Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 11. März 2016, 19:55

Anmerkung der Moderation,

hier ist nicht der US-Wahlkampfthread...

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 11. März 2016, 20:00

Anmerkung eines Users, das Thema ist: "Russland, Putin und die Politik!"

Das Verhältnis und die Politik zwischen Russland, Putin und den USA bei einem neuen Präsidenten gehört also schon zum Thema!
SCORN
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 11. März 2016, 20:09

SCORN hat geschrieben:Anmerkung eines Users, das Thema ist: "Russland, Putin und die Politik!"

Das Verhältnis und die Politik zwischen Russland, Putin und den USA bei einem neuen Präsidenten gehört also schon zum Thema!


Stimmt User Scorn. Nur kenne ich einen User der dann die Geschichte der USA hier abhandelt, einschließend sämtlicher Präsidenten der USA, sowie der Erfindung des Blitzableiters...wenn man Ihn nicht bremst!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 11. März 2016, 21:35

Immer mehr Experten gehen davon aus, dass Russlands Präsident Wladimir Putin gezielt daran arbeitet, Europa und vor allem Deutschland zu destabilisieren. Einige vermuten auch, sein Ziel sei der Sturz der deutschen Kanzlerin Angela Merkel.

In einem Gastbeitrag für die Neue Zürcher Zeitung etwa schrieb der russische Historiker und Soziologe Igor Eidman, der Kreml bemühe sich, “mit den Mitteln der Desinformation wie der Korruption, die Demokratie in Deutschland zum Kippen zu bringen.” Ein Etappenziel sei die Ablösung von Bundeskanzlerin Merkel, so Eidman. Die Kanzlerin habe von Anfang an durchblicken lassen, dass sie sich mit Putin nicht anfreunden werde. Moskau nutze nun etwa die Flüchtlingskrise, um Streit zwischen den Europäern zu säen.

http://de.euronews.com/2016/03/10/exper ... -stuerzen/

Wobei, im Moment sind Europa und Deutschland dabei sich selbst zu destabilisieren, dazu brauxht es keinen Wladimir...

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2016, 22:32

"Endlich..."

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 12. März 2016, 04:17

das Foto ist doch ein Fake.............? [grins]
SCORN
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 12. März 2016, 09:27

Irgendwann wird Putin nicht mehr durch kriegerische Aktivitäten ( Krim - Syrien ) davon ablenken können, dass er seit ca. 2010 Russland immer weiter in den Ruin führt.
Je eher die Russen diesen demokratiefeindlichen Regierungschef mit blutbefleckten Händen davongejagt haben, desto eher nimmt die Not ein Ende.

Boris Nemzow und viele andere, die er ermorden ließ, wären eine große Chance gewesen.
Interessierter
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 12. März 2016, 09:30

SCORN hat geschrieben:das Foto ist doch ein Fake.............? [grins]


Ja, denn eigentlich küssen sie sich - mit Zunge!
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 12. März 2016, 16:57

Interessierter hat geschrieben:Irgendwann wird Putin nicht mehr durch kriegerische Aktivitäten ( Krim - Syrien ) davon ablenken können, dass er seit ca. 2010 Russland immer weiter in den Ruin führt.
Je eher die Russen diesen demokratiefeindlichen Regierungschef mit blutbefleckten Händen davongejagt haben, desto eher nimmt die Not ein Ende.

Boris Nemzow und viele andere, die er ermorden ließ, wären eine große Chance gewesen.


Ob Nemzow die große Chance, für wen auch immer war, bleibt zu bezweifeln und bestenfalls Spekulation!

Erst einmal hat Putin Russland aus dem Elend der Jelzin-Clan Ära herausgebracht! Jeder der Russland von Anfang der 90iger kennt und jetzt auch, wird dies nicht abstreiten können! Und die Russen sehen das in ihrer absoluten Mehrheit genauso!

Interessierter, ist dir eigentlich klar dass die meisten Analysen westlicher Nachrichtendienste zum Thema Russland davon ausgehen dass die Leute die Putin im Kreml nachfolgen, für den Westen aller Wahrscheinlichkeit nach viel schlimmer sein werden?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 12. März 2016, 17:09

SCORN hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Irgendwann wird Putin nicht mehr durch kriegerische Aktivitäten ( Krim - Syrien ) davon ablenken können, dass er seit ca. 2010 Russland immer weiter in den Ruin führt.
Je eher die Russen diesen demokratiefeindlichen Regierungschef mit blutbefleckten Händen davongejagt haben, desto eher nimmt die Not ein Ende.

