Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 20. August 2020, 10:18

Nach einer brutalen Festnahme in Frankfurt am Main werden drei beteiligte Polizisten vom Dienst entbunden. Passant:innen hatten die Szene gefilmt.

Nach der Veröffentlichung zweier Videos von einem brutalen Polizeieinsatz gegen einen 29-Jährigen in Frankfurt am Main sind drei Beamte in der Mainmetropole vom Dienst suspendiert worden. Wie die Frankfurter Polizei am Nachmittag mitteilte, wurde gegen die Beamten am Mittwoch ein „Verbot des Führens der Dienstgeschäfte ausgesprochen“. Nach dem Einsatz in der Nacht zum Sonntag waren im Internet zwei Videos aufgetaucht, die zeigten, wie Polizisten auf den am Boden liegenden beziehungsweise schon in einem Polizeiauto sitzenden Mann eintreten.

Nach der Veröffentlichung des ersten Videos waren bereits zuvor Disziplinarmaßnahmen gegen einen Beamten eingeleitet worden – er wurde zunächst jedoch nicht suspendiert. Die Polizei erklärte nun, das ihr seit Dienstagabend vorliegende zweite Video aus einer anderen Perspektive sei „von besserer Qualität“. Zudem seien „die Handlungen der Festnahme klarer und deutlicher zu erkennen“. Eine erste Auswertung und Bewertung habe am Mittwoch zu Disziplinarverfahren gegen zwei weitere Beamte geführt. Zudem seien alle drei suspendiert worden.

Ein Video, das zu Wochenbeginn öffentlich wurde, zeigte einen Polizeieinsatz im Kneipenviertel von Frankfurt-Sachsenhausen vom frühen Sonntagmorgen. In dem Video ist zu sehen, wie uniformierte Einsatzkräfte einen jungen Mann im roten T-Shirt unsanft zu Boden ringen. Ein Polizist rammt dem bereits Liegenden zweimal sein rechtes Knie in die Seite.

Obwohl ein zweiter Beamter den jungen Mann bereits überwältigt hat und rittlings auf ihm sitzt, um ihn mit Kabelbindern zu fixieren, nähert sich ein weiterer Beamter mit kurzgeschorenen blonden Haaren und tritt den am Boden liegenden mit seinem Stiefel in die Seite.

Schmerzensschreie des Fixierten


Ein Kollege geht dazwischen und stellt sich zum Schutz vor den Mann am Boden, ein älterer Kollege drängt den jungen Beamten schließlich ab.
Zu hören sind die Schmerzensschreie des Fixierten. Außerdem Proteste von den rund zwanzig Personen, mit denen der Festgenommene offenbar unterwegs gewesen war. Die werden von Polizeibeamten mit Pfefferspray vom Schauplatz abgedrängt. Mindestens einem von ihnen sprühen die Beamten Pfefferspray in die Augen.

„Der Festnahme vorausgegangen war ein Platzverweis gegen eine alkoholisierte Gruppe, in der sich auch der spätere Tatverdächtige befand“, teilte die Polizei in einer ersten Presseerklärung mit, nachdem der Vorfall bekannt wurde. „Aus der Gruppe heraus kam es zu diversen Beleidigungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten.“

Der 29-Jährige soll darüber hinaus Beamte zum Teil ins Gesicht gespuckt haben“, heißt es in einer ersten Presseerklärung des Polizeipräsidiums. Der Mann habe sich seiner Festnahme „widersetzt, sodass er zu Boden gebracht wurde und sein Widerstand gebrochen werden musste“, so die Polizei: „Hierbei soll es zu unzulässiger Gewaltanwendung seitens der Polizeibeamten gegen den am Boden liegenden Tatverdächtigen gekommen sein.“

https://taz.de/Brutale-Festnahme-in-Fra ... /!5708681/

Fast täglich gelangen inzwischen solche Meldungen an die Öffentlichkeit. Nicht etwa weil die Polizei sie unaufgefordert bekanntgibt, sondern weil Bürger diese völlig unangemessene Polizeigewalt dokumentiert haben. Wieviel derartiges oder ähnliches Fehlverhalten gibt es eigentlich, das nicht an die Öffentlichkeit gelangt?

Das hat nun gar nichts mit Aufbauschen zu tun, wie ein User meint. Ganz im Gegenteil stellt sich die Frage: " Wieviel wird eigentlich intern vertuscht? "
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon SkinnyTrucky » 20. August 2020, 10:42

An dem Spruch All Cops Are Bastards ist ganzschön was dran.... [shocked]



groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Nostalgiker » 20. August 2020, 12:23

Ein Polizist mit kurzen, blonden Haaren!
Wenn das nicht bedenklich ist.
Wo war eigentlich die Polizei-Maid im Rock und mit Zöpfen .....
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Transitfahrer » 20. August 2020, 13:05

Warum müssen sich eigentlich alle den polizeilichen Anordnungen widersetzen und rumheulen wenn sie am Boden liegen? Und wenn der einem Blöd kommt, gibt es eben was mit dem Knie.
Wer hat denn mal versucht einen ausrasteten Menschen zu fixieren? Das ist nicht einfach. Besonders wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Ich hatte einen Bekannten der jahrelang auf der Davidwache seinen Dienst in den 70igern gemacht hatte bevor er zum Rauschgiftdezernat als Zivilfahnder wechselte. Damals auf der Reeperbahn gab es ständig Prügelein mit Personen. Nur gab es damals keine Handys.

