Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Zicke » 20. August 2017, 15:51

Neun Büros auf 197 Quadratmetern:
Altbundespräsident Joachim Gauck kann auf eine opulentere Ausstattung als seine Vorgänger zurückgreifen - mit hohen Kosten für den Steuerzahler.


Joachim Gauck kann als Bundespräsident a. D. auf eine großzügigere Amtsausstattung zurückgreifen als die meisten seiner Vorgänger.

Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, fallen für Gaucks Büro in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestags allein Personalkosten in Höhe von 385.000 Euro an. Nach Informationen des Magazins arbeiten für Gauck fünf zum Teil hoch bezahlte Beamte und Mitarbeiter.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ostet.html

Das alles ist an Schamlosigkeit nicht zu überbieten.
Zicke
 

Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. August 2017, 16:34

Zicke hat geschrieben:Das alles ist an Schamlosigkeit nicht zu überbieten.


Na sowas aber auch. Mal wieder etwas Hetze, weil es Gauck, ein Ossi ist? Warum können die Bürger der NBL eigentlich ihre Politiker nicht leiden, zumindest weniger als einen Herrn Wulff?
Weiß der weniger....?

Denn wer etwas besser informiert ist, erkennt, dass Wulff und Co kaum billiger sind. Beispiel gefällig?

Nach Informationen des Magazins arbeiten für Gauck fünf zum Teil hoch bezahlte Beamte und Mitarbeiter.

Wulff: Insgesamt 87 Beamte und 80 sonstige Arbeitnehmer arbeiten für Wulff .

....fallen für Gaucks Büro in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestags allein Personalkosten in Höhe von 385.000 Euro an...

Wulff: 78 000 Euro jährlich stehen zur Bezahlung von Hauspersonal zur Verfügung....830 000 Euro stehen Wulff "für außergewöhnliche Leistungen aus dienstlicher Veranlassung" zu....
Für Personal und Verwaltung sind insgesamt Ausgaben in Höhe von knapp 18 Millionen Euro jährlich veranschlagt...

Vielleicht sollte man das mal gegenüberstellen....dachte ich.

AZ
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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Kumpel » 20. August 2017, 16:59

augenzeuge hat geschrieben:Denn wer etwas besser informiert ist, erkennt, dass Wulff und Co kaum billiger sind. Beispiel gefällig?
AZ


Das macht es aber auch nicht besser. Ich finde alle diese Herrschaften sollten sich doch etwas bescheidener gerieren und sich etwas zurück nehmen.
Diese Regelungen gehören längst auf den Prüfstand.
Kumpel
 

Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Dr. 213 » 20. August 2017, 21:32

Dieses Amt hat dem Ansehen von Herrn Gauck geschadet.
Meine Erwartungen haben sich nicht erfüllt.
Die Funktion hat sich sowieso längst überlebt, schon die Wahl dazu ist eine Inszenierung.
So ein Kasperltheater möchte ich nicht mit meinen Steuergeldern bezahlt wissen.

Schmerzlichst
Dr. 213
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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Hamiota » 21. August 2017, 05:23

augenzeuge hat geschrieben:
Na sowas aber auch. Mal wieder etwas Hetze, weil es Gauck, ein Ossi ist? Warum können die Bürger der NBL eigentlich ihre Politiker nicht leiden, zumindest weniger als einen Herrn Wulff?
Weiß der weniger....?

AZ


Vielleicht liegt es daran das Wulf nicht allen Ossis eine psychische Deformation attestierte!
Mir bleibt in Erinnerung wie Gauck im 45°-Winkel und vor Unterwürfigkeit triefend neben Obama her hetzt, als der Berlin beehrte. Ohne jeden Hauch von Restwürde oder minimaler Selbstachtung, die dem Amt und dem Hausherrn eigentlich gebührt.

der Peter [hallo]
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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Beethoven » 21. August 2017, 06:48

Solange es den Bundespräsidenten gibt, soll dieser, meiner Meinung nach, auch repräsentieren können. Ob es dazu 50 oder mehr Angestellte und Beamte bedarf kann ich nicht einschätzen.

