AZ

Nostalgiker hat geschrieben:Solche hattest du wohl im Gepäck Transitfahrer?
Such auch du dir die Liste im Internet und du wirst staunen.
Volker Zottmann hat geschrieben:Nostalgiker, dafür dass Du seit Deiner letzten Sperre hier unter "Bewährungsauflagen" schreibst, hast Du aber schon wieder mächtig den motzenden, pöbelnden Ton, gepaart mit absichlichen Lügen drauf. Im Harz sagt man auch große Fresse dazu!
Kannst nicht aus Deiner alten Haut, stimmts?![]()
Volker
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Volker setzt sich hin und wendet sich ab...das Bier wartet...Nosti ist jetzt artig, legt die rote Fahne weg und widmet sich einem Goethegedicht....alles wird gut. Ari weiß es.
Musik passt!
augenzeuge hat geschrieben:Nie wurden Reisenden vom westdeutschen Zoll irgendwelche Musikträger abgenommen. Es sei denn, er war von der DKP und wollte Tausende einführen....
Transitfahrer hat geschrieben: Beide hatten die gleiche Uniform?

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Transitfahrer hat geschrieben:Also, ich habe das immer noch nicht verstanden. Die PKE Einheiten haben also nur die Dokumente kontrolliert. Der Zoll hat Ladungspapiere und/oder PKW Kontrollen durchgeführt. Nur der Zoll konnte (durfte) KFZ´s genauer kontrollieren. Und dies nur auf Anordnung von „Oben“. Beide hatten die gleiche Uniform? Was war denn wenn einem Zöllner oder PKE irgendein Fahrzeug verdächtig vorkam. Könnte man dies Fahrzeug in die Garage führen und genauer untersuchen?
Bin früher häufig im westlichen Ausland unterwegs gewesen. Demzufolge auch einige Grenzen passiert. Nur an der DDR Grenze wurde einem der Pass abgenommen, auf das Laufband gelegt und später wieder im Empfang genommen. Und irgendwie waren die PKE Angehörigen „ mürrisch unangenehm“ korrekt.
Das Thema ist komplex, außer im spezifischen Transit, also BRD- Westberlin und umgedreht gab es in allen anderen Verkehrkategorien Zollkontrollen. Der Zöllner vor Ort konnte bis zu einem gewissen Punkt seine Kontrolle durchziehen, sprich er konnte in alle zugänglichen Bereiche des PKW schauen und sich auch den Inhalt jedes mitgeführten Behälters zeigen lassen. Er konnte nicht von sich heraus eine Körperdurchsuchung durchführen oder irgendwelche Teile vom Fahrzeug abbauen lassen um dahinterzuschauen. Wollte er das tun musste er das über seinen Vorgesetzten beantragen. Das musste er aber irgendwie begründen, er musste etwas vorweisen können was man am ehesten als Anfangsverdacht bezeichnen könnte. Sprich er musste etwas gefunden haben was der Reisende vorher nicht angegeben hatte. Konkret und als Beispiel, jeder wurde am Anfang befragt ob er Druckerzeugnisse mitführt, bejahte er das wurden die verlangt und wenn für die DDR Vorstellungen "unpässlich" hatte er die Möglichkeit sie zurückzubringen oder vor Ort zu entsorgen, bzw. sie zu deponieren und bei Ausreise wieder mitzunehmen. Was natürlich kostete und man in der Regel darauf verzichtete, außer es war irgendwie wichtig oder wertvoll. Damit war der Fall für ihn erledigt. Verneinte er die Frage und es wurde bei der Kontrolle etwas gefunden wurde ihm unterstellt er hat versucht sie unendeckt einzuführen, das konnte ihm eine intensivere Kontrolle einbringen. ![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)
Sperrbrecher hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Nie wurden Reisenden vom westdeutschen Zoll irgendwelche Musikträger abgenommen. Es sei denn, er war von der DKP und wollte Tausende einführen....
Ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dass ich bei meinen zahlreichen Grenzübertritten DDR/Bundesrepublik jemals eines westdeutschen Zöllners ansichtig geworden bin, geschweige denn, dass man mich kontrolliert hätte.
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Volker Zottmann hat geschrieben:Das Putzigste war dort im Grenzzollbezirk, dass die Einheimischen nicht mal laut Gesetz hätten 1 Pfund Kaffee aus Holland rüberbringen dürfen. Das Gesetz sah einen ganz krumme kleineren Grammbetrag vor, so, wie es überhaupt keine Abpackungen mehr gab.
Volker Zottmann hat geschrieben:Das Einzige was ich in Helmstedt bei der Einreise hörte, war: "Herzlich willkommen, guten Tag und angenehme Weiterreise.!
Ob das Zoll oder Grenzer waren vermag ich nicht zu sagen.
An der Niedeländischen Grenze bei Selfkant, stand 1990 und noch wenige Jahre später ein Glaskasten zwischen den 2 Fahrspuren. Drinnen saß als einzige "abschreckende" Grenzbewachung noch ein Zöllner. Eine Hand hing aus seinem gläsernen Hauptquartier und deutete unsere ungehinderte Weiterfahrt mit einer Handbewegung an. Er selbst starrte auf seinen Fernseher und folgte einen Fußballspiel.
Wenn ich es nicht selbst so gesehen hätte, wäre es für mich auch unvorstellbar gewesen.
Das Putzigste war dort im Grenzzollbezirk, dass die Einheimischen nicht mal laut Gesetz hätten 1 Pfund Kaffee aus Holland rüberbringen dürfen. Das Gesetz sah einen ganz krumme kleineren Grammbetrag vor, so, wie es überhaupt keine Abpackungen mehr gab.
Und ich bin mit 48 Pfund Kaffee wieder durchgewunken eingereist. Der meiste wurde weiter nach Polen verschenkt.
Gruß Volker
Dann beißt sich natürlich was, man will schon ordentliche Kontrolle an der Grenze, aber nur für die" Anderen " , bei sich selbst hält man das für Schikane. Obwohl man als Kaffee Schmuggler in Erscheinung tritt und den eigenen Staat um die Mehrwertsteuer bescheisst. Das Verschenken nach Polen macht den Tatbestand der Steuerhinterziehung auch nicht besser. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
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karnak hat geschrieben:Dann beißt sich natürlich was, man will schon ordentliche Kontrolle an der Grenze, aber nur für die" Anderen " , bei sich selbst hält man das für Schikane. Obwohl man als Kaffee Schmuggler in Erscheinung tritt und den eigenen Staat um die Mehrwertsteuer bescheisst. Das Verschenken nach Polen macht den Tatbestand der Steuerhinterziehung auch nicht besser. Ihr seid schon die richtigen Experten für den Begriff der Freiheit.
Volker Zottmann hat geschrieben:Sonst habe ich noch in keinem Land der Welt so verhärmte, miesepetrige und teils bewusst schikanierende unfreundliche Beamte erlebt wie in der DDR. Das bleibt nun mal Fakt.
Gruß Volker
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Sperrbrecher hat geschrieben:karnak hat geschrieben:Dann beißt sich natürlich was, man will schon ordentliche Kontrolle an der Grenze, aber nur für die" Anderen " , bei sich selbst hält man das für Schikane. Obwohl man als Kaffee Schmuggler in Erscheinung tritt und den eigenen Staat um die Mehrwertsteuer bescheisst. Das Verschenken nach Polen macht den Tatbestand der Steuerhinterziehung auch nicht besser. Ihr seid schon die richtigen Experten für den Begriff der Freiheit.
Hier unterliegst Du aber einen Irrtum. Als im Ausland Wohnhafter braucht man nämlich überhaupt keine Mehrwertsteuer zahlen, d.h. man bekommt sie zurück erstattet wenn man die gekauften Waren ausführt. Du solltest Dich mal etwas intensiver mit der Mehrwertsteuer befassen.
Das gilt auch innerhalb der EU. Wenn ich mir z.B. in Österreich ein Auto kaufe, bekomme ich bei der Ausfuhr des Wagens die dortige (höhere) Mehrwertsteuer erstattet und muss dann in Deutschland die (geringere) Mehrwertsteuer bezahlen.
So obliegt es den Zollbeamten am Frankfurter Flughafen u.a., die Ausfuhr der von den Touristen und Besuchern der in Deutschland gekauften Artikel zu bestätigen, worauf sie die deutsche Mehrwertsteuer zurückerstattet bekommen.
Merkur hat geschrieben:Volker Zottmann hat geschrieben:Sonst habe ich noch in keinem Land der Welt so verhärmte, miesepetrige und teils bewusst schikanierende unfreundliche Beamte erlebt wie in der DDR. Das bleibt nun mal Fakt.
Gruß Volker
Fakt ist erstmal, dass es in der DDR gar keine Beamten gab.

