten des Bundes. Die Regierung wird die Finanzierung der geplanten Fabrik im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung mit einer staatlichen Garantie von 525 Millionen US-Dollar (443 Millionen Euro) unterstützen, wie das Wirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. Beide DAX-Konzerne kooperieren mit dem schwedischen Batterieproduzenten Northvolt bei der Forschung und Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien, die für Elektrofahrzeuge benötigt werden.

Der Bund sichert den von den Banken ausgereichten Kredit dabei gegen politische und wirtschaftliche Risiken bis zu einer Höhe von 80 Prozent ab. Neben Deutschland beteiligen sich auch Frankreich, Japan, Korea und die Europäische Investitionsbank (EIB) an der Gesamtfinanzierung.

Geplant wird in der Anlage im schwedischen Skelleftea mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 40 Gigawattstunden. Laut Wirtschaftsministerium soll für die Energieversorgung ausschließlich Wasserkraft genutzt werden, wodurch die Zellen einen vergleichsweise geringen CO2-Ausstoß aufweisen. Die Anlage soll zugleich als Pilotprojekt für die Batteriezellfertigung "Northvolt Zwei" dienen, die als Joint Venture zwischen Northvolt und Volkswagen in Salzgitter ab 2024 in Betrieb gehen soll.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 19. August 2020, 21:31

Siemens Energy baut grüne Wasserstoff-Tankstelle in China

Siemens Energy und Beijing Green Hydrogen Technology Development Co., Ltd, eine Tochtergesellschaft der China Power International Development Ltd. (China Power), haben ein Abkommen über die Bereitstellung eines Wasserstoff-Produktionssystems für eine Wasserstoff-Tankstelle unterzeichnet. Es ist das erste Projekt der Wasserstoff-Produktion mit Hilfe von Elektrolyse, das von Siemens Energy in China gebaut wird.

Die Wasserstoff-Tankstelle im Pekinger Yanqing-Distrikt werde dazu beitragen, die Wasserstoffversorgung des öffentlichen Nahverkehrs im Jahr 2022 während und nach einer Sport-Großveranstaltung zu gewährleisten. In Peking finden im Februar 2022 die Olympischen Winterspiele statt. Der Yanqing-Distrikt in Peking ist einer der drei Hauptaustragungsorte für die Wettkämpfe. Lieferung des grünen Megawatt-Wasserstoffproduktions-Systems ist für Mai 2021 vorgesehen.

Vorausgegangen war im September 2019 eine Absichtserklärung, die Siemens über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und umfassenden Nutzung von grünem Wasserstoff mit der State Power Investment Corporation Limited (SPIC) unterzeichnete. SPIC ist der Mehrheitsaktionär von China Power. Beide Seiten planen, ihre Zusammenarbeit bei grünen Wasserstoffprojekten weiter auszubauen.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 20. August 2020, 20:52

Ermittlungen gegen Pötsch wegen Dieselaffäre eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungen gegen Volkswagen-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch wegen des Verdachts der Marktmanipulation eingestellt. Es sei eine Geldauflage in Höhe von 1,5 Millionen Euro gezahlt worden, sagte Staatsanwältin Melanie Rischke. Auch das Verfahren gegen den früheren Volkswagen-Chef Matthias Müller, der damals auch Vorstandsmitglied der Porsche SE war, sei eingestellt worden. Dagegen dauerten die Ermittlungen gegen seinen Vorgänger Martin Winterkorn an, so Rischke.

Der Aufsichtsrat der Porsche SE begrüßte die Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Pötsch ist CEO der Porsche Holding. Die gezahlte Geldauflage habe die Porsche SE übernommen, heißt es in einer Mitteilung. Die von den Familien Piech und Porsche kontrollierte Porsche SE bekräftigte, dass die Vorstandsmitglieder "im Zusammenhang mit der Dieselthematik ihre kapitalmarktrechtlichen Pflichten nicht verletzt haben".

Die Staatsanwaltschaft hatte geprüft, ob die Holding Investoren im Zusammenhang mit der Dieselaffäre bei dem Wolfsburger Autokonzern eventuell bewusst zu spät über die manipulierten Autos und das finanzielle Ausmaß informiert hat. Die Porsche SE ist Mehrheitseigner von Volkswagen.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. August 2020, 14:43

Betriebsratschef Osterloh lehnt 4-Tage-Woche für Volkswagen ab

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh lehnt die Einführung einer 4-Tage-Woche für den Wolfsburger Autokonzern ab. "Bei VW ist die Lage so, dass wir eine Vier-Tage-Woche nicht brauchen. Die Auslastung der Produktion im zweiten Halbjahr sichert die Beschäftigung", sagte Osterloh laut eines im VW-Intranet veröffentlichen Kurzinterviews. Zudem habe VW im sogenannten Zukunftspakt und in der Roadmap Digitale Transformation beschrieben, wie die Anpassung der Belegschaft erreicht werden soll, unter anderem über Altersteilzeit.