Boris Nemzow und viele andere, die er ermorden ließ, wären eine große Chance gewesen.


Ob Nemzow die große Chance, für wen auch immer war, bleibt zu bezweifeln und bestenfalls Spekulation!

Erst einmal hat Putin Russland aus dem Elend der Jelzin-Clan Ära herausgebracht! Jeder der Russland von Anfang der 90iger kennt und jetzt auch, wird dies nicht abstreiten können! Und die Russen sehen das in ihrer absoluten Mehrheit genauso!

Interessierter, ist dir eigentlich klar dass die meisten Analysen westlicher Nachrichtendienste zum Thema Russland davon ausgehen dass die Leute die Putin im Kreml nachfolgen, für den Westen aller Wahrscheinlichkeit nach viel schlimmer sein werden?

SCORN


da gebe ich dir Recht, das hat der Putin gemacht, aber: das hat der Adolf mit Deutschland zwischen 33 und 38 doch auch gemacht! Das Endergebnis zählt, nicht der Zwischenbericht. Falls dir der Hitlervergleich zu drastisch und zu Geschichtsbelastet ist: Kanzler Palpatine brachte der Republik auch den Frieden und Wohlstand - bis er Imperator wurde. Wie verbohrt und verblendet muss man sein?!
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 12. März 2016, 17:16

AkkuGK1 hat geschrieben:da gebe ich dir Recht, das hat der Putin gemacht, aber: das hat der Adolf mit Deutschland zwischen 33 und 38 doch auch gemacht! Das Endergebnis zählt, nicht der Zwischenbericht. Falls dir der Hitlervergleich zu drastisch und zu Geschichtsbelastet ist: Kanzler Palpatine brachte der Republik auch den Frieden und Wohlstand - bis er Imperator wurde. Wie verbohrt und verblendet muss man sein?!


Was für ein Vergleich! Auf die Idee muss man erstmal kommen. Putin mit Adolf dem Schrecklichen zu vergleichen und dann noch mit einer Figur aus Star Wars!
Kommen da jetzt die Jedi und ihre Erz-Antagonisten, die Sith daher oder rettet ‎Luke Skywalker nun Russland...

Möge die Macht mit Euch sein oder?
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 13. März 2016, 14:07

Interessierter hat geschrieben:Irgendwann wird Putin nicht mehr durch kriegerische Aktivitäten ( Krim - Syrien ) davon ablenken können, dass er seit ca. 2010 Russland immer weiter in den Ruin führt.
Je eher die Russen diesen demokratiefeindlichen Regierungschef mit blutbefleckten Händen davongejagt haben, desto eher nimmt die Not ein Ende.

Boris Nemzow und viele andere, die er ermorden ließ, wären eine große Chance gewesen.


Es ist der Ölpreis, der die Russen aktuell in die Bredouille bringt und wenn Nemzow jetzt Präsident wäre, würden die Russen auch nicht besser dastehen, da das den Ölpreis
nicht interessiert. [hallo]

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 13. März 2016, 16:27

tja Pentium, wenn du eben nur die Märchenfiguren siehst, hast du Recht. Ich sehe einen Senator, der Imperator werden möchte und zettelt einen Krieg an. Er manipuliert die Senatoren soweit, das er ein Misstrauensvotum gegen den amtierenden Kanzler erreicht - der abgesetzt wird. Er spielt die Mächte (Separatisten vs Republik) gegeneinander aus bis nur noch Notstandsgesetze helfen und lässt die einzige Kontrollmacht ins Messer laufen. Ja wenn du da nicht aktuelle Politik siehst... dann versuch mal House auf Cards, das ist leichter verständlicher.

Früher gab es Fabeln um einem Sachen zu verklickern, heute Game of Thrones.

