Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Interessierter » 24. August 2020, 11:47

Zitat Nostalgiker:
Naja, es gibt ja auch weiße Schimmel ........


Und auch Nostalgiker, die zwischenzeitlich nach einer dauerhaften Sperre verlogen als Fake - " Thoth " auftraten..... [laugh]

Mach doch bitte einen eigenen Thread über den Begriff Minderheit und Schimmel auf und versuche nicht wieder ein Thema, zu dem du anscheinend nichts zu sagen hast, zu zerschießen.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 24. August 2020, 11:53

Es soll auch User geben die nur pöbeln, provozieren um ihnen nicht genehme User aus dem Forum zu treiben.

Ansonsten solltest du Schlaumeier wissen das diese Sperre ungerechtfertigt war.
Das wird dir bestimmt der Moderator/Admin auch erzählt haben der dich bekannterweise immer darüber informiert welcher User bei deinen beleidigenden Beiträgen den Meldeknopf drückt um dich anzuschwärzen weil du ihn "zutiefst beleidigt" hast ......
Merkst du in deinem Wahn überhaupt noch was?
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Interessierter » 24. August 2020, 13:00

@Nostalgiker:
Ansonsten solltest du Schlaumeier wissen das diese Sperre ungerechtfertigt war.
Das wird dir bestimmt der Moderator/Admin auch erzählt haben der dich bekannterweise immer darüber informiert welcher User bei deinen beleidigenden Beiträgen den Meldeknopf drückt um dich anzuschwärzen weil du ihn "zutiefst beleidigt" hast ......


Du irrst wenn du glaubst, ich werde mich noch weiter an deinem Themenzerschießen beteiligen. Bin aber sehr gespannt wie man auf deine von mir zitierte Lüge bezüglich des Teams reagiert?

Deine letzte Lüge mir gegenüber ist ja auch erst wenige Tage her.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Transitfahrer » 24. August 2020, 15:49

Interessierter hat geschrieben:Etwas intelligenteres als G20 mit der Festnahme einer einzelnen Person zu vergleichen fällt dir nicht ein? Und einer bereits von mehreren Polizisten auf den Boden gebrachten Person dann noch Fußtritte zu verpassen, ist für dich normal und nichts unrechtmäßiges? Du meinst wirklich du müsstest darauf hinweisen, dass Polizisten auch Menschen sind?

Daher erachte ich einen weiteren Meinungsaustausch als wenig sinnvoll.

Weil ich nicht Deiner Meinung bin und Deiner grünen/linken Meinung nicht folge?
Ziemlich kleingeistig! Aber ich lege darauf auch keinen besonderen Wert. Übrigens habe ich Dir eine Festnahme einer einzelnen Person beschrieben wie ich sie erlebt habe.
Und zur D.I.E. hast nichts geschrieben. Du hast doch hier posaunt, dass alles intern bei der Polizei geregelt wird. Dem ist zumindest in Hamburg nicht so.
Die Information ist wegen Quellengefährdung nur zur persönlichen Kenntnisnahme bestimmt.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Interessierter » 24. August 2020, 16:50

Polizeigewalt in Frankfurt-Sachsenhausen: Keine Videos, keine Konsequenzen?

Am Sonntagmorgen (16.08.2020) nahmen Polizist:innen in Frankfurt-Sachsenhausen einen 29-jährigen Mann vorübergehend fest.


Vorangegangen war ein Platzverweis gegen eine Gruppe, in der sich auch der Tatverdächtige befand. Nach Darstellung der Polizei Frankfurt am Main wurden die Polizist:innen aus der Gruppe heraus beleidigt. Der 29-jährige soll darüber hinaus einen Beamten ins Gesicht gespuckt haben. Gegen die Festnahme soll er sich gewehrt haben. (Pressemeldung 17.08.2020)

Nun könnte hier die Pressemeldung der Polizei aufhören und niemand würde davon Notiz nehmen. Ein völlig legitimer Einsatz der Polizei, der eskaliert ist und der Tatverdächtige muss dafür natürlich die Konsequenzen tragen.