Grundsätzlich unterstütze Osterloh aber den Vorschlag des IG Metall-Vorsitzenden Jörg Hofmann der 4-Tage-Woche. "So wie ich das sehe, geht es nicht um ein Modell für alle Unternehmen, sondern darum, dass Betriebsrat und Geschäftsführung für einzelne Betriebe mit Beschäftigungsproblemen eine Vier-Tage-Woche vereinbaren können", so Osterloh.

Zuerst hatte der Münchener Merkur von den Aussagen Osterlohs berichtet. Hofmann hatte sich jüngst für die Einführung der Vier-Tage-Woche als Antwort auf den Strukturwandel in Branchen wie der Autoindustrie ausgesprochen.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. August 2020, 14:45

Porsche und KBA untersuchen Manipulationen bei Benzinmotoren

Der Sportwagenhersteller Porsche geht laut einem Zeitungsbericht seit Juni intern einem Manipulations-Verdacht nach: Bei Benzin-Motoren sollen nach Informationen der Bild am Sonntag (BamS) in der Serienfertigung illegale Veränderungen an Hard- und Software vorgenommen worden sein - und zwar erst nach der sogenannten Zulassungs-Typisierung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Dabei geht es nicht nur um Abgasanlagen, sondern auch um Motorkomponenten.

Porsche selbst hat den Verdacht dem KBA und der zuständigen Staatsanwaltschaft in Stuttgart sowie den Behörden in den USA mitgeteilt. Ein Porsche-Sprecher sagte des Blatt: "Wir bestätigen, dass Porsche interne Untersuchungen durchführt." Man stehe mit verschiedenen Behörden in enger Abstimmung. "Die Themen werden systematisch und konsequent aufgeklärt." Zurzeit werden Mitarbeiter zu Gesprächen gebeten, Sitzungsprotokolle und Hunderttausende E-Mails nach Hinweisen untersucht.

Ein hoher Porsche-Manager sagte: "Wir drehen jeden Stein um und gehen jedem Hinweis nach. Wenn sich Verdachtsmomente erhärten, handeln wir in allen Belangen konsequent."

Nach BamS-Informationen aus den internen Prüfungen sind Sportwagenmotoren betroffen, die zwischen 2008 und 2013 entwickelt wurden, darunter die des Panamera und der 911er-Reihe. Die aktuelle Produktion ist nicht betroffen. Porsche verkaufte im letzten Jahr 260.000 Sportwagen und SUV.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat Ermittlungen offiziell eingeleitet. Ein Sprecher bestätigte der BamS, dass das KBA unter anderem "Vor-Ort-Untersuchungen bei dem Hersteller Porsche durchführt".
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 24. August 2020, 20:35

Lufthansa lässt weniger Ausnahmen für Maskenpflicht an Bord zu

Die Airlines der Lufthansa Group schränken die Ausnahmen von der Maskenpflicht ein. Das Fliegen ohne Maske ist bei der Lufthansa ab dem 1. September nur mit ärztlichem Attest, das auf einem von der Airline vorgegebenen Formblatt vorgelegt wird, und negativem Covid-19-Test möglich, wie der Konzern mitteilte. Der Test darf bei planmäßigem Start nicht älter als 48 Stunden sein.

Die Maskenpflicht bei der Lufthansa gilt schon seit Anfang Mai. Ausnahmen waren auch bisher nur mit ärztlichem Attest möglich.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 25. August 2020, 21:13

DJ Lufthansa schafft Umbuchungsgebühren ab

Die Kunden der Lufthansa-Airlines sollen bei ihren Buchungen mehr Flexibilität bekommen. Wie der Konzern mitteilte, stellen die Fluglinien Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels ihre Tickettarifstruktur bis Ende Dezember grundsätzlich um. Ab sofort seien bereits sämtliche Tarife mehrfach gebührenfrei umbuchbar.

Mehrkosten können den Kunden allerdings entstehen, wenn etwa bei einer Umbuchung auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Die dann anfallenden Mehrkosten sollen durch Nachzahlung ausgeglichen werden. Die neue Regelung gelte weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen.

