Was ist Freiheit?

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 20. Juni 2018, 09:20

augenzeuge hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Und als Schaf habe ich mich nie gefühlt in der DDR. Eher schon als Wolf

Freundlichst


Wenn's danach geht, als was man sich fühlte.....da hatte man bis in die Staatsführung dauerhaft Probleme. Aber das Fühlen war ja noch frei, in der DDR.
Übrigens, Wölfe hat man in der DDR erschossen, wenn man sie sah.

AZ


Na, da hatte ich ja Glück, dass ich mich "nur so gefühlt" habe und keiner war. [grins]

Hat man in den alten Länder Wölfe (Lupus Lupus) verschont?

Ob in der DDR je Wölfe erschossen wurden, weiß ich gar nicht aber in Ermangelung selbiger, wird es, wenn überhaupt, äußerst selten gewesen sein. [hallo]

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon pentium » 20. Juni 2018, 09:50

Bin gespannt wo uns das Thema noch hinführt...
Ach so die Wölfe, der NABU dazu
1945-1990 BRD/DDR Insgesamt werden 22 eingewanderte Wölfe erschossen: neun in der BRD, 13 in der DDR.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 20. Juni 2018, 10:06

da muss ja unser Lupus de la Frontera sehr auf der Hut sein.... [hallo]
Olaf Sch.
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Grenzwolf62 » 20. Juni 2018, 12:57

AkkuGK1 hat geschrieben:da muss ja unser Lupus de la Frontera sehr auf der Hut sein.... [hallo]


Mal abgesehen davon das meinen alten vergammelten Pelz keiner mehr haben möchte, der Lupus Lupus ist jetzt offiziell als gut eingestuft, bereichert quasi unsere Waldkultur, da wird nicht mehr draufgeballert.
Grenzwolf62
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 21. Juni 2018, 12:53

beethoven hat geschrieben: Ich finde, dass hat nichts mit Klassenstandpunkt zu tun. Den lass ich mir sowieso nicht nehmen.


Interessant. Ich wusste gar nicht, dass man als selbstständiger Unternehmer, vulgo: Kapitalist, einen Klassenstandpunkt hat.

Könntest Du das präzisieren?

Vor allem, was zum Geier ist ein "Klassenstandpunkt"?
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 21. Juni 2018, 14:13

HPA hat geschrieben:
beethoven hat geschrieben: Ich finde, dass hat nichts mit Klassenstandpunkt zu tun. Den lass ich mir sowieso nicht nehmen.


Interessant. Ich wusste gar nicht, dass man als selbstständiger Unternehmer, vulgo: Kapitalist, einen Klassenstandpunkt hat.

Könntest Du das präzisieren?

Vor allem, was zum Geier ist ein "Klassenstandpunkt"?


Na, da antworte ich doch glatt drauf.
Dein "vulgo" ist doch völlig fehl am Platze [laugh]

Wiki definiert Kapitalist wie folgt:

Ein Kapitalist verfügt über eine Summe von ökonomischen Werten (Kapital), die er planmäßig dazu einsetzt, um eine größere Summe als zuvor eingesetzt, zurückzuerhalten. Für den entsprechenden Investitionsprozess trägt er selbst das wirtschaftliche Risiko.

Im Marxismus bezeichnet das Wort eine Person, die über die Produktionsmittel verfügt. Um sein Leben zu fristen, muss er seine Fähigkeit zur Arbeit nicht (wie der Proletarier) verkaufen. Vielmehr zieht er aus deren lebendiger Arbeit Profit bzw. Einkommen, das er vor allem zur erweiterten Akkumulation seines Kapitals nutzen muss, ggf. zur Beschaffung weiterer Produktionsmittel verwendet.


Selbständiger Unternehmer trifft es da schon eher. Und warum denkst Du, kann ein selbständiger Unternehmer keinen Klassenstandpunkt haben? Selbst ein Kapitalist kann einen Klassenstandpunkt haben, nämlich den der Klasse, die die Arbeiterklasse ausbeutet.

