Die Stasi und die Bierdose

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Interessierter » 13. September 2018, 11:02

Bild
Schwarz-weißes Zeitdokument: Dieses Foto entstand am 5. Dezember 1989, als mutige Bürgerbewegte die Kreisdienststelle der Stasi in Eberswalde besetzten. Zu sehen sind unter anderem der inzwischen verstorbene Christian Trill und Lutz Landmann (v. l.), der © Foto: Matthias Gürtler, Sammlung Museum Eberswalde


Eberswalde (MOZ) Im 28. Jahr nach dem Fall der Mauer ist das Interesse daran noch immer riesig, Details darüber zu erfahren, wie die Staatssicherheit vor der Wende in Eberswalde agierte. Ein Vortrag im Museum hat mehr Licht ins Dunkel gebracht.

Manchmal reichen schon Zahlen, eine Atmosphäre der andauernden Bedrohung heraufzubeschwören: 68 hauptamtliche Mitarbeiter hatte die Eberswalder Dienststelle der Stasi im Wendejahr 1989 vorzuweisen. Ihr Arbeitsort war die im Volksmund so getaufte "Villa Sonnenschein" an der Straße der Jugend 110, heute Breite Straße. "Im Vergleich zu anderen Dienststellen war die in Eberswalde relativ groß", sagte Rüdiger Sielaff, der für die Stasi-Unterlagenbehörde die Außenstelle in Frankfurt (Oder) leitet, am Dienstagabend im überfüllten Dachgeschoss des Museums. Das könne an der Vielzahl der als für die Volkswirtschaft wichtig eingestuften Betriebe gelegen haben, zu denen unter anderem der Kranbau, das Schlacht- und Verarbeitungskombinat, das Walzwerk und die Chemische Fabrik gehörten.

Die Dienststelle sei in sechs Referate aufgeteilt gewesen, von denen die für PID und PUT wohl am gefährlichsten gewesen sei. Die Kürzel hätten für Politisch-ideologische Diversion und für Politische Untergrundtätigkeit gestanden, die Aufgabe der in diesem Referat Beschäftigten habe vor allem darin gelegen, Feindkontakte aufzuspüren und zu unterbinden, erläuterte Rüdiger Sielaff in seinem Vortrag.

Ihren Überwachungsauftrag als Schild und Schwert der Partei hätte die Eberswalder Dienststelle nur erfüllen können, indem sie in heute unvorstellbaren Größenordnungen Zuträger verpflichtete. "1989 standen allein der Dienststelle für den Kreis Eberswalde 405 Inoffizielle Mitarbeiter zur Verfügung", berichtete der Leiter der Außenstelle.Es dürfte jedoch noch weit mehr IM's gegeben haben, da die Bezirksverwaltung in Frankfurt (Oder) und das Ministerium an der Dienststelle vorbei besonders wichtige Aufträge an Kräfte weiterreichten, die sie selbst angenommen hatten
.

20 der von der Kreisdienststelle gelisteten IM's seien mit Führungsaufgaben betraut gewesen und hätten Spitzel angeleitet. 50 IM's hätten ihre Wohnungen für konspirative Treffen angeboten, teilte Rüdiger Sielaff mit. 46 IM's seien Frauen gewesen, 112 der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, acht der National-Demokratischen Partei und drei der Christlich Demokratischen Union angehört, hieß es in seinem Vortrag.

Ohne Klarnamen zu nennen, ging der Leiter der Außenstelle auf einige Fallbeispiele ein. So habe eine IM Helga zwischen 1966 und 1988 unzählige Berichte geschrieben - unter anderem über ihre Nachbarn in Westend und über ihre Kollegen im Forstwirtschaftlichen Institut. Einem Nachbarn kreidete sie an, dass er bei einer Solidaritätssammlung nur fünf Mark gegeben habe, weil er gerade sein Haus renoviere. Dabei fahre er doch einen Lada. Einem IM Hannes, der seit 1983 als Spitzel aktiv war, missfiel, dass ein Kollege im Schlacht- und Verarbeitungskombinat von einem Fernfahrer aus dem Westen eine Bierdose angenommen habe. Dies sei im Arbeitskollektiv ausgewertet worden.