Doch diesmal ist etwas anders. Der Einsatz in Frankfurt-Sachsenhausen wurde auf Videos festgehalten. Und was festgehalten wurde, ist in einer Demokratie, die kein Polizeiproblem hat, unglaublich.

Bereits etwa 2 Stunden nach der Festnahme in Frankfurt-Sachsenhausen erscheint das erste Video auf der Kurznachrichtenplattform Twitter. Es zeigt, wie eine Person fixiert auf den Boden liegt und ein blonder Beamter mehrfach die wehrlose Person Tritte verpasst. Die Haarfarbe wird im Nachhinein noch wichtig. Seine Kollegen sahen offensichtlich, dass dies Konsequenzen haben dürfte. Gleich zwei Beamte zogen den Beamten von der wehrlosen Person zurück.

In ihrer Pressemeldung vom 17.08.2020, 16:43 Uhr gab die Polizei Frankfurt folgendes an:

“In dieser Phase schaltete sich der Einsatzleiter ein, nahm einen Polizeibeamten zur Seite und meldete später den Vorfall intern. Teilsequenzen der Festnahmesituation kursieren im Internet.

Es wurden Ermittlungen wegen der Körperverletzung im Amt und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Gegen einen Beamten wurden bereits dienstrechtliche Maßnahmen ergriffen.”


Die Aufregung war zwar groß, aber durch diesen Absatz beruhigte sich Social-Media wieder. Denn der Einsatzleiter hat den Beamten intern gemeldet. Die Polizei funktionierte und die Polizeifamilie hat hier ihr Schweigen gebrochen. Gut.
Ich würde dies allerdings nicht schreiben, wenn nun der Fall zu Ende wäre.

Am 18.08.2020 berichtete die Frankfurter Rundschau von einem neuen Video, welches aufgetaucht ist. Nach Darstellungen der Hessenschau und der Frankfurter Rundschau zeigt dieses Video, wie der Festgenommene ins Auto gesetzt wurde (Quelle). Vier Beamt:innen sind auf zwei Fotos zu sehen, die beide Medien veröffentlicht haben.

Ein Beamter mit braunen Haaren hält sich am Dach des Polizeiautos fest und tritt nach Angaben beider Medien ins Fahrzeuginnere.


Die Hessenschau schreibt dazu:

“Beim Polizisten handelt es sich nicht um den Beamten, der zuvor den Mann auf dem Boden mit Tritten traktiert hatte.”

Dies lässt Zweifel an der oben genannten Darstellung der Polizei Frankfurt. Hat der Einsatzleiter den blonden Beamten intern gemeldet, bevor das Video im Netz über Frankfurt-Sachsenhausen kursierte oder war diese nachträglich eingereicht, nachdem das Video bereits im Netz war? Und wenn der Einsatzleiter wirklich gegen verbotene Gewalt seiner Beamt:innen ist, wieso meldete er nicht auch den Kollegen mit den braunen Haaren?


Seltsamer Ablauf

Die Körperverletzung im Amt ist im §340 StGB geregelt.

“(1) 1Ein Amtsträger, der während der Ausübung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinen Dienst eine Körperverletzung begeht oder begehen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. 2In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.”

Und auch die Strafvereitelung im Amt ist gemäß §258a StGB strafbar. So heißt es:

“(1) Ist in den Fällen des § 258 Abs. 1 der Täter als Amtsträger zur Mitwirkung bei dem Strafverfahren oder dem Verfahren zur Anordnung der Maßnahme (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) oder ist er in den Fällen des § 258 Abs. 2 als Amtsträger zur Mitwirkung bei der Vollstreckung der Strafe oder Maßnahme berufen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.”


