lachen erwünscht

Die Ecke für dies und das...

Re: lachen erwünscht

Beitragvon Luchs » 25. August 2011, 13:53

Bergmensch hat geschrieben:Ich habe auch mal was zum lachen.

http://www.youtube.com/watch?v=QXBwzC4J ... r_embedded


Ja, dass ist klasse. Und heute beschweren sich die Fahrgäste, wenn im ICE die Klimaanlage ausfällt. Können nichts mehr ab, die Menschen von heute. [laugh]
Viele Grüße [hallo]
Micha
Luchs
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 25. August 2011, 23:13

Bild

gruß vs [flash]
vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon Luchs » 26. August 2011, 10:38

Das Bild mit dem Erotikshop hat mich an eine gewöhnungsbedürftige Nachbarschaft in Leipzig erinnert. Hier ist das GoogleMap dazu.
Viele Grüße [flash]
Micha
Luchs
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon SkinnyTrucky » 26. August 2011, 12:42

Luchs hat geschrieben:Das Bild mit dem Erotikshop hat mich an eine gewöhnungsbedürftige Nachbarschaft in Leipzig erinnert. Hier ist das GoogleMap dazu.
Viele Grüße [flash]
Micha


Hey Micha, dat muß aber ein jüngeres Foto sein....denn die Schlange vor dem Geschäft ist nicht mehr da.....

....ich erinner mich noch gut daran, als ich das erste Mal in soeinem Shop war....mein Bruder kam mich besuchen in Lüdenscheid im Januar 1990...als wir durch die Stadt schlenderten, da zog es ihn auf einmal im Citycenter magisch in ein ähnlichen Shop....nach lang hin und her bin ich dann mit ihm da rein....

....das zweite Mal...und die unzähligen anderen Male, wo ich in solche Shops war, war wo meine Ex sich selbstständig gemacht hat mit einem kinky Nähatelier, wo ganz bestimmte Kundenwünsche erfüllt wurden....sie war ausgebildete Konfektionsschneiderin und nahm ihr Talent dann für Kunden, die Dinge wollten, die es nirgens gab und das dann auch noch in sehr guter Qualität....sie schneiderte für einige SM-Studios und deren Kunden....und genau diese Kunden hatten dann auch mal einfachere Wünsche, trauten sich aber nich in die billigen Shops....das tat ich dann für sie....

....in Heerlen, wo ich wohne, dachte man im ChristineLeDuc-Shop wohl, das ich übersext bin, so oft ich da was holen mußte....unter anderen hab ich echt literweise Poppers rausgeschleppt....das war bei unseren deutschen Kunden sehr beliebt, weil die in Deutschland verboten waren....ein gewissen Aufschlag war das Klientel immer bereit zu zahlen, sparten se sich doch die peinlichen Wege in solche Shops....

....so, mal nu zum eigendlichen Thema....gegen die schwedische Polizei sehen alle anderen Korpse ziemlich alt aus....kuckt selbst....den ganzen Film hab ich auf DVD....und ja, der ganze Film ist etwas überdreht..... [flash]



groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 26. August 2011, 22:22

Luchs hat geschrieben:Das Bild mit dem Erotikshop hat mich an eine gewöhnungsbedürftige Nachbarschaft in Leipzig erinnert. Hier ist das GoogleMap dazu.
Viele Grüße [flash]
Micha



.. hat auch was. [grins]

aber hier mal was zum geschriebenen wort und dessen deutung. [wink]
Bild

gruß vs
vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon manudave » 27. August 2011, 06:40

Diesen Gag hat mal jemand bei uns am Gymnasium als Durchsage durch´s Haus hallen lassen... [laugh]
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 27. August 2011, 08:37

vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 27. August 2011, 13:32

... für alle freunde der bahn. [wink] [laugh]



gruß vs
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon Ganzunten » 27. August 2011, 13:43

Der war gut VS
Ganzunten
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 27. August 2011, 23:17

Bergmensch hat geschrieben:Der war gut VS


... dachte ich mir. [knuddel]

gruß vs
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 27. August 2011, 23:28

... ein user bringt mich hier so auf ideen ... man macht sich so gedanken ... ok, haare aufe brust und nen hippie unterm arm ... geht ja noch, sag ich mir.



aber nen "webfehler" inne buchse neeee. [laugh]

gruß vs
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 28. August 2011, 23:46

ich mal wieder ...

Bild

gruß vs
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 31. August 2011, 09:15

cooler abgang ... Bild

gruß vs
vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon augenzeuge » 2. September 2011, 16:23

"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon Luchs » 3. September 2011, 10:38

vs1400 hat geschrieben:cooler abgang ... Bild

gruß vs


Und wenn man den Hintern rausgucken lässt, kann man ihn noch als Fahrradständer benutzen. Vielleicht am Fredhofsengang. [laugh]
Luchs
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon Luchs » 3. September 2011, 10:41

augenzeuge hat geschrieben:Ohne Kommentar....

http://www.shortnews.de/id/914434/Frau- ... rgewaltigt

AZ [flash]


Och, der Zacharia T. tut mir ja nun leid. [flash] Kriegt von seiner Frau offensichtlich zu wenig Zuwendung und muss nun dafür auch noch in' Knast. [raus]
Viele Grüße [hallo]
Micha
Luchs
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 4. September 2011, 05:35

ordnung ist das halbe leben ...