"Solche Ausführungen mögen heute lächerlich klingen. Doch auch derartige Belanglosigkeiten konnten durchaus Karrieren zerstören", sagte Rüdiger Sielaff.


https://www.moz.de/landkreise/barnim/eb ... 1/1561356/
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 13. September 2018, 12:37

Hahahaha, ja....ich muss mich gerade dran erinnern, wie blöd mein Lehrer geschaut hat, als ich auf dem Schulhof in der Pause genüsslich vor seinen Augen eine Dose Vitamalz getrunken habe....oder wie dumm unser Lehrmeister in der Lehre schaute, als wir ins Kino gingen und zuvor aus dem Intershop Coca-Cola holten und diese dann bei einem Film über Erdgas Unglücke austrunken.... [flash]

Unsere Karrieren waren aber deshalb nicht in Gefahr....


groetjes

Mara
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 13. September 2018, 13:31

Na wenn das die Stasi gewusst hätte....
Mein Onkel aus der Kreisdienststelle hatte spätestens, seit sein französischer Schwiegersohn ein-und ausging, den gesamten Küchenschrank mit leeren Westdosen drappiert. Er hat wohl auch gemerkt, dass der Westkaffee besser als Erichs "MokkaMix" schmeckte.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 13. September 2018, 16:11

Volker Zottmann hat geschrieben:Na wenn das die Stasi gewusst hätte....
Mein Onkel aus der Kreisdienststelle hatte spätestens, seit sein französischer Schwiegersohn ein-und ausging, den gesamten Küchenschrank mit leeren Westdosen drappiert. Er hat wohl auch gemerkt, dass der Westkaffee besser als Erichs "MokkaMix" schmeckte.

Gruß Volker


Das schärfste war aber, das die Verkäuferin im Intershop nach Forum-Schecks gefragt hat und ich angefangen habe zu lachen und ich sagte, nee so alt bin ich noch nicht um mit einem Scheckheft rumzurennen....danach nahm sie mir wohl den Bundi ab und verkaufte mir das Zuckerwasser für harte D-Mark.... [flash]


groetjes

Mara
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 13. September 2018, 16:50

Wir haben die paar geschenkten Kröten auch nie in Forum zuvor umgetauscht.
In all den Jahren: Rein in den Shop und das verlangt oder genommen (Selbstbedienung) was gefiel und DM auf den Tisch. Es hat trotz dieser Bestimmungen niemals jemand von mir einen Ausweis sehen wollen.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon zonenhasser » 13. September 2018, 22:05

Nachdem Egon Krenz Bild SED-Chef geworden war, sagte er in einem Interview des DDR-Jugendfernsehens "elf99", er verbringe seinen Feierabend wie jeder andere DDR-Bürger vor dem Fernseher mit einer Dose Bier...
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon HPA » 14. September 2018, 07:00

Ja, das Inteview mit Dosenbier-Egon ist legendär. [grins]
HPA
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 14. September 2018, 07:30

das war nicht Egon mit dem Bier, das war Harry Tisch vom FDGB...
Olaf Sch.
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 14. September 2018, 07:54

Das war auch nich Egon sondern E. Aurich.
Muß schließlich wissen was ich mal gesagt habe [crazy]
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon augenzeuge » 14. September 2018, 08:59

Der Chef hats vorgemacht. Honi liebte DAB, billiges Dosenbier aus Dortmund. [grins]

L.Herzog, Kellner von Honecker:
Die von Honecker bevorzugten Getränke erstaunten ihn bisweilen. „Im Urlaub und auch sonst trank der Chef DAB aus der Büchse.“ Nur mit Gästen oder bei offiziellen Anlässen habe Honecker Radeberger getrunken.


AZ
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 14. September 2018, 10:25

Zitat Harry Tisch: "ich weiß gar nicht was die Leute haben, wenn man nach Feierabend zum Fernsehen eine Büchse Bier trinkt!" und schon war er seinen FDGB Job los.
Olaf Sch.
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 14. September 2018, 15:42

Ach wirklich?
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon zonenhasser » 14. September 2018, 17:51

In dem Buch War schön jewesen: Geschichten aus der großen Stadt heißt es,
Krenz habe in einem Rundfunkinterview davon gesprochen, dass er Dosenbier trinke. Google books
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 14. September 2018, 18:21

ich habe es noch im Ohr und bei Google wird man auch fündig.
Olaf Sch.
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Spartacus » 14. September 2018, 18:42

Nostalgiker hat geschrieben:Das war auch nich Egon sondern E. Aurich.
Muß schließlich wissen was ich mal gesagt habe [crazy]


Na endlich ist es mal raus. [flash] [hallo]

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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 14. September 2018, 22:42