Ich allerdings beute keinen aus. Bei mir braucht keiner an der Tür zu klingeln, wenn er es denn nicht will. Von meiner Arbeit ist kein Mensch auf dieser Welt abhängig. Ich bezahle keinen für seine Arbeitskraft die er mir als Ware zur Verfügung stellt und den ich dadurch ausbeuten kann.

Aber gerade heute habe ich einen Kaufvertrag durchgeführt (na eigentlich hat der Notar den Vertrag durchgeführt). Auf dem Weg nach Hause klingelte mein Telefon im Auto und der Käufer, ein Serbe mit mehreren Reinigungsfirmen in Berlin, hat sich bei mir für meine fachlich und sachlich gute Arbeit bedankt. Er will mich weiter empfehlen.
Augenscheinlich fühlte er sich von mir nicht ausgebeutet. [hallo]

Deine Aussage, die ich als pure Provokation verstehe [flash] , liegt also Meilen weit daneben.

Ein "Klassenstandpunkt" ist für mich erstmal ein rein theoretischer Begriff. Er drückt ein gewisses Bewußtsein aus Erkenntnissen heraus aus und die daraus folgende Position, die man in einer Klassengesellschaft ganz persönlich einnimmt. Und da nimmt im Kapitalismus z.B. der Kapitalist den Klassenstandpunkt der herrschenden Klasse für sich in Anspruch und der Proletarier, den der unterdrückten, ausgebeuteten Klasse. Wobei die Arbeiterklasse sich heute nicht so ausgebeutet fühlt wie vor 100 Jahren.

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 21. Juni 2018, 15:43

Ein Kapitalist verfügt über eine Summe von ökonomischen Werten (Kapital), die er planmäßig dazu einsetzt, um eine größere Summe als zuvor eingesetzt, zurückzuerhalten. Für den entsprechenden Investitionsprozess trägt er selbst das wirtschaftliche Risiko.


Nach marxistischer Definition bist Du ein Kapitalist.ein Handelskapitalist. Hast Dich also von Deinem ursprünglichem "Klassenstandpunkt" weit entfernt.

Wiki schreibt zum Thema Unternehmer(im gleichen Artikel) :
Ein „Unternehmer“ hingegen hat die Funktion, Innovationen, das sind neuartige Kombinationen von Produktionsfaktoren, in den Wirtschaftsprozess einzuführen.


Und hast Du nicht einst geschrieben , dass Du Angestellte beschäftigst? Wo man Dir vorrechnete, den gesetzlichen Mindestlohn zu unterschreiten? Auch das ist Ausbeutung

Und nicht Angestellte mit Kunden verwechseln. [flash]
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 21. Juni 2018, 17:32

HPA hat geschrieben:
Ein Kapitalist verfügt über eine Summe von ökonomischen Werten (Kapital), die er planmäßig dazu einsetzt, um eine größere Summe als zuvor eingesetzt, zurückzuerhalten. Für den entsprechenden Investitionsprozess trägt er selbst das wirtschaftliche Risiko.


Nach marxistischer Definition bist Du ein Kapitalist.ein Handelskapitalist. Hast Dich also von Deinem ursprünglichem "Klassenstandpunkt" weit entfernt.

Wiki schreibt zum Thema Unternehmer(im gleichen Artikel) :
Ein „Unternehmer“ hingegen hat die Funktion, Innovationen, das sind neuartige Kombinationen von Produktionsfaktoren, in den Wirtschaftsprozess einzuführen.


Und hast Du nicht einst geschrieben , dass Du Angestellte beschäftigst? Wo man Dir vorrechnete, den gesetzlichen Mindestlohn zu unterschreiten? Auch das ist Ausbeutung

Und nicht Angestellte mit Kunden verwechseln.


Ach Du Schei… .