Blöde Horizonterweiterung...

ach ja und der Adolfvergleich - kommen nicht immer wieder welche: bei Adolf w ar doch nicht alles schlecht? KDF? Urlaub, Autobahnen, Landwirtsschafts- und Forstgesetze? Ja wenn es die Verfolgung der Minderheiten nicht gegeben hätte, oder diesen verlorenen Krieg, wäre er doch ein super Diktator gewesen?
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 13. März 2016, 20:36

Zitat Spartacus:
Es ist der Ölpreis, der die Russen aktuell in die Bredouille bringt und wenn Nemzow jetzt Präsident wäre, würden die Russen auch nicht besser dastehen, da das den Ölpreis
nicht interessiert. [hallo]


Das Putin in den vielen Jahren versäumt hat seine Wirtschaft auf weitere Standbeine zu stellen, als nur auf den Verkauf von Energie, das erwähnst du natürlich nicht bzw. ignorierst es einfach.

Russland hat nicht nur Probleme bedingt durch den Ölpreis und wie sollte ein neuer Präsident auch SOFORT die in vielen Jahren angehäuften Fehler beheben können.
Allerdings würde es bei einem leider ermordeten Präsidenten Nemzow keine Morde an Journalisten und anderen unliebsamen Bürgern mittels Plutonium mehr geben.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 15. März 2016, 08:55

Heute abend um 21 Uhr im ZDF bei Frontal 21:
Putin fördert europäische Rechtspopulisten
Seit Herbst 2015 beobachtet eine Spezialeinheit der EU-Kommission Propagandaaktivitäten Russlands in Europa. Auffällig ist demnach die Unterstützung rechter und rechtsextremer Gruppierungen in EU- und NATO-Staaten durch russische regierungsnahe Organisationen.
von Joachim Bartz, Arndt Ginzel und Ulrich Stoll
"Das Hauptziel ist die Destabilisierung der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten“, sagt Peter Kreko vom Budapester Think Tank "Political Capital Institute“, der der EU-Kommission zuarbeitet. "Das wichtigste Werkzeug für die Destabilisierung ist die Unterstützung rechtsextremer Splitterparteien, die gegen das Establishment, gegen die EU und die Nato sind“, so Kreko gegenüber Frontal21.
So reiste im Oktober 2015 AfD-Vizechef Alexander Gauland mit einer Parteidelegation nach St. Petersburg – auf Kosten der Stiftung "Sankt Basilius der Große“. Dahinter steht der russische Oligarch Konstantin Malofejew, der beschuldigt wird, prorussische Kämpfer in der Ostukraine zu finanzieren. Gegen den Unternehmer verhängte die Europäische Union deshalb ein Einreiseverbot. Andrej Klimow vom Russischen Föderationsrat sieht die deutschen Rechtspopulisten der AfD positiv: "Sobald wir den Beweis erhalten, dass das eine stabile Partei ist, den uns das deutsche Volk bei den Wahlen liefert, schließen wir eine Zusammenarbeit und auch eine Art Abkommen mit dieser Partei nicht aus.
In ganz Europa propagieren Rechte und Rechtsextremisten prorussische Positionen, hetzen gegen die Europäische Union und seit neuestem gegen Flüchtlinge. Der umstrittene Verleger Jürgen Elsässer forderte gemeinsam mit AfD-Vertretern im März 2016 "Frieden mit Russland“ und die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen. Ein russischer Staatssender übertrug die fremdenfeindlichen Dresdner Pegida-Demonstrationen live im Internet. Die Demonstrationen hunderter Russlanddeutscher im Januar 2016 gegen die angebliche Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens basierten auf gezielten Falschmeldungen, die aus russischen Blogs stammten. "Der Fall des Mädchens in Berlin, zu dem Russlands Außenminister Sergej Lawrow sich äußerte, ist eine koordinierte russische Kampagne, um die deutsche Demokratie zu schwächen“, meint Kreko.
Auch eine NATO-Spezialeinheit und der deutsche Verfassungsschutzes analysieren seit Herbst 2015 Russlands Krieg der Worte, der vor allem in Internet-Blogs geführt wird.
"Russland will unsere Entscheidungen beeinflussen und uns unfähig machen, überhaupt Entscheidungen zu treffen“, sagt Janis Sarts vom NATO Strategic Communications Center in Riga. Allein im Baltikum würden Dutzende von Nichtregierungs-Organisationen existieren, hinter denen sich russische Desinformations-Spezialisten verbergen. Russlands Helfer in Europa würden aktuell die Flüchtlingskrise nutzen, um den Zusammenhalt in der EU zu schwächen, glaubt Experte Kreko: "Russlands Ziel ist es, die westlichen Demokratien zu zerstören.““
Hier der Link zur Sendung: http://www.zdf.de/frontal-21/russland-f ... 78994.html