Die haben wohl alle gern billiges Dosenbier gesüffelt [laugh]
Olaf Sch.
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 15. September 2018, 08:39

https://books.google.de/books?isbn=3355500437

Hartmut König - 2017 - ‎Biography & Autobiography
Gewerkschaftschef Harry Tisch erntete Lachsalven, als er den Werktätigen verriet, auch er trinke abends gern eine Dose Bier. Dosenbier gab's sonst nur im ...

also nicht nur Herr Aurich.
Olaf Sch.
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Grenzwolf62 » 15. September 2018, 08:54

Ich denke die Werktätigen haben vor allem wegen "eine" Dose Bier gelacht.
Grenzwolf62
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. September 2018, 09:05

AkkuGK1 hat geschrieben:Gewerkschaftschef Harry Tisch erntete Lachsalven, als er den Werktätigen verriet, auch er trinke abends gern eine Dose Bier. Dosenbier gab's sonst nur im ...


Genau so ist es. Der normale Arbeiter kam an so eine Dose gar nicht ran. Das es besser schmeckte als das einfache DDR Bier, ahnten die aber schon.

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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 15. September 2018, 09:16

jegliche Bodenhaftung verloren... aber das kennen wir ja auch heute.
Olaf Sch.
 

Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon pentium » 15. September 2018, 09:21

Und das alles wegen einer Bierdose...
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. September 2018, 09:25

pentium hat geschrieben:Und das alles wegen einer Bierdose...


...die man ja im Realsozialismus mit dem verdienten Geld nirgends erwerben konnte. Wenn ihr "Oberguru" sowas hat, wollten das die "Werktätigen" natürlich auch haben. [flash]

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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon pentium » 15. September 2018, 09:45

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Und das alles wegen einer Bierdose...


...die man ja im Realsozialismus mit dem verdienten Geld nirgends erwerben konnte. Wenn ihr "Oberguru" sowas hat, wollten das die "Werktätigen" natürlich auch haben. [flash]

AZ


Na ja Jahre später kam dann ein Politiker von den Grünen und es war fast vorbei mit der Bierdose...jedenfalls war ich nie scharf auf das Dosenbier aus dem Westen...damals in der DDR
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 15. September 2018, 12:21

darum ging es gar nicht, für Harry war die Dose Bier zum Feierabend eine Selbstverständlichkeit. Hätte er Flasche gesagt, keiner hätte was gesagt. Es machte ihn aber so zum Privilegierten. Ist das denn so schwer?
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon karnak » 15. September 2018, 13:06

Das könnte mich allerdings auch bis zum heutigen Tag aufregen, niemanden konnte man diese Dämlichkeiten wirklich erklären. In Sonntagsreden die Vorzüge der Produkte des Sozialismus in den Himmel heben und sich selbst blödsinnig an erbärmlichen Büchsenbier laben, sich die Buden mit irgendwelchen Westzeugs ausstatten lassen. Ich würde einiges dafür geben mal einen von diesen Nasen zu fragen was ihnen da durch die Birne gegangen ist.
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Grenzwolf62 » 15. September 2018, 15:05

karnak hat geschrieben:Das könnte mich allerdings auch bis zum heutigen Tag aufregen, niemanden konnte man diese Dämlichkeiten wirklich erklären. In Sonntagsreden die Vorzüge der Produkte des Sozialismus in den Himmel heben und sich selbst blödsinnig an erbärmlichen Büchsenbier laben, sich die Buden mit irgendwelchen Westzeugs ausstatten lassen. Ich würde einiges dafür geben mal einen von diesen Nasen zu fragen was ihnen da durch die Birne gegangen ist.


Krenz zieht doch glaube ich noch durch die Gegend um seine Bücher zu verscherbeln, gut, zu bewerben.
Da könntest du ja mal vorsichtig fragen.
Gehst mit einem Wälzer von dem vor und tust so als wärst du ein letzter Getreuer der nach einer Widmung giert und dann fängst du unverhofft an mit "Hast du Hirni vor 89 schon Dosenbier gesoffen?"
Aber ich befürchte mal du nimmst intuitiv Haltung an und lässt dir eine Widmung einkritzeln.
Pawlowscher Reflex halt.
[wink]
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon pentium » 15. September 2018, 15:46

AkkuGK1 hat geschrieben:darum ging es gar nicht, für Harry war die Dose Bier zum Feierabend eine Selbstverständlichkeit. Hätte er Flasche gesagt, keiner hätte was gesagt. Es machte ihn aber so zum Privilegierten. Ist das denn so schwer?