Ein Handelskapitalist?
Bin ich auch nicht, weil ich kein wachsendes Kapital habe, welches ich in Handelsunternehmen stecke. Das nämlich macht ein Handelskapitalist, Du kleiner Schlaumeier.
Mein Kapital, dass ich in "ungeheuerlichen Massen" anhäufe [shocked], stecke ich in Immobilien. Aber auch das sind keine Produktionsmittel.

Aber wenn Du meinst, dann bin ich eben in Deinen Augen (was mich nicht Bohne juckt), ein "Handelskapitalist" mit Klassenstandpunkt".

Vermutlich hast Du, wie leider bei so vielen Dingen, nicht so richtig den Durchblick und reibst Dich mal wieder an einer "deutschen Eiche" wie das berühmte ... [grins]

Und was meine Angestellte betrifft, erklärte ich seinerzeit schon, dass Sie sich die Rente aufbessert und zwar so weit, wie es für Sie gut und richtig ist. Da musst Du keine Tränen vergießen.
Sie schafft keinen durch mich abschöpfbaren Mehrwert, was ja den Kapitalisten unter anderem auch ausmacht. Ihr geht es dabei sehr gut, "kannst glauben" , würde Pitiplatsch sagen. [super]

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Juni 2018, 18:28

Beethoven hat geschrieben:Mein Kapital, dass ich in "ungeheuerlichen Massen" anhäufe [shocked], stecke ich in Immobilien. Aber auch das sind keine Produktionsmittel.

Freundlichst


Da wir beide in der DDR zur Schule gegangen sind, musst du längere Zeit gefehlt haben.... [grins]
Warum gabs nochmal keinen Handel mit Immobilien in der DDR? [denken]
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 21. Juni 2018, 18:50

Weil Makler total überflüssig sind.
Ohne, man sucht dann seinen Privatverkäufer selbst, spart man die ganze ordinäre Provision.
Makler können nach Geschäftsanbahnungen am Tag etliche tausend Euro einstreichen. Trotzdem werden deren Bürokräfte meist unterbezahlt. Makeln ist nichts als Vermitteln. Also nur angesammeltes "Wissen" preisgeben. Ohne wirkliche eigene Leistung. Nun wird Beethoven sagen, dass er eine Kartei, eine Datenbank zu führen hat....
Er tut mir leid, der alte Klassenkämpfer im falschen Anzug. [shocked]

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 21. Juni 2018, 18:59

augenzeuge hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Mein Kapital, dass ich in "ungeheuerlichen Massen" anhäufe [shocked], stecke ich in Immobilien. Aber auch das sind keine Produktionsmittel.

Freundlichst


Da wir beide in der DDR zur Schule gegangen sind, musst du längere Zeit gefehlt haben...
Warum gabs nochmal keinen Handel mit Immobilien in der DDR? [denken]
AZ


Er hats einfach nicht verstanden auf was ich hinaus will. [flash]

aber vllt überweisst er ja seine Überschüsse an die Rote Hilfe. Man weiss es ja nicht.
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 21. Juni 2018, 21:39

HPA hat geschrieben:
Er hats einfach nicht verstanden auf was ich hinaus will. [flash]




Mit Sicherheit hat er das verstanden.
Sein verworrenes Zurechtbiegen seiner Tätigkeit ist aber schon belustigend oder eben beängstigend, wenn man länger drüber nachdenkt.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 22. Juni 2018, 06:39

Volker Zottmann hat geschrieben:Weil Makler total überflüssig sind.
Ohne, man sucht dann seinen Privatverkäufer selbst, spart man die ganze ordinäre Provision.
Makler können nach Geschäftsanbahnungen am Tag etliche tausend Euro einstreichen. Trotzdem werden deren Bürokräfte meist unterbezahlt. Makeln ist nichts als Vermitteln. Also nur angesammeltes "Wissen" preisgeben. Ohne wirkliche eigene Leistung. Nun wird Beethoven sagen, dass er eine Kartei, eine Datenbank zu führen hat....
Er tut mir leid, der alte Klassenkämpfer im falschen Anzug.

Gruß Volker



Tja meine Herren, wie Ihr das seht, ist mir eigentlich Bockwurst.