Bild...

gruß vs
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 5. September 2011, 08:36

vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon augenzeuge » 5. September 2011, 15:44

vs1400 hat geschrieben:oh, oh, oh das wird teuer? [wink]

gruß vs


Dazu dies:

Ein Vergleich von Polnischen Handwerkern und deutschen Handwerksmeistern

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 6. September 2011, 22:45

142 Dinge, die ein Motorradfahrer machen muss

1. Aus Resten einen fahrtüchtigen Eigenbau zusammendengeln
2. Bei einer Panne auf freier Strecke eigenhändig mit Blumendraht, Panzertape, WD-40 und einem Schweizer Taschenmesser eine Lösung improvisieren
3. Das Motorrad mit leer gefahrenem Tank zur nächsten Tanke schieben – gilt ab 3km Schiebebetrieb auf ebener Fläche als erledigt
4. Mindestens eine Minute lang über den Scheissbock fluchen, weil er nicht anspringt, bis der Blick auf den Killschalter fällt
5. Motorradurlaub in einem Land machen, in dem man noch nie war. Und dessen Sprache man nicht spricht. Und wo man insbesondere nicht weiß, was „Bowdenzug“ heißt. Zum Beispiel Sachsen
6. Ein Wunschkennzeichen bestellen
7. Auf der Autobahn mit sich selbst wetten, wie lange die Reserveleuchte wohl hält
8. Das Kennzeichen verlieren
9. Eine Wespe im Ledereinteiler einfangen
10. Ohrstöpsel nach der Fahrt im Ohr vergessen und sich wundern, warum niemand mit einem spricht
11. Beim eigenhändigen Ölwechsel Frischöl einfüllen, ohne die Ablassschraube eingedreht zu haben.
12. Motoröl in eine Wanne ablassen, die sich als undicht erweist
13. Im Herbst eine Lederkombi auf Maß fertigen lassen, die im Frühjahr nicht mehr passt
14. In den Alpen von „Biker willkommen“-Schildern ködern lassen
15. Geboren vor 1965: eine Kette in einer Castrol-Dose auf Muttis Herd auskochen und sich einen Riesenärger einfangen
16. Geboren nach 1965: Motorrad-Kleinteile in Muttis Spülmaschine reinigen und sich einen Riesenärger einfangen
17. Zündkerzen wechseln
18. Beim Zündkerzenwechseln vergessen, welcher Kerzenstecker zu welchem Zylinder gehört
19. Ein Motorrad auf zu weichem Untergrund auf den Seitenständer stellen
20. Blaue Müllsäcke auf dem Moped kreativ nutzen: Gepäcksystemersatz, Gamaschenersatz, Regenhandschuhersatz…
21. Einen Klapphelm ausprobieren
22. Über Winter das Motorrad im Wohnzimmer auseinanderbauen
23. Gepäck ordentlich auf der Sitzbank verzurren und dann doch noch mal die Sitzbank abnehmen müssen
24. Bergab von einem Rennradfahrer überholt werden
25. Ducati fahren
26. Harley fahren
27. Sein Motorrad segnen lassen
28. Als BMW-fahrer „Hatte ich auch mal“-Geschichten von Rentnern anhören müssen
29. Als Fahrer irgendeines Cruisers freundliche Kommentare über die „schöne Harley“ hören
30. Versicherungsklassen großzügig auslegen: 34PS angeben, aber mörderische 40 offen fahren
31. MZ fahren
32. Nicht-freigegebene Reifen aufziehen
33. Mit dem Killschalter Fehlzündungen provozieren
34. Eine BMW ohne Heizgriffe kaufen
35. Sich im Regen unter der Autobahnbrücke in die Regenkombi zwängen, dann merken, dass der Zündschlüssel in der untersten Tasche steckt. Bis der Schlüssel rausgeholt ist, ist der Schauer vorbei
36. Motorrad im Leerlauf bergab parken
37. Zu Elefantentreffen, dem angeblich härtesten Männer-Motorrad-Treffen Deutschlands fahren. Feststellen, dass es ein ödes Labersacktreffen geworden ist, das aber niemandem erzählen
38. Zur Kristallrallye, dem angeblich härtesten Männer-Motorrad-Treffen der Welt fahren. Feststellen, dass es ein Weicheiertreffen geworden ist, das aber niemandem erzählen
39. Heimlich die BMW Motorrad Tage, das vermeintlich spießigste Langweiler-treffen aller Zeiten besuchen. Feststellen, dass die Party gewaltig rockt, das aber niemandem erzählen
40. Nachts um 3 bei einem Versandhändler anrufen, um zu prüfen, ob der Service wirklich 24 Stunden erreichbar ist
41. An einem Charity-Korso (Toy Run für rumänische Waisenkinder oder Food Run für spanische Straßenhunde) teilnehmen
42. An einem Motorradgottesdienst teilnehmen
43. Buell fahren
44. Gespann fahren
45. Trike fahren
46. Can-Am fahren
