Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 16. Dezember 2015, 08:22

steffen52-1 hat geschrieben:Es geht immer um die Personen die das bewusst raus suchen und eigentlich es nicht mehr so richtig erlebt haben
Grüsse steffen52-1


Sorry, Steffen, das konnte man nicht früher in der DDR erleben. Hier geht es um aktuelle Probleme in D und um die Einstellungen der Bürger aus div. Regionen. Dieser Spiegel-Artikel (wenn du ihn lesen willst, eine kurze Nachricht an mich, dann hast du das Vergnügen ihn zu lesen und danach sinnvoll darüber mitzudiskutieren) entspricht gar nicht deinen Erwartungen, welche du hier versuchst ansatzweise zu schildern. Das findet man natürlich erst raus, wenn man ihn kennt.

Darüber hinaus ist es ein Witz, jemanden eine Kenntnis bzw. Kompetenz für oder dagegen abzusprechen, weil er ja ein paar Jahre mehr oder weniger in der DDR gelebt hat. Und wenn Bundesbürger im Umgang mit Flüchtlingen längere Erfahrungen haben, dann sollte der Ex DDR Bürger sich diese wenigstens mal anhören, versuchen zu verstehen und nicht vorher pauschal abwinken. Denn das macht man nur, wenn man denkt, schon immer alles richtig gemacht zu haben und die alten Zeiten generell über die neuen zu stellt, jedoch nicht bereit ist, seine Kenntnisse zu erweitern bzw. etwas an seinem Verhalten zu korrigieren, geschweige dies als falsch zu erkennen.

AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 16. Dezember 2015, 09:25

Zitat:
Die Remissionierung des deutschen Ostens

In Ostdeutschland gebe es eine andere politische Kultur, heißt es. Wenn man nach den Gründen fragt, wird man auf die lange Diktaturerfahrung verwiesen. Der entscheidende Unterschied für mich ist die Abwesenheit jedes christlichen Bewusstseins außerhalb des Kirchenmilieus. Man kann nicht einmal von Heidentum reden, die Heiden hatten ihre eigenen Götter. In weiten Teilen Ostdeutschlands hingegen ist sogar die Erinnerung erloschen, was mit dem Glauben verloren gegangen ist....

Herr Fleischhauer, müsste das nicht auch für die Zuwanderer aus fremden Kulturen gelten? Wenn wir von christlichen Bewusstseins reden...
Und was ist mit den Polen, den Ungarn, Dänen u.s.w. sind dort auch die bösen Sachsen oder Ostdeutschen...?
Gestern Abend bei Maischberger:

Thomas Gottschalk, gläubiger Katholik, zieht – ziemlich naiv – den Osten Deutschlands heran, "wo es in der Tat im Moment ein bisschen an Empathie fehlt". In der DDR sei das Christentum nicht richtig verankert gewesen. Schnell kommt berechtigter Gegenwind aus der Runde: "Wie erklärst du dann den Hass der Polen? Und der Ungarn?". Mit katholischer Nächstenliebe habe der Neunationalismus in diesen Ländern doch wenig zu tun.

Der Rückblick aufs Jahr 2015 führt die Diskussionsrunde an den rechten Rand: "Wir neigen in diesem Land wieder mehr denn je zu Denkverboten", kritisiert Alice Schwarzer. Sie sei dafür, in aller Schärfe gegen Radikale rechts und links vorzugehen. Aber: "Wir dürfen nicht die Leute, die Ängste und vielleicht auch Vorurteile haben, aber mit denen man reden kann, ignorieren."

Davon abgesehen einen Ost-West-Konflikt schüren ist bei so einem Thema, wie die Flüchtlingskrise, sehr hilfreich! Eine Art von Nebelkerze, gibt ja im Moment kein anderes Thema mit dem man von der Flüchtlingsdebatte ablenken kann!
Habe ich übrigens als Kind auch so gemacht, wenn ich mal Mist gebaut hatte. Einfach eine Spur zu einen meiner Brüder gelegt, einfach mal im rechten Moment die kaputte Glasscheibe des Nachbarn...oder die fünf in Mathe....und schon waren die Eltern von meinem Mist abgelenkt...