Nur "makeln" ist eben mehr als nur vermitteln. Aber das könnt Ihr nicht wissen, da Ihr nicht in dem Geschäft tätig seit [grins]
Ich habe, auch wenn Ihr das nicht begreifen werdet, jeden Tag viel zu tun. Wenn es nur das Makeln wäre, dann würde ich an 28 Tagen im Monat die Beine hoch legen. Kann ich aber nicht. Ich muss ja "ungeheure Massen" an Geld verdienen.

Andererseits habt Ihr natürlich recht. Makler verdienen, wenn sie ihren Job gut machen, durchaus viel Geld. Allerdings kenne ich auch Kollegen, die nicht einmal ihre Versicherung bezahlen können. Aber Klasse setzt sich halt durch. [wink] Und ich denke, dass der z.B. gestern statt gefundene, komplizierte Kaufvertrag von Privatperson zu Privatperson, nie zustande gekommen wäre. Da braucht es schon Kenntnisse, viel Arbeit in Vorbereitung und Durchführung, Sprechen und verhandeln mit allen möglichen Parteien, Kreditinstituten, Gerichten usw. usf. Aber was rede (schreibe) ich? Euch geht es darum, mich hier anzupissen. Da Ihr selber keinen wissenden Makler braucht. Wozu auch ? Andererseits macht mir mein Beruf großen Spaß und wenn er noch etwas einbringt, um so besser.
Ich bin doch allemal lieber ein Makler und verdiene einigermaßen vernünftig als dass ich von einem Job zum Anderen springe, immer im Hinterkopf das man entlassen werden könnte, oder seine Firma in den Sand setzt oder gar keinen Job hat. Insofern könnt Ihr weiter wie die Kojoten heulen und Euch ärgern.

Ich habe, so wie wohl die meisten Bürger der DDR, nach der Wende bei "Null" begonnen. Allerdings habe ich nochmal die Schulbank gedrückt und habe Immobilienökonomie studiert und ein völlig neues Leben angefangen. Das hätte jeder andere Bürger der DDR, so er die Traute und den Willen dazu hatte, auch tun können. Muss ja nicht Immobilienökonomie sein, denn dieser verkürzte Studiengang (man musste bereits einen akademischen Abschluss vorweisen können um diesen Studiengang belegen zu können) wurde nur zwei mal nach der Wende von der FU Berlin (Außenstelle Köpenick) angeboten. Nach zweieinhalb Jahren war ich fertig damit. Damit hätte ich in jeder Wohnungs- oder Hausverwaltung, bei jeder Behörde die sich um Liegenschaften kümmert, anfangen können. Aber ich dachte mir damals, wo kann man gutes Geld verdienen? Als Angestellter in einer Firma? Nee - da mach ich doch lieber mein eigenes Ding. Und so ging das eben mit kleinen Schritten los. Glück gehabt, würde ich meinen. Warum habt Ihr das nicht auch so oder ähnlich gemacht?
Heute schätze ich ein - alles richtig gemacht [super]

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 06:53

Du brauchst hier nicht Deinen Nachwendelebenslauf herunterleiern , nur um Dich um die eigentliche Fragestellung herumzudrücken.

Oder wolltest Du damit ausdrücken, dass Du im Grunde genommen Deinen ursprünglichen "Klassenstandpunkt " komplett aufgegegeben hast?

[grins]
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 07:50

beethoven hat geschrieben: denn dieser verkürzte Studiengang (man musste bereits einen akademischen Abschluss vorweisen können um diesen Studiengang belegen zu können)


Da ist Dir dieser Staat bei der Anerkennung aber mehr als entgegen gekommen. Meines Wissens hast Du vor Einführung der Diplomstudiengänge an der OHS verweilt, sprich statt 4 nur 3 jahre studiert.

Und auch diese sind nur FH Abschlüsse
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 22. Juni 2018, 08:48

Na ganz im Gegenteil, werter HPA.