47. Sich beim Tragen einer Warnweste von den Kumpels erwischen lassen
48. Eine Fransenjacke tragen
49. Knieschleifer tragen und verzweifelt versuchen, Asphaltkontakt herzustellen
50. Die Höchstgeschwindigkeit seines Fahrzeugs ausloten
51. „Mal eben ganz kurz“ was am Moped erledigen wollen und nach 6 Stunden ein verzweifeltes „Ja Schatz, bin gleich fertig!“ aus der Garage rufen
52. Ein anderes Motorrad mit Lichthupe zum Rennen auffordern – und als Antwort ein „Bitte folgen“ bekommen
53. Ein Motorrad finanzieren und schrotten, bevor die letzte Rate gezahlt ist
54. Tanken, ohne vom Motorrad abzusteigen
55. Für die Urlaubstour jede Menge Ersatzteile und Werkzeug einpacken, nichts davon benötigen, aber Socken und Unterwäsche vergessen
56. Den Kauf eines neuen Motorrads gegenüber der Lebenspartnerin mit sachlichen Argumenten untermauern wollen: hat ABS, ist nicht so reparaturanfällig, verbraucht weniger, ist sicherer
57. Deb Geburtsort seines Motorrads besuchen: Spandau, Milwaukee, Bologna, Varese, Mattighofen, Noale, Mandello del Lario, Zschopau, Suhl, Hinckley – oder eben Japan
58. Eine Kontaktanzeige aufgeben: Biker sucht SFin für gemeinsame Touren und „mehr“
59. Schmerzlich feststellen, dass eine Sonderlackierung oder ein individuelles Airbrush in jedem Fall wertmindernd sind
60. Mit Sonnenbrille und Tempoüberschuss in unbeleuchtete italienische Tunnel einfahren
61. Mit getöntem Visier auf Tour gehen und bei Sonnenuntergang noch kein Hotel gefunden haben
62. Von der Route 66 träumen und sich irgendwann bei Ruth(66) wiederfinden
63. Von Gridgirls träumen und sich irgendwann bei Gritt in Görlitz wiederfinden
64. Helm sehr dämlich am Motorrad anschließen – nämlich in einer Höhe, die von Hunden und anderen Urinatoren erreichbar ist
65. Einem verkauften Motorrad hinterhertrauern
66. Einem Unbekannten (besser: einer Unbekannten) bei einer Panne helfen
67. Eine mit leichter Schräglage überforderte Sozia mitnehmen – es ihr aber nicht sagen, weil man weitergehende Pläne hegt
68. Bei „Easy Rider“ einschlafen, es aber nicht zugeben
69. Ein Naked-Bike mit ultrabösen Doppelscheinwerfern ausrüsten
70. Beim Anbau von Miniblinkern verzweifeln
71. „Born to be wild“, „Driver‘s Seat” und “Smoke on the water” nicht mehr hören können
72. Vergessen, dass man ein Bremsscheibenschloss montiert hatte
73. Eine vollverkleidete Maschine zum Streetfighter umbauen, „weil ich so was schon immer haben wollte“. Nicht etwa, weil die Ersatzverkleidung so teuer wäre
74. Mit einem ABS-Motorrad auf freier Strecke einen Burnout versuchen
75. Bei einer Podiumsdiskussion der Women on Wheels zur Rolle der Frau in der motorisierten Welt „Ausziehen!hhhhhhhhhhh Ausziehen!hhhhhhhhhhh“ grölen
76. Die Ankerbergparty am Sachsenring besuchen. Und sich im Jahr darauf fragen, ob man wirklich dort war
77. Die Miss-Fighterama-Wahl in der ersten Reihe verfolgen (es gewinnt IMMER die mit den wenigsten Klamotten)
78. Feststellen, dass frühere Traumbikes mit einem über Jahrzehnte gepflegten Kultstatus (z.B. Münch TTS, Honda CB 750 Four, Ducati 750 SS, BMW R90S) in der Praxis heutigen Motorrädern um Längen unterlegen sind
79. Ein Werkzeug kaufen, weil es wichtig aussieht, und dabei wissen, dass man es nie benutzen wird
80. Sich fragen, was wohl aus dem ersten eigenen Motorrad geworden ist
81. 2011 am Kiosk verzweifelt nach der Zeitschrift „Mopped“ suchen
82. Im Boxer-Forum den letzten Klitschko-Kampf thematisieren
83. Aus einem Online-Forum rausfliegen
84. Auf der Suche nach englischen Motorrädern www.triumph.de eingeben
85. Voller Stolz eigenhändig das Schaltschema umgedreht zu haben - genau das aber bei der nächsten Ausfahrt vergessen
86. Nach Jahren mal wieder zu Intermot nach München fahren und erst dort merken, dass sie seit 2006 in Köln stattfindet
87. Ein Harley-Davidson-Kleidungsstück kaufen
88. Feststellen, dass Harley-Davidson-Kleidungsstücke an Harley-Davidson-Models irgendwie besser zur Geltung kommen
89. Versuchen, einen MC zu gründen
90. Nach dem Versuch, einen MC zu gründen, den Begriff „Gebietsanspruch“ erklärt bekommen
91. Das Motorrad auf einem Autoreisezug oder einer Fähre vom grobmotorischen Verladepersonal beschädigen lassen