Jedoch dass diese Herren nach Ihrer Amtsaufgabe auch noch wie die Fürsten auf Staatskosten leben, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Gestern war ja die Mutti zu diesem "Tischgespräch" zu sehen. Da war eine Rentnerin die zwei Kinder groß gezogen hat und nun mit 900 € ihr Leben bestreiten muss oder die allein erziehende Mutter mit drei Kindern, der nach Anzug aller ständigen Festausgaben, 400 € im Monat zum Leben mit ihren Kindern verbleibt.
Mutti kam zwar als menschlich gut rüber aber was hilft das diesen Menschen die in diesem reichen Land in Armut leben müssen.
Und dann hört man davon, dass Expräsidenten in Saus und Braus leben. Wer soll das verstehen?
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. August 2017, 07:24

Hamiota hat geschrieben:Vielleicht liegt es daran das Wulf nicht allen Ossis eine psychische Deformation attestierte!
der Peter [hallo]


Ich sagte ja, er weiß eben zu wenig. [grins]

Die Wahrheit ist manchmal nicht einfach auszuhalten. Allerdings ist es oft in der Perspektive begründet, aus der man sie betrachtet.

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. August 2017, 07:27

Beethoven hat geschrieben:Gestern war ja die Mutti zu diesem "Tischgespräch" zu sehen. Da war eine Rentnerin die zwei Kinder groß gezogen hat und nun mit 900 € ihr Leben bestreiten muss


Ja, ich weiß. Aber in welchem Land gibt es diese Fälle nicht? Allerdings ist dem Problem Merkel besser entgegnet, als es mancher gehofft hatte.

Über den Sinn des BuPrä kann man wirklich unterschiedlicher Meinung sein. Aber ursprünglich ging es darum ja gar nicht.

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Spartacus » 21. August 2017, 17:35

Ja, ich weiß. Aber in welchem Land gibt es diese Fälle nicht?


In einem Land namens BRD vor 1990 gab es diese Fälle nicht. [hallo]

Thema Kosten BP. Wenn man es so bekommt, na dann nimmt man es doch gerne mit. [hallo]

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. August 2017, 18:27

Spartacus hat geschrieben:
Ja, ich weiß. Aber in welchem Land gibt es diese Fälle nicht?


In einem Land namens BRD vor 1990 gab es diese Fälle nicht. [hallo]

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Doch, gab es auch. Was glaubst du, von welchen Beträgen Studenten zu der Zeit gelebt haben?

Man kann es nur schwer umrechnen. 1800 DM war 1985 nicht wenig. Für Studenten.

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Spartacus » 22. August 2017, 17:04

Es ging um Altersarmut und die Armut von allein erziehenden Müttern AZ, nicht um Studenten.

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon pentium » 22. August 2017, 17:32

Spartacus hat geschrieben:Es ging um Altersarmut und die Armut von allein erziehenden Müttern AZ, nicht um Studenten.

LG

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Eigentlich geht es ja um den ABP Gauck und was es den Steuerzahler kostet...

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. August 2017, 17:45

Spartacus hat geschrieben:Es ging um Altersarmut und die Armut von allein erziehenden Müttern AZ, nicht um Studenten.

LG

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Nee, Pentium. Das sollten wir ruhig diskutieren. Wo ist denn da der Unterschied, Sparta? Menschen mussten von einer bestimmten Summe ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Wir reden von 1800 DM. Was sollen denn damals allein erziehende Mütter besser gehabt haben, Sparta? Etwa mehr Geld? Das sie schwerer einen Kitaplatz bekamen?

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon pentium » 22. August 2017, 17:55

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Es ging um Altersarmut und die Armut von allein erziehenden Müttern AZ, nicht um Studenten.

