Der Abgasskandal und die Dieselfahrverbote

Geld, Wirtschaft, Einkauf u.s.w.

Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Dille » 25. September 2015, 18:43

Zicke hat geschrieben:wenn man ganz bösartig denkt, könnte man auch an die Machtkämpfe bei VW im ersten Quartal dieses Jahres denken.


Ich denke auch so bösartig.....

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 25. September 2015, 18:58

Dille hat geschrieben:
Zicke hat geschrieben:wenn man ganz bösartig denkt, könnte man auch an die Machtkämpfe bei VW im ersten Quartal dieses Jahres denken.


Ich denke auch so bösartig.....

Dille


Was, der ganze Aufwand nur damit Matthias Müller neuer VW-Chef wird? Ein bischen viel Verschwörungsspekulatsius....

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Edelknabe » 25. September 2015, 19:08

Wenn jetzt VW komplett abschmieren sollte, wie viel Autos wären das dann Weltweit an einem Werktage weniger, die produziert würden? Etwa 20000 von ....waren das nicht knapp 245 Tausend an einem Tag? Wäre das dann ein Segen für den Planeten Erde....was meint Ihr? Also ich bin schon mal....aber ne, erstmal Ihr?

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 25. September 2015, 19:12

Edelknabe hat geschrieben:Wenn jetzt VW komplett abschmieren sollte, wie viel Autos wären das dann Weltweit an einem Werktage weniger, die produziert würden? Etwa 20000 von ....waren das nicht knapp 245 Tausend an einem Tag? Wäre das dann ein Segen für den Planeten Erde....was meint Ihr? Also ich bin schon mal....aber ne, erstmal Ihr?

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Unsinn, VW schmiert nicht ab, warum auch...?

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Zicke » 25. September 2015, 19:17

Piëch hat es prophezeit
Winterkorn konnte nicht gewinnen

Es ist tragisch: Erst Ende April hatte Martin Winterkorn sich überraschend gegen die Attacken seines Ziehvaters im Konzern, Ferdinand Piëch, behauptet. Und jetzt, kaum ein halbes Jahr später doch der Rücktritt. Sein Sieg über den damaligen VW-Aufsichtsratschef wird zum Pyrrhussieg. Und Piëch geht mit Verspätung als der wahre Sieger aus dem Machtkampf hervor. Verloren aber hat VW. Denn zurück bleibt ein Scherbenhaufen.

Wer den Showdown Ende April mitverfolgt hat, hatte Winterkorn den Sieg gegönnt. Piëch hatte es zu weit getrieben. Der 68-jährige Winterkorn trat endlich raus aus dem Schatten des übergroßen Piëch. Und der 78-Jährige zog sich vermeintlich in die zweite Reihe zurück.


http://www.n-tv.de/wirtschaft/Winterkor ... 99866.html
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Dille » 25. September 2015, 19:19

pentium hat geschrieben:Was, der ganze Aufwand nur damit Matthias Müller neuer VW-Chef wird? Ein bischen viel Verschwörungsspekulatsius....


Nun @Pentium, natürlich ist das Spekulatius -- und ich glaube auch nicht wirklich, daß ein Vorstandsvorsitzender (P.) wirklich so tief in technischen Details drinstecken würde -- er hört vielleicht von seinen Fachleuten, daß diese einen Weg gefunden haben, die strengen Umweltauflagen in Kalifornien einzuhalten. Und er freut sich.

Sollte er aber doch mehr wissen -- unterschätze niemals gekränkte Eitelkeiten, das hat schon manche Turbulenzen verursacht -- und daß P. schwer gekränkt war, ist doch wohl unstreitig.

Gruß, Dille
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 25. September 2015, 19:25

Dille hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Was, der ganze Aufwand nur damit Matthias Müller neuer VW-Chef wird? Ein bischen viel Verschwörungsspekulatsius....


Nun @Pentium, natürlich ist das Spekulatius -- und ich glaube auch nicht wirklich, daß ein Vorstandsvorsitzender (P.) wirklich so tief in technischen Details drinstecken würde -- er hört vielleicht von seinen Fachleuten, daß diese einen Weg gefunden haben, die strengen Umweltauflagen in Kalifornien einzuhalten. Und er freut sich.

Sollte er aber doch mehr wissen -- unterschätze niemals gekränkte Eitelkeiten, das hat schon manche Turbulenzen verursacht -- und daß P. schwer gekränkt war, ist doch wohl unstreitig.