Außerdem bekräftigte die Lufthansa ihr Rückflugversprechen für alle europäischen Strecken. Reisende werden mit Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz zurückgeflogen im Fall einer Reisewarnung oder einer signifikanten Ausbreitung der Pandemie.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 30. August 2020, 16:30

Altmaier: Rettung der Wirtschaft kostete 69 Milliarden Euro

Der Bund hat Unternehmen zur Überbrückung der Corona-Krise bislang rund 69 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dabei seien alle Unternehmen - auch kleine und mittlere mit 10 bis 40 Beschäftigten - seit Beginn der Pandemie berücksichtigt, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in einem Interview des Radiosenders SWR Aktuell. "Viel von diesem Geld kommt in die Kassen des Staates zurück, weil diese Unternehmen dann auch Steuern zahlen können, weil sie Sozialabgaben zahlen können und weil sie eben nicht vom Markt verschwinden", so der Minister.

Berücksichtigt sind darin auch die rund 9 Milliarden Euro an Staatshilfen für die Lufthansa sowie die 1,2 Milliarden für den Ferien-Reiseanbieter TUI. Im Rahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hatte der Bund rund 600 Milliarden Euro bereitgestellt, um große Unternehmen mit Geld zu versorgen.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. August 2020, 18:12

Bahndamm, ich glaube, ich hatte unrecht. Die Börse ist von Corona unbeeindruckt. Vor allem jene in USA. [denken]

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 100159
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon OaZ » 30. August 2020, 19:42

Ich bin inzwischen seit reichlich 20 Jahren an der Börse unterwegs. Nicht als Zocker, nahezu ausschließlich als Investor.
Wenn ich eines gelernt habe: Egal, was mehr oder weniger schlaue Menschen prognostizieren: Glaub es oder lass es! Du wirst weder ärmer noch reicher von dem, was sie sagen. Die Börse macht sowieso, was sie will. Man kann nichts vorhersagen. GAR NICHTS.

Habe ich im Frühjahr noch große theoretische Verluste eingefahren, so mus ich heute sagen: Corona hat meinem Depot einen großen Schub gegeben. Die Richtung stimmt wieder [freu]
OaZ
 

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 1. September 2020, 16:04

Siemens Energy will Rendite bis 2023 auf bestenfalls 8,5% steigern

Siemens Energy will nach der Abspaltung vom Mutterkonzern in den kommenden Jahren die Profitabilität steigern. "Unsere Performance muss besser werden", gab Siemens-Energy-CEO Christian Bruch die Marschrichtung anlässlich des Capital Markets Day vor. Ziel ist es, die angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten auf 6,5 Prozent bis 8,5 Prozent im Geschäftsjahr 2023 zu steigern. Im vergangenen Geschäftsjahr 2019 lag die Rendite bei 5,3 Prozent, im noch laufenden Geschäftsjahr dürfte die Marge bei minus 1 Prozent liegen.

In der ersten Phase der am Dienstag präsentierten Strategie bis 2023 liege der Fokus auf Profitabilitäts- und Cashflow-Steigerung im Segment Gas and Power. Die wichtigsten Hebel seien unter anderem eine bessere Kostenstruktur, eine optimierte Logistik oder ein zentraler Einkauf. Bei Gas & Power soll zudem selektiver an Ausschreibungen teilgenommen werden. Zusätzlich zu den bereits kommunizierten Einsparungen von 1 Milliarde Euro bis 2023 prüfe Siemens Energy derzeit die Umsetzung weiterer Bruttoeinsparungen von über 300 Millionen Euro.

Mit dem Energiegeschäft wird sich der Mutterkonzern von 91.000 Mitarbeitern sowie rund einem Drittel seines Geschäfts trennen. Siemens Energy stellt Generatoren, Transformatoren, Hochspannungstechnik sowie Turbinen für fossil betriebene Kraftwerke und Windkraftanlagen her, letztere bei Siemens Gamesa, einer 67-prozentigen spanischen Tochtergesellschaft. Die Aktie von Siemens Energy soll am 28. September zum ersten Mal an der Börse gehandelt werden.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 3. September 2020, 20:52

Tiefpunkt bei Maschinenorders ist wohl überwunden

Die Auftragseingänge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind auch im Juli prozentual zweistellig gesunken, allerdings hat sich der Rückgang spürbar abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Bestellungen um 19 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete. Damit fiel das Resultat besser aus als in den Vormonaten, die noch deutlich stärkere Rückgänge aufwiesen (April: minus 31 Prozent, Mai: minus 28 Prozent, Juni: minus 31 Prozent).

