25 Jahre Deutsche Einheit

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Rei » 27. November 2015, 22:45

Rei hat geschrieben:Mal was anderes.
Wer weiß es noch?
http://www.spiegel.de/quiztool/quiztool ... l?a=4&aa=2 [super]
Rei

Habe aber leider nur 14 Richtige.
Das mit Magdeburg,wusste ich nicht.
Schön das es Euch Spaß gemacht hat.
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon tom-jericho » 28. November 2015, 04:11

Warum mir die Frage zum Spiel des 1. FC Magdeburg gegen den AC Mailand 1974 fest eingebrannt ist:

Gleich am nächsten Tag des Finalspieles wertete mein geliebter 1. Sportlehrer das Finalspiel mit uns Jungen in der Sportstunde aus.

Nach der Wende begann er dann vollendeten Suizid.
Er wurde denunziert und terrorisiert, dabei lag eine Verwechselung vor.
Er hatte einen Doppelgänger gleichen Namens.
Habt bitte Verständnis dafür, dasz ich hier auf die Nennung von PKZ verzichte.

Auch das gehört zur Deutschen Geschichte.

tom
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Spartacus » 30. November 2015, 19:16

augenzeuge hat geschrieben:
marder hat geschrieben:13 von 15.
Für einen Wessi nicht schlecht.


Das ist das Forum...... [grin]
AZ


So ist es Az,

ein Wessi auch gesetzten Alters "draußen" würde hier jämmerlich versagen.

Von den jungen Leuten von heute wollen wir lieber gar nicht erst anfangen, dass ist ja schon richtig
peinlich, was die so abliefern, oder wohl schon eher auf amerikanischem Niveau.

LG

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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Volker Zottmann » 30. November 2015, 19:32

tom-jericho hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Denk immer dran Steffen52-1 auch du bist in diesem Fall mit dran am sterben ...... [shocked]


Steffen wird so wie ich hoffen, dass es wenigstens verschiedene Himmel gibt. Man will sich ja nicht auf Ewig.... [flash]



Du kennst den Film "Der geteilte Himmel" ?

Ach ich habe ein großes Herz.

Für dich und alle anderen hier das LIed zur Weihnachtszeit "Große Herzen".

-----> https://www.youtube.com/watch?v=Wv9yB0u53RM


Ich habe auch das Buch gelesen und nicht entsorgt. Hinter meiner Bemerkung solltest du doch freundlicher Weise den Smilie beachten. War doch nicht ernsthaft gedacht... (Altersmilde)

Gruß Volker
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Interessierter » 8. Dezember 2015, 08:50

Der Stachel im Fleisch der SED- Linken

Als im Jahr 1990 ein kleiner Förderverein begann, eine einzigartige Spezialsammlung in der DDR verbotener Literatur in eine Gedenkbibliothek zu überführen, konnte niemand ahnen, wie gut sich dieses Unternehmen trotz aller Anfeindungen, nicht nur von Seiten der umbenannten SED, entwickeln würde.

Mitten in Berlin, im Nikolaiviertel, in dem bis zu seinem Ableben Stasi- Spionagechef Markus Wolf wohnte und das noch heute überwiegend von alten SED- Funktionären bevölkert wird, befindet sich die Gedenkbibliothek für die Opfer des Stalinismus. Das Haus, das die Bibliothek beherbergt, könnte nicht passender sein. Hier wohnte Gotthold Ephraim Lessing in seiner Berliner Zeit. Die Gedenkbibliothek steht in seiner aufklärerischen Tradition.

Am letzten Wochenende fand im Roten Rathaus eine bemerkenswerte Veranstaltung statt. Obwohl es der Hauptstadtpresse keine Erwähnung wert gewesen war, hatten sich im überfüllten Louise- Schröder- Saal zahlreiche Gratulanten eingefunden, um den 25. Jahrestag der Gedenkbibliothek zu feiern.