Interessant dazu sind die Aussagen der AfD in ihrem Grundsatzprogramm zum EEG und fossilen Energieträgern und deren angeblicher Alternativlosigkeit ....Nachtigall, ick hör Dir trapsen

Man versteigt sich da sogar zu der Aussage, dass viel CO2 in der Atmosphäre doch gut sei [flash]

Zitat: " „IPCC und deutsche Regierung unterschlagen jedoch die positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung. Je mehr es davon in der Atmosphäre gibt, umso kräftiger fällt das Pflanzenwachstum aus.“
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 15. März 2016, 09:05

Alles nur Verleumdung, die armen Russen wehren sich doch nur gegen die üble Propaganda aus dem Westen.
Das wissen wir doch spätestens von den DDR Überbleibseln hier.
Die bedauern heute noch , dass ihr ehemals schönes Ossiland nicht mehr aus Moskau dirigiert wird.
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 15. März 2016, 09:10

Genau, und die Autoren dieses Beitrages haben ja überhaupt keine Ahnung, sind russophob und waren mit Sicherheit nie so lange in Moskau wie Frollein Krone-Schmalz... [flash]
Ich überlege noch, wie ich Scholl- Latour hier unterbringen kann...
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 15. März 2016, 09:35

@HPA - wieso das hat der doch schon immer befürchtet! [mundzu]
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 15. März 2016, 18:59

IPCC und deutsche Regierung unterschlagen jedoch die positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung. Je mehr es davon in der Atmosphäre gibt, umso kräftiger fällt das Pflanzenwachstum aus.“


Jetzt wird es OT, aber was soll bitte daran falsch sein?

Ist vollkommen richtig, oder was blasen die Spanier wohl in ihre Treibhäuser?

Hier mal WIKI:

Pflanzen benötigen zur Photosynthese Kohlenstoffdioxid (CO2) und produzieren dabei Sauerstoff. Das in der natürlichen Umgebungsluft enthaltene CO2 liegt mit einem Anteil von derzeit ca. 400 Teile pro Million (Parts per Million = ppm) unterhalb des für C3-Pflanzen wie Weizen, Roggen oder Reis zum Wachstum optimalen Anteils von ca. 800 bis 1000 ppm. Wird den Pflanzen zusätzliches Kohlenstoffdioxid zur Verfügung gestellt, können die Pflanzen besser beziehungsweise schneller wachsen. Bei den C4-Pflanzen, zu denen unter anderem Mais, Zuckerrohr und Hirse gehören, liegt die Sättigungsgrenze knapp oberhalb von 400 ppm, sodass eine CO2-Düngung bei diesen Pflanzenarten nicht erforderlich ist. Ähnliches gilt für die Gruppe der CAM-Pflanzen, deren Stoffwechsel ebenfalls relativ wenig CO2 benötigt.


https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlensto ... C3%BCngung

Und wer das nicht glaubt, der schaut sich im Sommer mal die Autobahnstreifen an, wo die Straßenmeisterein mit mähen nicht nachkommen. [flash]

Der rießige Pflanzenwuchs in vergangenen Erdaltern konnte ja auch nur entstehen, da damals die CO2 Konzentration in der Luft ungleich höher war, als heute.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 15. März 2016, 19:05

Spartacus hat geschrieben:
Und wer das nicht glaubt, der schaut sich im Sommer mal die Autobahnstreifen an, wo die Straßenmeisterein mit mähen nicht nachkommen. [flash]

Der rießige Pflanzenwuchs in vergangenen Erdaltern konnte ja auch nur entstehen, da damals die CO2 Konzentration in der Luft ungleich höher war, als heute.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 15. März 2016, 19:19

Ich schrieb ja ist OT Pentium. [hallo]


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 15. März 2016, 19:25

Spartacus hat geschrieben:Ich schrieb ja ist OT Pentium. [hallo]


Da bin ich ja beruhigt, ich dachte schon die Russen wieder....! Warum musst du auch immer Fragen beantworten, welche keiner gestellt hat, Sparta...?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 15. März 2016, 21:01

Warum musst du auch immer Fragen beantworten, welche keiner gestellt hat, Sparta...?