Ich habe meinen Klassenstandpunkt im Herzen nie verlassen obschon ich natürlich erkenne, dass die DDR in vielen Belangen nicht so war, wie ich diese einst sah.

Da bist natürlich völlig anders. Hast Deine einstige politische Einstellung an den Nagel gehängt . Aber das ist natürlich Deine Sache.

Was Du mit dem Post über die OHS meinst kann ich nicht ganz nachvollziehen. Dir ist vermutlich bekannt, dass die Militärakademie erst Jahre nach dem Abschluss der Offiziersschule kommt, wenn man denn überhupt zu diesem Studium zugelassen wird, was nun auch nicht jeder Offizier schafft und man dort eine akademische Bildung erhält. Macht aber nichts. Du drehst es Dir ja bekanntlich öfter so, wie Du es verstehst. Den daraus folgenden Satz erspare ich Dir. [flash]

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 08:56

Deinen MAK Abschluss kannst Du Dir in die Haare schmieren. Diese sind zivil nie anerkannt worden. Und das wegen der Ausrichtung völlig zu Recht.

Mal kurz was vom Uniserver:

https://tu-dresden.de/ua/ressourcen/dat ... 00?lang=de

Welche politische Einstellung meinerseits meinst Du?

Wenn Du damit die politische Indoktrination eines Jugendlichen meinst, welche zu DDR Zeiten gang und gäbe war, da geb ich Dir vollumfänglich recht.

Die habe ich tatsächlich abgelegt.

[grin]
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 22. Juni 2018, 09:09

Aber Volker, du hast doch die Freiheit auf einen Makler zu verzichten, oder eben weil man nicht in der Lage ist, selber zu verkaufen oder kaufen, die Leistung in Anspruch zu nehmen und dafür dann Geld hin zu blättern.

In der DDR war die Freiheit nun doch arg beschnitten. Heute muss man eben mehr sich drehen. Die Qual der Wahl sozusagen :)
Olaf Sch.
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 09:16

Eben.
Jeder wie er es mag.

Im Endeffekt spricht der Notar das letzte Wort, was die Vertragsgestaltung betrifft. Und den muss man immer bezahlen.

Wir erleben das zur Zeit da wir eine unserer Wohnungen in Berlin verkaufen.

10 Jahre sind herum. [grins]
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 22. Juni 2018, 09:28

HPA hat geschrieben:Eben.
Jeder wie er es mag.

Im Endeffekt spricht der Notar das letzte Wort, was die Vertragsgestaltung betrifft. Und den muss man immer bezahlen.

Wir erleben das zur Zeit da wir eine unserer Wohnungen in Berlin verkaufen.

10 Jahre sind herum. [grins]



Stimmt nicht so ganz, lieber HPA (was ja nichts Neues ist).

Außer Verträge, die das Mietrecht und das Vereinsrecht betreffen, sind Verträge disponibel. Soll heißen, der Vertrag wird so aufgesetzt, wie die daran beteiligten Parteien es wollen. Der Notar ist hier Erfüllungsgehilfe, der für die rechtliche Sicherheit verantwortlich ist. Wenn dem Notar bei einem Vertrag etwas gegen den Strich geht, die Parteien jedoch gleichwohl auf Ihre Meinung beharren, so kann der Notar, um sich selber abzusichern belehren und nimmt diese Belehrung in den Vertrag auf, hat aber ansonsten das zu tun und zu beurkunden, was die Parteien wollen.

So was habe ich z.B. bei meinem Studium der Immobilieökonomie gelernt und so wird es auch in der Praxis gemacht. Wer natürlich keinen wissenden Makler benötigt, lässt den Notar gewähren ob ihm das nun gefällt oder nicht. [wink]
Aber zur Ehre der Notare muss ich sagen, dass ich keinen einzigen Notar(in) kenne, die da Unsinn verzapfen. Sie sind bemüht, die Verträge ausgewogen zu gestalten und keinen zu übervorteilen.