Zum derzeitigen Ermittlungsgeschehen gegen die Polizist:innen gibt die Polizei Frankfurt folgendes in der aktuellen Pressemeldung vom 19.08.2020, 16:20 Uhr bekannt:

“Eine erste Auswertung und Bewertung wurde heute Vormittag vorgenommen und führte dazu, dass nunmehr gegen zwei weitere Beamte dienstrechtliche Maßnahmen in Form von Disziplinarverfahren eingeleitet wurden. Gegen einen Beamten war bereits gestern ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Gegen diese drei Beamten wurde heute das Verbot des Führens der Dienstgeschäfte ausgesprochen.” (Pressemeldung 19.08.2020)

Keine Videos, keine Konsequenzen?

Weswegen gegen einen dritten Beamten dienstrechtliche Maßnahmen beschlossen wurden, geht aus den Videos und der Pressemeldung nicht hervor.

Weiterhin wurde anscheinend keine Anzeige gegen die Kolleg:innen erstattet, die bei der Polizeigewalt zuschauten und dies nicht gemeldet haben. Das 29-Jährige Opfer wurde nach Angaben eines Polizeisprechers vom Dienstag bei dem Einsatz verletzt. Wie schwer er verletzt worden ist, sei noch unklar.

Übrigens: Ob es zur Polizeigewalt kam, steht offensichtlich nicht mehr zur Debatte. Selbst der CDU-Innenminister Peter Beuth räumte ein, dass es sich hierbei um einen strafrechtlichen Vorgang handelt und es sich um Körperverletzung im Amt handelt.


Wann der Einsatzleiter den Beamten gemeldet hat, haben wir versucht, innerhalb der Geschäftszeiten bei der Pressestelle der Polizei Frankfurt telefonisch nachzufragen. Leider kam ein Gespräch trotz mehrmaliger Versuche nicht zustande.

Eine weitere Frage ist, was eigentlich die anderen etwa 17 Beamt:innen getan haben. Wieso meldeten sie den zweiten Kollegen nicht intern? Polizist:innen sind dazu verpflichtet, Straftaten zur Anzeige zu bringen. Bei Polizeigewalt handelt es sich mindestens um Körperverletzung im Amt.

https://www.volksverpetzer.de/gastkomme ... senhausen/
Interessierter
 

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon HPA » 24. August 2020, 18:38

AkkuGK1 hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:An dem Spruch All Cops Are Bastards ist ganzschön was dran.... [shocked]



groetjes

Mara


und alle Trucker sind Verkehrshindernisse und Umweltsäue...

welche Erfahrungen mit den Sherriffs hast du denn so gemacht auf der Strada?


Naja, derzeit sind es eher die wie eine Seuche auftretenden Wohnmobil und Wohnwagentreiber welche für zusätzliches Adrenalin sorgen wenn man selbst so mit 200 auf der linken Spur dahin bummelt [flash]
HPA
 

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Interessierter » 26. August 2020, 06:47

Nach diesen brutalen Videos kannst du unmöglich noch die Polizei verteidigen

Innerhalb von nur drei Tagen sind Polizeieinsätze in Hamburg, Düsseldorf, Ingelheim und Frankfurt eskaliert. Passanten filmten die Vorfälle.

Wer die Polizei kritisiert, bekommt ziemlich viel Hass ab. Nach der Debatte um George Floyd hat VICE öfter kritisch über die Polizei berichtet. Darauf gab es mal Dutzende, mal Tausende Nachrichten und Kommentare von Polizei-Fans, die finden, dass zumindest bei den deutschen Uniformierten alles paletti ist.

Zusammengefasst klang das so: Die Polizei zu kritisieren, kontrollieren oder entmachten zu wollen, ist irrsinnig, lächerlich und tendenziös. Außerdem "niveaulose Anarchie-Scheiße", man sollte froh sein, "dass es die Polizei gibt und Respekt zeigen vor der Staatsgewalt" und die Polizei muss "genau nichts ändern".

Natürlich gibt es vernünftige Argumente für eine gut ausgestattete und respektierte Polizei. Und dann gibt es die Realität, die wir immer öfter zu sehen bekommen, weil wieder jemand mit der Handykamera draufhält, wenn sich Polizeibeamte besonders aggressiv und widerlich verhalten.