Bin halt manchmal der Klugscheißer. [hallo] [grins]


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 16. März 2016, 08:01

Russische Intervention in Syrien: Die Folgen von 167 Tagen Bombenkrieg

Wladimir Putin zieht den Großteil seiner Soldaten aus Syrien ab. Die Militärintervention der Russen hat in dem verwüsteten Land Fakten geschaffen - von denen vor allem das Assad-Regime profitiert.

Welche Ergebnisse resultieren bislang aus der russischen Intervention? Tatsächlich wurden neue Fakten geschaffen:

Baschar al-Assad ist gerettet: Bevor Russland eingriff, hatte das syrische Regime reihenweise Niederlagen einstecken müssen und war in seiner Kernregion im Westen des Landes bedroht.

Dem Westen fehlen die Druckmittel: Die russische Intervention nahm den USA und Europa Handlungsoptionen in Syrien wie eine mögliche Flugverbotszone. Der russische Abzug könnte nun aber dabei helfen, die Verhandlungen in Genf zwischen dem Regime und der Opposition voranzubringen. Denn Moskau signalisiert Assad, dass er Zugeständnisse machen muss.

Die Radikalen breiten sich aus: Der "Islamische Staat" im Osten des Landes wiederum stand nicht im Fokus der russischen Intervention. Er gerät in Syrien allerdings durch die von den USA geführte Koalition zunehmend unter Druck.

Die Teilung des Landes wurde zementiert:

Die humanitäre Katastrophe nimmt zu: Seit Beginn der russischen Intervention mussten nach Einschätzung der Uno Hunderttausende Menschen fliehen. Journalisten und Menschenrechtler dokumentierten, wie Bomben Marktplätze trafen. Auch Krankenhäuser wurden zerstört. Die fehlende Infrastruktur erschwert es Geflüchteten, nach Syrien zurückzukehren.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 82364.html

Könnte man nicht auch sagen: Alles plattgemacht, sich zurückziehen ( nicht abziehen ) und nun den Friedensengel spielen?
Interessierter
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 16. März 2016, 17:46

Könnte man nicht auch sagen: Alles plattgemacht, sich zurückziehen ( nicht abziehen ) und nun den Friedensengel spielen?


Alles schon dagewesen, nicht wahr. Musst nur in die eigene Geschichte schauen. [grins]

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 20. März 2016, 17:38

Russische Propaganda - Nato-Experte: "Jede Schwäche wird ausgenutzt"

Der stellvertretende Leiter des Nato-Kompetenzzentrums für strategische Kommunikation, Aivar Jaeski, über russische Propaganda – und Gegenstrategien.

„Europa war sehr entspannt nach dem Fall des Eisernen Vorhangs“, sagt der stellvertretende Leiter des Nato-Zentrums in Riga, der estnische Oberst Aivar Jaeski. „Wir glaubten, es würde keinen konventionellen Krieg mehr geben, und wir glaubten nicht, dass jemand in Europa das internationale Recht verletzen würde – wir haben Putins Ambitionen unterschätzt.“ Wenn es darum geht, die Vorgänge auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu beschreiben, verwendet Jaeski den derzeit viel benutzten Begriff des „hybriden Krieges“ nicht gern. „Was auf der Krim passiert ist, dass ein Teil des Territoriums eines Staates besetzt und annektiert wurde, war eine gut geplante militärische Operation“, sagte Jaeski dem Tagesspiegel bei einem Besuch in Berlin. Mit dem Begriff der „hybriden Kriegführung“ werde die Tatsache, dass es sich um einen „Akt des Krieges“ handelte, nur aufgeweicht.

