Interessierter hat geschrieben:Finnland meldet zwei Luftraumverletzungen durch russische Kampfjets
Gleich zweimal sollen russische Kampfflugzeuge am Donnerstag über finnisches Hoheitsgebiet geflogen sein. Die Zwischenfälle ereigneten sich kurz vor einem militärisch bedeutsamen Termin mit den USA.
http://www.dw.com/de/finnland-meldet-zw ... a-35986888
zwei unterschiedliche russische Maschinen vom Typ Suchoi SU-27 unerlaubterweise in den finnischen Luftraum über der Ostsee geflogen
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
Spartacus hat geschrieben:zwei unterschiedliche russische Maschinen vom Typ Suchoi SU-27 unerlaubterweise in den finnischen Luftraum über der Ostsee geflogen
pentium hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:zwei unterschiedliche russische Maschinen vom Typ Suchoi SU-27 unerlaubterweise in den finnischen Luftraum über der Ostsee geflogen
Vielleicht waren diese Maschinen unterschiedlich angestrichen, deshalb unterschiedlich....?
pentium

augenzeuge hat geschrieben:Geht es um eine unkorrekte Meldung, oder um eine Verletzung des Luftraumes?
AZ
Spartacus hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Geht es um eine unkorrekte Meldung, oder um eine Verletzung des Luftraumes?
AZ
Gerade wenn man einen solchen Vorwurf erhebt, sollte man wohl wissen, von was, oder über was man schreibt, AZ.![]()
Sparta
pentium hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Geht es um eine unkorrekte Meldung, oder um eine Verletzung des Luftraumes?
AZ
Gerade wenn man einen solchen Vorwurf erhebt, sollte man wohl wissen, von was, oder über was man schreibt, AZ.![]()
Sparta
Du meine Güte, ein paar Zivilisten schreiben über militärische Sachverhalte, hier um den Sachverhalt, das sich ein paar Flugzeuge verflogen haben! Kann doch mal passieren...
pentium
Spartacus hat geschrieben:Na du bist gut Pentium, so etwas könnte ein Kriegsgrund sein.
Sparta

augenzeuge hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Na du bist gut Pentium, so etwas könnte ein Kriegsgrund sein.
Sparta
Eben! "Zwei unterschiedliche russ. Maschinen"...es juckt kaum ob das SU....27 oder 15 sind, oder?
AZ


[Zitat von fortelkasanzeigen...] bei alle Lyrik, die Ihr Führungsoffizier vorgibt, das ist peinlich, und das wissen Sie. Ok, Job ist Job, akzeptiert. Polen, Littauen, Estland und Lettland haben sich auf Grund der historisch permanenten Hegemonialansprüche Russlands unter den Schutz der Nato begeben. Sie haben dazu eine Zeit der Schwäche Russlands genutzt, das stimmt. Lt NATO-Statut ist nämlich ein Beitritt mit laufendem Konflikt nicht möglich. Ein eingefrorener Krieg, Modell Transnistrien, Ostukraine, Krim oder Georgien wäre ein Beitrittshindernis. Andere Länder haben einen anderen Weg gewählt, Weißrussland z.B. hat sich an Putin orientiert, auch eine Überlebensstrategie. Und die Ukraine hat auf das Budapester Memorandum vertraut, statt der NATO. War ein Fehler, der zeigt aber, daß nur eine NATO-Mitgliedschaft etwas Sicherheit gegen Moskau gibt.


Der wesentliche Unterschied zwischen der späten Sowjetunion und Putins Regime ist, dass dieses nicht eine Einflusssphäre zu erhalten, sondern zurückzuerobern versucht. Revanchismus, nicht Stabilität ist heute das Programm des Kremls. In einem friedlichen Wettlauf mit dem Westen aber ist Russland heute so hoffnungslos unterlegen wie damals die Sowjetunion - sowohl was die Attraktivität seines politischen Systems als auch was seine Wirtschaftskraft betrifft. Diesen Nachteil will Putin kompensieren, indem er seine Gegner im Inneren zu schwächen versucht, aggressiver auftritt und größere Gewalt- und Risikobereitschaft als der Westen zeigt. Die Kriege in der Ukraine und in Syrien, der Fall des angeblich in Deutschland vergewaltigten russischen Mädchens Lisa Anfang des Jahres und der regelmäßige, mit drohendem Unterton vorgebrachte Verweis auf das russischen Atomwaffenarsenal wie dieser Tage bei der Stationierung der Iskander-Raketen im alten Königsberger Gebiet sind Ausdruck dieser Politik.
Putin begeht in Aleppo Kriegsverbrechen
Nennen wir das, was Putin in Aleppo tut, also beim Namen: Was dort passiert, ist ein Kriegsverbrechen, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Seinesgleichen sucht. Russland und sein Verbündeter Assad bombardieren die gesamte Osthälfte einer 275.000-Einwohner-Stadt (davon 100.000 Kinder), weil sich dort schätzungsweise 900 Islamisten der Dschabhat Fatah al-Scham verschanzt haben sollen. Offenbar ist es Putin nicht nur egal, dass seine Kampfjets immer wieder auch Krankenhäuser und Hilfskonvois treffen. Die Terrorisierung der Bevölkerung gehört allem Anschein nach zu seinem Schlachtkalkül. Es ist das Modell Grosny.
Bei allem Übel, das man Amerika und der Nato anlasten kann und muss – der Westen und Russland unterscheiden sich kategorial in der Beachtung sowohl des ius ad bellum (dem Recht zum Krieg) wie des ius in bello (dem Recht im Krieg). Es ist diese wesentliche Differenz, die offenbar vielen Deutschen immer noch nicht klar ist. Warum sonst hat es noch keine Großdemo vor der russischen Botschaft in Berlin gegeben?
Vielleicht auch deshalb, weil es noch immer zu viele matschbirnige Putin-Apologeten gibt, die aus antiwestlichen Selbsthass-Reflexen heraus die russische Propaganda-These weiterstreuen, wer mit Putin sei, stehe endlich auf der richtigen Seite der Geschichte.


![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
Merkel empfängt Putin an diesem Mittwoch
Erstmals seit Beginn der Ukrainekrise wird Kanzlerin Merkel den russischen Präsidenten in Berlin empfangen. Mit den Staatschefs Frankreichs und der Ukraine wollen sie über das Minsker Abkommen sprechen.
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