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Interessierter » 16. Dezember 2015, 11:17

Dein Versuch eine falsche Spur zu anderen Nationen zu legen, betrachte ich als gescheitert. Diese Länder und Menschen einer Nation waren nicht Jahrzehnte lang in einen diktatorischen und einen demokratischen Teil getrennt. Diese Länder haben auch nicht die Vergangenheit Deutschlands mit dessen Rassismus.

Davon abgesehen einen Ost-West-Konflikt schüren ist bei so einem Thema, wie die Flüchtlingskrise, sehr hilfreich!


Da stimme ich Dir zu und finde die Frage nach der Richtigkeit der Wiedervereinigung völlig unangebracht; aber die Fakten darüber, was nun leider in viel zu großer Häufigkeit, in den neuen Bundesländern über den " Umgang " mit Asylanten zu hören und zu sehen ist, davor kann und darf man die Augen nicht verschließen.
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 16. Dezember 2015, 12:23

war die Wiedervereinigung ein Fehler? Sie war "Alternativlos"

sind die Wessis bessere Demokraten? Sie haben auf jeden Fall 40 Jahre mehr Erfahrung damit
sind die Ossis "Wütender"? Nein, durch meine Gespräche mit Ossis und Wessis komme ich zu der Schlussfolgerung, dass der gemeine Wessi seine Wut hinter einer gutbürgerlichen Fassade versteckt. Der Ossi hat durch die Wende 89 gesehen, das er vor nichts wirklich Angst haben muss - außer vor Überfremdung?

Hätte sich eine Pegida gegründet, wenn wir bei Fukushima 1.000.000 Japaner aufnehmen würden? Ich glaube nicht.
Das ist nicht Rassismus, das ist: wir wollen keine Shariapolizei auf unseren Straßen!
Olaf Sch.
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Sirius » 16. Dezember 2015, 16:55

AkkuGK1 hat geschrieben:war die Wiedervereinigung ein Fehler? Sie war "Alternativlos"

sind die Wessis bessere Demokraten? Sie haben auf jeden Fall 40 Jahre mehr Erfahrung damit
sind die Ossis "Wütender"? Nein, durch meine Gespräche mit Ossis und Wessis komme ich zu der Schlussfolgerung, dass der gemeine Wessi seine Wut hinter einer gutbürgerlichen Fassade versteckt. Der Ossi hat durch die Wende 89 gesehen, das er vor nichts wirklich Angst haben muss - außer vor Überfremdung?

Hätte sich eine Pegida gegründet, wenn wir bei Fukushima 1.000.000 Japaner aufnehmen würden? Ich glaube nicht.
Das ist nicht Rassismus, das ist: wir wollen keine Shariapolizei auf unseren Straßen!


Du wohnst ja im Spreewald, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet - Frankfurt/M., Offenbach/M., Hanau, Darmstadt, Wiesbaden und Mainz sind hier im Umkreis von 50 Kilometern die größten Städte. Die Bevölkerungszusammensetzung ist eine völlig andere als im Spreewald oder Osten insgesamt. Bei den Kriminalitätsraten ist Frankfurt/M. - und das gesamte Rhein-Main-Gebiet - in Deutschland an der Spitze. Von wem die Kriminalität hier zu einem großen Teil ausgeht? Ein Tipp: Es sind nicht die Japaner, Schweden und Deutschen. Die überdurchschnittliche Kriminalität begann schon in der Kindheit und Jugend an den Schulen. Nicht mal die Sharia-Polizei wäre hier die größte Sorge - es wäre nur noch das I-Tüpfelchen - nein es ist die alltägliche Kriminalität, Pöbeleien u.s.w.. In der Nähe war ein Schlecker, der wurde beispielsweise vor einigen Jahren sieben oder achtmal hintereinander innerhalb weniger Jahre überfallen (bewaffnete Raubüberfälle). Erfahren hat man das aber nicht immer aus der Presse sondern von den Verkäuferinnen und aus dem Polizeibericht; der Polizeihubschrauber war dann auch öfters über dem Gebiet im Einsatz und man ahnte, dass es wieder mal den Schlecker erwischt haben muss, was einem die Verkäuferinnen dann bestätigten. In den Jahrzehnten zuvor gab es in diesem Ladencenter mit verschiedenen Läden nie bewaffnete Raubüberfälle. Würde ich hier über die mir bekannte und angestiegene Kriminalität hier im Umkreis schreiben, müsste ich seitenweise berichten.
Sirius
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 16. Dezember 2015, 17:27

