.Gut, über den Frühling kann man diskutieren - aber im Sommer werden die Gleise weich, im Herbst gibts Sturm, und im Winter herrscht bei 10 cm Neuschnee Chaos.
Die Herbst-Episode habe ich nun gestern und vorgestern sozusagen live erlebt - am Donnerstag nach 4 Stunden warten im Zug den Rückzug angetreten und im Büro übernachtet,
am Freitag war es etwas besser, immerhin habe ich die 50 km Fahrstrecke in schlappen 5 Stunden bewältigt, und dabei auch noch was von Niedersachsen gesehen. Im Nachhinein
ärgere ich mich nur, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte, hätte einige schöne Bilder von unerforschten Gegenden machen können.
Bin mal gespannt, ob der Montag auch eine Art Entdeckertag wird - in dem Fall bleibe ich vermutlich lieber zu Hause. Übrigens ist das in den 30 Jahren, die ich diese Tour mache, dass
erste Mal, dass mir sowas passiert. Vor 28 Jahren, als ich noch Spätdienst machte, hat mich mal ein Eisregen erwischt. Damals war ich noch mit dem Auto unterwegs, und als ich eine
Stunde vor Feierabend die Scheiben eisfrei machen wollte, sah ich, dass ich das knicken kann - 1 cm Eis auf den Scheiben. Trotzdem habe ich damals - mit der Bahn - die Strecke in gerade
5 Stunden bewältigt, statt wie üblich in 45 Minuten.
Es scheint, es wird Zeit, in Rente zu gehen, ich bin der Witterung nicht mehr gewachsen
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