Als im Jahr 1990 ein kleiner Förderverein begann, eine einzigartige Spezialsammlung in der DDR verbotener Literatur in eine Gedenkbibliothek zu überführen, konnte niemand ahnen, wie gut sich dieses Unternehmen trotz aller Anfeindungen, nicht nur von Seiten der umbenannten SED, entwickeln würde. Das ist vor allem der charismatischen, unermüdlichen und unerschrockenen Gründerin Ursula Popiolek zu verdanken, die sich weder durch Rufmordkampagnen, Brandanschläge auf ihr Haus, noch von gerichtlichen Klagen abschrecken ließ.

Von den bescheidenen Anfängen am Hauvogteiplatz, wo in einem Raum etwa 2000 Bände untergebracht waren, bis zu den heutigen, zehnmal größeren Räumlichkeiten im Nikolaiviertel mit über 12 000 Bänden, war es ein steiniger, aber erfolgreicher Weg.

Weiter geht es hier:
http://www.freiewelt.net/blog/der-stach ... -10064671/
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Interessierter » 3. November 2016, 14:03

Auf die SED-Seilschaften ist noch immer Verlass

Zum 25. Mauerfall-Jubiläum gab es viel Geschichtskitsch und Scheinidylle. Warum fragt niemand mehr nach den Karrieren der Stasi-Kader nach der Wende und den verschwundenen SED-Milliarden?

Wo hat die Linkspartei die SED-Milliarden versteckt?

Die Frageliste ließe sich schier endlos fortführen: Was ist mit dem nach Liechtenstein und in die Schweiz transferierten SED-Geld, von dem die ermittelnde bundesdeutsche Kommission nur einen Bruchteil sicherstellen konnte, der jedoch immerhin 1,6 Milliarden Euro betrug?

War das plötzliche Dahinscheiden des auskunftswilligen ehemaligen PDS-Finanzverantwortlichen Wolfgang Langnitschke im Februar 1998 wirklich ein zufälliger Unfalltod auf einem Zebrastreifen im beschaulichen Lugano?

Weshalb aber tauchen all diese Parteimafia-Fakten in den Medien nur ab und zu auf, voneinander isoliert und damit schnell vergessen? Weshalb hat sich bislang kein Dokumentarfilmer daran gemacht, diesen Gesellschaftskrimi ins Fernsehen zu bringen?

Ex-SED-Juristin führt den MDR

Vielleicht könnte man ja mal die MDR-Intendantin Karola Wille danach fragen, die als SED-Juristin noch im Sommer 1989 den bundesdeutschen Rechtsstaat als bourgeoises Possenspiel denunziert hatte, ehe auch für sie der große Karriereschub begann.

Wären dies nun alte Kamellen, rachsüchtige Fußnoten von vorgestern? Wohl kaum, denn sie sind ja bis heute mitten unter uns und prägen die Gesellschaft: Forsche Ex-SEDler als Lehrer im vermeintlich hippen Berliner Stadtteil Friedrichshain, die noch immer mit Verweis aufs „Klassenkollektiv“ den Individualismus „ihrer“ Kinder klein zu halten trachten. Alte Stasi-Leute in piekneuen Chefbüros ostdeutscher Arbeitsämter.

Bullige ehemalige LPG-Chefs als hektarschwere Landjunker in Mecklenburg-Vorpommern – im nach wie vor kleinteilig denkenden Westen macht man sich kaum eine Vorstellung davon. Erst als sich kürzlich die mit Russland verbandelten Wirtschaftsvertreter im ehemaligen MfS-Hotel „Neptun“ in Rostock-Warnemünde trafen, um Gerhard Schröder zu feiern und sich Strategien gegen die gegenwärtigen Sanktionen auszudenken, fiel es so manchem Beobachter auf: Sie sind ja wieder da.

Stasi-Student jetzt Burda-Manager

Dabei waren sie nie weg gewesen. Überdies spielen die Wichtigsten von ihnen längst in einer ganz anderen Liga. Der ehemalige Stasi-Offizier Matthias Warnig ist mittlerweile Geschäftsführer des Gas-Pipeline-Konsortiums Nord Stream. Noch im Oktober 1989 hatte er für seine Dienste von Erich Mielke eine Goldmedaille erhalten, im Herbst 2012 folgte dann der „Orden der Ehre“ – aus den Händen Wladimir Putins.

