



pentium hat geschrieben:So wie ich das jetzt in den Nachrichten verstanden habe, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die eindeutigen Fehler im Vorfeld passiert sind: bei der Planung und der Genehmigung der Veranstaltung, sowie bei der unterbliebenen Überwachung sicherheitsrelevanter Auflagen am Veranstaltungstag.
Die Durchführung ist für die Staatsanwaltschaft irrelevant, also ob es Pannen bei der Polizei o.ä. gab, die Fehler liegen für sie eindeutig im Vorfeld der Veranstaltung.
Ihr, also der Staatanwaltschaft, geht es rein um die strafrechtliche Konsequenz dieser Fakten - und eben auch um die juristische Verantwortung (und nicht die moralische, somit sind Sauerland und Schaller immer noch außen vor).
Sind die Angeklagten die Bauernopfer?
mfg
pentium
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"Ohrfeige für die Richter am Landgericht Duisburg"
Die Staatsanwaltschaft und Opferanwälte begrüßten die Eröffnung des Hauptverfahrens. Sie werde "alles daran setzen, dass die zahlreichen drängenden Fragen zur Verantwortlichkeit für das Unglück umfassend geklärt werden", teilte die Staatsanwaltschaft Duisburg mit.
Opferanwalt Julius Reiter bezeichnete den OLG-Beschluss als "Ohrfeige für die Richter am Landgericht Duisburg, die das Verfahren einstellen wollten". Die Eröffnung des Strafverfahrens sei "eine Erleichterung für die Opfer, die schon so lange auf die Aufklärung warten".
Reiters Kanzleipartner, der frühere FDP-Bundesinnenminister Gerhart Baum, forderte über das Strafverfahren hinaus einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Dieser müsse das "Organisationsverschulden der zuständigen Behörden" aufklären.
pentium hat geschrieben:
Die Angeklagtenanwälte spielen wohl tatsächlich auf Verjährung. Den Opfern läuft die zeit davon - ganz ganz übel.
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