Vier aktuelle Videos aus den letzten drei Tagen dürften auch den letzten Verteidigern der Polizei zeigen: Bei der Staatsgewalt mit Schlagstock läuft hart was falsch. Sie zeigen, dass gegen unrechtmäßige Polizeigewalt endlich Maßnahmen fällig sind: sichtbare Dienstnummern, Bodycams an den Uniformen – und vor allem eine unabhängige Kontrollinstanz.

Hamburg am Montag: "Mann, er weint doch!"

Auf drei Sequenzen eines Videos, das auf Twitter kursiert, ist zu sehen, wie ein Jugendlicher mit dem Rücken zur Wand steht. Offenbar wurde es am Montag in Hamburg aufgenommen.

Zunächst vier Polizisten rangeln mit ihm und versuchen, ihn zu Boden zu zwingen. Später haben ihn mindestens acht Polizisten umzingelt. Einer der Polizisten versucht offenbar, den Jungen dazu zu bringen, sich hinzulegen. Es ertönen Rufe: "Auf den Boden!" dann "Geh runter!" und "Leg dich auf den Boden, Mann!" Der Junge bleibt stehen. Als er sein T-Shirt auszieht, überwältigen sie ihn zu fünft und drücken ihn brutal zu Boden.

Passantenstimmen sind zu hören. "Was tut ihr ihm an?", "Mann, er weint doch!" und "Das gibt's doch nicht, er ist 15 Jahre alt!". Grund für die Auseinandersetzung war, dass der 15-Jährige auf dem Gehweg Scooter gefahren sei, bestätigt die Polizei. Daraufhin habe man seine Personalien feststellen wollen. Der Junge sei "körperlich sehr groß und stark" gewesen, das habe "einfache Körperliche Gewalt" und den Einsatz von Pfefferspray notwendig gemacht.

Die Polizei Hamburg teilte mit, man prüfe "das Video und den Inhalt". Später hieß es, das Dezernat interne Ermittlungen untersuche den Vorfall.

Mehr erfährt man hier:
https://www.vice.com/de/article/wxqkeb/ ... erteidigen?
Interessierter
 

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Sperrbrecher » 26. August 2020, 08:57

Interessierter hat geschrieben:Zunächst vier Polizisten rangeln mit ihm und versuchen, ihn zu Boden zu zwingen. Später haben ihn mindestens acht Polizisten umzingelt. Einer der Polizisten versucht offenbar, den Jungen dazu zu bringen, sich hinzulegen. Es ertönen Rufe: "Auf den Boden!" dann "Geh runter!" und "Leg dich auf den Boden, Mann!" Der Junge bleibt stehen. Als er sein T-Shirt auszieht, überwältigen sie ihn zu fünft und drücken ihn brutal zu Boden.

Leider erfährt man nicht, was dieser polizeilichen Aufforderung vorausgegangen ist.

Mich hat jedenfalls noch nie ein Polizist dazu aufgefordert mein Hemd auszuziehen
(wenn ich mal von Körperkontrollen an der DDR-Grenze absehen will) oder dazu
aufgefordert, mich auf den Boden zu legen.

Bislang konnte ich meine Gespräche mit Polizisten eigentlich immer auf Augenhöhe,
gegenüberstehend oder gegenübersitzend, führen.
Sperrbrecher
 

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Transitfahrer » 26. August 2020, 11:16

Erst nachdem der 15 jährige sich gewehrt hat. Übrigens Sportler im Boxverein. Wiegt an die 100 Kilo.
Ablauf folgendermaßen:
Kontrolle wegen fahren eines E-Scooters auf dem Gehweg (Verboten)
Wollte sich nicht ausweisen.
Wehrt sich.
Mehrere Polizisten versuchen deeskalierend auf ihn einzuwirken.
Er solle die Telefonnumeer seiner Eltern sagen damit die Beamten sie informieren können.
Will immer noch nicht Namen und Wohnanschrift oder Telefonnummer angeben.
Polizisten versuchen ihn zu durchsuchen.
Wehrt sich immer heftiger.
Polizisten versuchen ihn zu Boden zu bringen.
Der Junge soll wegen Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden.
Erst dort nennt er Namen und Telefonnummer.