Während Andreas Setzepfandt, Vizegeneraldirektor von Burda Russland und gleichzeitig Vizechef der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, einst sein Handwerk an der Stasi-Hochschule in Potsdam gelernt hatte, bevor er vom MfS mit „Bekämpfung der politisch-ideologischen Diversion“ betraut wurde.

Nun denn ... Werfe also keiner all diesen cleveren Nachtigallen vor, sie würden nicht vernehmlich trapsen. Es ist lediglich die westliche Harmlosigkeit, die sie nicht zu hören vermag.


Den vollständigen Beitrag kann man hier lesen:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... rlass.html

Gut, dass uns das wieder einmal aufgezeigt wird... [denken]
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon karnak » 3. November 2016, 15:33

Interessierter hat geschrieben:Gut, dass uns das wieder einmal aufgezeigt wird... [denken]

[flash] Natürlich, super ist das, irgendwelchen alten Kram wieder mal hochwürgen, in Teilen unverkennbar von etwas wie einem Verlierer geschrieben der dem Anderen seinen Erfolg und sein Fortkommen nicht gönnt. Da muss eine trübe Brühe über den Leuten ausgeschüttet werden, ein Gemisch aus längst widerlegten Behauptungen, Halbwahrheiten, völlig kruden Zusammenhängen bei denen Umstände und Personen überhaupt nichts miteinander zu tun haben, dass zumindest in keiner Weise nachweisbar ist, trotzdem einfach behauptet wird.Dümmliche Polemik der Sonderklasse die nicht das geringste mit seriöser Recherche zu tun hat.Beim Boulevard und bei einer gewissen Klientel wird solcher Mist sicher Eindruck schinden, ein denkender Mensch kann bei solchen Müll nur lächeln oder müsste sich in seinem Intellekt beleidigt fühlen und abwenden.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Nostalgiker » 3. November 2016, 15:45

Dem ist nichts hinzuzufügen, einfach dümmlich.
Da will sich wohl ein glückloser "Schriftsteller" ein wenig ins Gespräch bringen.
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Merkur » 3. November 2016, 16:20

karnak hat geschrieben:bei einer gewissen Klientel wird solcher Mist sicher Eindruck schinden


Na die haben wir ja hier Gott sei Dank nicht. [flash]
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon augenzeuge » 3. November 2016, 18:04

Merkur hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:bei einer gewissen Klientel wird solcher Mist sicher Eindruck schinden


Na die haben wir ja hier Gott sei Dank nicht. [flash]


Immerhin haben wir hier die Klientel, welche immer noch sofort auf diese Beiträge reagiert. Ist doch auch was... [grin]
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Huf » 3. November 2016, 19:39

Warum moniert denn an dieser Stelle unsere Intelligenzbestie Nr. 1 nicht die Inkongruenz zwischen Überschrift und tatsächlichem Datum...? [laugh]

Huf [flash]
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Spartacus » 4. November 2016, 19:05

Huf hat geschrieben:Warum moniert denn an dieser Stelle unsere Intelligenzbestie Nr. 1 nicht die Inkongruenz zwischen Überschrift und tatsächlichem Datum...? [laugh]

Huf [flash]



Inkongruenz bezeichnet eine Nichtübereinstimmung, im Gegensatz zur Kongruenz. [crazy]


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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Interessierter » 5. November 2016, 11:48

Von einem kleinen Land - Gedanken zu 25 Jahren Wiedervereinigung

Als 1989 in dem kleinen Land, das sich Deutsche Demokratische Republik nannte, die Bürgerinnen und Bürger den zivilen Aufstand probten, gerieten für die meisten Menschen in der Bundesrepublik völlig unerwartet vergessene Städte und Landschaften wieder ins Blickfeld, die Leipzig, Dresden, Rostock, Weimar hießen oder sich „Berlin, Hauptstadt der DDR“ nannten. Klingende Namen für die wenigen, die sich noch einen Rest Erinnerung bewahrt hatten. War nicht Weimar die Stadt der Klassiker, in der auch Johann Wolfgang von Goethe gelebt hatte? Und warum nannte man eigentlich die Republik in den Jahren von1918 bis 1933 „Weimarer Republik“? Kaum noch jemand kannte wirklich die Städte, Landschaften und die Menschen, die dort lebten. Sachsen, Thüringen, Brandenburg – war das einmal Deutschland?