Der Respekt vor den Beamten ist so niedrig wie nie. Und das wissen die auffälligen Personen. Sehr schmaler Grat auf dem die Polizei derzeit handeln muss.
Und die filmenden Passanten tragen schön dazu bei. Es wird gegenwärtig in den Medien künstlich Rassismus und Gewalt der Polizei unterstellt. Eventuell sollten alle Polizisten mal streiken.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Bahndamm 68 » 20. August 2020, 13:19

Transitfahrer hat geschrieben:Der Respekt vor den Beamten ist so niedrig wie nie. Und das wissen die auffälligen Personen. Sehr schmaler Grat auf dem die Polizei derzeit handeln muss.
Und die filmenden Passanten tragen schön dazu bei. Es wird gegenwärtig in den Medien künstlich Rassismus und Gewalt der Polizei unterstellt. Eventuell sollten alle Polizisten mal streiken.

Klasse und richtig.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Bahndamm 68 » 20. August 2020, 13:26

Hallo Wilfried,
dass, was die Polizisten gemacht haben, muss in dieser Art und Weise verurteilt werden, weil gleiches vor Wochen mit einem anderen Ausgang, in Amerika passierte.
Hätte es diese privaten Videos nicht gegeben, wäre mit Sicherheit alles unter den Tisch gefallen. Die Beamten sind vorab vom Dienst entbunden. Richtig so, damit auch wieder Normalität in der Medienlandschaft einkehrt.

Jetzt kommt mein „Aber“. Die Berichterstattung ist mir zu einseitig beschrieben und das, wie sollte es sein, die „taz“.
Nur ein Drittel vom gesamten Inhalt, wird über die Polizisten beschrieben, über den Auslöser.
Warum nun 3 Polizisten? Ist der Angreifer eventuell körperlich überlegen, dann schreibt die Medienlandschaft entsprechend über die Schwäche der Polizei. Nun waren es 3 Polizisten und für die Medien ist dies wieder die Brutalität.
Hat der Polizist nicht auch ein Recht auf Selbstverteidigung?

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, ein Jeder hat Recht. Nicht in Frage werden gestellt, die theoretischen Vorgaben und anschließend im praktischen Bereich. Tragen in dem Fall nicht auch die Ausbilder eine gewisse Verantwortung. Und wenn es die Ausbilder tatsächlich sind, dann sind es aber auch die Abgeordneten, die ein Gesetz erarbeiten und verabschieden.

Nichts ist von dem beschrieben. Man schreibt oder berichtet, über das was einem so in den Kramm passend ist. Damit möchte ich aber nicht deine Arbeit kritisieren. Hier geht es hauptsächlich um die Medienlandschaft.

Die Hauptsache der Mann auf der Straße kauft die Zeitung oder es erfolgt im Internet die Aufforderung den Bericht zu bezahlen oder eine Spende zu entrichten. Dies ist aber auch legitim.

VG Hermann
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Transitfahrer » 20. August 2020, 14:39

Ich glaube auch nicht, das die taz jemals was positives über die Arbeit der Polizei geschrieben hat.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Nostalgiker » 20. August 2020, 15:05

Jetzt bin ich echt froh! Im Video I oder II ist sie zu sehen, die blonde Maid in Polzieiuniform! Zwar nicht mit Rock und auch keine Zöpfe aber ein Pferdeschwanz macht es zur Not auch.

Wieso werden solche von Privatpersonen gefilmten Videosequenzen sofort von gewissen einschlägigen Medien veröffentlicht aber Videos aus Überwachungskameras welche Gewalt gegen ahnungslose Bürger zeigen werden nicht gezeigt und da lautet die Begründung dass das Recht des Bürgers, ergo des Täters geschützt werden muß bis die Schuldfrage eindeutig ermittelt sei.
Nur Bildsequenzen auf denen die "gewalttätige" Polizei gezeigt wird dürfen gezeigt werden.
Ergo, ein Polizist ist kein Bürger und hat somit auch kein Recht auf Schutz seiner Person.

Warum werden solche filmenden Mitbürger nicht strafrechtlich belangt?
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 20. August 2020, 16:18

Transitfahrer » 20. Aug 2020, 14:05
Warum müssen sich eigentlich alle den polizeilichen Anordnungen widersetzen und rumheulen wenn sie am Boden liegen? Und wenn der einem Blöd kommt, gibt es eben was mit dem Knie.