pentium hat geschrieben:In Ostdeutschland gebe es eine andere politische Kultur, heißt es.
pentium


Und ich dachte immer, die gemeinsamen kulturellen Werte wäre stärker als eine 40 jährige, vom Volk für gescheitert erklärte, politische Kultur.... [shocked]
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 16. Dezember 2015, 17:41

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:In Ostdeutschland gebe es eine andere politische Kultur, heißt es.
pentium


Und ich dachte immer, die gemeinsamen kulturellen Werte wäre stärker als eine 40 jährige, vom Volk für gescheitert erklärte, politische Kultur.... [shocked]
AZ


Herr Fleischhauer meint die ie Abwesenheit jedes christlichen Bewusstseins außerhalb des Kirchenmilieus. Was auch immer er damit aussagen will?

pentium
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Dezember 2015, 16:20

In der DDR waren Ausländer zu Propagandazwecken erwünscht. Im Alltag wurden sie angefeindet.

"Geschlossene Gesellschaft"
http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2015 ... inwanderer

AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 18. Dezember 2015, 16:23

augenzeuge hat geschrieben:In der DDR waren Ausländer zu Propagandazwecken erwünscht. Im Alltag wurden sie angefeindet.

"Geschlossene Gesellschaft"
http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2015 ... inwanderer

AZ


Jetzt kommt bestimmt eine neue Murmeltierrunde über Ausländer in der DDR, Wetten?

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Kumpel » 18. Dezember 2015, 17:37

Da haben sich die Vietnamesen aber gewundert als plötzlich Brandsätze in ihren Wohnblock flogen.
Kumpel
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 18. Dezember 2015, 17:42

Wette gewonnen!

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Kumpel » 18. Dezember 2015, 18:18

....und noch mehr gestaunt haben die als ihre jahrelangen Nachbarn bei jedem Einschlag eines Brandsatzes in ihre Wohnräume johlten und Beifall klatschten.
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Spartacus » 20. Dezember 2015, 13:56

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:In Ostdeutschland gebe es eine andere politische Kultur, heißt es.
pentium


Und ich dachte immer, die gemeinsamen kulturellen Werte wäre stärker als eine 40 jährige, vom Volk für gescheitert erklärte, politische Kultur.... [shocked]
AZ


Da haben wir wieder das Problem AZ, denn 40 Jahre DDR kannst du nicht so einfach auslöschen.
Wenn meine Tochter mal so alt ist, wie ich jetzt, dann hat sich das wahrscheinlich erledigt, aber bis
dahin, werden die "Wendehälse" hinten herum verklären.

Hätte sich eine Pegida gegründet, wenn wir bei Fukushima 1.000.000 Japaner aufnehmen würden? Ich glaube nicht.


Gut erkannt, dass sehe ich genauso. Habe beruflich viel mit Japanern zu tun und man kann über sie nichts,
aber auch gar nichts negatives sagen.

Noch etwas zu dem so gerne gebrauchtem Wort " Toleranz".

Toleranz fällt nicht vom Himmel, denn Toleranz hat viel mit Respekt zu tun und den kann man nicht so
einfach rotzfrech einfordern, sondern den muss man sich zu aller erst einmal verdienen.

Respekt bekommt man über sein Handeln und somit die Toleranz ganz von selber, siehe eben die Japaner in
Deutschland als glänzendes Beispiel.