Die ewig greise Führung des kleinen Landes wollte einerseits das andere und bessere Deutschland entstehen lassen, mochte andererseits aber nicht dauernd an das ‚alte‘ Deutschland denken, geschweige denn an eine Idee von „Wiedervereinigung“. Dieser Begriff, mit dem man im Westen formal einem Anspruch auf Einheitsdeutschland aufrechterhielt, während sich in der Realität kaum noch jemand dafür interessierte, war für die DDR-Führung eine latente Bedrohung. Anfangs war man das Thema noch mit sozialistischem Optimismus angegangen: Stolz sang man in den ersten Jahren der Republik die „deutsche Nationalhymne“ zur Musik Hans Eislers und einem Text von Johannes R. Becher: „Auferstanden aus Ruinen/ und der Zukunft zugewandt,/ laß uns dir zum Guten dienen,/ Deutschland, einig Vaterland“. Das war ein gesamtdeutsches Zeichen, dem der Westen nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hatte. Dort stimmte man erst nach vielem Hin und Her mit verdruckster Miene „Einigkeit und Recht und Freiheit/ für das deutsche Vaterland“ an, aber zuweilen erklang – wie aus Versehen – auch immer mal „Deutschland, Deutschland über alles“. Das kleine Land war da deutlich mutiger.

Den vollständigen Beitrag kann man hier lesen:
http://literaturkritik.de/public/rezens ... z_id=21121

Eine interessante Schilderung vom Politologen H.-Georg Lützenkirchen.
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Beethoven » 6. November 2016, 09:06

Zum Beitrag über die verschwundenen "SED-Milliarden" kann man, angesichts der "Arbeit" der Treuhand, nur den Kopf schütteln.
Nun weiß ich nicht, ob es diese "SED-Milliarden" so gab (es werden wohl Mark gewesen sein und keine Euro wie im Beitrag zu lesen - kleiner Lapsus der die Sache aber um ein vielfaches erhöht - das ist Propaganda, allerdings nur für den nicht denkenden Menschen) und wer überhaupt dazu in der Lage war, sich eventuell daran zu bereichern.
Die Genossen des MfS ganz sicher nicht. Die hatten damit nämlich nichts zu tun. Aber es schreibt sich halt so schön.
Wenn es diese Milliarden (erscheint mir zu hoch aber ich habe davon auch keine Ahnung) gegeben haben sollte, was ich gar nicht abstreite, dann hätten darauf wohl eher der Finanzminister oder Angehörige des Finanzorganes der SED Zugriff gehabt. Und die, die da Zugriff gehabt haben mögen, waren damals, vor 26 Jahren ganz sicher schon gestandene Damen und Herren und dürften heute kaum noch was vom Leben spüren.

Na ja, mal wieder was von ganz unten aufgewühlt, was nie bewiesen wurde aber alle Dummgläubigen gerne hören.

Übrigens lief gestern eine Sendung, wo Herr Diestel interviewt wurde. Er sagte und das finde ich schon bemerkenswert, (sinngemäß) "das man dem MfS kein einziges Kapitalverbrechen vorwerfen konnte, so haben es unzählige Untersuchungen durch staatliche- und Justizorgane ergeben. Keine Folter, kein Morde, die man ihnen vorwirft. Nichts davon konnte bewiesen werden. Damit ist das MfS der einzige Geheimdienst auf der Welt, der in Punkto Kapitalverbrechen, frei von jedweder Schuld ist. "

Na, mein lieber sich "Interessierter" Nennender, das ist doch mal eine klare Aussage. Das Herr Knabe in meinen Augen ein Lügenmaul ist, muss ich ja wohl nicht erst kund tun. Wer nämlich seine Adlaten anweist, bewußt das Volk anzulügen, wie wir solch einem "Kollegen" in Hohenschönhausen bewiesen haben, der ist den Dreck unter den Fingernägeln nicht wert, ist meine Meinung. Und solchen Herren wird heute breiter Raum geschenkt, um den deutschen Michel zu erklären, wie es so in der DDR gelaufen ist. [grins]

Gruß
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
Sie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

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Quo quisque stultior eo magis insolescit, gelle Herr F.?