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 09:37

Denk lieber nochmal nach was ich mit diesem Satz
Im Endeffekt spricht der Notar das letzte Wort
aussagen möchte.

Und so wie ich einst einen sogenannten" Kooperationsvertrag" aus guten Gründen nicht unterschrieben habe (nämlich wegen offensichtlicher Sittenwidrigkeit) kannst Du davon ausgehen dass wir unseren Job gemacht haben und beide Seiten zufrieden sind. Und was die Vertragsgestaltung betrifft, lassen wir da doch lieber einen befreundeten Fachanwalt drüber schauen .

Auch das geht ohne Makler [grins]
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 10:23

HPA hat geschrieben:Deinen MAK Abschluss kannst Du Dir in die Haare schmieren. Diese sind zivil nie anerkannt worden. Und das wegen der Ausrichtung völlig zu Recht.

Mal kurz was vom Uniserver:

https://tu-dresden.de/ua/ressourcen/dat ... 00?lang=de

Welche politische Einstellung meinerseits meinst Du?

Wenn Du damit die politische Indoktrination eines Jugendlichen meinst, welche zu DDR Zeiten gang und gäbe war, da geb ich Dir vollumfänglich recht.

Die habe ich tatsächlich abgelegt.

[grin]


Noch ein Nachtrag:

Wen ich mir dass unten Stehende durchlese ,frage ich mich ,wie Du nach der Wende postgradual studieren konntest. Meines Wissens zufolge warst Du an der OHS im 3jährigen Studienprofil Kommandeure FJ/motSchützen/Aufklärer

Naja, vllt hat man in Köpenick auch nur nicht so genau hingesehen und sämtliche Augen zugedrückt.

Bild
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 22. Juni 2018, 11:07

AkkuGK1 hat geschrieben:Aber Volker, du hast doch die Freiheit auf einen Makler zu verzichten, oder eben weil man nicht in der Lage ist, selber zu verkaufen oder kaufen, die Leistung in Anspruch zu nehmen und dafür dann Geld hin zu blättern.

In der DDR war die Freiheit nun doch arg beschnitten. Heute muss man eben mehr sich drehen. Die Qual der Wahl sozusagen :)



Sicher doch, und die Freiheit nahm ich mir nach der Wende bei Verkäufen gleich zweimal!
Wir haben beide ohne Makler abgewickelt.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 22. Juni 2018, 15:08

Na, lieber HPA, an der OHS war es ein Studium, welches mit der Berufsbezeichnung "Hochschulingenieurökonom" abschloss. Ein Name den sich nur einer ausdenken kann, dem alles andere egal ist.
Ingenieur und Ökonom sind beide völlig irreführend. Von Beiden hatte ich nach Abschluss dieses Studiums wirklich kaum eine Ahnung. Das ist unbestreitbar.

Mein zweites Studium war dann an der MAK und der Titel danach lautete "Diplom Militärwissenschaftler". Genau so ein Blödsinnsname aus heutiger Sicht.

Und nun kannst Du Dich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln. Das Studium an der OHS und MAK ist gemacht worden und wird als solches auch als Studium inkl. der Berufsbezeichnung anerkannt. Jedoch gibt es keine Vergleichbarkeit mit irgendeinem Studiengang in dieser bunten Republik. Deshalb sind die beiden Studienabschlüsse heute keiner Erwähnung wert außer, dass man studierte und bewiesen hat, dass man wissenschaftlich gearbeitet hat und nur das, wird halt anerkannt.

Und genau aus diesen Gründen z.B. konnte ich eben ein Drittes mal studieren. [grins]

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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Hamiota » 22. Juni 2018, 15:35

HPA hat geschrieben:Deinen MAK Abschluss kannst Du Dir in die Haare schmieren.

[grin]



Beethoven, es ist doch offensichtlich dass man dich nur provozieren will, da solltest du darüber stehen, vor allem wenn man bedenkt von wem das Gekläffe kommt!