"Dabei lag die Messlatte hoch, denn der Juli 2019 zählte zu den stärksten Ordermonaten des Vorjahres. Es gibt Grund zur Hoffnung, dass wir bei den Aufträgen den Tiefpunkt überwunden haben, auch wenn wir im Vorjahresvergleich noch einige Zeit Minusraten sehen werden", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Für einen Lichtblick sorgte das Inland, die Bestellungen blieben um 15 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aus dem Ausland wurden 21 Prozent weniger Aufträge verbucht. Aus den Euro-Ländern kamen 22 Prozent weniger Orders, aus den Nicht-Euro-Ländern waren es 21 Prozent.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Mai bis Juli sank der Auftragseingang um 26 Prozent zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 17 Prozent weniger Bestellungen, die Auslandsaufträge blieben um 30 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. Dabei schrumpften die Orders aus den Euro-Ländern um 21 Prozent, aus den Nicht-Euro-Länder wurden 34 Prozent weniger Bestellungen verbucht.

Der VDMA vertritt mehr als 3.300 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie beschäftigt rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. September 2020, 17:41

VW-Betriebsratschef sieht gute Chancen, Tesla-Vorsprung aufzuholen

Volkswagen-Betriebsratschef Bernd Osterloh sieht gute Chancen, dass sein Konzern den Elektroauto-Pionier Tesla bei den Stückzahlen und bei der Software überholen kann. "Wenn Tesla drei Fabriken aufbaut, in denen man zwischen 300.000 und 500.000 Autos bauen kann, dann reden wir von einer Stückzahl zwischen 900.000 und 1,5 Millionen. Das wollen wir 2023 auch erreichen, wahrscheinlich schon früher", sagte Osterloh im Interview mit Welt am Sonntag.

Er erinnerte an das Projekt Artemis in der Verantwortung von Audi-Chef Markus Duesmann, das "den Technologiestand aufholen und dafür sorgen soll, dass wir vor Tesla liegen". Bisher habe der kalifornische Konkurrent den Vorteil, dass seine Software schon in den Autos sei und Daten sammle. "Wenn wir unser System in unsere Autos bekommen, haben wir innerhalb kurzer Zeit aber viel mehr Daten." Die neue Car Software Organisation sei dazu der richtige Schritt.

Im ersten Halbjahr war Osterloh zufolge bereits jedes zehnte in Deutschland ausgelieferte VW-Fahrzeug mit einem Elektromotor ausgerüstet. "Von Januar bis Juli kamen die Plug-in-Hybride in der Marke VW auf 2,4 Prozent Anteil an unseren Auslieferungen. Die reinen Batterieautos lagen sogar bei 6,3 Prozent", sagte Osterloh. Für Europa seien die Quoten ähnlich. "Dabei sind wir mit unserem Golf und Tiguan als Hybrid noch gar nicht gestartet. Und vor allem ID.3 und ID.4 stehen ja erst noch aus."

Angesichts der steigenden Elektro-Absatzzahlen brachte Osterloh auch die Fertigung eines Elektroautos im Stammwerk Wolfsburg ins Spiel. "Es besteht natürlich die Möglichkeit, den Standort Wolfsburg auf Elektroautos umzurüsten", sagte er. "Wenn die Stückzahlen der Verbrenner stark runtergehen, dann werden wir als Betriebsrat fordern, dass wir hier auch ein Batteriefahrzeug fertigen." Momentan sei im Stammwerk aber nicht von weniger Arbeit die Rede. "Wir waren mit dem Golf im Juni und Juli auf Vorjahresniveau und fahren Sonderschichten. Die Vier-Tage-Woche ist für VW kein Thema."
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. September 2020, 17:43

Deutsche Lufthansa arbeitet Erstattungsanträge aus 1H weitgehend ab

Die Deutsche Lufthansa kommt mit der Bearbeitung von Erstattungsanträgen weiter voran. Per 2. September haben die Konzernairlines ihren Kunden für vor allem wegen der Corona-Krise ausgefallene Flüge im laufenden Jahr rund 2,6 Milliarden Euro erstattet. Das Geld floss an insgesamt 6 Millionen Kunden, wie die Deutsche Lufthansa AG mitteilte. Die berechtigten Ansprüche, die in Deutschland bis Ende Juni eingegangen seien, wurden weitestgehend ausbezahlt. Offen seien lediglich noch kompliziertere Fälle, die einer intensiveren Bearbeitung bedürften. Auch diese würden aber zeitnah abgeschlossen. Vor zwei Wochen hatte der Konzern die Erstattungssumme mit mehr als 2,3 Milliarden angegeben.

