Beethoven hat geschrieben:Dr. 213 hat geschrieben:
Wenn der angeführte Stasi- Koch "nur" in der Küche stand, dann hat er damit auch die Bäuche der Unterdrücker gefüllt.
Er ist genauso dabei gewesen wie der Hausmeister, der die fiese Beleuchtung in den Stasi - Privatknästen am laufen gehalten hat.
Oder die Putzfrau, welche die Blutrinne nach einem "unerwarteten Nahschuss in den Kopf" anschließend aufgewischt hat.
Oder auch die Stasi- Schreibkraft, die ohne zu Ekel dabei zu empfinden, das Vernehmungsprotokoll abgetippt hat, mit dem Wissen,
dass das arme Opfer wegen so Nichtigkeiten wie "unkonventionelles Reisen im Kofferraum" hinter volkseigene Gitter kommen würde.
Und so Stasiköche haben bestimmt auch aus dem privaten Wohnumfeld berichtet, etwa wenn die Familie aus dem 2. Stock
mal wieder Westbesuch hatte. Denn Tschekisten waren immer im Dienst.
Das wurde von diesem ganz speziellen Arbeitgeber so erwartet und diese Loyalität wurde auch überprüft.
Herzlichst
Dr. 213
Mal davon abgesehen, dass es keinen "Privatknast" gab, ist das doch ausgemachter Unsinn, was Du da schreibst.
Wenn Du das hoch oder von mir aus auch runter transformierst, so ist jede Putzfrau beim CIA oder von mir aus beim BND, denn auch da werden Verstöße gegen geltendes Recht fabriziert, daran auch verantwortlich.
Der Koch beim MfS, dem Geheimdienst eines souveränen Staates, war es doch völlig Bockwurst, ob er nun die Suppe einen Arzt im Krankenhaus oder dem Hptm. des MfS auf den Teller schaufelt.
Und dass Du an einer Paranoia leidest, hast Du wohl soeben bewiesen. Der Koch als Zuträger. Ja, das mag es durchaus gegeben haben aber wie kannst Du solche Gedanken verallgemeinern?
Die Putzfrau und die Blutrinne. Wenn es nicht ein so ernstes Thema wäre würde ich
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
. Wenn ein zum Tode Verurteilter (möge ihm die Erde leicht sein) hingerichtet wurde, dann hatte besagte Dame wohl eher wenig zu tun, wenn überhaupt. Na ja, Du wirst mir schon die Lifitten lesen ob dieser Aussage.
Freundlichst
Mal davon abgesehen, dass es keinen "Privatknast" gab, ist das doch ausgemachter Unsinn, was Du da schreibst.
Wenn Du das hoch oder von mir aus auch runter transformierst, so ist jede Putzfrau beim CIA oder von mir aus beim BND, denn auch da werden Verstöße gegen geltendes Recht fabriziert, daran auch verantwortlich.
Der Koch beim MfS, dem Geheimdienst eines souveränen Staates, war es doch völlig Bockwurst, ob er nun die Suppe einen Arzt im Krankenhaus oder dem Hptm. des MfS auf den Teller schaufelt.
Und dass Du an einer Paranoia leidest, hast Du wohl soeben bewiesen. Der Koch als Zuträger. Ja, das mag es durchaus gegeben haben aber wie kannst Du solche Gedanken verallgemeinern?
Die Putzfrau und die Blutrinne. Wenn es nicht ein so ernstes Thema wäre würde ich
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
. Wenn ein zum Tode Verurteilter (möge ihm die Erde leicht sein) hingerichtet wurde, dann hatte besagte Dame wohl eher wenig zu tun, wenn überhaupt.
Na ja, Du wirst mir schon die Lifitten lesen ob dieser Aussage.
Freundlichst[/quote]
Natürlich gab es in der DDR kein Gebäude wo druff stand "Privatgefängnis des Genossen Minister".
Ich bezeichne es aber trotzdem so. Die Stasi hat unbestritten eigene U- Haftanstalten betrieben, abgeschottet und fernab
jeder Möglichkeit einer wirksamen Verteidigung durch Anwälte, und zwar solchen, die diesem Namen auch gerecht wurden.
Sie konnten sich beliebig oft beim Staatsanwalt Verlängerung abholen, in echt reichte bestimmt ein kurzer Anruf, man kannte sich ja.
Und wenn ich mir die Berichte von ehemaligen Kunden ansehe, dann hatten die Stasis sogar ein schlechtes Gewissen dabei.
Immer wieder höre ich von "Anklageschrift und Urteil nur mal kurz zum Unterschreiben gesehen, niemals in Schriftform ausgehändigt"
Drohungen, man hätte über die Haftumstände Stillschweigen zu bewahren und so weiter. Und das soll kein Privatknast gewesen sein?
"dem Geheimdienst eines
souveränen Staates"
dazu fehlt eigentlich nur noch die Phrase, die so typisch für die DDR war "international geachtet und anerkannt"
Das ist echt der Brüller. Man Beethoven, das hat man euch doch nur glauben lassen, damit es für die Insassen der "DDR" ein wenig
erträglicher ist, der Zugang zu Westberlin praktikabel abgewickelt werden konnte usw. Die "DDR" gierte nach Helsinki wie im
Göpelantrieb der Esel nach der Möhre. Man hat der "DDR" den Gefallen getan, so wie man auch einem Geiselnehmer (passt wunderbar
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
) seine Lieblingspizza in die Bank liefert, damit es den festgehaltenen Geiseln unter dem Strich etwas erträglicher wird.
Der Stasi- Koch der wirlich nur seine Suppe gerührt hat ist kein Problem.
Nur wer ziemlich ungefragt und im Anfall tschekistischer Gefühle Spitzeldienste übernommen hat, der muß sich das vorwerfen lassen.
Warum sollte ich an einer Paranoia leiden, das ist absurd.
Ich habe mich damals mit der Diktatur angelegt, und bin ziemlich gut dabei heraus gekommen.
Mein Konto mit dieser SED- Diktatur ist glattgestellt, ich könnte also recht entspannt zurückblicken.
Und wenn es da nicht imer wieder die frechen Versuche der Diktatur- Verklärer gäbe, so würde ich es wohl auch tun.
Dir die Leviten zu lesen wäre wohl vermessen.
Ich schreibe hier nur aus Spass, und so erst isset nun ooch wieder nich.
Wenn ich mal eine clevere Teilungserklärung aufsetzen müßte, ich glaub da würde ich auf deinen Rat hören.
Herzlichst
Dr. 213