Du trägst mMn wider besseres Wissen vor. Auch du konntest lesen, dass es um das ging was geschah, als der agressive Typ schon überwältigt am Boden lag und nicht wie du weismachen willst, als er noch nicht am Boden lag. Was meinst du wohl warum der eine Polizist sich schützend vor den am Boden liegenden Typen gestellt hat? Weil er diesen vor den brutalen Übergriffen und Tritten seines Kollegen schützen wollte!!

Wer hat denn mal versucht einen ausrasteten Menschen zu fixieren? Das ist nicht einfach. Besonders wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Ich hatte einen Bekannten der jahrelang auf der Davidwache seinen Dienst in den 70igern gemacht hatte bevor er zum Rauschgiftdezernat als Zivilfahnder wechselte. Damals auf der Reeperbahn gab es ständig Prügelein mit Personen. Nur gab es damals keine Handys.

Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir selbst und bestätigst, dass es auch 1970 schon ständig Prügeleien gab, die nur nicht bekannt und nicht dokumentiert wurden, weil es keine Handys gab.

Der Respekt vor den Beamten ist so niedrig wie nie. Und das wissen die auffälligen Personen. Sehr schmaler Grat auf dem die Polizei derzeit handeln muss.
Und die filmenden Passanten tragen schön dazu bei. Es wird gegenwärtig in den Medien künstlich Rassismus und Gewalt der Polizei unterstellt. Eventuell sollten alle Polizisten mal streiken.


Die Polizisten dürfen zwar demonstrieren; aber bevor du meinst ihnen einen Streik empfehlen zu müssen, solltest du dich einfach vorher einmal über das Streikrecht für beamtete Polizisten in unser GG schlaulesen.

Transitfahrer » 20. Aug 2020, 15:39
Ich glaube auch nicht, das die taz jemals was positives über die Arbeit der Polizei geschrieben hat.


Wer interessiert ist und sich die Mühe macht, täglich einen Rundblick durch diverse deutsche Medien vornimmt, der kann feststellen, dass in den unterschiedlichsten Medien über die in letzter Zeit auffallend häufigen Übergriffe, Datenmissbrauch, Rechtsextremismus und Rassismus bei der Polizei berichtet wird. Das hat nichts damit zu tun, dass man unterstellt die Polizei solle unter Pauschalverdacht gestellt werden! Das wird ja gerne gebracht, wenn die Argumente fehlen.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 20. August 2020, 17:06

Hallo Hermann,
vielen Dank für deine Erwiderung dessen nachstehendem Absatz ich meine Auffassung gegenüberstellen möchte:

Jetzt kommt mein „Aber“. Die Berichterstattung ist mir zu einseitig beschrieben und das, wie sollte es sein, die „taz“.
Nur ein Drittel vom gesamten Inhalt, wird über die Polizisten beschrieben, über den Auslöser.
Warum nun 3 Polizisten? Ist der Angreifer eventuell körperlich überlegen, dann schreibt die Medienlandschaft entsprechend über die Schwäche der Polizei. Nun waren es 3 Polizisten und für die Medien ist dies wieder die Brutalität.
Hat der Polizist nicht auch ein Recht auf Selbstverteidigung?



Die taz schreibt eindeutig wie diese Situation entstanden ist und schildert klar und deutlich, dass dieser am Boden liegende aggressive Typ der Auslöser war. Dein von mir zitierter Einwand ist daher für mich nicht nachvollziehbar.

Nicht für die Medien ist es Brutalität, sondern gegenüber einen bereits am Boden liegenden Menschen, gleich was er vorher begangen hat, ist es unrechtmäßige Reale Polizeigewalt! In dem Fall eines 15 jährigen Schülers bot man sogar 12 Polizisten in Hessen auf, um diesen zu Boden zu bringen. Wie bekannt sein dürfte, wurden auch diese Polizisten suspendiert. Nicht die Medien oder dokumentierende Bürger sind in diesem Fall für brutale Polizeigewalt verantwortlich, sondern die Verantwortung liegt bei den Polizisten.

Gut, dass wir in einer Demokratie leben und derartige Dinge von Bürgern dokumentiert und von der Presse veröffentlicht werden dürfen.

Übrigens, die Polizei fotografiert und filmt doch auch. Merkwürdigerweise kommt ihr aber bisher kaum oder nie Polizeigewalt vor die Linse, die dann auch noch veröffentlicht wird!?

Natürlich hat jeden Polizist ein Recht auf Selbstverteidigung und wenn er solchen aggressiven Vollpfosten bei der Abwehr und beim zu Boden bringen auch richtig welche drüberzieht, ist das für mich durchaus legitim. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: " Der Gewalt gegen Polizisten muss ebenfalls intensiver Einhalt geboten werden. "
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Sperrbrecher » 20. August 2020, 17:21

Transitfahrer hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, das die taz jemals was positives über die Arbeit der Polizei geschrieben hat.