92. Sich vornehmen, das erste eigene Motorrad wieder zu kaufen und schick herzurichten
93. Mit dem Motorrad im Gelände fahren. Und zwar freiwillig
94. Eine Hochdruckreiniger falsch benutzen, nachdem man mit dem Motorrad im Gelände war
95. Ewig an den Kettenspannern herumhantieren, ohne die Achsmutter gelöst zu haben
96. Mindestens eine Woche mit der Campingausrüstung zurechtkommen wollen, die das Motorrad transportiert
97. Trotz Campingausrüstung triefnass in einem Vier-Sterne-Hotel nach einem Zimmer mit Badewanne fragen
98. Zweitakter fahren
99. Eine Nachtfähre aus Geiz nur mit Deckpassage buchen
100. Ein Sicherheitstraining besuchen
101. Ein Rennstreckentraining besuchen
102. Ein Motorradrennen besuchen
103. An einem Motorradrennen teilnehmen und mindestens Vorletzter werden
104. Mit dem Motorrad über die Nürbugringnordschleife fahren und wenigstens einen holländischen Reisebus überholen
105. Beim winterlichen Outdoor-Pullern den Latz der Regen- oder Thermokombi nicht rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich nehmen
106. Sich einen Linksausdreher borgen
107. Mindestens eine Röntgenaufnahme und mindestens einen Pokal in der Werkstatt haben
108. Vergrüßen (125er, Roller, Chopper, BMWs, Harleys)
109. Loctite hochfest und mittelfest verwechseln
110. Zuviel für ein Gebrauchtmotorrad bezahlen und es rechtfertigen – „Weil’s mir das wert ist!“
111. Sachen, die man bei Louis gekauft hat, bei Polo umtauschen wollen, den Fehler aber rechtzeitig bemerken und dann natürlich zu Gericke gehen
112. Ein gebrauchtes Motorrad mit Gewinn weiterverkaufen
113. In einem Winter das komplette Einmott-Programm durchziehen – um im nächsten Jahr festzustellen, dass Batterieausbauen auch genügt hätte
114. Mit Billigwerkzeug Schrauben und/oder Hände vermurksen
115. Seinen Rucksackinhalt großflächig auf der Autobahn erteilen
116. Seine Mageninhalt großflächig im Schlafsack verteilen
117. Zum Campen ein Zelt mitnehmen und am Gardasee merken, dass das Gestänge zu Hause liegt
118. Die European Bike Week in Faak am Faaker See/Kärnten/Österreich besuchen
119. Ohne Klapphelm das BMW-Treffen in Garmisch-Partenkirchen besuchen
120. An einem sonnigen, trockenen Wintertag das 04/10-Saisonkennzeichen verfluchen
121. Zwei Stunden an einer im Nirwana gelegenen südfranzösischen Tankstelle warten, bis die Mittagspause vorbei ist
122. Versehentlich einen Wheelie fahren
123. Erfolglos versuchen, einen Wheelie zu fahren
124. Eine Pokal für die weiteste Anreise zu einem Treffen bekommen
125. „Das Motorrad oder ICH!“ von seiner Lebensgefährtin hören
126. Ein Wochenende auf Alpenpässen verbringen
127. Bernt Spiegels Buch „Die obere Hälfte des Motorrads“ lesen
128. Robert M. Pirsigs Buch „Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten“ nicht zu Ende zu lesen
129. Nachts ohne Auspuff durch die Stadt fahren
130. Benzinhahn auf Reserve drehen, tanken, Hahn nicht wieder zurückdrehen, leerfahren und auf Reserve drehen wollen
131. Ans Nordkap fahren, im Nebel stehen und fragen, was man hier eigentlich macht
132. Spontan zur TT auf die Isle of Man fahren, den letzten überteuerten Platz auf der Fähre kriegen, aber kein Zimmer mehr
133. Die Führerscheinprüfung bestehen
134. Im Rahmen eines bitterbösen oder tief enttäuschten Leserbriefs eine Kündigung des Motorrad-Abos bei der Redaktion androhen
135. Dreimal durch die Hauptuntersuchung fallen: wegen einer Lappalie, wegen eines groben Mangels und wegen eines hoch illegalen Umbaus
136. Ein Headset für sich und die Sozia kaufen, es einmal benutzen – und dann nie wieder
137. Auf einem treffen im Dixiklo sitzend von den Kumpels umgeschmissen werden
138. Die EC- oder Kreditkarte im Magnettankrucksack ruinieren
139. Sich auf neuen Reifen trotz aller Warnungen („jaja, schon klar….“) auf die Klappe legen
140. Jemandem erklären, warum Drehmoment wichtiger ist als Leistung (wahlweise umgekehrt)
141. Einen Eid ablegen, bestimmte Motorradmarken nie im Leben zu fahren, und ihn zu brechen
142. Vom Motorrad absteigen und anschließend bemerken, dass der Seitenständer nicht ausgeklappt ist

