In den USA steigt die Zahl der Neuinfektionen erneut auf einen Rekordwert: Mehr als 77.000 Menschen infizierten sich in 24 Stunden.
AZ

augenzeuge hat geschrieben:Zicke hat geschrieben:Corona in Bayern: Polizei greift auf Gästedaten aus Restaurants zu - doch es geht nicht nur um Infektionsketten
wurden sie aber auch für Ermittlungen zu versuchten Tötungsdelikten herangezogen
Wer soll da etwas dagegen haben? Wenn es dort ne Kamera gibt, müssen die Daten dafür auch herausgegeben werden.
Ich hoffe, das will keiner ändern.
AZ
Update von 11.15 Uhr: In mindestens zehn Fällen hat die Polizei auf Gästedaten von Restaurants zugegriffen - für Ermittlungen. Dabei sind die Kontaktdaten, die Gäste hinterlassen müssen, eigentlich für die Verfolgung von Infektionsketten gedacht (siehe Update von 9.30 Uhr). Die Polizei München nannte drei Fälle, das Polizeipräsidium Oberbayern Süd zwei. Die Präsidien Oberbayern Nord, Schwaben Süd/West, Schwaben Nord, Oberfranken und Mittelfranken sowie das Landeskriminalamt griffen jeweils in einem Fall auf Gästedaten zurück. Die Polizei in Niederbayern, der Oberpfalz und Unterfranken verzeichnete bislang keine solcher Fälle.
Die Präsidien betonen aber, nur bei entsprechend schwerwiegenden Delikten auf die Daten zuzugreifen. In Ober- und Mittelfranken wurden die Kontaktdaten von Gästen jeweils zur Aufklärung von versuchten Tötungsdelikten genutzt. Beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West ging es um eine Vermisstensuche, wie ein Sprecher mitteilte. Es sei um „Leib und Leben“ eines 39-Jährigen gegangen. Das Landeskriminalamt nutzte Daten von Gästen nach einem mutmaßlichen Rauschgiftdelikt in einem Wirtshaus am Starnberger See.
Wie ein Sprecher des Präsidiums Niederbayern mitteilte, sei den Beamten bewusst, dass sie mit den Gästelisten auf sensible Daten zurückgreifen. Es sei stets der Einzelfall zu prüfen und nur bei schwerwiegenden Delikten darauf zuzugreifen. Sonst bestehe auch die Gefahr, dass Gäste ihre Kontaktdaten nicht mehr angeben möchten und so der eigentliche Zweck, die Verfolgung von Infektionsketten, gefährdet werde.
New York wollte zur Normalität zurückkehren, Museen und Einkaufszentren sollten wieder öffnen. Aber nun ändert die Stadt ihre Corona-Pläne – und ruft die Bürger zur „Alarmbereitschaft“ auf.
Für die New Yorker, die sich nach Monaten des Lockdown auf eine weitgehende Rückkehr zur Normalität gefreut hatten, ist das eine enttäuschende Nachricht.
Trotz der neuen Zahlen erwägt US-Präsident Donald Trump weiter keine nationale Maskenpflicht im Kampf gegen die Pandemie. Auf eine entsprechende Frage in einem Interview mit "Fox News" antwortete Trump: "Nein, ich möchte, dass die Menschen gewisse Freiheiten haben." Derzeit gilt in etwa der Hälfte der Bundesstaaten eine Maskenpflicht, und innerhalb der Bundesstaaten gibt es Streit darüber: So verklagte der Gouverneur von Georgia, Brian Kemp, die Bürgermeisterin der Hauptstadt Atlanta, Keisha Lance Bottoms, weil diese eine Maskenpflicht erlassen hatte.

Scheller: Beim zweiten Nachtragshaushalt muss man tatsächlich fragen, ob weitere Schulden nötig waren. Es wurde erneut eine außergewöhnliche Notlage deklariert, doch die hat die Regierung selbst herbeigeführt. Denn das Geld ist da: Die Rücklage von 48 Milliarden Euro bleibt unangetastet und weitere schuldenfinanzierte 26 Milliarden Euro werden im Energie- und Klimafonds geparkt. Für zukünftige Ausgaben, ohne Zusammenhang mit der Krise. Das ist keine Notsituation.

Mittlerweile sind weltweit bereits mehr als 600.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging an diesem Sonntag aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) hervor. Den US-Wissenschaftlern zufolge gibt es außerdem inzwischen weltweit mehr als 14,2 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2.
Coronavirus weltweit: Vor allem USA, Brasilien, Peru, Mexiko und Indien stark von der Pandemie betroffen
Die Schwelle von einer halben Millionen Corona-Toten und mehr als 10 Millionen Infizierten war erst vor drei Wochen überschritten worden. Seitdem hat sich die Pandemie vor allem in den USA, Brasilien, Peru, Mexiko, Indien und Südafrika weiter rasant ausgebreitet. Rund ein Viertel der weltweit bestätigten Infektionen und Todesfälle entfallen laut den Hopkins-Wissenschaftlern auf die USA. Das entspricht derzeit rund als 3,7 Millionen Infektionen und mehr als 140.000 Todesfällen. Rang zwei belegt Brasilien mit gut zwei Millionen Infizierten und fast 79.000 Toten.
Bemerkenswert ist jedoch, dass im Verhältnis zur Einwohnerzahl die Zahl der Toten in einigen europäischen Ländern höher ist. So starben in den USA laut den US-Wissenschaftlern der JHU gut 42 Menschen pro 100.000 Einwohner, in Brasilien 37. Im Gegensatz dazu liegt dieser Wert in Großbritannien bei 68, in Italien bei 58 und in Schweden bei 55. In Deutschland sind bislang pro 100.000 Einwohner elf nach einer Corona-Infektion gestorben.