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Dein Charakter ist das, was Du wirklich bist, doch Dein Ruf ist nur das, was andere von dir halten.
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Nov65 » 6. November 2016, 09:32

Nun wäre ich bei P-M Diestel sehr vorsichtig. Manchmal scheint er mir im Verborgenen zahlendes oder( Ehren-)Mitglied der SED gewesen zu sein.
Andreas
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Interessierter » 6. November 2016, 10:32

Ist der Osten bei der Wiedervereinigung schlecht weggekommen?

Sehr geehrter Herr Stephan,

Sie haben durchaus recht. Man muss zu den Folgen seiner (Wahl-)Entscheidungen in einer Demokratie stehen. Das gilt auch für die Ostdeutschen. Eine große Mehrheit wollte 1990 die schnelle Vereinigung, denn was die meisten Menschen sich wünschten, nämlich Freiheit, Rechtsstaat und Wohlstand, das gab es ja nebenan, im Westen Deutschlands. Warum also einen Umweg wählen über eine irgendwie verbesserte DDR oder eine längere Verfassungsdebatte? Zudem gab es aufs Tempo drückende Faktoren: der sich beschleunigende Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft, die Ungeduld der DDR-Bürger („Kommt die D-Mark, bleiben wir! Kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr!“) und die außenpolitische Ungewissheit (wie lange Gorbatschow an der Macht bleiben und die Sowjetunion einer Vereinigung zustimmen würde). Deshalb wurde der pragmatische und schnellere Weg über Artikel 23 Grundgesetz gewählt: Beitritt, beschlossen von der frei gewählten Volkskammer.

Es war kein Anschluss, es war keine bloße Wiedervereinigung, sondern auch eine Neuvereinigung zweier ungleicher Partner mit vielen Problemen, die aus dieser Ungleichheit resultierend bis heute noch nicht alle gelöst sind: Produktivität und Bruttoinlandsprodukt sind im Osten um circa 25 Prozent niedriger als im Westen Deutschlands, entsprechend sind auch Löhne und Gehälter niedriger, dafür ist die Arbeitslosigkeit doppelt so hoch. Trotz aller positiven Entwicklungen, die wahrlich unübersehbar sind, bleiben gewaltige Herausforderungen. Zu bewältigen sind im Osten Deutschlands die langfristigen Folgen der höheren Arbeitslosigkeit, drohende Altersarmut, anhaltende Abwanderung (Ostdeutschland hat seit 1990 einen Bevölkerungsverlust von zwölf Prozent zu beklagen und zu verkraften), eine alternde Bevölkerung (mehr noch als im Westen), die wirtschaftlichen, sozialen, regionalen Unterschiede im Osten selbst nehmen zu und verschärfen sich zu bitteren Gegensätzen … Das alles tut weh. Und die Schmerzen sind umso größer, als anderes versprochen und erwartet war. Wer vollmundig und leichtfertig das schnelle Wunder „blühender Landschaften“ verspricht, der ist mitverantwortlich für die Enttäuschung über das verspätete Eintreffen des Wunders. Das gilt natürlich auch für die, die allzu gerne den Versprechungen glauben wollten.

Solche Kritik- und Problembeschreibung heißt allerdings nicht, sich über die Einheit zu beschweren. Die Ostdeutschen sind darin ganz normale Deutsche: Sie genießen das Erreichte und sind unzufrieden mit dem Nichterreichten. Sie sind immer mal wieder missmutig und übellaunig. Na und? Wir können und müssen jetzt und in Zukunft Probleme lösen, nach denen wir uns zu Zeiten der Spaltung gesehnt haben, nämlich wirtschaftliche Angleichung, sozialen Ausgleich und Vereinigung unterschiedlicher Erinnerungen und Prägungen – in einem gemeinsamen Land, das in Frieden mit allen seinen Nachbarn lebt, in Grenzen, zu denen alle unsere Nachbarn ja gesagt haben. Wann hat es das in der deutschen Geschichte schon mal gegeben! Und das können wir doch auch feiern, sogar wir Deutschen! Und am inneren Frieden weiterarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