Sicherlich nicht, da hast Du recht, trotzdem fordern sie Hilfe und Schutz von der Polizei, wenn sie oder einer ihrer Mitarbeiter - nach übler Diffamierung und Verunglimpfung der Ordnungskräfte - glaubt, einer persönlichen Gefahr ausgesetzt zu sein.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 54119.html
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Transitfahrer » 20. August 2020, 17:34

Interessierter hat geschrieben:
Transitfahrer » 20. Aug 2020, 14:05
Warum müssen sich eigentlich alle den polizeilichen Anordnungen widersetzen und rumheulen wenn sie am Boden liegen? Und wenn der einem Blöd kommt, gibt es eben was mit dem Knie.

Du trägst mMn wider besseres Wissen vor. Auch du konntest lesen, dass es um das ging was geschah, als der agressive Typ schon überwältigt am Boden lag und nicht wie du weismachen willst, als er noch nicht am Boden lag. Was meinst du wohl warum der eine Polizist sich schützend vor den am Boden liegenden Typen gestellt hat? Weil er diesen vor den brutalen Übergriffen und Tritten seines Kollegen schützen wollte!!

Weil auch ein am Boden liegender gefährlich werden kann!! Wo lebst Du eigentlich? Hast Du dich schonmal mit der täglichen Arbeit der Polizei auseinandergesetzt?
Wer hat denn mal versucht einen ausrasteten Menschen zu fixieren? Das ist nicht einfach. Besonders wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Ich hatte einen Bekannten der jahrelang auf der Davidwache seinen Dienst in den 70igern gemacht hatte bevor er zum Rauschgiftdezernat als Zivilfahnder wechselte. Damals auf der Reeperbahn gab es ständig Prügelein mit Personen. Nur gab es damals keine Handys.

Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir selbst und bestätigst, dass es auch 1970 schon ständig Prügeleien gab, die nur nicht bekannt und nicht dokumentiert wurden, weil es keine Handys gab.

Sogar schon immer schon! Wenn sich jemand gegen polizeiliche Anordnungen wehrt, muß mit Gewalt rechnen. Und wo widerspreche ich mich?
Der Respekt vor den Beamten ist so niedrig wie nie. Und das wissen die auffälligen Personen. Sehr schmaler Grat auf dem die Polizei derzeit handeln muss.
Und die filmenden Passanten tragen schön dazu bei. Es wird gegenwärtig in den Medien künstlich Rassismus und Gewalt der Polizei unterstellt. Eventuell sollten alle Polizisten mal streiken.


Die Polizisten dürfen zwar demonstrieren; aber bevor du meinst ihnen einen Streik empfehlen zu müssen, solltest du dich einfach vorher einmal über das Streikrecht für beamtete Polizisten in unser GG schlaulesen.
Echt, die dürfen gar nicht streiken? Das wußte ich gar nicht das dies Beamte nicht dürfen. [laugh]
Transitfahrer » 20. Aug 2020, 15:39
Ich glaube auch nicht, das die taz jemals was positives über die Arbeit der Polizei geschrieben hat.


Wer interessiert ist und sich die Mühe macht, täglich einen Rundblick durch diverse deutsche Medien vornimmt, der kann feststellen, dass in den unterschiedlichsten Medien über die in letzter Zeit auffallend häufigen Übergriffe, Datenmissbrauch, Rechtsextremismus und Rassismus bei der Polizei berichtet wird. Das hat nichts damit zu tun, dass man unterstellt die Polizei solle unter Pauschalverdacht gestellt werden! Das wird ja gerne gebracht, wenn die Argumente fehlen.

Von welchen fehlenden Argumenten schwafelst Du denn hier?
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Transitfahrer » 20. August 2020, 17:47

Interessierter hat geschrieben:
Gut, dass wir in einer Demokratie leben und derartige Dinge von Bürgern dokumentiert und von der Presse veröffentlicht werden dürfen.

Übrigens, die Polizei fotografiert und filmt doch auch. Merkwürdigerweise kommt ihr aber bisher kaum oder nie Polizeigewalt vor die Linse, die dann auch noch veröffentlicht wird!?
Doch nicht bei normalen Einsätzen. Gehst Du eigentlich mal raus?
Natürlich hat jeden Polizist ein Recht auf Selbstverteidigung und wenn er solchen aggressiven Vollpfosten bei der Abwehr und beim zu Boden bringen auch richtig welche drüberzieht, ist das für mich durchaus legitim. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: " Der Gewalt gegen Polizisten muss ebenfalls intensiver Einhalt geboten werden. "


Nur das bei einer solchen Berichterstattung die Persönlichkeitsrechte der Polizisten völlig ignoriert wird und solche Filmchen, die meistens das Gesamtgeschehen nicht zeigen, ins Netz gestellt werden.
Und die Antifa freut sich ein Loch in den Arsch.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Ari@D187 » 20. August 2020, 19:32

Da haben sich die Polizisten durch die üblichen Verdächtigen soweit provozieren lassen, dass diese unangemessenen Gewaltaktionen entstanden sind. Letztlich ein Sieg für die Provokateure. Ist wie in so manchem Forum...die Trolle gewinnen.
Es wird wohl künftig immer schwieriger werden Personal zu finden, welches sich unter diesen Rahmenbedingungen zum Dienst verpflichtet.

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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Bahndamm 68 » 20. August 2020, 21:30

Interessierter hat geschrieben:Hallo Hermann,
vielen Dank für deine Erwiderung dessen nachstehendem Absatz ich meine Auffassung gegenüberstellen möchte:

Die taz schreibt eindeutig wie diese Situation entstanden ist und schildert klar und deutlich, dass dieser am Boden liegende aggressive Typ der Auslöser war. Dein von mir zitierter Einwand ist daher für mich nicht nachvollziehbar.

Oh, oh, oh Wilfried,
Ich muss gestehen und entschuldige mich.
Ich habe eine Allergie bei der „taz“ und habe tatsächlich nicht alles genau gelesen. Gleich zu Beginn steht „zweier Videos von einem brutalen Polizeieinsatz“.
Das war der Ausgangspunkt für mich in dem Vorfall in Düsseldorf. Selbst das Alter der Ganoven habe ich überlesen. Ich sehe „Rot“, wenn die Medien über Brutalität der Polizei schreiben.
Ich bekenne mich zu diesem Staat, zu dieser Demokratie und damit verbunden auch für die Sicherheitsbehörden.

Sorry, dass ich Frankfurt mit Düsseldorf verwechselt habe. Entschuldigung bei dir, keine Entschuldigung bei taz.

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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 22. August 2020, 06:51

Polizeigewalt in Frankfurt : Nichts schönzureden

Die Videos von Tritten eines Polizisten gegen einen Festgenommenen werfen abermals ein schlechtes Licht auf die Polizei. Diese Entwicklungen sind inakzeptabel und einer zivilisierten Gesellschaft nicht würdig.

Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Und fast monatlich hat man den Eindruck, als wechsele der Blick darauf. Mal sind die Polizisten die Guten, oft sogar die Opfer, die wie in Dietzenbach in einen Hinterhalt gelockt, angegriffen und wie Freiwild behandelt werden. Mal sind sie die Täter, die in den Verdacht rechtsextremer Umtriebe geraten bis hin zur Drohmail-Affäre NSU 2.0. Und die nun vor einem wiederaufflammenden Problem stehen: dem Vorwurf der Polizeigewalt.

All diese Entwicklungen sind inakzeptabel und einer zivilisierten, rechtsstaatlich orientierten Gesellschaft nicht würdig. Wer die Videos gesehen hat, die seit Sonntag in den sozialen Netzen kursieren, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Polizisten schlicht die Kontrolle verloren haben. Möglicherweise gerade deshalb, weil sie zuvor die Kehrseite erlebten, was die Taten allenfalls erklärt, aber mitnichten rechtfertigt. Beruhigend ist, dass man aus der Polizei insgesamt hört, ein solches Verhalten werde nicht schöngeredet, schon gar nicht toleriert.


Dennoch bleiben Fragen. Zum Beispiel jene, ob der Vorfall auch dann so konsequent aufgearbeitet worden wäre, hätte kein Zeuge die Szene gefilmt. Man kann nur mutmaßen. Und warum die Polizei zwar persönliche Daten wie das Alter des am Boden liegenden Mannes nennt, aber keine Information über die Beamten herausgibt.

Das ist Messen mit zweierlei Maß. Dass die Vorfälle ausgerechnet mit dem Arbeitsbeginn der Expertenkommission zusammenfallen, die Fehlverhalten in der Polizei analysieren soll, könnte jedenfalls passender nicht sein. Die Fachleute werden viel zu tun haben.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ ... 11177.html
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 23. August 2020, 08:01

Debatte über Gewalt Was darf die Polizei?

Videos aus Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt haben eine neue Debatte über Polizeigewalt ausgelöst. Der Kriminologe Behr begrüßt die Diskussion, fordert aber Sachlichkeit und warnt davor, jede Kritik einfach als Generalverdacht abzutun.

Verschiedene Videos von Polizeieinsätzen haben in den vergangenen Tagen die Debatte über die Rolle der Polizei und dem Einsatz von Gewalt intensiviert. Insbesondere Aufnahmen aus Frankfurt am Main sorgten für viel Kritik am Vorgehen von Polizisten, weil ein am Boden liegender Mann getreten wurde. Hessens Innenminister Peter Beuth nannte das Verhalten völlig inakzeptabel.

In Hamburg sorgte das Vorgehen gegen einen 15-Jährigen für Diskussionen, der sich gegen eine Kontrolle wehrte und schließlich von mehreren Polizisten überwältigt wurde. Neben Kritik gab es auch Warnungen vor Verurteilungen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) teilte mit, man könne auf dem Video keine Polizeigewalt erkennen.

In Düsseldorf wird ebenfalls ein Polizeieinsatz überprüft. In einem Video ist zu sehen, wie zwei Polizisten einen Jugendlichen am Boden festhalten. Einer der Beamten drückt sein Knie auf den Hals und Kopf des Minderjährigen. Im Hintergrund sind empörte Rufe von Passanten zu hören: "Nimm dein Knie runter, Bruder!" NRW-Innenminister Herbert Reul kündigte an, den Fall aufzuklären. "Auch ich habe mich erschrocken", sagte Reul zu dem Video und forderte dazu einen Zwischenbericht an.

"Verstoß gegen Menschenwürde"


In dem Video ist offenbar zu hören, wie ein älterer Polizeibeamte einem jüngeren Kollegen erklärt, was er da gerade macht. Nach WDR-Recherchen ist einer der Polizisten noch in Ausbildung - erkennbar an den Dienstabzeichen. Das verändere die ganze Situation, sagt der Bochumer Kriminologen Thomas Feltes: "Wenn es zutreffen sollte, dass hier eine Gefahrensituation zu Ausbildungszwecken missbraucht worden ist, halte ich das für einen riesigen Skandal", sagt Feltes. Das Vorgehen verstoße gegen die Menschenwürde, sei unzulässig "und ein Fall, mit dem sich die Anti-Folter-Kommission des Europarats beschäftigen muss".

Auch ein Video aus Hannover sorgte für Kritik. Darauf ist zu sehen, wie ein Polizist während eines Gerangels am Hauptbahnhof einer Frau offenbar ins Gesicht schlagen wollte.

Mehr erfährt man hier:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... t-125.html

Den Generalverdacht hat man ja auch hier im Forum schon versucht zu unterstellen, obwohl davon gar keine Rede sein kann.
Interessierter
 

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Transitfahrer » 23. August 2020, 10:09

Interessierter hat geschrieben: Debatte über Gewalt Was darf die Polizei?

Videos aus Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt haben eine neue Debatte über Polizeigewalt ausgelöst. Der Kriminologe Behr begrüßt die Diskussion, fordert aber Sachlichkeit und warnt davor, jede Kritik einfach als Generalverdacht abzutun.


In Hamburg sorgte das Vorgehen gegen einen 15-Jährigen für Diskussionen, der sich gegen eine Kontrolle wehrte und schließlich von mehreren Polizisten überwältigt wurde. Neben Kritik gab es auch Warnungen vor Verurteilungen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) teilte mit, man könne auf dem Video keine Polizeigewalt erkennen.
Genau, keine Polizeigewalt zu erkennen. Der Jugendliche wehrte sich heftig. Hat auch zugegeben die Polizei provoziert zu haben. Ist übrigens Boxer.

In Düsseldorf wird ebenfalls ein Polizeieinsatz überprüft. In einem Video ist zu sehen, wie zwei Polizisten einen Jugendlichen am Boden festhalten. Einer der Beamten drückt sein Knie auf den Hals und Kopf des Minderjährigen. Im Hintergrund sind empörte Rufe von Passanten zu hören: "Nimm dein Knie runter, Bruder!" NRW-Innenminister Herbert Reul kündigte an, den Fall aufzuklären. "Auch ich habe mich erschrocken", sagte Reul zu dem Video und forderte dazu einen Zwischenbericht an.
Den Kopf zu fixieren ist eine übliche vorgehensweise. Der am Boden liegende könnte sonst beißen, spucken oder sich selbst am Kopf verletzen. Wird auch so an der Polizeischule gelehrt.


Auch ein Video aus Hannover sorgte für Kritik. Darauf ist zu sehen, wie ein Polizist während eines Gerangels am Hauptbahnhof einer Frau offenbar ins Gesicht schlagen wollte.
Der Polizist schubst sie eher stark weg. Wenn der Polizist zuschlägt würde sie nicht mehr stehen.
Mehr erfährt man hier:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... t-125.html

Den Generalverdacht hat man ja auch hier im Forum schon versucht zu unterstellen, obwohl davon gar keine Rede sein kann.

Es wird versucht aus wenig etwas großes zu Konstruieren. Da gibt es Demos gegen Polizeigewalt, obwohl das völlig ungerechtfertigt ist.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 23. August 2020, 10:58

Deine Meinung soll dir selbstverständlich unbenommen bleiben; aber deine Schönredereiversuche bei der Vielzahl vorliegender Fakten, sind ganz sicher das falsche und untaugliche Mittel.

Grundsätzlich begrüßt der Professor für Polizeiwissenschaften ( Rafael Behr ) die Debatte. Allerdings werde sie bisweilen sehr polarisierend geführt - von verschiedenen Seiten. Die einen sehen schnell rassistisch-motivierte und übertriebene Polizeigewalt, die andere weisen jede Art von Kritik als Generalverdacht zurück.

Was ist Polizeigewalt?

Das Problem sei, dass es keinen Konsens gibt, was eigentlich mit Polizeigewalt gemeint sei, sagt Behr im Gespräch mit tagesschau.de. Gewaltanwendung sei Teil der Polizeiarbeit. Behr spricht von "polizeilichen Überwältigungshandeln", um im Krisenfall einen Gegner physisch ruhigzustellen. Bei diesen Handlungen können es eine legitime Anwendung von Gewalt geben. Und es könne zum Exzess kommen, wenn Dominanz ausgenutzt werde.