LG

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Interessierter » 25. Januar 2016, 17:34

Respekt bekommt man über sein Handeln und somit die Toleranz ganz von selber


Wie sollen aber diejenigen, die Fremdenhass und Hetze praktizieren jemals Respekt bekommen?

Minderheiten von Braunem Gesindel kann man weder in den alten, noch in den neuen Bundesländern verhindern. Diese gibt es in den alten Ländern, genau so wenig erst durch die jetzigen Asylantenströme, wie es dieses braune Gesockse auch schon sehr lange gibt.

Der Unterschied ist nur der, dass man dieses in den alten Bundesländern nicht leugnet oder schönredet. Im Gegenteil im Osten, um mal den Ausdruck im Titel des Threads zu gebrauchen, werden solche Rechten Genossen beispielsweise noch durch Anfeuerungen, Gejohle und mitgröhlen derer demokratiefeindlichen Parolen bei Pegida oder AFD angefeuert und gibt bei Wahlen der NPD und anderen Rechten Parteien noch immer seine Stimmen.

Das sind nicht wegzuleugnende Tatsachen, denen auch die Bürger der neuen Bundesländer sich entgegenstemmen sollten; anstatt immer nur auf die alten Bundesländer hinzuweisen, wie ein Hauptschüler der sagt: " Herr Lehrer, der andere hat das auch gemacht."

Diese rechtsradikalen Minderheiten haben weder in den alten, noch in den neuen Bundesländern, mangels Demokratieverständnis eine Daseinsberechtigung.

Unbestrittene Tatsache ist leider auch, dass es diese Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegen Ausländer schon seit Jahrzehnten, einschließlich der DDR gibt und für mich unverständlicherweise immer bestritten wird.

Stellt sich die Frage, bestreitet oder schönredet man das, weil man deren Gesinnung teilt ?

Der nachstehende Artikel aus dem Jahre 2001 zeigte damals schon schonungslos die Fakten auf.

Die Zonen der Verharmlosung
Warum es der Polizei in Ostdeutschland nicht gelingt, die rechtsextremistische Gewalt einzudämmen


Dafür legt Thomas Uslaub seine Hand ins Feuer: "So etwas wie Hoyerswerda wird nie wieder passieren." Woher die Zuversicht? Was ist besser geworden in den vergangenen zehn Jahren? Damals hatte ein rassistischer Mob in den tristen Neubauvierteln der Retortenstadt Jagd auf Asylbewerber gemacht. Die Polizei schaute zu. Es war nicht der erste grauenhafte Überfall auf Ausländer in den neuen Ländern. Der ereignete sich in Eberswalde, wo Ende November 1990 eine halbe Hundertschaft Neonazis mit Knüppeln und Messern über eine Gruppe von Afrikanern herfiel, von denen einer, der Angolaner Amadeu Antonio Kiowa, nicht mehr aus dem Koma erwachen sollte.

Und seither? Dresden, Magdeburg, Neuruppin, Guben, Erfurt, Ahlbeck - Dutzende ostdeutscher Städte gerieten in die Schlagzeilen. Als Stätten rechter Gewalt, wo Täter brüllten: "Penner klatschen", "Schlagt die Zecken tot", "Fidschis raus aus Deutschland". Otto Schily, eigentlich kein Verharmloser, spricht von 36 Toten zwischen 1990 und 2000 in ganz Deutschland. Der "regionale Schwerpunkt" des rechten Terrors ist für den Bundesinnenminister "eindeutig Ostdeutschland". Recherchen der Frankfurter Rundschau und des Berliner Tagesspiegels erbrachten eine noch schrecklichere Bilanz rechter Gewalt: 94 Menschen, die starben, weil jemand Hass auf "Andersartige", auf "Fremde", auf "Minderwertige" empfand. Die Hälfte der Taten wurde im Osten verübt, wo weit weniger Menschen leben als im Westen und wo Ausländer eine sehr viel kleinere Minderheit sind.