LG

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Nee, Pentium. Das sollten wir ruhig diskutieren. Wo ist denn da der Unterschied, Sparta? Menschen mussten von einer bestimmten Summe ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Wir reden von 1800 DM. Was sollen denn damals allein erziehende Mütter besser gehabt haben, Sparta? Etwa mehr Geld? Das sie schwerer einen Kitaplatz bekamen?

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Mir ging es ja nur um das Prinzip! So und dann kann uns der @Sparta ja mal mitteilen, was eine Landfrau (verwitwet) damals in der BRD so an Rente bekommen hat...

...
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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Spartacus » 22. August 2017, 18:04

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Es ging um Altersarmut und die Armut von allein erziehenden Müttern AZ, nicht um Studenten.

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Nee, Pentium. Das sollten wir ruhig diskutieren. Wo ist denn da der Unterschied, Sparta? Menschen mussten von einer bestimmten Summe ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Wir reden von 1800 DM. Was sollen denn damals allein erziehende Mütter besser gehabt haben, Sparta? Etwa mehr Geld? Das sie schwerer einen Kitaplatz bekamen?

AZ


Die allein erziehenden Mütter bekamen kein Hartz IV, sondern - bedingungslos - Arbeitslosengeld oder Hilfe, also ohne Schikanen vom Amt. Und wenn sie arbeiteten, gab es früher mal
so etwas wie Großeltern, die sich gerne um die Kleinen kümmerten. Ein Kitaplatz war da nicht unbedingt von Nöten. Finanziell besser gestellt waren sie auf alle Fälle, mussten auch nicht
ständig irgendwo etwas "zuzahlen", das gab es damals in der Regel nicht.

Zur Erinnerung, die Höhe für die Arbeitslosenhilfe betrug damals 57 % des pauschalierten letzten Nettolohnes, wenn es sein musste, bis zum Eintritt in die Rente und ohne Schikanen
von irgendeinem Amt. Außerdem durfte man nebenbei noch was verdienen, aber ich weiß nicht mehr genau wie viel.

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. August 2017, 18:55

Ja, stimmt ja. Aber ich hätte gern gewusst, welche Summe hier im Vergleich vorhanden war. Große Sprünge waren oft auch nicht drin.

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Re: Was Altbundespräsident Gauck den Steuerzahler kostet

Neuer Beitragvon Spartacus » 23. August 2017, 17:45

augenzeuge hat geschrieben:Ja, stimmt ja. Aber ich hätte gern gewusst, welche Summe hier im Vergleich vorhanden war. Große Sprünge waren oft auch nicht drin.

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Pauschale Summen kann ich da auch nicht anbieten, ich schreibe ja auch nur aus dem Gedächtnis heraus, aber Armut wir wir sie heute kennen gab es einfach nicht
bzw. war sie zumindest nicht sichtbar. Ich weiß aber, dass eine "Umsiedlerin" mit Kind, die ich kennen lernte, 1984 etwas über 1.200 DM pro Monat als Arbeitslosengeld
bekam. Wurde pauschal berechnet, sie war Lehrerin in der DDR und war steuerfrei. Außerdem wurde sie von der Kommune unterstützt und bekam Wohngeld, Kleidergeld
und was es da nicht noch alles gab. Sie bekam auch gleich eine hübsche 2 Zimmer Wohnung, kam mit ihrem Geld bestens klar und hatte keinerlei Probleme, vor allem
nicht mit dem Arbeitsamt, dass nicht etwa versuchte sie zu drangsalieren, sondern sich nach Kräften bemühte, ihr zu helfen.

Vergleiche das mal mit einer Mutter mit Kind von heute, die Hartz IV erhält. Für die sind das paradiesische Zustände und Zeiten, als der Artikel 1 des Grundgesetzes
in unserem Land noch was war, woran man sich hielt.

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