— Dr. Wolfgang Thierse (SPD), Vizepräsident

des Deutschen Bundestages

Den vollständigen Beitrag kann man hier lesen:
http://www.tagesspiegel.de/meinung/ist- ... 47768.html

Dieser Brief aus dem Jahre 2010 von Wolfgang Thierse, straft alle diejenigen Lügen, die uns heute weismachen wollen, dass die schnelle Wiedervereinigung nicht von der grossen Mehrheit der DDR Bevölkerung gewollt wurde.
Was übrigens auch von Historikern belegt wird.
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon augenzeuge » 6. November 2016, 10:56

Beethoven hat geschrieben:Übrigens lief gestern eine Sendung, wo Herr Diestel interviewt wurde. Er sagte und das finde ich schon bemerkenswert, (sinngemäß) "das man dem MfS kein einziges Kapitalverbrechen vorwerfen konnte, so haben es unzählige Untersuchungen durch staatliche- und Justizorgane ergeben. Keine Folter, kein Morde, die man ihnen vorwirft. Nichts davon konnte bewiesen werden. Damit ist das MfS der einzige Geheimdienst auf der Welt, der in Punkto Kapitalverbrechen, frei von jedweder Schuld ist. "
Gruß


Och, Beethoven. Märchenstunde oder was? [flash]
Wenn du das ernst meinst, dann machst du dich unglaubwürdig. Einige Dinge kannst du sogar hier nachlesen.

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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon ratata » 6. November 2016, 11:09

Leider sind die vielen Befürworter , die, die sich für die Einheit Deutschlands einsetzten nicht mehr unter uns . leider ,leider
http://zdfcheck.zdf.de/faktencheck/spd- ... reinigung/
Aber einige sind noch sehr aktiv , obwohl ihr verhalten damals für mich schleierhaft war .

Fragt man heute wie steht ihr zur Wiedervereinigung mit Ostdeutschland , ich vermute mal , die Reaktion sieht bestimmt ganz anders aus . Ich sage nur Sachsen , .ratata
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Volker Zottmann » 6. November 2016, 11:47

Thierses Gesamtbeschreibung stimmt!

Was wäre denn ein weiteres 40-jähriges DDR-Experiment am nun "noch besseren" Sozialismus gewesen?
Ich hätte zum heutigen Zeitpunkt noch 14 Jahre Experiment vor mir und wäre erst mit vollen 80 Lebensjahren erlöst worden, wenn ich nicht zuvor in der noch besseren DDR abgemagert oder gar verhungert wäre. (Wer weiß schon, was gekommen wäre?) Denn wenn weiter solche Koryphäen wie Krenz und Mittag die Geschicke geleitet hätten, wären die Geschäfte nie voller geworden, eher gegenteilig.
Ach ja, und ich hätte 25 Jahre Zeit gehabt, um auf meine erste mit 65 Jahren genehmigte West-Auslandsreise zu sparen. Ob ich es wenigstens bis Paris geschafft hätte?

Es gibt nichts dran zu deuteln. Mit allen begleitenden Ärgernissen ist es uns im Osten nie so gut gegangen, wie heute!
Dennoch ist vieles überholungsbedürftig und mehr als reif vollendet zu werden. Ich denke an die Rente und Erschließung fast verödeter Landstriche, wo Bürger nicht mehr wissen, wie sie jemals einen Arzt erreichen sollen.

Das Einheitsfenster war nur kurze Zeit so weit geöffnet und da war es gut, dass gerade Helmut Kohl das Sagen hatte. Ein Oskar Lafontaine hätte die Zeit, als Gorbatschow noch was zu sagen hatte, garantiert sinnlos verstreichen lassen. Seien wir dankbar!