Gruß, Dille


Es soll durchaus bei VW im Vorstand Leute geben, welche sich um Details kümmern, Dille. Aber egal, jedenfalls ist Müller der neue Mann, wie man sagt ist P. damit zufrieden.
Zusatzinfo: Matthias Müller wurde in Limbach-Oberfrohna geboren...

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Wosch » 25. September 2015, 20:17

Dille hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben:Im hier konkreten Fall wird "VW" es wohl nötig gehabt haben, Millionen Autos an den Mann gebracht zu haben, würde "ohne" wohl schwerer gewesen sein, .......
Nun bin ich aber kein Ingenieur, man verzeihe mir also mein geringes Fachwissen.


@Wosch -- auf den noch halbwegs zum Thema passenden Teil gehe ich hier mal ein, auf den demagogischen Teil bekommst Du im Mitgliederteil auch noch eine Antwort !

Selbstverständlich hat man das bei VW getan, um "..MIllionen Autos an den Mann..." zu bringen, das braucht mir niemand zu erklären -- die Frage ist doch nur allein, "was kommt hinten letztendlich raus.." -- und das sollte solch ein Konzern, mit all seinen Fachleuten, Rechtsanwälten usw. mal vorab durchdenken.
Es kommt nämlich jetzt letztendlich nix oder gar minus "hinten raus" -- 6 Mio Autos, 18 Mrd. stehen in den USA im Raum, 1 Mrd. Subventionen in den USA stehen in Frage, private Sammelklagen "on top", dazu Klagen in Europa, Asien. Nun laß' in Deutschland 1 Mio. Fahrzeuge plötzlich vor der Stadt stehen (dürfen nicht mehr in die Umweltzone) --- dazu noch der Imageschaden für VW weltweit........
Und ein @Wosch verniedlicht das damit, daß man so ".. Millionnen Autos an den Mann gebracht.." hat -- und nun erklär' doch bitte dem Ingenieur (Du hast das ins Spiel gebracht) einmal, wer jetzt DOCH verloren hat ??

Ich wollte mit meinem Beitrag nur verdeutlichen, daß man eine solche Manipulation bestenfalls als Einzelkämpfer durchführen und geheimhalten kann -- sobald da mehr als einer wissend/ mitwissend sind, ist das ein unkalkulierbares Risiko für einen Privatmann, für einen Konzern, für einen Staat (Wikileaks).

Dille



Oh was bist Du schlau @Dille, wenn Du jetzt aber noch offenbaren Würdest wie "VW" einigermaßen glimpflich aus der selbst eingebrockten "Scheiße" heraus kommen könnte, hättest Du sicher einen lebendslangen Stein bei denen im Brett.
Bei mir bist Du sowieso schon der Größte, deswegen erspare ich mir Dir gegenüber zu "erklären" wer hier nun gewonnen oder verloren hät.
Ich denke mal, als Nicht-Ingenieur, die machen das schon unter sich aus und was wir Beide uns hier "erzählen", spielt doch nur für unsere eigene Zurschaustellung, jeder dabei nach seinen selbst vermeintlichen Intellekt, eine Rolle.
Ja ich weiß das ich hier nicht gerade einen schönen Beitrag geschrieben habe, aber weißt Du das von einigen Deiner mir gegenüber auch? Wenn nicht, na dann eben nicht!

Wosch aus Kassel. [flash]
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon SkinnyTrucky » 25. September 2015, 20:29

Ach, VW hat genug Anteile bei Scania....da steht grad ein neues Modell in den Startlöchern was garantiert ein Succes werden wird....also Geld wird da weiterhin massenhaft verdient.... [muede]


groetjes

Mara
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon augenzeuge » 25. September 2015, 20:30

Dille hat geschrieben: und ich glaube auch nicht wirklich, daß ein Vorstandsvorsitzender (P.) wirklich so tief in technischen Details drinstecken würde -- er hört vielleicht von seinen Fachleuten, daß diese einen Weg gefunden haben, die strengen Umweltauflagen in Kalifornien einzuhalten. Und er freut sich.


Ja, so ist das wohl. Vor allem in so einem riesigen Unternehmen. Aber seine technischen "Vertreter" müssen es gewusst haben. Und jeder, der dort sitzt, muss wissen, was er hier unterschreibt, was er bestellt, wer warum welche Programmierung dieser Software vor sich nimmt!