Es ist alles noch viel schlimmer gekommen seit Hoyerswerda. Die Bedrohung für den Rechtsstaat ist nicht geringer als jene durch den Linksextremismus im so genannten deutschen Herbst 1977.

Aber was tut die Polizei in den neuen Bundesländern? Müsste sie nicht den Skinheads und den "Kameradschaften" permanent und schmerzhaft auf die Füße treten, um zu zeigen, wer das Gewaltmonopol innehat? Sind nicht längst Ideen fällig, so effektiv und fantasievoll wie jene, mit denen seinerzeit das Bundeskriminalamt unter Horst Herold die Rote-Armee-Fraktion besiegte?

Die Antwort sollte ein entschiedenes Ja sein. Aber die Wirklichkeit ist ernüchternd. Die Polizei nimmt die rechtsradikale Gewalt nicht ernst. Zum Beispiel Thomas Uslaub. Der Dresdener mit dem gewinnenden Lächeln ist Pressesprecher des sächsischen Innenministeriums. Er "verkauft" die Polizeiarbeit. In Sachsen, sagt Uslaub, hat die Polizei alles im Griff.

Natürlich. Ministerpräsident Kurt Biedenkopf hatte im vergangenen Herbst in einem Interview gar behauptet, seine Sachsen seien "völlig immun gegen Rechtsextremismus".


Weiter hier:
http://www.zeit.de/2001/17/Die_Zonen_de ... ettansicht
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Januar 2016, 17:37

Interessierter hat geschrieben:Ministerpräsident Kurt Biedenkopf hatte im vergangenen Herbst in einem Interview gar behauptet, seine Sachsen seien "völlig immun gegen Rechtsextremismus".


[shocked] [flash]

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 25. Januar 2016, 17:58

augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Ministerpräsident Kurt Biedenkopf hatte im vergangenen Herbst in einem Interview gar behauptet, seine Sachsen seien "völlig immun gegen Rechtsextremismus".


[shocked] [flash]

AZ


Ist ja auch aus 2001!

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 25. Januar 2016, 18:03

Sagt mal Interessierter und AZ, würde an Euer Stelle mal vor der eigenen Haustür kehren! Aber klar, einfach wo anders hinschauen und denen alles in die Schuhe schieben!
Das es genug rechte Übergriffe in Sachsen gibt, will ja keiner bestreiten, aber das Ihr nur auf Sachsen schaut und das immer schön ausschlachtet, zeigt doch, bei uns nicht, nur da!! [frown]
Traurig und sehr einseitig diese Einstellung! Bei Euch gibt es keine Rechten und nur liebe Asylanten! Wer es glaubt? Hauptsache bei den anderen!Mann oh Mann, wie blind muss man sein!
Außer man ist einfach Sachsenhasser, langsam muss man das glauben! Toll, wie man wieder versucht einen Unfrieden rein zubringen! Da der böse Osten und da der liebe Westen!
Dann lest mal die Kommentare von Euren Leuten zu dieser Thema, nicht alle sind da auf Euer Level! [hallo]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Januar 2016, 18:08

Steffen, nun krieg dich mal wieder ein. Was du so alles interpretierst.... [flash]
Reicht schon ein 15 Jahre altes Zitat und 2 Smileys um dich in Rage zu bringen? [angst]

AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Jago » 25. Januar 2016, 18:22

Verfassung.jpg
und nune !
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Jago
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Spartacus » 25. Januar 2016, 18:41

Blicken wir in der Geschichte noch ein bisschen weiter zurück, so erinnere ich mich an die erste Wehrmachtsausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht.

Ich fand die auch nicht unbedingt gut, aber eins hat sie damals gezeigt, nämlich wie viele sich da noch immer auf den Schlips getreten fühlten und laut ihren Protest
kund taten. Besonders in München war da ja 1997 der Teufel los, der Gauweiler legt aus Protest einen Kranz nieder, weiß nur nicht mehr wo. Natürlich war ich dort, konnte
ich mir ja nicht entgehen lassen und ich sah viele ehem. Soldaten, die da vielleicht losgelegt haben. Ich habe mich bei der Gelegenheit natürlich auch mit einigen unterhalten,
und teilte ihre Meinung das man schon differenzieren sollte, statt pauschal zu verurteilen. War schon verrückt, was da los war.