Wegen einer Bierdose ist mein privilegiert...oder besser war...gab es in jeden gut geführten Intershop. Privilegiert geht anders...damals in der DDR
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon karnak » 15. September 2018, 16:56

Grenzwolf62 hat geschrieben:
Krenz zieht doch glaube ich noch durch die Gegend um seine Bücher zu verscherbeln, gut, zu bewerben.
Da könntest du ja mal vorsichtig fragen.
Gehst mit einem Wälzer von dem vor und tust so als wärst du ein letzter Getreuer der nach einer Widmung giert und dann fängst du unverhofft an mit "Hast du Hirni vor 89 schon Dosenbier gesoffen?"
Aber ich befürchte mal du nimmst intuitiv Haltung an und lässt dir eine Widmung einkritzeln.
Pawlowscher Reflex halt.
[wink]

So rede ich mit niemanden, nicht mal mit dem Höcke würde ich das machen [grin] , weil solcher unwichtiger Scheiß, ähnlich wie das große Problem der heutigen Deutschen, ob man nun mit Kaftan auf der Straße rumlaufen dürfen soll oder nicht, für Gedeih oder Verderb einer Gesellschaft völlig nebensächlich ist.
Was den Egon angeht, mag ja sein, dass er etwas Sch... aussieht [flash] , diese primitiven und dümmlichen Gehässigkeiten zu seinen Zähnen und seinen Augenringen, er hat sich mal in einem Interview dazu geäußert, fand ich immer abstoßend und dämlich, mir völlig egal ob man das als Humor des revolutionären Volkes deklariert hat, für mich waren die Akteure die üblichen Blödbirnen die heute ihren Mist in Leipzig und Chemnitz auf Bierbüchsen Kartons schreiben. Ich habe den Krenz nie für einen schlechten Kerl gehalten, er hatte nur das Pech aus der sogenannten Nomenklatura zu kommen.
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon Grenzwolf62 » 15. September 2018, 17:01

karnak hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:
Krenz zieht doch glaube ich noch durch die Gegend um seine Bücher zu verscherbeln, gut, zu bewerben.
Da könntest du ja mal vorsichtig fragen.
Gehst mit einem Wälzer von dem vor und tust so als wärst du ein letzter Getreuer der nach einer Widmung giert und dann fängst du unverhofft an mit "Hast du Hirni vor 89 schon Dosenbier gesoffen?"
Aber ich befürchte mal du nimmst intuitiv Haltung an und lässt dir eine Widmung einkritzeln.
Pawlowscher Reflex halt.
[wink]

So rede ich mit niemanden, nicht mal mit dem Höcke würde ich das machen. [grin]
Was den Egon angeht, mag ja sein, dass er etwas Sch... aussieht [flash] , diese primitiven und dümmlichen Gehässigkeiten zu seinen Zähnen und seinen Augenringen, er hat sich mal in einem Interview dazu geäußert, fand ich immer abstoßend und dämlich, mir völlig egal ob man das als Humor des revolutionären Volkes deklariert hat, für mich waren die Akteure die üblichen Blödbirnen die heute ihren Mist in Leipzig und Chemnitz auf Bierbüchsen Kartons schreiben. Ich habe den Krenz nie für einen schlechten Kerl gehalten, er hatte nur das Pech aus der sogenannten Nomenklatura zu kommen.


Ich war doch nun mal nicht gehässig zum Egon, wollte dir doch nur andeuten wie du deine Frage platzieren könntest.
Huch, immer gleich das Geschimpfe wenn ich auch mal nur lieb sein möchte.
Hat wohl auch was mit dem Sowjetischen Wissenschaftler zu tun.
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Re: Die Stasi und die Bierdose

Neuer Beitragvon karnak » 15. September 2018, 17:26

Grenzwolf62 hat geschrieben:"Hast du Hirni vor 89 schon Dosenbier gesoffen?"
.
]

[grin] Mir ging es mehr um solchen Mist, und hat er offensichtlich nicht wenn er im Herbst 89 dieses ach so wichtige und "enlarvende" Interview gegeben hat, da konnte jeder Blödmann in der Noch DDR sich einen Orgasmus holen indem er eine DAB Büchse ganz cool hat zischen lassen , da gab es schon genügend Goldgräber aus dem Westen die den Ostdödeln ihr Gelumpe angedient haben.
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