Die Zahl der noch offenen Ticketerstattungen sank auf 1,1 Millionen Vorgänge. Allerdings erreichen den Konzern den Angaben zufolge derzeit dreimal so viele Anträge wie vor der Pandemie. Daher werde sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln. Sie werde in den kommenden Wochen zwar weiter abnehmen, die Anträge würden niemals gänzlich abgearbeitet sein.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 9. September 2020, 19:49

Siemens Energy will zum Börsenstart massiv eigene Aktien kaufen

Siemens Energy wird mit dem Börsendebüt am 28. September beginnen, eigene Aktien am Markt für Aktienprogramme von Vorstandsmitgliedern und Mitarbeitern erwerben. Eine Bank werde beauftragt, dafür bis Ende März nächsten Jahres bis zu 72,6 Millionen Aktien über Xetra zu erwerben, teilte die Siemens-Tochter mit.

Vor allem zum Börsenstart will die Siemens-Energietochter der eigenen Aktie mit massiven Käufen unter die Arme greifen - bis zu 200 Millionen Euro stehen in den ersten drei Tagen zur Verfügung und sollen dabei so früh wie möglich umgesetzt werden.

Voraussetzung dafür ist ein hohes Handelsvolumen, denn Siemens Energy hat sich auferlegt, nicht mehr als ein Viertel des börsentäglichen Umsatzes selbst zu erwerben. Außerdem darf der Kaufpreis den jeweiligen Eröffnungskurs der Siemens-Energy-Aktie nicht mehr als 10 Prozent überschreiten und nicht mehr als 20 Prozent unterschreiten.

Insgesamt hat das Rückkaufprogramm ein Volumen von bis zu 393 Millionen Euro. Später soll das tägliche Kaufvolumen bei maximal 5 Millionen Euro liegen. Siemens Energy hatte den Aktienrückkauf kürzlich mit seinem Börsenprospekt angekündigt.

Der Mutterkonzern Siemens will sich zum 28. September von 55 Prozent der Anteile trennen. Die Aktionäre bekommen dazu für je zwei Siemens-Aktien zusätzlich jeweils eine Aktie der Siemens Energy AG in ihr Depot gebucht. Weitere 9,9 Prozent bekommt der Pensionsfonds und 35,1 Prozent behält die Siemens AG.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 14. September 2020, 21:23

Volkswagen: US-Kontrolleur Thompson beendet Prüfungen

Der vor gut drei Jahren im Zuge des Dieselskandals eingesetzte US-Aufseher hat seine Arbeit bei Volkswagen abgeschlossen. Larry Thompson habe bestätigt, dass VW den Verpflichtungen aus dem Vergleich mit dem US-Justizministerium nachgekommen sei, heißt es in der Mitteilung des DAX-Konzerns. VW habe unter anderem ein Compliance-Programm auf- und umgesetzt, das Verstöße gegen Anti-Betrugs- und Umweltgesetze verhindere beziehungsweise aufdecke.

"Thompson und sein Team haben uns darin unterstützt, Volkswagen zu einem stärkeren Unternehmen zu machen, aber das Ende des Monitorships ist nicht das Ende unserer Reise", so VW-Chef Herbert Diess laut Mitteilung. "Volkswagen ist heute ein besseres Unternehmen als vor drei Jahren", so Thompson in derselben Mitteilung.

Während des Monitorships habe VW knapp 300 neue oder überarbeitete interne Vorschriften und Richtlinien implementiert, um die Einführung neuer Prozesse zu beschleunigen. Unter anderem sei ein neuer Bereich für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei der Volkswagen Group of America und ein konzernweiter Verhaltenskodex eingesetzt worden.

Der frühere stellvertretende US-Generalstaatsanwalt Thompson war nach dem Dieselskandal im Mai 2017 von der US-Regierung als Kontrolleur bei Volkswagen eingesetzt worden. Er überwachte unter anderem, ob der Konzern die Vergleichsvereinbarungen mit dem US-Justizministerium einhält.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 15. September 2020, 19:49

Eurowings übernimmt Ryanair-Programm in Düsseldorf fast komplett

Eurowings stößt in den durch den Rückzug von Ryanair freiwerdenden Raum am Flughafen Düsseldorf vor. Wie die Lufthansa-Tochter mitteilte, wird sie rund 95 Prozent des Programms ersetzen, das nach dem Rückzug von Ryanair ab dem 24. Oktober nicht mehr angeboten wird.