Bild

gruß vs [wink]
vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon augenzeuge » 12. September 2011, 18:06

Was neues von Hans und Franz..

Wie ihr wisst nicht wer das ist? Heidi Klums Brüste, sie hat sie selbst so gennannt....

Ganz unschuldig lag Heidi Klum an einem Hotelpool in Arizona. Oben ohne natürlich, schließlich sind Bräunungsstreifen bei Models ganz ungünstig. Da kreuzte ein Sicherheitsmann auf und bat sie, ihr Bikini-Oberteil wieder anzuziehen. Andere Gäste hätten sich beschwert.

Wahrscheinlich machten sich die anderen Gäste des Hotels Sorgen um den Geisteszustand des Models. Schließlich kann einen nicht nur permanente Nabelschau in den Wahnsinn treiben, sondern auch die ständige Beobachtung der eigenen Oberweite: Stehen sie? In welche Richtung? Schielen sie etwa? Kann ich überhaupt noch als Model arbeiten? Den anderen Gästen waren diese Fragen völlig egal: Sie wollten nicht mit Blick auf Bojen baden. Wie wohltuend ist es doch manchmal, zu sehen, was für eine geringe Rolle der eigene Lebensmittelpunkt für andere Menschen spielt.
http://www.focus.de/panorama/boulevard/ ... 63664.html
[laugh]
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 12. September 2011, 22:54

Rocker in 3 tagen


Zunächst sollte man sich im klaren darüber sein, daß die rockerszene
eigentlich eine subkultur mit, für außenstehende, seltsamen ritualen
und regeln ist.
Wenn einem also klar ist, daß man zu einer äußerst interessanten und
geheimnissvollen gruppe gehört,
entwickelt man automatisch auch ein völlig neues selbstverständnis – =
man wird cool!

1. kapitel

cool sein! Was heißt das eigentlich?

Man muß unbedingt der umwelt dokumentieren, daß ,man zu der
sagenumwobenen rockerszene gehört – man ist insider.
Insider sind menschen die unter der laßt des geheimnisses, welches
sie mit sich tragen, eigentlich leicht gebückt gehen müßten. Da diese
haltung aber völlig uncool wäre, geht man eben übertrieben aufrecht.
der gang sollte sofort signalisieren, daß man so dicke eier hat, daß
man eigentlich auf einer argentinische zuchtfarm für stiere
angestellt sein müßte. Also leicht breitbeiniges schreiten hat sich
als die beste alternative herausgestellt.
Nicht nur die anderen männer werden voller neid erblaßen, nein, die
frauen werden sofort papschilder hochhalten mit der aufschrift „ich
will ein kind von dir“! (eigene erfahrung)
Der oberkörper sollte dabei immer aufrecht oder leicht nacht hinten
gebeugt sein (hohlkreuz). Durch diese körperhaltung gewinnt man
locker 2 cm und ist damit also fast 2,30 groß!

gruß vs [wink] ...
vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon nightfire64 » 12. September 2011, 23:03

Spitze vs...ich sehe es bildlich vor mir!!! Bild Bild

LG Kerstin
nightfire64
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 13. September 2011, 23:17

2. kapitel

kleider machen leute!

Mit der kleidung zeigt der rocker eigentlich erst seine zugehörigkeit
zur szene!!
Unumgänglich ist die weste oder auch kutte! Keine kutte - kein
rocker!
Die weste sollte unbedingt aus leder sein!
Jeanswesten indentifizieren eindeutig warmduscher und freizeitrocker.
Sollte es allerdings nur zur jeansweste gereicht haben, solltet ihr
aufpassen, daß mutti die weste nicht zufällig mal mitwäscht!
„junge, die war doch so schmutzig...“
sollte dieser fall eintreten und der freundeskreis bekommt das mit,
könnt ihr euch eigentlich direkt nach einen neuen freundeskreis in
einem anderen sonnensystem umschauen – diese schmach werdet ihr in
diesem leben nicht mehr los!

Als ein weiteres wichtiges kleidungsstück hat sich das holzfällerhemd
herausgestellt!
Dieses hemd hat mehrere vorteile!
Zu einen hält es schön warm und ermöglicht auch damit im winter ohne
zu frieren locker mal draußen in den busch zu kotzen, nach der
2.flasche schnaps!
Ein weiterer wichtiger vorteil ist die tatsache, daß es schön dick
aufträgt! Mit einem holzfällerhemd XXL sieht fast jeder hungerhaken
aus wie ein ernstzunehmender gegner!

Also, als hose sollte die korthose tunlichst umgangen werden – ansonsten
ist wieder ein neues sonnensystem fällig!
Es bieten sich jeans oder lederhosen an. Trachten lederhose sind zu
betrachten wie korthose!

Bei den schuhen sollte lediglich darauf geachtet werden, daß es sich
um festes schuhwerk handelt, weil man stündlich damit rechnen muß
jemandem in arsch treten zu müssen!

gruß vs [wink]
vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon Luchs » 15. September 2011, 08:30

Gibts denn sowas?
Bild
Viele Grüße [katze]
Micha
Luchs
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon Ganzunten » 15. September 2011, 08:35

Micha, hat sie dich auf den Arm genommen?
Du siehst doch das es das gibt.
Ganzunten
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon augenzeuge » 15. September 2011, 15:29

Boah, Micha, wo kann man die besichtigen? [shocked]
AZ
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Re: lachen erwünscht

Beitragvon Rainman2 » 15. September 2011, 16:19

augenzeuge hat geschrieben:Boah, Micha, wo kann man die besichtigen? [shocked]
AZ

Hallo Augenzeuge,

ich denke mal, die Frau kann man bei Luchs zuhause besichtigen. Würde sie ihn sonst auf den Arm nehmen? Luchs, Du schlimmer Finger, Du!


@vs1400: Ich hoffe, es kommt noch mindestens ein Kapitel mit Asses ... , Asse ... , Ass ... ... na dem Zeuch dazu. Oder gehören die Rasierklingen unter den Achselhöhlen und zwischen den Oberschenkeln zum Berufsgeheimnis?