LG

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 25. Januar 2016, 18:47

Und was haben die letzten beiden Postings mit dem eigentlichen Thema zu tun?

pentium
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Zicke » 25. Januar 2016, 18:48

wenn wir schon in der Vergangenheit schnarchen, dann gehen wir noch ein paar Jährchen zurück [grins]
Die höchsten Stimmenanteile erzielte die NSDAP im Osten
aber auch der Nordwesten war nicht so Ohne
Bild

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstag ... %A4rz_1933
Zicke
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 25. Januar 2016, 18:54

Zicke hat geschrieben:wenn wir schon in der Vergangenheit schnarchen, dann gehen wir noch ein paar Jährchen zurück [grins]
Die höchsten Stimmenanteile erzielte die NSDAP im Osten
aber auch der Nordwesten war nicht so Ohne
Bild

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstag ... %A4rz_1933


Damals war der Osten aber noch weiter östlich, also dort wo heute...na ja ihr wisst schon!

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 25. Januar 2016, 19:17

augenzeuge hat geschrieben:Steffen, nun krieg dich mal wieder ein. Was du so alles interpretierst.... [flash]
Reicht schon ein 15 Jahre altes Zitat und 2 Smileys um dich in Rage zu bringen? [angst]

AZ

Was heißt einkriegen? Fakt ist doch und das lasse ich mir nicht nehmen! Wenn was von gewissen Personen verlinkt wird, dann nur was im Osten(Sachsen) böses von Rechten passiert!
Von dem was in den alten Bundesländern passiert(gegen Asylheime und Übergriffe gegen Asylanten) ließt man nichts! Ist doch einfach eine gewisse Masche zu erkennen!!
Wer es braucht, mich ärgert einfach diese einseitige Sichtweise, da steckt doch Unverstand oder Böswilligkeit dahinter! [frown]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Januar 2016, 19:35

Jago hat geschrieben:
Verfassung.jpg
und nune !


[flash] Da ist nur ein großer Irrtum drin.

"Den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik regelt der deutsch-deutsche Einigungsvertrag, den DDR-Staatssekretär Günther Krause und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am 31. August in Ost-Berlin unterzeichnen. "

Na sowas.... [grin]

AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Jago » 25. Januar 2016, 20:12

augenzeuge hat geschrieben:
Jago hat geschrieben:
Verfassung.jpg
und nune !


[flash] Da ist nur ein großer Irrtum drin.

"Den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik regelt der deutsch-deutsche Einigungsvertrag, den DDR-Staatssekretär Günther Krause und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am 31. August in Ost-Berlin unterzeichnen. "

Na sowas.... [grin]

AZ


Jörg , jetzt bin ich wieder zufrieden . Habe von sowas halt keine Ahnung , bin eher ein Praktiker als Theoretiker und glaube nur das was ich sehe und erlebe oder von Leuten höre denen ich auch glaube . Möchte aber noch darauf hinweisen , daß die Einstellen dieses Fotos nicht aussagen soll daß ich gegen ein ganzes Deutschland bin . Ich fand es von der Ersten Minute klasse und hochachtung an alle die auf der Strasse waren . Ich nun mal nicht mehr , war ja schon in der Freiheit . Ansonsten wäre ich mit Sicherheit dabei aktiv gewesen gegen die Roten .

gruß jago
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon pentium » 25. Januar 2016, 20:20

Über was wird hier eigentlich diskutiert?
Verschwörungstheorien etwa....