Eurowings hat entschieden, das Flugangebot ab Düsseldorf nach Mallorca, Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Malaga, Alicante und Faro kurzfristig aufzustocken. Die griechischen Ziele Heraklion, Rhodos, Korfu und Kos werde die Airline ab dem 24. Oktober ebenfalls verstärkt anfliegen. Ryanair habe den Rückzug vom Flughafen bekanntgegeben und kurzerhand alle Flüge gestrichen.

"Bei genauer Betrachtung ist das Ultra Low Cost Geschäftsmodell in ganz Deutschland auf dem Rückzug", sagte Eurowings-CEO Jens Bischof
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Zicke » 16. September 2020, 14:30

1800 Beschäftigte betroffen
Autozulieferer Continental macht ein weiteres Werk dicht

In Aachen soll bis Ende 2021 das Reifenwerk dichtgemacht werden, bestätigte das Dax-Unternehmen am Dienstag nach entsprechenden Informationen aus der Gewerkschaft IG BCE. Dort waren zuletzt 1800 Mitarbeiter des Automobilzulieferers tätig. Die Aktie verringerte ihren Verlust nach Bekanntgabe der Werksschließung etwas.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/ak ... 33346.html
Continental Chart
https://www.finanzen100.de/aktien/conti ... 673_81967/
Zicke
 

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 16. September 2020, 19:53

Volkswagen will Beteiligung an Sixt erwerben

Der Volkswagen-Konzern steht einem Magazin-Bericht zufolge offenbar vor einer Beteiligung am Münchener Autovermieter Sixt. Die beiden Unternehmen führten Gespräche über einen möglichen Einstieg, berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise. VW plane mit einem Anteil von rund 15 Prozent, wohl gesplittet in Stamm- und Vorzugsaktien. Sixt bereite eine Kapitalerhöhung vor.

Eine Sixt-Sprecherin wollte sich zu dem Bericht zunächst nicht äußern. Ein Sprecher von VW lehnte einen Kommentar ab.

Volkswagen hatte in den vergangenen Jahren wiederholt versucht, Gemeinschaftsunternehmen mit Sixt zu gründen. Dabei ging es zum Beispiel um Carsharing. Am Ende hatte der Autovermieter jedoch immer abgelehnt. Jetzt sei die Tür offen, berichtet das Magazin unter Berufung auf Informanten weiter. Die Familie Sixt selbst, die noch immer die Mehrheit der Stimmrechte kontrolliere, wolle zwar keine Anteile verkaufen. Aber ein Großaktionär sei in der aktuellen Situation willkommen.

Sixt hat die Corona-Krise bislang besser überstanden als einige andere Autovermieter. Der Umsatz fiel zwar im ersten Halbjahr 2020 um knapp 40 Prozent, und Sixt schrieb Verlust. Die letzten Monate seien aber wieder besser gelaufen
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 17. September 2020, 16:03

Volkswagen führt Gespräche über Bugatti-Verkauf

Der Volkswagen-Konzern bereitet einem Magazinbericht zufolge den Verkauf seiner Luxusmarke Bugatti vor. Es liefen Gespräche mit dem kroatischen Unternehmen Rimac, berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf Konzernkreise. Der Verkauf an Rimac solle möglichst noch in diesem Jahr durch die Gremien gehen. Entschieden sei noch nichts.

Eine Rimac-Sprecherin und ein VW-Sprecher wollten sich zu den Informationen nicht äußern.

Der Wolfsburger Automobilkonzern hatte die elsässische Sportwagenmarke Bugatti Ende der 90er Jahre wiederbelebt. Seit 2005 wurden gut 700 Bugattis verkauft. Konzernchef Herbert Diess sehe die unprofitable Marke allerdings als Ballast, heißt es laut Magazin im Unternehmen.

Die kroatische Firma Rimac ist ebenfalls auf Supersportwagen spezialisiert. Das von dem Unternehmen angekündigte Modell C Two soll als Elektroauto mit fast 2000 PS angeboten und für mehr als 1 Million Euro verkauft werden. Die Porsche AG ist mit gut 15 Prozent an Rimac beteiligt
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4983
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

VorherigeNächste

Zurück zu Offtopic / Tagespolitik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste