OaZ hat geschrieben:Kumpel hat geschrieben: ... Das Abartige an der Sache ist eigentlich die Reaktion des Direktors mit seiner Anzeige.
Souverän sieht anders aus ...
Das sehe ich anders. Der Direktor hatte keine Möglichkeit, sich zu äußern bzw. zu verteidigen. Er war zum Zuhören verdammt.
Der Schüler war nicht mutig, er war dreist. Er hat seine Redezeit und die Situation ausgenutzt und missbraucht, wohl wissend, dass ihm niemand in diesem (feierlichen) Rahmen widersprechen konnte. Wobei er ziemlich unsouverän rüberkommt. Auch unter Berücksichtigung seiner 18 Jahre.
Wenn er Mumm gehabt hätte, dann hätte er eine Dienstaufsichtsbeschwerde geschrieben. Oder einen offenen Brief. Eine solche Feierstunde nutzt man nicht für eine "Abrechnung". Ich finde, das gehört sich einfach nicht (Gründe siehe oben). Der Schüler kann durchaus als Nestbeschmutzer gelten.
Da ist natürlich was dran was du schreibst , auch mit der Feierstunde.
Als meine Tochter ihren Abiball hatte , hätte ich mir so was auch verbeten.
So habe ich das jetzt noch nicht betrachtet , aber nachdem ich in meinen Erinnerungen gekramt habe , kam mir ein Mitschüler meiner Tochter in den Sinn , samt seinen ’’famosen’’ Eltern.
Egal was Söhnchen mit seinen Mitschülern getrieben hat , die haben alles gedeckt.
Mit einer Anzeige hätte ich anstelle des Direktors trotzdem nicht reagiert , offenbar hat die Schule jetzt die Angelegenheit zu einer Privatsache zwischen dem Schüler und dem Direktor erklärt.
Solidarität sieht aber auch anders aus und eine Privatsache ist es auch nicht , wenn sich die besagten Vorkommnisse in der Schule abgespielt haben.