Ich denke eher, dass wir bei einer detaillierten Untersuchung der Abgaszahlen des gesamten Automarktes etwas erleben würden, was wir nicht wissen wollen...Theorie und Praxis passen hier schon lange nicht mehr.



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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon karnak » 26. September 2015, 03:49

In den Nachrichten wird gemeldet es wird Harnstoff eingespritzt um die Werte zu verbessern. Verstehe ich nicht unsere LKW haben einen extra Tank dafür dort kommt der Harnstoff rein.Den gibt es an der Tankstelle zu kaufen. Heist Adi blue. Vielleicht kann mir Mara den Widerspruch erklären. Ich bin übrigens auch in Limbach Oberfrohna geboren könnte ich vielleicht auch in den Vorstand
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Interessierter » 26. September 2015, 07:53

Am Abgas-Pranger stehen die Falschen

Holger Douglas, Vorstand Wissenschaft und Technik beim DAV hat einen wirklich lesenswerten Eintrag zu Dieselgate gepostet. Er hat alles einmal aufgeschrieben, was die grünen Empörungsmedien uns verschweigen. Ein wirklicher Hintergrundbericht.

Ob das Rudolf Diesel geahnt hätte, welche Verwerfungen seine Erfindung dermaleinst auslösen würde? Ein ganzer Konzern gerät ins Wanken, weil angeblich mit einer Software Abgasverhalten manipuliert werden würde. Dabei läßt sich an diesem Fall eher ablesen, in welcher Zwickmühle Autoentwicklung, Umweltschutz und Verbraucherverhalten stecken. Nach außen hin spielen alle, natürlich reflexartig auch die Regierungsspitze, wieder mal den Weltretter. Und leisten der Zerstörung des Rückgrats des deutschen Wohlstands, der Automobilindustrie und den hunderttausenden daran hängenden Arbeitsplätzen Vorschub. Mit nichts als Phrasen.

Was ist geschehen? Auf der jüngsten IAA spotteten viele Experten hinter vorgehaltener Hand, wie man mit null Emissionen 100 Prozent Leistung liefern solle und forderten zu Recht statt »Downsizing« endlich ein »Rightsizing«. Sie fragen, wie weit die Politik die Grenzwerte noch verschärfen will. Denn die neuen Regeln sind mit vorhandener Technik praktisch nicht umzusetzen.

Noch nicht bekannt wurde übrigens, wie die Messdaten von EPA erstellt wurden und unter welchen Bedingungen. Nachgeprüft werden können diese Darstellungen also nicht. 2000 Kilometer sollen gefahren worden sein. Das ist nicht besonders aussagekräftig.


Volkswagen hat im Augenblick keine bessere Chance, halbwegs glimpflich davon zukommen, indem sie sich (»mea culpa, mea maxima culpa«) geißeln und hoffen, dass es nicht zu teuer wird. Eine Diskussion über technische Hintergründe anzufangen, wäre aus krisenkommunikationspolitischer Sicht immer zum Scheitern verdammt. Beispiele wie Brent Spar zeigen in bedrückender Weise, wie NGOs im Zusammenspiel mit Medien und Politik auch die dreistesten Lügen durchbringen.

Und im konkreten Fall steht anzunehmen, dass die amerikanische Autoindustrie mit Hilfe von Normen und NGOs der lästigen deutschen Konkurrenz eine Lehre erteilen will.

Den interessanten und längeren, vollständigen Beitrag findet man hier:
http://www.prabelsblog.de/2015/09/am-ab ... -falschen/
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Sirius » 26. September 2015, 09:10

Dille hat geschrieben:@Sirius -- ich habe aber gelernt, daß VW USA juristisch selbstständig ist -- also "deren" Probleme nicht auf die Mutter durchschlagen sollten ?? (also, der Image- Schaden natürlich ja) Und dann könnte sich VW USA unter den Gläubigerschutz Chapter xx begeben und von vorn anfangen ??

Und die Schadenersatzklagen in Europa sind ja peanuts dagegen -- ich denke mal solche Konzerne machen das schon wasserdicht, die wissen sehr wohl, daß in den USA ruinöse Forderungen auf sie zukommen können.

Übrigens genauso andersrum, Philip Morris hat ja sein Tabakgeschäft auch juristisch selbstständig ausgelagert in Europa, gerade auch, falls da mal hunderte Raucher Millionen einklagen wollten, am Stammsitz in USA.