Gruß Volker
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Merkur » 6. November 2016, 14:03

Volker Zottmann hat geschrieben: wenn ich nicht zuvor in der noch besseren DDR abgemagert oder gar verhungert wäre. (Wer weiß schon, was gekommen wäre?)
Gruß Volker


Ich denke, im Vorharz, und nur dort, hätten Erscheinungsformen des Kannibalismus um sich gegriffen und die einzige Alternative wäre die Ernährung von den Früchten des Waldes gewesen. Schon aber bald hätte man im Westen die Rauchzeichen der Vorharzer gesichtet und sogenannte Brotbomber hätten den Vorharz mit Verpflegungsbomben am Leben erhalten. Uns Volker hätte aber erst einmal misstrauisch geäugt, ob es sich wirklich um Verpflegungsbomben und nicht um abgeworfene sowjetische Tanks vom unterirdischen Flugplatz Cochstedt handelt. Der Rest der Republik hätte sich mit Halberstädter Würstchen und Schierker Feuerstein am Leben erhalten. [flash]
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon AkkuGK1 » 6. November 2016, 15:17

ich wäre sicher nicht so oft außerhalb gewesen, also nix mit Spanien umrundet - vielleicht mal Rügen ;) und würde heut nicht so schöne Wagen fahren... im übrigen der T6 Multivan ist einfach mal nur geil...
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Interessierter » 6. November 2016, 15:47

Zitat Merkur:
und sogenannte Brotbomber hätten den Vorharz mit Verpflegungsbomben am Leben erhalten.


Man merke: Die alten Genossen und Kampfgefährten des Sozialismus vergessen und verlernen nichts von ihrer Propaganda.
Wer einst verlogen behauptete der Klassenfeind hätte Kartoffelkäfer abgeworfen, für den sind doch Brotbomber zu erfinden, eine Kleinigkeit.. [laugh]
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Spartacus » 6. November 2016, 16:23

AkkuGK1 hat geschrieben:ich wäre sicher nicht so oft außerhalb gewesen, also nix mit Spanien umrundet - vielleicht mal Rügen ;) und würde heut nicht so schöne Wagen fahren... im übrigen der T6 Multivan ist einfach mal nur geil...


Nix als Konsumdenken im Kopf, aber so sind wir Ossis, vor allem was Autos angeht. [flash]

Nun weiß ich nicht, ob es diese "SED-Milliarden" so gab (es werden wohl Mark gewesen sein und keine Euro wie im Beitrag zu lesen - kleiner Lapsus der die Sache aber um ein vielfaches erhöht - das ist Propaganda, allerdings nur für den nicht denkenden Menschen) und wer überhaupt dazu in der Lage war, sich eventuell daran zu bereichern.


Schalk und Konsorten hatten doch wohl ihre Konten mit unbegrenztem Zugriff darauf, also auf was sollen sie während der Wende gewartet haben?

Gerade der Schalk soll doch zu DDR - Zeiten so was um die 6.500 Ost Mark verdient haben. Nun erkläre mir mal, von was der sich seine Villa am Tegernsee gekauft hat?

Ganz so blauäugig muss man nun nicht sein und in diesem Sinne sind die SED - Milliarden schon lange weg, oder besser, halt in anderen Händen. [flash]

LG

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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon karnak » 6. November 2016, 16:52

Sicher wird es eine Handvoll Leute gegeben haben die solche Zugriffsmöglichkeiten hatten und das die die genutzt haben ist auch nicht unbedingt unwahrscheinlich. Aber das es sich nun um diverse Millarden gehandelt hat, die noch dazu breit verteilt wurden an eine Nomenklatura ,dass zweifle ich jedenfalls leicht an. Belege dafür gibt es eh nicht wirklich.
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Volker Zottmann » 6. November 2016, 17:39

Merkur hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben: wenn ich nicht zuvor in der noch besseren DDR abgemagert oder gar verhungert wäre. (Wer weiß schon, was gekommen wäre?)
Gruß Volker


Ich denke, im Vorharz, und nur dort, hätten Erscheinungsformen des Kannibalismus um sich gegriffen und die einzige Alternative wäre die Ernährung von den Früchten des Waldes gewesen. Schon aber bald hätte man im Westen die Rauchzeichen der Vorharzer gesichtet und sogenannte Brotbomber hätten den Vorharz mit Verpflegungsbomben am Leben erhalten. Uns Volker hätte aber erst einmal misstrauisch geäugt, ob es sich wirklich um Verpflegungsbomben und nicht um abgeworfene sowjetische Tanks vom unterirdischen Flugplatz Cochstedt handelt. Der Rest der Republik hätte sich mit Halberstädter Würstchen und Schierker Feuerstein am Leben erhalten. [flash]


Nicht umsonst habe ich das so rein hypothetisch geschrieben!