Übrigens, kennst Du ein mit ÖPNV erreichbares Sonnensystem? Ich wurde, als ich Kritik an einem griechischen Musiker übte ("... naja, man muss Sept-Major-Akkorde schon mögen ..."), von diesem mit dem Satz abgetan: "Na, Du bist halt ein Rocker!" Da er das sagte, trug ich gerade einen anthrazitfarbenen Anzug mit cremefarbenem Hemd und dunkler Krawatte. Ich hoffe, ich habe die Dringlichkeit meiner Frage nach dem Sonnensystem hinlänglich begründet!

ciao Rainman2
(Sonnensucher)
Rainman2
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 15. September 2011, 22:55

@Rainman2,
lass uns einfach weiter drüber lachen. [wink]

3. kapitel

accessoires

sonnenbrille!
Ohne sonnenbrille ist der echte rocker eigentlich nackt! Die brille
muss innen verspiegelt sein und außen möglichst dunkel! die brille
wird niemals abgenommen – außer bei einer hauerei! (also eigentlich
sehr oft, da rocker ihre freizeit mit schlägereien verbringen! Dazu
später mehr!)

Handschuhe!
Leder handschuhe sind immer lässig in der gesäßtasche mitzuführen. Bei
straftaten hinterlässt man keine fingerabdrücke und bei schlägereien
verletzt man sich nicht die hände an dem splitternden kieferknochen
des gegners/opfers!

Messer und andere waffen!!
Ohne waffen geht ein rocker nicht mal kippen holen!
Allzeit breit oder bereit ist das motto!
Als coolste variante haben sich klappmesser am gürtel gezeigt!
Möglichst sollte immer noch ein weiteres messer im stiefel getragen
werden um zu dokomentieren, dass man im nahkampf noch mindestens ein
ASS im ärmel hat!
Schlagstöcke und gasknarren sollten flächendeckend am ganzen körper
verteilt werden!




SO, FORTSETZUNG FOLGT!
Nur mal so ein paar Gedanken für da eine oder andere Kapitel:

Das Bike:

Für einen Rocker ist eine Harley Davidson eigentlich als Pflichtuntersatz
anzusehen.
Am besten sollte sie alt, unzuverlässig und undicht sein, da man erst bei
ausgedehnten Reperaturpausen am Straßenrand sein wahres Können unter Beweis
stellen kann.
Auch hier gilt: Ein richtiger Rocker nimmt seine Sonnenbrille niemals ab.
So findet man zwar nie die richtige Schraube, aber man sieht erstens immer
standesgemäß cool aus und zweitens ist durch die Innenverspiegelung die
Ratlosigkeit in den Augen nicht zu erkennen, weil man eigentlich keinen Plan von
der Mühle hat.
Treten Rocker in größeren Gruppen auf hat sich die Verwendung von
Lastkraftwagen zur Überbrückung größerer Strecken durchaus bewährt.
Die Mühlen im Nachbarort abladen und dann auf der Party Pokale für die
weiteste Anreise abgreifen ist zweifellos äußerst verwegen.
Mit ein wenig Abscheu ist heutzutage auch ein umfassend umgebauter
Japanchopper, der den Wert einer neuen HD gern um ein vielfaches übersteigt, gerade so
akzeptiert.
Generell gilt allerdings, dass ein Rockerfahrzeug möglichst unbequem,
unfahrbar und illegal zu sein hat, damit einem die nötige Anerkennung
entgegengebracht wird.
Eintragung der sowieso möglichst scharfkantigen und verletzungsträchtigen
Anbauteile sind natürlich ebenso verpönt, wie die Verwendung von Goretex
Bekleidung und Integralhelmen.
Auf einer am besten starren HD, nahezu nackt im Wind auf ein Treffen zu
fahren ist eh schon die halbe Miete für den dringend benötigten verbissenen
Gesichtausdruck.
Muss ja niemand wissen, dass Sie gar nicht gefährlich und grimmig gucken,
sondern Ihnen einfach nur schweinekalt ist und der Rücken weh tut.
Völlig ungeeignet hingegen sind serienmäßige Harleys, neuere Twincammodelle
und Japaner von der Stange.
Mit einem Touringmodel von BMW sollten Sie nur auf ein Rockertreffen fahren,
wenn Sie ein Engagement als Pausenclown angeboten bekommen haben.
Sollten Sie auch ohne Engagement mit der BMW kommen gilt auch hier wieder,
dass in anderen Galaxien bestimmt auch gute Freunde zu finden sind.

Ergänzung Kapitel 2
Kleider machen Leute

Die Kopfbedeckung.

Hier sollte zwischen während der Fahrt und nach der Fahrt unterschieden
werden.

- während der Fahrt.
Seine zugehörigkeit zur Szene zeigt der Rocker durch Narben und Gerbung
seiner Gesichtshaut, die er im täglichen Kampf mit Rollsplitt und Getier aller Art
davongetragen hat.
Daher trägt der gestandene Rocker einen eierschalenähnlichen Aufsatz, auch
"Braincap" genannt.
Das Ding schützt zwar höchstens vor Bußgeld, aber unterstützt aber auch die
Erholungsphase des Rockers nach einer Party ungemein.
Nach 300km ist eine Mittelohrentzündung das mindeste was der gestresste
Biker seinem Chef zur Abwesenheitserklärung vorlegen kann.
Völlig undenkbar sind Integralhelme und andere Schalen mit Visier.