Gruß, Dille


Niederlassungen können juristisch selbständig sein, aber sie sind nie wirtschaftlich selbständig. Unter Umständen kommen noch Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge hinzu - dann muss die Muttergesellschaft sämtliche Verluste des Tochterunternehmens ausgleichen. Aber hier geht es insbesondere um die Haftungsbeschränkung, die Du aufgrund der juristischen Selbständigkeit vermutest. Zur Haftungsbeschränkung zitiere ich einfach mal:

Haftungsbeschränkung
Aufgrund der Haftungsbeschränkung haften die Gesellschafter der Corporation nur bis zur Höhe ihrer Einlage, zumindest, soweit die gesetzlichen Vorgaben, die Bestimmungen des
Certificate of Incorporation sowie die Bylaws eingehalten werden.

Dennoch gibt es in bestimmten Einzelfällen Haftungsdurchgriffe (Piercing the corporate veil). Insbesondere gilt dies für den Fall betrügerischer Handlungen, eine absichtliche Unterkapitalisierung oder die Nichteinhaltung gesellschaftsrechtlicher Formalitäten. Zudem kann die Haftungsbeschränkung durchbrochen werden, sofern eine geschäftliche Beziehung nicht ausschließlich gemäß den vertraglichen Beziehungen verläuft, sondern Dritte - beispielsweise die Muttergesellschaft aus Deutschland – ins Spiel kommen, und sei es auch nur versehentlich.

https://www.ihk-berlin.de/blob/bihk24/i ... A-data.pdf


Bei VW hat man es eindeutig mit betrügerischen Handlungen zu tun.

Auch interessant ist das Folgende auf Seite 10 bis 12 (Vollstreckung in Deutschland und in Drittstaaten):

http://mittelstands-anwaelte.de/images/ ... nehmen.pdf

Die US-Großbank JP Morgan erwähnte gestern eine Summe von 40 Mrd. US-$, mit der VW rechnen muss. Eine Juraprofessor kommt auf noch höhere Summen:

...Thomas Möllers, Juraprofessor an der Universität Augsburg und einer der führenden deutschen Kapitalmarktexperten, rechnet in der Abgas-Affäre mit existenzbedrohenden Strafen für Volkswagen. „Wenn jemand arglistig täuscht, kennt das US-Schadenersatzrecht sogenannte punitive damages, also Schadenersatz mit strafendem Charakter“, sagte Möllers der WirtschaftsWoche. „Da kann das 20- oder auch 50-Fache des tatsächlichen Schadens als Schadenersatz verhängt werden.“

Wenn man bei elf Millionen verkauften Autos nur 1000 Dollar Schaden pro Auto annimmt, wären dies insgesamt schon elf Milliarden Dollar. „Dann rechnen Sie das mal mit dem Faktor 30 oder 50“, sagt Möllers, „da können drei- oder vierstellige Milliardenbeträge auf VW zurollen. US-Gerichte nehmen da auch wenig Rücksicht, es mussten schon Unternehmen Insolvenz anmelden wegen Schadenersatzzahlungen.“

http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/vw- ... 59396.html


Man kann davon ausgehen, dass die Rechtsabteilung der Bank und der Jura-Professor sich mit solchen Fällen intensiv beschäftigt haben, wenn sie solche Summen nennen.
Zuletzt geändert von Sirius am 26. September 2015, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.
Sirius
 

Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Sirius » 26. September 2015, 09:46

pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Wenn jetzt VW komplett abschmieren sollte, wie viel Autos wären das dann Weltweit an einem Werktage weniger, die produziert würden? Etwa 20000 von ....waren das nicht knapp 245 Tausend an einem Tag? Wäre das dann ein Segen für den Planeten Erde....was meint Ihr? Also ich bin schon mal....aber ne, erstmal Ihr?

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Unsinn, VW schmiert nicht ab, warum auch...?

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Es kommt darauf an, was man unter "abschmieren" versteht. Abschmieren im Sinne von Zerstörung der Finanzbasis, einer Insolvenz bzw. Pleite ist denkbar. VW hat "nur" etwa 20 Milliarden flüssige Mittel. Bei den bisher genannten Kosten könnte das nicht reichen. Aber abgesehen von den Strafzahlungen, den Zahlungen für Schadensersatz und Rückrufaktionen und der allgemeinen Geschäftsschädigung gibt es noch eine weitere Gefahr. Viele vergessen, dass VW ein Industrie- und Finanzkonzern ist. Es gibt noch die VW-Bank, die u.a. die Fahrzeugkredite finanziert. Sie hat sich mit ausstehenden Anleihen von ca. 70 Mrd. Euro refinanziert, welche in den nächsten Jahren zurückgezahlt werden müssen. Hinzu kommen unsichere 26 Mrd. Kundeneinlagen. Die EZB hat das Vertrauen zu VW bereits verloren und kauft keine VW-ABS-Papiere (verbriefte Auto-Kredite) mehr auf. Wenn die Investoren kalte Füße bekommen und ihr Geld abziehen, weil sie dem Ganzen nicht mehr trauen, dann ist das ähnlich wie im Fall Griechenlands; die Finanzierungskosten steigen rapide. Die Bonität von VW liegt inzwischen nur noch auf dem Niveau von Marokko. Es gibt also die Gefahr, dass die VW-Bank die nächste "Großbaustelle" werden könnte.
Sirius
 

Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Spartacus » 26. September 2015, 13:30

Mach dir mal keinen Kopf Sirius, denn da VW "Systemrelevant" ist, wird VW wenn alles schiefläuft,
halt vom Steuerzahler gerettet. ( einen VW gibt es dafür aber pro Kopf nicht umsonst)

Ansonsten hast du mit deiner Einschätzung natürlich recht, da VW eben in vielen "artfremden"
Bereichen - so wie alle großen deutschen Konzerne - mitspielen, halt den Globalplayer geben
will.

Eine Totalpleite ist daher durchaus im Bereich des möglichen, ja sogar wahrscheinlich, denn
was nutzt das Austauschen der Betrugssoftware? Der Motor muss getauscht werden und dann
stimmt die Einschätzung des Juraprofessors schon so ungefähr.

Vielen Dank dafür schon mal im Voraus an die Nieten in Nadelstreifen bei VW. [sick]

Bin gespannt, wann für die entsprechenden Modelle in Deutschland die grünen Zonen in
den Städten gesperrt werden? Kann ja nur noch eine Frage der Zeit sein und dann möchte
ich mal das Geheule der Kunden hören.

Ich fahre zwar auch einen Skoda Octavia, aber einen Benziner, da ich die Diesel noch nie mochte.

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 26. September 2015, 13:39

Spartacus hat geschrieben:Mach dir mal keinen Kopf Sirius, denn da VW "Systemrelevant" ist, wird VW wenn alles schiefläuft,
halt vom Steuerzahler gerettet. ( einen VW gibt es dafür aber pro Kopf nicht umsonst)

Ansonsten hast du mit deiner Einschätzung natürlich recht, da VW eben in vielen "artfremden"
Bereichen - so wie alle großen deutschen Konzerne - mitspielen, halt den Globalplayer geben
will.

Eine Totalpleite ist daher durchaus im Bereich des möglichen, ja sogar wahrscheinlich, denn
was nutzt das Austauschen der Betrugssoftware? Der Motor muss getauscht werden und dann
stimmt die Einschätzung des Juraprofessors schon so ungefähr.

Vielen Dank dafür schon mal im Voraus an die Nieten in Nadelstreifen bei VW. [sick]

Bin gespannt, wann für die entsprechenden Modelle in Deutschland die grünen Zonen in
den Städten gesperrt werden? Kann ja nur noch eine Frage der Zeit sein und dann möchte
ich mal das Geheule der Kunden hören.

Ich fahre zwar auch einen Skoda Octavia, aber einen Benziner, da ich die Diesel noch nie mochte.

LG

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Und warum willst du den Motor tauschen, Sparta? Ob nun mit dieser Software oder ohne diese Software...was stört es den Motor...

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PS. Man sollte sich vielmehr mal überlegen ob man diese Abgasdinsgbumswerte überhaupt praktisch erreichen kann?
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Spartacus » 26. September 2015, 14:38

Und warum willst du den Motor tauschen, Sparta? Ob nun mit dieser Software oder ohne diese Software...was stört es den Motor...


Das ist doch das Problem Pentium.

Der Motor war schon immer eine Dreckschleuder, die Software diente doch dazu, einen "sauberen"
Schadstoffausstoß vorzutäuschen, ergo muss der Motor raus. Eine andere Möglichkeit wäre es noch,
die Leistung stark zu drosseln, also etwa von 160 auf 90 PS, dann verringert sich der Schadstoffausstoß
auch signifikant.

Alles andere wäre doch unlogisch!