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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 25. Januar 2016, 20:25

pentium hat geschrieben:Über was wird hier eigentlich diskutiert?
Verschwörungstheorien etwa....

mfg
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Hatte auch mehr geschrieben Steffen! Einfach weg! Was es alles gibt???? [frown]
Grüsse steffen52-1
steffen52-1
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Interessierter » 26. Januar 2016, 09:42

steffen52-1 hat geschrieben:Sagt mal Interessierter und AZ, würde an Euer Stelle mal vor der eigenen Haustür kehren! Aber klar, einfach wo anders hinschauen und denen alles in die Schuhe schieben!
Das es genug rechte Übergriffe in Sachsen gibt, will ja keiner bestreiten, aber das Ihr nur auf Sachsen schaut und das immer schön ausschlachtet, zeigt doch, bei uns nicht, nur da!! [frown]
Traurig und sehr einseitig diese Einstellung! Bei Euch gibt es keine Rechten und nur liebe Asylanten! Wer es glaubt? Hauptsache bei den anderen!Mann oh Mann, wie blind muss man sein!
Außer man ist einfach Sachsenhasser, langsam muss man das glauben! Toll, wie man wieder versucht einen Unfrieden rein zubringen! Da der böse Osten und da der liebe Westen!
Dann lest mal die Kommentare von Euren Leuten zu dieser Thema, nicht alle sind da auf Euer Level! [hallo]
Grüsse steffen52-1


@Steffen52-1:
Entweder Du hast ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit oder Du kannst nicht lesen; denn ich habe unter anderem dieses geschrieben:

Minderheiten von Braunem Gesindel kann man weder in den alten, noch in den neuen Bundesländern verhindern. Diese gibt es in den alten Ländern, genau so wenig erst durch die jetzigen Asylantenströme, wie es dieses braune Gesockse auch schon sehr lange ( im Osten ) gibt.

Der Unterschied ist nur der, dass man dieses in den alten Bundesländern nicht leugnet oder schönredet. Im Gegenteil im Osten, um mal den Ausdruck im Titel des Threads zu gebrauchen, werden solche Rechten Genossen beispielsweise noch durch Anfeuerungen, Gejohle und mitgröhlen derer demokratiefeindlichen Parolen bei Pegida oder AFD angefeuert und gibt bei Wahlen der NPD und anderen Rechten Parteien noch immer seine Stimmen.


Diese rechtsradikalen Minderheiten haben weder in den alten, noch in den neuen Bundesländern, mangels Demokratieverständnis eine Daseinsberechtigung.


Wenn Du weiter schreibst, dass man von Übergriffen gegen Asylanten und deren Heime nichts liest, so ist das auch wieder die Unwahrheit, um nicht Lüge zu schreiben. Auch darüber berichtet man in den Medien. Wie es erst kürzlich in Barsinghausen mit einer Brandstiftung in einem im Bau befindlichen Flüchtlingsheim passierte.

Dafür schäme ich mich, genauso wie ich finde, dass die Menschen, die Rechten Gesinnungsgenossen bei Pegida hinterherlaufen, eine Schande für unser Land sind!

Ich empfehle Dir, lieber gegen die Braune Brut in ganz Deutschland zu wettern und nicht bezüglich Übergriffen im Osten und Pegida-Ausfällen zu schweigen, anstatt hier Usern Sachen zu unterstellen, die sie nicht geschrieben haben.
Interessierter
 

Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 26. Januar 2016, 09:59

Die Wortwahl eines toleranten Menschen zur Charakterisierung von Menschen deren politisch/ideologische Einstellung er ablehnt hat schon was und lässt tief blicken.
Er scheut sich nicht zur Diffamierung dieser Personengruppe ganz tief ins Sprach"Archiv" des dritten Reiches zu greifen um die Gruppe mit Begriffen wie "Gesocks", "Gesindel" und "braune Brut" zu titulieren ......
Selbstverständlich haben diese "Minderheiten" jegliches Daseinsrecht in einer famosen Demokratie verwirkt.
Hatten wir in Deutschland alles schon mal, das "Minderheiten" kein Daseinsrecht hatten. Damals waren es die Juden, slawischen Untermenschen und Polen .....
Wie das "Problem" damals gelöst wurde ist hinlänglich bekannt.

Wirklich klasse wie da jemand seine eigene Gesinnung offenbart.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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