Später gibt er zu die Polizei provoziert zu haben.
POLIZEIGEWALT!!! [zunge]
Zuletzt geändert von Transitfahrer am 26. August 2020, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Transitfahrer » 26. August 2020, 11:17

Falsch gedrückt [blush]
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Sperrbrecher » 26. August 2020, 12:22

Transitfahrer hat geschrieben:Später gibt er zu die Polizei provoziert zu haben.

Ich versuche mir gerade vorzustellen, was ihm bei einem solchen Verhalten wohl
in einem anderen Land passiert wäre.

Da hätte er wohl die Folgewochen im Krankenhaus verbracht... (so wie ich damals
nach dem 17.Juni 1953, obwohl ich damals keinen Polizisten provoziert hatte, aber
die fühlten sich anscheinend durch den Streik im Betrieb trotzdem provoziert).
Sperrbrecher
 

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Interessierter » 31. August 2020, 08:00

Transitfahrer » 26. Aug 2020, 12:16
Erst nachdem der 15 jährige sich gewehrt hat. Übrigens Sportler im Boxverein. Wiegt an die 100 Kilo.
Ablauf folgendermaßen:
Kontrolle wegen fahren eines E-Scooters auf dem Gehweg (Verboten)
Wollte sich nicht ausweisen.
Wehrt sich.
Mehrere Polizisten versuchen deeskalierend auf ihn einzuwirken.
Er solle die Telefonnumeer seiner Eltern sagen damit die Beamten sie informieren können.
Will immer noch nicht Namen und Wohnanschrift oder Telefonnummer angeben.
Polizisten versuchen ihn zu durchsuchen.
Wehrt sich immer heftiger.
Polizisten versuchen ihn zu Boden zu bringen.
Der Junge soll wegen Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden.
Erst dort nennt er Namen und Telefonnummer.

Später gibt er zu die Polizei provoziert zu haben.
POLIZEIGEWALT!!!


Dazu einfach das Nachstehende:

Vater über Festnahme von 15-Jährigem: „Er ist Opfer von Polizeigewalt“

In der vergangenen Woche nahmen acht Beamt*innen den Schüler Kadir H. brutal fest. Vater Baki H. fragt sich, wie die Situation so eskalieren konnte.


Bild
Schon fast Ironie: Hinter dem Würgegriff steht „Please, I can't breathe“ Screenshot: Facebook

taz: Wann haben Sie von dem Einsatz gegen Ihren Sohn erfahren?

Baki H.: Sehr schnell. Ich wartete auf meinen Jungen, der von der Schule gleich nach Hause kommen wollte. Als er nicht kam, rief ich ihn gegen 13.30 zweimal an. Er ging nicht an sein Handy. Da wurde mir schon das Video gesendet. Ich war geschockt, man sieht, wie entsetzlich mein Sohn in der Situation überfordert war. Acht Polizist*innen reden und schreien und wirken gewaltsam auf ihn ein. Die Polizei hat ihn am Hals gepackt und ihm ins Gesicht gegriffen, dabei wurden sein Mund und seine Nase zugedrückt. Außerdem wurde sein Kopf stark nach hinten gegen die Wand gedrückt. So begann die eigentliche Eskalation, er schubste sich frei. Er war sehr ängstlich und wurde panisch, er ist Asthmatiker. Bald danach kam dann ein Anruf von der Polizei.

Sie sind dann zur Wache?

Ja, mit einer Freundin, da ich für solche Situationen nicht ganz so gut Deutsch spreche, und einer Frau vom Jugendamt, da ich nicht wusste, wo ich sonst schnell Hilfe bekommen könnte. Ein Polizist erklärte mir gleich, dass mein Junge ein fetter Sack sei, nicht mal trainiert. Da er so schwitzig sei, sei er kaum zu bändigen gewesen. Eine Polizistin sagte mir dann, dass er eine Ordnungswidrigkeit begangen hätte und seine Personalien nicht ermitteln lassen wollte.