Schöne Aussichten für die Dieselbesitzer, gelle. [hallo]

LG

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 26. September 2015, 14:59

Spartacus hat geschrieben:Das ist doch das Problem Pentium.

Der Motor war schon immer eine Dreckschleuder, die Software diente doch dazu, einen "sauberen"
Schadstoffausstoß vorzutäuschen, ergo muss der Motor raus. Eine andere Möglichkeit wäre es noch,
die Leistung stark zu drosseln, also etwa von 160 auf 90 PS, dann verringert sich der Schadstoffausstoß
auch signifikant.

Alles andere wäre doch unlogisch!

Schöne Aussichten für die Dieselbesitzer, gelle. [hallo]

LG

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Der Diesel wird nicht sauberer, auch nicht mit einem anderem Motor, es gibt dafür physikalische und technische Gründe. Wenn die Grenzwerte so bleiben und einmal real geprüft werden, kann man den Diesel-PKW vergessen!

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Sirius » 26. September 2015, 15:00

Im Zusammenhang mit Sparta´s und Pentium´s Motoraustausch-Diskussion habe ich eine technische Frage dazu. In einigen Medien wurde folgendes behauptet: Der bordeigene PC hat eine Abgasprüfungssituation erkannt, wenn das Fahrzeug auf einem Prüfstand stand, weil z.B. das Lenkrad nicht bewegt wurde. In dieser Situation hat der Motor eine "Abgasreinigung" zugeschaltet (vielleicht unter Verwendung von dem von Karnak erwähnten Harnstoff?) Durch die zugeschaltete Abgasreinigung sanken die Abgaswerte, aber der Kraftstoffverbrauch stieg. Gelockt wurden die Kunden aber mit dem Kaufargument der niedrigen Kraftstoffverbrauchswerte, die aber tatsächlich nur unter Inkaufnahme von höheren Abgaswerten zu erreichen sind.

Stimmt der geschilderte Zusammenhang so in etwa? Oder haben die Medien da etwas falsches berichtet?

Falls der Zusammenhang stimmt, müsste der Motor doch nicht ausgetauscht werden, sondern nur die Abgasreinigung immer zugeschaltet sein, um die erlaubten Abgas-Grenzwerte zu erreichen.
Sirius
 

Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 26. September 2015, 15:20

SPON beschreibt es so:

Zitat:
Darum geht es beim VW-Skandal ja im Kern: Irgendwer im Konzern kam auf die Idee, Autos das Lügen beizubringen. Wenn das Auto auf der Straße fährt, bläst es Schadstoffe in die Luft, als gäbe es kein Morgen. Wenn es dann auf dem Prüfstand steht, also auf seine Abgasemissionen getestet wird, merkt es das und benimmt sich plötzlich so, wie es von ihm erwartet wird: Es verstellt sich, im Wortsinn. Es spuckt vorübergehend weniger Dreck in die Luft, solange es sich beobachtet fühlt. Wie ein Teenager, der schnell die Zigarette wegwirft, wenn die Eltern um die Ecke kommen.
...
Wenn die manipulierten VW-Autos feststellten, dass das Lenkrad lange nicht bewegt wurde, bestimmte Drehzahlen für bestimmte Zeiten eingehalten wurden und so weiter, rief niemand "Aha, Vorsicht!", niemand wurde hektisch. Wenn Software Entscheidungen trifft, dann ist das ein genauso emotions- und bewusstseinsloser Prozess wie jeder andere digitale auch. Eine Lüge wird aus dem Verhalten erst durch den Beobachter, denn der wird getäuscht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 54604.html

Mit dem Ruß ist es ähnlich. Der Russfilter wird so dimensioniert, das er eben, welch ein Zufall, erst nach der Prüfung voll ist und wird dann freigebrannt.

Und bei Benzinmotoren mit Direkteinspritzung soll es ähnliche Proleme geben, also könnten diese als nächstes....?!

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Spartacus » 26. September 2015, 15:45

Na ja, es soll ja nur einige Dieselmotoren bei VW betreffen, die anderen sind angeblich in Ordnung.

Schaltet man nun ständig die " Abgasreinigung" zu, erhöht sich der Spritverbrauch und die Kunden
sind wieder die dummen und werden sich das auch nicht bieten lassen. Daher sehe ich nur die Lösung
die Motoren zu tauschen.

LG

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Spartacus » 26. September 2015, 15:52

Im übrigen haben wir hier, nach der " Geplanten Obsoleszenz" meiner Meinung nach, ein neues
Spielzeug der Wirtschaft, dass man als "Geplante Gesetzestäuschung" bezeichnen könnte.

[grins]

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 26. September 2015, 15:57

Spartacus hat geschrieben:Na ja, es soll ja nur einige Dieselmotoren bei VW betreffen, die anderen sind angeblich in Ordnung.

Schaltet man nun ständig die " Abgasreinigung" zu, erhöht sich der Spritverbrauch und die Kunden
sind wieder die dummen und werden sich das auch nicht bieten lassen. Daher sehe ich nur die Lösung
die Motoren zu tauschen.

LG

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Klugscheißmodus/ aus

Was für eine Abgasreinigung? Es ist eine Software die Laborbedingungen simuliert....

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Spartacus » 26. September 2015, 16:08

Pentium es steht in diversen Artikeln, dass durch die Software eine Abgasreinigung zugeschalten
wird. Muss ja auch, da sonst der Test negativ ausfallen würde. Also muss so eine Abgasreinigung
existieren, oder?

LG

Sparta


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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Sirius » 26. September 2015, 16:16

pentium hat geschrieben:Was für eine Abgasreinigung?


Diese:

...
Beim Passat sorgt normalerweise ein Katalysator mit Harnstoffeinspritzung dafür, die gefährlichen Stickoxide zu reduzieren. VW hatte die Funktion allerdings durch die Software im Alltag lahmgelegt, sodass entweder wenig oder gar kein Harnstoff im realen Betrieb injiziert wurde. Durch den synthetischen Harnstoff wird das gefährliche NOx in harmlosen Stickstoff und Wasser umgewandelt. Auch beim VW Jetta wurde die Funktion des NOx-Speicherkatalysators gestört. Stickoxide lagern bei diesem System auf einer Speicheroberfläche. Ist diese ausgeschöpft, wird der Katalysator regeneriert. Wer auf die Abgasreinigung verzichtet, spart nebenbei ein wenig Sprit und hat auch mehr Leistung zur Verfügung.
...
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volk ... 53990.html
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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 26. September 2015, 16:21

Noch einmal:

Zitat:
Als besonderes Verkaufsargument sollte und soll der geringe Schadstoffausstoß gelten, der sogar die strengsten Grenzwerte in Kalifornien unterschreitet. Offenbar ist das den Ingenieuren von Volkswagen allein auf technischem Wege nicht vollends gelungen. Der in Rede stehende Vierzylinder-Diesel erreicht zwar niedrige Grenzwerte, aber offenbar nicht die besonders niedrigen der Norm SULEV (Supra Ultra Low Emission Vehicles), Stufe 2.
...
Warum dann nicht nur die amerikanischen Motoren, sondern 11 Millionen Motoren rund um die Welt mit der beanstandeten Software ausgerüstet sind, vermag bei Volkswagen noch niemand recht zu erklären. Denn nach jetzigem Kenntnisstand erreicht der Motor in den meisten Ländern die geforderten Grenzwerte ohne jede Schummelei. Womöglich wurde schlicht ein ganzes Paket programmiert, aus dem nach Bedarf Teile aktiviert wurden.

Im vorliegenden Fall geht es indes ausschließlich um die Emission von Stickoxiden (NOx) des 2-Liter-TDI-Motors. Der SULEV-Grenzwert für Stickoxide liegt mit 0,02 g/Meile deutlich unter den europäischen Vorgaben von 0,08 g/km. Zudem ist er im gegenwärtig gültigen europäischen Fahrzyklus einfacher einzuhalten als in den Vereinigten Staaten. Denn die „Federal Test Procedure“ sieht höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten und stärkere Beschleunigungen vor – beide haben Einfluss, weil unter Beschleunigung der chemische Prozess der Abgasreinigung aus der Balance gerät.

Für besonders niedrige Werte muss eine wässrige Harnstofflösung (Markenname Ad Blue) zum Kraftstoff eingespritzt werden, Fahrer moderner Dieselmotoren kennen das auch hierzulande. Ihre Autos haben neben dem Tankstutzen einen zweiten, meist blauen Einfüllstutzen für Ad Blue. Besondere Aufmerksamkeit des Fahrers ist indes nicht vonnöten. Der Verbrauch an Ad Blue ist in der Regel so gering, dass die Lösung im Rahmen der gewöhnlichen Serviceintervalle nachgefüllt wird.