Verdrehen von Fakten, Verbreitung von Schrecken

Während der Besetzung der Krim hätten Putin, sein Außen- und sein Verteidigungsminister offen gelogen, betont Jaeski. Das Lügen und das Verdrehen von Fakten zählt er zu den Hauptmerkmalen der russischen Propaganda. Außerdem werde versucht, vom eigentlichen Thema abzulenken, Kritiker würden diskreditiert, und beim Publikum werde gezielt Schrecken verbreitet. Als Beispiel für das bewusste Verbreiten schockierender Informationen nennt Jaeski den Fall des Mädchens Lisa aus Marzahn. Russische Staatsmedien hatten fälschlicherweise behauptet, die 13-jährige Russlanddeutsche sei von Flüchtlingen entführt und vergewaltigt worden.

„Russlands Ziel ist es, die europäische Einigkeit zu schwächen“, sagt Jaeski, der betont, dass er nur für das Zentrum in Riga, nicht für die gesamte Nato spricht. „Jeder Fehler, jede Schwäche, jedes Problem wird ausgenutzt werden.“ Als Beispiel nennt er die griechische Finanzkrise und die derzeitige Flüchtlingskrise. Die Task Force der EU kommt in ihrer Auswertung der Medienbeispiele zu ähnlichen Ergebnissen: Derzeit sei die Flüchtlingskrise in Europa das wichtigste Thema für die kremltreuen Medien, sagt Jakub Kalenski von der „East StratCom Task Force“. „Kanzlerin Angela Merkel ist praktisch das Hauptziel der Pro-Kreml-Medien.“

http://www.tagesspiegel.de/politik/russ ... 46152.html

Die gleiche Machart wie bei der AFD.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 21. März 2016, 18:13

Prozess gegen ukrainische Pilotin

Richter vorverurteilt Sawtschenko

Sie habe aus „Hass und Feindschaft“ zwei Reporter ermordet, so ein russischer Richter. Ein Schuldspruch gegen Sawtschenko ist mehr als wahrscheinlich.


Moskau wirft Sawtschenko vor, 2014 im Kriegsgebiet Ostukraine tödliches Mörserfeuer auf zwei russische Journalisten gelenkt zu haben.


Die Vertretung der Europäischen Union (EU) in Moskau verlangte die sofortige Freilassung Sawtschenkos.


http://www.taz.de/!5288149/

Wäre mal eine Diskussion wert. [hallo]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 21. März 2016, 18:25

Die Umstände ihrer Gefangennahme sowie ihre Verbringung sind komplett dubios wenn nicht sogar illegal. Abgesehen davon ein russisches Gericht komplett unzuständig wäre, da ja die angebliche Tat auf ukrainischem Territorium stattgefunden haben soll.
Es ist ein politischer Schauprozess , wo man sich glatt in die Stalinsche Ära zurück versetzt fühlt.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 21. März 2016, 19:21

Mhmm, schaun wir mal.

Die gute Sawtschenko soll ja im Freiwilligen-Bataillon Ajdar gewesen sein, was sich laut Amnesty nun auch nicht gerade mit Ruhm beckleckert hat.
Wenn der Vorwurf stimmt, also das sie Mörserfeuer - wohl als Beobachterin - auf die russischen Journalisten gelenkt hat, dann erfüllt das sehr wohl
den Tatbestand eines Kriegsverbrechens. Also immer vorrausgesetzt, sie wußte was sie tat, wußte das es Journalisten sind. Einen ähnlichen Fall
hatten wir ja nun im Irak, als die amerikanische Kampfhubschrauberbesatzung Journalisten von Reuters zusammengeschossen hat.

Und ja, wer ist in so einem Fall nun zuständig?

Ich hätte den Fall wohl Den Haag übergeben. [hallo]

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 23. März 2016, 18:07

So, die gute Sawtschenko hat 22 Jahre Lagerhaft bekommen und wie es aussieht, wird sie aber gegen russische Spione ausgetauscht.

Ein ganz "toller" Kommentar in der Zeit:

Das Urteil ist die Fortsetzung des russisch-ukrainischen Krieges mit anderen Mitteln. Dieser Prozess war ein politisches Exempel: Die russischen Richter haben Rache genommen an einer ukrainischen Frau, die sich im Krieg auf die Seite ihres Landes gestellt hat – und nicht auf die Seite der von Russland unterstützten Separatisten.


http://www.zeit.de/politik/2016-03/nadi ... rteil-haft

Ein Kommentar für den Papierkorb, denn auf die Vorwürfe gegen die Frau wurde mit keinem Wort eingegangen, sondern nur schwarzgemalt.

LG

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