Die Polizei sagt, dass Ihr Sohn nicht für deeskalierende Vorschläge zugänglich war und letztlich handgreiflich wurde. Was hat er Ihnen gesagt?

Er berichtete mir, dass er gerade von der Straße mit dem Roller auf dem Gehweg in Höhe des mittlerweile übermaltem Graffitos „I can’t breathe“ gefahren sei, weil die Straße da gerade nicht befahrbar gewesen sei. Da habe ihn ein Polizist gestoppt und gesagt, er hätte eine Ordnungswidrigkeit begangen. Kadir hat das wohl nicht wirklich verstanden. Auch nicht, dass seine Personalien nun unbedingt festgestellt werden müssten. Der Polizist behauptete, dass Kadir schon mehrmals ermahnt worden sei. Kadir sagte mir jedoch, er habe dem Polizisten mehrfach gesagt, dass er ihn verwechsle. Im Video ist das nicht zu sehen.

Und dann?

Er stellte den Roller ab, und da waren dann schon weitere Polizist*innen da und gingen ihn an. Er wehrte sich. Das ist auf dem Video auch zu sehen. Er steht dann mit dem Rücken an der Wand vor vier Polizist*innen, die auf ihn einreden. Einer zieht einen Schlagstock, weitere vier Polizist*innen kommen. Er wird angeschrien, er solle sich auf den Boden legen. Ob er da schon das Pfefferspray abbekommen hat, weiß er nicht mehr. Kadir sagte, er habe keine Luft bekommen, was auch im Video mehrfach zu hören ist. Wie viele ihn auf die Straße drücken, als er sein T-Shirt auszieht, um damit das Pfefferspray abzuwischen, kann er nicht sagen.


In den Medien wurde er als „Boxer“ bezeichnet.

Das ist falsch. Er wollte mit dem Boxtraining anfangen, das heißt, er hat sich das angeschaut. Wegen Corona gab es kein Training. Die Idee mit dem Boxen kam vom Jugendamt, wegen einer Auflage, damit er aktiver und körperlich fitter wird. Weil er introvertiert ist und so ein Austausch mit anderen Jugendlichen hilfreich wäre.

Im Video ist zu sehen und zu hören, dass Anwohner*innen entsetzt sind, sie rufen auch das Alter Ihres Sohnes.

Die Menschen hier kennen meinen Jungen, sie haben ihn aufwachsen sehen. Er ist kein „Boxer“ wie die Bild getitelt hat, und er ist auch kein Schläger. Er ist ein Opfer von Polizeigewalt.

https://taz.de/Vater-ueber-Festnahme-vo ... /!5707681/


im Interview:
Baki H.

58, ist Fahrer und alleinerziehender Vater zweier Söhne. Er wohnt seit 22 Jahren in der Hamburger Neustadt.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 31. August 2020, 08:21

Sorry tut mir nicht leid und vielleicht sollten diese "Opfer" mal langsam anfangen richtig Deutsch zu lernen.
Der Junge lebt 15 Jahre in Deutschland und versteht die deutsche Sprache nicht richtig?
Der Vater lebt mindestens seit 22 Jahren in Deutschland und braucht einen Dolmetscher weil er nach dieser Zeit immer noch nur bruchstückhaft Deutsch spricht und versteht.
Das nenne ich sehr gelungene Integration.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Interessierter » 31. August 2020, 09:08

Dadurch soll das Verhalten der Polizei nun richtig und angemessen gewesen sein?
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 31. August 2020, 18:17

Wie nennt man nochmal Unterstellungen, welche unter dem Deckmantel einer Frage daherkommen?

However. Ob er nun Boxer war oder nicht, zumindest wurde er schon mehrfach selbst zum Täter und erst am 16. Juni wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt.
-> Link

Hier ein Interview des Jugendlichen:
-> Link

Ari

P.S.: Sorry für O.T.
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
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