MERKE: Kein Windgesicht - Kein Rocker

- nach der Fahrt

Bandana:
Sieht obercool aus.
Allerdings ist hier die Kombination mit Sonnenbrille und Bart ein absolutes
MUSS.
Das ist in Verbindung mit dem oben beschriebenen Gang und der rechten
Klamotte DER Schlüssel zu den Herzen der Ladys.
Allerdings gehört der Knoten nach hinten.
Sollten Sie den Knoten vorne tragen sind sie auf der falschen Veranstaltung
und werden postlagernd zu ihren Freunden in der South Bronx zurückgeschickt.

Baseballkap:
Immer eine schwere Gradwanderung zwischen obercool und hochnotpeinlich.
Der Rocker trägt den Schirm VORN.
Anderenfalls ist eine Verwechslung mit diesen HipHop Jüngern nicht
ausgeschlossen und das wollen wir nun wirklich nicht.
Total versagt haben sie, wenn sie auf Bekleidungstipps ihrer Kinder gehört
haben und den Schirm seitwärts tragen.
Das sieht nicht nur albern aus, sondern macht auch fiese Druckstellen an der
Schläfe.

Wollmütze:
DER TREND.
Schwarz muss sie natürlich sein.
Eingestrickte Logos (HD - was sonst), oder Flammen sind ein Garant für den
stilsicheren Auftritt.
Kommt am besten mit Sonnenbrille und Bart.
Achten sie aber ständig auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, damit keiner
merkt dass sie kurz vorm Kollaps sind, weil es unter dem Ding brüllend heiß
ist.

Schirmmütze (Kapitänsstil)
Dieses Ding meist aus Leder sollte außer in der Blue Oyster Bar nun wirklich
nicht mehr getragen werden.
Sollten Sie darauf bestehen, werden wir ihnen die Veranstaltungsdaten des
Christopher Street Day gerne übermitteln.

gruß vs ... "berufsgeheimnis" kommt noch und dann auch der "rest". [wink]