Für eine Demokratie sei das Herstellen von Öffentlichkeit wichtig, damit sich die Polizei auch erklären müsse, sagt Behr. Wenn Institutionen über eine solche Macht und Bedeutung verfügen, müssten sie auch kontrolliert werden. Dann können Verdachtsfälle untersucht, bestätigt oder falsifiziert werden. Das schaffe Vertrauen.

Unabhängige Stelle gefordert

Der Kriminologe meint allerdings, dafür sei "mehr denn je" eine unabhängige Stelle nötig - wie beispielsweise in England. Möglich sei ein Polizeibeauftragter, Ombudsmann oder eine Monitoring-Stelle. Die Polizei müsse "endlich ihre alten Widerstände aufgeben, sich nicht in die Karten schauen zu lassen". Wenig hilfreich seien auch Kommentare der Polizei-Interessensvertretern, die "in Superlativen" jede Kritik an der Polizei als Generalverdacht abwehren, so Behr.


Da wird weder etwas konstruiert noch finden ungerechtfertigte Demos statt, wie du versuchst uns weiszumachen. Das sehen, wie nachlesbar, Experten und Kriminologen völlig anders, als du es versuchst hier darzustellen.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Transitfahrer » 23. August 2020, 13:34

Dann schau Dir mal die Videos der beschriebenen Fälle an und teile mir deine Einschätzung dazu mit. Ich finde da nichts übermäßig Gewalttätiges daran.
Schlimm wird es und so ist es ja bereits, daß sich Polizisten für jeden Handgriff rechtfertigen müssen. Das führt die Polizeiarbeit ab adsurdum.

"Seiner Forschung zufolge ist die Polizei in Deutschland als Institution insgesamt weder übertrieben brutal noch korrupt." Aussage vom Professor für Polizeiwissenschaften Rafael Behr.
Hast Du das extra weggelassen?

Diskussion ja, Demonstrationen schwachsinn. Und von welchen Fakten redest Du?
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon steffen52 » 23. August 2020, 15:27

Ja für diesen User aus Niedersachsen gibt es nur ein Thema was sich in seinen einseitig denkendes Hirn eingebrannt hat, andere Gewalttaten und Verbrechen blendet er völlig aus. Er lebt nun mal in einer anderen Welt! [frown]
Das es so ist, da kann er nichts dafür! Kenne ich von einen Familienmitglied im ähnlichen Alter! [shocked]
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Volker Zottmann » 23. August 2020, 18:49

Steffen52, dass Du verblendet totalen Käse schreibst und jetzt öffentlich richtige Hetze gegen den Interessierten betreibst, finde ich unerhört.

Gruß Volker
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon steffen52 » 23. August 2020, 19:13

Volker Zottmann hat geschrieben:Steffen52, dass Du verblendet totalen Käse schreibst und jetzt öffentlich richtige Hetze gegen den Interessierten betreibst, finde ich unerhört.

Gruß Volker

Bleibe mal schön locker, Volker! Er greift mich permanent an. Lese den Beitrag von ihm in meinen eingestellten Thread und glaube doch nicht das ich mir das von ihm gefallen lasse. Würdest Du Dir auch nicht gefallen lassen. Wäre es ein anderer User der Dich so anmachen würde, würdest Du auch so reagieren. Okay, er ist Dein Freund, dann rufe ihn an das er mich einfach in Ruhe lässt und ich ihn dann auch! Sollte er weiter stänkern bekommt er Feuer, das müsstest Du nun auch
mal begriffen haben, sollte er es nicht mehr begreift, mache Du es ihm begreifbar!! [denken]
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 23. August 2020, 19:25

Zitat Transitfahrer:
Diskussion ja, Demonstrationen schwachsinn. Und von welchen Fakten redest Du?


Von den Fakten, welche die Politik, Kriminologen und andere Experten, so wie die Polizei selbst zum Anlass nehmen, sich endlich mit der belegten Polizeigewalt auseinanderzusetzen und endlich - wie in anderen Ländern auch - Ermittlungen nicht mehr intern sondern extern durchführen zu lassen. Oder wolltest du uns gar glauben machen, dass diese Menschen und Organe damit beschäftigen, weil es keine Fakten gäbe? [denken]

Ich finde da nichts übermäßig Gewalttätiges daran.


Das bleibt dir unbenommen wie ich schon schrieb, nur die Experten interessiert das nicht im Geringsten.

"Seiner Forschung zufolge ist die Polizei in Deutschland als Institution insgesamt weder übertrieben brutal noch korrupt." Aussage vom Professor für Polizeiwissenschaften Rafael Behr.
Hast Du das extra weggelassen?


Das was der Herr Behr ( blau kenntlich gemacht ) gesagt hat, habe ich bereits mehrfach hier zum Ausdruck gebracht. Letztmalig heute morgen um 9,01 Uhr.

Den Generalverdacht hat man ja auch hier im Forum schon versucht zu unterstellen, obwohl davon gar keine Rede sein kann.