Merkur hat bestimmt erst mal geschmunzelt.... ich jetzt auch!

Doch steckt in meinen Sätzen eine ganze Reihe Wahrheit drinnen. Keine Einziger kann nämlich sagen, wie beschissen oder verbrecherisch unser nächster Menschenversuch ausgegangen wäre.
Ich habe gerade nochmal die Zeit des Mauerfalls vorhin auf Phönix angesehen. Der Grund warum die Montagsdemos losgingen, lieferte ja auch direkt die Stasi. Als sie nämlich 2 friedlich demonstrierende Mädels brutal zu Boden zerrten, um ihnen ein Transparent zu entreißen, auf dem sie lediglich freie Meinungsäußerung und Freiheit forderten.
Mit diesem Einspieler ist zu belegen, was das Volk damals wollte. Es waren keine vollen Fleischtöpfe. Es war zu allererst das Ende der staatlichen Gängelei und Bespitzelung. Alles andere war logisch folgend.

Und mal erklärend zu meiner kleinen Überspitzung. Es müsste schon sehr Dicke kommen, dass ein Harzer Naturmensch verhungert.
Generell esse ich aber auch heute lieber Schnitzel, als statt dessen nur an FDGB-Solimarken rum zu lecken.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Edelknabe » 6. November 2016, 18:02

Siehe Akku mit:

".....und würde heut nicht so schöne Wagen fahren... im übrigen der T6 Multivan ist einfach mal nur geil..."
Textauszug ende

Viel zu schwer, diese deutsche VW-Karre.Oder wo wird der Wagen zusammen geschraubt? Fährt sich übrigens sinngemäß wie ein alter LKW, wo du hintendrauf ein Wasserfass hast was nicht ganz gefüllt ist.Da fährt sich Ford ganz anders, leichter, besser, zügiger, so der Ford connect.

Rainer-Maria ein Sammler der Fahreindrücke...von diesen X Blechkarren. Mittlerweile umfasst meine Sammlung ....ich muss wirklich mal zusammen zählen?
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon Interessierter » 6. November 2016, 18:25

Edelknabe, schreibe bitte was zum Thema. Hatte pentium Dich nicht schon einmal als Themenwechsler bezeichnet?Unterlasse doch bitte Dein " Themenzerschießen ".
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon augenzeuge » 6. November 2016, 19:05

Edelknabe hat geschrieben:Siehe Akku mit:

".....und würde heut nicht so schöne Wagen fahren... im übrigen der T6 Multivan ist einfach mal nur geil..."
Textauszug ende



Lieber Edelknabe, du tippst mehr als 100 Tasten für "Siehe Akku.......geil..."
Du könntest alternativ auch nur einmal auf "Zitieren" links neben dem Avatar klicken, dann siehst du
AkkuGK1 hat geschrieben:.......(hier steht der text von Akku, den man auch einfach kürzen kann)

Wichtig, alles zwischen den Klammern, in denen "quote" steht, erscheint als sauberes Zitat. Und darunter, hinter die letzte Klammer, ([/quote])....hier schreibt Edelknabe...., schreibst du einfach den Text. Jetzt üben wir das einfach mal, klar? [hallo]

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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon AkkuGK1 » 6. November 2016, 20:06

Nu lass mal den Knaben in Ruhe! Der fährt Ford... Mein aufrichtiges Mitgefühl....
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Re: 25 Jahre Deutsche Einheit

Beitragvon steffen52 » 6. November 2016, 21:27

Würde ich den Rainer-Marie mit auf dem Weg geben: Wer Ford fährt, kommt mit den Zug wieder!!!! [laugh]
Gruß steffen52
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