ach ja ...
vs1400
 

Re: lachen erwünscht

Beitragvon vs1400 » 16. September 2011, 21:45

Sehr geehrte Damen und Herren, da mir heute sehr langweilig ist, weil ich so ziemlich der einzige auf diesem Planeten bin, der arbeiten muß, möchte ich ein paar kleine Dinge zum Ernst des Lebens erzählen, über Arbeit im allgemeinen und über eine
Karriere einiger von uns als Schriftsteller:
Der Ernst des Lebens:
Ein bisschen auf den Pulli hauen, nen bisschen Rebellion , nen bisschen Rocker spielen
und zack, ist die Jugend dahin . . . Es ist nun daran, beherzt die Zukunft in Angriff zu nehmen. Ja, das klingt unangenehm nach körperlicher Arbeit, sozialer Verantwortung, vorbildlichem Lebenswandel - muss aber nicht sein!!!!
Mit ein wenig krimineller Energie und kreativer Selbstverleugnung könnt ihr selbst den ödesten Arbeitsplatz in eurer kleines Privates Königreich verwandeln.
Das fängt schon bei der Stellensuche an:
Das Vorstellungsgespräch:
Erscheint zum Vorstellungsgespräch in möglichst exotischer Gewandlung, signalisiert eurem zukünftigen Chef gleich zu Anfang, das ihr nicht nur ein weiterer Wurm im Kompost, sondern die Numero Uno seid!
Eine Minnetracht und ein Vorschlaghammer machen sich immer gut, am besten beides!
Artikuliert laut und deutlich, wenn nötig schreit!
Verfallt dann wieder in unverständliches Gemurmel und nuschelige Andeutungen
mysteriösen Inhalts, das macht euch Geheimnisvoll und zwingt den Gesprächspartner zur Aufmerksamkeit.
Verweist auf eure Vorzüge, prahlt ruhig ein bisschen. Behaupet ihr seid 2,30 Meter groß,der Sohn Gottes, die Antwort auf alle Gebete.
Wenn das nur forsch genug vorgetragen wird, wird man euch glauben schenken.
Sprecht in fremden Zungen, wenn ihr keine Fremdsprache könnt, erfindet eine!
Legt einen Fünfjahresplan zur Firmensanierung vor, ruft die Sekretärin herein und diktiert haltlose Gehaltsvorderungen!
Wenn ihr mit dieser Masche durchkommt, gehört der Laden in 3 Jahren Euch!!
Wenn nicht, lasst beim nächsten Versuch den Vorschlaghammer weg!
Bewerbung bei Japanischen Firmen (Motorradhersteller sind gern genommen):
Bei japanischen Firmen bewirbt man sich immer schriftlich und in der Art, wie die
Japaner ihre deutschen Gebrauchsanweisungen verfassen, nämlich ungefähr so:
Sehr geehrte Here,
ihc wurde gebort an Jahren 1972. Dann vergangen an Schulen und
Schalter auf "AUS". Beziehen sie Haltung auf untere Rahmen vermittsels
eine "Löfflung". Meine Fähikceiten bezeihen sihc auf stenografier,
Fremdsprake und saugen an kleinen Knöpfen...
Faustregel:
Habt ihr erstmal einen Job ergattert, gilt für den weiteren Berufsalltag eine
simple Faustregel:
Diffamiert Eure Kollegen wo ihr nur könnt, sucht die Nähe zu Eurem Chef und kriecht ihm so tief wie möglich in den Arsch!!!
Die Pinkelpause:
Wenn ihr euch erst einmal fest in der Firma installiert habt, ist nur noch eine Frage von Bedeutung:
Wie gestalte ich meine Pinkelpause so abenteuerlich und ausgedehnt wie möglich?!
Wenn man sich zum Wasserabschlagen auf´s Betriebsklo verdrückt, kann man ja schlecht nen Ghettoblaster oder nen Buch von Tolstoi mitnehmen, ohne Neid und Missgunst zu erregen, oder?!
Betriebstoiletten sind außerdem von notorisch niedrigem Unterhaltungswert, man muss also schon seine Phantasie spielen lassen, um etwas Klasse in den tristen Ausscheidungsvorgang zu bringen.
Etwa so:
Identifiziert Euern Toilettennachbarn anhand seiner Schuhe (im Zweifelsfall stellt euch auf die Schüssel und schaut über die Trennwand).
Analysiert deren Verdauungsgewohnheiten anhand von Geräuschen, macht euch Notizen und überrascht eure Kollegen bei passender Gelegenheit (Jubiläum, Geburtstag, Entlassung)
mit Ihren intimen Kenntnissen über Verstopfung, Prostatabeschwerden und Masturbationsverhalten durch einen Aushang am schwarzen Brett!!!
Wickelt euch komplett mit Klopapier ein, stellt euch vor ihr seid der satanische Inquisitor des Planeten ZEMPFF , verurteilt in Euer Vorstellung alle Vorgesetzten zur Zwangsarbeit in den Feuersümpfen!
Blast dann auf der verbleibenden Papprolle eine Cool-Jazz-Interpretation, verstopft dann dann die Toilette mit dem Klopapier, klemmt den Hebel auf Dauerspülen und geht dann an die frische Luft und pflückt euerm Chef ein paar Blümchen . . .
Was man sonst noch während der Arbeitszeit tun kann:
Fotokopiert Eure Geschlechtsteile und faxt sie an den Vatikan, mit Firmenkennung.
Hört auf Betriebskosten die Kinoansage aus Hongkong ab.
Formt aus Büroklammern Nachbildungen populärer Kunstwerke, wie z.B.
die Pyramiden, "das Delta der Venus", den Kölner Dom.
Für Profis:
Versucht, den Inhalt der "Kritik der reinen Vernunft" von Emanuel Kant, mit einer
Büroklammer darzustellen. Lasst euch Zeit, wenn nötig, bis zur Rente.
Freizeitgestaltung:
Nach einem harten Tag im Büro, aber auch nach einem anständigen Besäufniss oder
Prügelei, sehnt sich der Mensch nach Entspannung und geistiger Anregung!
Trinkt eine Flasche Absinth, geht ins Kino oder lest ein gutes Buch, oder wenn gerade mal keins im Haus ist, schreibt selber eines!!
Wir schreiben ein Buch:
Das ist einfacher als ihr denkt!!
Entgegen aller Mystifikationen aus Schriftstellerkreisen, Schreiben sei eine Gabe oder ein angeborenes Talent, behaupte Ich:
Alles Katzenscheiße! Schreiben ist lernbar wie jeder Beruf, etwa wie Installateur oder Zuhälter!
Der Titel:
Wichtig ist zunächst ein möglichst mysteriöser, neugierig machender Titel.
"Tagebuch eines Elektrikers" ist z.B. denkbar ungeeignet.
Tauscht einfach das eine oder andere Wort aus, schreibt anstatt "Eletriker"
zum Beispiel ähhm "Perpff"!
Klingt geheimnisvoll, nicht wahr?!
Ei, was ist denn wohl ein Perpff . . .?! und zack, ein Leser mehr!
Oder ersetzt "Tagebuch" durch "Fickgeschichten":
"Fickgeschichten eines Elektrikers" - sex sells!!!
Am besten natürlich "Fickgeschichten eines Perpff"
Guter Titel:
"Rocker in Drei Tagen"
oder
"Schuld und Sühne"
Schlechter Titel:
"Kochen mit Uschi"
oder
"Nachdurst und Völlegefühl"
Die Handlung:
Ein Buch sollte immer von Großen Dingen handeln!
Krieg, Revolution, Flugzeugträger und Giraffen sind gut!
Zwerge, Würmer und Mikroorganismen sind schlecht!!
Merchandising:
Das wichtigste an einem Buch ist das Merchandising!!
Egal wovon es handelt, es sollte auf jeden Fall irgendwo ein möglichst knuddeliger
flauschiger Sympathieträger drin vorkommen, aus dem man später eine Schmuse
puppe oder Schlüsselanhänger machen kann!
Wenn Euer Roman von einem schwerverletzten handelt, der nach einem
Fallschirmabsprung qualvoll im Krankenhaus zugrunde geht, dann sollte sein
Zimmergenosse beispielsweise ein putziges Rosa Rüsseltier sein, ein Ameisenbär
vielleicht oder am besten natürlich ein Perpff!!
So sollte man dann auch im Buch Rocker in Drei Tagen verfahren!!
Sollte das Buch dann keine Durchschlagende Wirkung haben, so ist zumindest gewährleistet, mit Merchandising Artikeln reich zu werden!!!
So, ich geh jetzt auf´s Klo . . . (IMG:http://www.vl1500.de/forum/html/emoticons/smile.gif))
Und wünsche allen nen angenehmen Tag der Arbeit!
Ass denn
Des

gruß vs ... aus dessen feder keiner dieser texte entsprang, er jedoch herzhaft lachen konnte. [wink]
vs1400
 

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