Beim EU-Finanzgipfel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland insgesamt 1,3 Milliarden Euro zusätzlicher Gelder sichern können. Wie aus dem Abschlussdokument des Treffens hervorgeht, soll Deutschland aus dem nächsten Sieben-Jahres-Finanzrahmen zusätzlich 650 Millionen Euro für ostdeutsche Regionen erhalten, um "Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern". Weitere 650 Millionen Euro sind für die ländliche Entwicklung vorgesehen.

augenzeuge hat geschrieben:Beim EU-Finanzgipfel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland insgesamt 1,3 Milliarden Euro zusätzlicher Gelder sichern können. Wie aus dem Abschlussdokument des Treffens hervorgeht, soll Deutschland aus dem nächsten Sieben-Jahres-Finanzrahmen zusätzlich 650 Millionen Euro für ostdeutsche Regionen erhalten, um "Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern". Weitere 650 Millionen Euro sind für die ländliche Entwicklung vorgesehen.
Das wird man ihr ganz sicher danken. Nicht wahr Steffen52?
Ich finde das sooo nicht mehr richtig.
AZ

Aus Mallorca-Urlaub zurück: Ganze Familie in Cottbus mit Corona infiziert
Es sind die ersten neuen Corona-Fälle in Cottbus seit mehr als drei Monaten. Die Infektion fiel bei einem routinemäßigen Test auf.

pentium hat geschrieben:". Demnach steckte ein Superspreader Kollegen noch in acht Metern Entfernung an."
https://www.spektrum.de/news/aerosole-v ... nd/1753738

Zicke hat geschrieben:waren vielleicht diese Ratten die Schuldigen ?
https://www.morgenpost.de/vermischtes/a ... Lager.html
Hauptmieter war die LVD Fleisch GmbH Dissen, die die Räume zur Zerlegung und Behandlung von Fleisch nutzte.



augenzeuge hat geschrieben:Das Coronavirus breitet sich in Deutschland wieder stärker aus. 815 neue Infektionen mit dem Sars-CoV2-Virus meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag. Dies ist der höchste Wert seit Mitte Mai, abgesehen vom Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies. Und: Anders als im Fall Tönnies fehlt diesmal ein klar zuzuordnender Ausbruch mit Hunderten Ansteckungen.[...]

Die bayerische Staatsregierung hat Beamte des Landes davor gewarnt, Urlaub in einem Risikogebiet zu machen. Wer dort die Ferien verbringe und anschließend in Quarantäne geschickt werde, müsse gegebenenfalls unbezahlten Sonderurlaub nehmen, heißt es in einem Schreiben an die Beamten, über das mehrere Lokalmedien berichten. Wer das verweigere, riskiere unter Umständen ein Disziplinarverfahren.
Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang in Oberösterreich ist auf mindestens 26 gestiegen. Bei den Betroffenen handelt es sich Medienberichten zufolge um Mitarbeiter, bei Urlaubern sei das Virus zunächst nicht nachgewiesen worden. Die meisten Infizierten sind demnach Praktikanten. Ob sie sich in ihren Unterkünften oder beim Ausgehen angesteckt haben, sei unklar. Zwei Bars seien geschlossen worden. Der Ausbruch weckt Erinnerungen an den österreichischen Ski- und Partyort Ischgl in Tirol, der in der Anfangsphase der Pandemie ein Zentrum der Corona-Ausbreitung in ganz Europa war. Insgesamt sind in Österreich aktuell etwa 1500 Menschen mit dem Virus infiziert. Schwerpunkte bei den Neuinfektionen sind die Bundesländer Wien und Oberösterreich.
Verzweiflung in Texas
US-Klinik schickt Patienten zum Sterben heim
Emirates übernimmt alle Behandlungskosten +++
Emirates will alle Behandlungskosten übernehmen, sollte sich ein Fluggast während seines Trips mit der Airline mit dem Coronavirus infizieren. Das hat die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate als erste Airline weltweit angekündigt. Die Zusage gilt demnach für Behandlungskosten von bis zu 150.000 Euro. Muss sich ein Fluggast im Ausland in Quarantäne begeben, will die Airline 100 Euro täglich für bis zu zwei Wochen zahlen. Das Versprechen gilt ab sofort bis zum 31. Oktober. Es können alle Passagiere in Anspruch nehmen, die innerhalb von 31 Tagen nach ihrem ersten Flug mit Emirates positiv getestet werden.

Volker Zottmann hat geschrieben:Seit Laden der Corona-App auf unser i-Phones haben wir nichts mehr gehört. In keinerlei Richtung.
Gruß Volker
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