Volker Zottmann hat geschrieben:Das Putzigste war dort im Grenzzollbezirk, dass die Einheimischen nicht mal laut Gesetz hätten 1 Pfund Kaffee aus Holland rüberbringen dürfen. Das Gesetz sah einen ganz krumme kleineren Grammbetrag vor, so, wie es überhaupt keine Abpackungen mehr gab.
Und ich bin mit 48 Pfund Kaffee wieder durchgewunken eingereist. Der meiste wurde weiter nach Polen verschenkt.


SkinnyTrucky hat geschrieben:...im Übrigen wird sogar heute noch jede Menge Kaffee über die Grenze gebracht....wobei aber die Preisunterschiede nur noch gering sind....

Sperrbrecher hat geschrieben:SkinnyTrucky hat geschrieben:...im Übrigen wird sogar heute noch jede Menge Kaffee über die Grenze gebracht....wobei aber die Preisunterschiede nur noch gering sind....
Die Kaffeepreise in Holland kenne ich nicht, aber aus Italien bringen wir uns immer den Kaffee mit. Der kostet dort oftmals weniger als die Hälfte, gemessen an den Kaffeepreisen in Deutschland. Auch im Café zahlt man in Italien selten mehr als einen Euro für einen Espresso. Da muss man in Deutschland schon manchmal über drei Euro hinblättern.


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