Vorher auch schon hier:

Interessierter » 20. Aug 2020, 17:18
Das hat nichts damit zu tun, dass man unterstellt die Polizei solle unter Pauschalverdacht gestellt werden! Das wird ja gerne gebracht, wenn die Argumente fehlen.


Dieses klassische Eigentor legt vielleicht nahe, dass mein letzter Satz vom 20.8.2020 so falsch nicht sein kann.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Transitfahrer » 23. August 2020, 22:38

In Hamburg gibt es das Dezernat für interne Ermittlungen D. I. E. Diese ist nicht der Polizei angegliedert und ermittelt bei Vergehen der Polizeibeamten.
Zudem wird es bei deinen Beispielen zu Polizeigewalt nichts wesentliches herumkommen. Dann lese doch mal auf Twitter die Kommentare der Linken und Grünen zu den Einsätzen auf dem Twitter Account der Polizei Hamburg. Und ja, ich habe die G20 Krawalle hautnah erlebt. Gewalt der Spinner löst nun mal Gegengewalt der Polizei aus. Übrigens auch einen Einsatz nach einer Schießerei auf dem Kiez mit den Hells Angels. Den haben sie direkt vor meiner Tür gestellt. Nicht gerade zimperlich fixiert. Schrie immer Aua. Wenn das jemand gefilmt hätte, oje.
Sobald irgendwo in Deutschland ein Einsatz mit Gewaltmaßnahmen gefilmt und ins Netz gestellt wird, geht das üble und übliche Geschreie nach Polizeigewalt los. Da Du ja soviel Verständnis für die armen Täter hast, Denke daran AUCH POLIZISTEN SIND MENSCHEN!!

Aber eine weitere unabhängige Stelle zur Überprüfung von Maßnahmen für die BRD ist bestimmt nicht schlecht und durchaus sinnvoll.
Die Information ist wegen Quellengefährdung nur zur persönlichen Kenntnisnahme bestimmt.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 24. August 2020, 06:35

Etwas intelligenteres als G20 mit der Festnahme einer einzelnen Person zu vergleichen fällt dir nicht ein? Und einer bereits von mehreren Polizisten auf den Boden gebrachten Person dann noch Fußtritte zu verpassen, ist für dich normal und nichts unrechtmäßiges? Du meinst wirklich du müsstest darauf hinweisen, dass Polizisten auch Menschen sind?

Daher erachte ich einen weiteren Meinungsaustausch als wenig sinnvoll.
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Olaf Sch. » 24. August 2020, 07:07

SkinnyTrucky hat geschrieben:An dem Spruch All Cops Are Bastards ist ganzschön was dran.... [shocked]



groetjes

Mara


und alle Trucker sind Verkehrshindernisse und Umweltsäue...

welche Erfahrungen mit den Sherriffs hast du denn so gemacht auf der Strada?
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Sperrbrecher » 24. August 2020, 09:30

Transitfahrer hat geschrieben:Es wird versucht aus wenig etwas großes zu Konstruieren.
Da gibt es Demos gegen Polizeigewalt, obwohl das völlig ungerechtfertigt ist.

Mich hat noch nie ein Polizist auch nur angefasst.
Wenn man der Polizei höflich gegenübertritt wird man ebenso höflich behandelt und respektiert.

Wer Polizisten beschimpft, bespuckt oder gar tätlich angreift, sollte sich über eine
entsprechende Gegenreaktion nicht wundern.

Wie man kommt gegangen, so wird man empfangen.
Sperrbrecher
 

Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Interessierter » 24. August 2020, 11:14

Wenn man der Polizei höflich gegenübertritt wird man ebenso höflich behandelt und respektiert


Das stimmt pauschal genau so wenig, wie die Polizei unter Generalverdacht zu stellen.

Noch einmal: " Es geht hier nicht um die große Mehrheit der Polizisten, die ihren Dienst korrekt versehen, sondern um die anscheinend viel zu große Minderheit, deren Fehlverhalten in Sachen Gewaltausübung, Datenmissbrauch, Rassismus und Extremismus in letzter Zeit viel zu häufig bekannt wird, weil zum Beispiel Bürger das öffentlich machen und auch beweisen können "!

Kann oder will man das eigentlich nicht verstehen?
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Re: Brutale Festnahme in Frankfurt am Main: Polizisten suspendiert

Beitragvon Nostalgiker » 24. August 2020, 11:32

So wie es neuerdings bei den politisch-korrekten Sprachdiktatoren aus der links-grünen Ecke; ja die mit dem Bauchgefühl; einen positiven Rassismus gibt kommt jetzt offenbar die große Minderheit ......
Was ist bitteschön eine große Minderheit? 49.99% von Hundert oder so?
Wenn es große Minderheit gibt folgt doch daraus das es auch eine kleine Minderheit gibt ......
Oder eine kleine Mehrheit gegenüber der großen Mehrheit ......

Naja, es gibt ja auch weiße Schimmel ........
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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