Freiheit definiert wohl jeder Mensch für sich anders. Sonst könnte man auch einfach die Wiki Definition kopieren und hier einstellen! Es ist schon amüsant zu sehen wie manch einer sich abstrampelt und windet um Beethoven in der Diskussion auch nur halbwegs das Wasser reichen zu können! Nun, in der "Freiheit" sollte dies selbstverständlich auch Kleingeistern erlaubt sein, porträtieren sie doch sehr ausdrucksvoll ihr eigenes Unvermögen welches auch noch auf unterirdischem Niveau (siehe oben) für jeder man sichtbar dargebracht wird!
[flash] !

der Peter [hallo]
Hamiota
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 15:58

Das Studium an der OHS und MAK ist gemacht worden und wird als solches auch als Studium inkl. der Berufsbezeichnung anerkannt. Jedoch gibt es keine Vergleichbarkeit mit irgendeinem Studiengang in dieser bunten Republik.


Eine Anerkennung eines Abschlusses setzt immer eine Gleichwertigkeit voraus.
Und das trifft in den von Dir belegten Studiengängen nun mal nicht zu. Lies Dir lieber nochmal das KMK Pamphlet genau durch.
Da steht es schwarz auf weiss was nicht anerkennungsfähig ist.

Denn um den Abschluss anerkennen zu lassen und eine entsprechenden Titel führen zu können müsste man sich nachdiplomieren lassen.

Unbenommen davon bleibt, dass Du selbstverständlich im persönlichem Schriftverkehr Deinen "Dipl-Militärwissenschaftler" führen darfst. Nur ist es nun mal kein anerkannter FH Abschluss und basiert auf der gleichen Rechtsgrundlage , nach denen die Stasi"doktoren" ihre Titel weiterführen dürfen.

Nur ist man da gekniffen, wenn man in einer falschen Sektion gesessen hat. Und da frage ich mich, welches Diplom Du da 91 vorgelegt haben willst. Das der OHS kanns nicht gewesen sein, weil es das zu Deiner Zeit noch gar nicht gab!

Beispiel:
Zuletzt geändert von HPA am 22. Juni 2018, 16:22, insgesamt 4-mal geändert.
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 16:00

hamioat hat geschrieben: Beethoven, es ist doch offensichtlich dass man dich nur provozieren will, da solltest du darüber stehen, vor allem wenn man bedenkt von wem das Gekläffe kommt!


Wau, wau! Hattu brav gemacht. Gibt bestimmt ein Bienchen ins Muttiheft! [laugh]

Dein persönliches Unvermögen demonstrierst Du doch selber jedesmal, wenn Du aus Deiner Trollhöhle hervorkriechst.

[grins]
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. Juni 2018, 16:37

Hamiota hat geschrieben:Freiheit definiert wohl jeder Mensch für sich anders.
der Peter [hallo]


Das mag sein. Aber der Mensch definiert nur das, was er als Freiheit empfindet.
Damit der Mensch das überhaupt definieren kann, verlangt es allerdings eine grundsätzliche freiheitliche Basis für Entscheidungen zur persönlichen Freiheit. Die gab es z.B. in der DDR nicht.
Aber was anderes, wie definierst du sie?
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Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon HPA » 22. Juni 2018, 17:07

Ich antworte mal für ihn: sich zum Besipiel die Freiheit zu nehmen hier unter falscher Flagge zu segeln.

ich nehme mir mal die Freiheit es ihm gleich zu tun und dies zu mutmaßen

[grins]
HPA
 

Re: Was ist Freiheit?

Neuer Beitragvon Beethoven » 23. Juni 2018, 08:11

HPA hat geschrieben:
. Und da frage ich mich, welches Diplom Du da 91 vorgelegt haben willst. Das der OHS kanns nicht gewesen sein, weil es das zu Deiner Zeit noch gar nicht gab!

Beispiel:



Dieses hier [hallo] [grins]
Und man hat es ohne Probleme anerkannt. Da kannst Du Dich in der Hose nass machen wie Du willst, mein kleingläubiger Gesprächspartner [flash]
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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