Was das Vorgehen von Volkswagen illegal macht, ist die Tatsache, dass die aktivierte Software (Defeat Device) erkennt, ob das Fahrzeug im Testzyklus läuft und die – technisch bedingt mit zeitlicher Verzögerung einsetzende – Abgasreinigung darauf vorausschauend einstellt, was im Alltagsbetrieb nicht gelingt. Dies nennen Fachleute Zykluserkennung.

http://www.faz.net/aktuell/technik-moto ... 19176.html

Man braucht also nicht die Motoren zu tauschen, man muss nur diese Software ausschalten, denn wie schreibt die Faz, ...denn nach jetzigem Kenntnisstand erreicht der Motor in den meisten Ländern die geforderten Grenzwerte ohne jede Schummelei...

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Spartacus » 26. September 2015, 16:29

Man braucht also nicht die Motoren zu tauschen, man muss nur diese Software ausschalten


Gut in Europa vielleicht, aber in den USA?

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon pentium » 26. September 2015, 16:39

Spartacus hat geschrieben:
Man braucht also nicht die Motoren zu tauschen, man muss nur diese Software ausschalten


Gut in Europa vielleicht, aber in den USA?

Sparta


Und was für einen Motor willst du in den USA so einbauen, Sparta?
Wie schreibt die FAZ

VW wusste seit 2014 über die Vorwürfe Bescheid

Aus einem Schreiben der kalifornischen Umweltbehörde geht zudem hervor, dass der deutsche Autohersteller bereits seit vergangenem Jahr über die Untersuchungen der Umweltbehörde im Bilde war. So hatte das California Air Resources Board (CARB) im Rahmen von regelmäßigen Standardtests unter anderem auch Modelle von Volkswagen auf deren Abgasemissionen untersucht. In Zusammenarbeit mit der West Virginia University kam auf diesem Weg heraus, dass mehr Stickoxide durch die 2.0-Liter-Diesel-Fahrzeuge ausgestoßen wurden als zugelassen.

Sowohl Volkswagen als auch die amerikanische Umweltbehörde wurden über die Testergebnisse informiert. Die Gespräche endeten damit, dass Volkswagen gegenüber der amerikanischen Umweltbehörde bereits Anfang September 2015 zugab, in seiner „Clean-Diesel“-Reihe ein Hilfsmittel eingebaut zu haben, das die Prüfvorgänge verfälscht.
...
Nach diesem Treffen begann Volkswagen im Dezember 2014 einen Rückruf von 500.000 Fahrzeugen auf freiwilliger Basis. Der Rückruf betraf alle Diesel-Fahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2014, die mit den entsprechenden Dieselmotoren ausgestattet waren. Volkswagen verkündete daraufhin, dass das Problem der erhöhten Stickoxid-Emissionen nun gelöst sei.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m ... 61-p2.html

Die Grenzwerte für Stickoxide liegen in den Vereinigten Staaten viel niedriger als in Europa. Während hierzulande maximal 80 Milligramm pro Kilometer erlaubt sind, sieht die amerikanische Umweltbehörde ein Limit von 70 Milligramm pro Meile (etwa 1,6 Kilometer) vor.

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Spartacus » 26. September 2015, 17:09

Die Grenzwerte für Stickoxide liegen in den Vereinigten Staaten viel niedriger als in Europa.


Und das schaffen die US - Diesel Car`s ???

Ich glaube da bescheißen alle weltweit, so einfach ist das doch, vor allem dann, wenn die momentane
Technik solche Werte gar nicht zulässt.

Die sollten lieber endlich die Elektroautos puschen. Ich bin den i3 von BMW gefahren, einfach ein Traum.
Was für eine Beschleunigung, was für eine Ruhe, Fahrgefühl wie in einem GO -Kart, aber eben in der
Anschaffung einfach zu teuer. Selbst gebrauchte mit über 10.000 KM kosten immer noch deutlich über
30.000 Euro.

LG

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Re: VW und die Abgasmanipulationen...

Beitragvon Sirius » 26. September 2015, 18:52

Daimler ruft 11.000 Mercedes Sprinter in die Werkstatt

Daimler hat Tausende Sprinter-Besitzer wegen Software-Problemen zum Kundendienst einbestellt. Es ging um: Probleme mit den Abgas-Daten. Mit dem Brief konfrontiert, reagiert Daimler extrem nervös.


http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... statt.html
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